KärntenLinke Kampfschreiber, deren Weltbild mit sozialistischen Parolen vernagelt wurde, zeigen üblicherweise kein allzu großes Interesse an Diskussionen mit dem politischen Gegner. Ein möglichst objektives Abwägen und Bewerten von Argumenten bleibt ihnen relativ fremd.

Wo immer sich die Gelegenheit bietet, wird zur Attacke gegen Rechts geblasen. Gilt es doch immer, eine Wahl stimmungsmäßig vorzubereiten, Neubürger an sich zu binden, sich selbst im pekuniären Netzwerk von Gleichgesinnten in eine günstige Position zu bringen und Andersdenkende in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Je nach Intelligenzgrad und Persönlichkeit, auch abhängig vom Stil des Hauses, gestalten sich deren Zeitungskommentare hintergründig, zum Nachdenken anregend, aber auch plakativ übertrieben, mit der Türe ins Haus fallend. Und wenn es sein muss, auch mit dem Bierschlägel geschrieben.

Ein schönes Beispiel für niedermachenden Journalismus liefert uns Eva Menasse in der ZEIT vom 5. März 2009. Es geht dabei um das österreichische Bundesland Kärnten. So manchen Deutschen als Land der Berge und Seen vom Urlaub bekannt, sonnige Sommer, nicht immer schneereiche Winter. Halb so groß wie Rheinland-Pfalz, knapp 10.000 km², 570.000 Einwohner, Hauptstadt Klagenfurt, kaum nennenswerte Industrie, die Fremdenverkehrszahlen stagnieren. Geschichtlich traditionelle Randlage an der italienischen Grenze, von der Wiener Zentralpolitik etwas vergessen, auch heute noch, wirtschaftlich seit Jahrzehnten um Anschluss kämpfend.

Soziologisch gesehen, zumindest aus Sicht eines großstädtischen Progressisten, jedoch hoffnungslos veraltert und zurückgeblieben. Intakte Dorfgemeinschaften, Kinder gehen geschlossen durch Margeritenfelder zur Erstkommunion, kleinbürgerliche Verhaltensmuster, in jeder Gemeinde ein Gesangsverein, bodenständiges Liedgut, und die Einheimischen tragen Tracht. Dazu noch ein heimatorientierter Stolz auf das eigene Land. Mit Asylanten hat man nicht nur keine Freude, man sagt dies auch noch öffentlich. Vorangegangene Erfahrungen mit Asylwerbern hat man sich gemerkt. Beschwerdeführende Flüchtlinge, die in ländlichen Dorfpensionen kein Internet und kein Sat-TV vorfanden, finden bei der Bevölkerung schwer Zustimmung, zumal die vermissten technischen Segnungen nicht für jedermann selbstverständlich sind. Muslimische Väter, die erbost ihren Kindern geschenkte Buntstifte zurückwiesen, da dieselben nicht neu und nicht gleich lang waren. Eigentlich unbedeutende Petitessen, keinesfalls charakteristisch, weder für die Wesensart der Herkunftsländer aussagekräftig, noch für die Haltung einer Region typisch. Einzelfälle eben. Aber am Land bleiben seelische Eindrücke länger bestehen, es fehlt mitunter die vergessen machende Hektik.

Diese Idylle harmoniert natürlich nicht mit dem zeitgeistigen Fortschrittsdenken der Sozialisten. Anstoß nehmen daran eher die Wiener Roten, die weit genug weg sind. Kärntner SPÖ-Politiker, nicht selten ebenso erdverbunden wie ihre Klientel, treten in Tracht auf, im Kärntner Anzug.

Nach 1945 wurde das Land sozialistisch, nicht zuletzt deshalb, weil die Bürgerlichen den „Entnazifizierten“ nicht mit vergessendem Wohlwollen entgegen traten. Die Sozialisten hatten hier weniger Scheu. In weiterer Folge wurde sogar ein „hochgradiger Hitlerjunge“, Leopold Wagner, zum roten Landeshauptmann gewählt.

