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Europa rutscht nach rechts, Deutschland verharrt

Europa rutscht nach rechts, Deutschland verharrtEine denkwürdige Europawahl neigt sich ihrem Ende zu. Was sich am Freitag bereits ankündigte, setzt sich auch in Hochrechnungen am heutigen Wahlsonntag fort: in Ländern wie Österreich und Großbritannien gewinnen „rechte“ sowie EU-kritische Parteien an Einfluss.

Update: Offizielle Ergebnisse der Europawahlen.

In Deutschland hingegen nichts neues: Stimmen werden zwischen den großen, etablierten Parteien ausgetauscht, und eine historisch niedrige Wahlbeteiligung führt den demokratischen Hintergedanken einer solchen Wahl nahezu ad absurdum. Die Frage, warum gerade in der Bundesrepublik, dem größten Netto-Zahler der EU, jeglicher Protest gegen weitere Zentralisierung und Bürokratisierung chancenlos im Keim erstickt, wird dabei in den Medien gar nicht erst diskutiert. Stattdessen stellt die Sprecherin der ZDF-heute-Sendung politisch korrekt und erleichtert fest, dass es „zum Glück keine rechtsextreme Partei“ in die Nähe der 5%-Hürde geschafft habe.

Die Offenbarung der Medien

Das klingt gut – geradezu paradiesisch, folgt man dem vorherrschenden Gut/Böse-Verständnis des Political Establishments. Als etwas aufgeklärterer Zeitgeist hingegen muss man sich schon über eine solche politische Positionierung in einer Nachrichtensendung wundern, vor allem da die 7,5% Stimmen für eine linksextreme Partei kommentarlos vorgelesen werden. So offenbaren sich die Medien einmal mehr als die wahre treibende politische Kraft dieses Landes. Durch stetige Dämonisierung jeder EU- oder Einwanderungskritischen Position haben jene Medien erneut die Stimme des Volkes beeinflusst und so zur weiteren Zementierung der bestehenden politischen Landschaft beigetragen.

Doch nicht nur die Medien sind schuld, dass sich Deutschland wider seinem eigenen Interesse dem Europäischen Trend verweigert. Vielmehr fehlt es schlicht an einer politischen Alternative, die – ähnlich der PVV in den Niederlanden – jene kritischen Positionen glaubhaft vertritt. Weder die Republikaner oder die DVU, schon gar nicht die NPD haben das Potenzial, jemals in Deutschland eine vergleichbare Rolle zu spielen. Zu schmuddelig ist ihr Erscheinungsbild, zu nah ihre Positionierung am wirklich klassischen rechtsradikalen Milieu.

Es fehlt die Alternative

Eine Partei im Sinne der PVV müsste auch in Deutschland ihre Position eher aus liberalem als aus klassisch rechtem Gedankengut beziehen. Die Diktatur der Bürokraten in Brüssel, die Einwanderungspolitik gegen die Interessen der Bevölkerung, schlussendlich selbstredend die islamische Polit-Ideologie mit all ihren totalitären und freiheitsfeindlichen Elementen – all das sind Themen, bei denen sich liberale Gründungsväter unserer Verfassung wie Robert Blum (R.I.P.) und seine Weggefährten der Frankfurter Nationalversammlung anno 1848 im Grabe umdrehen. Die heutigen Liberalen freilich lässt dies kalt, zu groß wohl ihre Sorge vor der „Nazi-Keule“ der Medien in deren unerschütterlichem Kampf-gegen-Rechts™.

So wird weiter kommentiert und geschrieben, auf Niederländer, Briten und Österreicher mit dem Zeigefinger gezeigt, Deutschland als Vorreiter des Gutmenschentums gar eine moralische Überlegenheit angedichtet, die es in der Tat fürwahr aus Unwissenheit und Ignoranz bezieht – mehr noch aber aus einer Medienlandschaft, die sich in Meinungsmache und –unterdrückung bald mit Russland und China messen kann.

(Gastbeitrag von Frank Furter)




Europawahl – wie wird die Zukunft aussehen?

