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Winnenden: Böhmer fragt nach Migrantenkindern

Die Integrationsbeauftrgte der Bundesregierung, Maria Böhmer (Foto), soll sich wenige Stunden nach dem Amoklauf erkundigt haben, ob etwa gezielt Migrantenkinder erschossen wurden. „Leider“ gibt es keinen Hinweis auf einen rechtsextremistischen Hintergrund, so dass die Tat nicht als Beweis für einen verstärkt zu führenden Kampf gegen Rechts™ genutzt werden kann.

Bislang sei jedoch nichts gefunden worden, „was auf Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus hindeutet“, hieß es in Sicherheitskreisen, „doch wir gehen auch dem mit großer Sorgfalt nach“.

Die Äußerung Frau Böhmers macht uns fassungslos. Als wären deutsche Opfer nur die Hälfte wert, und als wären nicht in der Regel die Deutschen die Opfer von Migrantengewalt, nicht umgekehrt. Es ist schlicht unvorstellbar, dass nicht einmal solch eine grauenvolle Tat Politiker in ihrem Verlangen stoppen kann, auf das eigene Land zu spucken, dass vielmehr versucht wird, sie als Mittel zum Zweck zu missbrauchen.

» maria.boehmer@bundestag.de

(Spürnasen: Jacqueline, Danielleveline und grundgesetzwatch)