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Offener Brief an Herrn Dierkes

MultikultiMein Name ist Bilen K. Es ist das erste Mal, dass ich einen solchen Brief veröffentliche. Aber zuviel ist geschehen und ich kann nicht mehr länger zusehen. Meinen Nachnamen werde ich Ihnen nicht nennen, weil es meiner Familie, die ein Teil der muslimischen Community in der Stadt, die meine Heimatstadt und gleichzeitig die Stadt, der Sie vorstehen wollen ist, sehr schaden könnte.

Ich wohne heute mit meinem französischen Mann und meiner Familie in der Schweiz und man könnte meinen, dass ich Duisburg vergessen habe, weil ich schon lange fort bin und es mir hier gefällt. Aber ich muss oft an Duisburg denken und ich bin schockiert über die Entwicklungen in meiner alten Heimatstadt.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich als kleines Mädchen täglich mit meiner Mutter und meinen Geschwistern ins Rheinkaufhaus auf der Wanheimer Straße in Duisburg-Hochfeld ging. Hochfeld war unser Viertel. Hier bin ich aufgewachsen. Damals wusste ich noch nicht, wie dieses Viertel aussehen würde, wenn ich einmal eine Frau mit einer eigenen Familie bin. Ich habe neulich von einer Freundin gehört, was heute auf den Straßen Hochfelds geschieht. Man ruft faschistische Dinge und verkauft Hitler-Bücher. Das hat mich sehr schockiert.

Meine Familie war damals schon fromm muslimisch und unser Lieblingsthema war, aus Hochfeld ein Stadtviertel ohne Deutsche zu machen. Ich habe lange gedacht dass es so ganz normal wäre, aber nachdem ich als Jugendliche begonnen hatte, nachzufragen und immer nur die Antwort bekam, dass wir mit den Ungläubigen nichts zu tun haben wollen und dass aus mir keine Hure werden soll, habe ich irgendwann auch in der Schule Kontakte zu deutschen und anderen nicht-muslimischen Mädchen gesucht. Ich nehme an, damals waren Sie ein junger Mann und haben an der Uni ihre Träume wie z.B. Zusammenleben der Kulturen entwickelt.

Auch wenn ich in Deutschland geboren bin und Duisburg meine Heimatstadt ist, fühle ich mich trotzdem als türkische Frau. Aber wissen Sie was? Bei meiner Familie und dem Ort in der Türkei, von wo meine Verwandten gebürtig kommen, kann ich meinen Lebenstraum nicht leben. Ich glaube nicht, dass Sie sich eine Vorstellung davon machen, was ein muslimisches Mädchen alles zu hören bekommt, wenn sie versucht, ein eigenes Leben zu leben. Ich meine damit noch nicht einmal in der Türkei, sondern in Deutschland. In Duisburg.

Nach und nach habe ich als Jugendliche mit angesehen wie immer mehr muslimische Geschäfte in unserem Viertel geöffnet haben. Weil die Deutschen unsere Leute nicht verstanden haben, war es für unsere Männer und Jungen einfach, hinter den deutschen Mädchen schmutzige Ausdrücke zu rufen und unsere Mütter machten Flüche und freche Bemerkungen, zum Beispiel gegenüber einer Kassiererin, die sie noch nicht einmal kannten und die sie nicht verstand. Mir ist aber aufgefallen, dass die meisten Deutschen nett zu uns waren. Sie wussten ja auch nicht, was wir über sie dachten.

Ich habe mir manchmal gewünscht, dass meine Mutter mit einer deutschen Frau wirklich reden würde um festzustellen, dass auch diese Frau eine ganz normale Frau mit einer Familie und nicht eine „ungläubige Hure“ ist. Aber mit Ungläubigen wollte man bei uns nichts zu tun haben. Können Sie mir folgen?

Ich könnte Ihnen viel von dem Leid erzählen was ich erlebt habe, weil ich ein westliches Leben wie meine Schulkameradinnen führen wollte. Aber ich liebe meine Familie, obwohl ich nur ein paar hundert Kilometer weg von ihr leben kann. Zu meinen Eltern habe ich leider kaum noch Kontakt und wenn, dann nur am Telefon und nur wenige Minuten. Für meinen Vater existiere ich nicht mehr. Meine Brüder sind schon vor Jahren straffällig geworden und meine Schwester habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Ich habe erfahren, dass sie in der Türkei verheiratet wurde. Die letzte Neuigkeit, die ich über eine Freundin einer Verwandten erfuhr, war der Bericht über eine Nichte, die sich heimlich unter das Messer begibt, damit ihr künftiger Ehemann und ihre Familie nicht herausbekommt, dass er keine Jungfrau heiratet.

Sie würden jetzt vielleicht sagen: gut, das ist eben eine andere Kultur. Immerhin hat sie ihr Leben und wenigstens ein bisschen Kontakt zu der Familie. So bin ich es von Menschen wie Ihnen gewohnt. Aber ich bin noch nicht fertig.

Mir geht es besser als meiner Schwester, die heute noch nicht einmal zum Einkaufen vor die Türe geht. Ich habe mittlerweile studiert, habe einige Länder dieser Erde bereist und bin alles in allem eine zufriedene Frau, die ihr Leben selbst bestimmen kann. Ich habe Freunde und Freundinnen aus vielen verschiedenen Ländern, darunter übrigens auch ein paar israelische Menschen, die Sie sicherlich für Kriegstreiber halten. Ich habe einen ganz anderen Eindruck gewinnen dürfen. Ich fühle mich Deutschland und der westlichen Zivilisation für die Freiheit, die ich ihr verdanke, verbunden. Israel habe ich als ein Land kennengelernt, in dem alle Menschen demokratisch wählen und leben dürfen, ohne dass sie dafür von eigenen Landsleuten bedroht werden. Davon kann man in muslimischen Ländern nur träumen. Als Vertreter einer linksgerichteten, pro-islamischen Multikulti-Romantik lesen Sie dies sicher nicht gern.

Seit Ende letzten Jahres muss ich im Fernsehen und in der Zeitung Berichte darüber lesen, wie man radikalen Muslimen erlaubt, in Deutschland Tod den Juden und alte Naziparolen zu skandieren. Und ich muss sehen, wie meine eigenen Landsleute sich wie unverständige kleine Kinder benehmen und in Duisburg, meiner Heimatstadt, andersdenkende Menschen bedrohen und sogar für ihr „südländisches Temperament“ entschuldigt werden.

