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Kind von Hunden totgebissen

Kind von Hunden totgebissenMitte März beißt ein freilaufendes Hunderudel auf Sizilien einen 10-jährigen Jungen tot. Zwei Tage später fällt dieselbe Meute über eine Gaststudentin aus Deutschland (24) her, die am Strand joggen will. Ihr Leben wird nur gerettet, weil Polizisten gerade dabei sind, die Mörderhunde einzufangen. Ihr Gesicht wurde zerfleischt und für den Rest ihres Lebens entstellt. Zudem ist fraglich, ob sie jemals wieder normal kauen und sprechen kann.

Auch die Basler Zeitung berichtete über die beiden entsetzlichen Vorfälle. Doch das Mitgefühl ihrer Leserschaft gilt nicht den menschlichen Opfern, sondern – den Hunden:

Stefan Weber (19.03.2009, 13:23 Uhr): „Die Hunde, die in Scicili zugebissen haben sind halbverhungerte Jagdhunde.“

Bettina kowalewski (19.03.2009, 15:10 Uhr): Was müssen diese Hunde zuvor ertragen und erlebt haben?“

Ivonne Fehn (20.03.2009, 18:56 Uhr): Im EU-Parlament kann noch bis Anfang Mai die Erklärung 3er Parlamentarier – Hutchinson, Hammerstein, Parish – die verbesserte Tierschutzgesetze (Präventivmaßnahmen, Bestrafung bei Misshandling,…) für Haustiere/ Streuner in Europa schaffen wollen, unterzeichnet werden.“

René Frisch (22.03.2009, 13:11 Uhr): „In Sizilien gibt es sehr viele Hunde, die niemandem gehören und zu wenig zu essen haben.“

Marcela Frei (22.03.2009, 18:42 Uhr): „Wann werden die zuständigen Behörden endlich verstehen, dass nur die Kastration und artgerechte Pflege der Streuner die Lösung ist?“

Antonietta Tumminello (23.03.2009, 08:31 Uhr) zitiert die casa-nostra-tierhilfe.de: „‚Wir brauchen Spenden, neue Mitglieder und ganz dringend Pflegeplätze in Deutschland.'“

Rosanna Mannu (23.03.2009, 17:20 Uhr): „Auch in Italien sind viele entsetzt und empoert ueber die Toetung von Streuhunden auf Sizilien.“

Daniel Brzobohata (25.03.2009, 13:21 Uhr): „Wieso kuemmert sich die Stadt um die arme, herenlose Tiere nicht?!!“

(Gastbeitrag von Yaab, Foto: Nach dem Vorfall wird die deutsche Studentin mit dem Helikopter in ein Krankenhaus nach Catania geflogen)




Wilders-Partei legt in Umfragen erneut zu

Partei der FreiheitDie Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders ist in den aktuellen Umfragen auf ein neues Rekordergebnis gestiegen. Sie würde aktuell 32 der 150 Sitze im niederländischen Parlament erringen. Die PVV steht damit unangefochten an erster Stelle und vier Sitze vor den Christdemokraten, der größten der drei aktuell an der Regierungskoalition beteiligten Parteien. Bei der letzten Umfrage vor einem Monat hatte die PVV erstmals die Christdemokraten mit einem Sitz überflügelt (PI berichtete).

(Spürnase: Torsten G.)




Wowi wirbt für Ausländerwahlrecht

Zur Europawahl wirbt Sexy-Wowi (Foto) bei seinem türkischen Klientel mit dem kommunalen Wahlrecht für alle Ausländer. Dafür bekommt er Applaus von Linken, Grünen und FDP. Einzig aus der Berliner CDU kommt Widerstand. Wowereit war sich nicht einmal zu blöd, sich als ebenbürtig anzubiedern, indem er sich auf einer Wahlkampfveranstaltung in München selbst als Migranten bezeichnete, da seine Eltern aus Ostpreußen eingewandert seien…

(Spürnase: madshark)




Blitzintegration: Türke wird zu Daniel K.

integrationDas hätte es zu Zeiten der DDR nicht gegeben. Da log das Neue Deutschland vor – und alle hatten es zu übernehmen. Über einen schweren Schnitzer im komplizierten Printlügengeschäft informiert uns PI-Leser Florian: „Ich wollte euch einmal zwei Zeitungsberichte senden, die unterschiedlicher nicht sein können. Während die Neue Westfälische – eine Zeitung aus Ostwestfalen-Lippe, die mehrheitlich der SPD gehört – den Täter als Türken bezeichnet, verwandelt das Westfalen-Blatt, die man eigentlich als ‚bürgerlich‘ bezeichnet, den Täter in Daniel K.“

Beide Artikel sind vom 1. April. Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man es glatt für einen April-Scherz halten!

Neue Westfälische:

Löhne. 500 Euro wollte ein Geschäftsmann aus Löhne dafür bezahlen, dass ein Komplize sein Auto vor einen Baum fährt, um die Versicherungssumme zu kassieren. Am Ende kam die Sache den 27-Jährigen wesentlich teurer zu stehen: Der Komplize erpresste einige tausend Euro und Amtsrichterin Funk verurteilte den Geschäftsmann zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro.

