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Lesefaulheit – konsequent!

Lesefaulheit - konsequent!

Lesefaulheit - konsequent!

Lesefaulheit - konsequent!
© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 49-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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Kündigungsschutz für Muslime – jetzt im KStA

Wer hierzulande einen vom Arbeitgeber nicht genehmigten Urlaub einfach antritt, muss mit fristloser Kündigung rechnen. Es sei denn … er ist Moslem und eilt gen Mekka. Denn dann ticken die Uhren natürlich anders. Jedenfalls in Köln. Denn hier überwiegen die frommen Pflichten des Pilgers die arbeitsrechtlichen Bestimmungen der Ungläubigen.

Diesen Artikel veröffentlichte PI schon vor einem Monat, doch der Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) hat die Nachricht – in gewohnter Dhimmi-Form – erst jetzt entdeckt, obwohl es um Köln geht…

Eine Ausnahme gilt aber, wenn für Gläubige ein wichtiger Termin für eine Pilgerreise ansteht und sie deshalb unerlaubt im Job fehlen. In solchen Fällen muss der Arbeitgeber ihnen im Rahmen einer Interessensabwägung unter Umständen freigeben. Eine sofortige Entlassung ist dann unzulässig. Das ergibt sich aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Köln (Az.: 17 Ca 51/08).

In dem Fall hatte eine beim Schulamt beschäftigte Muslimin außerhalb der Schulferien Urlaub beantragt, um an einer Pilgerreise nach Mekka teilzunehmen. Das Schulamt lehnte ab. Als sie daraufhin trotzdem an der Pilgerreise teilnahm und dabei unerlaubt bei der Arbeit fehlte, kündigte ihr die Stadt.

Dagegen klagte die Frau und führte an, dass eine „Große Pilgerfahrt“, die zu den fünf Geboten für Moslems zählt, erst in 13 Jahren in den Zeitraum der Schulferien fallen würde. Dann wäre sie aber schon 64 Jahre alt. Außerdem könne ihre Mutter dann voraussichtlich nicht mehr das behinderte Kind der Klägerin betreuen.

Das Gericht gab ihr recht. Zwar sei ein eigenmächtig angetretener Urlaub ein Grund für eine fristlose Kündigung. Mit Blick auf die hierbei erforderliche Interessenabwägung sei die Kündigung aber nicht gerechtfertigt. Der Klägerin sei einzuräumen, dass sie sich in einem Glaubens- und Gewissenskonflikt befunden habe. Ihr sei daher aus nachvollziehbaren Gründen nichts anderes übriggeblieben, als die Pilgerreise trotz der fehlenden Genehmigung anzutreten.

Allahu Akbar!

(Spürnase: Jendrik T.)




Jesus Christus als Schwein und „Opfer“

Im hessischen Marburg tauchen in letzter Zeit Schmierereien an Wänden auf, die ganz offensichtlich antichristlich sind, mit Sprüchen wie „Jesus du Opfer“ und gekreuzigten Schweinen (Foto). Als Täter werden Linksradikale vermutet. Die Christen werden in Deutschland bereits offen verspottet wie zu Zeiten der Christenverfolgungen im römischen Reich – nur schmierte man damals gekreuzigte Esel an die Hauswände und nicht Schweine. Der große Aufschrei, die Solidaritätskundgebungen und die Kerzen-Mahnwachen bleiben jedoch aus, solange jedenfalls, wie das Opfer des Spottes nicht „Mohammed“ heißt.

(Spürnase: K.H.)




Mit dem Zweiten verschleiert man besser, Teil 2

FlugversuchHeute Abend (19.30 – 20.15 Uhr) zeigt das ZDF den zweiten Teil seiner Dokumentationsreihe „Morgenland“ über die Schönheiten des Islam. In der Folge „Mit den Schwertern des Geistes“ wird uns verdeutlicht, dass Muslime schon immer den Ungläubigen geistig überlegen waren. „Der Erfindungsreichtum der Araber übertraf im Frühmittelalter den der ganzen restlichen Welt“, so das ZDF.

Weiter heißt es auf der ZDF-Homepage:

Als das christliche Europa im dunklen Mittelalter scheinbar schlief, erblühte in den islamischen Großreichen zwischen Südspanien und dem Himalaya eine Hochkultur, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Sie entstand aus den „Schwertern des Geistes“: So umschrieben die Muslime im Mittelalter die Wissenschaften und Künste. Das waren Waffen, die sie weit besser als ihre europäischen Zeitgenossen zu nutzen wussten.

Auf drei Kontinenten und in sechs Ländern erzählt diese Folge von „Morgenland“ das goldene Zeitalter des Islam. Wieder ist dabei der Blickwinkel des Gemeinsamen von Interesse. Wo sind die Schnittlinien christlicher und islamischer Kultur, wo profitierte einer vom anderen – und wo trennten sich die Wege?