Ich habe lange gewartet, aber nun will ich es endlich einmal öffentlich sagen. Herr Dierkes, Sie sind ein typischer Vertreter der naiven Politiker in Deutschland. Ich glaube nicht, dass Sie jemals in einem muslimischen Land oder einer muslimischen Familie gelebt haben. Und Sie liegen sehr falsch, Herr Dierkes, wenn Sie glauben, dass diese jungen muslimischen Männer für Frieden demonstrieren.

Ich weiss sehr wohl wie es in muslimischen Verbänden zugeht und wie sehr man an dem Ziel arbeitet, dass Deutschland ein islamisches Land wird. Ich habe meine ganze Kindheit lang nichts anderes gehört und gesehen. Diese Menschen mögen Türken und Muslime sein, aber im Herzen fühle ich für sie nichts als Trauer und Ärger für ihre Naivität, für eine Ideologie, die sie gefangen genommen hat und dafür, dass sie dem Unrecht dienen. Viele meiner jungen Landsmänner wissen nichts, rein gar nichts aus erster Hand über den Konflikt im Nahen Osten. Sie lassen sich von der Hamas, die ohnehin die Medien im Gazakrieg kontrolliert hat, völlig vereinnahmen. Genau wie Sie.

Sie, Herr Dierkes, als Deutscher, der in der Öffentlichkeit steht und diesem Treiben von Verblendung eigentlich Einhalt gebieten sollten, rufen auch noch in das selbe Horn. Warum sind Sie so schwach und stellen sich bewusst an die Seite solcher Schergen, wenn Ihnen durch Ihr Amt eine Verantwortung zu vernünftigem Handeln auferlegt wurde. Ich möchte Sie hiermit fragen, ob Sie schon persönlich Angst vor dem radikalen Islam in ihrer Stadt haben, dass Sie sich in so ein trübes Licht stellen und vorauseilenden Gehorsam gegenüber diesen Radikalen – sei es nun in Gaza oder in Duisburg – leisten müssen? Sie und alle anderen Deutschen – und moderne, westlich orientierte türkische in der Öffentlichkeit stehende Personen, sollten in Duisburg und in anderen Städten, wo sich der radikale Islam ausbreitet, mutig sein und darauf hinarbeiten, dass nicht das geschieht, was man in Deutschland schon einmal erlebt hat. Gerade Sie als Deutscher sollten diesen Antisemiten Einhalt gebieten, anstatt ihnen mit solchen Statements Recht zu geben!

Ich kann mir sehr gut vorstellen, Herr Dierkes, wie Sie am liebsten beim Türken essen gehen, ihr Obst im türkischen Gemüseladen nebenan kaufen und interessiert nachfragen, was Halal bedeutet. Natürlich machen Sie als Linksdenkender vorzugsweise Urlaub in muslimischen Ländern, weil sie meinen, den interkulturellen Austausch zu fördern und zeigen wollen, dass die Deutschen es gut mit Muslimen meinen. Haben Sie jemals in Erwägung gezogen, dass die meisten der fromm praktizierenden Muslime in diesen Ländern – aber auch in ihrer Stadt Duisburg wie beispielsweise die Demonstranten, die für die Hamas auf die Straße gingen – über Ihr devotes Verhalten spotten?

Haben Sie ein bisschen Kenntnis der muslimischen Kultur, um zu wissen, dass ihr freundliches Andienen von radikalislamisch Denkenden als Schwäche ausgelegt wird? Dafür fehlt Ihnen wahrscheinlich der praktische Hintergrund mit einer Kindheit wie meine es war.

Wenn Duisburg demnächst endgültig Dank Ihrer Mithilfe vollständig islamisiert sein wird und westlich geprägte TürkInnen der zweiten Generation wie ich diese Stadt nicht mehr betreten können, möchte ich Sie gern noch einmal sprechen und fragen, wie es Ihre deutsche Familie bzw. Ihr deutscher Freundeskreis mit der Sharia, dem islamischen Rechtswesen, hält. Wenn Ihre Frau oder Ihre Freundin ein Kopftuch oder eine Burka anziehen werden muss, um einkaufen zu gehen und Sie sich sorgen müssen, dass sie unbehelligt nach Hause kommt, weil eine Ungläubige Freiwild ist, dann möchte ich sehen, ob Sie weiterhin auf Ihrer einladenden und parteinehmenden Haltung für radikalislamische Gruppierungen wie die Hamas bestehen werden.

Sie rufen zum Boykott gegen Israel auf. Warum rufen Sie nicht zur Abwechslung zur internationalen Ächtung der Hamas auf? Es würde sich lohnen, denn immerhin handelt es sich um eine Organisation, die nicht nur Wohngegenden, Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen ihres Nachbarlandes beschiesst und dabei betet, möglichst viele der dort lebenden Menschen zu verletzen und zu töten, sondern schlichtweg die Häuser ihrer eigenen Bürger vermint, um der Presse möglichst viele Opfer vorzuführen. Und währenddessen freuen sich – von Ihrer öffentlichen Ermutigung beflügelt – in Deutschland weiterhin gewaltbereite Muslime schon darauf, wieder einen Grund zu haben, auch in Duisburg und am liebsten in der ganzen westlichen Welt Gewalt auszuüben, damit sie als islamische Helden dastehen.

Den westlichen Landsleuten unter uns nun erwachsenen Einwanderkindern der zweiten Generation ist diese Entwicklung dank der Mithilfe Ihrer Multikultiträume längst aus der Hand geglitten. Unsere jungen Brüder werden in Moscheen und Koranschulen in Deutschland radikalisiert und Sie tun nichts dagegen. Es scheint Ihnen leichter zu fallen, ein Land, in dem Frauen sich westlich kleiden dürfen und Männer vor Gericht kommen, wenn sie ihre Frauen schlagen, öffentlich zu geisseln; ein Land, das seine Feinde kostenlos medizinisch behandelt und sich seit Jahren um einen Frieden bemüht, indem es Land an seine fanatischen Nachbarn abgibt. An Nachbarn, die schon ihre Kleinkinder zum Morden im täglichen Fernsehen erziehen und das Blut ihrer Nachbarn sogar für lebensrettende Maßnahmen ablehnen, weil es nach ihrem Glauben „unrein“ ist.