Ein im Lichte der Zeitgeschichte völlig normaler Ablauf, könnte man sagen. In vielen Regionen kam es in den letzten 60 Jahren zu Verzerrungen, die sich irgendwie auch wieder begradigten. Und wirtschaftlicher Nachholbedarf wurde geradezu zur Standardfloskel in Regionalkonzepten der Politik.

Kärnten entwickelte sich jedoch nicht der Regel entsprechend. Jörg Haider wurde hier mit seiner Freiheitlichen Partei (FPÖ), später mit dem Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) politisch erfolgreich. Er sorgte dafür, dass Sozialisten und Konservative anhaltend in ganz Österreich massiv an Stimmen verloren. Selbst nach seinem Tod gelang dem BZÖ bei Landtagswahlen in Kärnten ein Stimmanteil von 45 Prozent.

Natürlich schäumen nun die Linken und ihre journalistischen Trommler. Und wenn die immer gleichen linken Überzeugungsversuche nicht mehr wirken, dann greift man unter die Gürtellinie. Besagte Eva Menasse rechnet mit dem toten Haider und mit Kärnten ab. „Kaputtverblödet“ sei das Land und „ein Schandfleck für die Demokratie“.

In einer gewissen Weise hat Frau Menasse sogar recht. Hätte Kärnten links gewählt, wäre das Land als fortschrittlich eingereiht worden, unabhängig davon, wie man den Alltag bewältigt, wie man die große Politik beurteilt. Falls die von Menasse zitierte Blödheit einen Zusammenhang mit mangelnder Intelligenz ergibt, wäre dies aber für das Wahlverhalten nicht der ausschlaggebende Grund, da in allen Parteien Leute mit simpel gestrickter Seelenlage zu finden sind. Zyniker meinen, die Dummheit sei in den Parteien gerecht verteilt.

Könnte es daher sein, dass unsere Gesellschaft als Ganzes „kaputtverblödet“ ist?

Wir alle erfreuen uns an einem Fernsehprogramm, das in seiner geistlosen Schlichtheit kaum mehr zu unterbieten ist. Es wird hingenommen, dass unseren Kindern tagtäglich Brutalität und Gewalt als Normalität vorgeführt werden. Obwohl wir überragende Dichter und Denker im Stammbaum haben, und deren heutige Nachfolger mit nicht minder literarischer Tiefe die Gesellschaft beobachten, schauen wir B- und C-Prominenten beim Tanzen zu und sitzen vor billigen US-Kommerzkitsch, der durch mitgeliefertes Konservenlachen vorgibt, wann wir lustig gestimmt sein sollen. Und wenn es schon einen neuen deutschsprachigen Film gibt, selbst bei nie über Deutschland und Österreich hinausgehenden Herz-Schmerz-Trivialserien, muss zur Optimierung der Expression, quasi zur Unterstreichung der künstlerischen Aussage, die Filmmusik in Englisch gehalten sein.

Unser aufgeblähter Regierungsapparat vertritt weder unsere Interessen, noch bringt er nachhaltige Lösungen zustande, sondern vornehmlich Korrekturen, die aber oft zu spät und ganz im Sinne der EU. Mit Nachdruck importieren wir Analphabeten und wissen nicht, warum die Schulleistungen sinken und unsere Sozialtöpfe ausgedünnt werden.

Dafür vermeiden wir Diskussionen, ob die, zart formuliert, Beseitigung von unerwünschter Zellansammlung, die sturre und verbockte Konservativisten beharrlich mit Leben in Verbindung bringen, medizinischerseits jedoch eher als praevitales Geschehen bezeichnet wird, in jedem Fall wirklich als befreiende Selbstverwirklichung gesehen werden möge. Gottseidank, bei der erfolgreichen Verdrängung des Themenkomplexes helfen uns die Kirchen. Bis auf einzelne Störer, die immer wieder sticheln, aber bald als Ewiggestrige geoutet werden, bringt niemand so richtig das Thema zur Sprache. Für Ethik und Moral herrschen schlechte Zeiten.

Unseren Kindern versuchen wir nahe zu bringen, Leistung im schulischen und bildnerisch weiterführendem Sektor sei die Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Sozialisation. Andererseits werden Staatsbürgerschaften an bildungsferne Menschen nachgeworfen, die unsere Sprache nicht lernen und sich nie integrieren wollen, sondern infolge ihrer nicht vorhandenen Berufsqualifikation langfristig auf öffentliche Alimentation angewiesen bleiben.