Heute Nacht werden die offiziellen Resultate bekannt gegeben, wie die europäischen Staaten vom 4. Juni bis heute gewählt haben. In Deutschland waren es nicht weniger als 31 Parteien, die gegeneinander um die Wählergunst stritten. Wie werden die Resultate aussehen? Im Folgenden haben wir für Sie eine Umfrage vorbereitet, in der Sie nicht wie bei der Europawahl nur eins, sondern um ein breiteres Bild zu erhalten, je drei Kreuzchen zur Frage: „Welche Parteien werden in der Europawahl vorne liegen?“ machen dürfen. Mitmachen können nur eingeloggte PI-Leser und nur einmal pro IP-Adresse.

Welche Parteien werden in der Europawahl vorne liegen?

  • CDU / CSU (27%, 116 Votes)
  • Republikaner (REP) (22%, 94 Votes)
  • FDP (13%, 57 Votes)
  • SPD (13%, 54 Votes)
  • AUF (7%, 31 Votes)
  • Grüne (3%, 14 Votes)
  • DVU (3%, 13 Votes)
  • Freie Wähler (FW) (3%, 11 Votes)
  • Piraten (2%, 10 Votes)
  • LINKE (2%, 8 Votes)
  • Partei Bibeltreuer Christen (PBC) (1%, 5 Votes)
  • Christliche Mitte (CM) (1%, 4 Votes)
  • DKP (1%, 3 Votes)
  • Volksabstimmung (1%, 3 Votes)
  • Die Frauen (0%, 2 Votes)
  • Gerechtigkeit braucht Bürgerrechte (0%, 2 Votes)
  • Rentnerinnen und Rentnerpartei (RRP) (0%, 1 Votes)
  • Aufbruch (0%, 1 Votes)
  • Tierschutzpartei (0%, 1 Votes)
  • Die Grauen (0%, 1 Votes)
  • Freie Bürger Initiative (FBI) (0%, 1 Votes)
  • RENTNER (0%, 0 Votes)
  • NewEuropeans (0%, 0 Votes)
  • EDE (0%, 0 Votes)
  • Die Violetten (0%, 0 Votes)
  • Bayernpartei (0%, 0 Votes)
  • 50Plus (0%, 0 Votes)
  • BÜSO (0%, 0 Votes)
  • Partei für soziale Gerechtigkeit (PSG) (0%, 0 Votes)
  • ÖDP (0%, 0 Votes)
  • Familie (0%, 0 Votes)

Total Voters: 209

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Der Gotteskrieger aus der Schweiz

Daniel Zingg (Foto) macht in der Schweiz von seinem demokratischen Recht Gebrauch: Er setzt sich ein, für ein minarettfreies Land. Deshalb bezeichnet ihn der Zürcher Tages-Anzeiger als Gotteskämpfer gegen die Islamisierung. Zwar ist der „Tagi“-Artikel gespickt mit provokativen, aus jedem Kontext gelösten und in ein falsches Licht gestellten Schlagwörtern wie Endzeit, Heilsplan und Gotteskämpfer – aber was die Schreibe endgültig zu einem „Aufsätzchen“ macht, ist: Daniel Zingg wurde viel zu wenig hart angefasst. Er ist ein brachialer Gotteskämpfer, der mit „ungezinggten“ Karten spielt.

(SATIRE von Ben Juda für PI in Absprache mit Daniel Zingg)

Zu Besuch bei Daniel Zingg: Wir sitzen auf dem nackten Boden seines baufälligen Backsteinhauses. Die Ruine bröckelt, es ist stickig heiß. Staub liegt in der Luft und bald auch in der Lunge. Ungefiltert.

„Unsere missliche Lage verschulden die Muslime. Sie beuten uns seit Jahrzehnten aus. Wir geben ihnen unser Geld und sie liefern uns Erdöl, das sich bald in Rauch auflöst“,

poltert Zingg. Wir sitzen am Boden auf zwei Kissen und trinken Münzentee. Berauschende Getränke und Stühle lehnt er ab. Beides sei ein Zeichen von moralischem Zerfall.

„Die Stühle haben nackte Beine, das toleriere ich nicht.“

Unser Blick schweift über die Wände. Sturmgewehre in verschiedenen Größen und Bilder von jungen Menschen, die im Heiligen Krieg gegen die Muslime und den dekadenten Osten gestorben sind. „Märtyrer“, sagt Zingg stolz und plötzlich schaut er milde und mit Tränen in den Augen. Auch eines seiner acht Kindern ist den Märtyrertod gestorben.