So lieber Herr Dierkes, nun habe ich mir Luft gemacht. Denn seit Wochen möchte ich einem von Ihnen naiven deutschen Politikern einfach einmal sagen, wie mir als westlich orientierte Migrantin zumute ist. Ja, ich habe trotz allem was ich da sehe, meine Religion behalten. Doch meine Religion schenkt mir kein Gehör, wenn ich eine Antwort möchte auf die muslimischen Aufrufe zum Mord an Juden und Christen, sie bietet mir keine Antwort darauf, warum sich eine junge Frau zunähen lassen muss, um einen muslimischen Mann zu heiraten, der sie ohnehin nur schlägt. Sie bietet mir auch keine Antwort darauf, warum sie noch mehr Land von einem Land erzwingen will, um die „Katastrophee an der islamischen Ehre“, die angeblich mit der Gründung eines demokratischen Staates wie Israel geschehen ist, zu bereinigen.

Ich hoffe, Herr Dierkes, Sie haben irgendwo einen Funken Ehrlichkeit in sich. Denn Sie werden Ehrlichkeit brauchen, um sich die Realität einmal genau vor Augen führen zu lassen, anstatt sich mit hasserfüllten Ideologen eins zu machen.

Lieben Sie die Bürger Duisburgs oder haben Sie selbst auch nur ideologisch geprägte Ambitionen?

Wollen Sie das Beste für die Ihnen anvertrauten Menschen? Dann tun sie etwas für diejenigen, die unter dem radikalen Islam in Ihrer Nachbarschaft leiden. Frauen wie es sie in meiner Verwandtschaft gibt und Kinder, die schon im Kindergartenalter täglich über den Minderwert einer Rasse gelehrt bekommen, brauchen Ihre Hilfe. Aber das ist sicher zuviel verlangt, denn es könnte Sie ja einen Preis kosten. Da ist es viel einfacher, für ein bisschen Publicity und Multikultisympathien einen Israelboykott auszurufen.

Bilen K.

Ich möchte meinen deutschen und schweizerischen Freunden danken, die mich unterstützt und ermutigt haben, diesen Brief zu schreiben.




Absolute Unterwerfung?

Unterwerfungsgeste bei Affen„Islam“ bedeutet „Unterwerfung“ und „Muslim“ ist der „der Gehorsame“, weil er sich bedingungslos dem Willen seines Gottes unterwirft, was in der Gebetshaltung zum Ausdruck kommt. Bei den „Niederwerfungen“ nimmt der Muslim eine Haltung ein, die der von Primaten bekannten Demutshaltung (siehe Bild) entspricht.

Doch für Westmenschen ist nicht ersichtlich, warum ein Gott, der „allmächtig“, „allwissend“ und „allerbarmend“ sein soll, auf eine derartige Unterwerfungsgeste Wert legt. Falls er „allmächtig“, „allwissend“ und „allerbarmend“ ist, dann muss er auch souverän sein. Und diesem Souverän kann es gleichgültig sein, ob seine Anbeter eine bestimmte Pose einnehmen oder nicht. Ihm wären alle Gebete recht, gleich, ob sie im Stehen, Liegen, Sitzen oder Niederknien gesprochen wurde, gleich, ob sie laut oder leise erklingen würden, gleich, welcher Sprache sich der Betende bedienen würde. Und es wäre ihm gleich, zu welcher Zeit gebetet werden würde. Wichtig wäre nur, dass der Betende mit dem Herzen dabei ist.

„Allah“ scheint nicht sehr souverän zu sein. Oder diente diese Unterwerfung am Ende gar nicht ihm, sondern seinem Schöpfer Mohammed?

(Gastbeitrag von Yaab)




Global Intifada: Bombenanschläge in Schweden

Ausgebrannte ICA-FilialeIn Södertälje westlich von Stockholm wurden auf vier Supermärkte Bombenanschläge verübt. Die Explosion der Sprengsätze wurde per Zeitzünder ausgelöst. Verletzte gab es keine. Drei der vier Lebensmittelläden brannten völlig aus.

Vor den Anschlägen hatte eine proislamisch-linksautonome Organisation namens „Global Intifada“ bereits mit Terrorakten gegen die Supermärkte gedroht, man würde mit Brandstiftungen auf Läden, die US-Produkte vertreiben, gegen den Irakkrieg protestieren wollen. Diese Gruppe hat sich auch bereits zu den Bomben bekannt.

Weil in der Stadt Södertälje besonders viele (muslimische) Flüchtlinge aus dem Irak leben, trägt sie den Spitznamen „Kleines Bagdad“. Schweden ist in letzter Zeit besonders durch ansteigenden Antisemitismus negativ aufgefallen.




Assimilationsphobie kontra Islamophobie

Krauss AhadiAm 26. Februar 2009 fand in Stuttgart die Pilotveranstaltung der Donnerstags-Gespräche des BPE-Landesverbandes Baden-Württemberg statt. Thema des Abends war „Islamophobie – Krankheit oder Totschlagsargument“.

(Von Conny Axel Meier, Bürgerbewegung Pax Europa)

Der BPE-Vorsitzende Willi Schwend begrüßte die anwesenden Gäste, die sich zum weitaus überwiegenden Teil als sehr sachkundig erwiesen, wie die anschließende lebhafte Diskussion aufzeigte. Schwend zeigte in der Einleitung auf, wie widersinnig und lächerlich es sei, Ideologiekritik pathologisieren zu wollen.

