Josef 'Jupp' MüllerDie Einschläge kommen näher: Noch hält sich Türkenfritz Schramma im Amt – aber sein zweiter Mann, Bürgermeister Josef „Jupp“ Müller (Foto), tritt zurück, nachdem jahrelange Korruption jetzt ans Licht der Öffentlichkeit kam. Nach Schrammas Mann in Berlin, dem CDU-Abgeordneten Rolf Bietmann, der nach Bekanntwerden ähnlicher neapolitanischer Geschäfte (PI berichtete)  auf eine erneute Kandidatur verzichten musste, ist es der zweite schwere Schlag für die von Korruption und Fäulnis zerfressene CDU in Köln in einer Woche.

Der Kölner Express trauert um einen „großen Politiker“:

Es ist das Ende eines weiteren großen Politikers, der Allzweckwaffe der Kölner CDU: Jupp Müller (70) ist am späten Sonntagabend von allen Ämtern zurückgetreten.

Wie beim gestürzten Rolf Bietmann (CDU) wurde auch dem beliebten Bürgermeister ein Beratervertrag zum Verhängnis.

Gleich zwei Spitzenpolitiker der CDU mussten innerhalb einer Woche die Segel streichen. Doch wo sich Bietmann wehrte, zog CDU-Urgestein Jupp Müller sofort die Konsequenzen.

Das war passiert: Jupp Müller hatte einer Sonntagabend versandten Mitteilung zufolge Anfang 2001 nach einer neuen beruflichen Aufgabe gesucht. Auf Anraten des früheren Kölner Sparkassen-Chefs Gustav Adolf Schröder (damals SPD) kam es zum Kontakt mit der Sparkassen Kapitalbeteiligungsgesellschaft Düsseldorf.

Man einigte sich auf einen „Beratervertrag“ – nach EXPRESS-Informationen in sechsstelliger Höhe. „Den Vertrag habe ich zum 31. Dezember 2003 vorzeitig beendet“, teilt Müller mit. Doch im Rahmen der Überprüfungen in Sachen Bietmann (EXPRESS berichtete) ist bei der Sparkasse Köln-Bonn auch dieser Beratervertrag aufgetaucht.

Auch hier lassen sich nach EXPRESS-Informationen keine Gegenleistungen Müllers nachweisen. Brisantes Detail: Das Honorar wurde nicht von der Düsseldorfer Gesellschaft getragen, sondern im Ergebnis von der Sparkasse Köln-Bonn.

„Diese für mich neue Information veranlasst mich, ab sofort von allen meinen politischen Ämtern zurückzutreten. Ich möchte mit diesem Schritt Schaden von meiner Familie und von meiner Partei, der CDU, abwenden“, so Müller.

CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka ist fassungslos: „Das ist alles große Scheiße. Ein besseres Wort fällt mir beim besten Willen nicht ein.“

Das Wort, Herr Granitzka, ist durchaus treffend gewählt und entspricht auch dem sonst bei Kölner CDU-Politikern üblichen Sprachniveau. Die Kölner Bürger fragen sich: Kommt jetzt endlich ins Klo, was ins Klo gehört?

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43 KOMMENTARE

  1. Ein Kölner Politiker, der sich bei einer Düsseldorfer Gesellschaft bewirbt? Der Mann wäre politisch ohnehin erledigt!

  2. Der Jupp hat doch mit 70 genug gescheffelt.

    Also? Aus Scham tritt der bestimmt nicht zurück…

  3. Ein Rücktritt, wahrscheinlich mit Abfindung und Pensionsrechten, ist ein schwerer Schlag ?? Ein schwerer Schlag wäre eine mehrjährige Gefängnisstrafe und finanzielle Konsequenzen.

  4. Was will der Gute Mann? Mit 70J hat er sowieso ausgedient…Jetzt kann er sich unters Volk mischen und paarmal U-Bahn fahren als Beispiel,vielleicht fällt ihm irgendwas auf dabei?…oder kommt ihm was „Fremd“ vor…

  5. Die nächsten Wahlen werden zeigen, ob die Kölner Bürger den Wechsel wollen.

    Ob sie Demokratie oder Kalifat wählen.

    Die alternative pro Köln haben sie.