Wir fesseln uns selbst mit Rechtsmaterien, die in der Welt großteils keinerlei Beachtung finden. Obwohl wir ausreichend Gelder nach Brüssel überweisen, können wir uns des kriminellen und entwurzelten Ansturms nicht mehr erwehren. Den USA und ihrer Agrarglobby zuliebe importieren wir genmanipulierte Futtermittel, machen uns aber wenig Gedanken, wie unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft bei einem Fleischpreis im Supermarkt von 4 Euro/kg überleben soll. Unsere Freiheit verteidigen wir am Hindukusch und in Afrika, sind aber nicht in der Lage, Argumente des politischen Gegners ernst zu nehmen. Wir belohnen Bankmanager, die zwar ihre moralischen Prinzipien und unser Geld verloren haben, dafür aber sich selbst ordentliche Bezüge zuerkennen. Steuermittel werden in den Fußball hinein gebuttert, der seinen Darstellern mehr bezahlt als Krankenhäuser seinen Ärzten.

Mit einem Wort: Geistige Leere und die „Kaputtverblödung“ gehen in unserer Gesellschaft Hand in Hand. Die Zugehörigkeit zu Parteien und die Landesherkunft spielen dabei keine signifikante Rolle. Wer angesichts eines brennenden Hauses auf verkratzte Türklinken hinweist, verfolgt doch sicherlich eine bestimmte Absicht. Eine parteipolitische? Die wäre natürlich völlig gerechtfertigt, könnte aber höflicher und zielgerichteter ablaufen. „Wählt rot, sonst seid Ihr Dummköpfe“, zum Beispiel.

Was den „demokratiepolitischen Schandfleck“ betrifft, könnte man den etwas weiträumiger fassen? Den sanften Zwang zur Parteimitgliedschaft etwa, der bei Berufsanstellung und Wohnungsvergabe nicht ganz unüblich ist und der Putzfrauen, Lehrer und Spitalsärzte eint? Puristen sehen darin eine Vereinnahmung des Staates durch die Parteien. Nie aufgefallen, dass SPD und die russischen Kommunisten weniger Mitglieder hatten als die SPÖ?

Das populistisch simple Gemüt, das rechten Politikern oft vorgeworfen wird, noch nie gesehen bei Gewerkschaftsfunktionären, die als Pflichtschulabsolventen zu Ministerposten gelangen oder offensichtlich aufgrund ihrer betriebswirtschaftlichen Kenntnisse automatisch in Chefetagen der Krankenversicherungen landen?

Danke, Frau Menasse. Oder wollten Sie gar nicht großräumige Gesellschaftskritik anbringen? Sondern Parteipropaganda? Vielleicht schreiben Sie nächstens ja zum „Zustandsbild der Gesellschaft, der Beitrag der Linken und die besondere Berücksichtigung der Kärntner Heimattreue“. Man darf gespannt sein auf Ihre Schilderung über das rote Paradies, wie es sein könnte, wenn die querulatorischen Kärntner nicht wären. Bis dahin könnte man sich trösten mit einer theoretischen Betrachtung jener Länder, die der Heimsuchung durch den Sozialismus schon verlustig gehen mussten, oder auch mit der Frage, welchen wirtschaftlichen Entwicklungsverlauf Großunternehmen genommen haben, bei denen Betriebsräte und/oder die Politik im operativen Prozess mitmischen. Wie bei den Bundesbahnen oder der AUA. Hier wird doch nicht auch der ignorante Kärntner Geist …..?

(Gastbeitrag von Mons Carant)

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38 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank für diesen, wirklich lesenswerten
    Beitrag. Es stimmt: Kärnten ist erfrischend
    anders!!

    Mache zwei mal im Jahr Urlaub dort und kann
    sagen: „Hier ist die Welt NOCH in Ordnung“.

