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Der Islam-Nobelpreis

Die Große Kairoer Ansprache von Barack Hussein an die Muslime der Welt hat bereits erste Früchte getragen. Seine ausgestreckte Hand wurde angenommen. Es stimmt zwar, dass Moslems in Pakistan einen Bombenanschlag auf ein Peshawarer Luxushotel verübt haben. Es stimmt aber auch, dass alle anderen Luxushotels in Pakistan nicht angegriffen wurden. Ebenso wurde keinem Amerikaner vor laufenden Kameras die Kehle durchtrennt. Und der kleine Irre von Teheran wurde zwar wiedergewählt, aber nur knapp, denn er bekam statt 99,9 Prozent nur schlappe 65 Prozent der Stimmen. Alle Zeichen stehen auf Versöhnung und darum geht Barack Obama, den unser Bild bei seinem Einzug in das Weiße Haus zeigt, gleich schon mal die nächsten Schritte an.

Zunächst wird er sein Versprechen wahr machen und den Muslimen in den Vereinigten Staaten die Zahlung ihrer vom Koran vorgeschriebenen zehnprozentigen Abgabe erleichtern, dazu wurde eigens eine neue Bank gegründet – der Obama-Osama Trust, der diese Steuer einstreicht und an bedürftige Muslime in Übersee weiterleitet. Im Gegenzug werden alle Muslime von der Einkommens-, Umsatz-, Vermögens-, Erbschafts-, Grundbesitz-, Mehrwerts- und Sektsteuer ausgenommen. Durch diese Steuerbefreiungen stimmt Obamas Behauptung schon ein bisschen mehr, die amerikanischen Muslime hätten Bildung und Einkommen „über dem Durchschnitt“. Das mit der Bildung will er hinkriegen, indem jeder Muslim auf Antrag ein Highschool-, College- und Universitäts-Diplom seiner Wahl erhält.

Zur Förderung der Wissenschaften werden in Harvard (Boston) und am MIT neue Lehrstühle nur für Muslime eingerichtet. Das werden die Al-Azhar-Stiftungs-Professuren sein. Hier können sie dann endlich Kompass, Algebra, Druck, Schreibstifte und die Epidemiologie erfinden.

Außerdem soll ein US-weiter Wettbewerb ausgeschrieben werden für alle klugen Köpfe, die in der Lage sind, zu beweisen, dass „Islam schon immer ein Teil von Amerikas Geschichte war“, weil nämlich in der Mayflower Muslime mit dabei waren und/oder weil die Weißen bei ihrer Ankunft von Indianern begrüßt wurden, die ihnen aus dem Koran vorlasen.

Und das Allerbeste: Der Friedensnobelpreis wird umbenannt in Islam-Nobelpreis, weil ja Islam auch Frieden™ bedeutet. Und er darf nur noch an Muslime verliehen werden. Erster Anwärter für die Vergabe ist natürlich Mr. President persönlich.

(Satire von DH)