    Also wollen wir das beste hoffen.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  6. Kölner Bürgermeister: Rücktritt

    Wenn die Beherrschten (das Volk, die Bürger) kaum oder keine Kontrollbefugnisse gegenüber den Herrschenden (v.a. die Parteien) haben, dann kommt früher oder später das altbekannte Phänomen des Machtmißbrauchs und der Vetternwirtschaft.

    Warum sollte dies im heutigen Deutschland anders sein?

    Man hat es hier allgemein viel zu lange wie eine unvermeidliche Selbstverständlichkeit hingenommen, daß politische Kartelle das Land beherrschen und Erfolge neuer Parteien durch allerlei (gesetzliche und andere) Schikanen und erhebliche Wettbewerbsverzerrungen weitgehend verhindert wurden. Dies war u.a. auch eine der fragwürdigen Konsequenzen aus dem politischen Chaos in der Weimarer Republik – Stichwort Parteienzersplitterung.

    Die deutsche Demokratie leidet heute aber sicherlich nicht mehr unter Weimarer Chaos – sondern eher unter mangelndem politischen Wettbewerb.

    Immerhin wurde auf Ebene der Kommunen die 5%-Hürde abgeschafft, so daß neue/kleine Parteien nun wenigstens dort eine reale Chance haben – siehe z.B. „ProKöln“, das mit 4,7% (2004) ins Kommunalparlament einziehen konnte – und in den letzten Jahren das politische Establishment in Köln zweifellos erst nervös gemacht, dann aber zunehmend auch in Panik versetzt hat.
    Dies belegt den unschätzbaren Vorteil eines freien Wettbewerbs im politischen System.

    Meine Empfehlung: Die Wähler sollten in Zukunft gezielt solche (neue, kleine) Parteien wählen, die außerhalb des bestehenden Machtkartells stehen und Maßnahmen zur Zerschlagung des Kartells fordern.

  7. Mal sehen, wann´s Schramma erwischt. Kann ja nicht mehr lange dauern. Aber zuerst wird „von hinten“ aufgeräumt.

  8. Als würde die Kölner Fäulnis ein Spielchen spielen.

    Den TÜRKENFRITZ spart sie sich für zuletzt auf.

  9. #12 Privilegium_minus (02. Feb 2009 18:03)
    …Jetzt kann er sich unters Volk mischen und paarmal U-Bahn fahren als Beispiel,vielleicht fällt ihm irgendwas auf dabei?…oder kommt ihm was “Fremd” vor…

    Leute wie der und U-Bahn fahren? das wäre zu schön, aber wohl nur als EINZELFALL zu erwarten.

    eine potentielle „Bereicherung“ wäre natürlich in den Augen solcher Leute ebenfalls EINZELFALL und hätte NICHTS aber auch gARNICHTS mit der von ihnen eingebrockten multikulti-unkultur zu tun!

    Man erinnere sich nur an den bereicherungspolitisch verursachten Unfalltod des Sohns seines chefs, Abu Schramma.
    Der hat daraus ebenfalls NICHTS gelernt.

    So gehe ich auch fest davon aus, daß die CDU zwar Stimmen wegen solchen Klüngel-bestechungsaffären VERLIEREN wird.

    aber ihr könnt Gift drauf nehmen, daß die zu 95% „Protest“ in Form von ROT/DUNKELROT/GRÜN oder evtl. noch GELB wählen werden.

    Selbst im extrem südländisch beeinflußten Köln passiert eben noch ZUWENIG, als daß die wählerschaft sich zwischen „moschee oder demokratie“ entscheiden müßte.

    Die übergroße mehrheit sieht die islamisierung nicht als Problem an ode r zumindest nicht als Wahlentscheidend.

    Solange die wirtschaft nicht total den Bach runtergeht, Gewaltorgien an der tagesordnung sind und die Moschee nebst Inhalt vor der eigenen haustür errichtet ist, wählt man weiterhin wie gehabt und „bewährt“ den einheitsmainstream.

    zumal Proköln ja leider so extrem von allen medialen/politischen seiten in mißkredit gebracht wird, daß die meisten wähler nichtmal ansatzweise objektiv darüber informiert sind, was die eigentlich anbieten.

    sondern die GLAUBEN daß das ohnehin nur unwählbare Naziextremisten-NPD-klone sind.

