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Auch Nordkorea übt Raketenabschüsse

Nachdem bereits Irans lieber Führer einen Satelliten als Raketentest ins All entsandt hat, tut ihm das der koreanische liebe Führer jetzt gleich – aus ähnlichem Grund. Nur dass man in Pjöngjang eher direkt die USA ohne Umweg über Israel im Visier hat. Nordkorea bereitet nach eigenen Angaben den Start einer Rakete vor, mit der ein Kommunikationssatellit ins All geschossen werden soll, vermutlich eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2.

Auch dieser Satellitenabschuss wird ein Vorbote für einen weit ehrgeizigeres „Projekt“ – man möchte gern mit (nuklear-bestückten) Grüßen die USA erreichen.

US-Außenministerin Hillary Clinton warnte auf ihrer Asien-Reise in der vergangenen Woche Nordkorea vor Provokationen. Südkorea erklärte, es werte das Vorhaben als Bedrohung seiner Sicherheit.

Bei dem bislang letzten Test im Jahr 2006 war die Rakete aber kurz nach dem Start explodiert. Experten zufolge ist Nordkorea nicht in der Lage eine Atomwaffe zu produzieren, die klein genug wäre, um als Sprengkopf der Rakete zu dienen.

1998 sorgte Nordkorea in der Region für Unsicherheit, als es eine Rakete abfeuerte, die über Japan flog. Nach nordkoreanischen Angaben handelte es sich damals um die Aussetzung eines Satelliten. Nach dem gescheiterten Test 2006 verboten die Vereinten Nationen dem Land weitere Tests ballistischer Raketen.

Die neusten explosiven Bastelarbeiten sollen, wie es scheint, jetzt zum Testflug kommen.