Joachim SteinhöfelJoachim Steinhöfel, Rechtsanwalt, Ex-TV-Moderator („Die Redaktion“, RTL 2; „Kreuzfeuer“; „Achtzehn 30“, beide RTL) und Blogger ist heute Abend zu Gast bei Anne Will (ARD, 21.45 Uhr). Der einzige Konservative in der Runde diskutiert mit Heiner Geißler (CDU), Olaf Scholz (SPD), Johannes Vogel (FDP) und VdK-Präsidentin Ulrike Mascher zum Thema „Rentenkürzungen ausgeschlossen – teures Wahlversprechen in der Krise?“

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64 KOMMENTARE

  1. bei Anne Will um 22:00 Uhr die typisch deutsche Familie mit Rentner.

    26 Jahre bei Daimler und kein Wort schwäbisch gelernt. Immer noch Turk-Deutsch.

  2. Wenn Anne Will diese Frage stellt, kommt mir in den Sinn man versuche die Rentner zu diskreditieren. Man unterstellt das sie eine Gabe bekämen.
    Warum wird nicht klat und deutlich gesagt das diese Leute ihr Leben lang dafür gearbeitet haben und in die Rentenkasse eingezahlt haben.

  3. Ich bin Steinhöfels größter Fan seit über 20 Jahren Jahren.
    Da ich aber leider die Glotze vor einigen Jahren abgemeldet habe, kann ich ihn leider nicht sehen.

    Soviel ist aber klar: Wenn Steinhöfel dabei ist fliegen die Fetzen.
    Er gehört in die Politik.
    Er redet Klartext.

  4. Falsches Thema. Und sie labern wieder um den heissen Brei herum.

    Klar, man kann auch ein Gesetz schaffen, dass die Abschaffung der Sonne beschliesst. Ob sich die Sonne daran haelt? :mrgreen:

    Klar ist die Rente sischae. Die Frage ist nur, was der Euro (oder die jeweilige Waehrung) dann noch wert sind. Wenn ein Brot 25 Euro kostet und eine Miete 3500, dann sind 1500 Euro Rente halt zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben.

    Da koennen die diskutieren, bis sie schwarz werden! Vertane Zeit, da zuzugucken. Guckt lieber, wie Ihr Euer Geld vor den Geiern des Staates in Sicherheit bringt, das bringt viel mehr!

  5. Solange die bildungsferne Unterschicht aus Südland rundum versorgt ist, ist doch alles in Ordnung. Da muß man schon einmal Prioritäten setzen.

  6. 80 mrd Steuerzuschuss. Nur für’s Protokoll: das sind 30% des Bundeshaushalts. Schade, dass keiner die Zahl in den Kontext setzt.

    Übrigens 20 Mrd. sind Harz IV Leistungen (!!!)

  7. Ach, die Demographie spielt also keine Rolle für das Rentenniveau. Und keiner widerspricht.

    Wo bleibt die Frage, wozu wir dann ungebremste Zuwanderung in die sozialen Netze brauchen?

    Wir brauchen also keine Außenstehenden, die für unsere Rente sorgen.
    Dann brauchen wir auch niemanden, den wir sinnlos durchfüttern müssen, ohne Gegenleistung.

  8. Steinhöfel ist natürlich o.k.

    Der Verdi-Verteter (Rentner) mit seinen Kindern im öffentlichen Dienst, na ja. Schwamm drüber.

  9. #10 Excalibur

    Staubsaugervertreter, Gewerkschaftsvertreter Volksvertreter und haben eben viel gemein. Die einen verkaufen Staubsauger, die anderen die Gewerkschaften und letztere dann eben … 😉

  10. #2 Doofe_Nuss (03. Mai 2009 22:01)

    Nein die Rentner verfrühstücken das Geld der heute 20jährigen!!

    Seit 1980 ist die Demagogie ähmm die Demographie bekannt!

    Die heutigen Rentner haben nichts daraus gelernt!

    Und von wegen: Wir haben dieses Land aufgebaut!

    Sehr witzig: Wer hat denn das Land erst einmal kaputt gemacht?

    Und was würden wir machen, wenn alles kaputt wäre: Genau: Alles aufbauen! Das ist keine große Leistung, das ist etwas, was jeder vernünftige Mensch machen würde!

    Die heutigen Rentner:

    http://www.spiegel.de/video/video-29875.html

  11. „Rentnerdemokratie“ wer hat das jetzt gesagt.

    Aber ich halte generell nichts davon, daß wir uns gegenüber unseren Eltern gegenseitig ausspielen. Da muss ich natürlich auf PI nicht argumentieren.

  12. #11 Heretic

    Mein Reden. Verfolge die Sendung nur in der Küche. Anne Will tue ich mir schon seit geraumer Zeit nicht mehr an.

  13. Sind die wirklich alle so blöd?

    Die Demographie ist doch nicht zu übersehen!

    Komisch, dass das keiner sieht, außer Steinhöfl!

    Merkwürdig!

    Die Rentner, die ich kenne, haben mehr als genug!

    Und auf keinen Fall mehr gearbeitet, als die heutige Generation!

    Die Demographie bricht der Rente das Genick!

    P.S.: 4% der Erdbevölkerung können den ganzen Rest versorgen! Und was ist dann mit den restlichen 96%?

  14. #12 Koltschak (03. Mai 2009 22:35)

    Nein die Rentner verfrühstücken das Geld der heute 20jährigen!!

    Im Gegensatz zu den Neandertalern aus Südland haben unsere Eltern und Großeltern eine Menge für dieses Land geleistet.

  15. Fazit: gab schon schlimmere Sendungen.

    Natürlich gibt es eine Rentnerdemokratie wenn die größte Wählergruppe Rentner sind. Daran ist nichts auszusetzen, vor allem weil die Rentnergruppe (Ü65) auch pluralistisch ist.

    Irgendwann jedoch werden die jungen sagen: nicht mit uns! Soziale Unruhen?

  16. #16 Plondfair (03. Mai 2009 22:42)

    Sach ich doch:

    Erst kaputt geschlagen

    dann wieder heile macht!

    Was ist daran eine Menge???

    Was würdest Du denn machen, wenn alles kaputt ist?

    Die haben nur gemacht, was gemacht werden musste!

    Ob das heroisch ist, wage ich zu bezweifeln!