  10. Christian Wulff, als er noch Oppositionsführer in Niedersachsen war:

    „Wir müssen aufpassen, daß wir uns nicht auf den Weg in einen verluderten Staat begeben.“

    Wo aber sollen wir mit einer so verkommenen und verluderten CDU hinkommen ??

    Und dank Minipräs H. Seehofer und seinem dank Mannichl hyperventilierenden Innenmini J. Herrmann ist die CSU nun ja auch nicht mehr besser.

  11. Wie ich schon immer dachte: der Kölner Klüngel unterscheidet sich nur in einem Punkt von der italienischen Mafia: er begeht weniger Morde. Dafür werden Gegner politisch kalt gestellt. Und der dortige Pate heißt Don Frederico „Vito“ Schramma.

  12. So, Zeit zum in die CDU eintreten, liebe Kölner. Tretet ein, geht an jede Versammlung und stellt ganz höflich eine Frage, zum Beispiel ob es eine Obergrenze für Masseneinwanderung gibt.

    Nicht meckern, nicht schimpfen, nur ganz höflich eine Frage stellen, aber immer immer immer, jedesmal jedesmal jedesmal.

    Tun Sie das und Sie werden siegen gegen diese Leute.

  13. Und solche Filzratten maßen sich an, mit Recht besorgte Bürger mit Kot zu vergleichen!!!
    Wenn meine Wut Wasser wäre, hieße sie Atlantik!

  14. Und unsereins muss für tatsächlich ausgeführte und harte Arbeit dafür jahrelang rechtschaffen arbeiten.

    Die Herren Politiker aller namhaften Parteien inklusive der Linken von Köln, krähen herum wie toll und rechtschaffen sie doch sind und verprassen unsere Gelder, stopfen sich ihre Taschen damit voll und verlustrieren sich mit den schicksten und aberwitzig teuren Reisen. Wann nimmt das endlich ein Ende?

    Um hier mal ernsthaft und tacheles zu reden, normalerweise müsste die (noch, in der Hoffnung das es dort nie so geschieht) Partei pro Köln 100% der Stimmen bekommen. So etwas noch mit Stimmen zu unterstützen grenzt schon an Frechheit. Es wird allerhöchste Zeit, dass nun mal Kräfte der demokratischen Parteien und damit schließe ich die Linken direkt mal aus, hier eine komplette Grundsanierung betreiben. Diese Verbrecher sollen für uns Vorbilder sein..

  15. Es war ein JUPP MÜLLER, der damals mit Schramma und dem Ratsmitglied Andreas Köhler zig DITIB-Mitglieder in den CDU-Ortsverband in Ehrenfeld geschleust haben um Uckermann und seinen Vorstand wegen der Moschee-Kritik zu stürzen. Da standen angebliche (Türkische) Mitglieder, die sich mit Ihrem Parkticket ausweisen wollten um an der Wahl teilzunehmen. Die CDU in Köln wird im Juni den schwärzesten Tag ihrer Geschichte erleben. Diese dreckige und korrupte Partei, die die Kölner verraten und verkauft hat, muss weg! …und mit Ihr die Monopolpresse DuMont! Widerstand!

  16. Der gesamte korrupte Politikermüll von den Spitzenkandidaten von CDU und SPD über Mitwisser von FDP und Bürgerkrieg 90 mit dem Oppenheim Esch Fonds ist eine Schande für Köln und ein Milliardengrab für den Steuerzahler

  17. Seit wann ist Korruption denn ein Rücktrittsgrund bei Politikern? In Köln doch wohl erst recht nicht. Schließlich hat Schramma die staatsanwaltlichen Ermittlungen auch ausgesessen (oder wie auch immer abgewehrt).

  18. Jedenfalls können wir schon mal den Schmapus kalt stellen für die Abwahl von Schramma und die beste und stärkste Niederlage der CDU in Köln seit ihrem Bestehen. Lasst die Korken knallen, bald ist der dumme Schramma weg!!!!!!!!

  19. #26 pi-fan

    In Köln bestimmt nicht, der Leitspruch hier ist „es is schon immer alles jot gegange“, die interessieren sich mehr für Karneval und saufen. Mit diesen Deppen ist es hoffnungslos. Ich werde keinen dieser Verbrecher wählen !!