Freier Geist in Andalusien

Die Mauren in Andalusien sind überragend an Bedeutung: Hier herrschte über Jahrhunderte eine freie Geisteshaltung, die entscheidend zur Weltkultur beitrug. Al-Andalus ist der Umschlagplatz arabischen Wissens ins christliche Europa. Eine Meisterleistung ist der legendäre Flugversuch des Abbas ibn Firnas vor Cordoba: Sein dem Federkleid der Tauben abgeschauter Hängegleiter trug den Flieger immerhin 300 Meter weit.

Arabische Ärzte konnten schon Knochenbrüche operieren, als im christlichen Norden um Heilung nur gebetet wurde.

In Cordoba finden weitere Höhenflüge der arabischen Wissenschaften statt: Zum Beispiel finden sich hier die ersten Krankenhäuser auf europäischem Boden – die arabischen Wissenschaftler erforschten die Hygiene, die ansteckbaren Krankheiten und die Chirurgie. Und sie waren ungemein wichtige Kulturvermittler: Wir verdanken ihnen die Überlieferung der großen lateinischen und griechischen Schriften des Altertums. Große kulturelle Zentren dieser Zeit sind in Andalusien, die Palaststadt Medinat az-Zahra und die Granada.

Die fortschrittlichste Medizin

Die Überlegenheit der arabischen Wissenschaften führt ins heutige Usbekistan: Ibn Sina, ein wahres Universalgenie, begründete die empirische Medizin. Seine Ideen machten ihn bis in die Neuzeit hinein zum einflussreichsten Medizingelehrten. Und in seinem Heimatland setzte mit der Astronomie und den Himmelsobservatorien ein beispielloser Höhenflug an. Am aufregendsten aber war das Leben im Bagdad des neunten und zehnten Jahrhunderts: Einer Weltstadt mit Dutzenden von Bibliotheken, Universitäten und Übersetzerschulen. Eine wahrhaft multikulturelle, kosmopolitisch aufgeklärte Stadt.

Die aufwändigen Spielszenen dieser Morgenland-Folge entstanden in den Atlas-Studios im marokkanischen Quarzazate. Die Gesprächspartner über die Hintergründe dieser großen Zeit des Islam sind unter anderem der Aga Khan, das Oberhaupt der Ismailiten, der katholische Theologe Hans Küng, und Scheich Mohammed al-Quassimi, Emir von Sharjah.

Wer sich Teil 1 noch einmal antun anschauen möchte:

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» terra-x@zdf.de




„Saul“ von 800 v. Chr. beleidigt Palästinenser

Die Palästinenser haben ein neues Problem, das nicht in ihre geschichtsverfälschende Fantasie-Historie passt, die den antiken Staat Israel als Märchengebilde hinstellen möchte: In der Nähe des ehemaligen salomonischen Palastes wurde ein 2800 Jahre altes althebräisches Siegel (Foto) mit Schriftzeichen aus vorbabylonischer Zeit gefunden, das den Namen eines Israeliten „Saul“ trägt.

Der Siegel-Saul ist vermutlich nicht der erste König Israels, der, falls die Datierung der Archäologen stimmt, etwa 200 Jahre zuvor lebte, sondern ein Namensvetter – dennoch ganz eindeutig ein einflussreicher hebräischer Israeli. Normalerweise sind die palästinensischen „Archäologen“ darum bemüht, solche Beweisstücke für jüdische Geschichte in Israel möglichst unauffällig verschwinden zu lassen. Doch dieses Siegel ist ihnen durch die Lappen gegangen, was sie natürlich ärgert.

Bei vielen Grabungen und „Sanierungsarbeiten“ hat man arabischerseits schon versucht, die jüdische Geschichte der Davidsstadt zu tilgen. Ein Beispiel der Geschichtsentsorgung auf muslimisch: Die Waqf, die den Tempelberg kontrolliert, hat am Nordende des Tempelbergs einen 200 Meter langen Graben gezogen. Der historisch einmalige Abraum wird ins Kidrontal gekippt.

(Spürnase: Espada)




Widerspruch gegen den Moscheebau in München

Münchner MoscheeGeplanter Bau der Münchner Haupt-Moschee mit Islam-Zentrum (l.) und die bereits bestehende Moschee (r.), nur 400 m vom Gotzinger Platz entfernt.

Während durch die publikumswirksamen Aktionen von Pro Köln das größte Moscheeprojekt Europas in Köln-Ehrenfeld bundesweit bekannt wurde, vollzieht sich im Süden der Republik ein ähnlich skandalöser Vorgang: In München-Sendling soll ebenfalls eine Großmoschee errichtet werden, damit der Islam seinen Machtanspruch eindrucksvoll demonstrieren kann. Mit 44 Meter hohen Minaretten und 22 Meter hohen Kuppeln. Das Ganze auf dem denkmalgeschützten Gotzinger Platz in München-Sendling, direkt gegenüber der katholischen Kirche St. Korbinian (Foto unten).

