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Fjordman: Europäer als Opfer des Kolonialismus

In meinem Buch „Defeating Eurabia“ gibt es auch ein Kapitel mit der Bezeichnung „Fourteen Centuries of War Against European Civilization“ [Vierzehn Jahrhunderte Krieg gegen die europäische Zivilisation], das sich mit der islamischen Kolonisierung und Angriffen auf den europäischen Kontinent seit dem siebten Jahrhundert n. Chr. befasst. Dieser Teil der Geschichte, als die Europäer zu Opfern des Kolonialismus und Sklavenüberfällen wurden, verdient viel mehr Aufmerksamkeit als es derzeit der Fall ist, wo der Fokus fast ausschließlich auf der viel kürzeren Periode der europäischen Kolonialzeit liegt.

(Von Fjordman, Originaltext: Europeans As Victims of Colonialism, Übersetzung: die-gruene-pest.com)

Im Jahr 2008 wurde von Frankreich verlangt, dass es Wiedergutmachung leisten müsse für seine koloniale Vergangenheit in Algerien. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der französischen Kolonialgeschichte, aber wenn ich mich recht erinnere, waren die Franzosen auch deswegen motiviert, sich in Algerien zu engagieren, weil barbarische Piraten ihre bösartigen Aktivitäten im neunzehnten Jahrhundert immer weiter fortsetzten. Die Zeit der französischen Herrschaft ist der einzige Zeitraum der Zivilisation den Algerien erlebt hat, seit den Römern. Seit dem siebten Jahrhundert haben Muslime Europa immer wieder überfallen, vor allem die südlichen Regionen, manchmal auch nördlich der Alpen. In der Tat, der einzige Zeitraum während der mehr als 1300 Jahre, in dem sie es nicht getan haben, war die Zeit des europäischen Kolonialismus. Darüber hinaus gibt es jetzt mehr Nordafrikaner in Frankreich, als es jemals Franzosen in Nordafrika gegeben hat. Wenn Nicht-Europäer der Kolonisierung widerstehen können und Eindringlinge vertreiben können, warum können die Europäer nicht das gleiche tun?

Auch unter den Ländern Westeuropas, hat nur eine Minderheit eine bedeutende Kolonialgeschichte und einige von ihnen, wie Spanien und Portugal, waren zuvor selbst kolonisiert worden. Spanien, das über ein ausgedehntes Kolonialreich verfügte, war selbst einst ein Opfer des Kolonialismus und zwar deutlich länger, als es ein Kolonisierer war. Wie Ibn Warraq sagt, in seinem Buch „Defending the West“:

Während die französische Präsenz weniger als vier Jahre dauerte, bevor sie schmählich von den Briten und Türken vertrieben wurden, waren die Osmanen seit 1517 insgesamt 280 Jahre lang die Herrscher von Ägypten. Auch wenn wir die späteren britischen und die französischen Protektorate mitzählen, war Ägypten nur siebenundsechzig Jahre lang unter westlicher Kontrolle, Syrien einundzwanzig Jahre lang und der Irak nur fünfzehn Jahre – und natürlich war Saudi-Arabien nie unter westlicher Kontrolle. Wenn man dies mit dem südlichen Spanien vergleicht, das 781 Jahre lang unter muslimischem Joch war, Griechenland 381 Jahre lang und die herrliche, neue, christliche Hauptstadt, das verfinsterte Rom – Byzanz – das immer noch in muslimischen Händen ist. Aber offensichtlich gibt es weder in der spanischen noch in der griechischen Politik eine Art Opferbegriff dafür.

Paul Fregosi nennt in seinem Buch „Jihad in the West: Muslim Conquests from the 7th to the 21st Centuries“ [ Jihad im Westen: Muslimische Eroberungen vom 7. bis zum 21. Jahrhundert] den islamischen Jihad als „das wichtigste Ereignis in der Vergangeheit mit der am wenigsten aufgezeichneten und beachteten Dunkelziffer der Geschichte.“ In der Tat wurde dies weitgehend ignoriert, „obwohl es eine Tatsache des Lebens war in Europa, Asien und Afrika fast 1400 Jahre lang.“ Weiter sagt Fregosi, „westliche Kolonisierung in der Nähe von muslimischen Ländern dauerte 130 Jahre, ungefähr von den Jahren um 1830 bis zu den Jahren um 1960. Muslimische Kolonisierung in der Nähe europäischer Länder dauerte 1300 Jahre, von den Jahren um 600 bis in die Mitte der 1960er Jahre. Aber seltsamerweise sind es die Muslime … die am meisten verbittert sind über den Kolonialismus und die Demütigungen, denen sie unterworfen waren und es sind die Europäer, die dieser Scham und Schuld eine sichere Heimat geben. Es sollte genau anders herum sein. “

Die Überfälle im Namen des islamischen Jihad begannen im Mittelmeer im siebten Jahrhundert n. Chr. Der Prototyp einer muslimischen Schiffsrazzia ereignete sich im Jahr 846, als eine Flotte von arabischen Dschihadisten an der Mündung des Tiber anlandete, nach Rom marschierte, die Stadt einnahm und von dem Reichtum der St. Peter Basilika alles an Gold und Silber mitnahm was sie enthielt. Der Grund, warum der Vatikan zu einer befestigten „Stadt in der Stadt“ in Rom wurde war, wegen der wiederholten Angriffe der Muslime (Sarazenen). Hier ist ein Zitat aus dem Buch „Rome: Art & Architecture“[Rom: Kunst & Architektur], herausgegeben von Marco Bussagli:

Als Leos IV größtes Bauvorhaben wird in der Regel die Befestigung der vatikanischen Bereichs angesehen. Nach den Verwüstungungen der Sarazenen im St. Petersdom, die die christliche Welt zutiefst erschüttert hatte, wurde beschlossen, das Gebiet rund um das Grab des heiligen Petrus zu befestigen. Leo III hatte bereits diese Entscheidung getroffen, aber es war wenig getan worden, wegen des Diebstahls von Materialien, die für die Arbeit benötigt wurden. Leo IV hatte bereits die Reparatur der Aurelianischen Wände, Tore und Türme organisiert und zwar in einer Weise, dass er die Arbeit innerhalb von vier Jahren als vollständig abschließen konnte. Am 27. Juni 852 wurde eine Weihezeremonie der Wände in Anwesenheit des Papstes und der Geistlichkeit abgehalten, die in einer Prozession barfuß und mit auf dem Kopf verschmierter Asche rund um den gesamten Kreis der Befestigungsanlagen zogen und sie mit heiligem Wasser besprenkelten, an jedem Tor wurde göttlicher Schutz gegen den Feind erbeten, der die Bewohner bedrohte. Der abgeschlossene Bereich bekam den Status einer Stadt mit eigenem Recht, der getrennt war von der eigentlichen Urbis Romanus, trotz seiner Nähe dazu.

Diese Angriffe waren die Regel in vielen Regionen Eurasiens, nicht nur in Europa. Der indische Historiker KS Lal stellte fest, dass überall dort, wo Dschihadisten ein Gebiet erobert hatten, „sich ein System der Sklaverei entwikelte, das eigentümlich war im Hinblick auf Klima, Landschaft und Bevölkerung des Ortes.“ Als die muslimischen Armeen in Indien einfielen, „wurden seine Bewohner in Scharen zu Sklaven gemacht, um in fremden Ländern verkauft zu werden oder sie mussten in unterschiedlich großen Mengen niedere oder weniger niedere Arbeiten innerhalb des Landes verrichten.“

Während die Araber in den ersten Jahrhunderten der islamischen Epoche dominierten, wurden sie bald von den Türken abgelöst und als Streitmacht sogar übertroffen. Da sie stetig mehr und mehr von Anatolien eroberten, reduzierten die Türken die griechische Bevölkerung und andere Nicht-Muslime indem sie sie zu Sklaven machten: „Sie versklavten Männer, Frauen und Kinder aus allen wichtigen städtischen Zentren und auf dem Land.“ Türkische Angriffe auf Europäische Länder, die in der Nähe lagen, dauerten bis weit in die Neuzeit an.

Dr. Andrew G. Bostom, der Autor des hervorragenden Buches „The Legacy of Jihad“ [Das Vermächtnis des Jihad], schrieb darin über das, was er als „Amerikas erster Krieg gegen den Terror“ bezeichnete. Thomas Jefferson und John Adams, die damals als amerikanische Botschafter in Frankreich und Großbritannien waren, trafen im Jahr 1786 in London den Botschafter aus Tripolis in Großbritannien, Sidi Haji Abdul Rahman. Diese beiden zukünftigen amerikanischen Präsidenten versuchten einen Friedensvertrag auszuhandeln, der den Vereinigten Staaten die Verwüstungen der Jihad-Piraterie ersparen könnte – Mord und Versklavung, die von den so genannten Barbaren Staaten von Nordafrika ausgingen, dem heutigen modernen Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen. Bostom stellt fest, dass „im Juni / Juli 1815 die geschickt kommandierte US-Marine ihren barbarischen Dschihadgegnern eine schnelle Serie von vernichtenden Niederlagen zugefügt hatte. Dieser Erfolg entfachte die Fantasie der Alten Welt sich gegen die Barbaren Piraten zu wehren. “

Robert Davis, Professor für Geschichte an der Ohio State University, hat eine neue methodische Aufzählung entwickelt, aus der hervorgeht, dass vielleicht ein und ein Viertel Millionen weißer europäischer Christen durch die muslimischen Barbaren versklavt wurden, allein zwischen 1530 und 1780 – eine weitaus größere Zahl als zuvor geschätzt worden war:

Versklavung war eine sehr reale Möglichkeit für jedermann, der in den Mittelmeerländern reiste, oder wer an den Ufern in Ländern wie Italien, Frankreich, Spanien und Portugal, und sogar in einer Entfernung wie England und Island lebte. Vieles von dem, was geschrieben wurde, vermittelt den Eindruck, dass es nicht viele Sklaven gewesen seien und die Auswirkungen der Sklaverei auf Europa werden heruntergespielt,“ sagte Davis. „Die meisten berechnen die Sklaverei nur auf einen Ort bezogen, oder nur für einen kurzen Zeitraum. Aber wenn Sie einen weiteren, intensiveren Blick rikieren, werden die enorme Reichweite der Sklaverei und ihre starken Auswirkungen deutlich.