  20. Eine Anmerkung zu diesem früheren Sparkassen-Chef Gustav Adolf Schröder:

    Die Stadtsparkasse Köln hat im Jahr 2003 unter diesem Herrn Schröder das Konto von pro Köln gekündigt. Pro Köln mußte sich in mehreren Gerichtsverfahren das Konto wieder erstreiten; nachfolgend die entsprechende Meldung:

    17. Dezember 2003:
    Erfolg gegen die Stadtsparkasse
    Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. wird ihr Girokonto bei der Stadtsparkasse Köln behalten. Das ist bei einem Termin vor dem Landgericht Köln am 16. Dezember deutlich geworden. Die Vorsitzende Richterin beschwerte sich bei der Prozess-Vertreterin der Stadtsparkasse darüber, daß das Geldinstitut trotz eindeutiger Rechtslage stets auf’s neue politisch begründete Konten-Kündigungen ausspricht. Dies sei vom Bundesgerichtshof ausdrücklich als rechtswidrig erkannt worden, stellte die Richterin klar. Die Vertreterin der Stadtsparkasse war indessen von ihrer Auftraggeberin nicht autorisiert, die offensichtlich nicht haltbare Kündigung zurückzuziehen.

    Die Führung der Stadtsparkasse ist mit dem Programm von pro Köln und mit der pro-Köln-Petition gegen den geplanten Bau zweier großer Moscheen nicht einverstanden. Zudem nimmt die Führung des Geldinstitutes Anstoß an nachteiligen Veröffentlichungen von pro Köln über den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtsparkasse, Prof. Dr. Rolf Bietmann. Deshalb kündigte die Stadtsparkasse das Girokonto von pro Köln. Dagegen erwirkte pro Köln eine Einstweilige Verfügung beim Landgericht. An 16. Dezember wurde der Fall in der Hauptsache verhandelt.

  21. #29 Leserin

    Aber dem herrn Bietmann hat man ein zinsloses Darlehen gewährt, das geht natürlich, nennt man lediglich Korruption

  22. Mal sehen, wen unser Politclown noch so mit in den Abgrund reißt.
    Aber ich versteh die Aufregung nicht, so etwas ist hier üblich und tut ja auch keinem weh.
    Der Kölner an sich wird nie pro Köln wählen, sorry. Das ist dem alles zu anstrengend. Es könnte sich was ändern, das ist suspekt und man kann die gewohnten Wege, mit denen man sich hier so durch den Alltag schummelt, nicht mehr gehen.
    Außer: pro köln bietet jedes Wochenende Freibier an!!! Dann isses ne jode Kölsche! Minimaler Einsatz, maximales Ergebnis. Die Parteispitze muß dazu in einem renommierten Karnevalsverein, IHK, GEW äääh RheinEnergie, Stadtsparkasse und irgendwo in der Verwaltung (vorzugsweise KölnBäder, eine Schlüsselposition) tätig sein. Mit der bockigen Grundhaltung, nicht mitzumachen, wird das nix. Man kennt sich, man hilft sich. Diese Menschen von pro köln, die in keinem Verein sind und die deshalb keiner kennt, werden deshalb nicht gewählt.

  23. das wahlergebnis der kölner cdu wird erbarmungslos zeigen, wie blöde das stimmvieh ist, das so was wählt.

  24. #31 koelner_kloster
    Du hast recht, die meißten Kölner waren ja auch nicht aus politischen Gründen beim KlüngelFritz zur Gegendemo am 20.9., sondern weil es Musik und was zu saufen gab. Die würden auch Ihre völlige Entmündigung hinnehmen, Hauptsache der Karneval findet statt. Hier muss erst der Staat absaufen und die Renten weg sein, dann werden hier die Ersten aufwachen.
    Ich und meine Bekannten sind schon wach, wir werden die Blockparteien und deren KlüngelDiktatur nicht unterstützen!!
    Leider wird das nicht reichen!

  25. Kölner Klüngel

    Gibt es, seit Köln exzistiert.
    Richtige hochzeit erlebte dieser in der Ära Adenauer!
    Türken-Schrammer muß noch bleiben, seine Altersbezüge sind noch nicht Ausreichend!

