In schöner Regelmäßigkeit belehren uns Politiker des linken Parteienspektrums, die Hartz-IV-Sätze in Deutschland seien nicht ausreichend, um den Empfängern eine angemessene Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen. So fordert Volker Beck am 29.01.2009, „den Regelsatz im ALG II sofort auf 420 Euro zu erhöhen“ [1]. Mehrere – nicht näher genannte – Professoren gehen am 13.02.2009 sogar noch einen Schritt weiter: sie fordern eine Erhöhung des Regelsatzes auf 500 Euro [2].

Auf den ersten Blick erscheinen die Regelsätze von 351 Euro für einen Erwachsenen und 281 Euro bzw. 211 Euro für ein Kind natürlich nicht besonders hoch. Um ein besseres Gefühl für die Größenordnungen zu bekommen, wollen wir daher die folgende Frage betrachten:

Welche Leistungen erhält eine typische Bedarfsgemeinschaft und wie viel muss ein Arbeitnehmer verdienen, um auf das gleiche verfügbare Einkommen zu kommen?

Grundsätzlich hat ein Hartz-IV-Empfänger Anspruch auf die folgenden Leistungen, die entweder von der Agentur für Arbeit oder von der Stadt bzw. Gemeinde ausgezahlt werden:

Davon werden wir aber nur die Regelleistungen, die Mehrbedarfe und die Kosten der Unterkunft und Heizung näher betrachten. Als Beispiele für unsere Berechnungen verwenden wir die in [3] genannten Bedarfsgemeinschaften:

Mit den seit dem 1. Juli 2008 gültigen Regelleistungen und den angemessenen Brutto-Warmmieten für Berlin [4] ergeben sich die folgenden Werte für die Regelleistung inkl. Mehrbedarf (RL) sowie für die Kosten der Unterkunft und Heizung (KdU) der jeweiligen Bedarfsgemeinschaft:

Damit ist der erste Teil unserer Frage beantwortet. Für den zweiten Teil nehmen wir an, dass nur der Mann arbeitet, während die Frau (mit den Kindern) zu Hause bleibt. Wenn wir von dem Gesamtbetrag, den die Familie über ALG II erhalten würde, das Kindergeld [5] abziehen, erhalten wir das Netto-einkommen, das der Vater mindestens haben muss, um unter den Strich auf das gleiche verfügbare Einkommen zu kommen. Für die Berechnung des Bruttoeinkommens verwenden wir den Brutto-Netto-Rechner [6].

Für einen Alleinstehenden ergibt sich somit der äquivalenter Stundenlohn eines ungelernten Arbeiters (5,61 EUR), bei der Großfamilie bereits der Stundenlohn eines Facharbeiters (16,09 EUR).

Die Forderungen der Grünen bzw. der Professoren

Wenn wir diese Modellrechnung für eine Regelleistung von 420 EUR (Volker Beck, Die Grünen) wiederholen, ergibt sich folgendes Bild:

Und schließlich für eine Regelleistung von 500 EUR (mehrere nicht näher genannte Professoren):

Durch diese „geringfügige“ Erhöhung des Regelsatzes müsste der Familienvater den Stundenlohn eines Diplom-Ingenieurs besitzen (26,75 EUR), um unter dem Strich auf das gleiche verfügbare Einkommen wie mit Hartz-IV zu kommen. Dies zeigt eindrücklich, wie realitätsfern inzwischen manche Diskussionen in Deutschland geworden sind.

In unserer Modellrechnung haben wir die aktuellen Regelsätze für Kinder unter 14 Jahre verwendet. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts sind die Regelsätze aber verfassungswidrig; man kann davon ausgehen, dass sie nach oben angepasst werden, was zu einer weiteren Verstärkung des Ungleichgewichts zwischen Transferleistungen und Einkommen durch Arbeitstätigkeit führen wird.

Was wurde nicht berücksichtigt

Leistungen, die in unserer Modellrechnung nicht berücksichtigt wurden, sind die einmaligen Leistungen nach § 23 SGB II (z.B. Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten, Erstausstattungen für Bekleidung einschließlich bei Schwangerschaft und Geburt) oder die Befreiung von Gebühren und Zuzahlungen weil man dafür keine sinnvollen Annahmen treffen kann. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde die Tatsache, dass einem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit seiner Arbeitstätigkeit Kosten entstehen, die er nicht oder nur teilweise steuerlich geltend machen kann.

Fazit

Die Unverhältnismäßigkeit zwischen Transferleistungen und Einkommen durch Arbeitstätigkeit, die durch unsere Modellrechnung aufgezeigt wurde, entsteht dadurch, dass in Deutschland die Regelleistungen für Kinder höher sind als das Kindergeld (211 bis 281 EUR verglichen mit 164 bis 195 EUR), die Tatsache, dass die Warmmiete von der Kommune übernommen wird, und durch die progressive Besteuerung der Arbeitseinkommen, wodurch das notwendige Bruttoeinkommen überproportional ansteigt. Oder anders ausgedrückt: es lohnt sich in Deutschland eher, viele Kinder zu haben und vom Staat zu leben, als einer geregelten Arbeit nachzugehen.

Die Folgen sind bekannt: immer mehr qualifizierte Deutsche verlassen das Land [7], während umgekehrt überwiegend Unqualifizierte nach Deutschland kommen [8]. Es ist abzusehen, dass dieser Prozess zum völligen Zusammenbruch des Sozialstaats führen wird.

„Leistung muss sich wieder lohnen.“ – Hans-Olaf Henkel, ehem. BDI-Vorsitzender.

Es ist nicht klar, auf wen sich diese Aussage im Jahr 2009 beziehen könnte – die Deutschen, die mit ihren Steuern und Sozialabgaben diesen Staat noch am Laufen halten, können damit jedenfalls nicht gemeint sein.

Quellen:
[1] http://www.volkerbeck.de
[2] http://www.focus.de
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld
[5] http://www.spiegel.de
[6] http://www.sueddeutsche.de
[7] http://www.welt.de
[8] http://www.achgut.com

(Gastbeitrag von Michael L.)

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133 KOMMENTARE

  1. Noch interessanter wird diese Berechnung, wenn man die Einkommensfreibeträge gem. §§ 10, 30 SGB 2 berücksichtigt.

    Wer zB einen 400,- Euro Job hat, darf davon 160,- Euro behalten. Arbeitet derjenige dann nur offiziell auf 400 Euro-Basis, aber schwarz Vollzeit (sehr beliebt in der bereichernden Gastronomie, da dank des Minijobs die Fahnder vom Zoll kaum nachweisen können, wie lange jemand wirklich arbeitet), kann man sich vorstellen, wie man sich trotz Hartz IV mehrere Häuser im Heimatland leisten kann…

  2. Und wieder Sozialbashing… was soll das, PI ?
    Noch ein Eigentor Dank lustiger Milchmädchenrechnungen ?

    Abgesehen davon, daß hier in den Milchmädchenrechnungen „vergessen“ wurde zu erwähnen, daß auch der Stundenlohn der Arbeitenden Bevölkerung durch Bedarfsaufstockung auf das Norwendige Niveau regelmäßig angewendet wird, stimmt die Sache mit den Einmaligen Leistungen überhaupt gar nicht ! Die sind nämlich seit Hartz4 in dem Regelsatz enthalten ! Das was der Autor da geschrieben hat, war damals noch bei Sozialhilfe der Fall, aber eben nicht mehr heute bei H4.
    Fakt ist, daß der normale H4 Empfänger die absolute Arschkarte gezogen hat und er kaum noch eine reelle Chance hat in das Leben zurück zu finden. Was hier seid einigen Tagen geschrieben wird ist eine Frechheit !

  3. Bald kann PI zu den Punkten „Proamerikanisch, Proisraelisch“ usw noch den den Punkt „Asozial“ hinzufügen ! Der Kreis der Leser wird sich dann wohl blad anderen Blogs widmen !

  4. Hier haben wieder einige nicht verstanden worum es geht. Um dasselbe, warum die von der Leier das Kindergeld erhöhen möchte: Damit sich unsere Orientalen hier wie zuhause fühlen.
    In ihrem Zuhause.

  5. Je üppiger die staatlichen Sozialleistungen, desto geringer der Anreiz, sich aus eigener Kraft in eine bessere Lage zu bringen.

    Wer dauerhaft von fremder Unterstützung lebt, hat sich selbst aufgegeben. Er gibt zu erkennen, daß er kein Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten hat, sich selbst zu helfen.

    Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen. Konrad Adenauer

  6. Deutschland ist ein Sozialstaat. Das soll auch so bleiben. Keine Frage.
    Verhungern, erfrieren wird niemand in Deutschland.
    Nur die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gegeben. Als normal arbeitender Deutscher, der mittlerweile zusehen muss, wie er über die Runden kommt, stellt sich wirklich die Frage, ob man mit Hartz4 nicht besser fährt.
    Das Sozialsystem, wie es heute noch existiert, wird es in wenigen Jahren so nicht mehr geben. Es wird zwangsläufig zusammenbrechen.
    Und dann Gnade uns Gott…

  7. @2 Sven
    Bashing war gestern, Mathematik ist heute.

    Persönlich bin ich auch sozial eingestellt, dennoch würde es mich aus persönlicher Neugier interessieren, wie der Trick funktioniert, mit dem sich Bereicherer ihre
    80 000 Euro Nobelkarossen leisten können kaum sind sie im Land.
    Die können ja nicht alle kriminell sein, sonst wär längst die vollkommene Anarchie ausgebrochen.

  8. Jeden Monat werde ich wie eine Weihnachtsgans vom Staat ausgenommen. Als Dankeschön für meine Wohlfahrtsleistung für o.g. Personenkreise wird man von diesen auch noch angepöbelt. Pfui !

  9. Arbeit muß sich wieder lohnen. Vor allem die der Geringverdiener. Ich denke da nur an die Maler, Friseure, Bauarbeiter, Handwerker, Putzfrauen, etc., also Menschen, die wenig verdienen, sich aber trotzdem den Hintern aufreißen (um die Familie und) sich durch den Monat zu bringen. Diese haben oft nur einige Euro mehr als Familien, die mit voller Absicht von Hartz IV leben-es lohnt sich ja nicht für einige Kröten mehr morgens früh aufzustehen und das Geld für Miete, Nahrungsmittel, Kleidung und sonstige Kosten selbst zu verdienen. Wozu auch? Für´s Nichtstun gibt es vom Amt die Miete, das Geld für die alltäglichen Besorgungen, die GEZ Befreiung, je nach Kommune vergünstigte Fahrscheine,… Die Erhöhung von HartzIV Sätzen würde meiner Meinung nach wieder dazu führen, daß die Geringverdiener dieser Gesellschaft wieder einen Watschen kriegen. Sie werden für dumm verkauft.

  10. In Deutschland werden die falschen Anreize gesetzt. Wir ziehen uns die Sozialschmarotzer regelrecht heran.

    # Sven 2/3: Wer den Willen hat, wieder mit eigener Arbeit den Lebensunterhalt zu bestreiten, der schafft das in diesem Land auch. Leider wird dieser Wille nur zu oft durch die vom Staat bereitgestellte soziale Hängematte beeinträchtigt.

  11. #2 Sven W (28. Feb 2009 07:18)

    Abgesehen davon, daß hier in den Milchmädchenrechnungen “vergessen” wurde zu erwähnen, daß auch der Stundenlohn der Arbeitenden Bevölkerung durch Bedarfsaufstockung auf das Norwendige Niveau regelmäßig angewendet wird

    Du findest es also OK, daß man Vollzeit arbeitet und trotzdem „aufstocken“ muß, um auf das Hartz-IV-Niveau zu kommen? Und, nebenbei bemerkt, was glaubst du denn, wo das Geld zum „Aufstocken“ eigentlich herkommt?

  12. Wozu arbeite ich eigentlich Tag und Nacht?
    Mache mich Krumm mit Meetings, Telefonkonferenzen, Reviews, Designs?
    Lasse mich von meinen Managern striezen?
    Echt!
    Ist doch reiner Idealismus inzwischen.
    Finanziell kann man es nicht begründen.

  13. Zunächst Danke für die Aufschlüsselung.

    Bevor hier wieder die Emotionen hoch kochen….Es ist in meinen Augen unmöglich, einer so komplexen Thematik in einem Forum gerecht zu werden. Es handelt sich ja um reale Menschen und nicht um Verwaltungsfälle.

    Fakt ist: In diese Lage kann (fast) jeder geraten….in Anbetracht der derzeitigen Krise werden sich noch viele, viele Menschen in und mit Hartz4 einrichten müssen.

    Deshalb finde ich es wichtig , möglichst viele sachliche Informationen einzubringen, um sowohl der Geber,- als auch der Nehmerseite gerecht zu werden.

    Erstausstattung bei Hartz IV

    Einmalige Beihilfen im SGB II Teil I

    Vom Grundsatz her geht das SGB II davon aus, dass einmalige Beihilfen aus der Regelleistung anzusparen sind. Dafür wurden diese gegenüber den BSHG-Regelsätzen um 49 EUR / 15% erhöht.

    Es besteht ein Rechtsanspruch auf:
    – Erstausstattungsbedarfe
    – Erstausstattung für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten (§ 23 Abs. 3 Nr. 1 SGB II)
    – Erstausstattung für Bekleidung einschließlich Schwangerschaft und Geburt (§ 23 Abs. 3 Nr. 2 SGB II)
    -mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen (§ 23 Abs. 3 Nr. 3 SGB II);
    dafür notwendige besondere Ausstattung
    Entscheidend dabei ist die Differenzierung zwischen:

    Erstbeschaffungsbedarf: Alle im sozialhilferechtlichen Sinne notwendigen Hausratgegenstände, die nicht vorhanden sind, sind Erstbeschaffungsbedarfe. Sie müssen lediglich für die Wohnung sein.

    Ersatzbeschaffung: Alle vorhandenen Hausratsgegenstände einschließlich Bekleidung, die ersetzt werden müssen, sind Ersatzbeschaffungen und müssen aus der RL angespart werden.

    Tipp: Bedarfe für die Wohnung bedeutet: Alle Hausratsgegenstände die nicht vorhanden sind und zur Sicherstellung eines menschenwürdigen Lebens und Herstellung des soziokulturellen Existenzminimums notwendig sind (im Sinne von § 1 Abs. 1 SGB I), sind Erstbeschaffungsbedarfe und daher zu bewilligen!

    Einmalige Beihilfen im SGB II Teil II: Der Begriff Erstausstattungsbedarfe ist unter Berücksichtigung der individuellen Situation des Leistungsberechtigten weit auszulegen: (Im Sinne von §§ 2 Abs. 2 SGB I, § 30 SGB I ) Erstausstattungsbedarf ist alles, was (noch) nicht in der Wohnung vorhanden ist. Erstausstattungsanspruch besteht nicht nur einmal und dann nie mehr im Leben, sondern immer, wenn Grundausstattung aus besonderen Gründen notwendig ist:

    – nach einem Wohnungsbrand
    – nach Auszug aus dem Elternhaus
    – nach Trennung vom Partner, wenn Hausrat fehlt
    – für Obdachlose, die sich eine Wohnung einrichten
    – nach einer Zwangsräumung, wenn der Hausrat nicht eingelagert wurde
    – wenn eingelagerter Hausrat nicht mehr benutzbar ist.