Jihadpiraterie und Sklavenüberfälle wurden eine Tatsache des täglichen Lebens im Mittelmeer und den Regionen um das Schwarze Meer für mehr als tausend Jahre, wenn nicht länger, mit gelegentlichen Vergeltungsmaßnahmen der Christen. Italien war politisch zersplittert und hatte daher eine schwache territoriale Verteidigung. Noch im siebzehnten Jahrhundert war die Adriaküste eine Zone die „kontinuierlich von den Türken überfallen wurde“, auch eine gut verteidigte Stadt wie Rimini konnte nur wenig Schutz bieten für die lokalen Fischer und die Bauern an den Küsten. Robert C. Davis erklärt in seinem Buch „Christian Slaves, Muslim Masters“: White Slavery in the Mediterranean, the Barbary Coast and Italy, 1500-1800 [Christliche Skaven, muslimische Herren: Weiße Sklaven im Mittelmeer, an der Barbarischen Küste und in Italien von 1500 – 1800] :

Italien gehörte zu den am gründlichsten verwüsteten Gebieten im Mittelmeerraum. Da es an der Frontlinie zwischen den beiden sich bekämpfenden Reichen lag, wurde Italien bekannt als „das Auge der Christenheit“ … vor allem in den Bereichen, die in der Nähe von einigen der wichtigsten Zentren der Korsaren lagen (das westliche Sizilien ist nur 200 Kilometer von Tunis entfernt), blühte der Sklavenhandel zu einer rasch wachsenden umfassenden Industrie auf, mit katastrophalen Auswirkungen, die deutlich wurden zu dieser Zeit und Jahrhunderte danach. Diejenigen, die an den Küsten Bauernhöfe hatten, sogar 10 oder 20 Meilen vom Meer entfernt, waren nicht sicher vor den Plünderern – Erntearbeiter, Winzer und Olivenbauern waren alle immer wieder überrascht, wenn sie bei ihrer Arbeit überfallen und entführt wurden. Die Arbeiter in den Salinen waren oft in Gefahr, so wie Holzfäller und alle anderen ungeschützten Armen, die entlang den Küsten reisten oder arbeiteten: Bedürftige wie Antonia Monte Rosa, die sich selbst „die Ärmsten der Armen in der Stadt Barletta [in Puglia], “ nannte und die ebenso überrascht war, wie die 42 anderen, auch ihre beiden Töchter, als sie während des Sammelns nach der Ernte 4 Meilen außerhalb der Stadt waren. Auch Klöster in Küstennähe waren leichte Ziele für die Korsaren.

Fischer waren besonders gefährdet. Während eines Zeitraums im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, errichteten muslimische Piraten einen nicht durchgehend besetzten Stützpunkt an der Mündung der Bucht von Neapel, von wo sie kleinere Schiffe angriffen. Umgeben von feindlichen Meeren auf allen Seiten, repräsentiert

das siebzehnte Jahrhundert eine dunkle Zeit, aus der die spanische und italienische Gesellschaft nur noch als Schatten ihrer selbst hervorgingen, verglichen mit dem was sie in ihrem früheren, goldenen Zeitalter einmal waren. Für den Einzelnen können wir beobachten, dass die psychischen Spuren dieses Traumas weit über die Zeit hinaus gingen, in der sich die größeren Gesellschaften zu modernen Staaten umgestaltet hatten, lange nachdem „auch diese Idee verloren gegangen war, von diesen Hunden die so viel Leid brachten „. Es setzte sich fort bis knapp unter die Oberfläche der Kulturen der Küstenstaaten des europäischen Mittelmeerraums, bis hin in die ersten Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, als, wie es eine sizilianischen Frau sagte, „die ältesten [noch] immer von einer Zeit erzählen, in der die Türken jeden Tag nach Sizilien kamen. Sie kamen zu Tausenden aus ihren Galeeren und sie können sich vorstellen, was passiert ist! Sie griffen sich die unverheirateten Mädchen und Kinder, packten Dinge und Geld und in einem schnellen Augenblick waren sie [zurück] an Bord der Galeeren, setzten die Segel und verschwanden …. Am nächsten Tag war es wieder dasselbe und traurige Lieder wurden gesungen, weil man nichts anderes hörte, als die Klagen und Rufe der Mütter und die Tränen liefen in Sturzbächen durch alle Häuser.

Korsaren aus Städten in Nordafrika – Tunis, Algier etc. – beraubten Schiffe im Mittelmeer und im Atlantik, genauso wie die Dörfer am Meer, um Männer, Frauen und Kinder gefangen zu nehmen. Die Auswirkungen waren verheerend – Frankreich, England und Spanien verloren jeweils Tausende von Schiffen und über weite Strecken waren die spanischen und die italienischen Küsteneregionen von ihren Bewohnern fast aufgegeben worden.

Auf seinem Höhepunkt, war das Ausmaß der Zerstörung und Entvölkerung bestimmter Gebiete wahrscheinlich deutlich höher, als das was die europäischen Sklavenhändler später im Innern von Afrika anrichteten. Das Leben der europäischen Sklaven war oft nicht besser als das der Opfer des transatlantischen Sklavenhandels, der später in die Fußstapfen des zuvor begründeten islamischen Sklavenhandels in Afrika trat. „Was die täglichen Lebensbedingungen der Mittelmeersklaven anging so hatten sie es sicherlich nicht besser“, sagt Davis. Während die afrikanischen Sklaven zermürbende Arbeiten auf Zucker- und Baumwollplantagen in Nord- und Südamerika ausführen mussten, arbeiteten die europäischen Sklaven oft genauso schwer und genauso tödlich – in Steinbrüchen, bei umfangreichen Bauvorhaben, aber vor allem als Ruder- und Küchensklaven auf Korsarengaleeren.

Junge Engländer riskierten ihr Leben, wurden überrascht durch eine Flotte muslimischer Piraten die in ihrem Dorf auftauchten, oder sie wurden entführt, während sie auf hoher See fischten. Thomas Pellow wurde in Marokko versklavt und dreiundzwanzig Jahre lang von Barbaren Piraten gefangen gehalten, als er im Jahr 1716 Kabinenjunge auf einem kleinen englischen Schiff war. Er wurde gefoltert, bis er den Islam annahm. Wochenlang wurde er geschlagen und ausgehungert, bis er schließlich nachgab weil sein Peiniger ihn folterte indem er “ mein Fleisch durch Feuer von meinem Knochen brannte, was der Tyrann häufig wiederholte, meistens auf eine grausame Art und Weise.“

Während des größten Teils des siebzehnten Jahrhunderts verloren alleine die Engländer mindestens 400 Matrosen in einem Jahr an die Sklavenhändler. Ein amerikanischer Sklave berichtete von über 130 amerikanischen Seeleuten, die durch die Algerier im Mittelmeer und im Atlantik zwischen 1785 und 1793 versklavt wurden (dem die bereits erwähnte militärische Reaktion der Amerikaner folgte). In seinem Buch „White Gold“ [Weißes Gold], beschreibt Giles Milton, wie regelmäßig Jihadrazzien, die sich bis ins nördliche Europa erstreckten sogar so weit nördlich bis hin zum fernen Island, das mitten im Nordatlantik liegt, stattfanden, wo einige Dorfbewohner in gut dokumentierten Angriffen im siebzehnten Jahrhundert als Sklaven nach Nordafrika entführt und verschleppt wurden.

Wie Murray Gordon in seinem Buch „Slavery in the Arab World“ [Sklaverei in der arabischen Welt] schreibt, waren die sexuellen Aspekte der Sklaverei unverhältnismäßig wichtig in der islamischen Welt. „Eunuchen erzielten die höchsten Preise unter den Sklaven, gefolgt von den jungen und hübschen, weißen Frauen.“ Normalerweise machten die hohen Kosten die weißen Sklavinnen zu einem Luxusartikel, den sich nur reiche Muslime leisten konnten:

Nach weißen Frauen gab es fast immer eine größere Nachfrage als nach afrikanischen und die Araber waren bereit, viel höhere Preise für tscherkessische und georgische Frauen aus dem Kaukasus und aus tscherkessischen Kolonien in Kleinasien zu bezahlen. Nachdem die Russen Tscherkessien und Georgien beschlagnahmt hatten, am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, und als Folge des Vertrags von Adrianopolis im Jahre 1829 in dem sie die erhaltenen Festungen zurückbekamen, die die Straße in die Türkei aus Tscherkessien kontrollierten, kam der Handel mit tscherkessischen Frauen zu einem sprichwörtlichen Erliegen. Dies führte dazu, dass der Preis von tscherkessischen Frauen in die Höhe schoß auf den Sklavenmärkten von Konstantinopel und Kairo. Die Situation war fast vollständig rückgängig gemacht worden in den frühen 1840er Jahren, als die Russen im Tausch gegen eine türkische Zusage zur Einstellung ihrer Angriffe auf die Festungen an der Ostseite des Schwarzen Meeres, heimlich vereinbarten, sich nicht mehr in den Sklavenhandel einzumischen. Dieser uneingeschränkte Handel führte zu einem Überangebot auf den Märkten von Konstantinopel und Kairo, wo die Preise für tscherkessische Frauen in der Reichweite von vielen normalen türkischen und ägyptischen Frauen lagen.

Nach den Weißen, wurden die abessinischen (Äthiopien) Mädchen zur „zweitbesten“ Alternative. Je nach Helligkeit der Haut, Attraktivität und Fähigkeiten, lagen die Kosten überall bei einem Zehntel bis zu einem Drittel des Preises einer tscherkessischen oder georgischen Frau. Solange Tscherkessinnen, Slawinnen, Griechinnen und andere weiße Frauen zu erschwinglichen Preisen erhältlich waren, bevorzugten sie die Araber vor den schwarzen. Es ist interessant zu bemerken, dass dieses Muster lange vor der europäischen Kolonialzeit entstand. In diesen Tagen, in denen alles Schlechte in der Welt den Europäern zugesprochen wird, ist es normal zu sagen, dass „Rassismus“ ein Erbe der europäischen Kolonialzeit sei. In der Tat gibt es eine nahezu universelle Vorliebe für helle Haut vor allem bei Frauen, im Nahen Osten, in Asien und in Afrika selbst, die es schon lange vor der europäischen Kolonialherrschaft in diesen Ländern gab.

Murray Gordon sagte dazu folgendes:

Während einer besseren Zeit des Mittelalters diente Europa als eine wertvolle Quelle für Sklaven, die in der muslimischen Welt als Soldaten, Konkubinen und Eunuchen angepriesen wurden. Man handelte aber nicht lange mit Afrika auf diesem Gebiet, wenn dann nur, weil das christliche Europa von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Vorstellung zurückwies, dass ihre Menschen versklavt werden könnten, vor allem von der verachteten muslimischen Welt. Im größten Teil von Schwarzafrika dagegen gab es einige Regierungen oder Häuptlinge, die ihre Autorität gegen die Händler stellten, die mit Wohnwagen und Schiffen kamen und auf der Suche waren nach Sklaven. Beklagenswerterweise wurden viele afrikanische Häuptlinge oft zu Vermittlern im Handel, indem sie mit Bewohnern von nahegelegenen Dörfern als Zugabe handelten und sie austauschten gegen eine Auswahl von hergestellten Waren.

Es gibt einige Beispiele, bei denen Europäer andere Europäer als Sklaven verkauften. Dies passierte durch die Wikinger oder Slawen, insbesondere aber durch bestimmte Italiener, hier vor allem die Venezianer. Einige Reeder aus Venedig, die russische und georgische Sklaven am Schwarzen Meer geladen hatten, verkauften diese an die Türken oder in venezianische Zucker-Plantagen auf Kreta und Zypern. Diese Arten von Aktivitäten, die scharf verurteilt wurden, sowohl von der römisch-katholischen als auch von der byzantinischen Kirche, sollten aus Gründen der historischen Genauigkeit dennoch erwähnt werden, aber das war eindeutig von untergeordneter Bedeutung im Vergleich zu den umfangreichen islamischen Überfällen in Europa viele Jahrhunderte lang.

