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Englischbuch thematisiert „verrückte“ Christen

Ein neues Schulbuch für den modernen Englischunterricht in beruflichen Gymnasien aus dem Cornelsen-Verlag bringt als „humorvolle“ Beispiele nicht mehr Peter, Paul and Mary, sondern als durchgeknallt beschriebene bibeltreue Christen, die als wirr und weltfremd karikiert werden. Millionen Amerikaner seien einem religiösen „Wahn“ verfallen, der auf der Bibel gründe, heißt es in dem „pädagogisch wertvollen“ Lehrmittel.

Besonders angegriffen, wird die Regierungszeit George W. Bushs. Auch „Israels Aktionen“ gelten den Autoren als „extrem kontrovers.“ Das Buch behauptet, die Amerikaner würden nichts von Umweltschutz halten, weil sie auf das Ende der Welt warten und deswegen auch mit den genauso „verrückten“ Israelis Krieg im Nahen Osten anzetteln.

Sollten Schüler mit einem Englischlehrmittel nicht besser englisch lernen? Aber als Indoktrinationsplattform ist offenbar bereits jedes Fach recht.

(Spürnase: Ralf H.)