Der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss, Autor des Buchs „Islam, Islamismus und muslimische Gegengesellschaft“ verdeutlichte in seinem Vortrag, dass der gesamtgesellschaftliche Gegenentwurf des Islams in praktisch allen Punkten den Menschenrechten, unserem Verständnis von individueller Freiheit und Rechtsstaat völlig entgegengesetzt ist. Die von den Islamverbänden angestrebte und erwünschte Umgestaltung der Gesellschaft unter islamischen Prämissen kann und darf nicht weiterhin unter dem Deckmantel der „Religionsfreiheit“ betrieben werden. Eine totalitäre Herrschaftsideologie darf nicht über den Umweg des Artikels 4 GG installiert werden. Wie weit die Islamisierung von Gesellschaft, Rechtsstaat und Leitmedien bereits vorangeschritten ist, zeigte Krauss an mehreren Beispielen auf. Dass noch immer auch maßgebliche Kreise der christlichen Kirchen der Islamisierung Vorschub leisten, erschwere den ergebnisorientierten Diskurs darüber. Eine der Hauptursachen für die Diffamierung von Kritik am Islam als „rassistisch“ und „islamophob“ sieht Krauss in der panischen Angst der verbandsislamischen Funktionäre von Alboga bis Erdogan darin, dass Mohammedaner sich in der Aufnahmegesellschaft, in diesem Fall Deutschland, assimilieren könnten. Krauss spricht davon, dass das Kunstkonstrukt „Islamophobie“ in Wirklichkeit eine Spiegelung der muslimischen Assimilationsphobie sei. Er warnte ausdrücklich davor, einen dem westlichen Wunschdenken entspringenden weichgespülten Bonbon-Islam als möglichen Ausweg in Erwägung zu ziehen. Wer das glaube, der gehe einer gefährlichen Illusion auf den Leim.

Mina AhadiDie Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi (Foto l.), zeigte unter Hinweis auf die weltweite Re-Islamisierung der muslimisch dominierten Länder auf, wohin die gegenwärtige Entwicklung zusteuert – nämlich zu Unfreiheit, Unterdrückung von Frauen, Kindern und Nichtmuslimen. Während Schäuble sich mit den Verbandsislamisten an einen Tisch setzt, um die Republik scheibchenweise islamischen Interessen auszuliefern, werden die Sorgen und Nöte der Ex-Muslime völlig ignoriert. Sie leben unter ständiger Bedrohung des eigenen Lebens und müssen hilflos mit ansehen, wie eben dieselbe Unfreiheit, vor der sie einst aus dem Iran, der Türkei usw. geflohen sind, hier Fuß fasst. Den Unterschied zwischen gemäßigten Islam und Fundamentalisten machte sie am Beispiel des sogenannten iranischen Reformers Chatami fest. Während Fundamentalisten auf offener Straße die Menschen zu Tode steinigen, möchten die sogenannten Reformer die Steinigungen lieber nichtöffentlich in den Gefängnissen unter staatlicher Aufsicht durchführen. Mina Ahadi ist der Überzeugung, dass die Funktionäre des Verbandsislam an Schäubles Konferenztisch, allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz, sich nur in Nuancen von islamistischen Vorgaben und Praktiken, wie sie von Pakistan bis zur Türkei vorherrschen, unterscheiden, und so sie die Macht hätten, auch hierzulande die Einführung der Scharia vorantreiben würden. Mina Ahadi machte diesbezüglich auch auf die Veranstaltung „Frauenrechte statt Scharia“ anlässlich des Weltfrauentages am 7. März 2009 in Köln aufmerksam, die unter anderen auch von der BPE unterstützt wird.

BPE-Vorstandsmitglied Wilfried Puhl-Schmidt moderierte die anschließende Diskussion unter reger Teilnahme der anwesenden Gäste. Puhl-Schmidt bedauerte, dass kein einziger Vertreter der lokalen Presse es für notwendig erachtet hat, dieser wichtigen Veranstaltung beizuwohnen, um darüber zu berichten. Dies zeige auf, dass die Tabuisierung von Kritik an der islamischen Herrschaftsideologie und Menschenrechtsverletzungen als „Islamophobie“ die Gesellschaft bereits derart durchdrungen hat, dass die Medien, die selbst nicht dem „Islamophobie“-Verdacht ausgesetzt werden möchten, zu diesem Thema weitgehend schweigen.

» Videos zur Veranstaltung

(Foto oben v.l.n.r.: Wilfried Puhl-Schmidt, Hartmut Krauss, Mina Ahadi)




Das Redeverbot von Londonistan

Behead those who insult IslamDie lange und stolze liberale Tradition der freien Rede in Großbritannien ist bedroht. Es ist kein Zufall, dass England auch das Land in Europa ist, das am weitesten multikulturell umgeformt ist. Die muslimische Migrantenpopulation ist so groß und in Teilen so aggressiv geworden, dass Kritik am Islam zu einer „Bedrohung der öffentlichen Sicherheit“ wird – weil fanatische Muslime zur Tat schreiten könnten, um die britischen Ungläubigen das Fürchten zu lehren.

(Text von Claudia Hansen, erschienen in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Gegengift)

„Behead those who insult Islam!“ (Köpft die, die den Islam beleidigen) verkündete vor einigen Jahren eine ziemlich große Schar aufgebrachter Muslime in der Nähe des Parlaments in Westminster. Damals richtete sich der aggressive Protest gegen die dänischen Mohammed-Karikaturen. Auf anderen Plakaten stand: „Europe: Prepare for the real holocaust!“ Vor der Menge hatten sich Bobbies in ihren grellgelben Warnwesten aufgestellt, sie blickten aber angestrengt zur Seite und unternahmen nichts, um die offensichtlichen Aufrufe zur Gewalt zu unterbinden. Die Toleranz gegenüber Extremisten gibt es schon seit einigen Jahren. Neu ist die unbarmherzige Intoleranz gegenüber Kritikern des islamischen Extremismus.

Das hat Mitte Februar der niederländische Politiker Geert Wilders erfahren. Auf Einladung von Lord Pearson, eines Mitglieds des britischen Oberhauses, sollte Wilders seinen Kurzfilm „Fitna“ vorführen. Der vor anderthalb Jahren erstmals vorgestellte Film, den im Internet mehrere Millionen Menschen angeschaut haben, besteht aus einer Aneinanderreihung schockierender Bilder von Anschlägen und Attentaten, verübt durch Muslime. Wilders hat zu den Bildern die entsprechenden mörderischen Koran-Zitate gestellt. So wirken die Taten der „Islamisten“ als getreue Ausführung von 1400 Jahre alten Anweisungen des Religionsstifters Mohammed. Zugleich thematisiert der Film den extremen Antisemitismus in weiten Teilen der muslimischen Welt und zieht Parallelen zum nationalsozialistischen Antisemitismus.