Die Sklaverei hatte in den muslimischen Gesellschaften nie eine derart mächtige Opposition, wie in christlichen. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts, wurden Fragen zur Sklaverei zuletzt angesprochen, aber nur wegen des westlichen Einflusses und unter militärischem Druck. Murray Gordon schreibt:

Dass sich die Sklaverei so lange fortsetzte in der muslimischen Welt – sie war nur in Saudi-Arabien abgeschafft worden im Jahr 1962 und etwas später,1981, in Mauretanien – war der Tatsache zu verdanken, dass sie im islamischen Recht tief verankert war. Durch die Legitimierung der Sklaverei und als Erweiterung davon, der schäbige Handel mit Sklaven (für die es keine rechtlichen Sanktionen gab), erhöhte der Islam diese Praktiken zu einem unangreifbaren moralischen Plan. Als Ergebnis davon gab es in keinem Teil der muslimischen Welt jemals eine ideologische Herausforderung die gegen die Sklaverei gerichtet war. Die politische Struktur und das soziale System in der muslimischen Gesellschaft hätten einen dunklen Schatten auf eine solche Herausforderung geworfen. Der Sultan des Osmanischen Reiches und die Potentaten, die in anderen muslimischen Ländern regierten, verdankten ihren Thron sowohl ihren religiösen als auch ihren weltlichen Führern und waren daher zur Wahrung des Glaubens verpflichtet. Ein Teil dieser Verpflichtung war es, das normale Funktionieren der Sklavensystems zu gewährleisten, das einen integralen Bestandteil der islamischen Gesellschaft ausmachte, wie es im Koran ausgeschmückt wird.

Im Gegensatz zum Westen, gab es nie eine muslimische Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei, weil diese nach der Scharia, dem islamischen religiösen Gesetz erlaubt ist und dies ist so geblieben, bis zum heutigen Tag. Als die offene Praxis der Sklaverei endlich abgeschafft wurde in den meisten Teilen der islamischen Welt, war dies nur durch externen westlichen Druck geschehen, der ausging von dem amerikanischen Krieg gegen die Barbaren Piraten bis hin zur Seemacht des Britischen Empires. Sklaverei wurde als selbstverständlich hingenommen in der gesamten islamischen Geschichte und dauerte länger als der westliche Sklavenhandel. Robert Spencer erläutert in seinem Buch: “A Religion of Peace?: Why Christianity Is and Islam Isn’t“ [Eine Religion des Friedens?: Warum das Christentum eine ist und der Islam nicht]:

Auch gab es keine muslimische Bewegung zur Abschaffung [der Sklaverei] keinen Clarkson, Wilberforce, oder Garrison. Als der Sklavenhandel beendet war, wurde das nicht durch muslimische Anstrengungen erreicht, sondern durch britische Streitkräfte. Trotzdem gibt es Anzeichen dafür, dass es in einigen muslimischen Ländern die Sklaverei weiterhin unter der Oberfläche gibt – vor allem in Saudi-Arabien, das die Sklaverei erst im Jahr 1962 abgeschafft hat; Jemen und Oman beendeten beide die legale Sklaverei im Jahr 1970 und Niger hat die Sklaverei erst 2004 abgeschafft. Im Niger wird das Verbot weitgehend ignoriert und etwa eine Million Menschen leben immer noch in Unfreiheit. Sklaven werden gezüchtet, oft vergewaltigt und in der Regel behandelt wie Tiere. Es gibt sogar Fälle von Sklavrei in den Vereinigten Staaten, in die Muslime verwickelt sind. Ein Saudi namens Homaidan al-Turki wurde im September 2006 zu siebenundzwanzig Jahren Haft verurteilt, weil er eine Frau als Slavin in seinem Haus in Colorado gehalten hatte. Al-Turki behauptete seinerseits, er sei ein Opfer anti-muslimischer Vorurteile geworden.

Sklaverei wurde von Völkern aller Rassen in der griechisch-römischen Welt praktiziert, bei den Deutschen, den Sachsen, den Kelten und bei einigen schwarzen afrikanischen Völkern. Der bekannteste Sklavenaufstand in der römischen Epoche wurde angeführt von Spartacus, einem versklavten Gladiator vom Volke der Thrakier, die die Region des heutigen Bulgarien und den Balkan nahe dem Schwarzen Meer in früheren Zeiten dominierten. Seine Rebellion wurde niedergeschlagen im Jahr 71 v. Chr. und Tausende von Sklaven wurden entlang der Straße nach Rom gekreuzigt, als Warnung für andere. Dem Rückzug der Sklaverei in Europa folgte die Ausbreitung des Christentums.

Wenn wir noch weiter zurückgehen, ins Alte Königreich des alten Ägyptens, war die Sklaverei ein wichtiger Bestandteil des afrikanischen Handels mit anderen Kontinenten. Allerdings, nach Robert O. Collins und James M. Burns in dem Buch „A History of Sub-Saharan-Africa“ wird gesagt dass: „Der Beginn des islamischen Zeitalters fiel zusammen mit einer starken Zunahme des afrikanischen Sklavenhandels.“: Der Ausbau des Sklavenhandels durch die Sahara stand im Zusammenhang mit dem Sahelreich von Ghana und war eine Reaktion auf die Nachfrage der Märkte des muslimischen Nordafrikas:

Die moralische Rechtfertigung für die Versklavung der Afrikaner südlich der Sahara durch Muslime wurde durch die Tatsache akzeptiert, dass sie die „Ungläubigen „(kafirin) waren, die ihre traditionellen Religionen mit vielen Göttern praktizierten und nicht den einen Gott des Islam hatten. Die Notwendigkeit zur Sklaverei, unabhängig davon, ob sie mit Gewalt genommen oder durch kommerziellen Handel beschafft wurden, belebte den alten, aber schläfrig gewordenenTrans-Sahara-Handel wieder, der zu einem wichtigen Beschaffer für Sklaven für Nord-Afrika und das islamische Spanien wurde. Die frühesten muslimischen Aufzeichnungen über Sklaven, die die Sahara durchquerten von Fezzan aus im Süden Libyens bis nach Tripolis an der Mittelmeerküste, wurden im siebten Jahrhundert verzeichnet, aber vom neunten bis zum neunzehnten Jahrhundert gibt es eine Vielzahl von Aufzeichnungen von Plünderungen der militärischen Staaten der Sahel-Zone, die den nordafrikanischen Muslimen als bilad al-Sudan, („Land der Schwarzen“) bekannt waren, von heidnischen Afrikanern, die an muslimische Händler verkauft wurden und durch die Wüste marschierten als profitabelste Ware ihres umfangreichen kommerziellen Netzes. Ab dem zehnten Jahrhundert gab es einen stetigen Strom von Sklaven aus den Reichen des westlichen Sudan und dem Tschad-Becken, das sich durch die Sahara erstreckt. Viele starben auf dem Weg, aber die Überlebenden erzielten einen hohen Gewinn auf den lebendigen Märkten von Sijilmasa, Tripolis und Kairo.

Die Ausbreitung des Islam mit arabischen Kontakten brachte die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben in die Sub-Sahara des westlichen Afrikas, aber ansonsten belebten die Muslime den Sklavenhandel von Ost-Afrika bis zum Indischen Ozean, dem Nahen Osten und dem Persischen Golf, und einige afrikanische Sklaven wurden bis nach Mittel-Asien und Indien verschifft.

Als die Europäer begannen sich mit Gewalt Zutritt zur südlichen Sahara zu verschaffen, war nur der Teil von Afrika nördlich der Sahara und die Küste des Roten Meeres der alten Mittelmeer Welt bekannt, aber nicht das südliche Gebiet der Sahara in Afrika. Die Portugiesen unternahmen geplante Entdeckungsreisen an Westafrika entlang im fünfzehnten Jahrhundert, die Jahrzehnte der Verbesserungen bei Navigation und Schiffsbau erforderten, bevor sie um das Kap der guten Hoffnung segeln konnten um den Indischen Ozean zu erreichen.

Während die ausgedehnte portugiesische Teilnahme am transatlantischen Sklavenhandel weithin bekannt ist, weiß jedoch nicht jeder, dass Cristóvão da Gama (1516-1542), Sohn des großen portugiesischen Entdeckers Vasco da Gama (ca. 1460-1524), Anfang der 1540er Jahre in Äthiopien kämpfte zur Unterstutzung der dortigen Christen, und dort auch starb. Die Äthiopier waren die einzige afrikanische Nation, die des Lesens und Schreibens kundig war und die nicht unter islamischer Herrschaft stand; sie waren durch die ägyptischen Kopten bereits im vierten und fünften Jahrhunderten n.Chr. christianisiert worden, aber waren nach den islamischen Eroberungen vom direkten Kontakt mit der christlichen Mittelmeerwelt praktisch abgeschnitten worden. Portugiesische Söldner kamen um das äthiopische Königreich davor zu bewahren durch Moslems, die von den somalischen Ebenen kamen, überwältigt zu werden. Robert O. Collins und James M. Burns erklären in dem Buch „ A History of Sub-Saharan Africa“ [Eine Geschichte der afrikanischen Subsahara]:

Die Monarchie hatte die letzte moslemische Zitadelle in Portugal im Jahr 1249 erobert und im Jahr 1385 war ein stabiles politisches System unter einer neuen Dynastie, dem Haus von Avis entstanden, das an der Westküste Europas isoliert war, mit einem starken und misstrauischen Spanien als seinem östlichen Nachbarn. Das Gold Afrikas würde die Mittel zur Verfügung stellen, das Königreich zu verteidigen und portugiesische Entdeckungsreisen um Afrika herum in den Indischen Ozean und nach Asien zu finanzieren, um so am Reichtum durch den Handel mit Gewürzen teil zu haben. Außerdem lebten hinter der Wüste Sahara die nichtmoslemischen Völker des westlichen Afrikas, die vielleicht zum Christentum bekehrt und zum Kreuzzug gegen die Moslems angeworben werden konnten… Und dann gab es die fesselnde Legende von Prester John, der den Wunsch der mittelalterlichen europäischen Monarchen entzündete, diesem belagerten christlichen König beizustehen, der irgendwo im Osten von moslemischen Feinden umgeben war. Im fünfzehnten Jahrhundert war die Legende von Prester John verknüpft worden mit Abessinien (Äthiopien) im nordöstlichen Afrika; man sagte, dass die Christen ihren Glauben gegen den Jihad (heiliger Krieg) des Islam verteidigen mussten. Kein portugiesischer König, Edelmann oder Bauer konnte seine christliche Verantwortung verleugnen, um Prester John und seinen Leuten zur Hilfe zu kommen.

