KurrasDa kam sie nun gestern die Nachricht: Der Student Benno Ohnesorg, der auf einer Demonstration der Studentenbewegung gegen den Schahbesuch im Jahr 1967 in Berlin erschossen wurde, war das Opfer einer Stasi-Kampagne (PI berichtete). Der Polizist Karl-Heinz Kurras (Foto), der ihn erschoss, war Stasi-Mitglied und vieles spricht dafür, dass Benno Ohnesorg im DDR-Auftrag erschossen wurde, um Unruhen in Westdeutschland anzuheizen. Wie wir wissen, mit großem Erfolg.

Dafür spricht auch, dass Mitglieder der späteren RAF immer wieder in der DDR Zuflucht fanden. Im Prinzip müsste jetzt für viele Altlinke eine Welt zusammenbrechen. Ich selbst habe diese Ereignisse als jugendlicher Gymnasiast erlebt und weiß noch genau, wie dieses Ereignis zur Radikalisierung der Studentenbewegung bzw. in Folge zur Bildung der Baader-Meinhof Gruppe bzw. der späteren RAF geführt hat.

Der Hass auf das kapitalistische System, die Elterngeneration der „Täter“, die gefühlte Ungerechtigkeit des Krieges der USA in Vietnam, alle diese Gefühle wurden durch den Tod eines unschuldigen Studenten durch einen „Vertreter der Staatsgewalt“ aufgeheizt.

Es war das ausschlaggebende Ereignis für die Radikalisierung von Teilen einer Generation, die in den kommenden Jahren die Bundesrepublik intensiv in Atem halten sollte und 1977 in dem Geiseldrama von Mogadischu und der Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hans Martin Schleyer gipfeln sollte.

Ich bin sicher, alles dies hätte in dieser Radikalität nicht stattgefunden, wäre bekannt gewesen, dass es sich um eine Kampagne aus der DDR handelte, also der dortigen Sozialisten, der Linken. Die Geschichte müsste umgeschrieben werden. Davon bin ich als Zeitzeuge überzeugt.

Nun ist es zu spät. Dieses Ereignis hat eine ganze Generation beeinflusst und ist mitverantwortlich für die unerträglichen Zustände, die wir heute in diesem Land haben.

Ohne den Linksruck einer ganzen Generation bzw. großen Teilen derer, die heute in leitenden Positionen der Politik, Medien und Justiz sitzen, hätten wir andere Verhältnisse in diesem Land. Wir hätten keinen so verbreiteten linken Mainstream, kein solches Gutmenschentum und keine solche Islamophilie.

Für mich, der ich schon lange kein Linker mehr bin, hält sich der Schock in Grenzen. Allerdings sollte er Vielen meiner Generation und der eigentlichen älteren 68er zu denken geben, bzw. zum Umdenken anregen.

Ich fürchte aber, dazu ist es zu spät. Wer 40 Jahre mit einer Lebenslüge gelebt hat, dem wird es schwer fallen diese fallen zu lassen. Der Schaden ist angerichtet, den diese Generation bei dem „Marsch durch die Institutionen“ hinterlassen hat.

Wir leben bereits in einer post 68er-Gesellschaft.

» Bettina Röhl: Tod von Benno Ohnesorg: Staatsmord aus Ostberlin?

(Gastbeitrag von survivor)

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51 KOMMENTARE

  1. Ein sehr guter Kommentar, vielen Dank!! Er sollte eine möglichst große Verbreitung finden.

  2. Fatale Ereignisketten:

    1961 errichtet das WASG/PDS-Regime die Mauer, der Zustrom an Arbeitskräften in den Westen ebbt ab, die ersten Gastarbeiter kommen, zunächst die unproblematischen Okzidentalen, ab 1966 auf Drängen des Nato-Partners Türkei die heutigen Problemgruppen.

    1967: Proteste gegen den Schah und ausgerechnet ein Agent Provocateur des WASG/PDS-Regimes erschießt einen „Bruder im Geiste“, die RAF und die LinksgrünInnen sind die Folge.

    1979 stürzen Linke und Mullahs den Schah, die Linken werden von den Mullahs zum Dank aufgehängt, der Islam erobert den Westen.

    Nun stehen wir vor einem gigantischen Trümmerhaufen und die WASG/PDS wird als Koalitionspartner von SPD und LinksgrünInnen heiß begehrt!

    Wird Kurnaz, äähh Kurass bei Neuauflage des Prozesses von einem IM Notar vertreten werden?

    Ein Rechtstaat muss sowohl Demjanjuk als auch Kurass den Prozess machen!

  3. Na ja,
    ob Kurras als Agent Provocateur gedient hat, muss sich erst noch herausstellen.
    Bis dahin habe ich noch einige Zweifel, obwohl ein/zwei Tage nach der Story einige Kommilitonen diese Vermutung geäussert hatten.

    War zum Tatzeitpunkt ca 400m entfernt; musste allerdings arbeiten/mein Studium finanzieren.