    Für die Definition der Wohnungserstausstattung sind die Kommunen zuständig. Jede Kommune entscheidet da für sich. (Bochum z. B. 800 – 1000 Euros nach mit Liste einzeln zu beantragenden Gegenständen; dann wird nach Otto-Versandkatalog berechnet, vieles allerdings nur „gebraucht“.) Einen Antrag zu stellen, sollte immer in Betracht gezogen werden. Mehr als eine Ablehnung kann daraus nicht resultieren. (23.06.07

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e199580fee701.php

  14. Und wieder Sozialbashing… was soll das, PI ?

    Vielleicht, weil irgendjemand auch mal die Wahrheit sagen muss, und nicht nur, was die Leute gerne hören wollen? Medien, die den Leuten sagen, was sie gerne hören wollen, das gibt es doch reichlich genug.
    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
    (Witwen und Waisen ausgenommen).

  15. Wie viele HARTZ-IV-Empfänger werden wir mit solchen Forderungen ins Land locken und vor allen Dingen, woher stammt das Geld dafür? Man kann nur umverteilen, was vorher erwirtschaftet wurde. Und schon seit Jahrzehnten kann der deutsche Michel das Geld zum Umverteilen nicht mehr erbringen. Es ist keine Frage, dass unverschuldet in Not geratenen oder kranken Menschen geholfen werden muss, aber diese Hilfe sollte dem eigenen Volk zugute kommen und nicht darin bestehen, das Sozialamt für die hauptsächlich muslimische Welt sein zu wollen oder mehr zu sollen.

  16. Die Sozialtransfers sind der Motor, der Mohammedanerkolonisation. Streichen wir ihnen diese Leistungen, ersparen wir uns und unseren Kindern den Bürgerkrieg.

  17. 3 Sven W (28. Feb 2009 07:25) Bald kann PI zu den Punkten “Proamerikanisch, Proisraelisch” usw noch den den Punkt “Asozial” hinzufügen !

    Sehr treffend, Sven

    Versuchen wir, diesem von PI hartnäckig gepflegten Mißverständnis auf den Grund zu gehen. Dazu aus der An-Moderation der folgende Satz:

    Durch diese „geringfügige“ Erhöhung des Regelsatzes müsste der Familienvater den Stundenlohn eines Diplom-Ingenieurs besitzen (26,75 EUR), um unter dem Strich auf das gleiche verfügbare Einkommen wie mit Hartz-IV zu kommen. Dies zeigt eindrücklich, wie realitätsfern inzwischen manche Diskussionen in Deutschland geworden sind.

    Wir merken uns in dieser Diffamierungs-Passage besonders: Realitätsfern !

    Und weiter ein Zitat, weil es in der Moderation zwar zitiert, aber offenbar nicht verstanden wird, Hans Olaf Henkel:

    „Leistung muss sich wieder lohnen.“ – Hans-Olaf Henkel, ehem. BDI-Vorsitzender.

    Das Problem dieses Landes ist die Überregulierung. Diese führt dazu, daß sich Menschen nicht ohne durchgreifendste Einmischung unendlich vieler staatlicher Auflagen und Behörden eine eigene Existenz schaffen können, stattdessen werden sie von Behörden verwaltet anhand von unendlichen staatlichen Auflagen.

    Wir lasen hier neulich Beispiele hierzu, v.B. von @Paula.

    Das Problem dieses Landes ist der in allen Köpfen vorhandene latente Sozialismus, der Irrglaube, Behörden und Funktionäre könnten erfolgreicher die Lebensrisiken von Menschen organisieren als diese selber, und ihre gutgemeinten Regelungsgelüste wären dabei hilfreich.

    Obwohl unser Land darunter gerade zusammenbricht, gelingt offennbar nicht, die Ursachen offenzulegen.

    Deutschland ist mehr und mehr unter der Flut der Vorschriften erstickt worden.

    Es gibt nur Beispiele, die diese These stützen. Gesundheitssystem. Remntensystem. Auch Hartz IV gehört dazu.

    Es gibt keine Gegenbeispiele, die erfolgreiche Planwirtschaft nachweisen könnten. Auch die DDR nicht. Ein Scherz.

    Solange es bei PI Leute gibt, die ihren eigenen Sozialismus – also das vermeintliche erfolgreiche Denken für andere – dadurch hochhalten, daß sie lediglich den Verwalteten glauben in den Rücken fallen zu dürfen, statt sich auf den Kern des Problems zu begrenzen, die Stimme zu erheben dafür, daß die unmäßigen Ketten, die fortwährend und sich verstärkend über dieses Land geworfen werden, solange kann man PI nicht wirklich ernst nehmen.

    Solche Artikel sind schlicht ein Rückfall in das gescheiterte Denken der Pseudo- Macher dieses Landes. Sozusagen: Elite, de luxe.

    Es ist letztendlich eine zu nichts führen könnende Hetze, die hier betrieben wird, die an den Symthomen des Desasters rumschnippeln, um sich etwas besser fühlen zu dürfen.

    Von Leuten, welche die Konsequenzen ihres halbgaren Gedankenkonstruktes nicht bis zum Ende durchdenken, sich von der ihnen anhaftenden Meinung einfach nicht lösen können, udn uns damit hier drangsalieren, wenn nicht gar zu indoktrinieren versuchen.

    Das ist um nichts besser als all der andere Müll, der tatgäglich als Wahrheit über uns ausgeschüttet wird.

    Leistung muß sich wieder lohnen. Jawohl. Man muß dazu aber auch den Freiraum bereitstellen, in dem sich Leistung überhaupt einbringen läßt, und entfalten kann.

    Daher ist das Rumgehacke auf Hartz-IV- Empfänger letztendlich asozial, und zwar völlig egal, in welcher Höhe die ausgestattet werden.

    E.Ekat

  18. Wenn das gesamte Einkommen der Bedarfsgesellschaft in Deutschland ausgegeben und somit wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfließen würde, wäre das halbwegs finanzierbar. Anders sieht es aber aus, wenn große Teile ins Ausland transferiert werden, das ist tödlich für jede Wirtschaft.

  19. @ #5 incorrect robot (28. Feb 2009 07:36)
    -> Wer dauerhaft von fremder Unterstützung lebt, hat sich selbst aufgegeben. Er gibt zu erkennen, daß er kein Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten hat, sich selbst zu helfen. <-

    Irgendwie sehe ich das ganz andreas!!!
    Die Zuwanderer in unsere Sozialsysteme WOLlEN gar nicht arbeiten, sie arbeiten um zu leben. Wenn sie also leben können ohne zu arbeiten, dann machen die das………. hier!!!!
    Die haben sich auch nicht selbst aufgegeben, sondern die gehen geradezu auf im Ausnutzen unserer Sozialleistungen; es ist wie Sport für die.
    Wenn wir dieses Gesindel rausschmeißen würden, würden sich viele Probleme von selbst lösen.

  20. @#2 Sven W

    Du behauptest, die Berechnungen des Gastautors seien falsch. Wo bleiben deine korrekten Rechnungen, wo deine Quellen, auf die du deine Behauptung stützt? Wir sind hier nicht auf einem LINKEN- oder Grünen-Parteitag, hier sind Fakten gefragt.

  21. Hinzu kommt noch die beinahe Gratis-Verteilung von Lebensmitteln in den Ballungsgebieten an Hartz-IVler.

  22. #18 frohundheiter (28. Feb 2009 08:46)

    Das Problem dieses Landes ist die Überregulierung. Diese führt dazu, daß sich Menschen nicht ohne durchgreifendste Einmischung unendlich vieler staatlicher Auflagen und Behörden eine eigene Existenz schaffen können, stattdessen werden sie von Behörden verwaltet anhand von unendlichen staatlichen Auflagen.

    Du willst also sagen, daß jemand, der bereits in der dritten Generation von Sozialleistungen lebt, sich von heute auf morgen einen Job suchen oder ein Geschäft aufmachen würde, wenn nur der Markt dereguliert werden würde?

  23. Es gibt einen einfachen Weg, diese ganzen Sozialhilfeempfänger loszuwerden: Sozialhilfe abschaffen. Das freigewordene Geld zu gleichen Teilen in den Schuldenabbau, Steuersenkungen und Eliteunis stecken, und in wenigen Jahren wird es wieder bergauf gehen. Man muß sich auch mal fragen: welche Art von Menschen will man in einer Gesellschaft haben und auf welche Weise soll die Selektion vonstatten gehen.

  24. „es lohnt sich in Deutschland eher, viele Kinder zu haben und vom Staat zu leben, als einer geregelten Arbeit nachzugehen.“

    Tja. Jetzt schaut doch mal, wer in diesem Land die meisten Kinder in die Welt setzt: Die Falschen!

    Es ist leider so, daß viele sich in Hartz-IV bequem eingerichtet haben. Viele Kinder und ein bisschen Schwarzarbeit garantieren ein sorgenfreies Leben – wenn man denn nicht viel von seinem Leben erwartet. Da man sich aber in seinem eigenen Millieu befindet, richten sich diese Leute dort eben ein.

    Dazu kommt, daß Hartz-IV kein Anspruch ist, den man sich erst verdienen muß. (z.B. durch eine gewisse Anzahl an Erwerbsjahren oder durch eine Mindestdauer im Besitz eines deutschen Passes). Wer hier her kommt und mit seiner Großfamilie von Hartz-IV lebt, dem geht es doch prima! Zumal im Migrantenmillieu selbst der erbämlichste Harzt-IV-Lebensstandard immer noch fürstlicher ist, als in deren Heimatländern.

    Zusätzlich herrscht in diesen Kreisen eine Anspruchsmentalität gegenüber einem Staat, den sie im Grunde genommen verachten.

    Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite stehen die, für die eigentlich Hartz-IV gedacht war: Die ehrlichen und redlichen Bürger, die (unverschuldet) in die Arbeitslosigkeit geraten oder mit ihrer Selbständigkeit scheitern. Die setzen doch alles daran, wieder hochzukommen. Für diese Leute ist es eine Schande, von Hartz-IV leben zu müssen. Diesen Leuten sollte auch mit Hartz-IV nicht die Würde genommen werden. Für diese Leute sollte auch der Hartz-IV-Satz angehoben werden.

  25. #18 frohundheiter

    Guter Beitrag

    #19

    Stimmt. Uns wird schliesslich von unseren Polittaugenichtsen angepriesen, was wir für Exportweltmeister sind. Genau das hat zur Folge das die Leistungsbilanz und Kapitalbilanz in Schieflage ist, und jährlich hunderte Milliarden inflationsfreies Geld ins Ausland abfließt und dafür inflationäres Geld nachgedruckt wird. Auf Dauer tödlich für jede Wirtschaft.

  26. @#20 D@

    1) Es würde schon genügen, wenn man die Familien straffälliger gewordener Nicht-Europäer mit ausweist. Als fairen Modus operandi schlage ich folgendes vor: drei strafrechtlich relevante Delikte und die ganze Sippe muss raus; ein Totschlag/Mord und die ganze Sippe muss raus. In Nullkommanichts wären soziale Brennpunkte in Berlin, Köln etc. befriedet.

    2) Harz-IV wird nur Menschen gewährt, die voll integriert sind: gute Deutschkenntnisse, kein Engagement in verfassungsfeindlichen Vereinen/Organisationen.

    3) Hassprediger konsequent ausweisen. Koranschulen verbieten, da deren Curriculum nicht den europäischen Bildungsstandards entspricht. Predigten in Moscheen müssen auf Deutsch gehalten und vorab als Transkript der Polizei zur Prüfung vorgelegt werden.

    Voilà. Wenn das durchgesetzt würde, würden hier nur noch Moslems leben wollen, die bereit sind, sich unseren demokratischen Grundsätzen unterzuordnen und für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten.

  27. Liebe Leute,

    das Problem liegt aber auch darin daß die Arbeitgeber die Unverschämtheit besitzen die Arbeitn. unter den Sozialhilfesatz zu bezahlen.

    Ich arbeite in einen Fuhrunternehmen mit ca. 45 Fahrzeugen. Da sind dann 3 festangestellt und bekommen keine Lohnfortzahlung im Urlaub oder im Krankheitsfall.
    Der Rest sind 42 Jasager-Rentner auf 400€ Basis.

  28. Für die HARTZ IV-Bashing!!!!

    Die Leistungen müssen von Menschen im Schweisse ihres Angesichts erarbeitet werden. Erarbeitet. Also von morgens bis abends, im Schichtbetrieb oder auch am Wochenende. Erarbeitet. Dazu fahren Leute hunderte Kilometer und lassen ihre Familien alleine.

    Erarbeitet!

  29. Mein Gott, was regen sich hier einige Kommentatoren eigentlich auf.

    In Deutschland verhungert und erfriert niemand. Das nenne ich Sozialstaat. Und das ist auch gut so. Keine Frage.

    Was mich einfach nur ankotzt an der Moral einiger Hartz-Vierlinge (und vieler linken Politiker) ist: immer nur fordern, fordern, fordern.

    Beantwortet mir nur einfach meine Frage, bevor ihr mich hier verbal zerfleischt: in welchem Land auf dieser Welt gibt es so eine Grundversorgung, wie es sie in Deutschland gibt?

    Danke, habe fertig.

  30. #23 Plondfair

    Nein, er meint z.B. Selbständige, die nach 25 Jahren Selbständigkeit in die Insolvenz gehen müssen, und dann durch private Haftung Ihre Grundlage verlieren und so in Harz IV rutschen. Durch „Staatliche Ketten“ Freistellungsbescheinigungen vom Finanzamt, Gewerbeverbote ect., ohne finanziellen Backround, der wird ja gepfändet, ist es diesen nicht möglich neu anzufangen, um so die Verbindlichkeiten abzuzahlen. Das führt meist zwangsläufig in Hartz IV.
    In Amerika gibt es sowas nicht, da hilft der Staat mit Umswitchung in Darlehen das solche Menschen neu starten können !

  31. #31 gefos (28. Feb 2009 09:19)

    Nein, er meint z.B. Selbständige, die nach 25 Jahren Selbständigkeit in die Insolvenz gehen müssen, und dann durch private Haftung Ihre Grundlage verlieren und so in Harz IV rutschen.

    Daß jemand, der sein ganzes Leben lang gearbeitet hat und unverschuldet in Not gerät, durch Hartz-IV mit jemandem gleichgestellt wird, der noch nie einen Finger krummgemacht hat, ist eine ausgemachte Sauerei. Darüber brauchen wir doch nicht diskutieren.

  32. #29 antivirus (28. Feb 2009 09:09)

    ALSO NOCHMAL:
    Hartz 4 Empfänger BEKOMMEN KEIN KINDERGELD (REAL)

    wer was anderes behaupted hat keine Anhung.

    Wer hat das hier behauptet?

  33. Das ist soziale Gerechtigkeit in D. Um 6 auf die Arbeit gehen, während Sozialschmarotzer zu Hause rumlungern und fettes Geld abkassieren…Scheiss System Scheiss Land !

  34. jeder sollte eine „Grundsicherung“ bekommen.
    sagen wir mal 700,-

    nur wirklich bedürftige , also : alte, kranke, behinderte, alleinerziehende mütter , bekommen mehr.
    über die summe müsste man sich dann einen kopf machen.zB 900,-

    danach kann jeder wie er lustig ist zu sehen.

    einer geht trotzdem arbeiten , einer macht sich selbständig, einer wird künstler ,
    einer steht nach wie vor den ganzen tag vorm getränkemarkt und wer gar nix machen will wird eben politiker – grins

    vile teurer wäre das auch nicht.
    oder?