  26. Ich habe den Wikipedia Text zu Schramma gelesen.
    Sein Sohn ist bei einem illegalen Straßenrennen ums Leben gekommen.
    Waren das Türken?
    Dann leidet er womöglich am Stockholm-Syndrom.

  27. Möchtegern-Kalif Schramma soll einfach raus, am besten in seine Wahlheimat Türkei. Dort kann er soviele Moscheen bauen, wie er will. Mit dem Gesetz nimmt man es dort auch nicht so genau, was Schramma ja entgegen kommt.

  28. Nette Kommentare, finde ich.
    Die Wirklichkeit sieht weit düsterer aus, als viele ‚draußen’ glauben.
    # 27 Mixi: Was glauben Sie denn, was nach dem Lehrer Schramma kommt’ Jürgen Roters, SPD! Ex-Polizeipräse. Gütiger Himmel! Wer die in seiner Ägide rasant hoch geschossene Grafitti- und Kriminalitätsrate in Köln rekapituliert, der weiß, was der schmutzigsten Stadt Deutschlands blüht.
    Korruption – regional beschönigend, – verharmlosend ‚Klüngel’ genannt, ist zumindest in Köln und Umgebung systemimmanent, in allen Systemparteien anzutreffen.
    Gar possierlich dazu das Büchlein von (inzwischen Dr.) Frank Überall. Erzählungen aus zweiter Hand. Er kam nur bis auf die Zuschauertribüne. Die einzig verwertbare Erkenntnis: Die befragten Räte und Verwalter billigen dem Medienmonopolisten mehr Macht zu als dem Rat und dem OB. Wie wahr.
    Hinter die Kulissen blickte ein anderer.
    PI wirbt für das Buch „Die Stadtpaten oder die Müllmafia“ überraschenderweise auf der rechten PI-Bannerseite.
    Es spiegelt die Zeit von etwa 1990 bis 2004. Den Figuren, die aktuell wieder oder immer noch im Fokus stehen, begegnet man bereits dort (!), und einige versprechen auch für die Zukunft Spannendes von der Gaunerfront.
    Wirklich atemberaubend zu lesen, teilweise pure Satire, wenn man es schafft, die Charaktere zu entschlüsseln. Ich glaube, mir ist das teilweise gelungen, der Autor hat es zumindest bei unserem persönlichen Kontakt nicht bestritten.
    Dr. Bietmann alias Dr. Beschaff.
    Ex-Bürgermeister Josef Müller tritt als Beikirch in Erscheinung.
    Die SPD-Paten Rotkopf (ich entschlüssle ihn als Ludemann, gelernter Verwaltungsangestellter, Ex-Kämmerer, Ex-GEW-Vorstandsvorsitzender; Ex-Stadtwerkesprecher) und sein Zögling und Nachfolger
    Fingerer (alias Böllinger, gelernter Verwaltungsangestellter, Ex-Kämmerer, Ex-Geschäftsführer Häfen, Ex-Vorstand KVB, Ex-Stadtwerkesprecher) .
    Letzterem steht eine dritte Karriere als Stadtrat bevor (Originalton SPD-Spitze um Börschel, Roters, Scho-Antwerpes: ‚Auf seine Erfahrungen können wir natürlich nicht verzichten“. Verständlich. Niemand versteht das korruptive Geschäft schließlich besser.
    Die GrünInnen als SaubermännerFrauen? Seien wir doch nicht so naiv. Frank, Moritz, Beiratspöstchen, Versorgungsposten in Form von A10 – A12 – Angestellten bei der Stadt AmtsleiterInnen, eine mit bescheidenen Gaben versehene Beigeordnete. So macht man Kräfte für den Wahlkampf (auf Bürgerkosten) frei (machen die anderen doch auch!).
    FDP? Sterck gleich ‚Kölner Flitzer’. Fahren für städtische Ableger?
    Die Linke? Abwarten. Noch nicht. Aber nach der Kommunalwahl.
    Der Autor vertraute mir an, dass die drei Tageszeitungen des Neven DuMont – Konglomerats keine Silbe über „Die Stadtpaten … “ verloren. Im Gegenteil: Sie straften das Buch, einen dokumentarischen Krimi ohne Blut und Leichen, mit bewusster Missachtung. Einmal mehr taucht in diesem Zusammenhang der Name Helmut Frangenberg auf. Der, er gilt als Hauptagitator des Konzerns für die Großmoscheen, gegen Islamkritiker, habe es abgelehnt, so der Autor, auch nur eine einzige Zeile über den Roman zu veröffentlichen (womit er im Verbreitungsgebiet des Konzerns praktisch tot geschwiegen wird).
    Vordergründige (gleichermaßen infame wie absurde) Begründung: Fremdenfeindlich. Der Autor hatte es nämlich (2005) gewagt, die Geschichte um die Volksmujaheddin einzubinden. Aus triftigen Gründen, wie er behauptet: In der Tat waren die Ermittler in beiden Tatkreisen (Müll- und Spendenaffären und die von den Grünen (Lütges alias Ültje bis hin zu Vollmer und Joschka Fischer) und der SPD massiv unterstützten angeblichen ‚Befreiungskämpfer’ dieselben.
    In Wahrheit wurde im Sinne des DuMont-Herrschers jegliche Erwähnung unterbunden, taucht er doch als Drahtzieher und einer der Hauptprofiteure des Systems auf (wie bei Gritschneder / Wellmann, die seitdem personae non gratae sind).
    Ein Tabu. Das nennt man Kölsche politische Korrektheit.
    Das Buch gehört in die Hand jedes PI-Bloggers, meine ich.
    Frangenbergs Artikel seien generell mit äußerster Vorsicht zu genießen, behaupten übrigens Insider. Zum Beispiel habe er über die jüngsten Prozesse gegen die SPD-Spitzen um Heugel und Rüther berichtet. Befremdlich erscheine dabei, dass die wesentlichen Vorgänge vor der Strafkammer von Dr. Bieber entweder fehlten oder zumindest falsch (gefälscht?) wiedergegeben wurden.

