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Judenmörder Fofana droht den Geschworenen

Im Prozess gegen Fofana und seine „Barbarenbande“ ist „Youssouf der Barbar“ (Foto) nicht nur stolz darauf, den 23-jährigen Juden Ilan Halimi im Namen Allahs wochenlang zu Tode gequält zu haben. Er bedroht in der Verhandlung jetzt auch noch das Gericht und die Geschworenen: Er habe die Möglichkeit, Fotos von allen machen zu lassen, jeden einzelnen zu identifizieren, die Bilder als Fahndungsfotos ins Internet zu stellen und ein Kopfgeld auf jene auszusetzen, die es wagen sollten, ihn bei der Urteilsverkündung schuldig zu sprechen.

Auf diese Ankündigungen hin verließen alle Anwälte aus Protest den Gerichtssaal. Die Verhandlung ist bis Montag unterbrochen. Dann soll entschieden werden, wie der Prozess fortgeführt werden kann. Der Fall wird bisher unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor dem Pariser Jugendgericht verhandelt, weil zwei der insgesamt 27 Mitangeklagten in Youssoufs „Barbarenbande“ zum Zeitpunkt der Tat unter 18 waren.

Nach den Leserkommentaren im Figaro zu urteilen, wäre ein Großteil der französischen Öffentlichkeit nicht allzu zimperlich mit Herrn „Oussama“.

eric1 schreibt als Beispiel gestern um 21.05:

Von der Abschaffung der Todesstrafe profitieren nur die Barbaren. Das ist kein zivilisatorischer Fortschritt. Wenn doch nur dieses Individuum und jene, die so handeln wie er, für immer aus dem geschädigten Staat ausgewiesen werden könnten! Es reicht.

(Spürnase: Anne)