Als bekannt wurde, dass Wilders für eine Filmvorführung ins Oberhaus eingeladen war (wie zuvor schon beispielsweise in die israelische Knesset), erhob das einzige muslimische Oberhaus-Mitglied heftigen Einspruch: Nazir Ahmed, ein ehemaliger Gemüsehändler, Labour-Aktivist und späterer Immobilienmillionär, den Tony Blair vor zehn Jahren ins House of Lords befördert hat, drohte damit, 10.000 seiner Glaubensbrüder zu mobilisieren, die vor dem Parlament demonstrieren würden (später leugnete er das wieder). Immerhin zeigten die Lords soviel Rückgrat, dass sie sich der Drohung nicht beugten.

Dann jedoch trat die britische Innenministerin Jaqui Smith auf den Plan. In einem Schreiben des Home Office hieß es, wenn Wilders Einreise, stelle dies eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit dar. Die Regierung werde verhindern, dass jene ins Land kämen, „die Extremismus, Hass oder Gewaltbotschaften in unseren Gemeinschaften verbreiten“. Dabei war die Formulierung „Communities“ verräterisch. Natürlich schielte Smith ängstlich in die dunklen Ecken der islamischen Community, deren Gewaltpotential die Briten bei den Bombenexplosionen vom Sommer 2004 erlebten, die immerhin 60 Todesopfer forderten.

Um die Muslime im Land nicht zu reizen, wurde Wilders also ein Einreise- und Redeverbot erteilt. Als der blondgefärbte Holländer dennoch nach London flog, stoppten ihn am Flughaften Heathrow Beamte der Einwanderungsbehörde. Wilders, der vorzüglich Englisch spricht, sagte über das ihm auferlegte Redeverbot: „Ich hätte so etwas in Saudi-Arabien, aber nicht in Großbritannien erwartet.“ Immerhin protestierte die niederländische Regierung gegen die Einschränkung der Freizügigkeit für einen Parlamentarier eines EU-Landes. Der britische Außenminister David Milliband sagte, sein Land stehe zwar zur Redefreiheit, doch gelte diese nicht für jene, die zu religiösem und rassistischem Hass anstachelten.

Wie verlogen die Erklärung ist, zeigt ein kurzer Blick auf die Liste der islamischen Extremisten, die ins Land gelassen, dort über Jahre trotz ihrer Hassreden geduldet und sogar mit Sozialleistungen finanziert wurden, zum Beispiel der Prediger Abu Hamza, der im Londoner Norden eine Moschee betrieb. In Geheimdienstkreisen gilt die Kapitale wegen der vielen radikalen Muslime als „Londonistan“. In ganz England gibt es mehrere Dutzend Moscheen, in denen islamische Scharfmacher predigen. Aus dem Umfeld einer solchen Moschee stammten auch jene jungen Männer, die sich im Juli 2004 in London in drei Bussen und einer U-Bahn in die Luft sprengten (übrigens nach Ansicht ihrer Nachbarn alle gut integrierte junge britische Muslime aus der Mittelschicht).

Im Jahr 2005 empfing der linke Londoner Bürgermeister Ken Livingston ganz offiziell den sogenannten islamischen Rechtsgelehrten Yusuf al-Quaradawi – eben jenen Quaradawi, der zu den schlimmsten Hetzern der muslimischen Welt zählt. Kürzlich etwa äußerte der einflussreiche sunnitische Prediger im arabischen Fernsehen: „Allah hatte Hitler beauftragt, die Juden zu bestrafen – und wenn Allah das will, wird es das nächste Mal durch die Hand der Rechtgläubigen (die Moslems) geschehen.“ Zwar verweigerte das Home Office im vergangenen Jahr al-Quaradawi eine nochmalige Einreise, doch erst kürzlich dürfte während des Gaza-Kriegs ein bekannter Sprecher der Hizbullah nach London kommen und dort auftreten.

Der muslimische Lord Ahmed, der gegen Wilders’ Einreise protestierte, weil dieser „Extremist“ sei, war vor drei Jahren weniger zimperlich und lud einen Palästinenser namens Mahmud Abu Rideh in sein Parlamentsbüro in Westminster ein, der zuvor wegen Kontakten zu Al Qaida, für die er angeblich spenden gesammelt hatte, in britischer Untersuchungshaft saß. Lord Ahmed erklärte, warum Wilders seinen Film nicht zeigen dürfte, mit den Worten: „Ich habe ein Recht, meine Religion auszuüben, ohne Angst vor Einschüchterung und Provokation von Herrn Wilders.“

Bekannt ist, dass viele Muslime dazu neigen, Kritik am Islam als „Provokation“ zu werten und darauf äußerst aggressiv reagieren (schon im Koran ist Dschihad beschrieben als „Verteidigung“ gegen die Feinde des Islam, die seine Ausbreitung verhindern wollen). Die Kontroverse um Wilders’ Einreise ereignete sich just zum 20. Jahrestag der iranischen Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie wegen dessen Buch „Die satanischen Verse“. Noch vor Khomeinis offizieller Verdammung waren im nordenglischen Bradford Muslime auf die Straße gegangen und hatten einige Exemplare des Buchs öffentlich verbrannt. Vom Muslim Council of Britain hört man heute dazu, dieser Vorfall habe es „den Muslimen in Großbritannien erlaubt, eine eigene Identität zu entwickeln“.

Äußerst zynisch ist es, wenn Ahmed ausgerechnet Wilders „Einschüchterung“ vorwirft. Während der Lord bequem im Oberhaus sitzt, befindet sich der 45 Jahre alte Holländer seit mehrere Jahren permanent auf der Flucht – seit der Ermordung von Pim Fortuyn, dessen Mörder auch ihn bedrohte – und verbringt seine Nächte unter Polizeischutz oft in Kasernen; seine Frau sieht er nur alle zwei Wochen. Wilders gehört zu den am meisten gefährdeten Menschen in Europa. In seiner Heimat erlebt er nach dem Londoner Redeverbot eine Welle der Zustimmung; in einer Umfrage erscheint seine Partei der Freiheit PVV, die vor vier Jahren knapp sechs Prozent erreichte, derzeit mit gut 16 Prozent als zweitstärkste Kraft.

Zehn Tage nach dem Londoner Einreiseverbot war Wilders übrigens in Washington und führte seinen Film „Fitna“ auf Einladung des republikanischen Senators Jon Kyl im Capitol vor. Kyls Sprecher sagte, der Senator tue dies, „weil Leute, die den Mut haben, auf die Bedrohung durch militante Islamisten hinzuweisen, allzu oft geschmäht und bedroht werden.“ Wilders’ Kampf richtet sich gegen eine mörderische Ideologie, die sich als Religion tarnt. Das neue britische Appeasement wird sich als direkter Weg in die Unfreiheit erweisen.