  2. Jaja, im herumsudern (rummeckern) warn die Wiener immer schon gut, aber auf Hilfe aus Wien wartest du vergeblich.

  3. Als eigentlich eher Badewannentemperatur-meerwasserfreund im urlaubsfall(natürlich nicht in moslemländern) bin ich geneigt, dieses Jahr mal in die Berge zu fahren.

    nicht zuletzt als genugtuung um den linken antistimmungsmachern symbolisch eins auszuwischen.

    gewissermaßen auch eine Abstimmung mit den Füßen /Autoreifen.

  4. Der Vorname „Eva“ (irgendwie sprachlich von „ischa“ hergeleitet) ist irgendwie immer an ein besonders großes Versuchungspotential gebunden ……..

    Diese Eva ist ihr auch erlegen …..

    Tip: Wenn schon das Herz aufmüpfig ist, nützen sie das was sie zwischen ihren beiden Ohren geschenkt bekommen haben.

  5. wir wollten doch alle nach Italien und in dem Ort Urlaub machen, wo der Bürgermeister die Kopftücher verboten hat. :-))

  6. In Diskussionen mit Linken sollte man es vermeiden, auf ihre «Argumente» einzugehen. Viel erfolgreicher diskutiert man mit ihnen, wenn man es genauso macht wie sie: Man kommt ihnen mit der psychologisch-soziologischen Tour, erklärt, daß eine bestimmte Argumentationsweise wohl etwas mit ihrer Kindheit zu tun haben müßte etc etc. Grundsätzlich immer auf Meta-Ebene bleiben. Die eigene Medizin zu kosten, schmeckt Linken ganz besonders bitter.

  7. OT:
    Köln – Einsturz-Drama
    Schon 2008 Grundbruch am Waidmarkt

    Das Kölner Einsturz-Drama – was wurde bislang alles verschwiegen?

    Oberbürgermeister Fritz Schramma bestätigte EXPRESS, dass es bereits im September 2008 einen Grundbruch am Waidmarkt gegeben habe.

    Baudezernent Bernd Streitberger wusste davon offenbar bereits seit dem 12. März, schwieg aber bislang.

    Heraus kam dies bei einer Sondersitzung des Koordinierungsstabes „Unglück Waidmarkt“. Erste Aufgabe war die Prüfung, ob irgendwo bereits „sicherheitsrelevante Probleme oder Fakten vor dem Einsturz des Historischen Archivs vorlagen“.

    Sie lagen.

    Und zwar in den Protokollen der 67., 68. und 69. Baustellenbesprechung der Baustelle Waidmarkt. Dort ist bereits von einem „hydraulischen Grundbruch im September“ und Wasserdurchlässigkeiten bei Schlitzwänden die Rede. Das führte offenbar zu einer wochenlangen Bauverzögerung.

    Bau- und Planungsdezernent Bernd Streitberger erklärte nun in der Sitzung am Freitagabend erstmals, dass ihm am 12. März 2009 die entsprechenden Protokolle bekannt waren und er unverzüglich zur weiteren Abklärung und Bewertung Kontakt zur KVB aufgenommen habe.

    OB Fritz Schramma will diese Dokumente nun an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die Kölner Verkehrsbetriebe wurden schriftlich zur Stellungnahme aufgefordert, welche Konsequenzen aus dem Grundbruch im September 2008 gezogen wurden.

    Schon am Freitagabend äußert sich die KVB. Die Verkehrsbetriebe sprechen allerdings wörtlich von einem „kleinen hydraulischen Grundbruch“, von dem die KVB am 9.9.2008 informiert wurde.

  8. Meine Oma lebt in Knappenberg und da ist die Welt wirklich noch in Ordnung.(Heinrich Harrer hatte in diesem kleinen unscheinbaren Dorf sein zu Hause und liegt auch in Hüttenberg begraben)

    http://www.huettenberg.at/

    Die Jugend ist nocht stolz,wenn sie mit ihrer Volkstanzgruppe einen Auftritt hat und Familien sind noch was Familien sein sollten.

    Kärnten bitte bleib wie du bist!

  9. #8 HeXlein (20. Mär 2009 23:01)

    Die Jugend ist nocht stolz,wenn sie mit ihrer Volkstanzgruppe einen Auftritt hat und Familien sind noch was Familien sein sollten.

