Polizeistaat BritannienIch bin mir der Tatsache bewusst, dass einige Briten von Europa als „irgendwo anders“ sprechen, dem sie nicht angehören. Meiner Meinung nach ist Großbritannien sehr wohl ein Teil der europäischen Zivilisation, ob sie es zugeben wollen oder nicht, aber ich bin bereit, ihnen einen besonderen Platz in der europäischen Tradition zu geben. Es gibt einen Grund, warum Englisch zur ersten globalen lingua franca wurde.

(Beitrag von Fjordman, Originaltitel: Britain, From Parliament to Police State, Übersetzung: Liz / Die Grüne Pest)

Während ich mich in diesen Tagen in meinen Essays in erster Linie mit der Geschichte der Wissenschaft beschäftige, lassen Sie mich heute einen kurzen Blick auf einige der politischen Ideen und Konzepte werfen, bei denen die Briten in die Neuzeit federführend waren.

Die berühmte englische Gesetzesurkunde bekannt als die Magna Charta, die im Jahr 1215 veröffentlicht und in Lateinisch geschrieben wurde, begrenzte die königliche Macht in England und hatte große, langfristige politische Konsequenzen, wenn sie mit späteren Ereignissen verknüpft wurde. König Johann (1166-1216) hatte die Magna Charta widerwillig unterschrieben und die immensen Ausgaben für die ausländischen Berater seines Sohnes und Nachfolgers, Heinrich III (1207-1272) störten die Adligen, die einmal mehr als eine Klasse unter der Leitung des Edelmanns Simon de Montfort (1208-1265), Earl of Leicester, handelten. Im Jahre 1258 übernahmen sie die Regierung und wählten einen Rat der Adligen, das nun ‚Parlament’ oder ‚Parlement’ hieß, ein französisches Wort, dass „Diskussion (und) Sitzung“ bedeutet.

Dieses „Parlament“ übernahm die Kontrolle über das Staatsvermögen und zwang Heinrich seine ausländischen Berater loszuwerden. Heinrich starb im Jahr 1272 und sein Sohn Edward I (1239-1307) bestieg den Thron. Er versammelte das erste, echte Parlament. Simon de Montforts Rat bestand nur aus Adligen und war in der Lage, Statuten, schriftliche Gesetze, zu erlassen und politische Entscheidungen zu treffen, aber die Lords waren eher weniger in der Lage, dem König Geld zu beschaffen. Mehrere Könige hatten die erforderlichen Vorkehrungen zu einer Besteuerung getroffen, aber wie David McDowall in seinem Buch „An Illustrated History of Britain“ schreibt:

„Edward I war der erste, der eine ‚repräsentative Institution’ gründete, die das Geld beschaffen konnte, das er benötigte. Diese Einrichtung wurde zum ‚House of Commons’.. Im Gegensatz zum ‚House of Lords’ bestand es aus einer Mischung, die man „Gentry [Adel, bzw niederer Adel]“ nannte (Ritter und andere wohlhabende Freie aus den Shires [Grafschaften]) sowie Händler aus den Städten.. Dies waren die beiden große Gruppen von Menschen, die Englands Reichtum produzierten und kontrollierten. Im Jahr 1275 befahl Edward I jeder Grafschaft und jeder Stadt (oder Gemeinde), zwei Vertreter in sein Parlament zu entsenden. Diese „Bürgerlichen“ wären gerne weggeblieben, wenn sie gekonnt hätten, um zu vermeiden, dass sie Edward Geld geben mussten. Doch nur wenige gingen das Risiko ein Edwards Zorn herauszufordern. Sie wurden unfreiwillig zu Vertretern ihrer Gemeinde ernannt. Dies war, viel eher als die Magna Charta, der Anfang einer Idee, dass es „keine Besteuerung ohne Vertretung“ geben sollte, ein Slogan, der später von den amerikanischen Kolonisten des achtzehnten Jahrhunderts für sich beansprucht wurde. In anderen Teilen von Europa, gab es ähnliche „Parlamente“, aber mit einer Trennung zwischen den Adligen und den bürgerlichen Vertretern. England war in dieser Hinsicht von besonderer Bedeutung, weil das House of Commons aus einer Mischung von Adligen aus der feudalen herrschenden Klasse und Händler und Freien bestand, die nicht zu dieser Klasse gehörten. Die Zusammenarbeit dieser Gruppen, durch das House of Commons, wurde wichtig für die spätere politische und soziale Entwicklung Großbritanniens.“