Im Münchner Stadtrat dominiert eine Rot-Dunkelrot-Rosa-Gelb-Grüne Clique unter dem Oberbürgermeister Christian Ude, die diesen Moscheebau aus ideologischen Gründen nicht nur unterstützt, sondern auch massiv forciert. Nachdem die Türkisch-Islamische Anstalt für Religion DITIB und ihr Münchner Ableger, das Türkisch-Islamische Gemeindezentrum DITIM momentan offensichtlich Finanzschwierigkeiten haben, streckte die Stadt aus eigener Tasche die Kosten für die Grundgewerbesteuern in Höhe von 85.000 Euro vor. Als jüngst Tendenzen sichtbar wurden, dass das ganze Projekt auch angesichts des heftigen Widerstands der „Bürger für Sendling“ möglicherweise aufgegeben wird, schlug die Stunde des Obergutmenschen Ude. Der Ehrenbürger der ostanatolischen Stadt Pülümür und Namensgeber des dortigen „Christian Ude-Kultur-und Bildungszentrums“ setzte sich voller Engagement höchstpersönlich ein, um diese Geisterbahnfahrt gegen alle Probleme und Widerstände durchzupeitschen. Nur die Stadträte der CSU, der Bayernpartei und der Bürgerinitiative Ausländerstopp BIA zeigten Rückgrat und stimmten gegen den Baubeschluss.

Nun dürfen Bürger mit Deutscher Staatsbürgerschaft aus dem ganzen Bundesgebiet hierzu ihren Widerspruch einreichen. Jeder, egal ob in Hamburg, in Köln, in Dresden oder in München. Dieses Formblatt mit einem von einem Rechtsanwalt ausgearbeiteten Text muss man einfach anklicken, ausdrucken, handschriftlich ausfüllen und per Post an folgende Adresse schicken:

Eckhardt Kiwitt
Pfalzgrafstr. 5
85356 Freising

Alle eingegangen Widersprüche werden gezählt und im Laufe der nächsten vier Wochen dem Referat für Stadtplanung öffentlich übergeben. In Begleitung eines Journalisten und mit Dokumentierung durch einen Fotografen. Den kritiklosen Islam-Unterstützern in München darf keine Möglichkeit gegeben werden, den massiven Protest gegen diese islamische Landnahme zu vertuschen. Je mehr Menschen in Deutschland sich über den Islam informieren, desto größer wird der Widerstand in der Bevölkerung gegen jedes einzelne Moscheeprojekt.

Wer sich in der islamischen Blut- und Boden-Ideologie einigermaßen auskennt, weiß, dass mit jedem Allah-Palast der Siegeszug einer politisch-religiös-totalitären Weltanschauung zementiert werden soll. Und wieder einmal in der deutschen Geschichte werden einst die Kinder ihre Eltern fragen: „Habt Ihr nichts gewußt? Warum habt Ihr nichts getan?“ Wer bei dieser Aktion mitmacht, kann sagen: „Ich war beim Widerstand dabei. Ich habe meine Stimme mutig erhoben und gezeigt, dass ich nicht wie ein Lemming dem Mainstream folge, der von verantwortungslosen Politikern und linken Medien als Marschrichtung ausgegeben wird. Ich habe meinen gesunden Menschenverstand benutzt und sage klar und deutlich NEIN zu jedem Moscheebau, solange sich diese totalitäre Ideologie nicht von ihrer aggressiven Gewaltbereitschaft, ihrem alleinigen Machtanspruch und ihrer kompromisslosen Intoleranz löst.“

St. KorbinianDer vielzitierte deutsche Michel ist vielleicht äußerst geduldig, durch 60-jährige Erziehungsdressur schier grenzenlos gutmütig und möglicherweise auch etwas behäbig, was Protest anbelangt. Aber er ist ganz gewiss nicht doof oder lässt sich durch verklärende Propaganda des öffentlich-rechtlichen Rotfunks hinters Licht führen, wie es jetzt gerade die völlig unsachliche ZDF-Verharmlosungs-Doku über den Islam versucht.

„Wir sind das Volk“, damit hatten schon die DDR-Bürger den Sturz ihres diktatorischen Regimes ausgelöst, und mit dieser kraftvollen Aussage werden auch wir die regierenden Politiker dazu bringen, ihre Islam-Strategie zu verändern. Ansonsten wird abgewählt, und diese Tendenzen zeigen sich überall in Europa, vor allem in Holland, Norwegen, Italien, Dänemark und Österreich.