Außerdem, was in den folgenden Jahrhunderten zu einer weltweiten, europäischen Vergrößerung führen sollte, die Erforschung der Meere in Portugal im fünfzehnten Jahrhundert, begann mit der Initiative von Prinz Heinrich dem Sefahrer (1394-1460). Die Erforschung der afrikanischen Küsten durch die Portugiesen geschah eher beiläufig , im Jahr 1415 nahmen sie den afrikanischen Nordhafen von Ceuta ein, der als Basis für die Piraten der moslemischen Barbaren für ihre Angriffe auf die Küsten Portugals verwendet worden war, bei denen die Ortsansässigen als Sklaven gefangen genommen wurden und mehrere Gebiete wegen wiederholter Angriffe entvölkert waren.

Einer der wichtigsten Gründe für diese frühe, europäische, überseeische Vergrößerung war der Wunsch, dem moslemischen Würgegriff zu entkommen, den der europäische Kontinent für so lange genossen hatte. Dies behandelt Norman Davies in seinem umfangreichen Buch „Europe: A History“ [Europa: Eine Geschichte], ausführlich:

Der Einfluss des Islams auf die christliche Welt kann nicht übertrieben werden. Die Eroberungen des Islams verwandelten Europa in die zentrale Basis des Christentums. Zur gleichen Zeit wurden durch das große moslemische Territorium die Christen von praktisch allen direkten Kontakten mit anderen Religionen und Zivilisationen abgeschnitten. Die Barriere des militanten Islams zwang die [europäische] Halbinsel sich auf sich selbst zu konzentrieren, indem man viele der früheren Wege des kommerziellen, intellektuellen und politischen Handels abbarch und umgestaltete. In diesem Feld eines religiösen Konflikts blieben dem Christentum zwei Aufgaben – mit dem Islam zu kämpfen und die restlichen Heiden zu bekehren. Man zwang das Byzantinische Reich zur ständigen vordringlichen Verteidigung seiner Ostgrenzen und dies führte folglich zu einer Vernachlässigung seiner Reichsmission im Westen. Dies schuf die Bedingungen, in der sich andere, entferntere, christliche Staaten selbst wehren mussten und zunehmend Maßnahmen zu einer lokalen Autonomie und Wirtschaftsunabhängigkeit ergriffen. Mit anderen Worten gab es einen Hauptstimulus zum Feudalismus. Vor allem, indem man das Mittelmeer beherrschte, zerstörte man die Überlegenheit, die die Mittelmeerländer bisher über den Rest der Halbinsel ausgeübt hatten.

Kein europäisches Volk litt mehr unter der islamischen Kolonialpolitik als diejenigen auf dem Balkan. Sir Jadunath Sarkar, der herausragende Historiker von Mughal Indien, schrieb folgendes über den Begriff ‚dhimmitude’, dem demütigenden Rassentrennungssystem, das Nichtmoslems nach islamischem Gesetz auferlegt wird: „Die Konversion der kompletten Bevölkerung zum Islam und das Erlöschen jeder Form von Meinungsvielfalt ist das Ideal des moslemischen Staates. Wenn ein Ungläubiger es ertragen muss, in der Gemeinschaft zu bestehen, dann ist dies ein notwendiges Übel und nur für eine Übergangszeit . …Daher kann ein Nichtmoslem nicht Bürger des Staates sein; er ist ein Mitglied einer untergeordneten Klasse; sein Status ist eine modifizierte Form der Sklaverei. Er lebt unter einem Vertrag (dhimma) mit dem Staat. … Kurz gesagt, nachdem sein Land durch die Moslems erobert wurde, ist seine weitere Existenz im Staat abhängig von seiner Person und seinem Eigentum, das der Sache des Islams unterworfen wird.“

Diese „modifizierte Form der Sklaverei“ wird heute oft als Gipfel „der Toleranz“ bezeichnet. Wenn die Halbsklaven gegen dieses System rebellieren und Gleichberechtigung und Selbstbestimmung fordern, wird der Jihad eingesetzt. Das geschah mit den christlichen Untertanen des Osmanischen Reichs, die durch Gemetzel unterdrückt wurden, welche im Rassenmord türkischer und kurdischer Moslems gegen Armenier im 20. Jahrhundert gipfelten.

Der Balkan, mit seinen engen Verbindungen zu Byzanz, war in mittelalterlichen Zeiten ein einigermaßen kutiviertes Gebiet, bis die osmanischen Türken dort viel verwüsteten. Einer der entsetzlichsten Aspekte davon war die Praxis des ‚devshirme’ [Knabenauslese], das Sammeln von christlichen Jungen, die gewaltsam zum Islam konvertiert wurden und dazu erzogen wurden, ihr eigenes Volk zu hassen. Andrew G. Bostom zitiert die Arbeit des Gelehrten Vasiliki Papoulia, der den dauernden verzweifelten Kampf der christlichen Bevölkerungen gegen diese gewalttätig auferlegte osmanische Auslese hervorhebt:

Es ist offensichtlich, dass sich die Bevölkerung stark dagegen auflehnte…dieses Ausmaß [und die Auslese] konnten nur gewaltsam ausgeführt werden. Diejenigen, die sich weigerten, ihre Söhne – die gesündesten, ansehnlichsten und intelligentesten zu übergeben – wurden an Ort und Stelle getötet, indem man sie hängte. Dennoch haben wir Beispiele für einen bewaffneten Widerstand. Im Jahr 1565 fand eine Revolte in Epirus und Albanien statt. Die Einwohner töteten die Offiziere, die die Rekruten anwarben und die Revolte wurde erst niedergeschlagen, nachdem der Sultan fünfhundert Janitscharen zur Unterstutzung des lokalen Sanjak-Beis entsandte. Dank der historischen Archive von Yerroia über den Aufstand in Naousa im Jahr 1705 sind wir bestens informiert darüber, wo die Einwohner den Silahdar Ahmed Celebi und seine Helfer töteten und dann als Rebellen zu den Bergen flohen. Einige von ihnen wurden später gefangen genommen und getötet.

Die christlichen Untertanen versuchten jahrhundertelang diese grausame Praxis zu bekämpfen:

Da es keine Möglichkeit gab, [der Auslese] zu entkommen, ersann die Bevölkerung mehrere Listen. Einige verließen ihre Dörfer und flohen zu bestimmten Städten, die befreit waren von der Knabenauslese oder sie wanderten in venezianisch gehaltene Territorien ab. Das Ergebnis war eine Entvölkerung der Landschaft. Andere ließen ihre Kinder in einem frühen Alter heiraten…Nicephorus Angelus…stellt fest, dass zuweilen die Kinder auf ihre eigene Initiative hin davonliefen, aber als sie hörten, dass die Behörden ihre Eltern gefangen genommen hatten und sie zu Tode folterten, kehrten sie zurück und gaben auf. La Giulletiere zitiert den Fall eines jungen Atheners, der aus seinem Versteck zurückkehrte, um das Leben seines Vaters zu retten und dann beschloss selbst zu sterben weil er nicht seinem Glauben abschwören wollte. Gemäß den Beweisen in türkischen Quellen schafften es einige Eltern sogar, ihre Kinder zu entführen, nachdem sie rekrutiert worden waren. Die erfolgreichste Art der Einberufung zu entgehen, war durch Bestechung. Dass das Letztere sehr weit verbreitet war, kann man an den großen Geldbeträgen sehen, die der Sultan von den korrupten Beamten beschlagnahmt hat.

Lee Harris beschreibt in seinem Buch, „The Suicide of Reason“ [Der Selbstmord des Verstands] diese Praxis des ‚devshirme’, den Prozess sich die besten, klügsten und passendsten „Alpha-Jungen zu pflücken,“ um die nichtmoslemische, unterworfene Bevölkerung zu schwächen:

Der Leibwächter der Janitscharen ‚hatte die Aufgabe, den Souverän vor inneren und äußeren Feinden zu schützen,‘ schreibt der Gelehrte Vasiliki Papoulia. ‚Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurde er einer sehr strengen und speziellen Ausbildung unterworfen, die Janitscharenausbildung war berühmt in der osmanischen Gesellschaft. Diese Ausbildung machte die geistige Transformation von christlichen Kindern in feurige Kämpfer möglich, für den Ruhm des Sultans und für ihren kürzlich erworbenen islamischen Glauben.‘ Weil die christlichen Jungen in zielstrebige Fanatiker verwandelt werden mussten, war es nicht genug, dass sie einfach ihre Position erbten. Sie mussten einer Gehirnwäsche unterzogen werden, wie wir heute sagen würden, und das konnte am effektivsten mit Jungen getan werden, die von allen familiären Beziehungen völlig abgeschnitten worden waren. Indem man die Jungen aus ihren Elternhäusern nahm und sie in eine andere Welt transportierte, stellte ‚devçirme’ sicher, dass es keinen Loyalitätskonflikt zwischen Familie und Pflicht für das Reich geben würde. Die ganze Loyalität würde auf die Gruppe selbst und auf den Sultan konzentriert.

Diese Praxis verringerte die Kraft der christlichen Bevölkerung. Noch einmal Harris:

Die Auswahl dieser Alpha-Jungen hatte zwei Effekte, zum einen gut für das Osmanische Reich, zum anderen schlecht für die unterworfene Bevölkerung. Indem man die kritischen Posten im Osmanischen Reich mit Jungen besetzte, die auf der Grundlage ihrer inneren Leistung und nicht ihrer Familienverbindung hin ausgewählt worden waren, schuf das Reich automatisch eine Leistungsgesellschaft – wenn ein Junge zäh, mutig, intelligent und fanatisch loyal war, war er in der Lage sich seinen Weg in der osmanischen Hierarchie selbst zu erarbeiten; tatsächlich, wie wir gesehen haben, wird er zu einem Mitglied der herrschenden Elite, obwol er nach dem formellen Titel der Sklave des Sultans zu sein hatte. Das Osmanische Reich stärkte sich zweifach und zwar durch die Auslese dieser Alpha-Jungen und damit durch die Schwächung seiner unterworfenen Bevölkerung, der man das Beste und Schönste nahm. Dank der Einrichtung von ‚devçirme’ wurden die ‚passenderen‘ christlichen Jungen, die höchstwahrscheinlich einmal Agenten des Aufruhrs gegen das Reich sein würden, zu fanatischen Moslemkriegern, die verwendet wurden, um die Schwierigkeiten zu unterdrücken, die die ‚weniger passenden‘ christlichen, zurückgelassenen Jungen im Stande waren zu verursachen.