  17. Mozartkugel

    Irgendwann jedoch werden die jungen sagen: nicht mit uns! Soziale Unruhen?

    Früher waren es 3 Arbeiter 1 Rentner
    heute sind es 2 Arbeiter 1 Rentner
    und bald sind es 1 Arbeiter 1 Rentner

    Das System stimmt vorne und hinten nicht!

    Das einzig wahre wäre das dänische, 100% steuerfinanziert!

  18. #12 Koltschak

    Nein die Rentner verfrühstücken das Geld der heute 20jährigen!!

    Technisch gesehen hast du recht. Ist einfach so. Das System war mal so angelegt (Generationenvertrag).

  19. #18 Koltschak

    Lass Dich mal nicht immer vor den Karren irgendwelcher Sozialisten spannen, bitte.

    Mein Vater lag an der Ostfront und waere fast fuer sein und Dein Land draufgegangen.

    Meine Mutter hat 2 Kinder grossgezogen und hart mitgearbeitet.

    Beide waren niemals arbeitslos und haben immer zwei Jobs gehabt. Mindestens.

    Weder mein Vater noch meine Mutter leben in Saus und Braus.

    Wie viele aeltere Herrschaften, verzichten sie allerdings auf viele Dinge, die bei der heutigen Jugend schon fast normal sind. Auto, Flachbildfernseher, Klingeltoene, …

    Daher kommen sie eben mit 50% doppelt so weit, wie jemand, der nur Schulden auftuermt, um sich ein Haus, Urlaub, Auto … auf Zeit zu kaufen. Denn am Ende bekommt es der Gerichtsvollzieher.

    Wenn Du mit dem Finger auf die heutigen Rentner zeigst, das finde ich nicht okay! Die bekommen jedes Jahr faktisch weniger Geld, weil sie durch Inflation enteignet werden.

    Wuerde das Geld nicht an die Rentner bezahlt, so wuerden es sich die Politiker nehmen. Du bekaemst es sicher nicht!

    Fall nicht immer auf sozialistischen Humbug rein!

  20. #19 Koltschak (03. Mai 2009 22:49)

    Früher waren es 3 Arbeiter 1 Rentner
    heute sind es 2 Arbeiter 1 Rentner
    und bald sind es 1 Arbeiter 1 Rentner

    Falsch. 1 Arbeiter, 1 Rentner, 2 Kulturbereicherer

  21. Natürlich haben die älteren Generationen einen Anspruch auf ihre Renten, für die sie lange Zeit eingezahlt haben.
    Nur jeder sollte erkannt haben, dass dieses System nicht mehr lange funktioniert. Bereits jetzt haben wir 20Mio Rentner. Und da liegt auch der Hase im Pfeffer – Scholz stellt sich nur deswegen wie ein Depp hin und sagt, die umlagefinanzierte Rente sei für alle Zeiten sicher, weil 1/3 der Wahlberechtigten nichts anderes hören wollen.

    Es muss also eine Lösung her, bei der die bisher angesammelten Ansprüche korrekt ausgezahlt werden. Andererseits müssen Möglichkeiten geschaffen werden, abseits der staatlichen Rente kapitalgedeckt vorzussorgen und dafür müssen die Arbeitnehmer entlastet werden. Denn sicher ist bezüglich der Rente nur eins: Das bisherige System ist zum Scheitern verurteilt.

  22. An der Demographie kommt keiner, auch kein Heiner vorbei.
    Natürlich gibt es eine Steigerung der Produktivität, aber der Preis hierfür ist oftmals hoch: Streß, Ausbeutung, Prozeßoptimierung ohne Rücksicht auf den Menschen. Zudem ist eine Steigerung im Dienstleistungsbereich kaum mehr möglich, wie z.B. die heutige Altenpflege beweist.

    Das eines Tages ein Arbeitnehmer bzw. Steuerzahler (mindestens) einen Rentner PLUS einer unbekannten Anzahl an heimischen & importierten Parasiten finanzieren können soll, ist schlicht unwahrscheinlich.

    Wahrscheinlich ist ein Zusammenbruch der Sozialsysteme und des Gesamtregimes, allerdings mit einem Wimmern, nicht mit einem Knall.

    Ich habe zwei Töchter, wir ( meine Frau & ich)arbeiten hart daran, daß die Mädchen nach entsprechender Ausbildung den Sozialkoben BRD für immer verlassen.

    Deutschland hat keine Zukunft, denn die Anzahl der schon isoliert betrachtet großen Probleme ist einfach zu gewaltig.

    Dankesbriefe für den Untergang unsres Landes können in 10-15 Jahren die zum Dienst gepressten Seniorenknechte bei den 68er-Patienten in möglichst physisch & psychisch bereichernder ( z.b. al la turka )Form übereichen.

  23. Die Fabel, man brauche mehr Zuwanderung, ist auch Humbug.

    Die Demographie wirkt naemlich auch dann und laesst sich nicht abstellen.

    Der vor kurzem hier eingestellte Beitrag zur Demographie und aussterbenden Gesellschaften enthielt einige Luecken.

    Da wurde berichtet, dass sich die Schrumpfung nicht umkehren laesst. Das halte ich fuer Bloedsinn. Das ist doch wohl eher so wie bei den Fuchs/Gans Programmen. Gibts weniger Fuechse, dann vermehren sich auch die Gaense wieder mehr.

    Gesundschrumpfung ist im uebervoelkerten Deutschland ein ganz normaler und natuerlicher Prozess. Leider gibt es Politiker, die an dieser Natur mal wieder rumschrauben wollen.

    Auch das Rentenproblem bekaeme man in den Griff. Weniger Staat, mehr Freiheit, soziale Haengmatten abschaffen. Eine florierende Gesellschaft hat dann auch keine Probleme mit mehr Rentnern. Leider geht es staendig in die andere Richtung.

  24. #21 Heretic

    Ich sehe das auch grosszügiger.
    Meine Großeltern wurden aus Ostpreußen vertrieben. (Insterburg)

    Ich kenne noch die Erzählungen von den Trecks.

    Da werden wir uns doch nicht von irgendwelchen selbsternannten Volksvertretern unterkriegen lassen.