Also, Leute: Hier könnt Ihr Flagge zeigen. Füllt das Formblatt deutlich lesbar aus und schickt es an Eckhardt Kiwitt in Freising. Es kostet Euch 55 Cent. Gebt es auch in Eurem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis weiter. Stellt es in Foren und schickt den Link zu anderen islamkritischen Internetseiten. Wir wollen doch mal sehen, ob wir diesen mohammedanischen Eroberungspalast nicht zu Fall bringen. Und das wird ein riesengroßes Echo finden. Andere Städte werden dem Beispiel folgen. Wie es der bekannte Islam-Aussteiger Mark Gabriel bei seinem Auftritt in München so schön formulierte:

„Werft Steine ins Wasser, und es werden sich Wellen bilden.“

Wir werden uns niemals unser Land, unsere Kultur, unsere Freiheit und die Zukunft unserer Kinder zerstören lassen.

WIR SIND DAS VOLK !

» Deus vult caritatem: Koran: Kollision mit dem Rechtsstaat
» Religionsfreiheit in Deutschland – von Prof. Schachtschneider

(Gastbeitrag von byzanz)




Die Gewaltkultur ausländischer Intensivtäter

In Deutschland leben immer mehr Menschen, deren Hemmschwelle zur Gewalt gegen andere Personen – auch mit Hilfe von Waffen – sehr niedrig ist. Tatmotiv ist meistens ein verletztes „Ehrgefühl“. Durch Überwachung von „Intensivtätern“ wollen Polizei und Sicherheitskräfte das Schlimmste verhindern. Am Beispiel Hamburg-Billstedt zeigt Spiegel-TV den verzweifelten Kampf gegen die Gewalttätigkeit von Jugendlichen „Südländern“, die aus einem kulturell-religiösen Umfeld des ständigen Beleidigt-Seins stammen und zu einer vernünftigen, sachlichen Auseinandersetzung oft nicht fähig sind. Sie sehen im Folgenden die Dokumentationen in fünf Youtube-Teilen.




Versuch über das Schächten

Töten ist grausam, Schächten ist besonders grausam. Warum tun Muslime so etwas? Warum tun Juden so etwas? Und wie unterscheidet sich das jüdische vom islamischen Schächten? Gewiss – die Rituale, die formalen Abläufe, sind deutlich verschieden. Doch nicht nur das, sondern der gesamte spirituelle Hintergrund ist so unterschiedlich, wie er unterschiedlicher kaum sein könnte.

Der Ursprung

Moses stieg vom Berg Sinai herab, mit einer Fülle von Gesetzen, Geboten und Verboten, die in den Gesetzesbüchern des Alten Testamentes mit großer Detailtreue schriftlich festgehalten wurden. Für die Durchführung des Schächtens gilt dies allerdings nicht. Das 5. Buch Mose erwähnt lediglich:

… so darfst du von deinen Rindern und von deinem Kleinvieh, das der Herr dir geschenkt hat, schlachten, gemäß meiner Anweisung.

Die konkrete Durchführung wurde von Moses vorgeführt und dann von Generation zu Generation weitergegeben. Erst später wurde sie im Talmud schriftlich fixiert.

Es entstand ein besonderer Berufsstand – jener des Schochets, der nicht einfach nur ein jüdischer Schlachter ist. Es muss ein gesetzestreuer Mann sein, er benötigt ein gründliches Wissen, er muss eine schwierige Prüfung bestehen und von rabbinischen Autoritäten bestätigt werden. Aufgrund seiner hohen Qualifikation ist der Schochet ein angesehenes Mitglied der jüdischen Gemeinde und oft ging das Amt vom Vater auf den Sohn über.

Wenn Leben genommen werden musste, dann hatte das behutsam zu geschehen. Für das Schächten kommen nur gesunde, unversehrte und nicht misshandelte Tiere in Frage. Vor dem Töten spricht der Schochet beruhigend auf das Tier ein. Die Methode des rituellen Schächtens beabsichtigt, dem Tier den geringsten Schmerz zuzufügen und möglichst viel Blut zu entfernen. Sie besteht aus einem raschen Schnitt durch die Kehle mit einer tadellos geschärften Messerklinge von angemessener Länge, die völlig frei von der kleinsten Kerbe oder Unebenheit ist. Die schnelle Bewegung des Messers dauert den Bruchteil einer Sekunde und durchschneidet rasch die Luft- und Speiseröhre, die beiden Vagusnerven sowie Halsschlagader und Venen. Wenn der erste Schritt nicht sitzt und nachgeschnitten werden muss, dann ist das Fleisch trefe (nicht-koscher) und damit ungenießbar, unverkäuflich. Der jüdische Schochet wird also schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf einen sauberen, raschen Schächtschnitt achten.