Händler und Landadel waren darum bemüht, Einfluss auf die Politik des Königs zu nehmen, genauso wie sie ihre eigenen Interessen schützen wollten. Als Frankreich den wichtigen Wollhandel mit Flandern bedrohte, unterstützten sie Edward III (1312-1377) in seinem Krieg. Während der Herrschaft Edwards III wurde das Parlament in zwei Teile aufgeteilt: die Lords und die sogenannten Commons, die die Mittelschicht repräsentierten. Die wirklich Armen hatten keine eigene Stimme im Parlament bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Viele europäische Länder hatten im Mittelalter ähnliche Arten von Parlamenten, aber in den meisten Fällen verschwanden diese Einrichtungen als der Feudalismus ausstarb. Aber in England half der Tod des Feudalismus das House of Commons im Parlament zu stärken.

Wie in dem Bürgerkrieg von 1642, war die Glorreiche Revolution, wie die politischen Ergebnisse der Ereignisse von 1688 genannt wurden, völlig ungeplant. Es war mehr ein Staatsstreich durch die herrschenden Eliten als eine Revolution als solche, aber die Tatsache, dass das Parlament Wilhelm zum König machte, also nicht durch Erbfolge, sondern durch ihre Wahl, das war in der Tat revolutionär. Das Parlament wurde deutlich stärker als der König und würde es auch in Zukunft bleiben. Seine Macht über die Monarchen wurde in der „Bill of Rights“ im Jahr 1689 festgeschrieben. Der König war von nun an nicht mehr in der Lage, Steuern zu erheben oder eine Armee ohne die Zustimmung des Parlaments zu unterhalten, oder gegen jeden MP [= member of parliament, dt: Abgeordneter] für das, was er im Parlament sagte, vorzugehen.

Im siebzehnten Jahrhundert stieg England als Großmacht auf, deren Einfluss sich zunehmend weit über Europa hinaus erstreckte. Es war auch eine der am geistig kreativsten Regionen der Welt. Nachdem Isaac Newton seine „Principia“ im Jahr 1687 veröffentlicht hatte, wahrscheinlich einflussreichste Text in der Geschichte der Wissenschaft, veröffentlichte der englische Philosoph John Locke (1632-1704), ein Freund von Newton im Jahre 1690 sein „An Essay Concerning Human Understanding“ [Ein Versuch über den menschlichen Verstand], in dem er eine Lehre vorstellte, auch bekannt als ‚tabula rasa’, in der Menschen auf die Welt kommen leer wie ein unbeschriebenes Blatt (tabula rasa), das erst durch Erfahrung gleichsam gefüllt wird. Das war perfekt für eine Welt, in der der Verstand regierte, und alles möglich war. Selbst die menschliche Natur könnte verbessert werden, indem man den Verstand anwendete und die Geschichte könnte den Weg eines ewigen Fortschritts gehen. Locke veröffentlichte seinen „Second Treatise of Government“ [Zwei Abhandlungen über die Regierung], dass die Regierung der Diener der Menschen sei und nicht umgekehrt, und dass die Menschen natürliche Rechte besitzen würden, eine Erweiterung des Konzeptes von Thomas Hobbes‘ über den sozialen Vertrag.

In den frühen Jahren des 18. Jahrhunderts hatte in England die Kombination aus wirtschaftlichem Wohlstand, sozialer Stabilität und bürgerlichen Freiheiten keinerlei Entsprechung auf dem gesamten europäischen Kontinent, zumindest nicht unter den größeren Staaten; in kleineren Staaten wie der Schweiz war das etwas anderes. Der französische Philosoph Voltaire (1694-1778) lebte in den 20-er Jahren des 18. Jahrhunderts mehrere Jahre lang in England und beherrschte die englische Sprache gut. Er bevorzugte die britische konstitutionelle Monarchie gegenüber der französischen absolutistischen Monarchie. Voltaire rühmte Englands Tugenden in seinen „Letters on the English“ [Philosophische Briefe] ab 1734, als er wieder nach Paris zurückkam. Dies führte zu einer großen Begeisterung unter den französischen Intellektuellen für die Ideen von Newton und Locke und die Stücke von Shakespeare, aber ihre eigene Philosophie ging in eine andere Richtung.