Rund 13.000 Euro war der Toyota wert, für den der Geschäftsmann monatliche Tilgungsraten bezahlen musste. Die Ratenzahlung fiel dem Löhner – dessen Betrieb gerade in einer finanziellen Flaute steckte – schwer. Er engagierte einen illegalen Experten für die Entsorgung seines Autos: In einer Sommernacht Anfang Juli fuhren die beiden Männer mit dem Toyota in Richtung Katzenbusch.

Der Angeklagte stieg aus und machte sich zu Fuß auf den Heimweg. Den lauten Knall, mit dem sein türkischer Kompagnon das Auto vor einen Baum fuhr, habe er noch hören können, erzählte der Angeklagte.

Der Komplize fuhr den Toyota mit so viel Wucht gegen den Baum, dass dieser später gefällt werden musste. Und er setzte noch eins drauf, indem er alle Scheiben des total zerstörten Autos zerschlug. Das kam der Polizei spanisch vor und die Beamten ermittelten weiter.

Als der Türke den Angeklagten mehrfach um große Geldbeträge erpresste und ihm und seiner Verlobten auch noch körperliche Gewalt androhte, brachte der Geschäftsmann die Sache zur Selbstanzeige. Der Türke, der trotz Vorladung gestern im Amtsgericht nicht erschien, ist untergetaucht und wird per Haftbefehl gesucht.

„Im Grunde haben Sie die Sache ziemlich dilettantisch und ausgesprochen halbschlau angestellt“, kommentierte Amtsrichterin Dr. Funk die ganze Aktion.

Der geständige Löhner wurde wegen versuchten Versicherungsbetrugs, wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen der Vortäuschung einer Straftat zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt. „Das ist das Lehrgeld, das Sie bezahlen müssen“, kommentierte der Staatsanwalt das Strafmaß.

Gegen den untergetauchten Komplizen wird gesondert ermittelt.

Westfalen Blatt:

Löhne (KaB). Der 27-jährige Löhner Thomas F. (alle Namen geändert) musste sich gestern vor Gericht verantworten, weil er den 23-jährigen Daniel K. dafür bezahlt hatte, sein Auto vor einen Baum zu fahren und zu fliehen. Thomas F. gab bei der Polizei an, sein Toyota sei ihm vor dem Unfall gestohlen worden. So wollte er die Versicherung betrügen.

Der Selbstständige Thomas F. steckte im Juli 2008 in finanziellen Schwierigkeiten. Da er monatlich hohe Raten für seinen Toyota bezahlen musste, überlegte er, wie er aus dem finanziellen Engpass herauskommen könnte. »Mir ging es nicht darum, die Versicherung zu betrügen, sondern in erster Linie wollte ich die Zahlungen für das Auto loswerden«, sagte er.

So engagierte der Angeklagte den 23-jährigen Löhner Daniel K.. »Ich habe mich mit ihm getroffen. Dann haben wir mehrere Szenarien durchgespielt. Er sagte, das mit dem Baum wäre die schnellste Variante, um an Geld zu kommen.«

Am 6. Juli 2008 fuhren die beiden Männer zum Katzenbusch in Löhne. Thomas F. übergab seinen Autoschlüssel an Daniel K., der den Toyota im Wert von 11 500 Euro vor einen Baum setzte. 500 Euro sollte der 23-Jährige für diese Tat bekommen. Beide Männer entfernten sich vom Unfallort. Später entdeckte ein Passant das Fahrzeug, an dem Totalschaden entstanden war.

Gegenüber der Polizei gab Thomas F. an, dass ihm das Auto gestohlen worden sei, während er auf einer Party gewesen sei. Die Beamten zweifelten jedoch an dieser Aussage, da Daniel K. die Scheiben des Autos nach dem Unfall eingeschlagen hatte. »Das konnten keine normalen Spuren vom Unfall sein«, sagte Richterin Dr. Tanja Funk. »Im Grunde haben sie die ganze Sache relativ dilettantisch angefasst.« Auch gegenüber der Versicherung machte Thomas F. falsche Angaben.

Nach der Tat begann Daniel K. Thomas F. zu erpressen. Er forderte zunächst 600, später 1000 und schließlich 2000 Euro Schweigegeld. Als Thomas F. sein Firmenkonto geleert hatte, um Daniel K. zu bezahlen, und trotzdem weitere Erpressungsanrufe bekam, bei denen ihm und seiner Freundin Gewalt angedroht wurde, erstattete er Selbstanzeige.

Wegen versuchten Betruges, Anstiftung zur Unfallflucht und Vortäuschen eines Diebstahls verurteilte das Gericht ihn zu 120 Tagessätzen in Höhe von 30 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig.

Gegen Daniel K. wurde ein Haftbefehl erlassen, da er ebenfalls angeklagt war, aber nicht vor Gericht erschien.

(Gastbeitrag von Florian)




Schweizer Parlamentarier bereisen Israel

Im letzten Jahr gründete Christian Waber (EDU) die parlamentarische Gruppe „Schweiz Israel“. Diese zählt bereits 48 Parlamentarier (47 Nationalräte und ein Ständerat) aus allen Parteien, bis auf die Grünen. Ziel der Gruppe ist es, die Beziehung zwischen der Schweiz und Israel zu stärken. Die erste Aktivität war ein Besuch in Israel. Zehn Personen aus drei verschiedenen Parteien (Foto) bereisten vom 27. bis 31. März den Nahen Osten und haben dabei einiges erlebt. Dieser Artikel ist eine Zusammenstellung aus den PI zur Verfügung gestellten Reiseberichten.