Nach Hanna Rheinz ist das jüdische Religionsgesetz, die Halacha, die älteste Tierrechtsbewegung der Welt. Sie soll, unter anderem, verhindern, dass Menschen Tiere missbrauchen und quälen. Die seelischen Qualitäten der Beziehung von Mensch und Tier wurden erkannt. Die jüdische Ethik umfasst die Heiligkeit des Lebens aller Lebewesen. Das betrifft auch den Umgang des Menschen mit den ihm anvertrauten Tieren. Die Jagd und der Sport mit Tieren sind untersagt, weil sie zu grausamer und tierquälerischer Behandlung von Tieren führen. Im orthodoxen Judentum ist sogar die Kastration verpönt, weil sie ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist. Tiere haben Rechte im Judentum, wie dieses Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Und heute?

Was zu Zeiten Noahs ein echter Tierschutz war, ist heute zur Quälerei mutiert. Was damals – zu den vorgegebenen „technischen“ Bedingungen – die schonendste und humanste Tötungsart war, ist es heute schon lange nicht mehr. Hinzu kommt: Durch die Einführung von Schächtapparaten mit ihren Fixierungsmethoden wurde das Leid der Tiere, die zwischen Metallstangen und Platten gepresst, widernatürlich und unter Panik und Schmerzen in Seiten-, oder Rückenlage gedreht werden, erhöht, nicht verringert. ln Folge von Befreiungsversuchen und Abwehrbewegungen verletzen sich die Tiere selbst. Der Schächtschnitt ist nur möglich, wenn der Hals des Tieres fixiert und überstreckt wird. Die Fehlerquote mit Nachschneiden ist erschreckend hoch.

Das Fleisch von derart gequälten Tieren kann nicht koscher sein, denn ihre Seele und ihr Körper wurden beschädigt (das Fleisch eines Tieres, das gequält wurde, ist trefe.) Eine reversible Elektrobetäubung vor dem Anbringen des Schächtschnittes würde dagegen das Tier nicht beschädigen und stünde im Einklang zu den jüdischen Speisegesetzen. Sie ist vergleichbar mit einer Narkose von Patienten vor der Operation (mit dem Unterschied, dass Patienten aus der Narkose erwachen, das Schlachttier aber im Zustand der Bewusstlosigkeit geschächtet wird).

Das islamische Schächten

Muhammad, der Gründer des Islam, hat das Schächten von den Juden übernommen, ebenso wie das Schweinefleisch- und Blut-Verbot. Doch die islamische Kopie ist sehr flach und von spiritueller Leere, denn wie immer, wenn Plagiator Muhammad abschrieb, machte er Fehler, weil er das Original nur unzureichend kannte. Deswegen gibt es eine Reihe von wichtigen Unterschieden: Die körperliche Unversehrtheit spielt keine Rolle. Das islamische Schächten kennt keinen Tierschutzgedanken. Es geht nicht darum, Schmerzen und Leiden zu vermeiden. Es geht nur darum, das vorgeschriebene Ritual zu vollziehen.

Der islamische Schächter dreht das Tier in Richtung Mekka und ruft: „Im Namen Allahs“. Dann setzt er das Messer an; es kann ein scharfes Messer sein, aber es muss nicht scharf sein. Er kann auch ein anderes Instrument zum Töten verwenden, vorausgesetzt, das Tier blutet aus. So stirbt das Tier oft qualvoll, weil die Schlachtwerkzeuge stumpf, schartig oder rostig sind. Während bei den Juden das geschächtete Fleisch zur Nahrung dient, werden im Islam Tiere auch rituell geopfert. Anlässe dafür sind die Erfüllung eines Gelübdes, die Geburt eines Kindes oder die Wallfahrt nach Mekka.

Der Islam erlaubt selbst Laien nach eigenem Gutdünken das Schächten. Jeder erwachsene Mann muss zum Opferfest ein Tier töten. Das ist eine islamische Vorschrift.

Das geht dann oft so vor sich: Eine Hand umklammert das stumpfe Brotmesser. Die andere hat sich im Nacken des Schafes festgekrallt. Dann säbelt der türkische Familienvater mit dem Messer an der Kehle des Tieres herum. Blut spritzt in alle Richtungen. Nach mehreren Versuchen sind Luftröhre und Schlagadern durchtrennt. Von seinen Qualen erlöst blutet das Schaf in der Badewanne oder im Hinterhof aus.

Ein weiterer Unterschied im Verhältnis zu den Tieren: Anders als im Judentum, ist im Islam die Jagd nicht nur erlaubt, sondern wird sogar mit Hilfe von Tieren (Jagdfalken, Jagdhunde) durchgeführt. Also ein doppelter Verstoß gegen den jüdischen Tierschutzgedanken.