Das am längsten andauernde Vermächtnis der jahrhundertelangen osmanischen Türkenherrschaft auf dem Balkan, ist die Anwesenheit großer, einheimischer, moslemischer Gemeinschaften. Srdja Trifkovic erklärt in Kosovo in dem Buch „ The Score 1999-2009“ [Die Anzahl 1999-2009], das dem Jahrestag der NATO-Bombardierung Serbiens gewidmet ist, die auf eine ethnische Säuberung des christlichen Serbien durch die vorherrschenden moslemischen Albaner hinauslief:

Die Balkanhalbinsel ist eines der ethnisch und religiös verschiedenartigsten Gebiete der Welt, besonders wenn man an sein relativ kleines Gebiet (etwas mehr als 200.000 Quadratmeilen) und die Bevölkerung (ungefähr 55 Millionen) denkt. Von dieser Zahl haben östliche, orthodoxe Christen – hauptsächlich Griechen, Bulgaren, Serben und slawische Makedonier – die schmale Mehrheit von ungefähr 53 Prozent; sunnitische Moslems (11 Millionen Türken in der europäischen Türkei und eine ähnliche Zahl von Albanern, slawische Moslems und ethnische Türken woanders) ergeben zusammen 40 Prozent; und römische Katholiken (hauptsächlich Kroaten) liegen um 5 Prozent. Diese Gemeinschaften leben nicht in einer multikulturellen Harmonie. Ihr gegenseitiger Mangel an Vertrauen, der sich gelegentlich in Gewalt verwandelt, ist ein anhaltendes Ergebnis türkischer Herrschaft. Vier hervorstechende Eigenschaften des osmanischen Staates wurden institutionalisiert: religiös gerechtfertigte Diskriminierung von Nichtmoslems; persönliche Unsicherheit; unsichere Koexistenz von Ethnien und Glaubensgrundsätzen ohne sich zu vermischen; und die Abwesenheit einer vereinigenden Staatsideologie oder überkonfessionellen Quelle der Loyalität. Es war eine Hobbes’sche Welt, und es entstand eine angemessene Denkweise; das Nullsummen Spiel nähert sich der Politik, in der der Gewinn der einen Seite als der Verlust der Anderen wahrgenommen wird. Diese Denkweise hat sich, fast ein Jahrhundert nach dem Zerfall des Reiches nicht geändert.

Trifkovic warnt, dass „die christlichen Gemeinschaften überall auf dem Balkan in einem steilen, langfristigen demografischen Niedergang begriffen sind. Die Fruchtbarkeitsrate ist unter dem Erhaltungsniveau in jedem Land mit christlicher Mehrheit in diesem Gebiet. Die Moslems haben im Vergleich dazu die höchsten Geburtenraten in Europa, zusammen mit den Albanern, die an der Spitze der Tabelle stehen. Auf dem gegenwärtigen level ist es wahrscheinlich, dass die Moslems innerhalb einer Generation die einfache Mehrheit auf dem Balkan erreichen werden.“

Die Kriege auf dem Balkan sind ein direktes Ergebnis des Vermächtnisses der türkischen moslemischen Kolonialpolitik. Also warum fordert niemand, dass die Türken Schadenersatz für ihre ehemaligen Untertanen bezahlen sollten, angefangen bei den Armeniern, die einen Jihad Genozid vor weniger als einem Jahrhundert ertragen mussten, und weiter mit den Serben, den Bulgaren, den Griechen, den Kroaten und anderen, die alle Hunderte von Jahren des Missbrauchs und der Ausnutzung am eigenen Leib ertragen mussten?

Es gibt einen beharrlichen Mythos, dass die wissenschaftliche und industrielle Revolution nur deshalb geschah, weil die Europäer andere Kontinente „ausplünderten“. Das kann leicht widerlegt werden, da es nur wenige Korrelationen gibt zwischen Ländern, die umfassende Kolonialreiche hatten und solchen mit hoch entwickelten Wissenschaften und Industrien. Portugal hatte mehrere Kolonien und war ein aktiver Teilnehmer am transatlantischen Sklavenhandel, trotzdem ist es immer noch eines der ärmsten Länder in Westeuropa, das in einem scharfen Kontrast steht zu Schweden, der Schweiz oder Finnland, die keine Kolonialgeschichten haben.

Die Spanier brachten viel Silber und Gold aus ihren Kolonien in Lateinamerika zurück, das manchmal unter sehr harten Bedingungen gefördert worden war. Und doch entwickelten die Spanier nie eine Hauptrolle in der europäischen Wissenschaft und Technologie. Die Italiener waren in der europäischen Wissenschaft viel herausragender als die Spanier, ungeachtet der Tatsache dass sie keine Kolonialgeschichte hatten, wenn auch aus keinem anderen Grund als dass „Italien“ als ein Staat vor der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts gar nicht bestand. Dasselbe kann auch über Deutschland gesagt werden. Die Deutschen überholten die Französen und manchmal sogar die Briten im frühen zwanzigsten Jahrhundert in Wissenschaft und Technologie, ungeachtet der Tatsache dass die zwei Letzteren globale Kolonialreiche hatten, wohingegen die Deutschen nur einige, ziemlich bedeutungslose Kolonien hielten.

Wenn wir die poströmische Periode als Ganzes betrachten, entsteht ein Bild, in dem Europa die meiste Zeit unter der Belagerung durch feindliche Ausländer stand, aber wider Erwarten erfolgreich war. Bereits vor 1300 n. Chr. hatten die Europäer ein sich schnell ausbreitendes Netz von Universitäten geschaffen, einer Einrichtung, die keine echte Entsprechung irgendwo anders hatte, und es waren Dinge wie mechanische Uhren und Brillen erfunden worden. Es ist leicht, die Bedeutung dieser Dinge zu unterschätzen, aber die Fähigkeit genaue Maße von natürlichen Phänomenen zu machen, war lebenswichtig für die wissenschaftlichen und industriellen Revolutionen. Die Fertigung der Brille führte indirekt zur Entwicklung von Mikroskopen und Fernrohren und so zur modernen Medizin und Astronomie. Das Netz von Universitäten erleichterte die Ausbreitung von Informationen und Meinungen und wurde so zum Brutkasten für viele spätere, wissenschaftliche Fortschritte. Alle diese Erfindungen wurden Jahrhunderte vor dem Beginn der europäischen Kolonialpolitik gemacht, tatsächlich eher zu einer Zeit, als Europa selbst ein Opfer der Kolonialpolitik war und schon seit einer sehr langen Zeit gewesen war. Teile Spaniens waren noch immer unter islamischer Herrschaft, ein aggressiver Jihad wurde von den Türken in den restlichen Byzantinischen Ländern geführt und die Küsten von Frankreich über Italien bis nach Russland hatten Jahrhunderte von islamischen Überfällen ertragen.




Warum Martin Luther King ein Republikaner war

Es sollte keine Überraschung sein, dass Martin Luther King Jr. ein Republikaner war. Denn zu seiner Zeit waren beinahe alle Afro-Amerikaner Republikaner. Warum? Seit ihrer Gründung im Jahre 1854 als Anti-Sklaverei Partei, war die Republikanische Partei bis heute die Hüterin der Freiheit und Bürgerrechte von Schwarzen. Und wie es letzthin ein Experte kurz und bündig formulierte, ist und war die Demokratische Partei seit jeher die Partei der vier S: Sklaverei, Sezession, Segregation und jetzt Sozialismus.

(Originalartikel von Ms. Rice, Chairman der National Black Republican Association (NBRA), Kontakt über www.NBRA.info)

Es waren die Demokraten die dafür kämpften die Schwarzen in der Sklaverei zu belassen und die diskriminierenden „Black Codes“ und „Jim Crow“ Gesetze guthießen. Demokraten starteten den Ku Klux Klan um Schwarze zu lynchen und zu terrorisieren. Die Demokraten kämpften gegen die Durchsetzung eines jeden Bürgerrechtsgesetzes, angefangen mit den Bürgerrechtsgesetzen von 1860 und weiter mit den Bürgerrechtsgesetzen von 1950 und 1960.

Während der Bürgerrechtsära von 1960 bekämpfte Dr. King die Demokraten welche in den Schulhaustüren standen und Schwarze mit hautreizenden Feuerwehrschlauchstrahlen attackierten oder bösartige Hunde losließen. Es war der republikanische Präsident Dwight Eisenhower der sich dafür einsetzte den civil rights act (Bürgerrechtsgesetz) von 1957 durchzubringen und entsandte Truppen nach Arkansas um die Rassentrennung in den Schulen aufzuheben. Präsident Eisenhower bestimmte auch Chief Justice Earl Warren für den U.S. Supreme Court, was in der Brown v. Board of Education Entscheidung resultierte welche die Rassentrennung in allen Schulen beendete. Es wird viel Schall um die 1948 erteilte Executive Order des Demokratischen Präsidenten Truman gemacht, welche die Rassentrennung im Militär aufheben sollte. Doch wird dabei nicht erwähnt, dass es Eisenhower war, der dann auch wirklich handelte und die Rassentrennung im Militär auch effektiv beendete.

Der demokratische Präsident John F. Kennedy wird als Befürworter der Bürgerrechte hofiert. Wie auch immer, Kennedy stimmte 1957, als er Senator war, gegen den civil rights act, wie auch der Demokrat und Senator Al Gore Sr. Und nachdem Präsident geworden, war Kennedy gegen den 1963 Marsch auf Washington von Dr. King, welcher von A. Phillip Randolph, ebenfalls ein schwarzer Republikaner, organisiert worden war. Präsident Kennedy erwirkte durch seinen Bruder Atty. Gen. Robert Kennedy, dass Dr. King abgehört und unter dem Vorwand er könnte ein Kommunist sein auch gegen ihn ermittelt wurde, nur um damit Dr. King’s Glaubwürdigkeit zu untergraben.

Im März 1968 mit Bezugnahme auf das Verlassen von Memphis, Tenn., durch Dr. King nachdem Straßenschlachten ausgebrochen waren und ein Jugendlicher dabei getötet wurde, nannte der Demokrat Sen. Robert Byrd (W. Va.), ein ehemaliges Mitglied des Ku Klux Klans, Dr. King ein „Problemstifter“ der Konflikte provoziere, dann jedoch wie ein Feigling davonlaufe, nachdem das Durcheinander entzündet ist. Ein paar Wochen später kehrte Dr. King zurück nach Memphis wo er am 4. April 1968 ermordet wurde.

Im Hinblick auf die Umstände dieser Zeitepoche, ist es verständlich warum Dr. King ein Republikaner war. Es waren die Republikaner welche für die Befreiung der Schwarzen von der Sklaverei kämpften und die Verfassung dahin verbesserten, dass sie ihnen Freiheit (13th Amendment), Bürgerrecht (14th Amendment) sowie dem Recht zu Wählen (15th Amendment) garantiert. Die Republikaner hiessen die Bürgerrechte von 1860 gut, inklusive des civil rights act von 1866 und der Rekonstruktion von 1867 welche dazu gedacht war ein neues Regierungssystem im demokratisch kontrollierten Süden zu etablieren, dass Schwarzen gegenüber fair war. Auch waren des die Republikaner welche die NAACP starteten und mit dem Philadelphia Plan (welcher vom schwarzen Republikaner Art Fletcher ausgearbeitet wurde) des republikanischen Präsidenten Richard Nixon im Jahre 1969, positive Massnahmen umsetzten und erste landesweite Ziele und Zeitpläne festlegten. Auch wenn diese Massnahmen von den Demokraten mittels eines unfairen Quotensystems umgesetzt wurden, begann dieses von Nixon eingeführten Massnahmepaket dem Leid und Unrecht welches den Schwarzen zugefügt wurde als der demokratische Präsident Woodrow Wilson 1921 alle Schwarzen aus staatlichen Stellen warf, entgegenzuwirken.

