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Der Kongress – die andere Nachbetrachtung

pro-galgen

Der sogenannte Anti-Islamisierungs-Kongress ist vor einigen hundert Zuschauern zu Ende gegangen. Es ist dabei müßig, sich darüber zu streiten, ob es 200 oder 500 waren und wie viele nicht durchgekommen sind, auch ob es ein Erfolg ist, wenn die Pro-Bewegung nicht einmal ihre Mitglieder – oder behaupteten Mitglieder – vollständig mobilisieren konnte. Das ist auch nicht das Thema dieses Beitrages.

Hier geht es um einige geladenen Redner und ihre Aussagen, in denen viel von Überfremdung und wenig von Islamkritik die Rede war.

Über Petra Edelmannova, Parteivorsitzende der Narodni strana (Nationale Partei) die bei der letzten Parlamentswahl 0,17% der Stimmen einfuhr und die in ihrer Rede viel von Demokratie und heiliger Pflicht zum Widerstand sprach, erfahren wir, dass sie sich bei der nächsten für eine „Endlösung der Zigeunerfrage“ einsetzen wolle.

Die Nationalpartei (Narodni strana) will zwar mit einem Gedenkstein offiziell der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedenken, die Roma, die in einem bestimmtem Lager ums Leben kamen, sind damit jedoch nicht gemeint. Denn, wie die Parteivorsitzende Petra Edelmannova unlängst der Presse sagte, seien unter den Lagerinsassen auch viele „Asoziale“ gewesen, die keine Gedenkstätte verdient hätten. Im übrigen habe es keinerlei Genozid gegeben und die 326 Opfer, überwiegend Kinder, hätten ihren Tod durch mangelnde Hygiene selbst verschuldet.

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft rund um den Europaabgeordneten Bernd Posselt bezeichnete sie als direkte Nachfolgerin der NSDAP. Sie fordert die Deportation aller Sudetendeutschen aus Tschechien. „Mehrere Lastwagen könnten mit denjenigen beladen werden, die sich wieder nach dem Reich, einer deutschen Nation und einem Führer sehnen“.

Natürlich war das alles den Verantwortlichen vor der Kundgebung bekannt – sie wurden im Vorfeld sogar von PI darauf hin angesprochen. Dass Edelmannova trotzdem mit einem Redebeitrag bei der Hauptkundgebung geehrt wurde, verwundert nur, wenn man die Geschichte von Pro Köln nicht allzu genau kennen will. „Zigeuner“ waren und sind Hassobjekte der Bewegung schon seit der Zeit, als sie noch als „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ ihr Wesen trieb. Viel Hass auf Pro Köln wurzelt noch in dieser Zeit, als sie mit Aktionen wie einer Steckbrieffahndung nach Roma die Sympathien der Kölner für lange Zeit verspielten. So etwas mag man im Rheinland nicht.

PI-Leser Hufeland schreibt:

„Ich finde es schon richtig widerlich, wie Beisicht auf der Veranstaltung der rechtsextremen Tschechin Edelmannova nach jedem gesprochenen Satz beigeistert klatscht.“ (…) Mit solchen Verbündeten kann man keine wertkonservativen Wählerschichten, insbesondere aus den Vertriebenenverbänden oder bei den Spätaussiedlern, gewinnen und gerade dieses Wählerpotential gilt es anzusprechen.

Wie gesagt, wenn pro es nicht schafft, sich von gewissen Leuten zu trennen und bei derartigen Kongressen nicht ständig dubiose Bündnispartner einzuladen, ist die Bewegung bald kaputt.

Ein Wilders aus Holland weiß schon, warum er sich von Beisicht und co. nicht vor deren Karren spannen lässt, (…)

Mit solchen Leuten wie der rechtsextremen Tschechin gibt man dem bekennenden Islamkritiker Giordano die Argumente gegen pro Köln und da muss ich Giordano durchaus recht geben.

Wie gesagt, einem Geerd Wilders aus den Niederländern würde so etwas nicht passieren und deshalb hat er auch so einen Erfolg in der Bevölkerung.“

Ein anderer Ehrengast des Kongresses, Robert Spieler, Vorsitzender der französischen Nouvelle Droite Populaire, veröffentlichte am 28. August 2007 einen begeisterten Artikel, der den Iran in seinen Aktivitäten zum Bau der Bombe rechtfertigt, die im Gegensatz zu der amerikanischen von Hiroshima und Nagasaki nur zur Abschreckung gebaut werde (Sterben für Sarkozy, Bush und die Lobbyisten?) verfehlte in seiner Ansprache am 10.05. glatt das Thema, indem er über „politische Banken“ und Kapitalismus herzog.