Und zu guter Letzt: Es gibt im Judentum Bewegungen, die sich für eine fleischlose Ernährung aussprechen, um auf diese Weise das nicht mehr zeitgemäße Schächten zu umgehen. Auch mancher fortschrittliche Rabbiner rät zum Verzicht auf Fleisch. Fleischlose Lebensweise ist den Juden erlaubt, denn seit der Zerstörung des Zweiten Tempels sind die rituellen Tieropfer abgeschafft und die Verpflichtung, zu bestimmten Festen das Fleisch von Opfertieren zu verzehren, aufgehoben.

Im Islam suchen wir solche Bewegungen vergeblich. Auf einer Internet-Seite zum Thema „Religion und fleischlose Ernährung“ finden wir einen buddhistischen Eintrag, drei christliche, vier hinduistische, drei jüdische – und exakt null islamische.




Geert Wilders wird endgültig angeklagt

Der Hohe Rat, die oberste Rechtsinstanz der Niederlande, hat entschieden, dass gegen den Chef der „Partei für die Freiheit“ (PVV); Geert Wilders Foto), wegen des Verdachts ermittelt werden muss, mit Äußerungen gegen Muslime Hass verbreitet und sie beleidigt zu haben. Wilders sagte, er gehe erhobenen Hauptes in die Verhandlung. Dies sei ein politischer Prozess. Die freie Meinungsäußerung solle dem Islam geopfert werden. Er sage das, was Millionen seiner Landsleute denken würden.

(Spürnasen: Bernd v. S., Jubel H. und Tantalos)




Totschläger will bei uns bleiben

Auf keinen Fall aus dem rassistischen und ausländerfeindlichen Deutschland abgeschoben werden will ein 18-jähriger Kosovo-Albaner, der wegen Totschlags eine sechsjährige Jugendstrafe verbüßt. Grund: Als ordentlich Vorbestrafter kann er im Knast das machen, was vielen unbescholtenen Jugendlichen verwehrt bleibt. Eine Ausbildung. Schließlich war er zum Tatzeitpunkt erst 16. Seine Entwicklung war noch nicht abgeschlossen. Da muss man doch Verständnis haben. Jeder macht mal eine Dummheit…

(Spürnase: Skeptiker)




Ein Jahr und drei Monate für ein Menschenleben

Gerade mal ein gutes Jahr Gefängnis ist das vernichtete Leben eines Menschen in Deutschland Wert, eigentlich sogar zweier Menschen, denn die Witwe starb aus Kummer sieben Monate nach dem Tod ihres Mannes. Amine A. (Foto), der Totraser von Köln, muss so „lange“ ins Gefängnis. Gegen dieses „harte“ Urteil ging der bereits einmal abgeschobene Asylbewerber aus Algerien und HartzIV-Empfänger sogar in Revision. Allerdings vergeblich. Die Richter hielten dieses Urteil offenbar für angemessen…

(Spürnase: Skeptiker)




PI-Interview mit Dr. Ernst Hofbauer, 2. Teil

Ernst HofbauerIn zweiten Teil des PI-Interviews mit dem österreichischen Autor des Buches „Inschallah Österreich“, Dr. Ernst Hofbauer (Foto), beschreibt er einen Besuch in einer Wiener Koranschule. Er schildert, wie die jungen Muslime nach dem Pflichtschulabschluss nach Köln geschickt werden, um im Zentrum des Verbandes Islamischer Kulturzentren ihr Wissen über den Koran zu verbessern und schließlich zu Imamen ausgebildet zu werden.

Sie haben Herrn Anas Schakfeh, den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, persönlich kennen gelernt und bezeichnen ihn als „unseren Großwesir“. Alle sechs Jahre lässt er sich wieder wählen.

Hofbauer: Ich war bei Herrn Schakfeh in der Islamischen Glaubensgemeinschaft eingeladen und habe mich bemüht, Klarheit über die Wahlen in der Islamischen Glaubensgemeinschaft zu erhalten. Er war darüber äußerst ungehalten und hat recht barsch mit sonderbaren Antworten reagiert. Zwar sollte jeder Muslim wählen können, sobald er einen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 43,60 entrichtet. Entgegen den in Österreich geltenden rechtlichen Bestimmungen behält sich die Islamische Glaubensgemeinschaft das Recht vor, Mitglieder zu sondieren und als Wähler abzulehnen. Tatsächlich geben, wenn alles gut geht, alle sechs Jahre die Vertreter von ethnischen Clans und von Moscheevereinen Stimmen für ihre Mitglieder ab. Darunter versteht man in der Islamischen Glaubensgemeinschaft Demokratie. Zuletzt sollte vor zwei Jahren gewählt werden. Das Unterrichtsministerium als Aufsichtsbehörde für religiöse Institutionen machte jedoch diese Wahl von einem neuen, rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechenden Statut abhängig. Dies ist der Islamischen Glaubensgemeinschaft bis zum heutigen Tag nicht gelungen. Es gab bereits Bemühungen, die Islamische Glaubensgemeinschaft unter Kuratel zu stellen.