  25. Die heutigen Rentner waren mehrheitlich weder „Zerstörer“, noch Trümmerfrauen oder „Aufbauer“.

    Die heutigen Rentner sind mehrheitlich Kinder der sich in den Sechzigern beginnenden Wohlstandwelle – meist ging es nur bergauf, Arbeitslose gab es damals kaum. es gab immer mehr…Urlaub, Freizeit, Geld – Lohnerhöhungen von fast 10% in der Brandt Ära waren keine Seltenheit – kein sog „Hartz“, kein Lohndumping, auch ein normaler Fach-, sogar Hilfsarbeiter, hatten mehrheitlich existenzsichernde Einkommen, es ging voran, damals…und diese Einstellung vertreten viele Rentner und vor allem die Pensionäre bis heute…auch wenn mancher sein soziales Gewissen durch Einsatz an einer sog „Tafel“, durch Spenden oder Unterstützung der EIGENEN Enkel erleichtert.
    Und wenn Sie z.B. solche Zeilen lesen, werden Sie stinksauer, weil sie ja „für ihr Geld“ sauer und sehr hart gearbeitet haben. Bei manchen trifft das sogar zu, oft bei Frauen, die 2,3,4 Kinder großgezogen, dabei mit Putzen, Heimarbeit oder sonstige Scheissjobs „nebenbei“ aktiv waren und jetzt mit 4-5 hundert EUR Rente in einer 2 Zimmerwohnung oder im Altersheim leben.

  26. # 27 Storch

    So isset !

    Vor der sog. „Agenda 2010“ gab es für ehemals Besserverdiende Arbeitslosenuntestütztung bis zu 1500.- Eus/mtl., netto, versteht sich, und zwar bis zum neuen Job oder (wahrscheinlicher) zu Frühverrentung OHNE Abschäge.

  27. In der Sendung kam nicht viel. Es gab eine Menge Selbstbeweihräucherung durch die eingeladenen Gäste und keine Hinweise wie es wirklich um die Renten steht.

    Interessant waren für mich einige Hinweise, die durchkamen, aber von niemandem aufgenommen wurden. z.B. Zuschuss des Bundes für die Rentenversicherung lt. Scholz 80 Mrd. Euro!!! Der Bundeshaushalt hat insgesamt ein Volumen von ca. 250 Mrd. Euro, und Herr Steinbrück sitzt heute am Abakus und versucht Einsparpotentiale für Steuermindereinnahmen von 300Mrd . Euro bis 2013 (= 75 Mrd. pro Jahr)zu erkunden.

    Leute, dieser Staat ist so was von Pleite, Bankrott oder wie man es auch sonst nennen möchte. Als Unternehmer hätte ich die Pflicht bei solchen Zahlen am nächsten Tag meine Insolvenz anzumelden, um mir den Vorwurf des betrügerischen Bankrotts zu ersparen.

    Was machen wir, wir laden uns auch noch Leute ein, die unser System zusätzlich belasten.
    Wir können uns aus finanziellen Gründen noch nicht mal mehr die Aufnahme von 10 Guantanamo-Häftlingen erlauben! Sehr schade!!!

  28. #23 Andreas.G

    Deswegen ist der Einwurf von der „Rentnerdemkratie“, welcher in der Sendung gefallen ist, ich glaube von Anne kam der, natürlich nicht von der Hand zu weisen.

    Das ist natürlich für die nächsten (?) Jahre für unsere Volksvertreter ein Klientel.

    Und dann kommen unsere eingeflogenen Rentensicherer.

    Sieht nicht ganz gut aus für D !

  29. #26 Excalibur

    Ausserdem sind die, die heute Rente kriegen, in 20 Jahren, wenn das Problem akut wird, sowieso nicht mehr das Thema.

    Wenn Politiker heute die sauer verdiente Rente kuerzen wuerden, was wuerden sie wohl mit dem Geld machen? Das waere in Nullkommanix verpulvert. In grosszuegige Geschenke an die Saudis, die Palestinenser, Entwicklungshilfe, …

    Davon wuerden die „normalen“ Leute keinen Penny sehen!

    Und in 20 Jahren waere das Geld sowieso weg. Sozialistische Politiker koennen mit Geld so wenig umgehen wie mit der Wahrheit.

    #27 Storch

    Ich goenne jedem Rentner seine Rente. Selbst wenn einer mehr bekommt. Auch das hat er sich erarbeitet.

    Und dass es zu wenig Arbeit gibt, das ist die groesste Leuge aller Zeiten! Wie viele alte Leute sah ich bepackt mit Tueten aus dem Aldi kommen, kaum faehig, lebend ueber die Strasse zu rennen. Wer erbarmt sich da mal? Wer hilft denen? Keiner!

    Sozialismus hat keine Zukunft und das sieht man in Deutschland an jeder Ecke!

  30. #31 Heretic

    Gottseidank komme ich aus einer Familie, die alle selbständig geprägt sind; deshalb mache ich mir aber trotzdem Gedanken über dieses Rentensystem.

    Mein Spruch: Du befindest dich in Gesellschaft; sei auf alles gefasst !

  31. Da brat mir doch einer den @Storch

    Und wenn Sie z.B. solche Zeilen lesen, werden Sie stinksauer, weil sie ja “für ihr Geld” sauer und sehr hart gearbeitet haben. Bei manchen trifft das sogar zu, oft bei Frauen, die 2,3,4 Kinder großgezogen, dabei mit Putzen, Heimarbeit oder sonstige Scheissjobs “nebenbei” aktiv waren und jetzt mit 4-5 hundert EUR Rente in einer 2 Zimmerwohnung oder im Altersheim leben.

    Na noch bin ich keine Rentnerin und werde auch wegen der Zeilen nicht stinksauer. Es macht sich nur eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Kenntnissatnd einiger Mitkommentatoren breit.

    Einfach mal bei der Deutschen Rentenversicherung reinschauen und sich die Rentenformel anschauen. Dann wird nämlich jedem klar, dass die Rente überhaupt nicht von den eigenen Einzahlungen abhängig ist, sondern vom Durchschnittsverdienst aller Einzahler. Dieser Durchschnittsverdienst wird nämlich mit einem jährlichen Entgeltpunkt in Höhe von 1.0 zu Grunde gelegt. Dafür gibt es dann eine Rente von ca: 26€ in Monat. Wenn man dann 45 Jahre immer schön den Durchschnitt erarbeitet hat, bekommmt man eine Rente von 45* 26€. Davon darf man dann noch Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Da die Rentenversicherungspflicht aber nach oben begrenzt ist, kann kaum ein Rentner (anders als ein Beamter) eine Rente von Brutto 2000 – 2200 Euro erreichen.Wenn sich dieser Rentner noch was im Leben zusammengespart hat, um im Alter etwas zu unternehmen, dann sollte man ihm das auch gönnen. Übrigens gehört auch die sogenannte Betriebsrente zu den selbst zusammengesparten Beträgen, denn die Beiträge dieser Altersvorsorgesäule sind Bestandteile des Arbeitslohnes.