Alles in allem muss man sich fragen, wes Geistes Kind sich mit solchen Leuten umgibt. PI-Leser Gil fragt:

„- Einige dubiose Gestalten unter den 300 Leuten, die definitiv von der Kleidung und dem Auftreten her einer extremen Rechten zuzuordnen sind, haben zum Großteil Französisch und/oder flämisch (?!) gesprochen, sich zum Teil Anti-Israelisch geäußert. Hat Pro Köln diese Leute nötig (auch wenn’s nur unter 10% waren)?“

Und Norbert Gehrig bemerkt:

„Schon auf dem Bahnhof in Leverkusen wurden wir Frankfurter von der Front National aufgefordert, Abstand zu halten. Grund : Unsere Israel Fahnen. . Sind keinem die vielen Jugendlichen mit den Rot Weis Schwarzen Fahnenstickern auf den Baseballmützen aufgefallen, die Aufdrucke auf den T-shirts (Foto: Pro Köln Anhänger: „Eure Galgen werden schon gezimmert“)?

Macht die Augen auf Leute. Islamkritiker kommen aus den verschiedensten Schichten. Aber National-Sozialisten und ihre Nachfolger zählen nicht dazu. Die NS Elite war Anhänger der Islamfaschisten, der Großmufti von Jerusalem lebte bis 45 in Berlin.

Und Nazis gehen nicht dahin, wo sie nicht willkommen sind

Pro Köln hat ein gutes Stück Arbeit vor sich. Durch Taten beweisen, dass sie nichts mit diesen Leuten zu tun haben. Durch Taten.“

Um das einmal klarzustellen: Fremdes, das sich integriert und Grundgesetz und Menschenrechte achtet, kann durchaus bereichernd sein. „Überfremdung“ und die Diskussion darüber hat nichts mit Islamkritik zu tun. Wer beides zu verbinden trachtet, dem glaubt man gerne, wenn er wie Beisicht in der Jungen Freiheit berichtet, Pro habe ein Thema gesucht, um viele Unzufriedene zu erreichen und dabei die Islamkritik „gefunden“. Eine Aussage, die auch der Verfassungsschutz in seinem Bericht ausführlich zitiert. Wer seinen Besuchern Gäste wie die hier kritisierten zumutet, verzichtet offenkundig auf Unterstützung aus der bürgerlichen Mitte. Der Kongress hinterlässt nicht nur Begeisterung, von der hier viel die Rede war, sondern auch tiefe Enttäuschung und Ernüchterung. Und wenn man in Pressevideos sieht, wie der obige Herr Gegendemonstranten hinterher kräht: „Geh doch zu Hause, Du alte Scheiße“ auch ein wenig Scham. Wer das noch kennt.

» Dr. Gudrun Eussner: Der Anti-Islamisierungskongreß und seine Redner




Die lange Odyssee zum Pro Köln-Kongress

Der Weg zum Anti-Islamisierungskongress war wie ein Gang nach Canossa. Kurz nach 10 Uhr, noch eine Stunde bis zum Beginn des Anti-Islamisierungs-Kongresses. Weiträumig rings um den Barmer Platz überall Polizeisperren. An der ersten hieß es kategorisch: „Hier kein Durchgang“. Obwohl es von dort nur etwa fünf Minuten Fußweg zum Barmer Platz gewesen wären.

Wir wurden auf eine andere Absperrung verwiesen, 200 Meter entfernt. Hier hieß es: „Gehen Sie über die Rheinbrücke zurück, von da zur nächsten und wieder rüber. Dort gibt es einen Durchgang“. Hurra. Dieser Fußmarsch hätte bis zum Ende der Veranstaltung gedauert. Um an der dortigen Sperre wahrscheinlich den gleichen Diskussionen ausgesetzt zu werden. Der friedfertige Bürger, der sein demokratisches Recht wahrnehmen will, an einer angemeldeten und genehmigten Veranstaltung teilzunehmen, wird ganz offensichtlich von Polizeibeamten an seinem Recht gehindert. Was hatte der Kölner Polizeichef Steffenhagen, gebrieft vom OB Schramma, wohl für Instruktionen ausgegeben?

