Das Hotel „offener Strafvollzug“ in der Schweiz hat Einiges zu bieten: Freie Unterkunft und Verpflegung mit inklusiver Erholung auf dem Bauernhof. In der offenen Vollzugsanstalt Schöngrün (Foto) beispielsweise gibt es Insassen mit eigenen Schlüsseln in die Freiheit. Damenbesuche gehören zur Tagesordnung. Besonders beliebt ist „Wellness“ im Heu. Auch Drogenlieferungen sind kein Problem.

Telefonieren mit dem Handy ist genausowenig eine Schwierigkeit wie Abhauen. Der offenbar gutmenschlich-verträumte Gefängnisdirektor Peter Fäh meint, das diene alles der Resozialisierung:

„Wir gehen dieses Risiko bewusst ein“.

Dabei ist Schöngrün nicht einmal ein Einzelfall™. Knasti, Witzwil, ein ehemaliger Schweizer Gefängnisurlauber schreibt im Kommentar am 22.03.2009 um 15:50 Uhr:

Als ehemaliger Strafgefangener und zwischenzeitlich selbst (!) resozialisierter Mitbürger überraschen mich die Vorkommnisse in Schöngrün nicht. So traurig diese auch sind, es ist nur die Spitze des Eisberges unseres Strafvollzuges in der Schweiz. Überforderte Vollzugsbeamte und inkompetente Betreuer sind nicht gerade eine ideale Voraussetzung um straffällig gewordenen Personen auf einen guten Weg zurück zu bringen. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind desaströs und ohne mein gutes privates Umfeld wäre ich wohl definitiv zum Berufs-Kriminellen geworden. Die Kosten für den Strafvollzug sind immens und die Resultate sind absolut inakzeptabel. Ferienlager mit Beschäftigungsangeboten treffen den Wahrheitsgehalt wesentlich eher. Als ehemaliger Insasse kann ich es schlicht nicht nachvollziehen, warum der Vollzug nicht wesentlich härter und vor allem zielorientierter ist. Wer spurt und seinen Willen zur Veränderung zeigt soll mehr Freiheiten gewährt bekommen und wer dies nicht macht, wird einfach härter angepackt. Alles andere ist Geldverschwendung des Steuerzahlers und Beschäftigungsgarantien für „Pseudo-Psychologen“. Resozialisierung ist ein wichtiger Schritt in unserem Rechtsstaat, aber unser Strafvollzug ist diesbezüglich ein Witz. Obwohl ich schon seit über vier Jahren aus dem Vollzug bin, rege ich mich noch heute über diese Zustände auf. Hoffentlich werden die betroffenen Insassen massiv zur Rechenschaft gezogen, aber dies hoffe ich auch im Bezug auf die Vollzugsverantwortlichen!

Schöngrün Traum:

Und Realität:

(Spürnase: Die Realität)

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27 KOMMENTARE


  1. aha, jetzt wissen wir, was mit da unseren steuern so verbrochen wird…

    willkommen in MURKSISTAN!

  2. Da in der Schweiz ja wohl nächstens die Scharia eingeführt werden soll, wo schon Ehen mit Kinder ab 9 Jahren oder jünger erlaubt sind (und Analverkehr als Nicht-Sexualverkehr gilt!!!), wird es Anstalten wie die Aussenstelle von Schöngrün nicht mehr geben. Das Wenige, das dann noch strafbar ist, wird standrechtlich ausgeführt werden (Auspeitscungen in milderen Fällen bzw. Köpfen und Henken – wie seinerzeit auch anlässlich der vielgerühmten Französischen vermehrt ausgeübt – bei schwereren Fällen, vor allem bei Abfall vom IslamKatholizismus…) Rvolution
    Links gelöscht

  3. Die Weltwoche schrieb, dass Häftlinge von Lenzburg (AG) ca. 80 Mal im Jahr mit einem Betreuer Abends im Ausgang dürfen.
    Ich kann mir das jedenfalls gar nicht leisten.