    Btw.: Mein Nachbar ist auch Rentner und hat mir gerade seinen Postkastenschlüssel gebracht, da er die nächsten 14 Tage verreist. Nach Tschechien um sich noch einmal die Zähne machen zu lassen, denn in Deutschland kann er sich das von seiner Rente nicht mehr leisten.

  32. #31 Heretic (03. Mai 2009 23:22)

    Und dass es zu wenig Arbeit gibt, das ist die groesste Leuge aller Zeiten! Wie viele alte Leute sah ich bepackt mit Tueten aus dem Aldi kommen, kaum faehig, lebend ueber die Strasse zu rennen. Wer erbarmt sich da mal? Wer hilft denen? Keiner!

    Das ist schon richtig – nur erwirbt man dadurch selbst keine oder kaum Rentenansprüche, ebensowenig wie mit sog. 1 EUR Jobs oder mit den in die Millionen gehenden Minijobs.

    Streng definiert ist eine Rente, selbst erarbeitet, derjenige Zahlbetrag, welcher über die Sozialhilfe hinausgeht, was eben auch jedem Nichtstuer, Ausländer, „Asylsuchendem“ etc auch „zusteht“.

    Leider ist eine nicht geringe Zahl der heute Tätigen den jetzigen Rentner gegenüber sehr benachteiligt, das sehe ich schon so.

    Der Hauptgrund dafür liegt in den völlig verschiedenen Arbeitswelten von damals und heute begründet (…Produktivität in Mitteldeutschland, fast nur Vollzeitarbeitsplätze, geringe Ausfallzeiten… damals – gegenüber heute Patchworkjobs, vielfach (unfreiwillig) unterbrochene Erwerbsbiografien, mehr und mehr Prekäre Arbeitsverhältnisse wie Zeit- und Leiharbeiter etc…)

    Eigentlich könnte man heute im Vergleich zur damaligen BRD und zur DDR sowieso von einem völlig andern System sprechen. Nur an dem Umlagesystem wurde nichts geändert.

    Es ist aber auch hier eine grosse „soziale Schere“ zu sehen, die bei jeder (prozentualen) Erhöhung diese noch weiter auseinandergeht.

    Was diese Kritik jetzt mit „Sozialismus“ zu tun hat, ist mir unklar.

  33. #33 tanjamaria

    Was spricht dagegen, dass sich dein Nachbar die Zähne in Tschechien machen lässt ?

    es wird eine Beitragserhöhung in der gesetzlichen KV in D erfolgen. Jetzt rate mal, wie hoch der Anteil von Bürgern muslimischer Abstammung in Polen und Tschechien ist. Geht gehen 0.

  34. #33 tanjamaria (03. Mai 2009 23:45)

    Da brat mir doch einer den @Storch

    …Mein Nachbar ist auch Rentner und hat mir gerade seinen Postkastenschlüssel gebracht, da er die nächsten 14 Tage verreist. Nach Tschechien um sich noch einmal die Zähne machen zu lassen, denn in Deutschland kann er sich das von seiner Rente nicht mehr leisten.

    Nicht „braten“ – sondern Fakten zählen 🙂

    Schön, wenn ihr Nachbar noch nach Tschecien zum Zahnsanieren reisen kann. Von den heutigen Tätigen werden in den nächsten Jahrzehnten viel mit Zahnlücken herumlaufen, weil Tschechien „unbezahlbar“ sein wird.
    Und Zahnersatz ist für heute Arbeitende auch ein knallharter Posten, da geht auch locker einmal das geld für den jahresurlaub drauf.

    Was bei diesem Thema bisher unberücksichtigt geblieben blieb, ist die Vermögensanhäufung (und nicht nur die gezahlte Rente) Die meisten rentner haben Wohneigentum, mäßig bis gute Rücklagen, nicht selten Mieteinahmen.

    Viel heutigen Arbeitnehmer müssen mehr oder weniger „von der Hand in den Mund“ leben und bekommen von der Politik noch erzählt, sie müssten selbst Vorsorge treffen.

  35. #35 Excalibur

    Dagegen spricht überhaupt nichts. Es geht mir eigentlich mehr darum aufzuzeigen, dass der heutige Rentner nicht der vermögende Mensch ist, wie er gerne in der Öffentlichkeit dargestellt wird, sondern sich finanziell auch zur Decke strecken muß und trotz einer jahrzehntelangen Erwerbsbiographie sich nicht alles leisten kann.

    Bei dem Anteil der muslimischen Bevölkerung in Polen und Tschechien brauche ich nicht zu raten, Das Ergebnis ist in der Höhe auch mir bekannt.

  36. #36 Storch

    Tschechien ist meines Wissens noch ein Land, was sich gegenüber den Anbiederungsversuchen der EU noch sträubt.

    Polen – ist klar die sind voll in US-Hand. (Raketenschild)

  37. Also einige hier loben den Steinhöfel über den Klee. Auch ich mag seine klare Sprache, das schließt aber nicht aus das er auch mal heftig in den Haufen tritt, so wie bei:
    http://www.pi-news.net/2009/04/putins-folterlager/
    Dennoch hat er Verdienste mit PI Themen.
    So ein Typ würde die REPs auf 20% Niveau bringen, i have a dream.
    ===============================================

  38. „Zähne“ sind in Tschechien billiger, weil dort die Lohnkosten geringer sind als in deutschen Dentallobors. Für tschechische Rentner dürften die „Dritten“ dann aber wieder normal teuer sein.

    Übrigens gibt es auch Zahnersatz aus China, welchen man beim Hauszahnarzt „einbauen“ lassen kann, bei gleicher Qualität wie hierzulande hergestellter. Das senkt die Kosten um ca 40% – und somit ist die Fahrt Tschechien überflüssig, weil auch mit hohem Risiko verbunden. (Trageprobleme, Unverträglichkeit etc, der Hauszahnarzt wird sich bedanken, die „Drecksarbeit“ machen zu können, während der Patient die Hauptarbeit beim „Zahnaldi“ anfertigen lässt.