  4. Waffenfan Kurras, so kann man heute nachlesen, saß schon wg. seines „Hobbys“ bei den Russen in Sachsenhausen 1946-1949 ein, war bei der Berliner Polizei in seiner Einheit der beste Schütze, bekam von der Stasi seine eigene Waffe,usw. Es müsste doch wohl aufzuklären sein,warum Kurras Ohnesorg in den Hinterkopf schoss? Auf jeden Fall hat Kurras Geschichte geschrieben, leider in sehr unrühmlichen Sinne.Aber vielleicht bekommt er ein Denkmal: „Dem Begründer der 68 er (Studenten)bewegung“.

  5. Ja, und wegen des grossen Erfolges feiern wir auch heuer 60 Jahre DDR.
    Nebenbei, wem wurde linksruckmässig eigentlich in England in die hohle Birne geschossen, Ben Worryless?
    Und in Holland, Benjamin van den Ohnsorgje?

    Ne ne, es kommt, wie es kommen soll, da kann man Typen reihenweise umlegen.
    Fragen sie mal Stalin, Mao, Castro und so weiter.

  6. 68 nix gelernt aus 33

    34 Jahre nach dem Reichtagsbrand beeilte sich wieder eine totalitäre Bewegung Deutschlands, die Schuld dem politischen Gegner in die Schuhe zu schieben.

  7. es ist alles in ordnung !
    bitte nicht stehenbleiben !
    es gibt hier überhaupt nichts zu sehn !
    das linke lügengebäude brennt zwar lichterloh, aber es besteht keine gefahr !
    bitte gehen sie weiter !
    die löschbrigaden tun ihr möglichstes !
    die genossen im zk für wahrheit und aufklärung arbeiten bereits fieberhaft an einer kreativen lösung !
    es ist also alles in ordnung !!!
    weitergehen, bitte, weitergehen !

    Kommentar in
    http://www.welt.de/politik/article3787075/Dutschke-Attentat-sollte-neu-untersucht-werden.html

  8. Die besten Schüler Joseph Goebbels waren die Agitprop-DressurelitInnen der DDR:

    Lindenwerra 1989: Der WASG/PDS wurde es im Sommer 1989 langsam zu heiß,Tianjamen-Massaker der GenossInnen in Peking, Wahlfälschungen bei der Kommunalwahlen, Friedensgebete (damals noch christlich), Neues Forum, da mußten Ablenkungsmannöver her: Es wurde an der Zonengrenze von “BRD-Seite” auf das direkt am Todesstreifen liegende DDR-Dorf scharf geschossen. Das kam am nächsten Abend mit viel Pomp in der Aktuellen Kamera als “Grenzprovokation interessierter BRD-Kreise”!

    Nach der Wende flog die Sache als PDS/WASG-Schwindel auf. Der PDS/WASG und der Antifa ist auch heute noch einiges zuzutrauen, die alten Kader sind nie reeducated worden, sitzen als IMs im Bundestag und wählen heute Bundespräsidenten!

    Mir „schwant“ nicht Gutes!

  9. Na und? Die 68er-Bewegung und damit die Zerstörung der letzten nationalen Zusammenhalte und Werte beruhte also auf einem Irrtum? Eine Notiz in der Geschichte. Wiedergutzumachen ist das niemals wieder. Man hat halt das falsche Schwein geschlachtet.

  10. Die SED als kommunistischer ableger der KPdSU, der kommunistischen Partei der Sowjetunion, konnte nur durch Mord und Terror gegen das eigene Volk ihre ideologie durchzusetzen.

    Zur Durchsetzung dieser ziele schuf sich die SED ihre terrororganisation stasi und nannte sie „Schild und Schwert der Partei“. Die stasi war also kein staat im staate, sondern auftragnehmer der SED, die sich heute die LINKE nennt.

    Im sogenannten westen, besonders der BRD, hat sie mit allen mitteln, auch enführung, mord, (fussballer eigendorf, jurist linse, journalist fricke …) und terror, versucht, den staat zu zerstören.

    Nun kommt heraus, daß ein „staatsschutzbeamter“, SED-mitglied mit eigenhändiger stasi-verpflichtung, einen mord beging, um die schon geschürten unruhen, weiter zu radikalisieren, die in die RAF führte, die zig morde verübte und von der SED gedeckt wurde.

    Der ohnesorg-mord war der startschuss zu einer umwälzung, die heute „kulturrevolution“ genannt wird, an der restdeutschland letztendlich zugrunde gehen wird.

    Heute (22.5.09) erklärte die kommunistin Antje Vollmer im DLF, früher mitglieder der KPD, dann bei den Grünen untergekrochen, sogar stellvertretende bundestagspräsidentin geworden, die studentenunruhen seien nicht käuflich gewesen…..

    Nee, wirklich nicht…? Wurde doch die KPD/DKP jahrzehntelang von der SED finanziert.

    Und wo bleibt nun der aufschrei über dieses ungeheuerliche politische verbrechen, um einen staat ins wanken zu bringen?