Es dürfte im politischen Interesse der Kölner Machthaber gelegen haben, ein möglichst armseliges Häuflein Islamkritiker vor den Fernsehkameras und Fotoapparaten erscheinen zu lassen. Die Gleichung lautete: Pro Köln = alles Nazis; Alle Teilnehmer der Veranstaltung = ebenfalls alles Nazis. Eine Stigmatisierung allererster Güte. Alte Kommunisten dürfen bei der Fortsetzung der Mauermörderpartei bedenkenlos Karriere machen, kein Problem. Ein ehemaliger linksextremistischer Straßenschläger wird Außenminister, wunderbar. Aber wenn ein 16-Jähriger Patriot als junger Heißsporn bei der falschen Partei war, dies erkannte und nach zwei Jahren wieder austrat, das Ganze ein Vierteljahrhundert her, dann ist der Stempel ein Leben lang aufgedrückt. Ein unliebsamer politischer Gegner, der sich gegen Parteienfilz, Klüngel und Islamisierung ausspricht, ist eben unbequem. Rechts entspricht im Deutschland des Jahres 2009 nicht der Political Correctness. Der Mainstream der Nation ist weit nach links gerückt.

Die Diskussionen an der Polizeisperre gehen weiter. Warum darf hier keiner durch? „Wir selektieren“. Es sollen also die als gefährlich und gewalttätig bekannten linksradikalen Gegendemonstranten von den friedlichen Teilnehmern der Demonstration getrennt werden. Das macht natürlich Sinn. Aber ein kurzer Blick reicht aus, um die einen von den anderen zu unterscheiden. Sweater mit dem Aufdruck „Terrorgruppe“, Plakate mit der Aufschrift „Pro Köln rotz würg“ und mit Bildern von zuschlagenden Antifanten reichen normalerweise aus, um die richtige Auswahl an der Selektionsabsperrung vornehmen zu können. Aber bei den Beamten war erst nach dem Vorzeigen eines Presseausweises Bereitschaft zu erkennen, Durchlass zu gewähren. Allerdings nur für den Journalisten. Die anderen Gruppenmitglieder, alles wackere PI-ler, die schon am Vorabend in der Kölner Volkshochschule ausführliche, von großer Sachkenntnis gekennzeichnete Diskussionen mit dem Islam-Konvertiten Dr. Raschid Bockemühl führten, sollten ausgesperrt bleiben.

Wie gesagt: Klar erkennbare friedliche interessierte Teilnehmer einer angemeldeten Kundgebung. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Auf weitere Nachfrage wurde dann auf einen Polizei-Pressesprecher verwiesen, der sich wohl irgendwann melden würde. Mittlerweile ist es viertel vor elf, die Zeit drängt. Ein Beamter meint mit ironischem Blick, man könne sich ja beim Polizeipräsidium in Düsseldorf melden. Nach weiteren Diskussionen kommt dann die Ansage, eine „Polizei-Eskorte“ würde kommen, die uns zum Barmer Platz führt. Nun, es waren mehr als zwei Dutzend Beamte anwesend, die gelangweilt an der Absperrung herumstanden, aber gut. Nach weiteren fünf Minuten Warten und hartnäckigen Diskussionen wurden wir dann tatsächlich als Gruppe durchgelassen, von zwei Beamten eskortiert. Wir kamen an weiteren zwei Sperren vorbei, wo die Beamten wissen wollten, was das für eine Gruppe sei. Nachdem unsere Eskorte Auskunft gab, kamen wir durch.

Das lauter werdende Krakeelen der Antifanten zeigte uns, dass wir kurz vor dem Barmer Platz waren. „Wir kriegen Euch alle“, „Nazis raus“, „Nie wieder Deutschland“, man kennt mittlerweile die originellen politischen Aussagen der roten Demonstrationsguerilla. Wir hatten durch die vielen Behinderungen den Beginn der Veranstaltung mit dem Segen der mutigen Schweizer Pfarrerin leider verpasst. Aber wir waren da. Die Odyssee hatte ein Ende. Aber wenn man den 20. September des letzten Jahres noch in Erinnerung hat, wo friedliche Demonstranten durch linksradikale Schlägergassen hindurch mussten, wo die rote SA Pflastersteine auf islamkritische Bürger warf, kann man schon einen deutlichen Fortschritt erkennen.