PI-Beiträge zum Thema:

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» Wilders ins Kapitol eingeladen
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» Geert Wilders in Italien willkommen
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» Angst vor dem Islam blockiert Grundrechte
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Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen

FinanzkriseEs wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise werden weit dramatischer sein, als sich das derzeit irgendjemand vorstellen kann und will. Die von Politik und Mainstreammedien in den vergangenen Wochen stets verbreiteten Botschaften à la, so schlimm werde es schon nicht werden und es gäbe ohnehin Mittel und Wege (sprich Steuergelder) die Krise, wenn schon nicht zu verhindern, so zumindest abzuschwächen, stellen sich bereits jetzt als das heraus, was sie immer waren: substanzloses euphemistisches Geschwurbel, um die Bevölkerung zu beruhigen.

Der Konjunkturhimmel verfinstert sich dramatisch schnell, so warnt die Deutsche Bank:

„Die deutsche Wirtschaft wird nur dann 2009 um lediglich fünf Prozent schrumpfen, falls wir ab Sommer einen richtigen Aufschwung haben. Aber es ist nicht auszuschließen, dass dieser Aufschwung ausbleibt.“

Übersetzt: Die Wirtschaftsleistung wird in den Keller rasseln, ein Minus von 5 % ist noch das Beste was uns passieren kann, wahrscheinlicher ist hingegen ein Totalcrash. Statt des ständig herbeigeredeten Aufschwungs noch in diesem Sommer stehen uns Massenarbeitslosigkeit, Inflation und soziale Konflikte ins Haus. Was wir momentan erleben, ist lediglich das Vorspiel und der Auftakt zu weit dramatischeren Entwicklungen. Wenn große deutsche Industrieunternehmen wie etwa der marode Autobauer Opel dicht machen sollten, dann lösen sie Kettenreaktionen mit unabsehbaren Folgen aus. Der erste Dominostein wackelt bereits gefährlich. Die Kurzarbeit, die nun in zahllosen Unternehmen in ganz Europa eingeführt worden ist, ist nichts anderes, als die Vorstufe zur (Massen)Arbeitslosigkeit. Die Autozulieferindustrie verzeichnet derzeit Auftragsrückgänge von mehr als 50%, das ist keine Situation, die sich in wenigen Monaten wieder in Wohlgefallen auflösen wird.

Wer glaubt, der (leider gar nicht) billige Aktionismus der Politiker, die von den USA bis Europa derzeit mit großem PR-Getöse Steuergelder in Milliardenhöhe vernichten, um den Todeskampf von unrettbaren Unternehmen um ein paar Monate hinauszuzögern, würde die Krise abfedern oder gar verhindern, dessen Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen bewegt sich auf niedrigem Niveau, was aber in einem Land wie Deutschland, in dem die Bevölkerung bereits in der Grundschule mit sozialistischem Gedankengut indoktriniert wird, nicht weiter verwundert. Andreas Unterberger bringt es in einer Analyse in der Wiener Zeitung auf den Punkt:

Anderswo hingegen, vor allem in den derzeit besonders panischen USA, will man offenbar jede größere Firma durch Steuergelder retten. Im Glauben, der Staat (also von Lobbyisten bearbeitete Politiker und Beamte) wisse besser als Investoren (also Menschen, die ihr eigenes Geld riskieren), was rettenswert ist und was nicht. Das ist eine kühne wie erfahrungswidrige Erwartung. Besonders inhuman ist, dass Staatshilfen überdies auch viele lebensfähigen Firmen gefährden: Denn diese müssen früher oder später die Kosten der sinnlosen Rettungsaktionen tragen – via Steuern oder via Inflation.

Fast scheint es so, als wollten viele westliche Regierungen den drohenden Bankrott ihrer Staaten mit solchen Aktionen nur noch beschleunigen. Aber was führen alle zweitklassigen Managementberater, Businesscoaches, Spin-Doktoren und andere Scharlatane so gerne im Munde: „Man muss die Krise als Chance begreifen“ oder „Jede Krise hat auch eine positive Seite“ etc.

Und in gewisser Weise haben sie recht, wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise. Die Krise, die auf uns zukommt, wird so dramatische und weitreichende Auswirkungen haben, dass es unwahrscheinlich ist, dass die herrschenden Eliten mitsamt ihren Mitläufern, Herolden und Profiteuren sie unbeschadet überstehen werden. All die absurden, gefährlichen und totalitären Ideologien wie Multikulturalismus, Ökologismus oder Gender-Wahn könnten schon bald am Misthaufen der Geschichte landen.

Die Krise birgt riesigen sozialen Sprengstoff und kann genau deshalb reinigende Kräfte in Gang setzen, da sie Prozesse beschleunigen und Probleme ans Tageslicht bringen wird, die die Politik und die Mainstreammedien bisher mehr oder weniger erfolgreich klein gehalten und verschleppt haben. Bereits in Zeiten der Hochkonjunktur ist es dem politischen Establishment und der Verwaltung zunehmend schwerer gefallen, den deutschen Sozialstaat aufrecht zu erhalten und zu finanzieren, weil immer gewaltigere Geldmengen in das integrationsunwillige und bildungsferne Subproletariat gepumpt werden mussten (Tendenz immer weiter steigend). Für die autochthone Mittelschicht und die gut integrierten Zuwandergruppen, also die Beitragszahler und Leistungsträger, bleibt angesichts dieser gigantischen Transferleistungen folgerichtig immer weniger, schon jetzt muss der Staat an allen Ecken und Enden sparen. Der deutsche Sozialstaat steckt schon seit längerem in der Krise, jetzt wird es aber richtig ernst.

Was passiert, wenn riesige Industrieunternehmen wie etwa Opel zusperren, wenn plötzlich aus vielen hunderttausenden Steuerzahlern Empfänger von staatlichen Transferleistungen werden? Wenn plötzlich jene Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und ihr Leben lang in die Töpfe des Staates eingezahlt haben, jetzt, wo sie erstmals etwas aus genau diesen Töpfen brauchen, so gut wie nichts mehr da ist, weil die Politiker die eingezahlten Gelder stets für Bevölkerungsgruppen aufgewendet haben, die unverhältnismäßig wenig in dieses System eingezahlt und die die deutsche Solidargemeinschaft vor allem als Selbstbedienungsladen betrachtet haben? Die jährlichen Kosten für die verfehlte Einwanderungs- und Integrationspolitik kostet dem Staat astronomische Summen, selbst weichgespülte Gutmenschenstudien (die das Problem in seiner Gesamtheit nicht einmal ansatzweise erfassen) sprechen von zig Milliarden Euro pro Jahr.