  35. #36 mitte der gesellschaft (28. Feb 2009 09:35)

    jeder sollte eine “Grundsicherung” bekommen.
    sagen wir mal 700,-

    Im Prinzip keine schlechte Idee – aber wie willst du das finanzieren?

  36. @Plondfair

    Du hast Schwierigkeiten, verstehen zu wollen, was ich sage, und Du versuchst nun, dies durch unzulässige Zuspitzungen abzuwehren?

    Wenn Du den Menschen die Möglichkeit entziehst, für sich selber sorgen zu können, dann hast Du sie eban auf der Tasche.

    Dein Angebot ist, diese Tasche zu schließen ? Dann hast Du sie womöglich an der Gurgel.

    Wenn man Menschen von ihrer
    Selbstverwirklichung abschneidet, dann wandern sie, sofern sie können, ab.

    Die anderen mußt Du bezahlen.

    Deutschland verliert jedes Jahr 200 000 gut ausgebildete, auf jeden Fall jedoch wohl zur Arbeit motivierte Menschen.

    Ein Aderlaß sondersgleichen.

    Die zeigen, daß sie auf den Hartz IV- Entwurf nicht abfahren.

    Warum also bleiben die nicht hier, suchen sich die Arbeit, von der ich höre, sie sei hier ausreichend vorhanden?

    Die DDR, der Vorläufer der BRD, hat während ihres Bestehens über 2 Mio Menschen aus ihrem Arbeiterparadies verloren, und dies, obwohl die DDR doch Arbeitsplätze sogar garantierte !

    Was also wollen die Menschen? Die wollen keine irgendwelche Beschäftigung. Es gehört mehr dazu.

    Wenn Du was ändern willst, dann mußt Du darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen Hartz IV vollständig überflüssig werden könnte.

    Sozialisten am Werk, die nichts vom Menschen, von seinem emotionalen Inventar und Bedürfnis verstehen, sich aber mit Verordnungen auszukennen glauben, wie Menschen zu einem bestimmten, voirgegebenen Verhalten zu zwingen sind. Zur Not eben mit der Kalaschnikov.

    Für mich sind das Idioten, so wie diejenigen, die behaupten, Hartz IV sei das Problem.

    Die Existenz von Hartz IV, da liegt der Hund begraben.

    2002, GreenCard-Vorschlag des Sozi Gerd Schröder, der 15 000 Aufenthaltsbewilligungen für Fachleute aus dem Ausland ausgeben wollte. Gekommen waren dann 150 !

    Deutschland hat fertig. Die falschen Träume, die dann eben halt irgendwann teuer werden.

    E.Ekat

  37. Also ich (44) bekomme über „Hartz-4“:
    351 EUR ALG2
    410 EUR Miete
    114 EUR Zuschlag bei Übergang von ALG1 zu ALG2
    180 EUR Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (1,50 EUR-Job)
    macht 1055 EUR pro Monat !

  38. #38 frohundheiter (28. Feb 2009 09:38)

    Du hast Schwierigkeiten, verstehen zu wollen, was ich sage, und Du versuchst nun, dies durch unzulässige Zuspitzungen abzuwehren?

    Wenn Du den Menschen die Möglichkeit entziehst, für sich selber sorgen zu können, dann hast Du sie eban auf der Tasche.

    Du gehst von von einer falschen Prämisse aus: du glaubst, daß alle Menschen arbeiten wollen und das trifft bei einige (nicht bei allen!) schlicht und einfach nicht zu.

  39. Widerlich was hier für Kommentare kommen. Wer so nach unten tritt muss wirklich verdammt kleine Eier haben.

  40. #38 frohundheiter (28. Feb 2009 09:38)

    Deutschland verliert jedes Jahr 200 000 gut ausgebildete, auf jeden Fall jedoch wohl zur Arbeit motivierte Menschen.

    Wandern sie aus, weil sie nicht von Hartz-IV leben wollen, oder wandern sie aus, weil sie nicht mehr länger mit ihren Steuern und Sozialabgaben Hartz-IV finanzieren wollen?

  41. #37

    durchrechnen müsste man es nochmal genau.
    zB mit den genauen zahlen des bundeshaushaltes.

    fakt ist , vollbeschäftigung wird es nie wieder geben.

    bei 700euro / monat = 574 000 000 00
    wieviel gibt der staat derzeit für „soziales und nebenkosten aus?
    wo kann man bei den staatsausgaben noch sparen?

    das zuwanderungsrecht wird dann an das von zB Kanada angeglichen.

  42. Mir tun die deutschen Leute leid, die unverschuldet in Harz 4 geraten sind und ich könnte mir vorstellen, dass beispielsweise für deutsche Menschen, die jahrzehntelang Sozialversicherungsbeiträge geleistet haben, die Arbeitslosengeldregelung 1 wieder verbessert werden sollte. Gastarbeiter aber, haben sobald sie keine Arbeit bei uns haben, unser Land zu verlassen und haben generell keinen Anspruch auf irgendwelche Leistungen des deutschen Staates. Nachzug von Familienangehörigen bei Gastarbeitern ist grundsätzlich zu untersagen. Wir brauchten mal Arbeitskräfte aber keine Rudel von Müllsacktussis, die unsere Sozialsysteme plündern. Menschen aus Ländern, die seit Jahrzehnten Entwicklungshilfe erhalten, aber es bis jetzt nicht geschafft haben ihre Wirtschaften zu entwickeln, dürfen niemals Harz 4 bekommen und damit Gelegenheit sich bei uns durchzufressen, sondern müssen ausgewiesen werden. Vielleicht begreifen sie dann mal irgendwann, dass nur durch eigene Arbeit etwas geschaffen werden kann. Ich denke aber auch, dass es unter den Deutschen Harz 4 Empfängern eine erkleckliche Anzahl gibt, die man getrost als Sozialschmarotzer bezeichnen kann. Das ist tatsächlich unser Job, diese Herrschaften wieder ans arbeiten zu bringen. Ausländer aber sind einfach nicht unser Problem. Würden wir nach solchen Grundsätzen handeln, wären unsere Sozialsysteme durchaus beherrschbar.

  43. #41 mitte der gesellschaft (28. Feb 2009 09:52)

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) hat nur einen Schönheitsfehler (abgesehen von der ungeklärten Frage der Finanzierung).

    Durch das BGE muß niemand mehr arbeiten, um leben zu können. Dadurch müssen die Arbeitgeber entsprechend hohe Löhne zahlen, damit sie Arbeitnehmer finden, die für sie arbeiten. So weit, so gut. Aber was glaubst du denn, was einmal Haare schneiden kostet, wenn der Friseurmeister seiner Friseuse 20,00 EUR in der Stunde zahlen muß?

  44. Statistiken sind ja immer sehr schön um das was man im Alltag sieht zu unterstreichen. Ein ehem. Arbeitskollege hat 2 Kinder, bekommt 1400 Euro monatlich (bei dem gelernten Beruf wären es 1200), er bekommt die Wohnung etc. bezahlt. Er beschwert sich jedoch das 50 Euro für den Kindergarten zu teuer sind. Das geld für Drogen reicht aber noch 😉

    Ich wollte mal anregen ob PI nicht auch Umfragen so wie bei WELT starten will?!

  45. Ach übrigens, in 2 Jahren sind meine Freundin und ich mit dem Studium fertig. Was denkt ihr was wir dann vorhaben… 😉

  46. #44 plondfair

    richtig , es muß niemand mehr arbeiten.

    aber mir zB wären 700,- von denen ich alles bezahlen muß nicht genug.
    und da bin ich mit sicherheit nicht der einzige in D.

    und löhne handeln arbeitgeber und gewerkschaften aus.
    es „muß“ also niemand jemandem 20,- zahlen.
    es sei denn , er möchte einen hochqualifizierten menschen in seiner firma beschäftigen.dann wird es eher noch teurer.

    hochqualifizierte facharbeiter gibt es noch genug. auch wenn 150 000 jedes jahr das land verlassen.
    denke nicht , dass die arbeitgeber mit der lupe suchen müssen. gerade nicht dieses jahr.

    und heute muss auch schon nicht jeder arbeiten um leben zu können.
    es gibt ja schon dieses quasi grundeinkommen.
    nur eben nicht für alle!

  47. #47 mitte der gesellschaft (28. Feb 2009 10:10)

    Brutto- und Nettoeinkommen, direkte und indirekte Steuern usw. sind doch nur Schall und Rauch. Im Endeffekt geht es darum, welche Waren und Dienstleistungen du dir jeden Monat leisten kannst.

    Und wenn du möchtest, daß viele Menschen über das BGE eine höhere Lebensqualität erhalten (sprich: mehr Waren und Dienstleistungen nachfragen können), dann müssen andere eine niedrigere Lebensqualität haben (sprich: weniger Waren und Dienstleistungen nachfragen können). Das ist eben ein Nullsummenspiel. Und damit stellt sich die Frage: wem willst du etwas wegnehmen (und wie willst du das machen)?

  48. Ich musste krankheitsbedingt mein Studium abbrechen und Hartz IV beantragen. Zur Zeit mache ich eine vom Arbeitsamt bezahlte Ausbildung an einem Berufsförderungswerk. Nebenher habe ich durch eine Nebentätigkeit noch einen kleinen Nebenverdienst von 100 €. Dadurch konnte ich mir ein wenig Geld ansparen und bin nun über der Vermögensgrenze und mir soll das Hartz IV gekürzt oder ganz gestrichen werden. Ein Witz. Hätte ich das Geld verqualmt oder versoffen oder wenn ich Ausländer wäre an meine Verwandten in der Heimat geschickt, dann würde ich weiterhin die volle Regelleistung bekommen. Der Verdienst durch den Nebenjob war also völlig für die Katz.

  49. Ohne die genannten Zahlen auf Legitimität zu überprüfen, in einem Spiegel-TV Beitrag bekam ein Gotteskrieger, verheiratet, drei Kinder, im Monat ~2300€. Vielleicht hat jemand den Beitrag aufgezeichnet, und kann ihn als Link veröffentlichen.
    So verkehrt ist die hier geäußerte Kritik nicht, irgendetwas läuft schief, wenn ein asoziales Subjekt, wie ein Gotteskrieger+Anhang, ~2300€ im Monat vom Staat bekommt.

  50. Es ist absolut widerlich,dem Hilfesuchenden und tatsächlich Bedürftigen die Scheibe Wurst auf dem Brot vorzurechnen, so wie es der Berliner Senator Sarrazin fertiggebracht hat und als Belohnung nun dafür auf der Karriereleiter nach oben stolpert.

    Ich stimme für eine Anhebung der Regelsätze bei „Hartzlern“, aber ich stimme auch für effektivere Maßnahmen gegen Mißbrauch.

    Meine Sympathie und Hilfsbereitschaft gilt ausnahmslos allen, die für ihre Familien und sich Hilfe benötigen.

    Die ROTE Karte und eine Bastonnade gratis erhalten bei mir alle Schmarotzer und faulen Säcke.

  51. #40 Plondfair (28. Feb 2009 09:50) #38 frohundheiter (28. Feb 2009 09:38)

    Deutschland verliert jedes Jahr 200 000 gut ausgebildete, auf jeden Fall jedoch wohl zur Arbeit motivierte Menschen.

    Wandern sie aus, weil sie nicht von Hartz-IV leben wollen, oder wandern sie aus, weil sie nicht mehr länger mit ihren Steuern und Sozialabgaben Hartz-IV finanzieren wollen?

    Das ist es, was ich meinte, Plondfair. Du suchst nicht nach Ursachen, sondern gibst Dir genehme Pseudo-Ursachen vor und drechselst dann eine Schein-Argumentation drumherum. Das versuche ich nun zu beweisen.

    Deine Frage stelle bitte zunächst an in die Schweiz abgewanderte, deutsche Ärzte, warum sie gegangen sind.

    Oder frag in Österreich, wenn Dir dort sächsich sprechende Dienstleister begegnen, was sie aus Deutschland vertrieben hat.

    Es gibt hier keine vernünftigen Jobs mehr. Leute, die sich dagegen wehren, werden diffamiert.

    Aber frage Dich, warum Du jetzt plötzlich nicht mehr Hartz IV problematisierst, sondern, wenn man genau hinschaut, die hohe Steuerquote angreifst.

    Diese hohe Steuerquote ist nicht nur als Alimentierung durch Hart IV zu erklären, Plondfair,

    sondern sie ist Konsequenz des in allen Bereichen durchgeknallten deutschen Regelungswahns, der eben nicht nur teuer ist, sondern nebenbei auch alles erstickt. Lähmt. Teuer macht.

    Auch Beträtigungsfelder, auf denen sich Hartzler irgendwann mal befunden haben.

    Die auch deswegen nicht in neu entstehende zurückkehren können. Weil keine neuen entstehen. Zu teuer. Zu kompliziert.

    Du kannst Dich mal als Straßenmusiker in Münchens Innenstadft bbewerben. Da wirst Du sehr schnell merken, wo es hängt. Die haben einen Beamten, der sich jeden morgen vorspielen läßt und dann entscheidet, wer wo, oder überhaupt dann wie lange wo stehen darf, und was er dafür abzudrücken hat.

    So ein System muß auch scheitern dürfen.

    Solange diese Überregulierung auf allen Gebieten so aufrecht erhalten bleibt, solange wird dieser Staat jene zu bezahlen haben, die dabei auf der Strecke verrecken.

    Das ist völlig in Ordnung.

    Er öffnet zusätzlich damit Hintertüren für jene, die dieses hirnverbrannte System für sich ausnehmen.

    Und ausschließlich letztere führst Du uns hier vor als Beleg vor, daß das System nicht funktioniert.

    Da wirst Du wohl tiefer ansetzen müssen.

    E.Ekat

  52. #55 frohundheiter (28. Feb 2009 10:35)

    Solange diese Überregulierung auf allen Gebieten so aufrecht erhalten bleibt, solange wird dieser Staat jene zu bezahlen haben, die dabei auf der Strecke verrecken.

    Du glaubst also, daß jemand, der in der dritten Generation von Sozialhilfe lebt (und vorzugsweise aus den bildungsfernen Unterschichten Südlands stammt), sich eine feste Arbeit sucht oder Geschäft aufmacht, wenn man nur den Markt dereguliert?

  53. #50 PI-Blogger (28. Feb 2009 10:09) Ach übrigens, in 2 Jahren sind meine Freundin und ich mit dem Studium fertig. Was denkt ihr was wir dann vorhaben

    Laß mich raten.

    Es läuft bereits um diese Uhrzeit im Fernsehen eine der neuen deutschen Lieblingssendungen.

    Ich nenne es Polizeifunk.

    Ordnungshütern von Zoll, Polizei und sonstigen kommunalen oder staatlichen Aufsichtsorganen über die Schulter geschaut.

    Was Deutsche alles nicht dürfen, wo und wie sie sich allesamt unentwegt strafbar machen.

    Der Wahnsinn geht unentwegt weiter.

    Nein. Werten von Freiheit verbunden zu sein, das muß der Deutsche sich nun wirklich nicht nachsagen lassen.

    E.Ekat

  54. „“#56 Plondfair (28. Feb 2009 10:43) #55 frohundheiter (28. Feb 2009 10:35)

    „Solange diese Überregulierung auf allen Gebieten so aufrecht erhalten bleibt, solange wird dieser Staat jene zu bezahlen haben, die dabei auf der Strecke verrecken.“

    Du glaubst also, daß jemand, der in der dritten Generation von Sozialhilfe lebt (und vorzugsweise aus den bildungsfernen Unterschichten Südlands stammt), sich eine feste Arbeit sucht oder Geschäft aufmacht, wenn man nur den Markt dereguliert?