    Und das ist auch gut so und primäres Menschenrecht.

  10. Demokratispolitischer Schandfleck Schäubles Islamkonferenz:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1233584157873.shtml

    Streit über Runden Tisch zum Islam

    Von H. Frangenberg, J. Frank und U. Rüssmann, 20.03.09, 21:42h, aktualisiert 20.03.09, 22:03h
    Wegen der Ermittlungen gegen Funktionäre fordert die Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Lale Akgün, ein sofortiges Ende der Islamkonferenz. Das Innenministerium weist die Forderung zurück.

    KÖLN/FRANKFURT – Die SPD-Islambeauftragte Lale Akgün hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) aufgefordert, die von ihm initiierte „deutsche Islamkonferenz“ zu beenden. „Wenn gegen führende Funktionäre konservativer und radikaler Islamverbände nun auch wegen mutmaßlich krimineller Handlungen ermittelt wird, ist es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen“, so Akgün. Das Innenministerium wies die Forderung zurück.

    Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet, dass der Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, Oguz Ücüncü, sowie der Chef der Islamischen Gemeinschaft Deutschland, Ibrahim El-Zayat, im Verdacht stehen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Weitere Vorwürfe der Münchner Staatsanwaltschaft lauten auf Geldwäsche und Betrug.

    Milli Görüs wird wegen angeblicher islamistischer Bestrebungen auch vom Verfassungsschutz beobachtet. Über verbandliche Verflechtungen sitzt Milli Görüs in Schäubles Islamkonferenz mit am Tisch. Schäuble begründet dies – gegen lautstarke Kritik – mit der Strategie „Wandel durch Einbindung“.

  11. …und sitzen vor billigen US-Kommerzkitsch, der durch mitgeliefertes Konservenlachen vorgibt, wann wir lustig gestimmt sein sollen.

    Den USA und ihrer Agrarglobby zuliebe importieren wir genmanipulierte Futtermittel, machen uns aber wenig Gedanken, wie unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft bei einem Fleischpreis im Supermarkt von 4 Euro/kg überleben soll.

    Oh je! Dieser Passus wird PI aber gar nicht gefallen.

    Hoffentlich verschwindet der sehr gute Beitrag nicht wieder über Nacht.

    Es wäre schade drum.

  12. Vollkomen richtig ist, dass die europäischen „“Eliten““ als Ganzes „kaputtverblödet“ sind. Mit ihnen ebenfalls 30 % der Bevölkerung.

    Mindestens aber 70 Prozent sind weder „kaputt“
    noch „verblödet“. Man bedenke, dass 50 % der Wahlberechtigten nicht mehr wählen gehen, weil sie eben nicht so verblödet sind, die kaputtverblödeten „“Eliten““ zu wählen. Zwanzig Prozent der Wahlberechtigten haben noch Hoffnung, den einen oder anderen nicht gänzlich verblödeten Politiker zur Einsicht zu bewegen.

    Liebe Wähler, wählt bitte keine kaputten und verblödeten „“Eliten““, die Weiss zu Schwarz lügen und Wahrheit als Lüge bezeichnen.

  13. Es scheinen eben auch hier einige noch immer nicht verstanden zu haben das, das deutsche Volk in einer Generationen Dekade über Entbildung zum Mutanten wurde.Ebenso lange brauchen wir um die Normalität wieder herzustellen.Dazu muß die gesamte Lügenmafia aus ihren Amtern geprügelt werden.
    Ursache versus Wirkung;
    Aus der Erziehungswissenschaft kennen wir alle die Störfälle, welche traumatisch, falsche Erziehung oder nur soziale Verwahrlosung sein kann. Hier bin ich fündig geworden.

    Eine in ihrem Ursprung 64 Jahre zurückliegenden Maßnahme, die der Reeducation, hat das den Deutschen vererbte Lehrlings-gen dazu verholfen (Mutation), exzessive Gewalt auf das Unterbewusstsein ihresgleichen auszuüben. Dieser bis dato anhaltende Terror auf Sinn und Gesinnung, führt im Ergebnis zu Bewusstseinsstörung und-Spaltung (Freud). Die lateralen Begleitumstände sind hier nicht Thema
    ==========================================00
    Nachdenken notwendig

  14. Gute N8

    Die Mitternacht zog näher schon;
    In stummer Ruh lag Babylon.