  4. Vielleicht sollte über die artgerechte Haltung von Straftätern unter besonderer Berücksichtigung ihrer Herkunft und kulturellen Prägung nachgedacht werden.
    In ihren Herkunftsländern haben alle Angst vor den Gefängnisstrafen, in Europa wird die Haft eher als Treffen mit Freunden und Vollpension betrachtet.

  5. Tja, ich bin grundsätzlich für einen humanen Strafvollzug, aber das geht dann wohl doch zu weit.
    Hinzu kommt, dass Gefängnisse, egal ob besonders liberal oder nicht, wahre Brutstätten für Kriminalität sind.
    Wieso werden die Gefangenen nicht strikter voneinander getrennt?

  6. Na so möchte man doch seinen Urlaub verleben.

    Ja wirklich eine abschreckende Erfahrung machen die Kriminellen.
    Auf mancher Arbeitsstelle geht es ungemütlicher zu.

    Aber Arbeit soll sich doch lohnen.

    Bei Kuren ist um 22.00Uhr Einschluß,in den Kurkliniken.
    Damenbesuch wird auch nicht gern gesehen,das
    könnte den Genesungswunsch erheblich stören.

    Wird denn auch Halalfraß serviert?
    Von extra schön gequälten Tieren,oder auch ein
    Beschneidungsfest für die Töchter der Einsitzenden?

    Nee ich gehe jetzt erst mal um den Block,das
    schnürt mir die Atemwege ab.
    Ich brauche Luft.

  7. Letzter Aufruf pro Libertas de. als Deutsche Partei gesamteuropäisch die Stimme zu ergeben gegen das Ermächtigungs Monstrum Lissabon

    Nur noch bis morgen, wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Unterschrift von der Gemeinde bestätigt zu bekommen, schicken Sie das Formular ohne Bestätigung (aber bitte trotzdem unterschrieben!) ein. Wir werden dann versuchen, die Bestätigung selbst einzuholen. Bitte bedenken Sie dabei, dass unbeglaubigte Formulare spätestens am Donnerstag, den 26. März 2009 bei uns eingegangen sein müssen.
    http://libertas-deutschland.de/
    Vordruck kopieren, unterschreiben,,absenden.
    #############################################
    Solidarisch mit unseren EU Nachbarn, lasst sie nicht allein.Libertas ‚one point‘ Thema PC-unangreifbar stoppt den Wahnsinn Brüssel.

  8. Sollte denn nicht eher harte Arbeit zur Resozialisierung beitragen als Erlebnisurlaub?

    Unter solchen Bedingungen hat man ja gar keine Motivation (wenn nicht seitens der Familie), NICHT zum Berufskriminellen zu werden.

    Im Dresdner Gefängnis waren die Herrschaften sogar zu faul, sich selber einen Volleyballplatz zu bauen. Drum haben die jetzt keinen. Ansprüche, eben…

  9. #9 Antiburka

    Aber jetzt weiss ich wenigstens, wie ich einen Schweizurlaub preisgünstiger machen kann. 😉

  10. #10

    jups.
    In Russland kostet die Knastunterbringung eines Insassen 10-15 Rubel täglich.
    Das mal durch 40 teilen.

    Das System hat auch gewaltige Fehler, jedoch wirkt es nicht so stimulierend auf die Falschen wie das Gutmenschliche.

  11. #12 Maybach

    Aha.
    Hobbys
    Politik, Sammeln von mechanischen Armbanduhren, Besuch von Brocantes und Antikmessen

    Der hat sein Hobby sozusagen zum Beruf gemacht. 😉

  12. Solche drakonischen Strafen werden für die Täter sicher eine Lehre sein. Es wird sich in der Schweiz jetzt niemand mehr trauen eine straftat zu begehen.

  13. Der offenbar gutmenschlich-verträumte Gefängnisdirektor Peter Fäh meint, das diene alles der Resozialisierung:
    “Wir gehen dieses Risiko bewusst ein”.