    Mit Muslimen hat das nun nichts zu tun, das ist ganz einfach Unsinn 🙂

    In China leben mehr Muslime als hierzulande.

    Für vieles aber nicht für alles kann man die Kopftuchfraktion verantwortlich machen.

    Übrigens: Ob nun „eben“ wirklich der Nachbar geklingelt hat, um den Schlüssel abzugeben. Wahnsinn, Nachbarn machen doch gerne so, was einem soeben in den Kram passt. Meiner hat mir gleich eben ein ganzes Gebiss aus China in den Briefschlitz gesteckt 😉

  39. Das Rentensystem stammt aus Bismarckschen Zeiten, ist also betagt und muss erneuert werden.

    Wenn die arbeitenden Leute nicht zwangsweise rentenversichert und das Geld in eine kapitalgedeckte Versicherung inverstierten, hätten sie nach 40 Jahren eine beachtliche Summe zur Verfügung und müssten sich nicht anhören, dass Jüngere ihre Rente bezahlen.

    Solidargemeinschaft ist ein überholtes Schlagwort der Sozen. Wer erklärt sich solidarisch mit Leuten, die nie gearbeitet haben?

    Jeder für sich (Gott für uns alle :mrgreen: oder wie heisst der Spruch) .

    Der moderne Mensch ist in der Lage ohne Zwangsversicherung für seine Zukunft vorzusorgen.

  40. #36 Storch (04. Mai 2009 00:04)

    Ja,ja, die Vermögensanhäufung der jetzigen Rentnergeneration, dass ist echter Beschiss am Staatsvolk!! Da haben die Säcke doch jahrelang auf Urlaub verzichtet, sind höchstens mal mit einem Zelt bis Italien gefahren nur um sich hier ein Haus zu bauen. Haben teilweise diese Häuser noch in Eigenleistung erstellt um die dem Volk gehörende Mehrwertsteuer für sich zu sparen. Dann haben sie die Wirtschaft nicht unterstützt, indem sie irgenwelche nützliche oder unnütze Dinge gakauft haben un damit dem Deutschen Volk schon wieder Steuern, auf die dieses ein Anrecht hat, vorenthalten und dann noch die Frecheit Lebensversicherungen abzuschließen und damit dem Geldkreislauf wieder Geld entziehen und das noch obendrein beim Finanzamt als steuersparend geltent machen. Es ist wirklch frech was diese Rentner da gemacht haben.

    So jetzt aber Spaß beiseite. Wenn ich beklage, dass ich das auf Grund meiner eigenen Verhältnisse nicht machen kann, dann muss ich doch wohl diese Situation ändern, und kann nicht einhergehen und eine Neiddiskussion beginnen, um von denen, die sich anders verhalten konnten, mir das zu holen, was mir anscheined versagt ist.

    Vermögensanhäufung bei Rentnern finde ich übrigens einen tollen Begriff. Kann man eigentlich noch richtig was raus machen. Eine Vermögensanhäufungssteuer vielleicht? Funktioniert dann so. Kauf einer Wohnung 1970 für 43500 DM. Finanziert auf 30 Jahre mit 6% Zinsen und 1% Tilgung, Leider ist dann nach 30 Jahren immer noch ein Rest übrig. Entgültig abgezahlt 2007. 2010 Einführung der Vermögensanhäufungssteuer und gleichzeitige Schätzung von Vermögensgegenständen. Wohnungswert gemäß Expertise Finanzamt 112000€. Darauf eine jährliche Steuer von 3%, die sofort an den arbeitenden Teil der Bevölkerung ausbezahlt wird. 2011 Zwangsversteigerung der Wohnung da der Rentner von seinen 9872€ Nettorente als Durchschnittsrentner seine Vermögensanhäufungssteuer in Höhe von 3360€ nicht bezahlen konnte, es sei denn er hätte die Wohung verkauft. So ein ähnliches Steuersystem hat man übrigens in Frankreich, und das ruiniert gerade ganze Bevölkerungsschichten, besonders diejenigen, die nichts außer ein wenig Land haben, dass man weder bebauen, bepflanzen oder verkaufen kann.

    Ne, lieber Storch lassen wir das mal, dass ist auch keine so gute Lösung von mir. Aber vielleicht hast Du ja noch eine Andere. Bring doch einfach viele Kinderchen, als Storch sollst Du da ja gewisse Teiche kennen, zu deutschen Familien. Bring aber bitte keine auf dem Rückflug nach der Überwinterung aus dem Süden mit, die taugen nämlich nicht soviel für die Problembehebung.

    Ironie / off

  41. #38 Excalibur
    Polen – ist klar die sind voll in US-Hand. (Raketenschild)
    _____________________________________________
    MP Donald Tusk ist Ami, halt zugereist.
    Wenn Du die Einkreisungs-Strategien von Obama Berater Zbigniew Brzezinski gelesen hast, kannst Du die Geopolitik besser verstehen.

    Ich bin vehement gegen das Reizen des russischen Bären. Deutschland wird dabei zwischen Mühlsteinen zerrieben. Bismarkpolitik würde uns sogar Beistand sichern gegen die Islamisierung. Wobei die Russen selbst massiv Probleme damit haben. Um so mehr schweißt sowas zusammen.

    Nur wer ist bereit überhaupt daran und-soweit zu denken, nicht einmal hier bei PI.
    ===========================================
    do köm schlechde Tiden sücht wi in Hamburg

  42. #34 Storch (03. Mai 2009 23:52)

    Das ist schon richtig – nur erwirbt man dadurch selbst keine oder kaum Rentenansprüche, ebensowenig wie mit sog. 1 EUR Jobs oder mit den in die Millionen gehenden Minijobs.

    Ja, siehst Du, so wie Du denkt eben der normale Sozialist, wovon es in D Abermillionen gibt. Ich habe da eine Serviceluecke quasi auf dem Praesentierteller geliefert und Du kommst mir damit, dass man da nichts verdienen kann? Das ist ja lachhaft! Jeder dieser Renter waere sehr froh, wenn sich ein Unternehmen dieser erbarmt und wuerde dafuer auch zahlen. Statt dessen schreien Sozialisten aber lieber nach staatlicher Regulierung.