    Selbstverständlich.

    Die Abschaffung der Überregulierung löst auch dieses Problem.

    E.Ekat

  55. @ Alle Kritiker dieses Beitrages

    Ihr seid Opfer der linken Medien, die Neiddebatten und Hetze gegen Wohlhabenden betreiben! Genau das wollen die linken Schergen in der Regierung, dass man so denkt. Soziale Unruhen schaffen und Leute gegeneinander hetzen.

    1.
    Wenn der Chef nicht so unverschämt vom Staat ausgenommen wäre, hätte er genug Geld deutsche Facharbeiter ordentlich zu bezahlen.

    Hier rede ich nicht von Schlawiner, die durch verschiedene Tricks deutsche Gesellschaften ausrauben. Ich denke an dt. Mittelstand.

    2.
    Wenn die Regierung nicht die orientalischen und völlig unnützen Unterschichten ins Land holt und alimentiert, sondern das Geld den Leistungsträgern lässt, braucht man kein H4 Quatsch. Jeder Chef hat Interesse gute und motivierte Facharbeiter zu beschäftigen. Die Politik raubt ihm durch unsinnige Gesetze die Möglichkeit sie gut zu bezahlen. Die Parasitären Gewerkschafter machen durch Hetze und anstiften zur Sabotage (Arbeit niederlegen) den Rest. Die wenigsten Arbeiter wissen, dass „Betriebsrat“ eigentlich schon Enteignung bedeutet.

    3.
    Wenn das deutsche Steuergeld für deutsche Facharbeiter genommen und nicht für Terroristen und Schurkenstaaten weltweit heraus geschmissen wird, brauchen wir keine Diskusionen hier führen.

    Das Problem ist der Sozialismus in den Köpfen,
    die deutsche Parteiendiktatur, die Zuwanderer, die keinen Beitrag leisten (wollen), die viel zu sozialen Gesetze und das Dulden der Gewerkschaften. Wie man mit Gewerkschaften umgehen muss, haben Ronald Reagan und Margaret Thatcher vorgemacht. (Bitte beachte den Aufschwung danach.) Genauso wie die unzähligen und unsinnigen Subventionen. Nicht zuletzt das Abschöpfen des Geldes durch die EU-Diktatoren.

    Das Problem ist, das sich so viele von SOZIALISTEN allen Richtungen immer wieder blenden lassen.

  56. Hi,

    man sollte erstmal klar unterscheiden zwischen Bedarfsfall A:
    Eine Person die ohne eigenes Verschulden in eine Notlage gekommen ist. Beispiele: Behinderte, allein Erziehende, ehem. Selbstständige( im besonderen diese, den das sind die Leute die versucht haben etwas zu schaffen)
    Und Bedarfsfall B:
    Leute die trotz Arbeitsangebot (Ich arbeite seit meine 16 Lebensjahr und hatte noch nie länger als 14 Tage keine Job) nicht arbeiten.
    Leute die durch ihren Lebenswandel z.B. Alkoholismus, Antifa-Mitglied, Schulschwänzen(Schulversagen), mangende deutsch Kenntnisse und Faulheit.
    Im Fall A bin ich auf jeden Fall dafür das der Regelsatz erhöht wird.
    Im Fall B Ein wenig gesunde Härte hat noch keinem geschadet.
    Nur sollte so was bitte schon in der Schule anfangen. Und nicht erst nach dem Total versagen. Und nein wir brauchen nicht noch mehr Rettungsprogramme. Davon gibt es genug. Essensmarken wären eine Massnahme Mittagsspeisung nach der „Dienstarbeit“ eine Bessere.

  57. #58 frohundheiter (28. Feb 2009 10:50)

    Selbstverständlich.

    Die Abschaffung der Überregulierung löst auch dieses Problem.

    Ich glaube, das mußt du einmal etwas genauer erklären.

    Welcher Arbeit sollte ein rechtgläubiger Analphabet aus Südostanatolien nachgehen oder welches Geschäft sollte er eröffnen, nur weil du irgendwelche Regulierungen abschaffst? Und vor allem, warum sollte er es tun (denn bis jetzt hat er auch ohne ganz gut gelebt)?

  58. #11 Plondfair (28. Feb 2009 10:56)

    Welcher Arbeit sollte ein rechtgläubiger Analphabet aus Südostanatolien nachgehen…

    KOFFER PACKEN

  59. dennoch würde es mich aus persönlicher Neugier interessieren, wie der Trick funktioniert, mit dem sich Bereicherer ihre
    80 000 Euro Nobelkarossen leisten können kaum sind sie im Land.

    Das würde mich auch interessieren. Ich erinnere mich da an einen Bericht im WDR-Fernsehen über die Auseinandersetzung um den Moscheebau in Ehrenfeld, in dem ein ca. 20jähriger türkischer Friseur zu Wort kam, der einen Mercedes Sportwagen fuhr, den ich mir als Angestellter beim besten Willen nicht leisten könnte. Friseur gehört generell zu den schlecht bezahlten Berufen.

  60. Soviele Ziegen, Kamele und Schafe gibts hier nicht, dass man auch nur einen mikroskopisch kleinen Anteil der Diplomziegen …hirten aus Südland in Lohn und Brot bringen könnte.

  61. #50 PI-Blogger

    Auswandern? Ich glaube ihr schaut zu viel Blödfernsehen. Gegenwärtig gibt es kaum ein Land, in das es sich aus ökonomischer Sicht lohnen würde auszuwandern.
    Mehr hier Link. Nein, in den USA sieht es nicht besser aus.
    Weißte was ich manchmal glaube, die Deutschen sind unendlich realitätsfern. Sie kennen ihre Auswanderungsziele kaum, und glauben überall ist es besser nur nicht in Deutschland. Kaum in der neuen Heimat angekommen, kommt das große Erwachen. Keine staatliche Hilfe, Deutsch wird auch nicht gesprochen, und ich muß noch eine schlecht bezahlte Arbeit verrichten, die ich Deutschland nicht einmal für den Mindestlohn angetreten hätte. Keine Seltenheit bei deutschen Auswanderern. Dabei könnte es anders verlaufen, wenn man nicht ganz so naiv an die Sache gehen würde.

    #40 frohundheiter

    Deutschland verliert jedes Jahr 200 000 gut ausgebildete, auf jeden Fall jedoch wohl zur Arbeit motivierte Menschen.

    Du vergißt dabei zu erwähen, daß sehr viele nach ein bis zwei Jahren Auslandsaufenthalt, um Erfahrungen zu sammeln, zurückkommen. Das wurde sogar durch eine Studie im Focus belegt. Ein Brain-Drain ist in Deutschland nicht zu befürchten. Hauptargument um Auszuwandern ist tatsächlich Abenteuerlust bei den Deutschen. Das ist kein Scherz, sondern statistisch erfaßt.

  62. Auffallend bei solchen Diskussionen ist überdies, dass fast ausschliesslich Deutsche ein Problem darin sehen, mit HIV zurecht zukommen, während sich unsere Orientalen bequem darin einrichten und uns vormachen, wie man damit sehr wohl recht gut über die Runden kommt.

  63. #61 Plondfair (28. Feb 2009 10:56) #58 frohundheiter (28. Feb 2009 10:50)

    Selbstverständlich.

    Die Abschaffung der Überregulierung löst auch dieses Problem.

    Ich glaube, das mußt du einmal etwas genauer erklären.

    Welcher Arbeit sollte ein rechtgläubiger Analphabet aus Südostanatolien nachgehen oder welches Geschäft sollte er eröffnen, nur weil du irgendwelche Regulierungen abschaffst? Und vor allem, warum sollte er es tun (denn bis jetzt hat er auch ohne ganz gut gelebt)?

    Ich muß das nicht erklären. Du mußt es verstehen lernen, da liegt das Problem. Ein Problem, das ich nicht für Dich lösen kann.

    Oder hast Du Zweifel, daß wir an Überregelung leiden ?

    Oder willst Du Überregulierung bei uns bestreiten?

    Die hier ansäßig gemachten Gastarbeiter, die sich hier in der 3. Generation halten können sind ihrerseits die direkte Konsequenz unserer Überregulierung. Willst Du dies bestreiten?

    Diese mußt Du abschaffen, es sei denn Du selber hast ein Interesse daran, daß es bei uns Überregulierung gibt.

    Dann müßte es für Dich darum gehen, daß Du versorgt werden willst, andere in Deinen Augen jedoch davon ausgenommen werden sollen.

    Ist es das, worauf Du hinauswillst?

    E.Ekat

  64. Warum kommt eigentlich niemand auf die Idee, dass nicht die Sozialleistungen zu hoch, sondern die Löhne zu niedrig sind?

    Klar, wenn ein Vorstand das Vierhundertfache eines normalen Angestellten verdienen muss, bleibt kein Geld mehr für Lohnerhöhungen.

  65. Es bringt nichts, hier die Gefühle hochkochen zu lassen. Die Sache ist problematisch. Erstens sind die Löhne incl. Nebenkosten auch im unteren Lohnbereich bereits so hoch, daß sich ein »kleiner« Selbständiger keine Angestellten mehr leisten kann. Zweitens sind die Lebenshaltungskosten so hoch, daß man von den Löhnen im unteren Segment trotzdem kaum eine Familie ernähren kann. Drittens ist aber der Abstand zwischen Sozialtransfereinkommen (ohne Arbeit) und unterem Lohnsegment (mit voller Arbeit) so gering, daß es praktisch keinen wirtschaftlichen Anreiz für Transferempfänger gibt, zu arbeiten. Dieser Abstand müßte also dringend vergrößert werden. Aber wie? Steigen die Löhne, steigt die Arbeitslosigkeit und noch mehr Menschen werden Transferempfänger. Sinkt das Transfereinkommen signifikant, gibt es (zumindest erst einmal) zunehmende Verelendung einiger Bevölkerungsgruppen.

    Es kann aber auch sein, daß wir in wenigen Jahren im Rückblick über solche Probleme lachen, weil dann infolge der derzeitigen Staatsverschuldungsorgie, die sich eigentlich nur in einer Hyperinflation entladen kann, (fast) alle mehr oder weniger gleich verelenden.

    Man höre auch mal Kohl zu diesem Thema.

  66. Schade, dass PI wieder ein pauschales Hartz-IV-Bashing veranstaltet! Nein, die Hartz-IV-Sätze sind absolut nicht ausreichend für ein menschenwürdiges Leben, zumindest nicht für Einheimische, die sich nicht mit all den Tricks durchschlagen können, die in einer muslimischen Großsippe möglich sind!
    Ihr werft die Großsippen aus Anatolien oder dem Libanon, die WEGEN der Sozialhilfe nach Deutschland kommen in einen Topf mit den einheimischen Beziehern von staatlichen Transferleistungen, die häufig WEGEN der Überflutung des Arbeitsmarktes durch die ungeregelte Zuwanderung in Not geraten. Ist das vielleicht fair??
    Wäre es nicht viel angebrachter, dass endlich ein Unterschied gemacht wird, zwischen Zuwanderern, die noch nie oder kaum ins Sozialsystem eingezahlt werden und einheimischen Arbeitslosen, die auf einem leergefegten Arbeitsmarkt keinerlei Chancen mehr haben?! Wer vierzig Jahre für dieses System gearbeitet hat, wie viele ältere Einheimische, aber auch nicht wenige integrierte Zuwanderer, darf nicht in die Armut entlassen werden! Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Zuwanderer, die sich kaum um Arbeit bemühen, nicht die gleichen Sozialleistungen erhalten.

  67. Man könnte es ja so ähnlich machen wie in der DDR! Wer keinen Job hat und sich nicht Arbeitswillig zeigt sollte unverzüglich abgeschoben werden!
    Ich habe gerade selbst erfahren, das ich als einheimischer schon entsprechend druck bei den Ämtern machen muss um meine Leistungen zu bekommen! Auch hab ich schon beobachten können dass ein *zensiert* ohne irgendwelche Probleme zu bekommen bevorzugt wird und ich selbst dann mit den Ofenrohr ins Gebirge schauen kann!
    Gottseidank habe ich schon wieder eine Festanstellung bekommen!

  68. Leistung muss sich wieder lohnen

    Das stimmt, die Überschrift bringt auf den Punkt, was in ‚100‘ Sätzen danach völlig unbeachtet bleibt. Arbeit lohnt sich immer weniger.

    Als unsere Ahnen sich vom Jäger und Sammler Dasein verabschiedeten und seßhaft wurden, entwickelten sie sich schnell vom Selbstversorger hin zur Arbeitsteilungsgesellschaft. Der Lohn der Arbeit mußte im Minimum das Equivalent zur Selbstversorgung sein, andernfalls würde man halt nicht für andere arbeiten, sondern sich eben selbst versorgen.

    Das alles gilt im Zeitalter des virtuellen Geldes (Geld ohne physischen Gegenwert in z.B. Gold) und Arbeitsmarkt nicht mehr. Der Lohn für menschlich geleistete Arbeit ist im freien Fall und wird nur von Hartz IV nach unten gedeckelt.

    Im Grunde verhält es sich mit dem Kapitalismus wie mit dem Islam: Kritik ist tabu. Und wer es trotzdem wagt, ist Kommunist. Islamkritiker regen sich zurecht auf, wenn offensichtliche negative Veränderungen des eigenen Lebensraumes von der Mehrheit nicht erkannt oder schöngeredet werden. Sie selbst aber reden sich den Kapitalismus schön, indem sie die Auswirkungen des Technischen Fortschrittes auf menschliche Arbeit völlig ignoriere, oder schönreden. Nichts darf den süßen Traum vom Kapitalismus zerstören, nichteinmal die offensichtliche Wahrheit. Und so wird der Kapitalismus nicht auf den gegenwärtigen und auch nicht auf den zukünftigen Technischen Fortschritt konditioniert. Es ist doch so viel einfacher auf die, die schon am Boden liegen einzutreten, und damit die Brotkrumen aufzusammeln, die ihnen usere machthungrigen Regierigen quasi vor die Füße werfen.

    Bitteschön, senkt Hartz IV und ihr werdet sehen, die Löhne sinken mit… nix mit mehr Abstand. Und so wie Mulitikulti vor die Wand fährt, fährt der Kapitalismus gleich mit, wenn er nicht auf den Technischen Fortschritt konditioniert wird. Ganz natürlich, ganz offensichtlich und mit offenen Augen.

  69. Ich fand schon immer die Idee von Heintz Buschkowsky gut (Bürgermeister von Berlin-Neukölln), die er von seiner Reise aus Rotterdam mitgebracht hat, die Deckelung der Sozialhilfe z.B.bei kinderreichen Familien.
    Buschkowsky hatte berichtet, dass in den Niederlanden maximal 2500 Euro pro Familie ausgezahlt werden. Auch die in der SPD umstrittenen Überlegungen Buschkowskys, wie in Holland als Druckmittel die Sozialhilfe in bestimmten Fällen zu kürzen, erhielt Unterstützung. „Es muss immer ein Angebot, aber auch Sanktionen geben“
    Der Geburtendschihad frißt uns auf.