Die Wirtschaftskrise wird den Betrug an der autochthonen und der gut integrierten zugewanderten Bevölkerung durch das politische Establishment schon bald für jeden sicht- und vor allem spürbar machen. Die allseits bekannten hohlen Phrasen und institutionalisierten Lügen wie etwa „Zuwanderung als Chance begreifen“ oder „die multikulturelle Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft“ wird das autochthone Arbeitslosenheer dann wohl kaum noch schlucken. Der deutsche Staat, der kurz bevor ihm die Steuereinnahmen wegbrechen und die Zahl der Leistungsempfänger sprunghaft ansteigen wird, noch schnell ein paar Milliarden Euro verschleudert, ist nun seiner einzigen Problemlösungsstrategie beraubt, die er in den vergangen Jahrzehnten stets bei allen inneren wie äußeren Konflikten angewandt hat. Bisher hat sich Deutschland und die EU alle Probleme stets mit großzügigen Geldgeschenken vom Hals gehalten, auf internationaler Ebene nennt man das Scheckbuchdiplomatie. Der außenpolitische und militärische Schwächling Europa hat sich immer und überall freigekauft. Die bildungsfernen und integrationsunwilligen Bevölkerungsteile in Deutschland konnten bisher ebenfalls mit Geldern und sonstigen steuerfinanzierten Goodies mehr oder weniger ruhig gehalten werden – gefordert wurden sie nie.

Hunderttausende leben auf Kosten der Steuerzahler, die ihrerseits keine Aussicht haben, für ihre hart erarbeiteten und vom Staat eingehobenen Milliardensummen, jemals eine auch nur annähernd adäquate Gegenleistung zu bekommen. Die „Herzlichkeit und Lebensfreude“ dieser Bevölkerungsschichten ist offenbar lediglich für ideologisch vollkommen Verblendete ein ausreichender Ausgleich für deren überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit, deren überdurchschnittliche Kriminalitätsrate oder deren unterdurchschnittliche Bildung.

Doch die fetten Jahre für jene, die unsere Kultur und Gesellschaft so umfassend und intensiv bereichert haben, dürften nun vorbei sein. SPD, CDU, Grüne und Linke können nämlich nur Gelder verteilen, die sie zuvor von den immer weniger werdenden Leistungsträgern abgepresst haben. Wenn nun aufgrund der Wirtschaftskrise das ohnehin schon dramatische Verhältnis von Leistungsträgern und Leistungsempfängern kippt, dann sollten die Spitzenpolitiker in Berlin langsam nervös werden. Das ganze System steht kurz vor der Implosion.

Eines dürfte klar sein: das integrationsunwillige Subproletariat wird sich nicht duldsam und friedlich damit abfinden, wenn die staatlichen Geldströme versiegen. Es wird im Inneren Deutschlands und der EU zu Verteilungskämpfen kommen. Die europäischen Sozialstaaten, die seit Jahrzehnten Menschen aus vormodernen Gesellschaftssystemen und ärmlichen Gegenden mit archaischen Lebensweisen angezogen haben, haben plötzlich nichts mehr zu bieten. Die EU kommt sowohl im Inneren als auch von außen in Bedrängnis. Wenn Europas Wirtschaft vor die Hunde geht, dann steht die EU plötzlich nackt da, denn politisch und militärisch ist die Europäische Union längst zur internationalen Lachnummer verkommen, die von keinem der großen Machtblöcke ernst genommen wird. In der Regel genügt ein Terroranschlag und Europa macht vor den Terroristen Männchen, man erinnere sich etwa an den Truppenrückzug der Spanier aus dem Irak nach den verheerenden Anschlägen auf die Madrider Vorstadtzüge.

Was aber ist an alledem nun positiv? All die eben skizzierten Probleme, die jetzt plötzlich und mit aller Gewalt aufbrechen werden, bestehen schon seit Jahren und Jahrzehnten. Dank der guten weltweiten Konjunktur hat das politische Establishment diese Probleme verschleppt anstatt sie zu lösen, das marode System, das immer mehr Geld verschlungen hat, konnte selbst mit den stetig und reichlich sprudelnden Steuereinnahmen mehr schlecht als recht aufrechterhalten werden. Ohne Krise hätten die etablierten Parteien den Zusammenbruch wahrscheinlich noch um einige Jahre hinauszögern können. Damit ist nun aber definitiv Schluss. Wenn die linken Gutmenschen ihren Multikultifreunden statt großzügiger Geldgeschenke in Form von staatlichen Transferleistungen nur noch Dialogbereitschaft und ein freundliches Gesicht anbieten können, dann bedeutet dies auch das Ende dieser seltsamen Allianz und das böse Erwachen für das politische Establishment. Die Linken und die Gutmenschen, deren Moral und Leistung vor allem darin besteht, Gelder zu verteilen, die zuvor andere Menschen durch produktive Arbeit erwirtschaftet haben, werden zwar noch versuchen, die autochthonen Leistungsträger bis zum Letzten auszupressen, es wird aber nichts mehr nützen.

Schon bald dürfte der ganze Irrsinn der linken gutmenschlichen Multikulti-Ideologie offen und eruptiv zu Tage treten. Und je früher dieser ohnehin unvermeidliche Konflikt ausbricht, desto größer sind die Chancen, dass sich die Kräfte der Vernunft durchsetzen werden. Noch besteht die Chance, dass sich nach einer jahrzehntelangen Phase der linken Hegemonie wieder die demokratischen, liberalen und westlich gesinnten Kräfte durchsetzen, bevor sich dieses window of opportunity für immer schließt.