    Leider ist eine nicht geringe Zahl der heute Tätigen den jetzigen Rentner gegenüber sehr benachteiligt, das sehe ich schon so.

    Den Rest haettest Du Dir sparen koennen. Ob Du das nun so siehst oder nicht, ist der Realitaet gerade schnuppe.

    Der normale Rentner bekommt in Schnitt weniger als 1000 Euro pro Jahr. Da ist schon eine Zweierfamilie mit Hartz4 deutlich besser bedient. Und denen willst Du noch das Geld wegnehmen? Schaem Dich! Kommt noch hinzu, dass viele Hartzer noch nie gearbeitet haben. Die stolpern als 18jaehrige gleich aufs Amt. Dagegen wurden die Renten hart erarbeitet.

    Was diese Kritik jetzt mit “Sozialismus” zu tun hat, ist mir unklar.

    Da braucht man nur Deine „prekaere Arbeitsverhaeltnisse“ lesen und weiss sofort, woran man ist. Du bist ein Vollblut-Sozialist. Hat Dir noch keiner gesagt? Na, dann weisst Du ja jetzt, woran Du bist und kannst mal anfangen nachzudenken, wie Du das aendern kannst!

    Deine Argumentation laesst sich leicht durchschauen. Du argumentierst wie alle Umverteiler. Nur dass es eben mit Umverteilung nur den Politikern besser geht. Der Overhead bei Umverteilung ist der Profit der Beamten und Sozialisten.

    An den geringen Nettoloehnen sind nicht die Rentner Schuld, sondern die Steuern, die fuer Entwicklungshilfe hier, Hartz4 fuer arabische und tuerkische Grossfamilien da und sonstige Fehlinvestitionen verpulvert werden.

    Meine Eltern, das sei noch vermerkt, beziehen ihren Loewenanteil aus Betriebsrenten. Von einer Staatsrente koennten die gar nicht leben.

    Und ja, die Rentner haben oft ein Haeuschen, ach wie schrecklich. Als naechstes kommt dann die Erbschaftsneid-Debatte. Das kenn ich schon.

    Wie waere es statt dessen, man wuerde ein bischen von Deinem Hartz4 kuerzen? Vielleicht wuerde Dich das dazu animieren, auf andere Gedanken zu kommen …

  43. In den USA ist gerade eine ganze Rentnergeneration pleite gegangen!

    60 Millionen Amerikaner sind noch nicht mal krankenversichert.

    Von denen können wir als nichts, aber auch gar nichts lernen, jedenfalls nichts vernünftiges.

    Die Sicherheit der Renten hängt übrigens auch nicht an der Anzahl der Geburten.

    Im Jahr 1900 wurde ein Rentner von 12 Beitragszahlern versorgt.

    Heute wird 1 Rentner von 2,2 Beitragszahlern versorgt.

    Hinge die Sicherheit der Renten an der Geburtenzahl, dann wäre das System längst kaputt.

    Sie hängt aber an der Produktivität und die ist stark gestiegen seit 1900 und steigt auch weiter…

  44. # 66 Taufbecken

    Mit anderen Worten: Weil einige blöd und/oder asozial sind, soll die Mehrheit drunter leiden ?

    Genau DAS ist der Kern des Wesens der Sozialkleptokratie Bunzreplik: Der Schmarotzer als Maß der Dinge, der produktive Bürger als Melkkuh.

    „Moral Hazard“ als Staatsraison… das wird böse enden.

  45. Nur zur Info:
    Die Durchschnittsrente eines Rentnerpaars liegt in der Grössenordnung von Hartz IV.
    (inkl Miete/Heizung)

  46. Na ja! ich habe Steinhövel zum Thema Rente ja nun gesehen! Viel dabei rausgekommen ist nicht; außer, daß er wohl die selbstfinanzierte Rente über Versicherungskonzerne befürwortet. Daß Renten zusätzlich steuerfinanziert sind, beruht in unserem Fall auf die unglückselige Kohl´sche These, das wir das aus der Portokasse finanzieren, wenn die Ostrentner in unser System strömen. Der erste Ostrentner, der in unsere Rentenkasse 45 Jahre eingezahlt hat, geht 2035 in Rente. Das nur mal eben so nebenbei. Kein Wort im Übrigen, auch nicht von Steinhövel, über die Tatsache, daß Pensionen 100% steuerfinanziert sind, in den kommenden Jahren als ungeheure Last auftreten und niemand auch nur ansatzweise über Kürzung, bzw. Eigenfinanzierung nachdenkt! Zu all dem kommt natürlich die völlig danebenliegende Einwanderungspolitik! Mit dem Gesetz zur Alterssicherung haben wir alle mitzuversorgen, die niemals auch nur einen Cent einbezahlt haben! Und auch von Steinhövel im Übrigen kein schlüssiges Konzept auf den Einwand Heiner Geißlers, was passiert, wenn die Kapitalgesellschaften pleite gehen! So wie eben jetzt in den USA, wo Millionen Rentner ohne Bares dastehen, weil ihre Einlagen verbrannt wurden! Sowas wünsche ich mir nicht und auch nicht meinen Kindern und Enkeln! Zudem möchte ich in keiner privaten Rentenkasse sein, die von überhöhten Provisionen lebt! Schon heute wird bei Riester erst mal kassiert und das nicht zu knapp. Niemend, der ein wenig nachdenkt, versteht, daß nicht die Rententräger des Bundes dieses „Geschäft“ hätten selbst übernehmen können! Besser gewirtschaftet las die Banken haben sie auf jeden Fall!

  47. Mein Vater hat von 1952 – 2002, also 50 (!) Jahre, durchgängig gearbeitet, ohne Arbeitslosigkeit, ohne Fehlzeiten.

    Seine Rente enspricht heute dem Durchschnitt.

    Hätte er jeden Pfennig, den er und sein Arbeitgeber in den gesetzlichen Renten-Moloch stecken mußten, damit heute grade mal der Durchschnitt erreicht wird, superkonservativ in Staatsanleihen der BRD, in Lebensversicherungen,und einen kleinen Teil in physisches Gold investiert, wäre mein Vater heute ein wohlhabender Mann.

    Wg. Schmarotzern von nah & fern, wg. „Nächstenlübäh“ auf Kosten anderer, kurz wg. „Sozialer Gerechtigkeit“,
    ist mein alter Herr heute arm wie Hartz fear…

    Strauß sel. hatte recht: Die BRD ist ein Saustall, ein Sozialkoben, mehr nicht.