Und wenn die Polizeibeamten ihre Augen und Ohren aufmachten, konnten sie sehen, auf welcher Seite blindwütige Gewaltbereitschaft und einstudierte sinnfreie Parolen waren, und auf welcher Seite friedliches Demonstrieren mit gesundem Menschenverstand zu finden war. Vielleicht sind sie aufgewacht, wie auch hoffentlich viele Kölner Bürger, die auf die Falschberichte und Denunzierungen der Monopolpresse nicht hereinfallen. Am Barmer Platz waren Menschen aus ganz Europa versammelt, die über den Islam Bescheid wissen, das Märchen von „Islam bedeutet Frieden“ schon längst nicht mehr glauben und die wahren Freiheitskämpfer des 21. Jahrhunderts sind. Um mit Thatchers Worten zu sprechen: „Es war ein gutes Gefühl, auf der richtigen Seite gestanden zu haben“.

Auch wenn die Macht und anscheinend auch die Masse noch auf der anderen Seite steht: Viel Feind, viel Ehr. Eine Sophie Scholl wurde denunziert, beleidigt, isoliert, verhaftet und umgebracht. Aber die Wahrheit war auf ihrer Seite. Wer mit dem Strom schwimmt, ist ein toter Fisch. Solange wir leben, schwimmen wir gegen den Strom einer unwissenden, naiven und verblendeten Pro-Islam-Kampagne. Wir wissen: Der Koran ist weitaus schlimmer als „Mein Kampf“. Schon damals hätten mehr Menschen lesen sollen statt schreien. Aber es gibt eben noch viel zuviele, die aus der Geschichte nicht gelernt haben. Auch wenn sie glauben, auf der Seite der „Guten“ zu stehen. Welch verhängnisvoller Irrtum…

(Gastbeitrag von byzanz)




Kentucky Fried Chicken (KFC) wird halal

kfcNicht einmal die Kentucky-Hühner sind mehr vor der Islamisierung sicher. Aufgrund der großen Nachfrage nach halal Menus, hat jetzt auch die beliebte amerikanische Restaurant-Kette KFC in Großbritannien erstmal probeweise islamisch-korrektes Essen eingeführt. Dafür werden die Kentucky-Chicken zwangskonvertiert, wie es in der KFC-Erklärung steht.

„Damit unsere Hühnchen als halal akzeptiert werden, wird von einer angemessenen Person zum Zeitpunkt der Schlachtung ein Segen gelesen – nichts anderes ändert sich. Allerdings, wird in unseren halal Versuchs-Filialen kein Speck serviert, weil Schweinefleischerzeugnisse nicht halal sind.“

Ist etwas im Laden halal, muss demnach alles halal werden.

(Spürnase: Eichbaum)




Trinitäts-Orden ausrangiert, weil zu christlich

Orden politisch korrekt ausrangiertDas Trinitäts-Kreuz, ein ausschließlich von der Queen persönlich verliehener Verdienst-Orden für besonders ehrenwerte Bürger der ehemaligen britischen Kronkolonie Trinidad und Tobago, ist eine Auszeichnung, die Muslimen und Hindus heute nicht mehr gut genug ist.

Darum wurde der Trinitatsorden (Foto l.) mit dem politisch korrekten Orden der modernen Republik Trinidad (Foto r.) ersetzt. Die Republik Trinidad in der Karibik ist bis heute Mitglied des Commonwealth, dessen Staatsoberhaupt die Königin von England ist. Ob eine christliche Queen, auch bald als Beleidigung wahrgenommen wird?

(Spürnase: Skeptiker)




Kölsche Zustände in Wien-Brigittenau

Bürgerinitiative DammstraßeIslamkritische Kundgebungen unter dem Vorwand der „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ zu unterbinden, scheint langsam in Mode zu kommen, auch in Österreich. Dort fordert die sogenannte Menschenrechtsorganisation „SOS Mitmensch“ eine für Donnerstag geplante Demonstration der von der FPÖ unterstützten „Bürgerinitiative Dammstraße“ gegen den Bau eines islamischen Zentrums in Wien-Brigittenau nach Kölner Vorbild und mit derselben fadenscheinigen Begründung zu verbieten.