„Damit hat unsere Familie die Freikarte ins Paradies!“

Adam-Abraham Zingg war 19jährig, als er sich in Kairo in einem Bus in die Luft gesprengt hatte. Daniel Zingg hatte danach zwei Wochen lang gerufen: „Gott ist allmächtig!“ und Süßigkeiten im ganzen Dorf verteilt. Heute sagt er:

„Preist den Herrn! Es war ein gesegnete Aktion.“

Dass bei dem Anschlag unschuldige Zivilisten ums Leben gekommen sind, stört ihn nicht weiter.

„Ägypten war einst christlich. Dann kamen die islamischen Kolonialisten. Sie besetzen Ägypten unrechtmäßig! Da gibt es keine Zivilisten. Das sind alles Besatzer.“

Nun ist das Paradies also auf sicher, dennoch kämpft Zingg weiter. Denn „Gottes heiliger Plan im Kampf gegen die Ungläubigen“ müsse weitergehen. Erst wenn die ganze Welt erobert ist, sei Gott zufrieden. Der Islam und die anderen Religionen müssen alle verschwinden, so Zingg.

„Die Muslime glauben zwar auch an ein Buch, somit sind sie zwar noch Menschen, aber solche zweiter Klasse. Wer dagegen an viele Götter glaubt, der ist weniger Wert als ein Hund! Wer Atheist ist, muss abschwören oder sterben.“

Zingg ist in Fahrt gekommen. Die Sätze, die aus seinem Vollbart hervorschießen, sind kurz und unmissverständlich. Er hat acht Kinder: Jesus Zingg, Heilig-Krieg Zingg, Josef-Jesus Zingg, Ruth-Rebekka Zingg, Maria-Martha Zingg, Sarah Zingg, Eva Zingg sowie Adam-Abraham, der bereits erwähnt wurde.

Bestärkt fühlt sich Daniel, dass in der Bibel steht, in (Claudia-Roth 3,7), dass Muslime Affen und Schweine seien. Mohammed war eigentlich Christ, sagt Zingg, er wurde nur falsch verstanden.

„Auch der Koran ist gefälscht.“

Zum Zeichen ihres Protestes und zur Hervorhebung der Friedfertigkeit des Christentums setzen seine Söhne regelmäßig Fahrzeuge von Ungläubigen in Brand. Diese ziehen nach und nach weg aus dem Dorf. Doch hier schweigen selbst islamische Politiker. Sie sprechen von einer „Bringschuld“, die sie gegenüber Christen hätten und schließlich habe der Islam Jerusalem den Christen entrissen und damals viele Unschuldige getötet.

Auch die Türkei ist seit langem eine Zingg-Zielscheibe.

„Sie verübten einen Völkermord an Christen und heute werden die assyrischen Christen systematisch verdrängt.“

Doch Zingg als wackerer Kämpfer Gottes fechtet intensiv dagegen. Er ist Teil der erstarkten Freiheitskämpfer „Jesus hält die Wange nun doch nicht hin“, oder kurz „Jhdwndnh“. Ihr Trainingscamp heißt „Basis des internationalen christlichen Widerstands“, es liegt in Oberknuffenauwil in der Innerschweiz. Die Kämpfer planen Anschläge in Istanbul und Ankara. Vorwiegend auf Linienbusse, während der Hauptverkehrszeit.

Lange hat Zingg seine Töchter weggesperrt.

„Ich wollte nicht, dass sie im Straßenverkehr von einem Kamel überrannt werden.“

Andere Deutungen lässt er nicht gelten. Doch seit Ruth-Rebekka regelmässig Steine gegen die Autos von Muslimen wirft, ist sie Papas großer Stolz. Solchen hegt er auch gegenüber seinen Söhnen, insbesondere Josef-Jesus, der täglich vom weit herum sichtbaren Kirchturm seiner Kreuzritter-Richard-Löwenherz-Freikirche fünfmal täglich laut vernehmbar ruft

„Gott ist allmächtig und Jesus ist sein Sohn. Es gibt keinen Gott außer unserem Gott!“

Einziger Makel: Gern würde Daniel die Kirche in Eroberer-Kirche umbenennen. Doch die Jugendgruppe schwärmt dermaßen für Löwenherz, dass ein Umbenennen undenkbar ist. Als Kompromiss lässt Zingg nun einfach eine weitere Kirche bauen, die dann Eroberer-Kirche heißt.