  70. Ich bin es leid,dass die Nettostaatsprofiteure bei jeder Wahl über meinen finanziellen Beitrag für ihr Nichtstun abstimmen. Jeden Tag sehe ich sie im Jogginganzug am Bahnhofskiosk beim Bier stehen und mich mitleidig anschauen, wenn ich von Arbeit komme.Bei jeder Talkshow geht es nur noch um höhere Staatsbeihilfen für Leute, die es sich bequem gemacht haben in der sozialen Hängematte.Erst unlängst hat sich eine Großfamilie bitterlich im Fernsehen ausgeweint, das der Steuerzahler ihnen nicht auch noch einen Urlaub spendiert.Die stadtbekannten und auch noch von mir bezahlten professionellen Klageweiber an ihrer Seite.Man kann gar nicht soviel fressen, wie man k…. möchte.

  71. #50 PI-Blogger (28. Feb 2009 10:09)

    Ach übrigens, in 2 Jahren sind meine Freundin und ich mit dem Studium fertig. Was denkt ihr was wir dann vorhaben…

    Iss doch klar, viele Kinder kriegen und nie arbeiten!
    (Wenn dann nur schwarz)

    Gute Idee!!!

  72. Ein HartzIV-Empfänger hat heutzutage fast keinerlei Möglichkeit, durch Selbständigkeit aus seiner Situation befreien. Ich-AG und solche Dinge hin oder her. Das ist alles nur Augenwischerei. Es gibt Ausnahmen, die fallen aber zahlenmäßig nicht ins Gewicht.

    E. Ekat und ich haben hier neulich mal aufgelistet, was alles auf einen Menschen zukommt, der auch nur als Schuhputzer sein Geld verdienen will oder mit ein paar Gläsern eingekochter Marmelade.

    Alleine die Gebühren, die er für Genehmigungen, Abfalllizenzgebühren, Tourismusabgaben usw. berappen muss, BEVOR ER ÜBERHAUPT STARTET, geht teilweise in die tausende. Für einen Hartz-IV-Empfänger vollkommen unrealistisch, zumal der Einstiegssatz bei der Krankenkasse für Selbtständige derzeit bei ca. 330 Euro liegt (darin ist noch keine „Lohnfortzahlung“ im Krankheitsfall enthalten). Der Selbständige muss ja den Arbeitsnehmer- und den Arbeitgeberanteil selbst bezahlen. Die 330 Euro fallen selbst dann an, wenn er am Anfang vielleicht nur 500 Euro Umsatz hat, was nicht so ungewöhnlich für einen Start ist, aber der Hartz-IV-Empfänger hat eben die Reserven nicht, die Anfangsdurststrecke zu überwinden.

    Man muss ja förmlich bekloppt sein, ein solches Risiko auf sich zu nehmen, dafür 12-14 Stunden am Tag zu arbeiten und am Ende nichts zu gewinnen.

    Ich komme täglich mehr und mehr zu der Überzeugung, dass wir von Irren regiert werden. Fast alle Ministerien sind absolut fehlbesetzt.

  73. Bin ich alleinerziehender Papa mit zwei Kindern.

    Für mich würde diese Rechnung gut aufgehen.

    Noch nebenbei 400 € und ich hätte mehr als jetzt!

    (Weil, wie eigentlich immer in solchen Fällen, die Mama NULL Unterhalt zahlt)

    Als Alleinstehender würde Hartz IV natürlich vorne und hinten nicht ausreichen.

    Was noch komisch ist: Jetzt sollen auch Hartz IVler die Abwrackprämie bekommen.

    Die können sich also ohne Probleme ein neues Auto leisten……..

  74. Abwrackprämie für Hartz IVler

    SPD fordert gerechte Hartz-IV-Abwrackprämie

    Innerhalb der SPD ist eine Diskussion um die Umsetzung der Abwrackprämie bei Hartz-IV-Empfängern entbrannt. Sozialdemokraten forderten Arbeitsminister Olaf Scholz dazu auf, die bisherige Regelung zu überdenken. Dass die Prämie für Arbeitslose als geldwerte Einnahme eingestuft werde, sei „völlig untragbar“.

    http://www.welt.de/politik/article3266349/SPD-fordert-gerechte-Hartz-IV-Abwrackpraemie.html

    Na denn…..

  75. frohundheiter—- sie sprechen mir aus der seele .
    aber ich staune das sie das so offen aussprechen.
    ehrlich gesagt habe ich in letzter zeit ,immer wenn ich bei pi reinschaue -ein sehr schlechtes gefühl.
    die betreiber dieser seite scheinen sich nicht im geringsten darum zu kümmern was ihre besucher hier vom stapel lassen.
    immer öfter lese ich hier gedankendurchfall der nicht mal an eine klotür geschrieben werden sollte!
    natürlich finde ich auch beiträge wie ihre-welche aber meist durch derren „objektivität“ als fakes hingestellt werden. leider muss man mitlerweile wirklich sagen, das hier jeder der auch nur schreiben kann ,auch seine lobby bekommt. sehr traurig…

  76. http://www.welt.de/politik/article3287953/Vorsicht-vor-Abwrackpraemie-fuer-Hartz-IV-Empfaenger.html#vote_3277093

    Hier noch ein Kommentar zu dem Schwachsinn Hartz IV und Abwrackprämie….

    Besonders gelungen, die über 150 Kommentare dazu!

    Kommentar
    Vorsicht vor Abwrackprämie für Hartz-IV-Empfänger
    (127)
    Von Dorothea Siems 27. Februar 2009, 17:26 Uhr

    Die Politik streitet über die Frage, ob auch Hartz-IV-Empfänger Anspruch auf die Abwrackprämie haben. Das ist skurril. Soll man Hartz-IV-Familien wirklich dazu zu verführen, ihr karges Vermögen aufzulösen, um sich einen Neuwagen zu kaufen? Das ist nicht nur unseriös, sondern führt auch in die Schuldenfalle.

    Die Abwrackprämie hat nicht nur einen erstaunlichen Boom in der hiesigen Automobilbranche ausgelöst, sondern auch einen handfesten Streit.

    2500 Euro zahlt der Staat jedem Bürger, der sein Altauto verschrottet und einen Neuwagen kauft. Ausgenommen sind allerdings Hartz-IV-Empfänger, denn bei ihnen wird die Prämie – getreu der Rechtslage – mit der Transferleistung verrechnet. Etliche Koalitionspolitiker von SPD und Union fordern nun, dass auch Hartz-IV-Haushalte von dem milliardenteuren Geldsegen profitieren sollen.

    Die Debatte ist mehr als nur skurril. Bislang dürfte es nicht allzu viele Menschen geben, die vom ArbeitslosengeldII leben und sich Gedanken um die Anschaffung eines Neuwagens machen (können). Und das ist gut so.

    Die Politik sollte vorsichtig sein, die Konsumlust bedürftiger Menschen staatlich anzuheizen. Will man allen Ernstes Hartz-IV-Familien dazu verführen, dass sie ihr in der Regel karges Schonvermögen auflösen, um sich mithilfe der Schrottprämie und einer endlosen Ratenzahlung einen Neuwagen anzuschaffen? Hat man schon vergessen, dass die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Ursprung in einer US-Politik hatte, die darauf ausgerichtet war, aus sozial schwachen Bürgern Hausbesitzer zu machen?

    Ohne Rücksicht auf begrenzte Ressourcen und unsichere Arbeitsplätze haben Kreditinstitute vielen Menschen zum Eigenheim verholfen – und sie damit in die Verschuldung getrieben. Unseriöse Finanzpolitik fängt nicht erst beim Häuserkauf an. Auch ein neues Auto wurde schon für manchen zur Schuldenfalle.

    Die Abwrackprämie soll der kurzfristigen Konjunkturförderung dienen. Diesen Zweck erfüllt die Subvention bisher. Als Instrument der Sozialpolitik aber ist sie gänzlich ungeeignet.

    Da sieht man mal wieder, wie blöde die Politiker der SPD sind, naja, die der CDSU sind ja auch keinen Deut besser und die FDP ist das größere Übel…..

  77. #15 Mekkaschwein

    Ich habe schon längere Zeit im Ausland gearbeitet und weiss also was ich zu erwarten habe.
    Ich muss dir allerdings recht geben wenn du sagst das die Blöd-TV Sendungen nicht der Realität entsprechen. Im Fernsehen sieht man nur Leute die im Ausland auftauchen einen Job bekommen und nach 2 wochen meinen das alles super ist. Was in diesen Sendungen nie gezeigt wird ist der ganze Papier und Behördenkram mit dem man sich rumschlagen muss, z.B. Renten, Krankenversicherung, Führerschein, Hausrat und andere Versicherungen, Auto verkaufen etc.etc.
    Was in solchen Sendungen auch immer wieder auffällt ist die Tatsache das diejenigen die in Deutschland nichts zu stande gebracht haben im Ausland ebenso versagen.

    Wie schon gesagt ich habe im Ausland positive Erfahrungen gemacht und mir haben die Umstände besser gefallen, ausser eben das Studium was ich hier umsonst bekomme.

  78. @#38 mitte der gesellschaft

    Soziale Gerechtigkeit kann nur mit dem Grundeinkommen erreicht werden:

    Im Modell von Götz Werner wird Einkommen überhaupt nicht besteuert, weshalb jedes Bruttoeinkommen 1:1 als Nettoeinkommen ausbezahlt wird. Das Wernersche Modell schlägt zur Finanzierung des Grundeinkommens die Besteuerung von Dienstleistungen und Waren vor. Hierbei müsste das Steuersystem stark geändert werden; es würden ausschließlich (hohe) Konsumsteuern anfallen. Die Finanzierung des Staates würde dann nicht mehr vor allem über die Einkommenssteuer stattfinden und die Arbeit wäre billiger. Angestrebt wird eine Grundeinkommenshöhe von 1.500 Euro, die über mehrere Stufen schrittweise erreicht werden soll.

    Quelle: wikipedia.de

    Mit einem solchen System würde man viele Probleme lösen können.
    Schwarzarbeit? Gibts nicht mehr!
    Leistung lohnt sich nicht? Sie lohnt sich mehr denn je!
    Der Sozialstaat nützt jedem!

    Aber ich denke das größe Problem an der Umsetzung ist, das die politische „Kaste“ kein Interesse daran hat ein System einzuführen, welches die Entmündigung des Bürgers stoppt und zeitgleich einen gerechten Sozialstaatschaft.

    SPD-Generalsekretär Hubertus Heil kritisierte das Grundeinkommen als „Stilllegungsprämie“. Menschen würden „als nutzlos abgestempelt“ und „mit Geld abgefunden“.

    Alles klar!?

  79. @ Aram24

    Für Leute mit der Grundeinkommensidee fällt mir nur die Bemerkung der Schauspielerin Kathrin Saß ein, die meinte, man solle für alle, die die DDR zurückhaben wollen, ein Stück Land auftun, eine Mauer drumbauen und die dort ihre DDR 2.0 aufleben lassen.

  80. #81 Koltschak

    Abwrackprämie für Hartz IVler

    Mir reichts für heute. Das war jetzt zuviel. Erfreue mich lieber an der Natur. Die sind doch alle irre.

  81. @Paula

    Das empfinde ich jetzt aber als eine persönliche Beleidigung 😉

    Ein bedingungslose Grundeinkommen setzt ja grade auf die Freiheit eines jeden Einzelnen.
    Wir reden hier ja nicht von staatlicher Umverteilung, sondern der einzigen Form sozialer Gerechtigkeit.

    Das jetztige Sozialsystem ist dem der DDR deutlich ähnlicher als das BGE je sein könnte.

    Nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“, sollten entweder alle Anspruch auf Leistungen haben oder niemand.
    Ich sehe keinen Sinn darin die hartarbeitende Bevölkerung durch ein progressives Steuersystem auch noch zu bestrafen und durch Umverteilung stinkfaule Hartz-4-Sozialschmarotzer zu unterstützen.
    Zudem bereinigt das BGE den Arbeitsmarkt und jeder der arbeiten will, sollte auch Arbeit finden.

    Falls noch nicht erwähnt: Finanziert wird dieses System durch Verbrauchssteuern!

  82. #85 Aram24 (28. Feb 2009 12:35)

    Das Wernersche Modell schlägt zur Finanzierung des Grundeinkommens die Besteuerung von Dienstleistungen und Waren vor. Hierbei müsste das Steuersystem stark geändert werden; es würden ausschließlich (hohe) Konsumsteuern anfallen.

    Das ist doch schön. Wenn aber ein Laib Brot 20,00 EUR kostet und einmal Haare schneiden 100,00 EUR, dann kommst du mit deinen 1500,00 EUR Grundeinkommen auch nicht weit.

  83. Soziale Gerechtigkeit ist der grösste Humbug.

    Es gibt Lahme und Sprinter. Es gibt Sehende und Blinde. Es gibt Volldeppen und Intelligenzbolzen. Es gibt Leute, die unternehmen etwas und Andere, die sind zufrieden mit dem Sozialsatz und wer muss nach sozialen Gerechtigkeitskriterien dafür zahlen?

    Die Sprinter für die Lahmen, die Sehenden für die Blinden und die Tatkräftigen für die Antriebslosen. Das ist gerecht? Ja? Seit wann denn?

    Seit Diätenschlemmende Linke, die nie selbst Geld verdient haben, eine Chance sahen, anderer Leute Geld zu verteilen.

  84. #84 PI-Blogger

    Es gab auf VOX mal eine Sendereihe „Die Rückkehrer“, die war inhaltlich sehr gut gelungen. In dieser Reihe ging es nicht um deutschen Bodensatz, sondern tatsächlich fast ausschließlich um Akademiker, die ihre Zelte im Ausland abgebrochen haben. Sie wollten die Zeit im Ausland nicht missen, aber haben genauso die vielen Schattenseiten des Ausland aufgezählt. Alle sprachen die Landessprache fließend, aber ihr Freundeskreis selbst bestand fast nur aus Ausländern (Engländer, Kroaten, usw.), ihre Kinder sind auf internationale Schulen gegangen, kulturell sind nur die wenigsten angekommen. Eine Mutter äußerte, ihre Kinder kannten keine Spielplätze, keine braunen Eier, das was für uns selbstverständlich ist, ist im Ausland eben nicht selbstverständlich. Worauf ich hinaus will, es gibt immer eine Kehrseite, und die wird im Fernsehen kaum gezeigt. Sogar das ZDF hatte ein deutsches Ehepaar nach Spanien begleitet, er Elektriker in Festanstellung, sie Hausfrau. Kaum in Spanien angekommen, haben sie erst einmal vom Ersparten gelebt, dann fand er eine Arbeit als Elektriker, für die er später nicht mehr bezahlt wurde. Um nicht zu verhundert, arbeiteten beide in der Kneipe für wenig Geld 10-12 Stunden am Tag. Die Spanier lachen nur noch, wenn sie deutsche Möbelautos sehen. Eine Spanierin sagte, es sind schon unzählige Deutsche gekommen und gegangen.
    Das Glück im Ausland zu finden, darüber kann ich nur herzlich lachen. Erfahrung im Ausland zu sammeln, das finde ich für bestimmte Berufszweige gut.
    Meiner bescheidenen Meinung nach, geht es den Deutschen noch viel zu gut. Was sie als Selbstverständlichkeit ansehen, bekommen sie im Ausland nicht einmal annäherungsweise geboten. Dem deutschen Volk gehört mal richtig links und rechts eine Backpfeife verpaßt, damit es endlich aufwacht.

    Wie schon gesagt ich habe im Ausland positive Erfahrungen gemacht und mir haben die Umstände besser gefallen, ausser eben das Studium was ich hier umsonst bekomme.

