Selten wird die Perversion unserer Justiz deutlicher als an diesem Fall: Ein verurteilter Sexualstraftäter ist ins Gefängnis zurückgekehrt, nachdem er seine Strafe verbüßt hat und von einem Gericht auf freien Fuß gesetzt worden war – weil er sich selbst als Gefahr ansieht.

Das Landgericht Mönchengladbach hatte am Donnerstag die nachträgliche Sicherungsverwahrung für den Mann abgelehnt und ihn auf freien Fuß gesetzt – obwohl dieser sich selbst als „Gefahr“ bezeichnet hatte. Er habe zuletzt immer brutaler werdende Phantasien gehabt, nur die Inhaftierung habe ihn stoppen können, hatte der 38-Jährige erklärt.

Das Gericht ordnete lediglich eine Führungsaufsicht an, um den Ex-Häftling regelmäßig zu kontrollieren.

Dabei stützte sich das Gericht einem Justizsprecher zufolge auf die Aussagen mehrerer Experten. So hätten ein Psychologe und ein Therapeut ein positives Bild von dem Angeklagten gezeichnet. Die beiden Fachleute hätten in der Haft mit ihm gearbeitet und seien im Prozess nicht von einer hohen Wahrscheinlichkeit für die Begehung weiterer erheblicher Straftaten ausgegangen.

Während den „Experten“ das Wohlergehen künftiger potentieller Opfer egal ist, will der Täter selbst keine weiteren produzieren. Würde uns nicht wundern, wenn er sich noch dafür rechtfertigen muss, sich selbst anders einzuschätzen als die „Experten“.

(Spürnase: Koltschak)

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36 KOMMENTARE

  1. Da ist wohl mehr Vernunft beim Verbrecher als bei seinen Richtern und Sozial-Pädagogen – verkehrte Welt

  2. Das erinnert wieder an „Biedermann und die Brandsitfter“: Die beste Tarnung ist die Wahrheit. Die glaubt keiner.
    Wobei der hier sich gar nicht tarnen möchte.

  3. Mal eine Frage – wieso bekommt der denn keine Hilfe ?
    Er hätte es meiner Meinung nach verdient.

    Weil er selbstkritisch genug ist ?
    Weil er weis das er besser „unter Aufsicht“ bleibt ?
    Oder will die Justiz absichtlich das Verbrechen fördern ?

    DEN VERDACHT HABE ICH SCHON SEIT JAHREN.

  4. Wie? Kann man freiwillig in ein Gefängnis? Bittet haltet uns auf dem laufenden, ob dem Mann noch geholfen wird.

    Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass die „Experten“(ja ich bezweifle ihre Kompetenzen auch des öfteren) in 80% der Fälle recht haben. Leider sind 20% Abweichungen trotzdem zu viel…..

  5. Was sind das denn für „Experten“?

    Es ist uns egal was sie sagen, wir sagen sie sind keine Gefahr, weil wir Experten sind!

    Was für eine Welt…

  6. Integrierte Ausländer ziehen aus den berliner Brennpunkten weg und beschweren sich beim Staat über zu viele nicht-Integrierte in Deutschland.

    Afrikaner werden Mitglied bei proKöln, einer „rechtsextremen“ Partei und wettern gegen den Islam.

    Und jetzt müssen schon die Kinderschänder darum betteln, in’s Gefängnis gehen zu dürfen, damit sie keinen Schaden mehr anrichten?

    Und zur gleichen Zeit stellt das Ordnungsamt Beamte dazu ab, meinen Müll zu kontrollieren, damit auch bloss kein Probem bei der Mülltrennung aufkommt?

    Wo bin ich hier bloss gelandet?

    Wenn mit vor 10 Jahren einer erzählt hätte, dass es mal soweit kommen würde, den hätte ich entmündigen lassen.
    Mann mann, das ich sowas noch erleben muss.

  7. #6 LeKarcher (31. Mai 2009 13:55)

    Aber nur wenn die Ehefrau und Kinder vorhanden sind, die können die Führungsaufsicht ausüben.