Wer vom Christentum abfällt, wird von Zingg schikaniert. Solche Verräter werden als Kollaborateure des Islam betrachtet. Sie verlieren mittlerweile im ganzen Kanton ihre Arbeitsplätze, werden verhört und manchmal eingesperrt.

Schade nur, hat der Tages-Anzeiger in seinem Artikel über den Gotteskämpfer all diese „Fakten“ einfach übersehen.




Überfall vor einer jüdischen Schule

Ein 14-jähriger jüdischer Schüler ist am Freitag beim Verlassen des Schulgebäudes in der Avenue Secrétan (Foto) im 19. Pariser Arrondissement von einer Gruppe „Jugendlicher“ angegriffen worden. Der Junge war mit anderen aus seiner Klasse zusammen, als der Überfall geschah. Da er eine Kippa trug, ist ein antisemitisches Motiv für den Überfall höchstwahrscheinlich.

Der Schüler musste nach dem Angriff an verschiedenen Stellen genäht werden. Zwei der jugendlichen Täter zwischen 14 und 15 Jahren wurden von der Polizei festgenommen, ihres Alters wegen jedoch bereits wieder freigelassen. Obwohl man sich denken kann, aus welchem friedlichen Kulturkreis die Täter stammen, muss der Kampf gegen Rechts™ unbedingt verstärkt werden.

(Spürnase: Le Saint Thomas)




Obama: ab jetzt mit Vorkoster?

Wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer geht, kann man sich bei Obama (the One™) darauf verlassen, dass dies doch möglich ist. Im Stile längst untergegangener Feudalreiche und zum eigenen Schutz, machte the One™ von einem seiner Untergebenen als Vorkoster Gebrauch. Es wurde nicht bekannt, ob dies als Strafaktion oder besondere Ehre zum Wohle des Messias durchgesetzt wurde, ebenfalls hüllt sich das Weiße Haus in Schweigen, was passiert wäre wenn der Vorkoster die ihm zugeteilte Ehre nicht überlebt hätte.




Nur ausgesuchte Reporter im Iran

iran

Der FOCUS-Journalistin Andrea Hoffmann wird die Einreise in den Iran verweigert, weil diese die Vorgaben des  Mullahregimes für eine  tendenzielle Berichterstattung nicht akzeptieren will. Interessanter als der Vorgang selber, der keinen Kenner islamischer Staaten verwundern kann, wird es sein, zu beobachten, welche deutschen Journalisten über die bevorstehenden Wahlen direkt aus Teheran berichten werden. Denn diese hatten offenbar kein Problem, den Vorgaben der Zensurbehörde zuzustimmen.

Dank an Frau Hoffmann, dass sie uns auf diese Weise einen Einblick in die Arbeitsweise deutscher Qualitätsjournalisten ermöglicht, der uns sonst sicherlich verwehrt geblieben wäre.

Sat und Kabel informiert:

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat gegen die Einreiseverweigerung des Iran für eine „Focus“-Journalistin protestiert. Der Verband forderte die iranische Botschaft in Berlin am Freitag in einer Presseerklärung auf, deutschen Journalisten die Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen im Iran am 12. Juni „ohne jegliche Behinderungen oder Schikanen zu ermöglichen“. Keinesfalls dürfe die Vergabe von Einreisevisa „von gewogener Berichterstattung abhängig gemacht werden“, betonte der DJV- Vorsitzende Michael Konken.

Die iranische Botschaft weigere sich, der Iran-Expertin des Nachrichtenmagazins „Focus“, Andrea Hoffmann, das bereits vor Monaten beantragte Visum zu erteilen. Laut „Focus“ wurde die Einreise verweigert, weil sich die Redakteurin geweigert habe, „sich inhaltliche Tendenzen vorschreiben zu lassen“. Die Redakteurin hat auch das Sachbuch „Der Iran – Die verschleierte Hochkultur“ publiziert (Diederichs-Verlag).