Dass eine wichtige europäische Stadt wie Paris die Heimat einer großen geistigen Bewegung war, ist nicht so außergewöhnlich. Es ist allerdings sehr verwunderlich, dass die viel kleinere Stadt Edinburgh in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts eine solche war. Was als die schottische Aufklärung bekannt wurde, deren Auswirkungen weit über die Grenzen von Schottland oder England hinaus gingen, produzierte auch eine Reihe von prominenten Intellektuellen und Wissenschaftlern, darunter den wegweisenden modernen Geologen James Hutton (1726-1797), den Philosophen David Hume (1711-1776 ), den brillanten, aber bekanntermaßen exzentrischen Ökonom Adam Smith (1723-1790) und den Historiker Adam Ferguson (1723-1816).

Adam Smith von der Universität Glasgow veröffentlichte im Jahr 1776 – zu Beginn der industriellen Revolution, obwohl er das zu dieser Zeit noch nicht wusste – sein Werk „Wealth of Nations“ [Wohlstand der Nationen], das weithin als das erste moderne Werk der Wirtschaft angesehen wurde. Smith betonte die Leistungsgesellschaft und führte das Prinzip der Wettbewerbsvorteile sowie die Metapher der unsichtbaren Hand ein. Vor allem aber favorisierte er die Idee, dass der Handel kein Nullsummenspiel, sondern eine Win-Win-Situation ist; er forderte die traditionelle Annahme heraus, dass Wohlstand ein Kuchen mit einer festen Größe sei, um deren Anteile jeder zu kämpfen hat, indem er aufzeigt, dass die Größe des Kuchens von alleine wachsen könne durch den Handel.

Schottland hatte zu diesem Zeitpunkt ein gutes Ausbildungssytem und einen sehr hohen Bildungsstand, so wie die aufstrebenden skandinavischen Nationen. Der amerikanische Universalgebildete Benjamin Franklin besuchte Edinburgh im Jahr 1759 und erinnerte sich seines Aufenthalts als „das intensivste Glück“, das er je erlebt hatte. Im Jahr 1776 schrieb Voltaire mit einem Hauch von Bosheit, dass

„es heute Schottland ist aus dem wir Geschmacksregeln für alle Künste, von der epischen Dichtung bis hin zur Gartenarbeit bekommen.“

In England und den Niederlanden, wo die politische Macht bereits in den Händen der kaufmännischen Mittelschicht lag, wurde die geistige Aktivität auf die Analyse der praktischen Bedeutung dieser Veränderung gerichtet.

Nach dem Wissenschaftler Bruce G. Trigger stimulierte im Gegensatz dazu,

„die politische Schwäche der französischen Mittelklasse im Angesicht der Bourbonischen Autokratie die französischen Intellektuellen, die Idee des Fortschritts zu nutzen, um einen Wechsel als Grundlage zur Anfechtung der Legitimität eines absoluten Monarchen zu vergegenständlichen, der behauptete, durch göttlichen Willen zu regieren und der geschützt wurde durch feudale, wirtschaftliche Privilegien, die von einem politisch moribunden Adel genossen wurde. Mit der Verkündigung eines Wechsels, der beides, wünschenswert und unvermeidlich sei, stellten die Philosophen der Aufklärung die Legitimität der bestehenden politischen und religiösen Ordnung in Frage. Was anfangs als ein intellektueller Ausdruck der Unzufriedenheit begann, entwickelte sich die französische Aufklärung allmählich zu einer Bewegung mit revolutionärem Potenzial … Das schottische Interesse an der Aufklärungsphilosophie spiegelte die engen kulturellen Bindungen zwischen Schottland und Frankreich wider, und wurde auch gefördert durch die beispiellose Macht und den Wohlstand, den die schottische städtische Mittelschicht erworben hatte, als eine Folge der schottischen Vereinigung mit England im Jahre 1707. Der Süden Schottlands erlebte eine schnelle Entwicklung, aber die Hochlandgebiete im Norden blieben nach wie vor politisch, wirtschaftlich und kulturell unterentwickelt. Dieser Gegensatz weckte das Interesse der schottischen Intellektuellen durch Fragen im Zusammenhang mit der Entstehung, Entwicklung und Modernisierung der Institutionen.“

Die schottischen Intellektuellen trugen sehr wichtige Beiträge zur Wissenschaft und zum Verständnis der modernen Welt bei, aber es war die revolutionäre Version, die Philosophie der Aufklärung in Frankreich, die unter der Mittelklasse, die mehr politische Macht für sich in Europa und in Nordamerika suchten, populär wurde.