    Nur oben in des Königs Schloss,
    Da flackert’s, da lärmt des Königs Tross.

    Dort oben in dem Königssaal
    Belsazar hielt sein Königsmahl.

    Die Knechte sassen in schimmernden Reihn
    Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.

    Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht;
    So klang es dem störrigen Könige recht.

    Des Königs Wangen leuchten Glut;
    Im Wein erwuchs ihm kecker Mut.

    Und blindlings reisst der Mut ihn fort;
    Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.

    Und er brüstet sich frech und lästert wild;
    Die Knechtenschar ihm Beifall brüllt.

    Der König rief mit stolzem Blick;
    Der Diener eilt und kehrt zurück.

    Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt;
    Das war aus dem Tempel Jehovahs geraubt.

    Und der König ergriff mit frevler Hand
    Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand.

    Und er leert ihn hastig bis auf den Grund
    Und ruft laut mit schäumendem Mund:

    „Jehovah! dir künd ich auf ewig Hohn –
    Ich bin der König von Babylon!“

    Doch kaum das grause Wort verklang,
    Dem König ward’s heimlich im Busen bang.

    Das gellende Lachen verstummte zumal;
    Es wurde leichenstill im Saal.

    Und sieh! und sieh! an weisser Wand
    Das kam’s hervor, wie Menschenhand;

    Und schrieb, und schrieb an weisser Wand
    Buchstaben von Feuer und schrieb und schwand.

    Der König stieren Blicks da sass,
    Mit schlotternden Knien und totenblass.

    Die Knechtschar sass kalt durchgraut,
    Und sass gar still, gab keinen Laut.

    Die Magier kamen, doch keiner verstand
    Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

    Belsazar ward aber in selbiger Nacht
    Von seinen Knechten umgebracht.

    Belsazar/H.Heine
    =============================================

  15. Kärnten ist Vorbild für alle österr. Bundesländer! Da kann sich der rote ewig besoffene Häpl ein Scheiberl abschneiden. In Kärnten gehen die Uhren noch richtig. Die wollen keine frechen und kriminellen sowie dauernd forderden Muselasylanten und das ist ihr gutes Recht das zu sagen!! Bravo Kärnten alle sollten es dir nachmachen und die rote Gülle abwählen!!

  16. MonsCarant

    Es gibt nicht nur diesen Artikel von Eva Menasse Sondern in der ZEIT-Ausgabe vom 19. März 2009 schreibt auf Seite 42 ein Michael Naumann im Feuilleton mit dem Titel „Merkel – rinks oder lechts?“ (rinks oder lechts ist absichtlich so geschrieben) werden Konservative als Freunde der Braunen dargestellt und haben die Konservativen Schuld an der Finanzkrise. Der ganze Artikel ist eine geschraubte Verdrehung der „Ursache und Wirkung“. Entweder ist der ganze Artikel bewusst so gestaltet oder die QualitätsJournalisten waren nicht gerade QualitätsStudenten.
    Entlarvend ist der letzte Abschnitt:
    Di „Risikobereitschaft“ der Manager wird hier angeführt. Welche Risikobereitschaft zeigten diese Manager denn?! Wenn diese Herrschaften trotz Misserfolg satte Abfindungen erhalten.
    Das hat wenig mit konservativem Geschäftssinn zu tun, das erinnert eher an sozialistische Funktionäre – heute „russische Mafia“ -, die die eigenen Pfründe sichern und dabei die ganze Volkswirtschaft „absaufen“ lassen – persönliches Erlebnis zwischen 1965 bis 1990.
    Jens Jessen ist bei der Zeit kein Einzelfall.
    Mein Eindruck ist, die Qualitätsjournalisten der ZEIT haben in ihrer Studentenzeit nicht Journalismus studiert, sondern eifrig die Hadithen gelesen.
    Wie man mit viel Geschwafel „Ursache und Wirkung“ verdreht und Bezeichnungen „falsch“ verteilt.
    Die ZEIT verwirrt mehr als sie aufklärt. Die ZEIT braucht man nicht. Sie zu lesen ist reine Zeitverschwndung.