„Focus“-Chefredakteur Helmut Markwort forderte am Freitag öffentlich eine Einreisegenehmigung für die Redakteurin, damit das Magazin seine Leser „aus erster Hand“ über die Lage im Iran informieren könne. „Ein Staat, der sich wie der Iran durch Wahlen demokratisch zu legitimieren versucht, sollte selbst das Interesse an unabhängiger Berichterstattung aus dem Ausland haben. Zweifelhafte Erpressungsversuche helfen dabei niemandem weiter.“

(Spürnase: Lotus)




Die Bereicherung zum Sonntag

Heute wurde in den frühen Morgenstunden auf der Großen Schanze (Foto) in Bern ein 22-Jähriger von drei dunkelhäutigen Männern angesprochen. Die Diskussion dauerte kurz und endete schlagkräftig. Der junge Mann wurde von der Gruppe niedergeschlagen und ausgeraubt. Weil er sich aus seiner Jacke befreien und flüchten konnte, entging das Opfer schwereren Verletzungen. Dennoch musste der 22-Jährige im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter entkamen mit Jacke, Portemonnaie und Mobiltelefon des „Bereicherten“.




Trotz Krise: Neue Unternehmer für Berlin

autofensterputzer

Was dem Klassenfeind, also dem arbeitenden Steuerzahler, schadet, ist gut für den Sozialismus – denkt sich die Berliner Sozialsenatorin Knake-Werner von der SED. Und so macht sie sich persönlich auf die Suche nach einer Gesetzeslücke, die es den vielerorts unwillkommenen Romaimmigranten von Berlin doch noch möglich macht, das ihr unterstellte Amt zu besch …. äh … in die Pflicht zu nehmen. Und wird fündig!

Die aufdringlichen Bettler, die bereits die Grenzen der Geduld linker Hausbesetzer testeten, indem sie deren besetzte Häuser besetzten, und anschließend in eine  Kirche einzogen, sollen sich durch den Erwerb von Gewerbescheinen zu Unternehmern erklären. Dann greift nämlich das bis 2011 bestehende Arbeitsverbot für Rumänen nicht. Es gilt die Niederlassungsfreiheit für Unternehmer – und der Weg zum ergänzenden Hartz IV wird frei, wenn das Bettelgeschäft mal nicht so viel abwirft.

Der Tagesspiegel berichtet:

Der neueste Vorschlag für den Verbleib der Romafamilien klingt skurril: Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) legt den Roma nahe, beim Ordnungsamt ein Gewerbe anzumelden. Auf diese Weise könnten die rumänischen Familien, die zurzeit in einem Spandauer Asylbewerberheim untergebracht sind, dauerhaft in Berlin bleiben – und zwar legal. „Sie können sich zum Beispiel als freiberufliche Reinigungskräfte anmelden“, sagt Anja Wollny, Sprecherin der Sozialverwaltung. Wenn sie den Wunsch äußern, in Deutschland zu bleiben und hier zu arbeiten, werde man den Roma diese Option aufzeigen.

Tatsächlich wäre ein Gewerbe für EU-Bürger aus Rumänien ein Weg, dauerhaft in Deutschland zu leben. Zwar gilt bis 2011 noch keine Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen, doch sie genießen bereits jetzt eine uneingeschränkte Niederlassungsfreiheit. Das bedeutet, sie können sich offiziell selbstständig machen und bleiben, so lange sie wollen. Doch im Fall der Romafamilien, die die Berliner Politik seit Wochen beschäftigt, klingt das nicht sehr realistisch.

Einige von ihnen können weder lesen noch schreiben, wie bei Gesprächen mit Dolmetschern und Beamten deutlich wurde. Und selbst dann, wenn die Familien ihre bisher an den Tag gelegte Scheu gegenüber Behörden überwinden und zum Ordnungsamt gingen, bliebe eine große Hürde: „Wer bei uns eine Gewerbe anmelden will, muss polizeilich gemeldet sein“, erklärt eine Mitarbeiterin beim zuständigen Amt in Spandau. Die Roma müssten demnach einen festen Wohnsitz in Berlin nachweisen, 26 Euro Anmeldegebühr zahlen und ihre Einnahmen später versteuern.