    Das empfinde als Unverschämtheit, hier alles in Anspruch nehmen, aber dann dem Land den Rücken kehren. Für solche Bürger habe ich nur Verachtung übrig. Wer sich gegen Deutschland entscheidet, sollte zumindest so aufrichtig sein keine deutschen Almosen anzunehmen.
    Da ist mir ein zugewanderter Muslime, der hier studiert hat und anschließend arbeitet lieber, als ein Deutscher, der diesen Staat nach Strich und Faden ausnimmt!

    Frag nicht was dein Land für dich tun kann,sondern was du für dein Land tun kannst. J.F.Kennedy

    Darüber sollten Deutsche mit Auswanderungsabsicht mal ernsthaft nachdenken!

  85. #38 Aram24
    Das bedingungslose Grundeinkommen ist die Lösung, um ein totales Chaos und soziale Unruhen zu verhindern. Die Wirtschaft, auch ohne Krise, fragt wegen der rasant fortschreitenden Technisierung, von Jahr zu Jahr, weniger Arbeitsstunden nach. Eine normale Erwerbstätigkeit ist für einen immer kleineren Teil der Bevölkerung möglich, was unsere Politikdeppen sich allerdings hätten ausmalen können, bevor sie die Massenzuwanderung in Gang setzten.

  86. Lieber Michael L., wenn Sie die hohen Mieten in teuren Städten wie z.B. Frankfurt oder München und dazu noch die Kosten für Kindergärten (die bei HartzIV-Empfänger und „Geringverdienern“ vom Jugendamt übernommen werden) mit einberechnen, brauchen Sie schon heute das Einkommen eines Diplomingenieurs, um auf dasselbe, wie ein HartzIV-Empfänger zu kommen.

  87. #92 Sauron (28. Feb 2009 13:29)

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist die Lösung, um ein totales Chaos und soziale Unruhen zu verhindern. […]

    Wenn wir die technischen Details wie Transferleistungen, direkte und indirekte Steuern usw. weglassen, dann möchtest du den unteren Schichten real mehr Kaufkraft geben, d.h. sie können mehr Waren und Dienstleistungen nachfragen. OK. Dann mußt du diese reale Kaufkraft aber jemand anderem wegnehmen. Und da stellt sich für mich die Frage: wem und wie?

  88. Ich kenne in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einige, die von H-IV leben, teils mit und teils ohne Kinder.

    Mit Kindern (2) haben sie incl. Mietzahlung und Heizkosten einen Nettobetrag von ca. 2.200 €/Monat zur Verfügung. Dies entspricht so ungefähr dem durchschnittlichen Nettoeinkommen von einem Ehepaar ohne Kinder. Das Ehepaar ohne Kinder hat davon aber selbst die Miete und die Heizkosten zu tragen, Zuzahlungen bei Arzneimitteln und Heilbehandlungen etc. Vorher wurden dem kinderlosen Ehepaar aber vom Bruttoeinkommen zwischen 500 – 800 € an Steuern und Sozialabgaben abgezogen.

    Ja, Arbeit lohnt sich in der heutigen Zeit nicht. Und ich habe es schon öfter mal geschrieben – wir müssen weg von dem sog. „Anspruchsdenken“. Einen Anspruch kann nur haben, wer vorher eine Leistung erbracht hat. Schließlich kann ich auch nicht in den Supermarkt gehen, mir Lebensmittel in den Korb packen und ohne Bezahlung wieder raus marschieren, weil ich einen Anspruch auf Versorgung/Essen habe. Ich muß die Lebensmittel bezahlen und erbringe damit eine Gegenleistung. Da müssen wir wieder hin.

    Auch die sog. „soziale Gerechtigkeit“ kann es nicht geben. Was ist so verkehrt daran, wenn die steuer- und abgabenzahlende (arbeitende) Bevölkerung sozial „besser gestellt“ ist als die nichtarbeitende Bevölkerung (viele Rentner ausgenommen, die ihren Beitrag schon erbracht haben). Meiner Meinung nach nichts! Die Politik und der Staat sollten darauf hinwirken, daß die Menschen von der ihnen geleisteten Arbeit auch wieder vernünftig leben können, z.B. durch die Senkung der Lohnsteuer. Durch Mindestlöhne wird dies nicht erreicht werden können.

    Ich mach mal eine Rechnung auf:

    Bei einem Verdienst von derzeit 6,50 €/h und einer Erhöhung um sage und schreibe einen Euro = 7,50 €/h sind dies – ich gehe von einer 40-Stunden-Woche aus – 160,00 €/Monat brutto mehr. Nach Abzug von den erhöhten Steuern- und Sozialabgaben bleiben so ca. 75,00 €/Monat netto (von 160 €/Monat brutto mehr) mehr zur Verfügung. Und was sind schon 75,- €/Monat mehr? Klar, haben oder nicht. Aber was macht man mit 75,- €/Monat mehr? Mal einen Familienausflug, der schon lange verschoben wurde? Oder mit der Familie mal wieder schön essen gehen, was auch schon Jahre wieder her ist?

    Keiner in Deutschland soll ein menschenunwürdiges Leben führen. Dennoch müssen wir von diesem Anspruchsdenken weg und wieder zum Leistungsprinzip übergehen.

  89. Sone Typen wie PI-Blogger sind die richtigen, schön aufgewachsen ohne größere Probleme, schön studiert, alles kostenlos und dann dieses Wissen nach sonstwohin, ich kann garnicht sagen, was ich von solchen Leute halte, die sich undankbar für das zeigen, wofür andere hart arbeiten müssen…
    Was für eine Brut….

  90. #89 Plondfair (28. Feb 2009 13:24)

    #85 Aram24 (28. Feb 2009 12:35)

    Das Wernersche Modell schlägt zur Finanzierung des Grundeinkommens die Besteuerung von Dienstleistungen und Waren vor. Hierbei müsste das Steuersystem stark geändert werden; es würden ausschließlich (hohe) Konsumsteuern anfallen.

    Das ist doch schön. Wenn aber ein Laib Brot 20,00 EUR kostet und einmal Haare schneiden 100,00 EUR, dann kommst du mit deinen 1500,00 EUR Grundeinkommen auch nicht weit.

    Das ist viel zu kurz gedacht!

    Der Sozialtransfer beläuft sich heute in Kommunen, Ländern und der Republik auf mindestens 800 Mrd. Euro. Und dieses Geld müsste dann nur anders verteilt werden.

    In Dänemark ist die Rente und die Krankenversicherung seit Urzeiten steuerfinanziert.

    Deutschland ist ein Idiotenland, was die Umverteilung angeht!

    Sogar in der Schweiz zahlt absolut jeder 5% seines Einkommens in die RV ein, und bekommt als Millionär viel weniger raus, als er eingezahlt hat!

    Die ganze Einheit hätte steuerfinanziert werden müssen, daher stammt ja hauptsächlich die Schieflage in unserem System. Beamte, Selbständige etc. haben sich damals kaputt gelacht. Nur die abhängig Beschäftigten haben alles gezahlt.

    8 Millionen DDR-Rentner, ohne Beiträge, aber viel höhere Renten, 4 Millionen Aussiedler, die vielfach von 13 bis 65 gearbeitet haben, und das wirklich…….

    Und alle die bekommen ihre Rente aufkosten der Beitragszahler….

    Bedingungsloses Grundeinkommen hat schon der Genosse Biedenkopf in den 80ern angedacht, der wurde von der CDU gleich zurückgepfiffen.

    Ach so: Die Lohnnebenkosten in Dänemark liegen so bei 4,2%, in der BRD bei 20%!

  91. Mit Kindern (2) haben sie incl. Mietzahlung und Heizkosten einen Nettobetrag von ca. 2.200 €/Monat zur Verfügung. […] Das Ehepaar ohne Kinder hat davon aber selbst die Miete und die Heizkosten zu tragen […]

    Hä?

  92. Deutschland verliert jedes Jahr 200 000 gut ausgebildete, auf jeden Fall jedoch wohl zur Arbeit motivierte Menschen.

    Du vergißt dabei zu erwähen, daß sehr viele nach ein bis zwei Jahren Auslandsaufenthalt, um Erfahrungen zu sammeln, zurückkommen. Das wurde sogar durch eine Studie im Focus belegt. Ein Brain-Drain ist in Deutschland nicht zu befürchten. Hauptargument um Auszuwandern ist tatsächlich Abenteuerlust bei den Deutschen. Das ist kein Scherz, sondern statistisch erfaßt.

    Du solltest dir deine Statistiken nochmal durchlesen. Dann wird dir auffallen, dass das Nettozahlen sind. Davon sind diejenigen die wieder zurückkommen schon lange abgezogen.

    Bei den Zuwanderern siehts genauso aus, da werden die paar 1000 Türken, die bei uns studiert haben und danach, weils in der „Heimat“ ja vergleichsweise sehr viel mehr Geld als Arzt, Anwalt oder ähnliches gibt, erstmal von der Gesamtzahl abgezogen.

  93. Ich muß die Lebensmittel bezahlen und erbringe damit eine Gegenleistung. Da müssen wir wieder hin.

    Das ist der Punkt! Wie viele Menschen gibt es in Deutschland, die in ihrem Leben nur empfangen, aber noch nichts dafür geleistet haben? Und diese Einstellung vererbt sich ja z.T. schon in die nächsten Generationen.
    Eine Gesellschaft kann einfach nicht ständig 10% oder mehr Überflüssige mitschleifen, ohne kaputt zu gehen. Stellt euch einen 100-Meter-Lauf vor, bei dem man einem der Sprinter einen 10kg-Bleigürtel umschnallt? Wird der den Wettbewerb gewinnen oder als letzter ins Ziel kommen?

  94. @ #94 Plondfair (28. Feb 2009 13:35):

    Wenn wir die technischen Details wie Transferleistungen, direkte und indirekte Steuern usw. weglassen, dann möchtest du den unteren Schichten real mehr Kaufkraft geben, d.h. sie können mehr Waren und Dienstleistungen nachfragen. OK. Dann mußt du diese reale Kaufkraft aber jemand anderem wegnehmen. Und da stellt sich für mich die Frage: wem und wie?

    Na allen, die noch nicht abgehauen sind.

    Braust Du wirklich Tipps wie das praktisch geht?

    1) Eigentümer-Auszug aus allen deutschen Grundbuchämtern + Abgleich mit den vermerkten Hypotheken = potenzielle Eigentümer-Kaufkraft. Zur Not als Zwangsanleihe.
    Der Eigentümer kann nicht abhauen.

    Also werden unnötige Auflagen für alle Eigentümer geschaffen, die Zwangsumsatz und Steuern generieren: Straßen mit Laternen und Fahrradwegen bauen, die Anlieger zahlen müssen, Fassade, Heizung, etc.

    2) „Anreize“ werden geschaffen: Autos dürfen nicht mehr in die Innenstadt, wenn nicht Euro-IV. Also neues Auto kaufen oder draussen bleiben.

    3) Windparks werden gebaut, die Verbraucher zur Abnahme des nun doppelt so teueren Stromes per Gesetz gezwungen (Atomstrom in der Herstellung 3 ct, Windradstrom 24 ct).

    4) Finanzämter können leicht Deine Kaufkraftmöglichkeiten verifizieren, indem sie Listen ausdrucken mit den in Anspruch genommenen Freistellungsaufträgen. Ist die Anlageart bekannt kann leicht auf die bei Dir noch zu holende „Kaufkraft“ rückgeschlossen werden.

    Hoffe das reicht für den Moment…

  95. 4 Mekkaschwein:
    „So verkehrt ist die hier geäußerte Kritik nicht, irgendetwas läuft schief, wenn ein asoziales Subjekt, wie ein Gotteskrieger+Anhang, ~2300€ im Monat vom Staat bekommt.“

    Das deutsche Sozialsystem wurde nicht für archaische Großsippen und wilde Stammesgesellschaften geschaffen, die auch in Deutschland noch dorfweise zusammenhausen und ihre „Beute“ teilen, sondern für den angepassten mobilen Arbeitnehmer, der der Arbeit hinterher ziehen muss und deshalb keine Unterstützung einer Großfamilie vorweisen kann. Aber gerade die Großsippen erwischen das Sozialsystem an seiner schwachen Stelle und nutzen es aus, so dass für die Einheimischen immer weniger übrig bleibt, es findet eine Umverteilung statt, von den bedürftigen Einheimischen zu jenen Zuwanderern, die wissen, wie man das System ausbeutet.

  96. @ Tanner

    Also werden unnötige Auflagen für alle Eigentümer geschaffen, die Zwangsumsatz und Steuern generieren: Straßen mit Laternen und Fahrradwegen bauen, die Anlieger zahlen müssen, Fassade, Heizung, etc.

    2) “Anreize” werden geschaffen: Autos dürfen nicht mehr in die Innenstadt, wenn nicht Euro-IV. Also neues Auto kaufen oder draussen bleiben.

    Das ist ein ganz, ganz wichtiges Thema, das leider in den Medien ÜBERHAUPT nicht zur Sprache kommt: diese künstlichen „Anreize“. In meinen Augen ist das DDR pur.

    Der Eigentümer von Immobilien oder einer Firma darf nicht mehr selbst entscheiden, für was er das Geld ausgibt, sondern es wird ihm per Verordnung vorgeschrieben, was er als nächstes zu tun hat. Hat er dafür gerade kein Geld übrig, geht er halt pleite bzw. es wird zwangsversteigert. Freie Hand hat er nicht mehr. Der Gesetzgeber schreibt dem Hausbesitzer vor, welche Maßnahmen wann ergriffen werden müssen (Energiepaß usw. – natürlich angeblich alles wegen „der Umwelt“, in Wahrheit aber reine versteckte Steuererhöhung bzw. Zwangsabgabe).

    Das gleiche mit den Umweltzonen. Wie du schon sagst: Handwerker und kleine Firmen werden zum Erwerb von Neuwagen gezwungen, egal ob sie dafür Geld haben oder nicht. Dieses Geld fehlt dann an anderer Stelle, etwa bei der Firmenvergrößerung oder für die Anschaffung von Maschinen zur Produktivitätssteigerung etc. Politiker machen „Wirtschaft“ – natürlich funktioniert es nicht, wie es in der DDR auch schon nicht funktionierte.

    Der Gipfel aber ist die Umweltpolitik Marke Gabriel. Jeder, der Verpackung in Umlauf bringt, egal ob eine Brötchentüte, Marmeladenglas oder einen Versandkarton (auch wenn der gebraucht ist), muss eine entsprechende Abgabe bezahlen, um sich davon freizukaufen, den Müll eigenständig aus dem Abfall ZURÜCKZUNEHMEN und zu recyclen. Für diesen Lizenzhandel wurden eigens Firmen gegründet. Diese sind ein reines Staatsprodukt: es gibt im Grunde genommen sonst keinen Bedarf für sie, der Bedarf wurde per Gesetz künstlich erzeugt. Sie produzieren auch nichts, es ist ein reiner Lizenzhandel. Kurz: der Staat schafft Firmen, deren einzer Umsatz sich dadurch generiert, dass jeder Handeltreibende per Gesetz dazu verpflichtet wird, dieser Firma (man hat ca. ein halbes Dutzend dieser Firmen zur Auswahl) zum Umsatz zu verhelfen.