    Heute empört sich einmal mehr der KStA, siehe Thema.
    Gleich auf der Titelseite springt dem Leser die Schlagzeile entgegen ‚Sparkasse schaltet den Staatsanwalt ein’. http://www.ksta.de/html/artikel/1233584018493.shtml
    Auf S. 3 geht’s weiter: ‚Die Beraterbank’. (Was mag die Dresdner wohl dazu sagen?) http://www.ksta.de/html/artikel/1233584018477.shtml
    Darin wird über Gustav Adolf Schröder gemunkelt, den Ex-Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Köln/Bonn. SPD-Mitglied, wohlgemerkt.
    Der (ebenfalls SPD) Verwaltungsratsvorsitzende Börschel empört sich lauthals. Die Geschichte des Medienzentrums (ehem. Butzweilerhof) MMC, die der Rheinhallen der Messe (für RTL umgebaut), wird gestreift. ‚Über 100 Mio. musste die Sparkasse abschreiben’. Der Josef-Esch-Fonds (Oppenheim & Cie, größte deutsche Privatbank, ja, schön, brav am Rande erwähnt.
    In Wirklichkeit im Zentrum des Spinnennetzes.
    Wer in WDR 3 die Features von Gritschneder / Wellmann verfolgt hat – Spenden, Müll & schwarze Kassen, Der Milliardendeal Teil I – III – – kommt zu ganz anderen Erkenntnissen, s. o. Er erfährt u. a., dass der Kölner Medienzar und seine Sippe zu den Großinvestoren etlicher Esch-Fonds gehören. Mir liegt die Liste der Anleger bei der ‚Arena’ vor. Ich weiß, wovon ich schreibe.
    Verluste – macht die Stadtsparkasse. Das alte Kapitalistenprinzip: Gewinne privatisieren, Verluste … Auf den Bürger. Zu Lasten des Steuerzahlers. Clever abgeschoben. Die Esch-Fonds schütten die garantierte Rendite aus. Klar.
    Kein Sterbenswörtchen davon. Autor ist Andreas Damm. Wer erinnert sich nicht an sein berühmtes Interview mit Lothar Ruschmeier, alias Huschmann, Ex-Oberstadtdirektor, seither nahtlos befördert zum Geschäftsführer der Esch-Fonds: „Ich habe mich immer nur als Opfer gefühlt!“ Satire pur damals auf Seite 3 des KStA.
    Heute Seite 4 der Leitkommentar: ‚Verdienen statt dienen.’ http://www.ksta.de/html/artikel/1233584018339.shtml.
    Von keinem Geringeren als dem Chefredakteur Franz Sommerfeld.
    Wer, fragen wir uns, sitzt dem Verwaltungsrat der Stadtparkasse vor? Börschel, SPD-FraVo zo Kölle.
    Ach, wo wir gerade mal dabei sind. Wer kennt sie, nennt die Namen all’ der Beiräte, Verwaltungs- und Aufsichtsräte, Präsidien, Kuratorien? Dr. Heugel (in den ‚Stadtpaten‘ wohl Dr. Frank) kassierte jahrelang ein Zubrot von schlappen 10.000,- DM als Präside der Laurenz-Stiftung. Wer ist heute der Begünstigte? Nicht einmal im Internet finde ich dazu irgendwelche Informationen.
    Man darf argwöhnen, dass Beraterverträge usw. von SPD-Bonzen erst nach der Kommunalwahl ans Tageslicht tröpfeln. „Damit konnte ja keiner rechnen …“! Übergang zu Tagesordnung: Einprügeln auf Kritiker.