Bislang steht nicht einmal fest, wo die Romafamilien aus dem Spandauer Heim in der nächsten Woche unterkommen werden. Jeden Morgen ziehen sie in kleinen Gruppen los und betteln oder stehen an Straßenkreuzungen und putzen Autofenster. Dass sie bald den Fensterwischer oder das Akkordeon beiseitelegen und zum „Handbuch für Selbstständige und Unternehmer“ greifen, ist schwer vorstellbar. Inzwischen haben Beamte im Heim ihre Personalien erfasst und die Bezirke über die Zahl der Fälle informiert, die zur Prüfung auf sie zukommen könnten. Doch die Roma machen offenbar keine Anstalten, das Heim bis Ende der Woche zu verlassen – wie sie ursprünglich zugesagt hatten. „Weder bei uns noch bei anderen Bezirken haben sich Roma gemeldet“, erklärt der Kreuzberger Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke) am Donnerstag. In seinem Viertel hatten einige der inzwischen über 90 Roma zusammen mit linken Aktivisten eine Kirche besetzt und angegeben, in ihrem Heimatland verfolgt zu werden

Ein doppeltes Glück: Die Roma leben in Zukunft auf Kosten der deutschen Steuerzahler, und in die von Qualitätsjournalisten zu zitierende Statistik gehen mit einem Schlag über 90 neue Unternehmer mit Migrationshintergrund als Erfolgsgeschichte multikultureller Integration ein. Für die Gebühr der Gewerbescheine wird sicherlich bald ein einsichtiger Pfarrer die Kollekte spendieren, und so bleibt nur einer blass vor Wut im Regen stehen: Hans Christian Stroebele, der wohl vor Neid platzt, dass er nicht als erster auf diesen tollen Coup zum Schaden Deutschlands gekommen ist.

(Vielen Dank allen Spürnasen!)




Der Türke hat nur den Türken zum Freund

Der Türke hat nur den Türken zum Freund

Türken wissen zwar nicht viel von der Welt, aber in einem sind sie sich einig: Sie mögen die anderen Völker nicht. Neben den Hassklassikern USA und Israel können sie auch keine Araber leiden, keine Iraner, Chinesen, Japaner oder wen auch immer. Immerhin 44 Prozent finden: Deutscheland gutt! Das reicht, um die Beliebtheitsskala der osmanischen Herrenmenschen anzuführen. Die Istanbulapost macht sich Gedanken: Verwandeln sich die Türken in ein Volk von Hassern?

Perihan Ügeöz in der Istanbulpost:

Wen mögen die Türken? Eigentlich so gut wie niemanden. In einer von BBC jüngst durchgeführten Untersuchung zur Wahrnehmung von Ländern und Völkern haben die Türken erneut Spitzenleistungen hervorgebracht. In 21 Ländern wurden Menschen unter anderem die Frage gestellt, welches Land ihrer Meinung nach die Welt am negativsten beeinträchtigt. Wenn es nach der mehrheitlichen Meinung der türkischen Befragten geht, gibt es kaum ein Land auf Erden, auf das sich ein Türke verlassen kann. Hier nun einige Ergebnisse aus der Untersuchung: Von allen Befragten sind es die Türken, die am meisten Skepsis gegenüber der EU empfinden. Demnach liegt die negative Wahrnehmung der EU innerhalb der türkischen Bevölkerung bei weit über 50%. Lag umgekehrt der Anteil derer, die den Einfluss der EU positiv bewerteten noch vor einem Jahr bei 44%, ist dieser inzwischen auf 34% zurückgegangen. Gestiegen ist auch die Antipathie gegenüber den USA auf mehr als 60%. Und auf der Liste der strammsten Israel-Gegner kommen die Türken auf den dritten Platz.

Mit einer kleinen Ausnahme von Deutschland gibt es nach dieser Umfrage genaugenommen kein einziges Land und Volk, das aus türkischer Warte auf Wohlwollen trifft. Die Türken mögen Araber nicht, Iraner, Russen, Chinesen, Japaner sind ihnen genauso wenig wohlgesonnen. Was hingegen Deutschland und die Deutschen angeht, so haben immerhin 44% der befragten Türken eine positive Wahrnehmung von ihnen.

Verwandeln sich die Türken zunehmend in ein Volk von Hassern? Jedenfalls regen die Ergebnisse der BBC-Untersuchung zum Nachdenken an.