  8. #6 LeKarcher (31. Mai 2009 13:55)

    Der Vergewaltiger sollte Untermieter beim Richter werden.

    Was soll das Gespaste? Das Gericht ist auf die Aussagen der „Experten“ angewiesen, erst danach auf den eigenen Sachverstand.

  9. Mir kommt ein weiterer „berühmter“ Vergewaltiger und Frauenmörder aus Deutschland in den Sinn, der sich selbst für nicht therapierbar hält und den Rest seiner Tage zu seiner und zur Sicherheit der anderen lieber im Knast verbringen möchte – der Name ist mir leider entfallen. „Zum Glück“ können die Gutmenschen in ihrer Gouvernantenhaftigkeit die Verbrecher ja besser einschätzen als diese ihre eigenen Aggressionen und Triebe…

  10. Die verdrehte linksgrüne 68er-Mentalität hat dazu geführt, dass in Deutschland Täterschutz vor Opferschutz gilt.

    Dies gilt es schleunigst umzudrehen. Zumal, wenn sich wie im vorliegenden Fall beschrieben, das auch jetzt sogar schon manche Täter wünschen..

  11. Die Selbsterkenntnis des Verbrechers erinnert ein wenig an die bei uns weitverbreitete Angst vor Deutschland. Dieses gefährliche Land muss in EU- und NATO-Strukturen „eingebunden“ werden, hieß es insbesondere in den 90er Jahren. Japan braucht überdies einen Artikel 9 in seiner Verfassung, der ihm den Einsatz kriegerischer Mittel verbietet, und, so glauben auch viele Leute in Japan und Deutschland, es sollte besser keine Atommacht werden, denn so gefährliche Waffen gehören in die Hände reiferer Länder, unter deren „atomaren Schirm“ man sich begeben möchte (den es nicht gibt, da kein Land um eines anderen willen einen Atomkrieg riskiert).

  12. Vielleicht will der Herr auch ganz einfach weiterhin kostenlos wohnen?

    Schlimm wäre es, wenn er Recht behält und sich die „Experten“ wieder mal geirrt haben.

  13. #12 Maethor (31. Mai 2009 14:04)
    Es gab ja auch den Fall Jürgen Bartsch

    Diese pädophile Serienmörder kriegte im Revisionsverfahren, verteidigt durch den Staranwalt Rolf Bossi, nur 10 Jahre Jugendstrafe statt vorher lebenslänglich Zuchthaus.

    Bartsch beantragte seine Kastration und verstarb während der OP durch einen Narkosefehler.

    Heutzutage gäbe es bei den Gutmenschen einen Aufschrei, wenn so ein Straftäter seine Kastration verlangen würde. Am Lautesten wahrscheinlich noch von den Emanzen, die bei jeder Gelegenheit „Schw… ab“ rufen..

  14. Zu mindest war er ehrlich !
    Ich glaube ,daß die Justitz genau solche tickenden Zeitbomben deshalb auf freien Fuß setzten ,weil sie damit das Wirtschaftsunternehmen „Justiz “ immer wieder für neue Aufträge sorgen möchte .
    An solchen Fällen verdienen :
    1. Der Anwalt
    2. Der Richter
    3. Der Gutachter
    4. Der Psychater
    5. Buchverleger
    6. Autoren
    7. Filmemacher
    8. Phamarindustie
    9. Bestatter
    usw.
    Das ist also kein Zufall warum immer wieder soche Typen freigelassen werden das ist pure Absicht um über das Justizwesen ein Haufen
    Geld zu schaufeln undd dabai geht man gern über Leichen !!!

  15. Die Polizei und der gesamte Beamtenaparat habe ich noch vergessen denn die verdienen auch kräftig ungewollt mit !

  16. Also bei aller Abscheu gegen die Taten, die dieser Mann begangen hat: Respekt! Er stellt seine Freiheit hinten an und lässt sich lieber freiwillig einsperren, als als Spielball seiner Triebe wieder jemandem was anzutun.