„SOS Mitmensch“ vermutet eine

akute Gefahr der nationalsozialistischen Wiederbetätigung durch rechtsextreme Demoteilnehmer.

Angeblich hätten Besucher einer früheren Demonstration 2007 T-Shirts mit Aufdrucken wie „Sturmwehr“ oder „88“ getragen. Die Träger der phösen Shirts könnten natürlich auch eingeschleuste Linke gewesen sein, Hauptsache jeder Widerstand gegen die Islamisierung kann unterbunden werden.




Abriss des Kölner Doms beschlossen!

Dom AbrissDer Beschluss wurde vom Stadtrat mit großer Mehrheit in der Nachtsitzung nach der gemeinsamen Beteiligung am Freitagsgebet genehmigt. Dagegen haben nur die Abgeordneten der rechtspopulistischen Bürgerinitiative „Unser Dom – Unser Leben“ gestimmt. Sie wird bekanntlich seit Jahren schon vom Verfassungsschutz beobachtet. Weiter gehts auf der Achse des Guten…

(Spürnase: MozartKugel, le waldsterben, DESRSL, Martin H.)




Über den Wolken 2.0: „Ming Fründ es Ausländer“

Ming Fründ es AusländerNachdem letztes Jahr beim ersten Anlauf des Anti-Islamisierungskongresses ein Flugzeug mit Pro Köln-Banner am strahlend blauen Kölner Herbsthimmel kreiste, kupferten die Gegner bei der Wiederholung des Kongresses die Idee ab und ließen ebenfalls ein Flugzeug, diesmal mit dem kölschen Schriftzug „Ming Fründ es Ausländer“, kreisen.

Update: Da Missverständnisse unter unseren Lesern aufgekommen sind, sei noch einmal darauf hingewiesen: Das Flugzeug wurde – wie uns Pro Köln-Generalsekretär Markus Wiener telefonisch bestätigte – definitiv nicht von Pro Köln in Auftrag gegeben. Die Meldung auf der Pro Köln-Seite und die dazu geschickte Rundmail vom 7. Mai war satirisch gemeint.

Das Skurile: Auf Seiten der Kundgebungs-Teilnehmer von Pro Köln waren viel mehr Ausländer anwesend als unter den meist lokalen Antifanten. Schön, dass Köln die zum Kongress angereisten internationalen Gäste so unfreiwillig herzlich begrüsst.

Anmerkung: Der Pilot, der letztes Jahr das Flugzeug mit dem Pro Köln-Banner geflogen hatte, wurde umgehend von Kölner Polizei-Hubschraubern zur Landung gezwungen, weil er „provoziert“ hätte. Kurz darauf erteilte ihm sein Stamm-Flughafen Startverbot. Merke: Auch als Pilot ist es bequemer, auf der „richtigen“ (politisch korrekten) Seite zu stehen…




Päpstlicher Islamkuschelkurs verärgert Juden

Bereits zu Beginn seiner Nahostreise, hat der Papst (Foto mit jordanischem Palästinenser-Tuch) dem Islam seine Ehrerbietung geboten. In der jordanischen Hauptstadt Amman besuchte er die neue König-Hussein-Moschee und betonte: „Dieser Besuch gibt mir die willkommene Gelegenheit, meinen tiefen Respekt für die muslimische Gemeinde auszusprechen.“

Die Reise des Papstes sollte eine Werbetour für Religionsfrieden und Toleranz werden, im Sinn von, „die Religiösen sollten zusammenhalten“. Vermutlich erhofft sich der Vatikan mit einer Annäherung an die Muslime, global-religionspolitisch selber wieder in eine stärkere Position manövrieren zu können und den Islam gegebenenfalls später an die Wand zu spielen. Der Papst gab sich denn auch alle Mühe, die nach der Regensburger-Rede entstandenen Schatten auf dem Vatikanisch-Islamischen Verhältnis wieder entschwinden zu lassen.