Mangelndes Selbstwertgefühl und Misstrauen

Sollte die Wiederbelebung der Paranoia, dass „alle unsere Feinde sind“, etwa die Folge einer durch den Mangel an Selbstwertgefühl hervorgebrachten Geistesverfinsterung sein? Das ist die Frage, die Can Dündar in seiner Kolumne in der Tageszeitung „Milliyet“ stellt. Vielleicht, fragt der Autor weiter, liegt die allgegenwärtige Angst, dass ein äußerer Feind auf der Lauer sitzt, um uns jeden Augenblick in Teile zu spalten, einfach daran, dass es im Kern an einem „Wir-Gefühl“ fehlt? In letzter Zeit sei auch die einheimische Version des „äußeren Feinds“ inflationär geworden. Jeder würde jeden mit einem Etikett abstempeln: Verräter, amerikanischer Agent, Speichellecker Europas, Zionist usw. Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass der Klebestoff für ein „Wir-Gefühl“ zusehends dahin schmilzt? Can Dündar kommt zu dem Schluss, dass die Ergebnisse der Umfrage tatsächlich ein innerhalb der Bevölkerung tiefsitzendes Misstrauen wiederspiegeln. Wenn es an einem Selbstwertgefühl nicht mangelte, so Dündar abschließend, würde man soviel Misstrauen auch nicht empfinden. Die Psychologie wird diese Feststellung voraussichtlich nicht verneinen.

Die Einsamkeit des Türken ist im Türkischen sogar sprichwörtlich „Der Türke hat außer dem Türken keinen Freund“. Dieses im alltäglichen Sprachgebrauch seit Jahrzehnten nach wie vor sehr geläufige Sprichwort ermahnt gleichzeitig zur beständigen Achtsamkeit vor dem immerwährenden Feind. Man sollte die Wirkung von Sprache und Sprichwörtern nicht unterschätzen. Sie formen das Bewusstsein und prägen Wahrnehmungen auf ihre spezifische Weise. Interessant ist hier allerdings noch nicht einmal, dass es im Türkischen ein solches Sprichwort gibt. Die Vorfahren werden vielleicht ihre Gründe für seine Schöpfung gehabt haben. Interessant erscheint vielmehr, dass quasi als Schutzschild gegenüber allen möglichen anderen Erfahrungen, die man sonst noch machen könnte, an der Aktualität eines solchen Sprichworts bis in die Gegenwart hinein ungebrochen festgehalten wird.

Mangel an Auslandserfahrungen

Eigentlich fehlt es der Mehrheit der türkischen Bevölkerung an leibhaftiger Erfahrung mit dem Ausland und fremden Völkern. Darum könnte man fast zynisch behaupten, dass sie sich genau genommen kein Urteil über Stärken und Schwächen anderer Völker anmaßen sollten. Dieses Problem wird in manch einem Leserkommentar fast makaber und gleichsam anschaulich aufgegriffen. Darin wird die Türkei mit einem alten Ehepaar verglichen, das kaum noch imstande ist, das Haus zu verlassen und vor dem Fernseher sitzend darüber sinniert, wie schlecht es um die Welt geworden ist.

In den vergangen Jahrzehnten ist wohl eine zunehmende Integration in den sogenannten Globalisierungsprozess erfolgt, ohne jedoch dem Gros das Glück zu bescheren, auf eine Entdeckungsreise gehen zu können. Teils aufgrund fehlender finanzieller Mittel und teils bedingt durch Visums-Beschränkungen sind die meisten Türken nach wie vor nicht imstande, den Fuß vor die eigene Landestür zu setzen. Eine Menge Türken haben gewiss Verwandte, die im Ausland arbeiten. Da jedoch die meisten dieser Angehörigen im Ausland nun nicht gerade zur Creme aufgestiegen sind, sondern nach wie vor die benachteiligten Gruppen dieser Länder stellen, bleiben die Erfahrungen sehr spezifisch und zudem überaus problembehaftet. Über im Ausland arbeitende Verwandte kommen darum die wenigsten Türken in den Genuss, die schönsten Seiten dieser Länder kennenzulernen.

Die Enttäuschung

Die türkische Republik ist einst mit dem Ideal aufgebrochen, sich in einen modernen Staat westlicher Prägung zu verwandeln. Seither diente der Westen immer wieder als das ersehnte Vorbild für die Entwicklung und Demokratisierung der Türkei. Allmählich ist es aber mit diesem Ideal recht brüchig geworden. Man stellt verbittert fest, dass dieser als Idol geltende Westen ja seine eigenen Spielregeln nicht einhält und ein zwielichtiges Doppelspiel betreibt. Die Enttäuschung schlägt sich in Ambivalenz um und setzt sich in verschiedenen Varianten der Ablehnung fort.