Tag 1:

Die Parlamentariergruppe „Schweiz Israel“ landete am 27. März wie vorgesehen in Tel Aviv. Noch am selben Abend besuchte die Gruppe, die aus Vertretern von drei Parteien besteht, die Klagemauer, die Teil des zweiten Tempels war. Am Sabbat beten viele Juden an dieser Mauer und Besucher aus aller Welt stecken Zettel mit Wünschen in die Ritzen der Steine. Auch die Schweizer Delegation betete an dieser historischen Stätte. Zur Abendrunde gesellten sich drei junge Juden, die in der Schweiz aufgewachsen sind. Einer von ihnen dient in der israelischen Armee. In dieser dauert der Dienst drei Jahre und die Gruppen seien sehr unterschiedlich zusammengestellt.

„In meinem Team ist zum Beispiel ein Beduine, ein Druse, ein Siedler, jemand aus einem linken Kibbuz – wir sind sehr bunt zusammengestellt.“

Er schilderte den schwierigen Alltag.

„Fast täglich kann ein Attentat verhindert werden, indem man die Person stellt und die Bombe oder den Sprengstoffgürtel entschärft.“

Dies nicht durch einen F-16, der das Haus in die Luft sprengt, wo der Geheimdienst den Bombenbauer ausgemacht hat, sondern durch eine Bodeneinheit, die, um die palästinensische Zivilbevölkerung zu schonen, sich selbst in Gefahr begibt.

„Ich hoffe, dass wir hier in Zukunft in Frieden nebeneinander leben können. Ich leiste meinen Einsatz auch in der Hoffnung, dass spätere Generationen diese Probleme nicht mehr haben.“

Die Parlamentarier machen sich hier ein Bild in Jerusalem

Tag 2:

Am Samstag, 28. März besuchte die Gruppe die palästinensische Seite, unter anderem Ramallah.

„Wir wollen beide Seiten hören“,

eröffnete Christian Waber (EDU) im palästinensischen Regierungsgebäude in Ramallah die Gesprächsrunde mit dem stellvertretenden Außenminister der palästinensischen Autonomiebehörde Ahmed Sabah (Fatah).

Sabah schilderte, dass weder die Hamas noch die Fatah Israel anerkennen, die Fatah werde das bei der Lösung des Konflikts tun. Der Hamas dürfe man hingegen nicht vorschreiben, dass sie Israel anerkenne. Zudem machte Sabah geltend, dass man nicht mit der Hamas verhandeln soll. Sie sei sogar in sich zerstritten.

„Israel hat die stärkste Armee im Nahen Osten.“

Dennoch habe man die erste Intifada gewonnen, weil man mit Steinen auf Panzer geschossen hatte. Interessant dass die stärkste Armee des Nahen Ostens dies über sich ergehen ließ.

„Die zweite Intifada haben wir verloren, weil wir Kaffees und Busse in die Luft sprengten.“

Sabah unterstrich, dass die Palästinenser nur dann in eine Lösung einwilligen, wenn sie Ostjerusalem als ihre Hauptstadt erhalten. Er pochte auf die Zweistaatenlösung. Eine Einstaatenlösung funktioniere nicht, da die Palästinenser deutlich mehr Kinder erhalten.

Christian Waber bewertet das Thema „Besatzung“ grundlegend anders:

„Israel beging keinen Angriffskrieg. Jedesmal wurde es von arabischen Armeen angegriffen, mit der erklärten Absicht, die Juden ins Meer zu treiben. Doch Israel siegte jeweils und nahm dabei sogar Gebiete ein. Es gab vorher keinen palästinensischen Staat. Das sogenannte Westjordanland gehörte zuvor Jordanien, der Gazastreifen zu Ägypten.“

Beim Besuch der arabischen Altstadt sowie den Hügeln rund um Jerusalem und Bethlehem hinterließ die geografische Lage bei den fünf Nationalräten aus drei Parteien einen tiefen Eindruck. Etwa dass Jerusalem, Bethlehem und Ramallah sehr Nahe beieinander liegen und dennoch zwei verschiedene Welten existieren, die nicht einfach mit ein paar Sitzungen vereint werden. Dies auch aus religiösen Gründen, die nicht ausgeklammert werden können. So hatte etwa Fatah-Minister Sabah betont, dass es einen Palästinenserstadt mit Ostjerusalem als Hauptstadt nie und nimmer geben werde. Schließlich wird der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee als drittheiligster Ort des Islam betrachtet. Die jüdische Seite sieht da aber keinen Spielraum. Denn die Klagemauer ist der letzte verbliebene Teil der zweiten Tempelanlage Salomos – dem heiligsten Ort der Juden. Hinzu kommen unzählige weitere, historisch gewachsene Probleme, die nicht einfach mit etwas gutem Willen gelöst werden können.

Daniel Däster mit Raketenteil

Tag 3:

Am Sonntag, 29. März, reiste die Gruppe in den Norden Israels, wo zuerst die Lage an der libanesischen Grenze erforscht wurde, ehe sich die Schweizer Delegation auf den Golan an die syrische Grenze begab. Mit beiden Nationen ist Israel auf dem Papier offiziell im Krieg, auch wenn die Waffen zuletzt lange meistens geschwiegen haben.

