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Türken fordern von EU Ende der Visumpflicht

Im Februar hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass von türkischen Fernfahrern künftig kein Visum für ihre Einreise in die EU mehr verlangt werden dürfe. Im Umkehrschluss erklärten Rechtsexperten, auch Empfänger von Dienstleistungen ohne Visum einreisen dürfen – also jeder, der bei seinem Besuch in Deutschland zum Beispiel etwas einkauft. Also jeder.

In der Türkei mehren sich die Forderungen, visafrei nach Deutschland und andere EU-Länder einreisen zu dürfen. Auf einer internationalen Integrationstagung in Ankara warfen mehrere Rechtsexperten der EU und insbesondere Deutschland vor, geltendes Recht zu missachten, weil sie von Türken in der Regel weiter Visa verlangten. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom Februar, wonach Deutschland die Visavorschriften lockern muss. Umstritten ist, wie viele Türken deshalb von der Visapflicht befreit werden müssen. Der türkische Europaminister Egemen Bagis vermied es zwar, konkrete Forderungen aufzustellen, rief die Türken jedoch auf, ihre Rechte zu prüfen und nannte das EuGH-Urteil ein positives Beispiel. Der türkische Minister für Auslandstürken, Faruk Celik, forderte Erleichterungen bei der Visa-Vergabe und beim Ehegattennachzug.

So soll denn auch der Weg für die völlig abhängige, weil „sprachlose“, Importbraut-Sklavin wieder freigemacht werden. Dies stört auch türkischstämmige Migranten.

Der deutsch-türkische EU-Abgeordnete Vural Öger (SPD) kritisierte das Vorgehen der türkischen Seite. Es nütze nichts, nur auf seine Rechte zu pochen, man müsse die Ängste vieler Deutscher vor einer Einwanderungswelle aus der Türkei ernst nehmen. „Wir müssen die Bevölkerung gewinnen“, betonte Öger. Zudem kritisierte er, viele Türken holten ihre Ehepartner aus türkischen Dörfern und schotteten sich in Deutschland ab. Spätestens bei der Einschulung ihrer Kinder zeigten sich dann gravierende Integrationsprobleme.

Ein deutschstämmiger Deutscher dürfte sowas nicht sagen!

(Spürnase: John A.)