    Stumm sind sie alle, auch die angeblichen bürgerlichen.
    Kein wunder mehr, waren sie auch als im Juni 2006 der SED-PDS-Linke-Vorsitzende Bisky erklärte, daß ein Systemwechsel in Deutschland angestrebt werde. Ein Systemwechsel? Zurück in den gulag?
    Kein Aufschrei, kein verbotsantrag, im gegenteil, jeden tag hofiert man die mauermörderpartei.

    Genau, und das nicht etwa
    Theo Retisch

    PS. Dutschke kam übrigens auch aus der DDR…..

  11. Es lehrt jedenfalls, daß sich agent provocateurs bei einer Demonstration nicht nur unter die Demonstranten mischen können, sondern eben auch umgekehrt.

    2007 kommentierte Heiner Geißler die Polizeigewalt beim G8-Gipfel in Heiligendamm mit den Worten:

    „Wenn mich einer anfasst, dann schlage ich zurück – und wenn es ein Polizist ist, dann schlage ich zurück. Wenn ich demonstriere, dann übe ich ein Grundrecht aus, dann lasse ich mich nicht anfassen – von niemandem.“

    Wenn demächst also Heiner Geißler zu randalieren anfängt, weil ihn ein Polizist angefaßt hat, dann wird meine erste Vermutung sein, daß dieser Polizist ein von den Linksterroristen eingeschleuster agent provocateur war 😉

  12. Ich zitiere die FAZ:

    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E8DB3FC5F7976436B9A6D8F95D32137B5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Adorno selbst war es ja, der an der verhängnisvollen Interpretation der Lage nach dem 2. Juni mitstrickte: „Ich habe unmittelbar nach der Ermordung von Ohnesorg meinen Studenten im Soziologischen Seminar gesagt, dass die Studenten heute die Rolle der Juden spielen würden – und ich werde dieses Gefühl nicht los.“ Damit aber war einem „Widerstand“ Tür und Tor geöffnet, der sich bald, in einer für revolutionäre Bewegungen typischen Radikalisierungsdynamik, auch gegen Adorno selbst richten sollte.

    Gudrun Ensslin, der Gründerin der „Roten Armee Fraktion“, wird eine pathetische, ja hysterische Rede nach dem 2. Juni zugeschrieben: „Sie werden uns alle umbringen – ihr wisst doch, mit was für Schweinen wir es zu tun haben – das ist die Generation von Auschwitz, mit der wir es zu tun haben – man kann mit Leuten, die Auschwitz gemacht haben, nicht diskutieren. Die haben Waffen, und wir haben keine. Wir müssen uns auch bewaffnen.“ So sollen diese Worte gefallen sein, wenn sie nicht nur gut erfunden sind – in jedem Fall erfüllten sie im Nachhinein ihren Zweck als Plausibilisierung des Terrors. Gudrun Ensslin traf nicht zuletzt das schlechte Gewissen der deutschen Eliten.

    …..

    Der Zufall des 2. Juni 1967 mutet heute seltsamer, aber darum nur noch zufälliger an. Am Ende ihrer professionellen Laufbahn wird die Generation der Achtundsechziger eingeholt von Wahrheiten, die ihre sehr erfolgreiche Selbstinterpretation aushebeln und die niemand für möglich gehalten hätte. Alles wird zweifelhaft und scheint sich zu verwischen. Günter Grass war als Soldat in der Waffen-SS, Kurras in der SED: verkehrte Welt. Ach nein, die wirkliche und wahre. Man sollte wieder mehr Kafka lesen. Wie schön, dass wir das noch erleben dürfen.

  13. Dazu steht ein interessanter Beitrag in der FAZ. Selbst wenn Kurass es im Namen der Stasi gemacht hat, was stark anzunehmen ist, dann wuerde in Sozialist irgendeine Ausrede finden, davon abzulenken.

    Sozialisten sind eben professionell verkommenes Gesindel.

  14. 34 Jahre nach dem Reichtagsbrand beeilte sich wieder eine totalitäre Bewegung Deutschlands, die Schuld dem politischen Gegner in die Schuhe zu schieben.

    In der Tat.

    ———–

    Schlesische Intifada gerade auf BR3 – zumindest kabarettistisch …..

  15. Dieses Thema „Tötung Ohnesorg durch Kurras“ wird auf Dauer legendenbildend bleiben, weil Kurras schlichtweg nie wegen einer Straftat verurteilt wird. Ne bis in idem bedeutet Strafklageverbrauch, Art 103 Grundgesetz.

  16. Bei einer solchen schmutzigen Brühe verwundert es mich nicht, dass der ehemalige Bundeskanzler Schröder einen KGB Offizier für einen lupenreinen Demokraten hält und der oberste Verfassungsschützer Schäuble, wenn er Erdogan hört, sich vor Begeisterung nicht mehr einkriegt. Jetzt fehlt zu meinem Glück nur noch Horst Mahlers Stasiakte.