An der Grenze zum Libanon schilderte ein Militärsprecher die Situation Israels. Er machte deutlich, dass nicht die großen Hisbollah Raketen das eigentliche Problem seien – diese könne man vor dem Einschlag abschießen.

„Den Terror bringen die kleinen Raketen. Sie fliegen zu tief, als dass man sie erwischen könnte.“

Da sie leicht zu transportieren seien, werde man oft überrascht.

„Man kann sie sogar vom Rücken eines Esels aus abschießen.“

Dennoch kann eine solche Rakete großen Schaden anrichten. Auf dem Golan beschrieb der Armeesprecher das Plateau als taktisch wichtig. 1973 griff Syrien Israel überraschend an einem Sabbat an. Über den Golan kommend habe wenig gefehlt und der Norden Israels wäre überrannt gewesen. Zuletzt konnte der Staat aber entgegenhalten und die Angreifer zurückdrängen.

„Wegen der geografischen Lage ist der Golan für uns strategisch unverzichtbar.“

Es gehe um die Existenz Israels. Einen Einblick in den Alltag erhielt die Delegation bei Daniel Däster im Kibbutz Malkiya. Der Schweizer lebt hier seit rund zwei Jahrzehnten, er half eine sozialistische Farm aufzubauen. Diese liegt in Israel, direkt an der Grenze zum Libanon. Für ihn ist die islamische Hisbollah täglicher Terror:

„120 Raketen gingen auf meinem Land nieder. Man hört einen dumpfen Knall wenn sie abgefeuert werden. Dann hat man etwa zehn Sekunden Zeit, in einen Bunkerraum zu rennen.“

Perfid sei das Vorgehen, da die Raketen – die auch im Jahr 2009 geflogen kamen und kommen – gerne um die Uhrzeit auf Israel abgeschossen würden, zu der die Kinder auf dem Weg zur Schule sind.

„Diese Raketen werden auch in Syrien hergestellt“, schildert Däster. „Dort wird nun daran gearbeitet, diese mit Nervengift zu bestücken. Wegen einem Unfall vor wenigen Wochen wurde die Sache publik, rund 300 Armeeangehörige starben. Diese Meldung schaffte es aber nicht in die westlichen Medien.“

Däster befürchtet, dass er, sowie das nördliche Drittel Israels, früher oder später mit chemischem Kampfstoff angegriffen wird. Die Hisbollah beobachtet die Grenze. Auch die parlamentarische Gruppe sah den Posten der „Partei Allahs“, wie sich die schiitische Partei bezeichnet.

Abends trafen die Nationalräte den Schweizer Militärattaché, Divisionär Faustus Furrer und Benjamin Elon von der Nationalen Union. Er dankte den Schweizern für ihren Besuch. Durch die fortwährenden Raketenangriffe müsse ein Drittel der Israeli immer wieder in Schutzräumen Zuflucht nehmen.

„Das ist Terror.“

Er schilderte auch eine Friedenslösung, die in Westeuropa noch kaum bekannt ist:

„Durch eine palästinensische Föderation, in der die Westbank und Gaza dem Königreich Jordanien angeschlossen werden. Das würde Sinn machen, denn Jordanien ist zu 70 Prozent ein palästinensischer Staat und die Westbank war früher jordanisch. Auch damals war die Hauptstadt nicht Jerusalem, sondern Amman.“

Christian Waber und Christian Miesch nach der Kranzniederlegung

Tag 4:

Am Montag, 30. März, legten Christian Miesch (SVP) und Christian Waber (EDU) einen Kranz in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem nieder. Dies nach einem eindrücklichen Besuch im Museum, das gegen das Vergessen der Nazi-Verbrechen kämpft.

Das Leben im israelischen Parlament, in der Knesseth, pulsierte wie in einem Bienenhaus. So wurden etwa gerade die Ministerposten vergeben. Während sich Juri Edelstein (Likud) mit der Schweizer Delegation traf, wurde er zum Minister für Telekommunikation ernannt; in die Gesprächsrunde war er noch als Knessethabgeordneter erschienen. Edelstein bezeichnete den Iran als derzeit grösste Gefahr für Israel. Wenn jemand sage, er wolle den Judenstaat vernichten, dann würden Juden das sehr ernst nehmen.

Die Gruppe „Schweiz Israel“ hörte sich in der Gesprächsrunde Politiker von links bis rechts an. So etwa David Rotem (Parteichef „Unser Haus Israel“). In seiner Kindheit flüchteten die Eltern mit ihm aus Nazi-Deutschland ins heutige Israel.

„Sie machten mir Hoffnung. Wir werden nun niemals mehr bekriegt, sagten sie.“

Der Parlamentarier David Ben Simon (Arbeiterpartei) unterstrich die Vielschichtigkeit seines Landes, in der Einwanderer aus Afrika, Europa, Asien und Nordamerika zuhauf leben. Das Volk sei zerstritten.

„Es gibt sieben Millionen Meinungen in diesem Land.“

Die Journalisten zum Beispiel hätten eine Linkstendenz und sähen in der Regel die Geschäfte anders als die Regierung, sagt Ben Simon, der früher Reporter bei der „Ha’aretz“ war. Dennoch funktioniere der Staat in welchem Juden, Araber, Drusen und andere daheim sind.