Wenige schwarze Amerikaner wissen, dass es die Republikaner waren, welche die Historically Black Colleges and Universities gründeten. Auch ist die Tatsache unbekannt, dass der Republikaner Sen. Everett Dirksen von Illinois, entscheidend zur Bürgerrechtsgesetzgebung in den Jahren 1957, 1960, 1964 und 1965 beitrug. Nicht erwähnt in jüngsten Medienberichten über die Ausweitung des Wahlrechts 1965 ist das Faktum, dass Dirksen den Text für das Gesetz schrieb. Dirksen fertigte auch die Formulierung für den civil rights act von 1968, welcher Diskriminierung für schwarze Haushaltsangestellte verbot. Präsident Lyndon Johnson hätte die Durchsetzung der Bürgerrechtsgesetzgebung nicht ohne die Republikaner erreicht.

Kritiker des Republikaner Sen. Barry Goldwater der 1964 als Präsidentschaftskandidat gegen Johnson antrat, ignorieren die Tatsache, dass Goldwater die Demokraten im Süden zum Stopp im Erlassen diskriminierender Gesetze zwingen wollte um so die Bürgerrechtsgesetzgebung auf Bundesebene nicht ständig verordnen zu müssen.

Jene welche fälschlicherweise Goldwater kritisieren ignorieren das Faktum, dass Johnson in seiner 4,500 State of the Union Address, welche er am 4. Januar 1965 hielt, lediglich Partituren für Themen der Bundesintervention erwähnte, jedoch nur 35 Worte den Bürgerrechten gewidmet waren. Er erwähnte das Stimmrecht nicht mit einem Wort. 1967 dann, als er seinen Unmut über Dr. King’s Protest gegen den Vietnam Krieg kund tat, verwies Johnson auf Dr. King mit den Worten “dieser Neger Prediger”.

Im Gegenteil zu den falschen Annahmen von Demokraten, migrierten längst nicht alle rassistischen „Dixicrats“ zur republikanischen Partei. „Dixicrats“ erklärten, dass sie lieber für einen „yellow dog“ wählen würden als dass sie für einen Republikaner stimmen würden, denn die Republikanische Partei war bekannt als die Partei für Schwarze. Heute führen einige dieser „Dixicrats“ ihre politische Karriere als Demokraten weiter, inklusive Robert Byrd, von dem man sehr gut weiss, dass er ein „Keagle“ im Ku Klux Klan war.

Ein anderer ehemaliger „Dixicrat“ ist der ehemalige Demokrat Sen. Ernest Hollings, welcher die Fahne der Konföderation über das State Capitol hängen liess, als er Governor von South Carolina war. Es gab kein öffentlicher Aufschrei als der Demokrat Sen. Christopher Dodd Byrd als jemanden pries, der einen „grossartigen Senator für jeden beliebigen Zeitpunkt“ inklusive dem Bürgerkrieg abgebe. Und doch denunzieren Demokraten den damaligen Senat GOP Leader Trent Lott für seine Aussagen über Sen. Strom Thurmond (R.-S.C.). Thurmond war niemals im Ku Klux Klan und verteidigte Schwarze gegen Lynchende sowie die diskriminierenden Wahl Taxen welche Schwarzen von Demokraten auferlegt wurden. Wären Byrd und Thurmond zur selben Zeit während dem Bürgerkrieg am Leben gewesen und Byrd seinen Weg hätte gehen können, wäre Thurmond gelyncht worden.

Die 30 jährige Odyssee des Südens um zur republikanischen Partei zu schwingen begann in den 70er Jahren mit Präsident Richard Nixon’s „Southern Strategy“, eine Anstrengung die von Nixon unternommen wurde um Christen des Südens zum Wahlstopp für die Demokraten zu bewegen, da diese einerseits nicht deren Werte teilten und zeitgleich diskriminierend gegen deren christlichen Gefährten die schwarz waren vorgingen. Georgia wechselte nicht bis ins Jahr 2002 und einige südliche Staaten, inklusive Louisiana, werden immer noch von den Demokraten kontrolliert.

Heute, im Zuge ihrer sozialistischen Agenda, kämpfen die Demokraten um die Schwarzen arm, verärgert und für die Wahl der Demokraten zu halten. Beispiele wie ungeheuerlich Demokraten handeln um Schwarze in Armut zu halten sind enorm.

Nachdem schwarze Amerikaner fälschlicherweise davon überzeugt wurden, dass eine Mindestlohnerhöhung eine gute Sache sei, hielten die Demokraten am 3. August ihr Versprechen und schossen den Gesetzesentwurf für die Mindestlohnerhöhung ab, welchem die House Republicans am 29. Juli zugestimmt hatten. Es war die zweite Blockierung eines Mindestlohngesetzesentwurfs in den vielen Jahren in welchen Demokraten den Finger in die Augen schwarzer Amerikaner stecken. Die Demokraten des Senats blockierten am 1. April 2004 das Durchkommen eines Gesetzes zur Erneuerung der Sozialwerkeregelung aus dem Jahre 1996 welches die Republikaner unterstützten und von Präsident Bill Clinton zweimal mit seinem Veto abgelehnt wurde, bevor er es plötzlich doch noch unterschrieb. Seit diese Sozialwerkeregelung im September 2002 auslief, genehmigte der Kongress sechs Verlängerungen, wovon die letzte am 30. Juni 2004 verfiel. Von den Demokraten abgelehnt sind Schulwahlmöglichkeits-Stipendien welche schwarzen Kindern helfen würden aus schwachen Schulen und Sozialsicherheitsreformen herauszukommen, obwohl Schwarze im aktuellen System wegen ihrer kürzeren Lebenserwartung (72.2 Jahre für Schwarze vs. 77.5 Jahre für Weiße) im Durchschnitt 10‘000 Dollar verlieren.

Demokraten führten unsere Innerstädte für die letzten 30 bis 40 Jahre und doch beklagen sich Schwarze immer noch über die dieselben Probleme. Mehr als 7 Billionen Dollar wurden für Armenprogramme ausgegeben, seit Lyndon Johnson’s Krieg gegen die Armut mit wenig, wenn überhaupt, Auswirkungen auf die Armut begann. Teuflischerweise schieben die Demokraten in jedem Wahlkreislauf, die Republikaner für die Missstände in den Inner-Städten um damit Schwarze für Protestwahlen gegen die Republikaner aufzureizen.

Um den Demokratischen Würgegriff aufzubrechen und schwarze Amerikaner von der ökonomischen Plantage der demokratischen Partei zu befreien, müssen wir das Licht der Wahrheit auf die Demokraten erstrahlen lassen. Wir müssen demonstrieren, dass die Politik der demokratischen Partei des Sozialismus und der Abhängigkeit vom staatlichen Geschenken den Weg in Armut und Unzufriedenheit anbietet, während die Prinzipien der republikanischen Partei von harter Arbeit, Eigenverantwortlichkeit, eine gute Ausbildung zu erhalten und den Weg zum Eigenheim oder dem eigenen Unternehmen, Wohlstand und Wohlfahrt ermöglichen.

(Gastbeitrag von der Realität)




Unsere Rechtsordnung gilt für alle…

… auch für muslimische Frauen in der Schweiz. Die SVP Frauen Schweiz kämpfen gegen jede Unterwanderung unserer Rechtsordnung insbesondere durch das islamisch religiöse Recht (Scharia). Im Namen eines toleranten Rechtspluralismus sind abendländische Demokratien zunehmend bereit, zulasten der eigenen Rechtsstaatlichkeit, Regelungen aus der Scharia zu dulden.

(Pressemitteilung der SVP-Frauen Schweiz)

So hat die schweizerische Asylkommission befunden, dass „das Schweizer Recht sich nicht anmassen könne, über fremdem Recht zu stehen“ und hat in der Folge die Gültigkeit einer in Abwesenheit des Ehemannes geschlossenen Ehe zwischen ihm und einer Minderjährigen gutgeheißen. Eine Richterin in Deutschland verweigerte einer Frau die Scheidung, weil „im Islam die Züchtigung der Ehefrau rechtens“ sei. Diese und weitere Beispiele sowie die seit 1990 verdreifachte Zahl der Muslime in unserem Land bewogen die SVP-Frauen Schweiz, sich an ihrer Plenarversammlung vom 12. Juni 2009 in Liestal näher über „Die Frau im Islam“ zu informieren:

„Wir müssen auf unseren demokratischen Rechten bestehen“. So lautete die Quintessenz aus dem Vortrag „Die Frau im Islam“ der Islamwissenschaftlerin Dr. Gabriele Berrer-Wallbrecht. Nebst der Verdeutlichung der Schriften des Islams und der wichtigsten Grundsätze der Lebensordnung der Muslime, kam klar zum Ausdruck, dass heute die fundamentalistisch-islamistische Richtung tonangebend ist. Diese verfolgt insbesondere gegenüber Frauen machtpolitische Ziele. Die Scharia regelt die Eheschließung, die Rechenschaftspflicht gegenüber dem Ehemann, Gehorsam im Sexuellen, Züchtigungsrecht des Ehemannes, Ehebruchsstrafen, Ehre und Schande, Genitalverstümmelung, usw.

„Das Fehlen der Trennung von Kirche und Staat hat zur Folge, dass der Islam noch heute im gesellschaftlichen Leben der muslimischen Welt das gesamte Leben prägt“. Diese Aussage der Referentin betätigt die Gefahr der Entstehung von Parallelgesellschaften. Tendenzen und Beispiele, wie die Werte unserer säkularisierten Welt ins Wanken geraten, sind insbesondere auch an den Problemen in den Schulen abzulesen (Tragen des Kopftuchs, Dispensation von Schwimm- und Turnunterricht, Ethikunterricht anstelle der Vermittlung vom Wissen über die christliche Religion).

Die SVP-Frauen Schweiz verlangen, dass vor diesen Entwicklungen nicht länger die Augen verschlossen werden und stellen folgende Forderungen:

· Die Unterwanderung unserer Schweizer Rechtsordnung durch Regelungen aus der Scharia muss bekämpft werden und

· Es dürfen keine kulturellen und religiösen Parallelwelten toleriert werden.

Bern, 13. Juni 2009




Bürger gegen Moschee in Leverkusen-Rheindorf

Die Kundgebung der Bürgerbewegung Pro NRW gegen den Bau einer marokkanischen Prunk-Moschee heute in Leverkusen-Rheindorf besuchten bei strahlendem Sonnenschein etwa 100 Teilnehmer. Nebst den Pro-Anhängern hatten sich auch diesmal von der Linkspartei aufgehetzte Kinder und Jugendliche in schwarzen Kostümen versammelt, um gegen die Kundgebung und vor allem die anschließende Demonstration zu rebellieren.