  17. Kurass erhielt zwar jahrelang gutes Geld von der Stasi, aber es ist schon auffällig, dass die Stasi die Zahlungen an ihn im Jahr 67 gewaltig erhöhte, so dass es für mich kaum einen Zweifel gibt, dass die Stasi einen solchen Mord bei ihm in Auftrag gab. Auch hat man es bei ihm mit einer Akte zu tun, die die Stasi gereinigt hat. Diese Lücken in seiner Akte sprechen auch dafür, dass er ein Auftragsmörder der Stasi ist.

    Benno Ohnesorg musste durch einen Schuss aus nächster in den Hinterkopf sterben, weil die Stasi den perfiden Plan hatte, damit die Studenten gegen die Bundesrepublik zu agitieren und die demokratische Bundesrepublik so zu destabilisieren. 89 hat uns Reagan noch mal rausgehauen, sonst wäre es der SPD und den Gruenen gelungen mit der SED eine Verbrechensherrschaft zu errichten, in der wir unsere Freiheit verloren hätten. Nun gelingt es ihnen vielleicht mit Hilfe der Mohammedaner-Einwanderung, auf einen Reagan können wir nun nicht mehr hoffen.

  18. Kurass hat „gutes Geld“ verdient und war gleichzeitig Geburtshelfer der RAF.

    Wir koennen es nicht mehr veraendern und sehen nun innerhalb von zwanzig Jahren das zweite, bessere Deutschland sterben.

    Sic transit gloria mundi.

  19. Sehr guter Kommentar!!!!!!

    Der feige Mord an einem wehrlosen Studenten hat damals die Gemüter erregt und er erregt sie auch heute noch.

    Diese feige wie abscheuliche Tat zeigt, zu was die Rotfaschisten der DDR alles fähig waren.

    Und er zeigt, dass die Linken der alten BRD massiv von der SED und ihrer Stasi beinflusst und gesteuert wurden.

    Jetzt wird im Nachhinein glasklar, dass die Rotfaschisten der DDR die Studenten- und Jugendrevolte 1967/68 zu einer roten, kommunistischen Revolution in der alten BRD machen wollten.

  20. Nun haben die 68er und die RAF aufgrund eines von Kommunisten angeleierten Mordes ihre Verbrechen begangen. Ich denke mal, die hätten den Mord an Ohnesorg nicht ungedingt benötigt, der hat die ganze Sache nur beschleunigt. Hätte es diesen Mord nicht gegeben, so hätten sie andere Gründe gefunden, dieses Schweinesystem, von dem sie übrigens ganz gut wegleben, zu bekämpfen. Sie hätten jederzeit dieses schreckliche Land und seine noch schrecklicheren Bewohner verlassen und in ihre Paradiese ziehen können. Ob sie jetzt nachdenken? Ich glaube nicht. Hab schon Edelkommunisten vorgeschlagen, doch in den damals kommunistischen Ostblock, nach China oder Nordkorea zu ziehen. Das Erschrecken und Empören war kurz, man sei doch schließlich Deutsch und Deutschland sei ihre Heimat. Sie hätten ja in die DDR gekonnt, aber irgendwie konnten sie sich dazu nicht aufraffen und die Vorzüge und Vorteile und den sehr viel höheren Lebensstandard dieses Landes, zu dem sie zumeist nichts beigetragen haben, aufgeben. Die Masseneinwanderung unintegrierbarer, kriminellen Sozialschmarotzer ist gewünscht und gewollt und noch nicht abgeschlossen. Ich denke mal, dieses Mal werden sie es endlich schaffen und die Realität wird aber eine grausame sein und sie werden das ernten, was sie gesät haben.

  21. Wen wunderts. Faschisten sind beim Zerstören sehr erfolgreich, aber nie beim Aufbauen von funktionierenden Gesellschaften.

    Wenn ich heute noch ein 68er wäre, ich würde mich in Grund und Boden schämen. Aber die, die heute noch 68er sind, sind ohnehin schmerzfrei.

  22. Ich habe mal eine Frage zu einem Ot-Thema:

    Beim Lesen zu einem Thema welches scheinbar nichts mit dem Islam zu tun hatte, über die Erfindung der ersten mechanischen Uhren (dieser Innovation fand in Europa statt) fand ich heraus, dass die Deutschen im frühen sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert sog. „Türken Geld“ zahlten, bis sie sich diesem verweigerten. Es ist fast unmöglich die weit reichenden Auswirkungen des Jihad auf die europäische Geschichte seit dem siebten Jahrhundert nach Christus einzuschätzen. Die südliche Hälfte Europas litt natürlich am meisten darunter, aber fast keine Region des Kontinents konnte der islamischen Bedrohung völlig entgehen. Die Deutschen waren nie unter islamischer Herrschaft gewesen, aber auch sie mussten eine Zeit lang Tribut oder Jizya entricht

    Weiß jemand mehr darüber?