    Und für die so genannten „Experten“ sollte es eigene Kindergärten geben, wo die von ihnen als Unbedenklich eingestuften als Betreuer resozialisiert werden. Natürlich nicht wirklich, wär aber interessant, wie die auf so nen Vorschlag reagieren würden.

  17. Achso ich habe vergessen daß Anwälte und viele die ich genant habe Einkommensteuer am Jahresende bezahlen müssen ,auch wenn Sie Mörder und Vergewaltiger verteidigen ,also kassiert der Staat auch noch an der ganzen Sache mit

  18. @ #16 Aufgewachter:

    Nein, den Bartsch meine ich nicht. Derjenige, den ich meine, lebt & sitzt immer noch. Ich komme nur nicht auf den verdammten Namen. – Ansonsten Zustimmung!

  19. Wahrscheinlich wird der Haftplatz für einen Steuerhinterzieher oder deutschen Gesinnungsverbrecher benötigt.

  20. Die „Experten“ sollten sich immer eine Frage zuerst beantworten.
    Würden sie ihre minderjährige Tochter, diesem Menschen eine Woche lang anvertrauen?

  21. OK: Aus manchem Saulus ward schon ein Paulus!

    Andererseits: Vielleicht hat er ja Gründe, die uns nicht „geläufig“ sind, die jedoch seinen Verbleib in der Anstalt als durchaus attraktiv erscheinen lassen(?)!

    PS:
    Vielleicht rutscht ihm ja manchmal beim morgendlichen Duschen die Seife aus den Händen, nach der er sich dann bücken muss…..!
    Wer weiß?

  22. Traurig, wenn einsichtigen Verbrechern,die sich ändern wollen, keine Möglichkeit dazu gegeben wird. Heutzutage wird das Verbrechen wohl gefördert…

  23. Die Arroganz dieser besserwisserischen „Experten“ kennt keine Grenzen. Obwohl sie sich ständig irren (was andere mit dem Leben bzw. bleibenden gesundheitlichen und/oder seelischen Schäden bezahlen müssen), glauben sie tatsächlich, einen Menschen, der sich selbst für gefährlich hält, besser zu kennen und erklären ihn für harmlos.

    Wenn diese psychologischen Gutachter ähnlich wie Mediziner für die Folgen ihrer „Kunstfehler“ haftbar gemacht werden könnten, würden sie weniger selbstherrlich mit ihrer Verantwortung umgehen und unser Land wäre sicherer.

  24. Ich wäre dafür ,wenn ein Gutachter sich ganz krass Irrt und ein Mensch dadurch stirbt durch Vergewaltiger oder Mord ,dann sollte man den Gutachter aufsuchen und genauso grausam töten und ihn vor dem Portal des roten Rathauses als Mahnung abkippen.
    Das gleiche gilt auch für einen Richter der Mörder nicht verurteilen will oder wieder laufen läßt !

  25. So hätten ein Psychologe und ein Therapeut ein positives Bild von dem Angeklagten gezeichnet.

    Ich kann auch jeden linken, wenn es drauf ankommt!!

    So ähnlich wie Obama!!

  26. Wo ist das Problem? Er ist krank und er erkennt das. Er zieht sogar den Knast der Freiheit vor. Er möchte nicht mehr schaden. Ist doch besser, als die Täter, die den Gutachtern Märchen erzählen, nur um in Freiheit zu gelangen.Sperrt ihn ein und helft ihm. Und lasst ih nie wieder frei. Wenn er das schon sagt…

  27. Eigentlich müßten auch viele Gutachter hinter Gitter denn die sind auch brandgefährlich !
    Bitte nie wieder rauslassen und zwangstherapieren !

  28. Psychotherapeuten, Psychiater und Juristen identifizieren sich offenbar fast immer mit Gewaltverbrechern.

    Psychiater und Juristen sehen andere Menschen als Untertanen, und erklären immer das Gegenteil von dem, was der Untertan sagt, für richtig.

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