Im Hintergrund der interessanten Reden, die bei Pro NRW und hier sicher bald online verfügbar sind, spielte sich in den Reihen der Zuschauer eine denkwürdige Szene ab. Einer älteren Dame wurde von der Polizei eine Deutschlandfahne weggenommen, weil Deutschlandfahnen offenbar nur noch ohne Adler erlaubt sind. Die umstrittene Fahne sehen Sie hier:

Der Demonstrationszug zum Bauplatz der künftigen Moschee, wurde mehrmals von linken Gegendemonstranten durch Straßenbarrikaden aufgehalten. Wobei die Polizei gelegentlich einen etwas lustlosen Eindruck hinterließ, die Blockaden aufzulösen. Beim Fahnen-Konfiszieren waren sie eifriger.

Zu den links-anarchistischen Gegendemonstranten, auch vertreten durch die Partei „die LINKE“, gesellten sich beim Moscheebauplatz, wo die Schlusskundgebung stattfand, zahlreiche Muslime. Gegen Pro NRW nehmen sie offenbar sogar Kommunisten und Anarchisten als Koalitionspartner in Kauf. Um zu zeigen, wie böse die Rechten sind, blockierte ein Moslem den Demonstrationszug mit einem Kinderwagen.

Viele Leverkusener hingegen, auch Jugendliche, wollen in einer vermarokkanisierten Welt nicht leben.

Rede von Jörg Uckermann:

» Rede von Manfred Rouhs Teil 1 und Teil 2




Moschee MUC-Sendling: über 1.000 Widersprüche

Am 21. Mai 2009 hatte „byzanz“ zu einem Widerspruch gegen den geplanten Bau einer Moschee in München-Sendling aufgerufen. Daraufhin erreichten mich seit dem 23. Mai täglich viele Briefsendungen mit teils einzelnen, teils gesammelten Widersprüchen.

Spitzenreiter war bislang ein Sammelbrief aus Oelsnitz im Vogtland (südwestliches Sachsen) mit 109 einzeln unterzeichneten Widersprüchen, aber auch z.B. eine Sammlung aus München mit 51 und eine aus Thüringen mit 22 Unterschriften.

Herzlichen Dank an alle bisherigen Unterzeichner!

Die Übergabe dieser Widersprüche ist für Mittwoch, 17. Juni 2009 vorgesehen; später eintreffende Widersprüche werden wir nachreichen. Die Widerspruchsfrist läuft beim „Referat für Stadtplanung, Blumenstr. 28 b, 80331 München“ endgültig am Montag, 22. Juni 2009 ab!

Einen Abschlussbericht mit unseren Erfahrungen, die wir gern mit anderen teilen und unserer Vorgehensweise wird es nach erfolgter Übergabe hier auf PI geben.

EINEN einzigen Protestbrief habe ich erhalten, abgestempelt im Briefzentrum 60 (FFM) am 8.6.09 (siehe Foto links). Da es dem anonymen Absender möglicherweise an Wissen und an Bildung mangelt, um uns Islam-Kritikern mit Sachargumenten etwas entgegenzusetzen, blieb ihm vielleicht nur diese wenig intelligente Form des stummen Protests gegen unsere Aktion. Vielleicht glaubt er an die „Märchen aus 1001 Nacht“, diese perversen Männerphatasien aus der islamischen Welt. Mit Harems, in denen Frauen als Sex-Sklavinnen ihrer „Gebieter“ gehalten und eingesperrt werden. Vielleicht will er sich seine Traumwelt vom „schönen und toleranten Islam“ nicht kaputt machen lassen. Wir wissen es nicht und werden es wohl auch nicht erfahren. Ich hoffe aber, dass dieser anonyme Absender jetzt hier mitliest und sein Briefcouvert wiedererkennt.

Eckhardt Kiwitt, Freising

PI-Beiträge zum Thema:

» Widerspruch gegen den Moscheebau in München
» PI-Aktion Widerspruchsverfahren: Danke an alle!
» Wasserstandsmeldung Moschee MUC: 173/228
» Widerspruch MUC-Sendling – die Flut ebbt nicht ab




Obama, Israel und die Siedlungen

Da Obama die Siedlungen zum zentralen Thema seiner Kampagne gegen Israel gemacht hat, sollten wir uns genauer ansehen, was diese Siedlungen sind und warum sie da sind. Die Siedlungen befinden sich auf hoch liegenden Gebieten, das macht sie zu wehrhaften, leicht zu verteidigenden Gemeinschaften rings um Israels Hauptstadt herum und von dort aus weiter ins Land hinein.

Sie reichen von größeren Städten wie Maaleh Adumin (Roter Berg) mit einer Bevölkerung von 50.000 Menschen, bis zu kleinen Außenposten, die nicht größer sind als eine handvoll Familien in Wohnwagen, die zu ihrem Schutz ein paar Schusswaffen, einen Zaun und ein paar Hunde haben.

Der Ausdruck Siedlung wird für jede jüdische Stadt, Dorf oder Außenposten in den Gebieten verwendet, die Israel im Verteidigungskrieg 1967 befreite. Der Ausdruck Siedlung wird selbst dann verwendet, wenn dies ursprünglich jüdische Städte und Dörfer waren, die 1948 von den Ägyptern und Jordaniern besetzt wurden.

Diese Doppelmoral zeigt sich am folgenden Beispiel: Die Eroberung Ost-Jerusalems im Jahr 1948 durch Jordanien nach langer Belagerung und Vertreibung der jüdischen Bewohner wurde als legal anerkannt. Aber Israels Rückeroberung Ost-Jerusalems und die Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1967 gilt als unrechtmäßig.

Ein weiteres Beispiel: Die jüdische Anwesenheit in Kfar Darom reicht beinahe 2000 Jahre zurück. Die Anwohner in Kfar Darom lebten auf Land, das sie gekauft und bezahlt hatten, sie hatten im Lauf der Jahre arabische Angriffe überlebt und schließlich während Israels Unabhängigkeitskrieg 1948 gelang es der Bürgerwehr des Ortes die ägyptische Armee mehrere Monate lang aufzuhalten.

Die ägyptischen Streitkräfte waren trotz ihrer Panzerfahrzeuge, Artillerie und selbst ihrer Luftangriffe nicht in der Lage die Verteidigungslinie 30 junger Männer und Frauen zu durchbrechen. Aufgrund ähnlicher Verteidigung anderer Ortschaften, wie Nirim, Yad Mordechai und Negba, gelang es, den ägyptischen Vormarsch weiter hinein nach Israel zu verhindern. Als die Anwohner von Kfar Darom schließlich evakuiert wurden, nachdem ihnen Nahrungsmittel und Wasser ausgegangen waren, hatten sie die starke Verteidigungsfähigkeit demonstriert, die die einzelnen kleinen Gemeinschaften zur Verteidigung des ganzen Landes beitragen.

Und als das Gebiet 1967 von ägyptischer Herrschaft befreit wurde, wurde Kfar Darom erneut aufgebaut und in eine blühende Gemeinschaft verwandelt, die landwirtschaftliche Produkte in die ganze Welt exportierte. Dennoch, trotz der Tatsache, dass es tatsächlich eine wiederaufgebaute Gemeinschaft war, bestanden internationale Diplomaten darauf, es als eine illegale Siedlung zu bezeichnen.

Um Israels Friedensbereitschaft zu demonstrieren, vertrieb Israel die Einwohner Kfar Daroms mit Gewalt. Dies war Teil des Gaza Rückzug Plans, der ganz Gaza der palästinensischen Autonomiebehörde unter Abbas übergab. Eine ausgelassene Menschenmenge zündete gleich danach die Synagoge an. Die früheren jüdischen Ortschaften in Gaza, an strategischen Punkten erbaut, wurden zu den hauptsächlichen Abschußorten für Raketen weit in israelisches Gebiet hinein bis nach Ashkelon.

Gaza war der endgültige Labortest, der bewies, warum Israel es sich nicht leisten kann, noch weitere Gebiete an islamische Terroristen auszuhändigen. Die Aufgabe von Gaza führte zum Machtgewinn für Hamas und zum Bombardement von Städten in international anerkannten Gebieten Israels. Dennoch erwartet Obama jetzt, dass Israel eine ethnische Säuberung durchführt, indem es über 250.000 Juden vertreibt, damit lebenswichtige Gebiete judenrein an islamische Terroristen ausgehändigt werden können.

Darüber hinaus erwartet Obama, dass der palästinensischen Autonomiebehörde Kontrolle über Teile Jerusalems gegeben wird. Als Jordanien damals Ostjerusalem kontrollierte, haben Scharfschützen auf israelische Wohngebäude in Westjerusalem geschossen. Die Preise für Wohngebäude in Reichweite jordanischer Stellungen sind stark gefallen, da eine Familie nie wissen konnte, ob Scharfschützen auf sie zielten, während sie sich zum Essen niedersetzte. Das waren die Zustände unter dem relativ stabilen und gemäßigten haschemitischen Königreich. Die Situation wäre unvorstellbar schlimmer, wenn diese jordanischen Scharfschützen durch Fatah und Hamas Terroristen ersetzt würden, und die Gewehre durch Raketen.

Was Obama in Wirklichkeit fordert, ist, dass Israels eigenes Regierungszentrum in die Reichweite der Geschützfeuer einer Terrorgruppe gelangt, die sich in Israels eigener Hauptstadt niederlässt. Kein vernünftiger Mensch sollte eine Erklärung brauchen, warum Netanjahu dazu Nein sagt.

Obama seinerseits hat keinen vernünftigen Plan präsentiert, wie Terrorgruppen wie Hamas aufzulösen und zu entwaffnen seien. Statt dessen bedrängt er Israel, einseitige Zugeständnisse zu machen und die eigene Bevölkerung nach dem Prinzip “judenrein” ethnisch zu säubern und strategisch wichtige Gebiete an Terroristen zu übergeben – im Austausch für nichts.

Während Obama auf seinen Forderungen besteht, und während er den Besuch des Konzentrationslagers Buchenwald als Teil seiner PR-Kampagne gegen Israel benutzt, ist in Israel ein neuer Außenposten errichtet worden, der spöttisch nach Obama benannt worden ist. Genau wie die anderen Außenposten ist dies ein Versuch patriotischer Israelis, strategisch hoch liegende Gebiete zu nutzen, um Terroristen davon abzuhalten, Zerstörung ins Innere Israels zu tragen. Die Botschaft ist, dass Obama auf die Zerstörung ihrer Häuser drängen mag, aber sie beabsichtigen weiterzubauen, auch lange noch nachdem er die politische Bühne verlassen hat.

Obama mag Macht haben, aber diese Israelis sind entschlossen, die hoch liegenden Gebiete zu halten. Diese strategisch hoch liegenden Gebiete bilden eine Kette. Eine Kette von Hügeln, die die größeren Orte und Städte beschützen, die ihrerseits wiederum die Hauptstädte wie Tel Aviv und Jerusalem beschützen. Denn schließlich sind es nur 37 Kilometer von Tel Aviv zu einer der größeren Siedlungen. Eine Fahrstrecke von nur 35 Minuten trennt Israels zweitgrößte Stadt von der Gefahr, zu deren Verhinderung und Abwehr die Siedlungen da sind. Und genau wie die handvoll junger Männer und Frauen in Kfar Darom, die die ägyptische Armee am Weiterzug hinderten, ist die Jugend auf den Hügeln Judäas und Samarias vorbereitet, diese Aufgabe zu übernehmen. Sie leben an der Frontlinie des Krieges gegen den Terrorismus.