  29. Der Kerl ist übrigens abgetaucht. Und auf der Internetseite der Kölner CDU spricht man vom verdientem Mitglied!!!!!

    Na, die sind schliesslich alle so verdient wie er in Sachen Korruption!!

  30. @ 35 Schweinegulasch:

    Wieso steht nicht in Wikipedia, DASS es Türken waren? Hier mehr darüber:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1035812475396.shtml

    Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt hier nicht, daß im März 2002 ein Drohbrief in der Anwaltskanzlei, die den Oberbürgermeister in dieser Sache vertreten hat, eingegangen war. In dem Brief, der mit komplettem Absender versehen gewesen sein soll, hieß es:
    “Wenn unsere Türken durch Sie zu Gefängnisstrafen verurteilt werden, sollten Sie sich zusammen mit Ihrem Freund Schramma dicke Westen anziehen. Es glimmt im Kölner Osten schon der Wohnungsverkäufe wegen. Aber dann kommt ein großes Feuerwerk. Dazu kommt demnächst die PDS, die wir wählen werden. Es lebe der Sozialismus!”

    Vielleicht hat Schramma Angst vor den Türken … das könnte doch eine Erklärung für sein Verhalten sein?

  31. doenerschisss

    Du hast alles gesagt. Nicht unerwähnt sollte bleiben dass die beiden Bürgermeisterkandidaten Schramma und Roters Esch Fonds Getreue sind. So bleibt die Hand am Steuersäckel !!!

  32. Nebenbei: Über einen der Oberbürgermeisterkandidaten der Stadt Köln(nämlich Markus Beisicht von der Pro-Bewegung) hat die „Qualitätspresse“ in Köln bis heute noch kein einziges Wort verloren.

    Warum denn eigentlich? Die müssen große Angst vor der Pro-Bewegung haben.

  33. Das wird Sie auch nicht, solange Herr Dumont am Ruder sitzt ! Ich habe meine Meinung zu Pro Köln bereits deutlich gemacht, wenn man mit dem informierten Kölner über Pro spricht, bekommt man immer dieselbe Antwort. Jörg Uckermann würde im Kölner Westen punkten !!! Er ist dort persönlich bekannt! Der Köner Westen ist die Hochburg der CDU, dass würde Sie empfindlich treffen und so manchen dort ans Überlegen bringen! Es gibt Gerüchte über eine Spaltung der Kölner CDU, die Gründe dafür liegen wohl im Westen von Köln !

  34. Ich bin empört und auch ein Bisschen betroffen!
    Wie sollen sich denn unsere lieben Schätze unter derart diskriminierenden Umständen bei uns eingewöhnen können?!
    Wenn sich nicht einmal unsere Beamten den armen Migranten anpassen und nach orientalischer Sitte Bestechungsgelder annehmen dürfen, muss man sich nicht wundern, wenn sich der eine oder andere Schatz in seiner Verwirrung darüber in den Terrorismus flüchtet!
    Und die paar Toten sind sowieso gar nichts verglichen mit unserer Intoleranz gegen die armen Schätze!
    Ich bin bestürzt und betroffen!
    😉

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