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Türkischer Schriftsteller „beleidigt“ Moslems

Der türkische Autor Nedim Gürsel (Foto) muss vor Gericht, weil er mit seinem Roman „Allahs Töchter“ die religiösen Gefühle der Moslems verletzt haben soll. Die türkische Religionsbehörde hat das Buch als beleidigend eingestuft. Dass das Religionsamt ein Urteil über seinen Roman abgab, bringt Gürsel auf die Palme. „Das ist eine staatliche Behörde. „Wie kommt (diese Behörde) denn dazu, ihre Meinung über ein literarisches Werk abzugeben?“ Außerdem sei der Roman falsch zitiert worden, so dass Gürsel davon ausgeht, dass die Beamten sein Buch gar nicht gelesen haben.

(Spürnasen: I.K und Juris P.)