Aviv Shiron, einst Botschafter in Bern und nun bald in Wien, schilderte, dass das Land seit der Gründung 1948 in Gefahr sei. Heute durch den Iran, dieser freilich sei auch für die Araber eine Bedrohung. Die persische Regierung stelle sich über die arabischen Länder.

„Das wurde gerade eben im Fußball-WM-Qualifikationsspiel deutlich: Saudi-Arabien siegte in Teheran mit 2:1 Toren. Fünf Minuten später entließ Staatspräsident Mahmud Ahmedinejad den iranischen Trainer!“

Raketen und Walter Glur

Tag 5:

Am 31. März, dem letzten Tag ihrer Israelreise, ist die Parlamentariergruppe aus der Schweiz knapp einem Rakentenagriff entgangen. Vier Raketen verfehlten vier Parlamentarier um zwanzig Minuten. Die Parlamentariergruppe „Schweiz Israel“ besuchte die Stadt Sderot, nahe dem Gazastreifen. Zwanzig Minuten nachdem die Delegation weg war, wurde die Stadt bombardiert.

Die Kassam-Rakten sind ein Damoklesschwert, das regelmäßig fällt. Denn es ist nicht eine Frage ob ein solches Geschoss erneut abgeschossen wird, mit dem Ziel, Zivilisten zu treffen, sondern wann.

Um 12.00 Uhr verließ die Delegation die Stadt. In einem kleinen Restaurant außerhalb der Sderots legten die Parlamentarier einen kurzen Mittagsrast ein. Dieses lag ebenfalls im Radius der Raketenreichweite. Was die Schweizer nicht wussten: bald würde das Kassam-Team zuschlagen. Die Fahrt ging weiter, in Richtung Tel Aviv, zum Rückflug in die Schweiz. Was die Gruppe unterwegs nicht mitbekam: Noch während der Fahrt stand der Ort, denn sie soeben besucht hatten, unter Raketenbeschuss. Eine Frau wurde verletzt, sie brach sich ein Bein auf der Flucht vor dem Geschoss.

Kassam-Raketen in Sderot

Nach der Landung in der Schweiz wurde die Bundeshausdelegation darüber informiert, wie knapp sie nicht Augenzeuge des Angriffs wurde.




„Terroranschlag“ auf Lenin

In Russland haben Unbekannte beschlossen, Lenin etwas Feuer unterm Hintern zu machen. Sie haben einer berühmten Statue des roten Revolutionsführers (Foto) in St. Petersburg (zu Sowjetzeiten als Leningrad bekannt) dabei den Allerwertesten gleich weggesprengt. Die Explosion habe ein rund ein Meter großes Loch in die 1926 errichtete Bronzestatue vor dem Bahnhof, wo Lenin 1917 aus dem Exil nach Russland zurückgekehrt war, gerissen. Die Hintergründe der Tat sind „unklar“. Lenins einbalsamierter echter Hintern liegt noch immer unbeschadet im Mausoleum in Moskau.

(Spürnase: Indianer)




Hirsi Ali in München

ayaan-hirsi-aliDer Besuch der Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali in Müchen, ihr Vortrag bei der dortigen jüdischen Gemeinde und der Bericht der Süddeutschen Zeitung über das Ereignis sind Thema der Pressekritik auf den Seiten der „Bürger für München„, einer Bürgerinitiative, die sich recht erfolgreich gegen den Bau einer Moschee in München Sendling engagiert.

Auf der Homepage der Bürgerinitiative heißt es dazu:

Die von Islamisten verfolgte niederländische Politikerin Hirsi Ali formuliert Forderungen an Muslime, die viele deutsche Politiker aus Dummheit oder Feigheit nicht zu äußern wagen:

„Die islamische Theologie ist ein Integrations-Hindernis!“(1)

Das jüdische Gemeindezentrum am Jakobsplatz in München ist am 24.03.2009 gesteckt voll, vielleicht 200 Menschen. Wachsam schauende, trainierte Männer achten auf ‚Sicherheit’. Angekündigt ist die Vorlesung aus einem Kinderbuch: „Adan und Eva.“ Der Untertitel verrät Brisanz: „Eine Begegnung mit dem Islam.“ (2)

Die Süddeutsche.de (SZ) wird dazu veröffentlichen: „Es ist ein Kinderbuch, aber es ist nicht harmlos. Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“ (3)

Der nächste Satz in der Süddeutsche.de fährt fort: „Bekannt wurde die heute 39jährige durch ihre scharfe Kritik an der islamischen Kultur. Sie selbst wurde streng muslimisch erzogen – und bezeichnet sich heute als Atheistin…“(4)

Was soll, darf oder kann der Leser von der Einschätzung der Süddeutsche.de halten: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“

Mit der Wort-Erklärung des führenden deutschen Wörterbuchs ‚Wahrig’ ausgedrückt, könnte es eigentlich auch heißen: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist arglos, unschuldig, naiv, friedlich, nichts Böses sinnend“ Oder, im übertragenem Sinn: „… ist nicht unschädlich, ist nicht ungefährlich“ und „Hirsi Ali ist kein Mensch, der niemanden etwas zuleide tut.“(5)

Mit dem ‚Duden’ erklärt, könnte der einschätzende SZ-Satz auch lauten:

„Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist ‚gefahrlos, nicht mit Gefahr verbunden, nicht schädlich/schlimm, ungefährlich, unschädlich“ oder: „Nichts was Hirsi Ali tut oder sagt, ist arglos, blauäugig, einfältig, naiv… (…) ohne böse Hintergedanken…“ (6)

Was, um Gottes Willen, hat nun diese Frau alles getan?