(Gastbeitrag von A. Wappendorf)




Islamische Finanzplanung: Das Ehefrauenmodell

Was macht man, wenn man gut gepolstert leben will, ohne zu arbeiten? Als Muslim bietet sich einem eine Möglichkeit, die andere nicht haben – die Polygamie. Das System funktioniert ganz einfach: Man lebe von der Sozialhilfe, nehme eine Frau und heirate diese, dadurch erhöht sich schon mal das Sozialgeld. Anschließend fahre man in die Heimat der Vorväter, eheliche dort Ehefrau Nummer zwei, bringe diese mit nach Hause und erhöhe sich erneut das Sozialgeld.

Diesen Vorgang wiederhole man mit Ehefrau drei und vier – bis dahin müsste der Lebensstandard dann den gewünschten Luxus erreicht haben. Man kann sich natürlich auch von Frauen offiziell scheiden lassen, um neue dazuholen zu können, und weiterhin mit ihnen zusammenleben. Für Kinder im eigenen Haushalt gibt’s zusätzlich Kindergeld. Der Fantasie sind bei der islamischen Familien-Vermögensplanung auf Staatskosten keine Grenzen gesetzt.

Dieses Modell ist nicht erfunden – es wird offenbar so und ähnlich praktiziert in Großbritannien, wie ja auch in anderen europäischen Staaten.

(Spürnase: Eichbaum)




Ehrenfeld: Die Bagger kommen

ditib-frauen

Nach Informationen des Kölner Express will die staatlich-türkische DITIB im März die bestehende Moschee an der Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld abreißen lassen, um Platz für den Baubeginn der umstrittenen Großmoschee zu schaffen, deren Bau nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Kölner Stadtanzeigers von rund zwei Dritteln der Kölner Bürger abgelehnt wird.

Die plötzliche Eile könnte darauf hinweisen, dass man einer denkbaren Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse in Köln durch die bevorstehenden Kommunalwahlen zuvor kommen und Tatsachen schaffen will. Der Kölner Express berichtet:

Die türkisch-islamische Union Ditib will im März mit den Bauarbeiten für ihre Zentralmoschee in Ehrenfeld beginnen. Zunächst werde das alte Fabrikgebäude auf dem Grundstück abgerissen, so Ditib-Geschäftsführer Mehmet Yildirim. Dies werde ein bis zwei Monate dauern, dann folge die Grundsteinlegung. Die Fertigstellung sei binnen zwei Jahren geplant.

Erstaunlich ist die Überschrift:

Großmoschee: Im März geht’s los

denn bislang wurde der Ausdruck „Großmoschee“ bevorzugt von Moscheegegnern verwendet, während die Dumontpresse verharmlosend von einem „Gemeindezentrum mit Gebetsraum“ schwadronierte.




Christi Himmelfahrt soll „Evolutionstag“ werden

Das von Christen immer spärlicher gefeierte Himmelfahrsfest soll seinen Feiertag an die Atheisten abtreten. Als erster atheistischer Feiertag soll im Charles Darwin-Gedenkjahr 2009 der „Evolutionstag“ eingeführt werden. „Am Evolutionstag sollte gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben, der uns dazu verleitete, unsere Art als ‚Krone der Schöpfung‘ zu betrachten.“

Nebst allen anderen Bedenken etwas paradox erscheint die aus praktischen Gründen getroffene Wahl des Termins als Ersatz für Christi Himmelfahrt, ein Datum, das in jedem Jahr variiert – 40 Tage nach Ostern. Der erste atheistische Feiertag wäre damit direkt vom christlichen Festkalender abhängig.

Lanciert wurde dazu eine Petition von der Giordano Bruno Stiftung (gbs), deren Sprecher Michael Schmidt-Salomon den Termin für passend hält.

Der hierfür am besten geeignete Kandidat sei „Christi Himmelfahrt“, einer der neun bundeseinheitlich geltenden Feiertage. Christi Himmelfahrt empfehle sich schon allein deshalb, weil viele Familien an dem Tag Ausflüge in die Natur unternehmen würden. „Angemessener kann ein ‚Evolutionstag‘ kaum begangen werden!“

Auch wenn die Initianten Evolution und Natur im Widerspruch zu einer geplanten Schöpfung sehen – der sowohl von Atheisten wie von manchen Christen immer wieder behautet wird, aber gar nicht notwendig ist – fragt sich, ob den Urheber der Petition klar ist, dass sie ausgerechnet den ersten Atheistenfeiertag an den Auferstehungstag Christi, den wichtigsten Termin im christlichen Festkalender rückgebunden haben.

Schmidt-Salomon findet,

„die Umbenennung von Christi Himmelfahrt in Evolutionstag wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass dieser Staat in seiner Feierkultur nicht nur gläubige Christen respektiert, sondern auch die vielen Millionen Bundesbürger, die eine dezidiert säkulare Weltsicht vertreten.“

Doch Respekt haben die Atheisten bereits überall. Belächelt werden viel mehr diejenigen, die zugeben, Christi Himmelfahrt in einer Kirche zu feiern und damit schon Gefahr laufen, für nicht ganz richtig im Kopf erachtet zu werden. Ausflüge ins Grüne (oder am „Vatertag“ auch mal Dunkelblaue) sind gesellschaftlich viel besser akzeptiert.

Der Werbetrailer zum Darwin-Tag:




Der Galeriebesuch

Karikatur von Daniel Haw

Karikatur von Daniel Haw

Karikatur von Daniel Haw

Karikatur von Daniel Haw

Karikatur von Daniel Haw
© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 49-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.




Schmerzensgeld für Kopftuchverbot

Weil sie bei ihrer Arbeit als Ärztin nicht auf ihr Kopftuch verzichten wollte, hat die Kurbad Tatzmannsdorf AG eine moslemische Frau nicht als Kurärztin beschäftigt. Dafür bekam die Frau jetzt 4.400,- Euro Schmerzensgeld zugesprochen. „Human Rights Watch“ wäre stolz auf Österreich! Mehr…

(Herzlichen Dank an alle Spürnasen)




Keine Einbürgerung für Analphabeten

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in Mannheim hat entschieden, dass ein Analphabet kein Recht zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft habe. Konkret ging es um einen seit 20 Jahren in Deutschland lebenden Türken. „Eine soziale, politische und gesellschaftliche Integration setze die Möglichkeit voraus, hiesige Medien zu verstehen und mit der deutschen Bevölkerung zu kommunizieren“, so das Argument der Richter. Eine Berufung wurde nicht zugelassen. „Human Rights Watch„, übernehmen Sie! Mehr…

(Danke an alle Spürnasen)