In jüngster Zeit kommt wahrscheinlich noch etwas hinzu. Die herrschenden Politiker des Landes haben vermutlich auch in Anbetracht der herannahenden Kommunalwahlen ihr großes Herz für die geknebelten Palästinenser und die Sache der Hamas entdeckt. Das Land taumelt von einem Gefühlsausbruch in den nächsten. Den Volksreaktionen ist zu entnehmen, dass man nicht so leicht bereit sein wird, dem Westen zu verzeihen, wie er sich in die Zuschauerpose verkrochen hat, während die palästinensischen Brüder und Schwestern vom Teufel Israel nieder gemacht wurden.

Der Vorschlag einer lebensfüllenden Aufgabe

Ein Leser bemerkt auf eine raffinierte Weise , dass die Untersuchungsergebnisse eigentlich nicht die Türken, sondern die Völker anderer Länder darüber ins Grübeln versetzen sollte, was sie denn falsch gemacht haben, dass die Türken sie nicht mögen und was sie anstellen könnten, um sich bei den Türken beliebt zu machen. Warum eigentlich nicht?

Diese Schlussfolgerung war zu erwarten. Wenn die Türken alle anderen Völker hassen, dann müssen wohl die anderen Schuld sein. Bei dieser Geisteshaltung wird es dabei bleiben: Der Türke hat keinen Freund außer dem Türken. Wen wundert´s?

(Spürnase: Tobias H.)




Obamas Kairo-Rede: Analyse von Gudrun Eussner

Meine Analyse der Rede gilt der Einführung sowie den ersten beiden der sieben Themen. Der bei weitem längste Teil der Rede ist die Einführung, in der die Zuhörer dahin gebracht werden sollen, ihm und seinen Worten zu glauben. Establish Credibility heißt das in Rednerkreisen.

Am Schluss dieses wichtigen Teiles müssen sie überzeugt sein, dass der Redner qualifiziert ist, über die Themen zu sprechen, und dass sie dem zuhören sollten, was er sagt. Ratgeber eHow gibt eine Anleitung in fünf Schritten. Schwierigkeitsgrad: mittel-einfach.

Der Präsident baut seine Reden immer nach demselben Schema auf, das Osmoothie auf seiner Site vorstellt: Dank an die Gastgeber, dass er hier sprechen darf, dass einer wie er, ein Afro-Amerikaner, Präsident geworden ist, so ist es eben in Amerika, Ansprechen von für ihn und die USA unbequemen Themen, Hinweis auf Ereignisse aus der Gründerzeit der USA, Eingestehen dessen, dass die USA nicht immer auf der Höhe der Messlatte der Gründerväter waren (Dubbya!), Argumente einerseits und andererseits etc. Mehr…




Trauerfeier beleidigt Mohammedanerin

Bei der Trauerfeier für den von einem Moslemkonvertiten kaltblütig, ohne Warnung und im Namen der Religion des Friedens™ erschossenen US-Soldaten in Little Rock, Arkansas (PI berichtete), nutzte eine Vertreterin eben dieser Religion die Gelegenheit und machte in marktschreierisch lauter und aggressiver Weise auf die Friedfertigkeit des Islams aufmerksam. Die Trauerfeier würde sie beleidigen, so ihre Aussage. Und George Bush ist ein Terrorist.

Man könnte sich jetzt belustigt zurücklehnen und Witze über diese arme Frau machen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass sie wohl von weitaus gefährlicheren Hintermännern als Testballon missbraucht wird und wir es in Zukunft wohl des öfteren mit solch verbohrten, zu bemitleidenden Wesen zu tun haben werden.

Festzuhalten bleibt, dass sie nicht mal für die Opfer des Islams Respekt hat, sie fühlt sich beleidigt, wenn wir unsere Toten ehren. Selbst wenn man ihr zugute halten würde, dass sie verbohrt, missbraucht, intellektuell benachteiligt sei …. Respekt vor den Toten ist ein Wesensmerkmal jedes zivilen Verhaltens. Womit wir wieder beim menschenverachtenden Wesen des Islams wären.