„…Hirsi Ali hat sich nicht einschüchtern lassen von den Gewaltdrohungen, sie sagt immer noch öffentlich, was sie denkt.“

Das steht so in der Süddeutsche.de – und erklärt wird:

„Bekannt wurde die heute 39jährige durch ihre scharfe Kritik an der islamischen Kultur. (…) Der Ton ihrer öffentlichen Äußerungen war immer provokant.“

Aber nicht doch! Hirsi Ali erlebte die „islamische Kultur“ in Somalia mit Zwangsverheiratung, Unterwerfung der Frau und Gewalt durch die Männer. Diese „islamische Kultur“ brachte Hirsi Ali dazu, mit ihrer Familie zu brechen, nach Europa in die Niederlande zu flüchten und sich dort politisch und journalistisch gegen diese „islamische Kultur“ zu wenden. Der Regisseur Theo van Gogh, der zum Thema ‚unterdrückte Muslima’ den aufklärerischen Kurzfilm ‚Unterwerfung’ drehte, in dem auf einem unbekleideten Frauenkörper Abbildungen von ausgesuchten Koranversen gezeigt werden, wurde in den Niederlanden deswegen von einem hasserfüllten Islamisten auf offener Straße erstochen! Am Dolch „in seiner Brust hing eine Morddrohung für Ayaan Hirsi Ali, die das Drehbuch zu dem Film geschrieben hatte. Monatelang wurde Hirsi Ali daraufhin versteckt, um ihr Leben zu schützen…“ (7)

Anzumerken ist, dass Hirsi Ali auch anschließend viele Monate lang unter Polizeischutz lebte, die niederländische Politik schlussendlich diesen Schutz nicht mehr aufrechterhalten wollte und Hirsi Ali heute in den USA lebt.

Wie schätzte die Süddeutsche.de sie ein: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“

Und über dieses „Nicht-Harmlose“ von Hirsi Ali, die nach ihrer Flucht nach den USA ihren ersten Vortrag in Europa in der Jüdischen Gemeinde Münchens hält, berichtet dann die Süddeutsche Zeitung:

„Sie verlange nicht, dass muslimische Einwanderer ihre Kleidung dem westlichen Stil anpassten. Sie fordere aber von den muslimischen Communities, eigene Haltungen aufzugeben und sich den westlichen Werten zu öffnen: Demokratie, Toleranz, Gleichberechtigung der Frau. Und dass diese Werte in die Tat umgesetzt werden: Dass Mädchen nicht länger von der Schule ferngehalten und gegen ihren Willen verheiratet werden. Dass Frauen nicht mehr unterdrückt werden.“ (8)

Die ‚nicht-harmlose’ Hirsi Ali wird in der Süddeutsche.de weiter zitiert mit „Die islamistische Theologie ist ein Integrations-Hindernis“ und mit weiteren ‚nicht-harmlosen’ Hinweisen wie beispielsweise, „…viele Muslime würden der Demokratie feindselig gegenüberstehen. Demokratie-Befürworter, findet Hirsi Ali, kämpfen nicht leidenschaftlich genug mit den Radikalen.“ (9)

Die Münchner Zeitungskonkurrenz ‚Münchner Merkur’ mit der Journalistin Christine Ulrich wird für die gleiche Veranstaltung von Hirsi Ali deren Ausführungen so zusammenfassen, „dass man Muslime in Europa zwingen müsste, hiesige Werte anzuerkennen. Dass es möglich sei, Menschen zu überzeugen. Dass Bildung dabei ein Schlüssel sei.“ (10)

Wie wahr, dieser Satz mit der Bildung! Der auch für junge Journalistinnen gilt, die für die Süddeutsche Zeitung schreiben so wie Sarina Pfauth, die Ayaan Hirsi Ali sah, ihr zuhörte, sie fotografierte.

So flexibel man sich als Redakteurin im SZ-Ressort München auch mit Themen ‚von Sport bis Mord’ vielschreibend auch ausdrücken muss – für die korrekte Einordnung von Hirsi Ali wäre die richtige „Bildung dabei ein Schlüssel“ gewesen! (11)

Quasi mit der Basisbildung, den Grundfragen journalistischer Ausbildung, den „5 Ws“: Was, wer, wie, wo, warum…

Was hat Hirsi Ali veranlasst, ihre Familie, ihre Heimat zu verlassen?

Wer hat ihre Flucht nach Europa, von Europa nach den USA veranlasst?

Wie fühlte sie sich, als Theo van Gogh erstochen, sie von Islamisten gejagt wurde?

Wo fühlte sie sich frei von Verfolgung, von Hass, von dumpfem Denkzwang?

Warum ist Hirsi Ali keine ‚Täterin’, sondern eine Verfolgte, ein ‚Opfer’?

Wieso fragt man bei uns nicht laut nach den Verursachern, nach der letzten Ursache?