    Drecksack. Nicht er oder „sie“ gehen das Risiko ein, das Risiko tragen ausschließlich die Bürger.

    Liegt auf der gleichen Schiene wie M.-L. Becks „Das müssen wir aushalten“ in Bezug auf Migrantenkriminalität. Nein, die Politiker müssen nie aushalten und ausbaden, was sie versaubeuteln, aushalten muss das immer der „Pöbel“.

  14. Zwischen Strafe und Resozialisierung beachtet Schöngrün strikt die Schweizer Neutralität.

    Man tut eigentlich gar nichts, sondern läßt den Dingen ihren Lauf.

  15. Ich stelle einmal mehr fest, dass unsere sogenannten Eliten in D nicht mehr das Monopol grenzenloser Dummheit verinnerlicht haben. Wir sind nicht mehr die Weltmeister der Dummheit. Die Schweiz ist im Begriff gleichzuziehen und GB hat auch sehr gute Chancen auf den WM-Titel der Dummheit – aber 2. oder 3. in dem Wettbewerb zu werden, ist ja schließlich auch noch etwas.

  16. #24 Mahner: Der Unterschied zum Hotel ist der, dass du nicht kriminell bist, deinen Aufenthalt selbst bezahlst und dich an die Hausordnung hältst.

  17. Ich wäre mit einer „Rehabilitierung“ wie in dem Film Idiocracy durchaus einverstanden 😀

  18. Hach, was seid ihr doch alle für kaltherzige Mitmenschen. Nehmt Euch ein Beispiel an den GRUENEN:

    Ziel des Jugendstrafvollzuges muss es sein, den Gefangenen durch Erziehung und Entwicklung ein straffreies Leben zu ermöglichen.

    Das sehe ich auch so. Überall diese böse Kriminalität, die wie ein Virus in der Luft rumwabert und sich auf unschuldige Jugendliche stürzt. Daran ist die Gesellschaft – also wir alle – schuld.

    Wir müssen diese Jugendlichen schützen, damit sie ihr volles Potential entfalten können und später als geläuterte und beruflich erfolgreiche Rentenbeitragszahler uns dekadenten deutschen Kartoffeln die Rente sichern.

    Da ist es doch nur fair, wenn die Gesellschaft ein bisschen in Vorleistung tritt, oder nicht?

    Gesellschaft und junge Straffällige haben ein Recht auf Wiedereingliederung und ein künftig straffreies Leben Dabei hilft aber den Jugendlichen zuallererst Förderung und nicht nur strafrechtlicher Druck.

    Vollkommen korrekt: Vor allem Förderung.

    Clevere und verantwortungsbewusste Eltern achten darauf, dass ihre Sprösslinge möglichst früh eine kriminelle Laufbahn einschlagen. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und die pädagogisch wertvollen Streicheleinheiten übernimmt der deutsche Steuerzahler.

    Investitionen in pädagogisches und (sozial-) therapeutisches Fachpersonal sind daher nicht vergebens.

    Absolut richtig! Wer da heute als Jugendlicher noch Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik studiert ist einfach nur dumm.

    Wessen Kids zu doof für eine kriminelle Karriere sind, dem empfehle ich ein Studium der Sozialpädagogik. Das ist die kommende Boom-Branche.

    Man muss nicht mal besonders intelligent für so ein Studium sein, ein bisschen weltfremd reicht als Qualifikation völlig aus.

    Dank dem engagierten Marketingbemühungen seitens unserer Polit-Elite und ihrer liberalen Migrationspolitik bieten sich hier sehr gute Berufsaussichten inclusive staatlicher Beschäftigungsgarantie.

    Lust auf mehr?

    Mehr Informationen unter:
    http://www.gruene-fraktion-bayern.de/cms/rechtspolitik/dok/166/166988.foerdern_und_erziehen_gruener_gesetzentw.html

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