    Der Gabriel findet sich selbst ganz super und tut so , als ob das Ganze gut für die Umwelt sei und Arbeitsplätze schaffe. Doch den paar Dutzend Arbeitsplätzen, die durch den Lizenzhandel künstlich geschaffen werden, stehen tausende, vor allem Familienunternehmen gegenüber, die pleite gehe und Kleinunternehmen, die angesichts dieser Belastung gar nicht erst gegründet werden. Offiziell soll das auch alls „gut für die Umwelt“ sein – man fragt sich nur, wie Firmen in Zukunft Marmelade ohne Glas verkaufen sollen, Brötchen ohne Brötchentüte und wie eine Apotheke Medikamente ohne Karton verschicken soll.

    Die Abgaben müssen sogar für gebrauchte Schuhkartons und zusammengeknülltes Zeitungspapier bezahlt werden.

    Mit „Umwelt“ hat das natürlich im Endeffekt gar nichts zu tun. Aber es klingt halt besser.

  97. @ Paula:

    Du hast es verstanden! 😉

    So ausgeklügelt kann Demokratie sein: er Mittelstand soll bluten, Leistung muss endlich korrekt bestraft werden!

    Sorry, Paula, dass ich heute für Dich keine guten Nachrichten dabei habe…

  98. Thatcher hat mal perfekt zusammengefaßt, daß staatsgläubiges Anspruchsdenken nicht taugt:

    I think we’ve been through a period where too many people have been given to understand that if they have a problem, it’s the government’s job to cope with it. ‚I have a problem, I’ll get a grant.‘ ‚I’m homeless, the government must house me.‘ They’re casting their problem on society. And, you know, there is no such thing as society. There are individual men and women, and there are families. And no government can do anything except through people, and people must look to themselves first. It’s our duty to look after ourselves and then, also to look after our neighbour. People have got the entitlements too much in mind, without the obligations. There’s no such thing as entitlement, unless someone has first met an obligation

    Dem ist nichts hinzuzfügen.

    Die Statistiken bestätigen, was eigentlich bekannt ist: Als Alleinstehender ist man mit ALG II knapp, dran, für viele Familien mit Kindern lohnt dagegen ist Stütze finanziell besser als arbeiten

    Mein Vorschlag:
    – für Kinder von Hilfeempfängern gibt es (nur) Kindergeld
    – für jeden arbeitsfähigen Erwachsenen gibt es bei nachgewiesener Bedürftigkeit 250 €,
    – zusätzlich 150 € für jede Bedarfsgemeinschaft
    – von jedem hinzuverdienten Euro darf die Hälfte behalten werden.
    – Verwandte in gerader Linie müssen in Regress genommen werden, soweit sie über ausreichendes Einkommen oder Vermögen verfügen.

    Dann hätte also ein Alleinstehender 400 € statt 711, eine nur von Stütze lebende Familie mit 2 Kindern 978 statt 1673 bzw. 1813 €. Das physische Existenzminimum wäre gesichert, aber ohne zu arbeiten käme man kaum über die Runden. So sollte es m.E. auch sein.

  99. And, you know, there is no such thing as society. There are individual men and women, and there are families.>
    Das traut sich heute nur niemand mehr zu sagen. Großartige Frau.

  100. #99 uli12us

    Leider kann ich damalige Statistik nicht mehr auffinden, aber diese Tatsache ist doch auch ganz brauchbar.

    Auch unter den Deutschen stieg trotz vermehrter Auswanderungen die Zahl der Rückkehrer um acht Prozent auf 111.000. Darin enthalten sind die Zuzüge von Spätaussiedlern sowie von Deutschen, die aus dem Ausland wieder in die Bundesrepublik kamen. Dennoch bleibt die Abwanderung ein Problem: Unter dem Strich ergab sich bei den Bundesbürgern durch die vermehrte Abwanderung ein Verlust von 54.000 Personen.

    http://www.welt.de/politik/article2012399/Auswandern_liegt_im_Trend_Zuwandern_auch.html

    Die hier genannten 200.000 Gutausgebildeten kann ich nicht bestätigen. Insgesamt zogen 2007 165.000 Bundesbürger ins Ausland, gleichzeitg kamen aber 111.000 zurück. Macht ein Minus von 54.000, aber nicht von 200.000.
    Wir haben ein ganz anderes Problem, die steigende Anzahl zugewanderter Ausländer nach Deutschland. Denn sie gehören größtenteils einem Kulturkreis an, der uns feindlich gesinnt ist.

  101. Erhöhung des ALG II ja, aber nur für Deutsche. Wer hier nicht arbeitet, muss ausgewiesen werden. Sonst bricht der Sozialstaat in nicht allzu ferner Zukunft zusammen.
    Mein Nachbar: Finanziert sich über Kindergeld (5 Kinder) und Hartz, spricht kaum Deutsch, obwohl er 20 Jahre in D-Land lebt.
    Rückflugticket für solche Leute!

  102. Hallo,

    endlich moechte ich auch mal was sagen und nicht immer nur lesen 🙂

    Zunaechst mal: Einen Riesendank and das PI Team fuer diese super Webseite!!!

    Die Hartz4 Geschichte ist in der Tat ambivalent zu sehen. Auf der einen Seite soll in Not geratenen Menschen geholfen werden. Leider ist die Leistungsfaehigkeit des Sozialstaates aber erschoepft. Die hohen Steuern und Abgaben (fuer „Gutverdiener ca. 80%!) verteuern die Produktion und treiben die Fachkraefte aus dem Land. Unsere Schaetze nutzen den Sozialstaat auch zu sehr.
    Gibt es eine Loesung? Ich weiss es nicht. In Berlin, wo ich gelebt habe, wuerde ich sagen dass viele der H4ler fuer den Arbeitsmarkt dauerhaft verloren sind.

  103. mit Freude sehe ich, wie man sich hier Gedanken macht, unsere versagende Bürokratie durch eine bessere, noch gerechtere Bürokratie ersetzen zu können.

    Wie liebgewonnene Falschannahmen verteidigt, durch dämliche TV-Spots unterlegt werden sollen.

    Beispielsweise der Widerlegung, daß es massenhaft Aussiedler aus Deutschland gibt. Nein, lese ich, die kämen sogar alle wieder zurück.

    Was will man da sagen? Dann doch gleich CDU , oder Grüne, oder sonstwelche Tagträumer. Da ist dann kein Unterschied.

    Oder ob es sinnvoll ist, Hartz IV- Empfäöngern nun auch noch die Abwrackprämie zukommen zu lassen:

    Ja, selbstverständlich.

    Ich fasse es nicht.

    Für alle diejenigen, die bisher nicht kapieren, daß wir an Überregulierung leiden, wodurch wir doch per Verwaltungsakt die gerechte Welt einführen:

    Die müssen die Abwrackprämie allen zur Verfügung stellen. Das ist nun mal das Mantra aller derjenigen, die den Spleen der Planwirtschaft im Hirn haben.

    Für die wenigen anderen:

    Auch die Abwrackprämie ist Ausdruck und Konsequenz unserer Überregulierung.

    Welche unsere Automobil-Industrie ruiniert hat durch den dümmlichen staatlichen Handlungsanspruch im Rahmen des Klima- Gequatsche.

    Das globale Klima ist nicht der Merkel unterstellt. Der Papst vielleicht schon. Zumindest glaubt Merkel dies. Aber nicht das Klima.

    Womit weltweit die Autos als ein Problem dargestellt wurden mit der Folge, daß sie plötzlich nicht mehr in ausreichendem Maße gekauft wurden. Sie verschwanden als Objekt der Besitzgier, udn tauchten auf auf der Liste der stigmatisierten Güter. Und zwar: bevor die Finanzkrise anfing.

    Was gerne von unserer Dressurelite unterschlagen wird, weil man das halt miteinander vermengen möchte. Um nicht als eigentlicher Verursacher des Wirtschafts-Debakels dazustehen.

    Folge: Zusammenbruch der Wirtschaft.

    Hallo, Leute! Das ist Fakt.

    Ursache? Regelungswahn der allesamt sozialistischen Politiker, hier bei PI auch schon als Irre bezeichnet. Zu Recht.

    Politiker wollen regeln. Egal was.

    Man kann das Welt-Klima nicht regeln.

    Das geht nicht, Leute.

    Warum? Weil wir selbst das Verhalten von Menschen grundsätzlich nicht regeln können.
    Menschen ticken nicht nach ausschließlich rationalen Motiven.

    Scheint niemand zu wissen.

    Man kann einen Rahmen vorgeben, wie Menschen sich begegnen sollen, damit Friede herrscht. mehr geht nicht.

    Wenn man darüber hinausgeht, dann kollabiert das System.

    Das erleben wir gerade. Das ist Fakt.

    Logisch, daß diese Irren mit einer wirklich lächerlichen Abwrackprämie kommen. Das ist nicht einmal ein Tropfen auf einem heißen Stein. Aber es führt zu guter Publicity. Das ist alles.

    Schon alleine die Rettung nur von Opel wird ein Vielfaches davon kosten. VEB Opel.

    Als ob jemals ein Besitzer eine S- Klasse, oder eines Porsche, eines großen Audis, eines großen BMWs sich wegen der Abwrackprämie ein neues Auto kaufen würde. Dann gleich noch global.

    Merkel ist mehr als lediglich eine Versagerin. Aber sie hat die höchsten Ratings in der BRD.

    Das sagt alles.

    Slapstick pur. Die Welt in der Sicht von Mecklenburg Vorpommern. (Nichts gegen diese schöne Landschaft)

    Unsere Autofirmen, meistens Premium- Klasse, verdienen aber nun mal leider weltweit am Besten mit Premium- Fahrzeugen. Da sieht es grausam aus. Die schaffen wir also ab, udn ersetzen die Arbeitsplätze durch Umwelt-Technologie.

    Da war sogar die Planwirtschaft der DRDR realistischer.

    Was wird eine Abwrack-prämie also bringen?

    Wir brauchen die Abwrack-Prämie für unsere Politik.

    Schickt die Leute bei vollen Bezügen in die Rente, und übergebt, überlaßt dem Markt die Regulierung. Nachteil: das wäre wieder ungerecht.

    Muahahaha.

    Das hätte aber den Effekt, daß wir nicht ununterbrochen Sand in die Augen gestreut bekommen, wer beispielsweise die Finanzkrise verursacht habe. Es würde die leute auch nicht interessieren, weil sie dann andere Sorgen haben.

    Es war die Clinton-Regierung, die – hoch lebe der Sozialismus – verfügte, ihren sozial Schwachen zu Häusern verhelfen zu müssen.

    Das ist ja auch gerecht, nicht wahr?

    Andernfalls die Hypothekenbanken mit Klagen wegen Diskriminierung bedroht wurden, zu rechnen hätten. So Mr. Lopez, der damals zuständige Minister unter Clinton.

    Das ist der Ursprung unserer Krise, und nicht etwa die Gier von Bank-Managern, die Euch nur zum Fraße vorgeworfen werden. Über VOX- TV, oder die GEZ-Qualitäts- Presse.

    In den USA wurde daraufhin beim Kauf einer Immobilie nicht mehr das tatsächliche Einkommen ermittelt, es langte dazu eine „Selbstauskunft“. Das ist Fakt.

    Als die Zinsen dann stiegen, da legten die sozial Schwachen die Ohren an. Das System kollabierte. Folge reinen Sozialsimus, Leute.

    Auch die Art, wie das nun behoben wird, geht definitiv in die Hose.

    Hartz IV (und nicht nur dieses Monstrum) ist die logische Konsequenz einer Denke, die den Menschen, seine Triebe glaubt verwalten zu können.

    Am Ende liegen die so Gehinderten und um ihr Leben geprellten Menschen diesem System auf der Tasche.

    Zusammen mit denen natürlich, die ohnehin gerne die Füße hochlegen. Die gibt es nur udn ausschließlich in solchen Systemen.

    Wenn ihr den Schwachsinn der Verteilungsbürokratie ändern wollt, dann müßt ihr den Menschen jedoch die Möglichkeiten einräumen, für sich selber aufkommen zu können.

    Also: Das Gegenteil von dem, was z.B. die DDR machte.

    Bis dahin bitte bezahlt Abwrackprämien, der richtige Begriff für diesen Vorgang, der jedoch sehr viel umfangreicher angewendet werden muß als das, wofür er vordergründig gehandelt wird.

    Unser System ist am Ende. Abwrackprämie. Das ist die Metapher des kommenden Jahrhunderts.

    Entweder es folgt die Wiederzulassung der Lust am Erfolg, ein Hauptantrieb des Menschen, oder wir gehen in unseren Verboten und Geboten unter.

    Ich habe allergrößte Zweifel, ob der Deutsche dies freiwillig kapieren wird.

    Er braucht dazu wohl eine Regelung. Ein Gesetz.

    hahaha.

    E.Ekat

  104. #112 Mekkaschwein (28. Feb 2009 16:58)

    Du wirst Dich noch totrechnen. Zählst die Spätaussiedler zu den Rückwanderern, um der Tatsache auszuweichen, daß bei uns abhaut, wer immer kann.

    Genau so trickst unsere Dressurelite herum.

    Muß man sich nicht drauf einlassen.

    E. Ekat

  105. Auf dem Foto des Artikels (vermutlich 1€ Jobber) sehe ich nur Kartoffeln.
    Hat jemand schon mal Muslime bei solchen Trupps verortet.
    Ich hab das so noch nie bemerkt.

    These: Die Sachbearbeiter „fordern“ nur Bevölkerungsgruppen, die ihnen bei solchen Entscheidungen nicht mit dem Grossclan auf die Bude rücken und Stress verursachen.
    MfG Cf 29

  106. #40 frohundheiter (28. Feb 2009 09:38)

    Wenn Du den Menschen die Möglichkeit entziehst, für sich selber sorgen zu können, dann hast Du sie eben auf der Tasche.

    Durch Hartz IV wird die Möglichkeit entzogen für sich selbst zu sorgen ? Ahja. Ist es nicht eher so das durch Hartz IV eher das Gegenteil der Fall ist ? Oder anders rum ausgedrückt, da „Vollzeitjobs“ nicht vernünftig bezahlt werden ? Denn hier liegt doch das eigentlich Problem. Es stimmt doch mehr als „nachdenklich“ das man teilweise mit Hartz IV besser fährt, als wenn man Vollzeit arbeitet.

    Dein Angebot ist, diese Tasche zu schließen ? Dann hast Du sie womöglich an der Gurgel.

    Früher oder später wird es dazu kommen, einfach weil diese Leistungen nicht mehr bezahlbar sind. Oder die dafür „ausgepreßt“ werden auf die Straße gehen.

    Wenn man Menschen von ihrer
    Selbstverwirklichung abschneidet, dann wandern sie, sofern sie können, ab.

    Für schätzungsweise 90% aller Hartz IV Empfänger ist dies „Ihre“ Selbstverwirklichung. Geld erhalten fürs nichts tun, was will man mehr. Die restlichen 10% sind die die da irgendwie reingerutscht sind und versuchen sich aus diesem Kreis wieder zu lösen. Sie gehen fälschlicher Weise davon aus das „alle“ Hartz IVler eigentlich arbeiten gehen wollen. Dem ist aber definitiv nicht so.

    Deutschland verliert jedes Jahr 200 000 gut ausgebildete, auf jeden Fall jedoch wohl zur Arbeit motivierte Menschen.

    Das ist richtig, die verliert aber Deutschland aus ganz anderen Gründen. Die haben nämlich gestrichen die Schnauze voll von dem was hier abgeht.

    Die zeigen, daß sie auf den Hartz IV- Entwurf nicht abfahren.