Wie kann so etwas eintreten, wo doch die Islamische Glaubensgemeinschaft eine uralte Organisation ist?

Die Islamische Glaubensgemeinschaft wurde im Jahr 1912 gegründet, um die Muslime von Bosnien-Herzegowina, das Österreich laut Berliner Vertrag von 1878 zugesprochen wurde, besser einzubinden und um ein Gegengewicht zu den serbischen Orthodoxen und den kroatischen Katholiken zu schaffen. Diese Glaubensgemeinschaft war seinerzeit nur für die moderate Richtung der Hanefiten gedacht. Erst im Jahr 1979 wurde die Islamische Glaubensgemeinschaft für fast alle Glaubensrichtungen innerhalb des Islam geöffnet.

Wie kam es dann zur Kaperung durch die Araber?

So würde ich es nicht nennen. Wie in jeder Gruppierung gibt es sehr geschäftige Menschen, und die Araber haben sich aufgespielt. Man darf nicht vergessen, dass die Araber sehr gebildet waren. Die in den 50er, 60er Jahren aus Syrien oder Ägypten, dem Irak oder auch dem Iran eingewanderten Menschen haben sich die Gemeinschaft dank ihrer Dynamik untertan gemacht.

Welche Konsequenz hat das Verweigern eines verfassungsgemäßen Statuts? Wird denen nun die Verantwortung für den Religionsunterricht entzogen?

In Österreich sind Provisorien meist besonders langlebig. Man will und wird die Islamische Glaubensgemeinschaft ganz gewiss nicht auflösen. Allerdings ist man in den letzten Monaten im Umgang mit Funktionären der Islamischen Glaubensgemeinschaft deutlich vorsichtiger geworden. Man beginnt, die Qualität islamischer Religionslehrer in Zweifel zu ziehen, prüft ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache und ihre Bereitschaft, sich in den demokratischen Rechtsstaat einzubinden. Deutschkenntnisse sind wichtig, aber nicht entscheidend, denn der Religionsunterricht wird in der Regel in arabischer oder türkischer Sprache abgehalten. Das kann man bestenfalls durch Stichproben testen. Man hat überdies festgestellt, dass ein Fünftel der Religionslehrer von Demokratie wenig hält und auch nicht mit antisemitischen Äußerungen geizt.

Sie haben die von Saudi-Arabien finanzierte Tawheed-Moschee in der Murlingengasse 61, untergebracht in einem unscheinbaren Haus, besucht. Was sich hinter dem Schild „Videoüberwachung“ verbirgt, kann man nicht ahnen.

Die Murlingengasse befindet sich in der Wiener Vorstadt. Die Al-Tawheed Moschee wird von einem radikalen Zweig bosnischer Muslime geführt und mit großer Wahrscheinlichkeit mit Finanzhilfen aus Saudi-Arabien subventioniert. Mitgliedern dieser Moschee wurden in Medien auch Waffen- und Drogenhandel unterstellt, wofür es freilich keine zwingenden Beweise gibt. Auch das Oberhaupt der bosnischen Muslime in Sarajevo, Herr Ceric, hat sich in einigen Medien in dieser Richtung geäußert. Einer meiner Gesprächspartner, Herr Fadil Dzafo, hat sich auf seiner Visitenkarte als Inhaber der Firma „Fanex – Transport und Logistik GmbH“ ausgewiesen. In der Firmenzentrale konnte ich allerdings keinen Fuhrpark entdecken.

Ist es immer so äußerlich ruhig in der Murlingengasse?

Nur am Freitag gibt es dort viele Menschen mit wallendem Kaftan und mit Hauben, unter ihnen ganz wenige Frauen und diese meist total vermummt. Manche kommen mit Taxi oder mit sehr großen amerikanischen und deutschen Autos. Man merkt, dass die Leute nicht arm sind. Diese Moschee ist obendrein die Zentrale für die Bosnier in Westeuropa, die der salafitischen, also saudischen, Richtung angehören. Sie werden von hier aus gelenkt.

Inhaltlich gelenkt? Oder werden auch Menschenströme gelenkt?

Es werden Leute rekrutiert und ausgebildet, mit Aufträgen versorgt, die alle nicht in Österreich ausgeführt werden, sondern im Pandschab, in Pakistan oder auch in Deutschland, in Spanien. Hier wird nachweisbar Geld gesammelt, zu Anfang der neunziger Jahre für den Bosnienkrieg und heute für Leute, die sich radikal und terroristisch gebärden. Wobei das meiste Geld nicht aus Österreich kommt, sondern aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, aus England. Das geht z.B. über Deutschland nach Österreich und von Österreich in den Balkan.

Woher stammt das Geld?

Ein Teil wird bei Gläubigen gesammelt, aber vieles dürfte aus undurchsichtigen Geschäften kommen.

Wie ist das Verhältnis arabischer und türkischer Muslime zueinander?