  23. Nun gut oder eher schlecht, die Sache mit Ohnesorg liegt viele Jahre zurück. Wie groß wird das Erstaunen erst sein, wenn zunächst bröckchenweise durchsickert, mit welcher Geschmeidigkeit sich die sog. „Friedliche Revolutiuon“ oder „Wende“ im Hinblick auf die Assimilation gewisser (nicht aller) SED-Staats- und Funktionseliten in das bundesdeutsche politische System vollzog. Was wird beispielsweise eigentlich mit dem Immobilienbesitz der ehem. DDR (TLG) gemacht? Wo bunkert man das SED-Vermögen und wie greift man damit in den politischen Alltag ein? Ich bin davon überzeugt, daß die Unterwanderung des dt. Staates von Links schon weit voran geschritten sein muß. Als ich beispielsweise in den Neunzigern der damaligen Bundestagspräsidentin R. Süssmuth auf die Benennung von H. Modrow zum „Ehrenmitglied des Deutschen Bundestages“ einen empörten Brief mit mit der genauen Schilderung meiner Erlebnisse in Folge der Wahlfälschungen zur Kommunalwahl 86 in Dresden schrieb erhielt ich zur Antwort er hätte doch zur Wendezeit sich so hohe Verdienste erworben… Zur Ergänzung sei gesagt, daß ich damals als noch SED-Mitglied (bin im Frühjahr 89 ausgetreten) nach der unzweideutigen Feststellung der Verfälschung der Wahlergebnisse (war tätig als Wahllokalleiter) eine Parteieingabe direkt an Modrow (damaliger SED-Bezirkschef) gerichtet habe und danach ein denkwürdiges Gespräch mit dem SED-Funktionär Nacke (Stadtbezirk Dresden Nord) führen durfte. Interessanterweise fehlen alle Unterlagen, die meine unbequeme politische Haltung dokumentieren könnten in meiner Stasi-Akte komplett. Wer hat sie da bloß herausgenommen und wo liegen sie jetzt…?
    Ich meine, dieses ganze gegenwärtige politische System ist ebenso eine große Volksverarschung, und beruht einerseits auf der unersättlichen Gier der mit Staatsknete (Steuern) versorgten Kaste, andererseits aber auch auf der von Parteien und Medien sich belügen lassenden Masse, die an eine staatliche Rundumversorgung von der Geburt bis zum Tod und den Klimawandel glaubt. Ich weiß gegenwärtig wirklich nicht mehr wo, wofür und wen ich irgendwann wählen soll.

  24. #24 Rechtsliberalharzer (23. Mai 2009 07:56)

    Anders geschrieben, nämlich Türkengeld, wars so eine Art Spätmittelalterlicher Soli zur Finanzierung der Abwehr der „Türkengefahr“ im Rahmen der Türkenkriege. Nähers hier

  25. Guter Kommentar, der aber trotzdem etwas zu weit geht.

    Kurras ist eindeutig ein Waffennarr und meines Erachtens hätte diese Tat auch anderweitig passieren können. Natürlich hat seine Stasi-Tätigkeit einen Beigeschmack, aber ich glaube, dieser Kerl wäre irgendwann sowieso ausgerastet.

    Aber bezeichnend, was für Leute die Stasi in ihren Reihen duldete. Ich glaube aber nicht, dass da ein eindeutiger Auftrag vorlag, so etwas „wichtiges“ hätte man sicher nicht diesem halb-wahnsinnigen Kurras anvertraut, sondern einem Mann mit Verstand, der eben KEINEN losen Abzugsfinger hat.

    Trotz Allem sind die neuen Erkenntnisse klasse und ein Zeichen dafür, wie lasch die Aufarbeitung der DDR gehandhabt wird. Würde es Birthler nicht geben, würde kein Hahn danach krähen und wer weiß, wieviel noch alles unter den Teppich gekehrt werden würde.

    Meiner Meinung nach hat man eine Art „Nürnberg“ für die DDR verschlafen. Stattdessen sitzen die SED-Bonzen in hohen Ämtern in der heutigen BRD, ganz wie damals mit den ganzen Ex-Nazis.

    Aber in einem Land, in dessen Fernsehprogramm DDR-Nostalgie-Shows mit Topquoten laufen, wundert mich gar nichts mehr. Die Verniedlichung der DDR ist einfach nur widerwärtig und wird den Verbrechen, die in dem Namen dieses Regimes verübt wurden, nicht gerecht.

    Wir brauchen mehr solche Fälle wie Kurras und mehr Filme wie „Das Leben der Anderen“, um die DDR endlich als das aufzudecken, was sie war: Eine sozialistische Diktatur, deren Menschenrechtsverletzungen am eigenen Bürger seinesgleichen suchen. Allein die Anzahl der Stasi-Leute und der „inoffiziellen Mitarbeiter“ zeigt, wie perfide die DDR ihre Bürger jeden einzelnen Tag überwacht hat. Das ganze Überwachungssystem ist meines Erachtens sogar noch eine ganze Ecke härter als das der Nazis (wenn man mal die Relation Geheimdienstler-Normalbürger betrachtet).

    Die Stasi war angewiesen auf Leute wie Kurras.. Rückgratlose Individuen mit irgendeinem Sprung in der Schüssel, die keine eigene Meinung haben und bereit sind, alles dafür für das Regime zu tun, wenn man ihm ein paar kleine Freiheiten lässt. Die DDR hat seine Waffenverherrlichung ja schließlich mitfinanziert.