  17. Kärnten die Heimat Peter Roseggers, wohl landschaftlich das schönste Bundesland von Österreich mit intakter Brauchtumspflege
    und bewusst alles dafür tun ,ihre Bodenstädigkeit zu erhalten.
    Politik wird in Wien gemacht, und die „Weaner “ sind die unbeliebtesten in Österreich.
    Wie viele „echte “ Österreicher leben in Wien???
    Schlagt das Telefonbuch auf, dann wisst ihr bescheid.Bravo Kärnten, lasst euch nicht von den Rotfaschistn in Wien diktieren.
    Südtirol ist auf eurere Seite, wir brauchen auch vom fernen Rom politische Belehrungen.
    Und deutschen Journalisten rate ich dringendst, vor der eigenen Haustüre zu kehren, wir unsere Brüder im Geiste ( Osttirol-Kärnten ) wir brauchen keine Deutschlandistan-Verhältnisse, lässt die Kirche im Dorf (Neuköln und Kreuzberg) in D/.
    Wenn es Deutsche gibt die den Musels in den Arsch kriechen, muß ein „rückständiger “ Kärntner oder Tiroler noch lange nicht die selbe Geschmacksverirrung haben, Pfui Teufel!!

  18. @Schlernhexe #19

    Peter Roseggers Heimat war die Steiermark, nicht Kärnten. Ansonsten gehe ich aber mit dir daccord – wir brauchen keine bundesdeutschen Verhältnisse in Österreichs Dörfern und Kleinstädten.

  19. @#20 heinZelmann
    Sorry da ist mir ein Fehler unterlaufen mit P.R.
    Jedenfalls habe ich in der Jugend ein Buch von ihm gelesen. Jedenfalls ist seine Heimat auch sehr schön.

  20. Es ist schon ein interessantes Denkmuster, das die Linken da präsentieren.

    Also, wenn ein Volk zur Wahl geht, somit demokratisch tätig ist, und damit wieder seine Meinung kundtut… ist das ein Schandfleck. Tja, ich sag’s ja immer wieder, der wahre Feind der Demokratie sind die Linken.

  21. Die linksgerichteten Massenmedien pumpen mit irrsinnigen Milliardenbeträgen seit Jahrzehnten die „Wahrheit“ in die Bevölkerung, dass die Rechtsradikalen kurz vor der Machtergreifung stehen und man daher schön stillhalten muss.

    Puh, bisher hatten wir ja wirklich Glück.
    Brav Michel, brav…

  22. Ich weiß nicht, irgendwie mag ich Gaddafi nicht. Mir sind die USA lieber als dieses Gebashe auf Sachen aus den USA, das erinnert mich an das islamische Geschimpfe auf Mickey Mouse. Man muss Haider nicht gerade mögen, wenn man ein Islam-Kritiker ist. Gegen die USA waren Haider alle Mittel recht, von der SS über Saddam Hussein und den Schlächter Gaddafi. Die Gaddafis haben in der Schweiz ja mächtig Eindruck hinterlassen.

    Apropos, vergleicht mal die Mordrate (vom drögen) Hannover mit der US-Amerikanischen-Gangster-Metropole Los Angeles:

    -Hannover vs. L.A.-
    http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/24/276671.html

    http://en.wikipedia.org/wiki/Crime_in_Los_Angeles,_California

  23. #29 The Clash
    Schau mal einer nach, wie Haider die USA besuchte, ich meinte gelesen zu haben das er mit dem JWC seinen Frieden fand.

