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Erdogan: „Es gibt keinen moderaten Islam“

turkenfuhrerMan kann Türkenführer Erdogan vieles nachsagen, sicher aber nicht, dass er wenig vom Islam kennt, so wie es grüne IntegrationsbeauftragtInnen in Deutschland von sich selber offen zugeben. Erdogan hatte es vor zwei Jahren schon laut und deutlich gesagt, aber xenophile Einäugige leugnen es immer noch. Deswegen wiederholt es der oberste Chef türkisch-staatlicher Moscheevereine in Deutschland  nochmals bei einem Vortrag in Oxford: Es gibt keinen moderaten Islam und die Türkei verwahrt sich dagegen, als Beispiel eines solchen genannt zu werden. Außerdem wird es Zeit, dass Juden und Christen endlich Mohammed als Propheten anerkennen.

Die türkische Zeitung Hürriyet berichtet in ihrer englischsprachigen Ausgabe:

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan weist Versuche zurück, die Türkei als Repräsentanten eines moderaten Islam zu bezeichnen. „Es ist nicht akzeptabel für uns, einer solchen Definition zuzustimmen. Die Türkei war niemals ein Land, das ein solches Konzept repräsentiert hätte. Darüber hinaus kann Islam nicht als moderat oder nicht moderat eingestuft werden“, sagte Erdogan am Donnerstag bei einer Rede vor dem Zentrum für Islamstudien in Oxford.

Kurz vor dem Besuch des in der Türkei ungeliebten US-Präsidenten Barack Hussein Obama, gegen den heftige Massenproteste erwartet werden, widerspricht Erdogan damit dessen Einschätzung der Türkei als „moderates islamisches Land“.

Erdogan forderte die westlichen Gesellschaften auf, sich mehr für Zusammenarbeit und Dialog mit dem Osten zu öffnen. „Man muss wissen, dass ein böswilliges und aggressives Herangehen an die empfindlichen Themen der islamischen Welt, in dem man sich hinter demokratischen Freiheiten wie der freien Meinungsäußerung und der Freiheit der Publikation versteckt, nicht akzeptabel ist.“

Unter Hinweis auf die Bedeutung von Verständnis und Respekt betonte Erdogan, er glaube und respektiere Moses und Jesus als Propheten. „Ich erwarte dieselbe Einstellung von jedem Juden und Christen gegenüber meinem Propheten“, bemerkte Erdogan. Er unterstrich die Bedeutung der türkischen EU-Mitgliedschaft als Bindeglied zwischen Westen und Osten.

Erneut verteidigte Erdogan seine verbalen Ausfälle gegen Israel in Davos. Dies sei seine menschliche Pflicht gewesen.

(Spürnase: David A., Übersetzung: PI)