„Ich komme nach Jordanien, um wie zahllose Pilger vor mir die heiligen Stätten zu besuchen“, sagte Benedikt nach seiner Ankunft. „Dieser Besuch gibt mir die willkommene Gelegenheit, meinen tiefen Respekt für die muslimische Gemeinde auszusprechen“, betonte er und würdigte den Einsatz des jordanischen Königshauses für ein besseres Verständnis der vom Islam proklamierten Werte. Er hoffe, dass der Besuch dazu beitrage, dass die brüderliche Liebe zueinander wachse.

Nur schade, dass der Islam, nicht ebenso um Toleranz und Verständnis gegenüber Andersdenkenden bemüht ist, sondern nur an Unterwerfung der Christen und Vernichtung der Juden. Das lässt sich kaum durch die „Missverständnisse“-Theorie hinwegdiskutieren. Die islamischen Freunde entpuppten sich als offene Antisemiten.

Bei einer Begegnung von Papst Benedikt XVI. mit Organisationen des interreligiösen Dialogs ist es in Jerusalem zu einem Streit gekommen. Ein muslimischer Vertreter ergriff in einem Auditorium nach der Rede des Papstes das Wort und wetterte lang gegen Israel. Die empörten jüdischen Vertreter wollten daraufhin unter Protest den Saal verlassen. Das Treffen wurde unterbrochen. Benedikt hatte dazu aufgerufen, Meinungsverschiedenheiten zwischen den Religionen nicht als unvermeidbare Quelle für Spannungen anzusehen.

Scheich Taisir el Tamimi, der an der Spitze der islamischen Gerichte der Palästinensischen Autonomiebehörde steht, meinte:

„Wir kämpfen zusammen gegen die Untergerechtigkeit der israelischen Besatzung und ihrer unterdrückerischen Praktiken, und wir leiden zusammen unter ihr.“

Der Palästinensische „Großmufti von Jerusalem“, Mohammed Hussein, hat den Papst denn auch bereits als Freund auserkoren und ihn heute bei einem Moscheebesuch gebeten, dazu beizutragen, „der israelischen Aggression eine Ende zu bereiten“ (sprich: den Staat Israel loszuwerden):

„Wir wollen, dass seine Heiligkeit eine aktive Rolle spielt, die Aggression gegen unser Volk, unser Land und unsere Heiligen Stätten Jerusalem, Gaza und das Westjordanland zu beenden.“

Wir erinnern uns, wer in früheren Zeiten schon alles Freund von Jerusalemer Muftis war. Als Geste des Ausgleichs, betete der Papst heute an der Klagemauer.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Strandkrieg um Israel an der Donau

Die Stadt Tel Aviv hat dieses Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. Zur Ehren dieses Festes richtet Wien am Donaustrand einen „Tel Aviv Beach“, aufgeschüttet mit 1600 Kubikmeter Sand vor einer „Skyline“ Tel Avivs ein. Die Aktion soll zeigen: Es gibt normales Leben in Israel, Lebensfreude, Heiterkeit und Entspannung. Der Strand mit gemütlichen Stühlen und Beleuchtung, sollte ein stück Tel Aviv nach Wien bringen, doch natürlich blies die Palästinenser-Versteher-Fraktion zum „Widerstand“ gegen den Zionismus.

Sie errichten einen „Gaza-Beach“ als Freiluftgefängnis mit Stacheldraht statt Freizeitvergnügen, um zu zeigen, wie schwer es doch die armen Palästinenser haben. Dass sie sich das Leben selber so schwer machen, wird wieder einmal nicht erwähnt, denn Palästina ist ja Frieden.

(Spürnasen: Ludwig S. und Karl H.)




Wer sich wehrt, macht sich strafbar

Deutsche Soldaten dürfen sich bei ihrem Afghanistan-Einsatz keinesfalls so wehren, dass dabei gegnerische Angreifer sterben könnten. So kann man kurz zusammenfassen, was sich im deutschen Absurdistan derzeit abspielt. Hier wird ein Soldat, der robust sein Leben verteidigt, zum Fall für die Staatsanwaltschaft.

Die Bundeswehr hat bei einem Gefecht in Afghanistan am vergangenen Donnerstag zwei gegnerische Kämpfer getötet. Das teilte das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin mit. Die Bundeswehrsoldaten hatten sich während einer Patrouille ein stundenlanges Feuergefecht mit Aufständischen geliefert und waren dabei von afghanischen Soldaten unterstützt worden.