Zwischen Arabern und Türken gibt es historische Konflikte. Die Islamische Glaubensgemeinschaft wird größtenteils von syrischstämmigen Funktionären geführt, obwohl 70 % aller Muslime in Österreich aus der Türkei und weitere 20 % aus Bosnien stammen. Staatliche Stellen nützen in Österreich vielerorts anzutreffende Vorbehalte gegen eine Dominanz des von Ankara gelenkten ATIB, der über jeden Text einer in Österreich vor Türken gehaltenen Freitagspredigt entscheidet. Man fürchtet, so stellt man sich das jedenfalls vor, man bräuchte in Ankara nur auf den Knopf zu drücken und türkischstämmige Gläubige würden auf Befehl demonstrieren. Der syrischstämmige Präsident Schakfeh muss deshalb ständig für ein Gleichgewicht zwischen den Ethnien und Glaubensrichtungen sorgen.

Also gilt die Hauptsorge der österreichischen staatlichen Stellen den Türken?

Uneingeschränkt den Türken, weil sie staatlich gelenkt sind. Und wegen gewisser Personen. Sie kennen den in Deutschland jetzt krimineller Machenschaften beschuldigten El-Zayat, der als Araber in einen türkischen Clan hineingeheiratet hat? Die große Angst unserer staatlichen Organe gilt den nicht moderaten türkischen Islamfunktionären.

In der Pelzgasse 9 nahe dem Westbahnhof haben Sie eine türkische Medrese besucht, die sich in einem ganz normalen Wohnhaus aus der Gründerzeit befindet.

Als ich dort eintraf, war der Obmann nicht da. Ich hab mit drei jungen Burschen türkischen Hintergrunds gesprochen. Sie führten mich durch die weitläufige Koranschule, ich betrat auch die verborgene wunderschöne blaue Moschee. Sie erzählten mir, was aus ihnen werden soll. Nach dem Pflichtschulabschluss werden sie nach Köln gehen, um dort ihr Wissen über den Koran zu verbessern.

Wieso nach Köln?

In Köln ist das Zentrum des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ). Wenn man dann alle Prüfungen bestanden hat, geht man nach Istanbul oder nach Anatolien. Und nach zwei drei Jahren ist man ein perfekter Hodscha – ein Führer. Mit den hervorragenden Deutschkenntnissen kann man als Imam zurückkehren, um hier zu unterrichten oder Moscheen zu führen – vom Staat angestellt. Das ist ein gar nicht so schlechtes Leben, man lebt nicht in Saus und Braus, hat aber ein gutes Einkommen.

Ist denn diese Form der Internatsschule legal?

Sie ist nicht verboten. Die bieten für schwache Schüler Nachhilfeunterricht an, sie bieten Computerkurse zu äußerst günstigen Preisen an. Was soll der Staat dagegen machen? Dass dort eine Koranschule existiert, ist dem Staat klar. Aber: Was man – offiziell – nicht weiß, macht einen nicht heiß. So lässt man die Dinge laufen.

Was schlagen Sie denn vor?

Man müsste ein bisschen mehr Kontrolle ausüben und den Funktionären sagen: bis zu dem Punkt und nicht weiter! Sonst kann man schwer was dagegen machen.

Könnte man nicht schlicht die Tätigkeit von Ankara gelenkter Personen auf österreichischem Boden untersagen?

450.000 Muslime sind eine Realität. Man glaubt, ihre Wünsche erfüllen zu müssen, damit nur ja kein Aufruhr entsteht.

Ist das nicht kurzsichtig?

Ja, das kann man wohl sagen. Allerdings zeichnet sich seit einigen Monaten eine Wende ab. Man ist bei der Vergabe von Staatsbürgerschaften etwas vorsichtiger geworden. Die staatlichen Maßnahmen sind natürlich auch eine Reaktion auf die sich in Österreich abzeichnende kritische Stimmung gegenüber einigen Muslimfunktionären und Moscheevereinen. Viele Menschen sind subjektiv über die Sicherheit auf den Straßen besorgt und drängen zur rechtslastigen FPÖ, von der man sich ein schärferes Eingreifen verspricht. Die FPÖ schlägt aus dieser kritischen Stimmung politisches Kapital. Dazu kommt, dass die österreichischen Medien – ähnlich wie jene in Deutschland – äußerst vorsichtig berichten und über viele teilweise kriminelle Vorgänge den Mantel des Schweigens breiten.

Herr Dr. Hofbauer, ich danke Ihnen für das Gespräch.

» PI-Interview mit Dr. Ernst Hofbauer, 1. Teil
» Ernst Hofbauer, Inschallah Österreich. Das unheimliche Paradies, Universitas Verlag, Wien 2009, 334 Seiten, 22,95 €

(Die Fragen stellte Fleet – Foto: Privat 2009)