  26. Früher reichte dieser eine Mord zur radikalisierung. Heute gibt es bereits hunderte deutsche Tote aus nichtigsten Gründen (was gucks Du Lan). Unsere „jungen“ werden sicherlich auch irgendwann aufstehen. Nur: Ist es dann schon zu spät ? Die Wut auf das Moslempack ist jedenfalls (wenn auch unausgesprochen) riesengroß.

  27. Tja unsere liebe Polizei.

    Einer erschiesst Ohnesorg, der andere Polizist kämpft auf der Seite der SAntifa am 1. Mai in Berlin.Oh und unser lieber SAntiFa Kämpfer Mannlich.

    Vergesst die Polizei.

  28. #26 Rheinperle (23. Mai 2009 08:31)

    #24 Rechtsliberalharzer (23. Mai 2009 07:56)

    „Anders geschrieben, nämlich Türkengeld, wars so eine Art Spätmittelalterlicher Soli zur Finanzierung der Abwehr der „Türkengefahr“ im Rahmen der Türkenkriege.“

    Vielleicht sollten wir die „Reichstürkenhilfe“ oder den „Türkenpfennig“ wieder einführen und auf den Straßen mit der Sammelbüchse rumgehen?

  29. Von solchen Gefühlen sollte man sich lieber nicht leiten lassen. Schuld an den Zuständen ist vor allem die weichgespülte Justiz, die diese „naturbelassenen“ Neubürger nicht in die Schranken weist. Gleichberechtigt mit den stammdeutschen Randalierern, Kriminellen, Autonomen…

  30. Das SED-Regime hat, wenn sich seine Tatbeteiligung bewahrheiten sollte, letztlich dann doch im „Kalten Krieg“ den Sieg davongetragen. Die Reste deutscher Staatlichkeit sind in völligem Zerfall begriffen. Einige Minister der Abwicklungsrepublik namens BRD sind Kommunisten reinsten Wassers. Mit der Türkisierung sind Fakten gesetzt worden, denen die Deutschen kein Korrektiv mehr entgegensetzen können.
    Inzwischen baut der türkische Staat mit Hilfe seiner BRD-Behörde DITIB eine eigene Zivilverwaltung auf dem Territorium der BRD auf. In wenigen Jahre werden die Reste jener Republik, die ihr sechzigjähriges Dasein ja auch schon zunehmend türkisch beeinflußt feiern läßt, endgültig Vergangenheit sein. Fluch und Schande über die Bundesrepublik!

  31. Was hören wir da aus der Alt 68iger Ecke…“von möglichen Verschwörungstheorien sollte man Abstand nehmen“. Klar, ein Stasimord passt nicht in das Weltbild dieser Leute. Als Ostdeutscher würde es mich nicht wundern, wenn die Stasi versucht hätte, die Studentenproteste durch einen Mord zu radikalisieren (wie ja auch geschehen), um den Systemwechsel in der Bundesrepublik herbeizuführen (GLÜCKLICHERWEISE nicht geschehen).

  32. Ironie der Geschichte: Damals wurde gesammelt das sie nicht kamen und heute wird denen das Geld in den A…gesteckt damit sie sich wohlfühlen.

  33. Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten
    vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott
    doch einst wir Gerechtigkeit walten
    dann richtet das Volk, dann gnade euch Gott

  34. Und diese Bande wird es nie sein lassen, andere Menschen zu drangsalieren. Für mich ist es klar,das die heutige Linke immer noch diesen Krieg gegen uns führt. Manchmal kommt es mir vor,das die Richtlinie von Mielke, Mfs-Richtlinie 1-76,heute noch immer gilt. Auch heute ist jedes Mittel recht, Menschen und demokratische Grundsätze zu zerstören.
    Wann hört es endlich mal auf!!

  35. Hat schon jemand Anzeige wegen Auftragsmordes gegen Kurras und seine Stasi-Offiziere erstattet? Alternativ, wenn man die Mordabsicht nicht beweisen kann, wäre vielleicht ein Kriegsverbrechertribunal sinnvoll, denn das Ziel von Kurras und Stasi war eindeutig, durch gewalttätige false-flag-Aktionen bürgerkriegsähnliche Zustände anzuleiern.

  36. Sogar vor Mord schrecken die Linken,
    in diesem Falle der direkte Rechtsvorläufer
    der Linkspartei, nicht zurück um Deutschland
    und Europa in einen linken Gesinnungsstaat
    zu verwandeln.

    Rechts = Rechtsradikal

    Differenzierung Fehlanzeige, ein Kampf zur
    Duchsetzung eines linksextremistischen Staates
    ohne Rücksicht auf Menschenleben. Derweil hat noch nie eine Ideologie mehr Menschen getötet wie der Sozialismus. Mindestens 140 Millionen (Quelle: Schwarzbuch des Kommunismus).