  48. Hallo 20 Hobbes! Was wäre wenn, ist doch müßig! Ein Szenarion hätte auch ganz anders aussehen können! Nach 5 Jahren Berufstätigkeit erleidet der Vater eine Krankheit, die ihn von jeglicher Tätigkeit abhält! Lebensversicherung nutz dann garnichts; die kann er abschreiben, denn fortan hat er dafür kein Geld mehr; und eine private Rentenversicherung schüttelt sich dann auch nur. Gesetzlich wäre aber dann die RV mit einem Hochrechnungsbeitrag bis zum 55. Lebensjahr eingesprungen und hätte sein finanzielles Überleben zumindest gesichert! Am Ende der 50 Jahre hat er auch eine Nachzahlung erhalten für die Differenz von 45 Versicherungsjahren zu den 50 Jahren, die er gearbeitet hat! Auch so etwas entfällt bei den Privaten! Und ob die Anlageform, die er gewählt hätte, durchgehalten hätte und nicht pleite gegeangen wäre, wie es heute bei Banken, bei Fonds und anderen Einlageformen üblich ist, wußte er auch nicht! Ein Nachbar ist Privatrentner. Er schloß seinen Laden und privatisierte. Am Anfang betrug seine Rente 1800 Euro, incl. der Gewinnberechnungen. Heute bekommt er noch 1200! Alles vom Versicherer wohlbegründet. Der ist geheilt, aber es nützt ihm nichts mehr. Mit 70 kann er nicht neu durchstarten!

  49. Wenn deutsches Geld für Deutsche verwendet würde, könnten die Deutschen mit 50 in Rente gehen!

  50. #70 Hobbes (04. Mai 2009 12:25)

    Vollkommen richtig. Wenn hier noch die Meinung vertreten wird, dass der „Staat“ besser gewirtschaftet hätte, so weiss man, wie ahnunglos die Menschen sind und wie betrügerisch der „Staat“ gerade hinsichtlich der Zwangsrenten, gewirtschaftet hat.

    Wo sind die zwangsweise eingezogenen Abermilliardenbeiträge aus Zeiten der Vollbeschäftigung geblieben? Was haben die mit diesen Milliarden gemacht? Sich immer aus den Vollen bedient. Wäre mit diesen Milliarden redlich umgegangen worden, würde es heute nicht so aussehen, dass die Zukunftsgeneration die Renten der Alten bezahlen muss.

    Also einfach mal richtig nachdenken!

    Der „Staat“ hat die Zwangsbeiträge, die die Menschen in gutem Glauben jahrzehnte bezahlten NICHT sicher festgelegt, sondern schlicht und ergreifend verpulvert.

    Der „Staat“ hat das ihm eigentlich treuhänderisch anvertraute Geld der Beitragszahler verschleudert.

    Das muss man sich klar machen.

    Es wird höchste Zeit, dass diese Zwangsbeiträge abgeschafft werden. Jeder vernünftige Mensch kann für sich selber sorgen, wer dazu nicht in der Lage ist, kann später nicht die Allgemeinheit für sein eigenes Versagen verantwortlich machen.

  51. #21 Gilgenbach (04. Mai 2009 12:37)

    Für solche Fälle genügt ein Minimalbeitrag, weil sie nicht die Norm sind.

    Für genau solche Fälle war die Bismarksche Rentenversicherung konzipiert, aber nicht dafür, dass sich Millionen aushalten lassen.

    Es gibt wohl niemanden, der nicht mit jemand, der unverschuldet in Not oder Bedrängnis gerät, solidarisch ist. Aber die Sozen haben dieses System falsch verstanden und missbraucht. Bis heute.

  52. # 71 Gilgenbach

    Es gibt auch private Berufsunfähigkeitsversicherungen, für Lehrlinge aufgrund des geringen Alters günstig.

    Warum Staatsanleihen der BRD (nicht: Fonds u.ä. Plunder) pleite gehen sollen, versteh‘ ich nicht. Wenn das der Fall ist, ist auch die ges. RV am Ende.

    Die Umlagefinanzierte Rente wäre eine gute Sache, wenn NUR diejenigen Leistungen erhielten, die zuvor eingzahlt haben. Sonstige Wohltaten, Fremdrenten, SBZ-Renten sind Sache des Fiskus, nicht der RV.

  53. Hallo 23 karlmartell! Und wie stehts mit den „Zwangspensionen“? Zu 100% steuerfinanziert! Nicht einen müden Euro Eigenbeitrag! Trotzdem fließen die unaufhörlich! Dazu die zusätzlichen Aufwendungen für die Gesundheit der Staatsbediensteten! Zuschüsse für Alles und Jedes! Kann ein Pleitestaat sowas finanzieren? Wenn ja, warum dann kein Zuschuß in die Rentenkasse? Alles wäre kein Problem, würden die Zahlungen eingestellt an die Eingesickerten aus aller Welt (vornehmlich aus dem arabischen Raum), natürlich auch die endlosen Subventionen, die zu nichts führen, aber 40 Milliarden kosten. 40 Milliarden an 5% der EU-Bevölkerung (Bauern). Die kassieren 50% aller Subventionen: Dazu die indirekten Subventionen an die Landwirtschaft und Industrie. Da jammer niemand über nutzlose Verschwendung! Aber bei Rentenzuschüssen kann man sich trefflich aufregen!

  54. Nochmal Hallo Karlmartell! Angeschoben hat die Verschwendung der Gelder im Übrigen die Partei der Jungkommunistin (jetzt CDU), die alles aus der Portokasse bezahlen wollte! Das sollten wir nicht vergessen. Was jetzt passiert, ist nur der verzweifelte Versuch, wieder alles ins Lot zu bringen!