Warum sagt Hirsi Ali, die in unserem westlichen Kulturkreis Demokratie und Toleranz kennen gelernt hat:

„Ich selbst habe dadurch angefangen, die Freiheit zu schätzen. Ich habe angefangen, daran zu glauben!“ (12)

Was stand in der Süddeutsche.de: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“

Was stand im ‚Münchner Merkur’: „Man möchte mehr von ihr hören!“

Die ‚Bürger für Sendling’ möchten diesen Wunsch als Bildungsauftrag für alle jungen Journalisten und Journalistinnen erweitert sehen – schließlich sollten gebildete Journalisten in unserem Staat als „Vierte Gewalt“ mit ‚der richtigen Moral’ (als Lektüre empfehlen wir Kant) intelligent, wach und unkorrumpierbar unsere Zeitläufte verfolgen.

Und weil wir ‚Bürger für Sendling’ für München eine abendländisch-freie Zukunft wollen, wünschen wir uns einen solchen journalistischen Nachwuchs auch für die Verlagsgruppe der Süddeutschen Zeitung! (dg)

Informationen:

01 Sueddeutsche.de vom 24.3.2009, Ressort München,
02 ebenda
03 ebenda
04 ebenda
05 Wahrig. Dt. Wörterbuch, 7.Auflg., S. 602
06 Duden, das Synonymwörterbuch, 2004, Bd.8, S.466
07 Alle Zitate: Sueddeutsche.de, s.o.
08 ebenda
09 ebenda
10 Münchner Merkur: ‚Scharfe Thesen. Ayaan Hirsi Ali spricht über Islam und Integration, Sunnyi Melles liest
11 Sueddeutsche.de, s.o.; Sarina Pfauth (28), SZ-München-Redakteurin (Kommunikationswissenschaft, Politik und Interkulturelle Kommunikation LMU München u. Helsinki), Praktika bei jetzt.de, SWR, BR, ZDF; danach Volontariat bei sueddeutsche.de.

Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)




Kauft bei Juden!

Israel, das selbst keine Bodenschätze hat und hauptsächlich auf das Exportgeschäft angewiesen ist, leidet sehr unter den links-gutmenschlichen Boykott-Aktionen gegen israelische Produkte. Wer Israel unterstützen möchte, sollte sich darum nicht nur über die antisemitischen „kauft nicht bei Juden„-Parolen aufregen, sondern im Gegenzug selbst gezielt israelische Produkte einkaufen, um etwas zu bewirken.

Fast in jedem Detailhandelsgeschäft finden sich Erzeugnisse „made in Israel“: Orangen, Zitrusfrüchte, Mandeln, Blumen, Gewürze, Wein, Teesorten, Kosmetika mit Salz vom Toten Meer, Elektronik etc. Man kann auf Diversen Internetportalen, wie beispielsweise hier, auch online israelische Produkte bestellen.




Goran Luigi aus Bosnien wollte nur spielen

Vor zwei Tagen berichteten wir über ein entzückendes siebenjähriges Schwergewicht (Foto), das auf eine 17-jährige Joggerin einschlug und versuchte, ihr das Handy zu rauben. Damit der Leser keine richtigen Schlüsse zieht, wurde der Goran aus der BILD zum Luigi im TAGESSPIEGEL. Einen deutschen Namen für das Kind aus Bosnien (eine Information, die der TAGESSPIEGEL jetzt versehentlich an den Leser weitergab) hatten wir zwischendurch auch schon.

Luigi aus Bosnien jedenfalls wollte nur spielen, da ist sich Mutter Sofia aus Bosnien ganz sicher. Warum sie ihrem spielenden Kind dann Hausarrest erteilte, erschließt sich uns nicht.

„Luigi hat nur einen Spaß gemacht. Er hat das Mädchen nur aus Witz an der Wange berührt, nicht geschlagen“, schildert seine Mutter gestern wild gestikulierend vor der Haustür. Die im fünften Monat schwangere Frau hat neben Luigi, der eine Sonderschule in Mitte besucht, noch sechs weitere Kinder zu betreuen. Sie behauptet, dass Luigi – der angeblich schon 60 Kilogramm bei 1,35 Meter Größe wiegen soll – keiner 17-Jährigen etwas tun könnte.

Jedenfalls soll Sofia aus Bosnien wegen ihrer großen Kinderschar für Sonderschüler Luigi aus Bosnien jetzt Hilfe vom Jugendamt bekommen, um ihren Erziehungsauftrag wahrzunehmen. Damit die lieben Kleinen später einmal tüchtige Rentenzahler werden. Bisher hatte das Jugendamt mit Rücksichtnahme auf den kulturellen Hintergrund von Sofia und Luigi aus Bosnien vor dieser Maßnahme zurückgeschreckt.

(Spürnase: Christian F.)




Cem im Reich des Bösen

ozdemir-gitmoSkandal im Reiche Obamas: Grünen-Chef „Yes we CEM“ Özdemir wurde bei der Einreise in die USA eine Stunde lang kontrolliert, als ob er ein ganz normaler Mensch wäre. Der Tagesspiegel vermutet:  „Die Mischung aus nichtdeutschem Namen, muslimischer Herkunft und speziellen vegetarischen Essenswünschen auf dem Flug könne den Wunsch nach genauer Überprüfung ausgelöst haben.“ PI weiß es mal wieder besser.

Der Spiegel berichtet:

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir ist bei der Einreise in die USA für eine gesonderte Sicherheitsüberprüfung festgehalten worden. Er sei mit seiner Frau am Flughafen Washington-Dulles ohne weitere Informationen in einen Nebenraum gewiesen worden, berichtete Özdemir dem Berliner „Tagesspiegel“. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte „Verzögerungen“ bei seiner Einreise am Montag. Dabei hatte die deutsche Botschaft Özdemirs Besuch angekündigt und einen Mitarbeiter zum Airport geschickt, wie ein Ministeriumssprecher sagte.