Das Gefecht habe am Donnerstagnachmittag begonnen und sich bis Freitagvormittag hingezogen, sagte ein Ministeriumssprecher. Am Freitag hatte es zunächst geheißen, die afghanischen Sicherheitskräfte hätten auf die Aufständischen geschossen. Insgesamt wurden bei dem Beschuss der deutsche Patrouille sieben und nicht, wie ursprünglich angegeben, vier gegnerische Kämpfer getötet.

Der Ministeriumssprecher schloss nicht aus, dass sich die Staatsanwaltschaft Potsdam des Vorfalls annehmen könnte. Es gehöre zum Einsatz dazu, dass es zu solchen Situationen komme.

Nach dem Gefecht sei die Lage sehr unübersichtlich gewesen. Erst später habe sich herausgestellt, dass deutsche Soldaten Aufständische getötet hätten. Der Bundestag sei umgehend informiert worden. Die betreffenden Bundeswehr-Soldaten befänden sich im Gespräch mit Vorgesetzten.

Die Bundeswehrsoldaten hätten wohl die Lage erst einmal in einem Sitzkreis besprechen und den Dialog mit den „Aufständischen“ suchen sollen. Oder erst selbst sterben sollen. Die Tatsache, dass die deutsche Fallschirmjäger in einer beachtlichen taktischen Leistung einen Hinterhalt der Terroristen abgewehrt und einige von ihnen getötet, haben, ohne eigene Verluste zu erleiden, würde in jedem anderen Land auf diesem Planeten die Politik darauf positiv reagieren lassen, deutliches Lob aussprechen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass deutsche Soldaten dem Feind auch in künftigen Gefechten überlegen sind. Nicht so in Deutschland. Hier sollen Soldaten ohne Waffen kämpfen. Vielleicht schickt man besser Psychologen statt Soldaten.

(Spürnase: Soldat)




Hohe EU-Repräsentanten im Dialüg mit Islamisten

Hohe EU-Repräsentanten im Dialüg mit IslamistenEinmal mehr demonstrierten leitende Repräsentanten von EU-Institutionen gestern in Brüssel ihr Unverständnis gegenüber islamistischen Tendenzen bei muslimischen Organisationen und Vertretern. Anlässlich eines interreligiösen Dialogs zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise hatten der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, sowie der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, christliche, jüdische und muslimische Vertreter eingeladen.

Jüdische Vertreter der Conference of European Rabbis (CER) lehnten eine Teilnahme ab, da drei der vier eingeladenen muslimischen Vertreter enge Beziehungen zu extremistischen islamistischen Organisationen wie der Muslimbruderschaft stehen und in der Vergangenheit durch antisemitische Äußerungen aufgefallen waren wie z.B. Tariq Ramadan. Nur die unbedeutende jüdische Organisation Rabbinical Centre of Europe (RCE) nahm an der Veranstaltung teil. Die EU kritisierte den Boykott durch CER – fand aber keine kritischen Worte zu den islamistischen und antisemitischen Aktivitäten ihrer muslimischen Dialüg-Gäste.

» hans-gert.poettering@europarl.europa.eu




Fatwa: Schweine sind verhexte Juden

Seit der Grippe-Hysterie veranstalten die Ägypter einen unheiligen Krieg gegen alle Schweine im Land und schlachten diese unter einem angeblichen Hygiene-Vorwand brutal ab, weil sie als die unreinen Tiere der Christen betrachtet werden. Passend dazu wurde die gängige islamische Evolutionsmythologie, Juden würden von Affen und Christen von Schweinen abstammen, in einer neuen Fatwa von Scheich Ali Osman aus dem ägyptischen Waqf-Ministerium noch abstruser ergänzt.

Die Schweine sind demnach Tiere des Bösen. Ihre Vorfahren sind angeblich von Allah verfluche, in Tiere verwandelte Juden. Wegen ihrer jüdischen Wurzeln, dürfe man Schweine schlachten, jedoch nicht essen, denn die Muslime müssen gemäß der Fatwa fürchten, sie könnten sich dadurch mit „einer unreinen Person“ kontaminieren.

Mit derartig offensichtlichem Rassismus beschäftigt sich weder die Gutmenschen-Empörungspresse noch der Menschenrechtsrat der UNO.

(Spürnase: Ben Juda und Hausener Bub)