    Die zeigen eher das Sie nicht darauf abfahren wie die Kühe gemolken zu werden, bzw. für das gebotene Geld zu arbeiten. Denn im Ausland verdient ein Facharbeiter mit unter wesendlich mehr. Von dem ganzen anderem Rappel der in D abläuft (Islamisierung, Gängelung durch die Öku Lobby, etc. etc.) mal ganz abgesehen.

    Warum also bleiben die nicht hier, suchen sich die Arbeit, von der ich höre, sie sei hier ausreichend vorhanden?

    Weil diese Arbeit nur mangelhaft bezahlt wird oder weil zuviele Abgaben zu entrichten sind, nur so mal als Beisspiel.

    Die DDR, der Vorläufer der BRD, hat während ihres Bestehens über 2 Mio Menschen aus ihrem Arbeiterparadies verloren, und dies, obwohl die DDR doch Arbeitsplätze sogar garantierte !

    Schlechter Vergleich.

    Wenn Du was ändern willst, dann mußt Du darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen Hartz IV vollständig überflüssig werden könnte.

    Das wäre nur mit einem Bürgergeld möglich.

    Für mich sind das Idioten, so wie diejenigen, die behaupten, Hartz IV sei das Problem.

    Zumindest ein Teil des „gesamten“ Problems, ja. Also bin ich ein Idiot. Na seis drum.

    Die Existenz von Hartz IV, da liegt der Hund begraben.

    Hartz IV ist die ehemalige „Sozialhilfe“, hat also schon immer irgendwie existiert.

    Deutschland hat fertig. Die falschen Träume, die dann eben halt irgendwann teuer werden.

    Nicht Träume, Träumer. Denn unsere Politiker sind Traumtänzer geworden. Absolut keinen Blick mehr für die Realität und die Belange von Deutschland.

  107. #115 frohundheiter (28. Feb 2009 18:50)

    Es steckt viel wahres in Ihrem Beitrag. Ob nun Überregulierung oder Klimawahn. Auch die Aussage das die Finazkatastrophe mit der Clinton Ära begonnen hat ist vollkommen in Ordnung. Ebenso das unsere Politiker der Regulierungswahn befallen hat.

    Ich sehe aber nicht das sich dies ändern wird, bevor das System nicht komplett zusammen gebrochen ist. Erst nach einem Zusammenbruch des Sozialsystems und des Regierungssystem kann es einen Neuanfang geben. Nur was dieser Zusammenbruch letzendlich bedeutet kann sich jeder selbst ausmalen. Es wird Kriegs ähnliche Zustände auf den Straßen geben. Und ich denke die Dressurelite weiß das es nicht mehr allzu lange dauern wird bis es soweit ist. Nicht umsonst will man ja die Bundeswehr im Inland auch einsetzen.

  108. Es wird auch interessant zu sehen was nach der Krise passiert. Wenn alle Menschen Oekos werden wird es verdammt eng fuer die deutschen „Premiumautos“. Und die kleinen Autos aus Deutschland sind international nicht konkurrenzfaehig. Wenn die Autoindustrie eingeht wie Stahl, Bergbau + Energie, Chemie, Pharma, Werften, etc. wird es noch mal mehr H4ler geben. Vom Rentenkassenkollaps und Beamtenpensionen usw. will ich mal gar nicht reden…
    Insgesamt braut sich da wirtschaftlich, sozial und staatsfinanziell ganz schoen uebel was zusammen…

  109. #11 enwet (28. Feb 2009 10:52)

    ist der einzige Beitrag bisher hier, der mir 100% zusagt.

    BSE. Das ist ne Krankheit. BGE. Das ist Schwachsinn fuer Schwachsinnige.

    Das besinnungslose Grundeinkommen ist die Zementierung des Sozialismus. Irgend jemand muss das Geld ja bezahlen, was der Staat da verteilt. Der Staat KANN nichts selbst produzieren, sondern allenfalls umverteilen. Aus einer Tasche rausnehmen und es in die andere schieben. Er kann noch Geld drucken lassen, aber das wird nur die Inflation treiben und dann kostet eben das Brot beim Baecker 300 Euro.

    Es wird hier immer von der bloedsinnigen Idee ausgegangen, die Leute wuerden dann schon noch arbeiten wollen. Ich werde Euch was sagen: Die werden arbeiten muessen. Denn wenn jeder Buerger ohne Gegenleistung Geld kriegt, dann ist exakt dieses Geld auch in Leistung gemessen NICHTS wert.

    Aber es kommt noch schlimmer. Damit der Staat dann irgendwie ueberhaupt Steuern einnehmen kann, muss er logischerweise diese Steuern aus dem Konsum entziehen. Also werden die Konsumsteuern stark steigen. 50% Umsatzsteuer? Wie schoen, aber da geht das Problem los. Denn im Ausland zahlt man weiterhin nur 10% Umsatzsteuer. Also kaufen die Leute vermehrt im Ausland. Das ist dem Staat natuerlich nicht recht. Was kommt also: Zwangsmassnahmen, das Geld im Inland zu lassen und nicht im Ausland auszugeben. Eine Folge von Regulierungen wird sich ergiessen, denn immer wenn der Staat planwirtschaftlich in den Markt eingreift, dann fuehrt das zu mehr Regulierungen.

    Dieses besinnungslose Grundeinkommen ist eine Idee von Kommunisten und Sozialisten fuer Dumme, die nicht einfachste volkswirtschaftliche und marktwirtschaftliche Zusammenhaenge erkennen koennen.

    Und was Hartz4 angeht: Das vorherige System war besser, wo es fuer langjaehrige Arbeit mehr Geld und fuer lediglich Hand aufhalten weniger gab. Rotzgruen hat nun seit Jahren Hartz4 eingefuehrt und seitdem steigen auch die Probleme mit Migranten atemberaubend, weil die nun praktisch alle deutlich mehr bekommen als vorher. Unverdientermassen!

  110. Ich gebe sogar noch ein Beispiel dazu. Letztes Jahr hat Microsoft hier in den USA ein Cashback Programm eingefuehrt. Zusammen mit Ebay. Wer bei Ebay ueber diese Cashback Geschichte was kauft, kriegt 30% Rabatt. Man bekam das Geld nach 60 Tagen auf ein Konto ueberwiesen.

    So. Klasse Sache, nicht? Alles um 30% billiger. Denkste! Jeder Ebay Verkaeufer, der das mitbekommen hat, der hat natuerlich sofort seine Waren um 30% verteuert, weil die Nachfrage natuerlich sofort angezogen ist. Und ich war clever und hab mir ueber Ebay Guthabenkarten bei Versandhaeusern gekauft. Immerhin alles 30% Rabatt. Nur: Ich war natuerlich nicht der Einzige. Und da nun die Nachfrage steigt, wird auch der Preis steigen. Das ist eben Marktwirtschaft. Die kann man versuchen zu deformieren, aber man kann sie niemals abschaffen.

    Das Endergebnis ist: Jeder, der nicht so clever war, zahlt drauf. Fuer den wirkt sich diese Cashback Aktion schlechter aus als ohne. Nur die, die das ausgenutzt haben, haben einen leichten Profit. Aber mit Sicherheit keine 30%. Haette jeder das gewusst mit der Aktion, dann waere der Vorteil gleich Null.

    Wenn nun ein besinnungsloses Grundeinkommen kommt, dann weiss es jeder. Also hat niemand Vorteile durch Informationsgewinn. Es ist exakt so, als wenn die Regierung Orden verteilen wuerde. Sie sind im Grunde nichts wert. Okay, man koennte das Papier dann noch zum heizen verwenden. :mrgreen:

  111. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Ich sage: Die Einfuehrung von Hartz4 war dazu da, absichtlich eine Zwischenstufe zum besinnungslosen Grundeinkommen zu schaffen. Damit hat man nun das Argument, man koenne einfach auch das BGE einfuehren und die Kosten waeren (mit zusaetzlicher Erhoehung der Umsatzsteuer) mit den jetzigen Ausgaben verglichen kostenneutral.

    Das mag in Relation kostenneutral sein, absolut sind die horrend hohen Sozialkosten des Staates aber natuerlich alles andere als kostenneutral. Statt also an Plaenen zu arbeiten, diese Kosten auf niedrigere Niveaus zurueckzufuehren, arbeitet man an Plaenen, diese exorbitanten Kosten sogar permanent gesetzlich zu verankern. Das ist Wahnsinn!

    Das ist alles nur wahnsinnige linke Propanda. Die Politiker bei Euch wollen den Sozialismus und die Bevoelkerung wird Schritt fuer Schritt indoktriniert, damit die das auch wollen.

  112. #124 Heretic (28. Feb 2009 21:15)
    Du bist ja wie immer völlig haltlos, ein trinken mit Dir wär cool, ansonsten schönen Sa.abend….

  113. Als ALGIIer kann man sich von der GEZ befreien und muss keine Krankenversicherung zahlen. Sogar in die Rente wird etwas eingezahlt und man bekommt Geld für Bewerbungen. Auch wird nie auf den unglaublichen Freizeitgewinn eingegangen. Jemand der Arbeitet muss ja oft mindestens eine Stunde für die Hin- und Rückfahrt einplanen.

  114. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung von staatlichen Zuwendungen lebt, die durch ständig neue Schulden finanziert werden müssen, dann ist aus der Demokratie schon längst eine Ochlokratie geworden.

    Wohnung, Kleidung, Nahrung, ohne jede Gegenleistung, ohne jede Anstrengung. Und abends wird DSDS geschaut – die moderne Version von panem et circenses. Ob es genauso enden wird?

    Da hockt die ganze verfettete, versoffene und versiffte Horde tagaus, tagein vor ihren Glotzen und lamentiert weinerlich über die ihr angeblich angetanen Ungerechtigkeiten, das mit Nichtstun vertane Leben.

    Zur gleichen Zeit füllen sich die Straßen der Städte immer schneller mit den barbarischen Eroberern. Man hat sie ursprünglich mal geholt, damit sie die Arbeiten machen sollen, die die eingeborenen dicken Fressmaschinen für menschenunwürdig erachten.
    Hungrig sind sie, die Neuankömmlinge, arm, ungebildet und brutal. Was sie haben, ist ein starker Glaube, der ihnen Kraft gibt. Sie sehen den Reichtum, die Unzufriedenheit, die Dekadenz, die bornierte Blindheit, die Schwäche.

    Wenn der Tag kommt, werden sie kein Mitleid empfinden, sondern nur Ekel.

  115. Sorry, aber ich verstehe dieses Sozialgebashe etc. auf PI nicht mehr. Aus lauter Hass auf Muslime wird wild um sich gebissen. Es gibt aber auch Deutsche, die nicht faul sind und auf H4 angewiesen sind und denen es wirklich dreckig geht. Man kann einfach nicht alle über einen Kamm scheren. Auch ich bin dagegen, dass hier Leute, die es nicht verdient haben, durchgefüttert werden und dass dem 20jährigen quasi durch H4 seine erste eigene Wohnung finanziert wird.
    Ja, und es gibt auch Sozialbetrug, aber es gibt auch Kinderarmut und die kommt nicht immer dadurch zustande, dass die Eltern saufen und rauchen. Ich erwarte mir von einem solchen Blog etwas mehr Ausgewogenheit, sonst sind wir nicht nur incorrect, sondern eben auch sehr subjektiv.
    Vielleicht sollte man nicht nur die H4-Empfänger vorhaben, sondern auch mal die Arbeitgeber, die für manche Arbeiten frei nach dem amerikanischen Vorbild nur noch Hungerlöhne bezahlen wollen und immer damit drohen, nötigenfalls halt die Arbeitsplätze auszulagern. Arbeitgeber wie Citypost, die so geringe Arbeitslöhne für ihre Zusteller zahlen wollen, dass diese noch durch Sozialleistungen aufgestockt werden müssen. Arbeitgeber, die ausgelernten Technikern gerade mal so viel zahlen, dass sie auf 900 Euro netteo kommen oder ihnen anbieten, doch für 500 Euro nach Ungarn zu gehen, wo der neue Helpdesk aufgebaut wird. Und alles nur zum Wohle des Aktienkurses…

    Ich komme ursprünlich von der Denke her als Arbeiterkind aus der rotgrünen Ecke, habe allerdings die Nase voll von Multikulti mit all den Auswirkungen, daher bin ich hier und lese gerne mit, habe aber trotzdem was gegen undifferenziertes Sozialbashing und das dauernde Gewettere gegen den Umweltschutz (manches ist sicher übertrieben, aber grundsätzlich ist es nicht verkehrt, sich um alternative Energiequellen und Antriebe zu kümmern, dass wir einen Klimawechsel haben, kann nun wirklich keiner abstreiten).

    Auch ich würde auswandern (wenn ich mich trauen würde und einen handwerklichen Beruf erlernt hätte), weil ich mich hier nicht mehr wohlfühle. Aber nicht deswegen, weil ich für eine alleinerziehende Mutter ihr H4 bezahlen soll oder weil mir zu wenig Netto übrig bleibt. Nein, ich komme mir hier von der Politik verarscht vor und es gibt keine Partei, die meine Interessen vertritt. Die Wirtschaft ist nur gierig und die Menschen hier besessen von ‚Geiz ist geil‘ und Party machen, DJ Ötzi, DSDS und DSDSM. Wie hatte schon der größte Feldherr aller Zeiten gesagt: ‚Dieses Volk verdient nichts anderes…‘.

  116. @ schnuffelchen:

    Um deine „Hä?“-Frage zu beantworten: 🙂

    Ich wollte damit aufzeigen, daß das Nettoeinkommen mitunter bei Hinzurechnung aller Leistungen (hier: die Miete+Heizkosten) zwischen H-IV Empfängern und arbeitender Bevölkerung gleich ist. Wenn man jetzt aber noch berücksichtigt, daß die arbeitende Bevölkerung ca. 20 % allein an Sozialvesicherungsbeiträgen abführt und dann auch noch die Lohnsteuer hinzu kommt…., womit das ganze Sozialsystem finanziert wird, wird mir persönlich schlecht. Insgesamt ca. 30 % meines Bruttoeinkommens gehen an Steuern und Sozialabgaben an „Vater Staat“. Ich frage mich jeden Tag, wofür ich überhaupt noch arbeiten gehe. Für mich und meine Familie jedenfalls nicht, sondern nur noch, um existieren bzw. überleben zu können. Ist das gerecht? Meiner Meinung nach nicht.

    Seit Jahrzehnten zahle ich in dieses System ein, aber wehe, ich werde krank oder möchte eine Behandlung von der Krankenkasse finanziert bekommen. Dann sieht es schon schlecht aus für mich…ich habe trotz meiner bisherigen Beitragszahlungen zum einen die Praxisgebühr zu zahlen, ebenso Zuzahlungen bei andern medizinischen Leistungen zu tragen, ganz zu schweigen von den Zuzahlungen bei Arzneimitteln. Weiter möchte ich jetzt nicht ausholen, sonst könnte ich noch ausfallend werden (aber nicht dir gegenüber 🙂 ).

  117. #125 Don.Martin1

    Cheers 😉

    #129 phenixrising

    Unternehmen sind nicht die Heilsarmee. Aber rechne mal nach, warum die Nettoloehne in Relation zum Brutto so niedrig sind und warum die Dinge in Deutschland so teuer sind. Vielleicht kommst Du drauf, woran es liegt. Das Problem.

    Good nite

  118. #131 Heretic

    Das liegt sicher nicht an Hartz 4 allein. Kannst ja mal die Relationen im Bundeshaushalt nachschlagen. Der ZUSCHUSS zur Rentenversicherung ist allein viermal so hoch wie Hartz 4 allein…

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