  55. Es mag schon sein, dass in den späten 60ern bis Mitte der 70er die Sozialabgaben bloss 20% ausgemacht haben. Das heisst aber noch lange nicht, dass damals alle Leute schwerreich waren. Nur zur Erinnerung, damals war der Höchststeuersatz auf demselben Niveau wie heutzutage, bloss wurde der damals auf das ca 40fache Durchschnittsgehalt verlangt, während er heute beim doppelten Durchschnittsgehalt fällig ist. Und das mit den Entgeltpunkten hat sich von damals bis heute auch nicht geändert. Bloss dass wir heutzutage, ne Menge Leute mitfinanzieren müssen, die niemals eingezahlt haben, weil Kohl, die DDR Renten ausschliesslich dem Arbeitnehmer aufbürden wollte.
    Im Endeffekt wärs sinnvoller, die Rente auf Beitragsdeckung umzustellen, bloss werden den heutigen Arbeitnehmern eh schon soviele Abzüge zugemutet, dass das ganze nicht finanzierbar ist. Und zu den Rentnern die angeblich alle ihr häuschen haben, Deutschland hat mit 40% die niedrigste Wohneigentumsquote innerhalb der EU. Wenn man mal unterstellt, dass sich die gleichmässig auf die Gesamtbevölkerung verteilt, dann haben weniger wie die Hälfte der Rentner eine eigene Wohnung/Haus.

  56. Hallo 20 Hobbes! Berufsunfähigkeitsversicherung hilft bei Arbeitsunfähigkeit so gut wie garnicht! Und bei einem AZUBI ist der Beitrag wie hoch? Und wie hoch ist dann die Leistung? Also bitte! Das sollten Sie nochmal überprüfen! Folgen kann ich Ihnen bei der Aussage, daß nur der etwas bekommt, der auch gezahlt hat! Dieser Gesichtspunkt ist völlig untergegangen. Aber auch hier wieder! Die CDU! Sie hat die sog. Volksdeutschen in unser System geschleust. Sie sorgt für ungeregelten Nachzug von Angehörigen aus der Türkei, die dann die Ansprüche übernehmen! Sie hat dafür gesorgt, daß die Ostrentner in die Rentenkassen einbezogen wurden! Warum in die Kasse, aus denen die Pensionen fließen? Soweit sehen wir das gleich! Aber so schlecht, wie es gemacht wird, ist das System nicht! Letztlich hat es schon viele Krisen bewältigt. Nach dem Krieg die Lasten für die Witwen und Kriegsversehrten war schon eine Glanzleistung! Da war die Solidarität aber auch nicht so in Zweifel gezogen, wie heute!

  57. Hallo Ulli12US (28) Statistisch mag es ja stimmen. Aber Statistiken geben viel her. So wurde, als ich noch aktiv gearbeitet habe, unser Vorstandsvorsitzende gefragt, wie sich die Anteilseigner der neu gegründeten AG zusammnensetzen. Er sagte wahrheitsgemäß „51% Hausfrauen und Rentner“. Die Hauptanteile hatte die Wwe. des Firmengründers übernommen! Sie war Hausfrau und Rentner in einer Person! So einfach ist das!

  58. Also ich bin noch weit entfernt von meinem 67er Renteinstieg, aber eins ist für mich klar, jede Mark die der Staat in die Kassen der Rentner spült ist in Ordnung. Warum, man stelle sich vor diese linken Politiker könnten die Steuerzahlungen an die deutschen Rentner einsparen, na was glaubt ihr was die RotGrünen mit diesen 60 Milliarden machen würden. Die Steuern für euch massiv senken und das Geld für die Zukunft sparen? Träumt weiter! Die würden das Geld für die EU, den Türkeibeitritt und ungebremste Einwanderung aus dem islamischen Halbmond raushauen. Es ist gut so, dass der Staat sich total überhoben hat, und dass die Linken jetzt aufgrund ihrer jahrzehntelangen „sozialen“, und unbezahlbaren Umverteilungs-Versprechungen selbst gefesselt haben.

  59. #13 taufbecken

    Der Staat ist nicht dazu da, Preise festzulegen. Dafuer gibt es den Markt.

    Die Rente hat auch nichts mit Solidaritaet zu tun. Sie steht den Einzahlern prinzipiell zu. Das war mal eine Versicherung. Auch wenn umlagenfinanziert. Nur dass der deutsche Staat es so vermurkst hat, dass er einen Riesengrossen Topf kreiert hat, wo man einfach auf der einen Seite alles reinschiebt (Steuern, Abgaben, Beitraege) und auf der anderen Seite alles rausholt. Durch die Aufhebung der Trennung ist diese Versicherungsleistung aufgeweicht worden.

    Nun diskutiert man dann ueber „Solidaritaet“. Das ist wie bei dem Solidaritaetsbeitrag. Den zahlen alle, Ossis wie Wessis. Immer noch, nach 20 Jahren, obwohl mal temporaer angelegt. Profitieren tun davon einzig Politiker, die sowieso schon zu viel haben, fuer das, was sie leisten.

    Mit Umverteilung wird die Staatskrake nur immer gefraessiger, aber am anderen Ende kommt immer weniger raus.

  60. #34 Storch

    Der Hauptgrund dafür liegt in den völlig verschiedenen Arbeitswelten von damals und heute begründet (…Produktivität in Mitteldeutschland, fast nur Vollzeitarbeitsplätze, geringe Ausfallzeiten… damals – gegenüber heute Patchworkjobs, vielfach (unfreiwillig) unterbrochene Erwerbsbiografien, mehr und mehr Prekäre Arbeitsverhältnisse wie Zeit- und Leiharbeiter etc…)

    LOL

    Wenn ich den obigen Abschnitt lese, müssten in der heutigen „DDR“ – wo ist sie nur geblieben?! – das „Goldene Zeitalter “ angebrochen sein.

    Zu mir hat mein Chef mal gesagt, wollen Sie sich hier Stunden erarbeiten oder Werte schaffen?

    Na, was ist denn erträglicher. In der „DDR“ waren es die „Stunden“ – die verpuffen, kann jeder bei seinem Alterungsprozess beobachten.

    Werte – ein Teil verpufft auch – und ein anderer Teil besteht noch. Und von denen leben auch Zugewanderte. Fragen Sie die mal nach „Stunden“. Habe ich doch selbst, wird die Antwort sein.

    Wo waren 1968 die Hartz IV-er? Die haben sich vierzig Jahre später hier reingemogelt.

    Schauen Sie mal nach, was den BIP in der BRD damals so hoch machte? Bestimmt nicht die Sozialsummen.

  61. 34 Jeremias (04. Mai 2009 16:01)

    Das mit der „Produktivität“ in Mitteldeutschland war mehr ironisch gemeint – korrekt also „unproduktiv“ – dazu kommen noch die ganzen Stasi – und SED Säcke….

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