    Ein Vollblutpolitiker richtet sich nach allen Seiten aus.Im übrigen gilt:
    „Wer allen dient, macht sich keinem verbindlich

  24. Die linken sind Proletarier – wie wir! Nur erheben sie sich immer wieder, weil sie „Das Kapital“ von Karl Marx so gut kennen. Darum müssen sie auch nicht mit anderen diskutieren, denn sie haben die Wahrheit!!! Das ist für sie, die sonst alles als unbewiesen und unlogisch bezeichnen, bewiesene Sache… Nur der Mensch sei noch nicht so weit, aber die (D)Evolution werde es dann schon richten. Hitler, Stalin und Konsorten waren ja auch grosse Anhänger der Evolution (Hitler glaubte gar an die theistische Evolution nach Roms Massgaben!). Sie haben uns diese Fortschritte dann mit mehreren hundert Millionen Kriegs-, REvoutions und Hungertoten ja endrücklich vorexerziert! Der Vatikan klatschte gar Beifall (Konkordat vom 20.7.1933) und sagte kein Wörtchen gegen den Bestseller „Mein Kampf“, welcher in den Dreissigerjahren die Bibel abgelöst hatte (Brautpaare erhielten in Deutschland statt der Bibel ein Expl. von „Mein Kampf“). Ja, ja, der Mensch vergisst schnell und wenn nicht, hilft man via die Schulen und Unis durch evolutionäres Verschweigen passiv nach… Trotzdem, liebe aufgeklärt aufgekärte Römer – Sisyphus-Arbeit!

    Ich habe mir den Band 1 von „Das Kapital“ kürzlich im Internet wieder zu Gemüte geführt. Da will mir einer erzählen, dass vor 150 Jahren einfache Arbeiter diese Wälzer gelesen hätten! Ein Ammenmärchen…

    http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm

  25. Als Wiener kann ich nur sagen: Kärnten is a Waunsinn!!

    Kann der Frau Menasse nur empfehlen mal in Kärten Urlaub zu machen. Quasi im Real Live.

    Ich mach das mehrmals im Jahr. Naja, bin wahrscheinlich auch schon verblödet.

  26. Und wie etliche Jahre zuvor werde ich auch dieses Jahr wieder Urlaub im Haiderland (Kärnten) machen. Diese Menschen, ihre Herzlichkeit … hier stimmt es wirklich.

    Kärnten bleib so…..

  27. Ich persönlich glaube, daß Kärnten in einigen Jahren böse erwachen wird – hohe Verschuldungen!
    Sozialpolitisch war Jörg Haider seinem heimlichen Vorbild, Bruno Kreisky, nicht gerade unähnlich.

  28. Ich trage keine Tracht, ich höre keine Volksmusik, traditionelles Brauchtum interessiert mich eigentlich nicht und einen Gottesdienst habe ich, der ich Agnostiker bin, das letzte mal vor Jahren zwangsläufig bei einem Begräbnis miterlebt.

    Was mich nun aber von den Pseudo-Linken, die wohl ebenso empfinden unterscheidet, ist die Tatsache, dass ich es nicht nötig habe, Menschen mit Traditionsbewustsein niederzumachen bzw. als Dorfdeppen abzuqualifizieren, nur um mich dadurch besser bzw. klüger zu fühlen.

    Die größte Intoleranz ist heute bei diesen selbsternannten Linken anzutreffen, die „links sein“ in erster Linie darüber definieren, ob jemand im Chor der Multikulti-Apologeten mitheult oder nicht.
    Für das was linke Parteien einst in erster Linie standen, nämlich die Arbeitnehmerrechte massiv zu vertreten, haben diese Figuren bestenfalls ein sehr begrenztes Alibi-Interesse übrig.

    Diese schein-intellektuellen Dummschwätzer, die in ihrem ganzen Leben nie hart arbeiten mussten, blicken insgeheim oder offensichtlich, mit Abscheu auf die hart arbeitenden Menschen, die sich doch tatsächlich erdreisten, deshalb vermehrt rechts zu wählen.

  29. #22 Schlernhexe (21. Mär 2009 07:53) Kärnten die Heimat Peter Roseggers, wohl landschaftlich das schönste Bundesland von Österreich mit intakter Brauchtumspflege
    und bewusst alles dafür tun ,ihre Bodenstädigkeit zu erhalten.

    ———————-

    liebe schlernhexe,

    nicht dass ich widersprechen möchte, aber rosegger war in der steiermark zu hause. in alpl geboren.

    schöne grüsse ans schöne südtirol

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