    Alles ist Recht um einen linken Staat zu
    errichten, der mit dem Grundgesetz unvereinbar
    ist.

    Heute ist nur der Unterschied zu 1967, daß man nicht mehr physisch sondern sozial elemeniert wird.

    Aber meine Herren da oben, wir sind das Volk!
    Und wir werden aufstehen wie 1989!

    MilitesChristi

  37. @ 2, Eurabier

    Der „Entsendevertrag“ mit der Türkei wurde Ende 1961 geschlossen, nicht 1966.

    Seitdem werden wir pausenlos bereichert.

    Aber die ersten Jahrgänge haben wenigstens noch was gearbeitet…

  38. #36 Thatcher_2.0 (23. Mai 2009 09:23)

    um den Systemwechsel in der Bundesrepublik herbeizuführen (GLÜCKLICHERWEISE nicht geschehen).
    ——————————————

    Noch nicht! Aber das Pack arbeitet daran und mit der BTW 09 im Herbst könnten sie einen gr. Schritt weiterkommen.

  39. @25 Rechtsliberalharzer

    Das Türkengeld wird wohl eine Steuer gewesen sein, um einen Krieg gegen die Türken zu finanzieren oder auch einfach, damit die Fürsten an ihren deutschen Höfen in Saus und Braus leben konnten.

    Nochmal zu dem bereits von antifo verlinkten Weltartikel. Da ist davon die Rede, dass Jürgen Henschel das berühmte Photo des sterbenden Benno Ohnesorg machte. Henschel war Fotograf einer SEW-Zeitung. SEW ist der Ableger der SED in Berlin(West).

    Also auch das spricht für mich für einen Auftragsmord der Stasi, dass sie ihren Bildjournalisten so schnell am Tatort hatte.

    http://www.welt.de/politik/article3787075/Dutschke-Attentat-sollte-neu-untersucht-werden.html

  40. … Bildung der Baader-Meinhof Gruppe …

    … der Baader-Meinhof-Bande.

    Ich bin sicher, alles dies hätte in dieser Radikalität nicht stattgefunden, wäre bekannt gewesen, dass es sich um eine Kampagne aus der DDR handelte, also der dortigen Sozialisten, der Linken.

    Das halte ich für etwas naiv. Wäre Kurras’ Stasi-Zuträgerschaft und SED-Mitgliedschaft zum damaligen Zeitpunkt enthüllt worden, hätten die Linken das für eine Finte der Bundesregierung oder eine Verschwörungstheorie der Springerpresse gehalten.

  41. Es war die CIA! Sozis wissen mehr!

    Überrascht von den Aktenfunden zeigte sich auch der Berliner Soziologe und Publizist Bernd Rabehl. Als ehemalige Vertrauter von Rudi Dutschke war er an der Demonstration gegen den Schah führend beteiligt und sah, wie Kurras Ohnesorg erschoß. „Sein Gesicht war haßverzerrt.

    Kurras sah Ohnesorg und schoß mit seinem Revolver auf ihn. Die Polizei wollte, damals eindeutig, daß das eskaliert“, sagte Rabehl gegenüber der JUNGEN FREIHEIT. „Daß er nun für die Stasi gearbeitet haben soll, überrascht mich schon. Allerdings hat das nichts mit dem Tod von Ohnesorg zu tun“. Kurras habe vielmehr aus Haß auf die Demonstranten gehandelt.

    „Kurras war Anti-Kommunist”

    Rabehl hält es jedoch für möglich, daß der Polizist in Wirklichkeit für den CIA arbeitete. Seinem Wissen nach sei Kurras nach dem Krieg unter den Sowjets in Sachsenhausen interniert gewesen. Diese Zeit habe aus ihm einen Anti-Kommunisten gemacht.

    Zudem sei die Polizeiabteilung, in der Kurras arbeitete, eine Art politische Polizei nach amerikanischem Vorbild gewesen und für die Abwehr der Ost-Spione zuständig. Da passe es nicht, daß so jemand plötzlich seine Liebe für die DDR entdecke. „Ich gehe davon aus, daß er ein CIA-Mann war. So konnten die Amerikaner herauskriegen, wer wer bei der Berliner Polizei war“.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5fbc7de2cea.0.html?&tx_ttnews%5BbackPID%5D=&tx_ttnews%5Bmode%5D=single

  42. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso diesem Schuss so große Bedeutung beigemessen wird. Ich bin erst 23 Jahre alt und die Menschen meiner Generation kennen die „68“er vor allem als Altlasten-Lehrer, die sich einem kumpelhaft andienen und ansonsten keinen effizienten Unterricht auf die Reihe bringen. Charakteristisch scheint mir ein gewisser Hang zur Depressivität. Jedenfalls fehlt den meisten Humor und Heiterkeit. Statt dessen äußern sie einen manchmal sogar ungewollten Zynismus, dessen meckerndes Lachen mir jedenfalls im Halse stecken bleibt.