Muslimische Herkunft und vegetarische Essenswünsche sollen der Grund für die Überprüfung gewesen sein? Falsch. Wie PI herausgefunden hat, hat die Regierung Obama angeordnet, ausländische Diplomaten als besondere Bezeugung von interkulturellem Respekt nach den Sitten ihrer Heimatländer zu begrüßen.

Für „Germany“ wurden dazu Bilder und Nachrichten vom 20. September in Köln ausgewertet, wo Parlamentarier und Gäste aus befreundeten Nachbarstaaten drei Tage lang in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und ohne Polizeischutz einem randalierenden Mob ausgeliefert wurden. So gesehen hat Cem Özdemir Glück gehabt, dass er nicht, wie es in Köln üblich wäre, auch noch im Klo weggespült wurde.

(Spürnasen: jonny2000, Reinhard, John A., barbara)




Bushido: „…ich hätte deinen Kopf abgeschnitten!“

BushidoIn der gestrigen SAT.1-Sendung „Akte 09“ wurde über die Beziehung des Rappers Bushido zu seiner 23-jährigen Ex-Freundin Martina Bolliger (Tochter eines Schweizer CEOs) berichtet. Der „harte Rapper mit dem weichem Herzen“, wie er sich selber gerne sieht, machte seinem Image und seiner islamischen Sozialisation bei den Dreharbeiten zum SAT.1-Beitrag alle Ehre.

Den „Akte 09“-Reportern drohte er unverhohlen:

„Ich fi… euch alle drei“, „Du weißt, dass ich solche Hurensöhne wie dich nicht zum ersten Mal sehe, OK?“, „Hättest du meine Mutter gesehen oder gefilmt, ich hätte deinen Kopf abgeschnitten.“

Das Video zur Sendung:

» Netzeitung: „Mir ist egal, was am 11. September passiert ist“

(Spürnase: Wanderfalke)




EU ist, wenn die Polizistin zur Polizeikraft wird


In der EU-Kommission sind hochbezahlte Leute mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Deren Augenmerk ist nicht nur auf den Bürger mit all seinen menschlichen Schwächen gerichtet, sondern auch dessen Sprache. Denn während dem Islam mit seiner Entrechtung der Frau alle Türen geöffnet werden, muss die Sprache gesäubert werden – von sexistischen Einflüssen.

Polizeikraft statt Polizistin, fahrendes Personal statt Fahrer: Die Parlamentsverwaltung der Europäischen Union hat eine Broschüre für „geschlechtsgerechten Sprachgebrauch“ herausgegeben. Ziel der Maßnahme ist es, sexistische Wörter und Formulierungen in offiziellen Papieren zu vermeiden.

In Europa tobt die Krise, aber das EU-Parlament hat andere Sorgen: „Sexistische Formulierungen“ in den Veröffentlichungen des Hohen Hauses sollen verschwinden. Dazu hat die Parlamentsverwaltung jetzt eine 16-seitige Broschüre vorgelegt: „Geschlechtergerechter Sprachgebrauch beim Europäischen Parlament“. Sie soll Dolmetschern und Politikern als Leitfaden dienen für eine „geschlechtergerechte Ausdrucksweise“. Der CDU-Europaabgeordnete Markus Pieper ist empört: „Wir brauchen diese Bevormundung nicht. Hört auf mit dem Schwachsinn!“

Ein Schnellschuss war das Heftchen, das auch in den Informationszentren des EU-Parlaments im Ausland verteilt wird, jedenfalls nicht.

Jahrelang hatte sich eine „hochrangige“ Arbeitsgruppe unter der Leitung von acht Vizepräsidenten mit „der Anleitung für eine geschlechtergerechte Sprache“ beschäftigt.

Rastlos haben sie nach Wörtern in den Parlamentsveröffentlichungen gesucht, die als „einseitig, diskriminierend oder herabsetzend ausgelegt werden können“. Und sie sind fündig geworden: „In manchen Sprachen ist das Element Mann in Ausdrücken enthalten, mit denen Frauen ebenso gemeint sind wie Männer: Fachmann, Staatsmann, Seemann.“ Das dürfe so nicht weitergehen.

„Mit etwas Bemühung und Umsicht lässt sich zumeist eine auf die Geschlechter bezogene neutrale Ausdrucksweise finden“, dozieren die Experten. Sie fordern, in offiziellen Texten das Wort „Fahrer“ durch „fahrendes Personal“, den Begriff „Polizist“ durch „Polizeikraft“ und die Bezeichnung „Lehrer“ durch „Lehrkraft“ zu ersetzen.

Der Abgeordnete Pieper sagt: „Man kann auch Probleme schaffen, wo keine sind.“ Er schaut auf das Heftchen in seiner Hand und verdreht die Augen: „Wie wäre es jetzt mit einer Männerinitiative gegen Deutsch als ,Mutter‘-Sprache?“

In George Orwells Vision von Ozeanien rechnete man mit dem Abschluss der Entwicklung von Altsprech zu Neusprech für das Jahr 2050. In der EU könnte man schneller sein…

(Spürnasen: Israel_Hands und Thomas D.)