(Quelle: Sultan Kish, Übersetzung: Renate)




Aus Liebe in die Irre gelaufen

Aus Liebe zum algerischen Spitzen-Läufer Noureddine Morceli gab die heute 34-jährige Schweizerin Patricia Bieri (Foto) ihre eigene Lauf-Karriere auf. Sie heiratete den Weltstar und brachte zwei Kinder zur Welt. Patricia Morceli unterwarf sich ihrem Mann völlig. Sie trieb keinen Sport mehr, lernte Arabisch und konvertierte zum Islam. Doch das orientalische „Glück“ war nicht von Dauer.

Sie fühlte sich und ihre Kinder auf Dauer extrem unterdrückt und trennte sich nach einer Hadsch nach Mekka von ihrem Mann „aus religiösen Gründen„, wie sie selber heute sagt. Jetzt ist Patricia Morceli zum christlichen Glauben zurückgekehrt und versucht, wieder auf eigenen Füßen zu stehen und zu laufen.

(Spürnase: Kokosmakrönchen)




Iraner wählen den Krieg

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Jetzt werden die Ausreden knapp. Nach bisherigen Informationen haben die Iraner den bisherigen irren Präsidenten und Kriegshetzer Ahmadinedschad  mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt. Nicht, dass es eine tatsächliche Alternative gegeben hätte.

Einen demokratischen Gegenkandidaten gab es nicht, denn alle mussten zuvor die Zulassung durch die eigentlich regierenden Mullahs erhalten – was nur vier von über hundert Bewerbern gelang. Aber in der beschönigenden Wahrnehmung der europäischen Presse hatte man den Bewerber Mussawi zum moderaten Steiniger zurecht gelogen.

Gerne hätte der Westen, insbesondere die neue amerikanische Regierung so einen Wechsel gesehen, um einen guten Vorwand für weitere Untätigkeit gegenüber den iranischen Vorbereitungen auf einen atomaren Überfall auf Israel zu haben. Weder diese Illusion, noch die von einem friedfertigen Volk, das lediglich von einem bösen Diktator missbraucht wird, hat jetzt noch Bestand.

In islamisch geprägten Ländern gibt es das tatsächlich noch: Völker, die begeistert darauf warten, Krieg gegen Nachbarn zu führen. Linke Theorien vom friedlichen Volk, das durch Kapitalinteressen in Kriege gehetzt wird, gelten dort nicht.

Angesichts der nicht mehr zu leugnenden Fakten, muss  der Westen, muss vor allem Barack Hussein Obama,  jetzt Farbe bekennen. In einem Straßeninterview in Teheran beründete eine junge tief verschleierte Frau in Vorgriff auf das, was kommen soll,  ihre Begeisterung für den Irren von Teheran: „Er hat uns unseren Stolz wiedergegeben. Er hat Israel vernichtet, das eine Großmacht war und erreicht, dass sich Amerika vor uns verneigt.“ Ob wir es wirklich so weit kommen lassen?




GB: Skandal in Mädchenschule

Über die eigentliche Geschichte könnte man den Kopf schütteln: aufgebrachte Eltern haben eine Lehrerin zur Kündigung gezwungen, weil vermutet worden war, dass diese ein Mann sei. Und obwohl es bis hin zu medizinischen Untersuchungen ging und zweifelsfrei feststand, dass es sich bei Shifa Patel um eine weibliche Lehrkraft handelte, musste sie die Schule verlassen.

Al-Islah Muslim Girls‘ School ist eine Privatschule mit knapp 200 Schülern. Hier sind ein paar Fotos aus dem Schulinnern und ja, dies ist eine Schule mitten in Europa. Dies ist der eigentliche Skandal.

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München: KRASS Optik entfernt Papst-Maske

Die Optikerfiliale KRASS in der Münchner Innenstadt hat nach zahlreichen Protesten die Papst-Maske von ihrer Schaufensterpuppe entfernt. Aber die Beleidigung der Kirche und der Priester und unserer abendländischen Kultur (PI berichtete) bleibt bestehen und somit auch unsere Kampagne. Jetzt sollte der – bitte immer sachlich gehaltene – Protest nicht mehr nur an die Münchner Filiale, sondern an die Krass-Filialen außerhalb Münchens gerichtet werden.

Als da wären: Augsburg, Berlin, Bochum, Düsseldorf, Erlangen, Hamburg, Hannover, Heilbronn, Karlsruhe, Kempten, Koblenz, Köln, Konstanz, Ludwigsburg, München, Norderstedt, Passau, Potsdam, Siegen, Sindelfingen, Stuttgart, Sulzbach, Trier, Viernheim, Wiesbaden, Wittlich, Wuppertal.

Wir beginnen in alphabetischer Reihenfolge mit der Augsburger KRASS-Filiale. Bitte richten Sie also Ihren heutigen Protest an:

KRASS City-Galerie Augsburg
Willy-Brandt-Platz 1
86153 Augsburg
Telefon 0821/4206117
Fax +49 821 5080030
city-galerie@krass-optik.de
Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 9:30-20:00

Zum Thema gibt es inzwischen auch ein Video der Münchner tz:

(Spürnase: Dietmar V.)




“I have a Dream…”

Angesichts der selten dämlichen Art und Weise, wie weite Teile unserer Gesellschaft vom einfachen Michel über Politiker und Medien bis hin zu religiösen Würdenträgern die elementaren Bedrohungen der schleichenden Islamisierung für unsere westlich-freien Staaten ignorieren, kann einem manchmal Angst und Bange werden. Mut machen einem aber nicht selten die Moslems selber, zumindest jene, die das Rückgrat haben, die Missstände in ihrer eigenen „Religion“ anzuprangern.

Die Türken sind ein gutes Beispiel. Man kann sagen was man will, aber während hierzulande nur einige hundert Menschen den Mut haben, öffentlich gegen Islamisierung zu demonstrieren, ziehen sie in Istanbul zu Zehntausenden für den Erhalt ihres zumindest auf dem Papier säkularen Staates durch die Straßen. Vielleicht müssen die Menschen erst existenziell bedroht sein, bevor sie sich aus ihren Fernsehsesseln erheben. Oder sie müssen erst selber ihre Erfahrungen mit dem totalitären und freiheitsfeindlichen politischen System gemacht haben, das am Ende einer jeden Islamisierung steht.

Letzteres scheint für Elham Manea, gebürtige Jemenitin, zu gelten. Auch sie ist Moslem. Auch sie weiß, gerade als Frau, welche wenig wünschenswerten Zustände in islamischen Gesellschaften herrschen. Und auch sie macht uns Mut, wie jene Türken auf den Straßen Istanbuls. In ihrem Buch „Ich will nicht mehr schweigen“ (Foto) bricht sie mit vielen der Tabus, die innerhalb der islamischen Gesellschaft gelten, übt mutige Kritik an den Dogmas des Islam und erzählt von Ihrem Traum, „dem liberalen Islam“.

Schade, dass man zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen muss, dass es bei einem Traum bleiben wird. Denn ein muslimischer Luther ist nicht in Sicht. Und wenn er denn doch auftaucht, ist zu befürchten, dass er den „Diskurs“ mit seinesgleichen nicht überleben wird. Dennoch sollten sich alle islamkritischen Kräfte darüber im Klaren sein, dass sie Unterstützung auch und gerade unter Moslems finden. Dies zeigt, wie wichtig es ist, zu differenzieren. Auch in Deutschland gibt es Moslems, die sich von den islamistischen Verbänden nicht vertreten fühlen, mehr noch, die große Sorge haben, in diesem Land könnte irgendwann dieselbe, abartige Rechts- und Gesellschaftsform herrschen, vor der sie hierhin geflüchtet sind.

Diese Menschen gilt es, intensiver einzubinden. Wer den Islam – so abwegig das auf Basis von Schriften wie dem Koran und den Hadithen derzeit auch erscheint – als reine spirituelle Religion praktiziert, ohne politischen, gesellschaftlichen und/oder rechtlichen Anspruch, tut dies im Schutze der von unserer Verfassung garantierten Religionsfreiheit.

Schließlich haben auch wir Europäer vor nicht allzu langer Zeit in wenig freiheitlichen, undemokratischen und – im Mittelalter – teilweise erschreckend barbarischen Gesellschaften gelebt. Zwar ist die Lehre Jesu fundamental andersartig, um nicht zu sagen, gutartiger, als die des Propheten Mohammed. Doch hat dies alleine zur Ausbildung einer gutartigen Gesellschaft leider nicht gereicht.

Die Geschichte der Europäer ist also genauso ein Umstand, der Mut macht. Was der muslimischen Welt fehlt, ist eine Aufklärung, wie Elham Manea es beschreibt: der Koran ist das Werk eines Menschen, davon ist auszugehen. Dies zu behaupten ist kein Frevel, sondern das Diktat der Vernunft. So kann man konstatieren, dass es weniger die Masse der Moslems ist, die Angst macht, so lange es Stimmen wie diese gibt, als vielmehr die Ignoranz der westlichen Politiker, die – am Nabel arabischer Ölquellen hängend – jegliche Kritik am Islam verteufeln, in Unwissenheit und ideologischer Verblendung mit mutmaßlichen Verfassungsfeinden Konferenzen abhalten und damit zuguter letzt gerade jener, dringend notwendiger Aufklärung der islamischen Gesellschaft rückgratlos im Wege stehen.

Mehr über Elham Manea und ihr Buch kann man in einem Artikel des Schweizer Tagblatts nachlesen.

(Gastbeitrag von Marco)




Palästinenserfamilie tötet 15-jährigen Sohn

Im ersten Vorfall dieser Art hat eine palästinensische Familie in der West Bank ihren 15-jährigen Sohn getötet, nachdem sie ihn der ‚Kollaboration‘ mit Israel beschuldigt hatte. Raed Wael Sawalha’s Leiche wurde am Mittwoch im Keller eines Hauses in seinem Dorf Hijjah im Gebiet von Kalkilya entdeckt. Die Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde erklärten, dass sie einige Mitglieder der Familie des Jungen im Zusammenhang mit der Tötung festgenommen hätten.

Die Verdächtigen gaben zu, sich entschieden zu haben, Sawalha wegen seiner angeblichen Verbindungen mit den israelischen Behörden zu töten, hieß es aus PA-Sicherheitsquellen. Sawalha ist der jüngste unter Verdacht der Zusammenarbeit mit Israel ermordete Palästinenser. Hunderte anderer mutmaßlicher ‚Kollaborateure‘ sind von Palästinensern während der letzten Jahre getötet worden. Eine durch die PA-Sicherheitskräfte eingeleitete Voruntersuchung ergab, dass Sawalha brutal gequält worden war, bevor er gehängt wurde. […] Adnan Damiri, Sprecher der PA-Sicherheitskräfte in der West Bank, sagte, dass die Täter alle Mitglieder der Familie des Jungen waren, einschließlich seines Vaters, Onkels und Vetters.

(Quelle: Jerusalem Post, Übersetzung: Phil N.)