    Was ich gelesen habe in den Quellen jener Jahre, wirkt auf mich merkwürdig dämlich und verklemmt. So nach dem Motto: Wir ziehen uns jetzt alle die Hosen runter, springen auf den Rasen, nennen das sit in und behaupten, damit gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. Die hätten jeden Vorwand genommen, um sich die Hosen runterzuziehen. Das war das Ziel. Ob nun Ohnesorg erschossen wurde oder nicht.

    Irgendwie kommen mir die Leute vor wie ungezogenen Kinder, gegen die sich die Erwachsenen nicht durchsetzen konnten.

  43. „Ohne den Linksruck einer ganzen Generation bzw. großen Teilen derer, die heute in leitenden Positionen der Politik, Medien und Justiz sitzen, hätten wir andere Verhältnisse in diesem Land.“

    Nein, falsch gedacht. Es war niemals eine ganze Generation oder auch nur ein großer Teil davon, der nach links gerückt ist, die radikalen Linken waren stets eine Minderheit. Eine Minderheit, die aber heute an den Schalthebeln sitzt in Presse, Politik, Kirche und Justiz. Dies mit massiver Stasi-Hilfe, denn ein demokratisches Staatswesen ist IMMER viel verwundbarer als ein totalitäres System.

    Wären die Nicht- oder Antilinken wirklich eine Minderheit, müsste man sie nicht fürchten, und eine Partei wie PRO KÖLN oder PRO NRW gäbe es gar nicht. So aber wissen sie, dass sie auf dünnem Eis sitzen, und darum der Kampf gegen Rechts, darum die pausenlose Propaganda.

    Nun, vielleicht sind auch die 68er manipuliert worden, jedenfalls bis zu einem gewissen Grad, aber sie haben sich mit Lust und Freude manipulieren lassen. Seht sie euch doch an, mit ihren Lenin- und Mao-Bildern. Sie gehörten VOB ANFANG AN zu den radikalen Linken. Die 68er wollten, was schon die Spartakisten nach dem Ende des 1. Weltkriegs wollten: das sozialistische System.

  44. Die Stimmung war damals so aufgeladen, daß auch ein Bezug auf die Stasi nicht mehr viel geändert hätte! Aber die Prozesse, die geführt wurden gegen Kurass, haben, so meine ich, schon damals erkennen lassen, daß Akten verschwunden waren und Beweisführung angeblich schwierig war! Dies hat aber nicht die Stasi verursacht sondern dieser Staat, dessen tolles Rechtssystem wir HEUTE feiern müssen! Es ist doch erschreckend, wenn ich heute lese, daß damalige Zeugen, die wohl anwesend waren, nur nicht bewertet wurden, weil sie nicht die Straße benennen konnten, in der die Tat geschah! In einer Demo, zufällig dorthin gespült, weiß sicher so mancher nicht genau, wo er sich befindet! Und das waren schon Großdemos. Nicht so ein Pillepalle, wie heutige Demos! Im Übrigen hat auch Rudi Dutschke später angedeutet, daß er ein Opfer der Stasi gewesen sein könnte! Mit der gesamten Unzufriedenheit der damaligen Studenten und die, die sie mobilisierten, hat die Stasi aber wohl nichts zu tun!

  45. #49 Gilgenbach (23. Mai 2009 13:05)

    „Mit der gesamten Unzufriedenheit der damaligen Studenten und die, die sie mobilisierten, ung hat die Stasi aber wohl nichts zu tun!“
    ——————————————-

    Da stimme ich vollkommen überein.
    Die Unzufriedenheit der Studenten damals hatte ja auch eine gewisse Berechtigung.
    Die Studentenbewegung (APO) war ja auch in erster Linie eine antiautoritäre und keine sozialistische Bewegung, wenn man von den Rädelsführern wie Dutschke u.a. absieht.
    Das kam dann später.
    Und eine solche Radikalisierung hin zur RAF hätte es nicht gegeben!

    5 Roi Danton (23. Mai 2009 00:21)

    „Nebenbei, wem wurde linksruckmässig eigentlich in England in die hohle Birne geschossen, Ben Worryless?
    Und in Holland, Benjamin van den Ohnsorgje?“
    ——————————————–

    In keinem anderen europäischen Land (außer Italien) entstand eine solch radikale Gruppierung wie die RAF.
    Und bei den „Roten Brigaden“ in Italien gab es auch die Drahtzieher im Osten und andere Hintermänner…

  46. Und wenn man sich die Statments der 68 Mißgeburten (Ströbele und Co ) sich anhörte,
    winden sie sich wie ein Aal, und spielen den Unwissenden, dieses scheinheilige Gebrodle ist leicht zu durchschauen. Interessanter wäre es zu Erfahren, wie viele U-Boote von der Stasi es damals schon bei den Linken Bewegungen gab.
    Aber man kann sicher davon Ausgehen, daß man jetzt erst Recht versuchen wird , allles unter den Tisch zu kehren, was noch an Brösel zu finden wäre, im anderen Falle müsste die Linken und Grünen ihre Partei auflösen.
    Daß dieser Fall erst jetzt an die Öffentlichkeit kam, hat sicher auch wahltaktische Gründe.

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