Während ich dies schreibe, kommen wir nun zu dem traurigen Teil der Geschichte. Großbritannien wurde einst zu Recht wegen seines politischen Systems bewundert und als ein Leuchtturm der Freiheit gefeiert, das heutige Großbritannien ist eines der politisch repressivsten Länder der westlichen Welt, was eine Menge aussagt darüber wie schlimm in diesen Tagen politisch korrekte Zensur in der gesamten westlichen Welt ist. Großbritannien ist heute ein multikultureller Polizeistaat, in dem die Scharia, das islamische Recht, im wahrsten Sinne des Wortes wie Landesrecht behandelt wird. Ich vermute, es gibt eine seltsame Art von Symmetrie darin: Großbritannien war einst eines der ersten Länder des Westens, das die politische Freiheit einführte und ist heute unter den ersten, die die politische Freiheit wieder abschaffen werden.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

27 KOMMENTARE

  1. Ich vermute, es gibt eine seltsame Art von Symmetrie darin: Großbritannien war einst eines der ersten Länder des Westens, das die politische Freiheit einführte und ist heute unter den ersten, die die politische Freiheit wieder abschaffen werden.

    Es ist entsetzlich, wenn Fojrdman recht hat. Wenn Großbritannien fällt, dann fällt auch die wichtigste stüthe der europäischen Demokretie.
    kennt sich jemand von den Pi-lern aus oder wohnt dort und kann diese Katastrophe bestätigen?

  2. #1 Rechtsliberalharzer

    Meine Schwester ist seit fast einem Jahr in London und macht Au Pair Mädchen, wenn sie mal ne Woche heimkommt schwärmt sie dass es dort super ist, aber wie das die Einheimischen sehen weiss ich nicht.

  3. Bitte unterzeichnet diese Petition!

    STOP THE BOMB!
    Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

    „Das Atomwaffenprogramm der Islamischen Republik Iran muss gestoppt werden! Es ist eine Gefahr für Israel, den Nahen Osten, Europa und nicht zuletzt die iranische Bevölkerung, die brutal unterdrückt wird. Die Kampagne STOP THE BOMB fordert wirksamen politischen und wirtschaftlichen Druck auf das Regime in Teheran, die Unterstützung der demokratischen Opposition im Iran und im Exil sowie ein sofortiges Verbot der Hisbollah in Deutschland.“

    http://de.stopthebomb.net/index.php?id=62&L=0

  4. „Zum Schwimmen ziehen die Schülerinnen Gymnastikanzüge aus Elasthahn an, die den ganzen Körper bedecken, auf dem Kopf tragen sie Gummihauben. „Das ist eigentlich unhygienisch“, meint Astrid-Sabine Busse. Doch sie drücke ein Auge zu, denn es sei wichtiger, dass die Mädchen schwimmen lernen.“

    Das sollte sich mal eine Eingeborene erlauben!

    Unhygienisch baden gehen!!!

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1120385/Musliminnen_sitzen_im_Sportunterricht_oft_am_Rand.html

  5. #2 Gigi (26. Jun 2009 20:05)

    Dann frach doch mal Deine Schwester, wie die Einheimischen das sehen.

  6. Interessanter, sehr guter Artikel !
    Soetwas liest man nur noch selten.
    Wir kennen ein wenig Land und Leute und haben dort Freunde !
    England ist auf dem absteigenden Ast und zwar das unausweichlich. Es ist dabei sein so mühsam erkämpftes Erbe vor die Hunde zu werfen und das so suizidal aktiv, dass man glaubt im falschen Film zu sein.
    Besonders erschreckend: Richter die chronisch das Gesetz missachten, um Schariagläubige zu schonen.(Die Medien klatschen Beifall!)
    Führend bei Stadtvierteln, in denen keiner mehr wohnen kann und will (die Polizei sich nicht mehr reintraut und selbst der kultigste Coole einen „Dämpfer“ erfährt)
    Führend in puncto Verwahrlosung unter Jugendlichen (u. Kriminalität, Frühschwangerschaften)
    Führend in puncto Politik ohne Rückrat, staatl. Kontrolle
    u.v.a.m.
    So schön, vielfältig und sehenswert das Land ist, so erschütternd ist die Tatsache, dass es innerhalb Europas eine Vorreiterrolle der ganz üblen Sorte spielt.
    Es eleminiert sich und sein kulturelles Erbe und das wird auch uns auf dem „Festland“ mittreffen.

  7. der dicke mann mit der zigarre würde sich im grabe umdrehen.
    allerdings ist diese entwicklung beispielhaft für ganz mittel- und westeuropa. denn auch deutschland, das ja bekanntlich in kürzerer vergangenheit totalitäre regime über sich ergehen lassen musste, wird eine appeasementpolitik gefahren, die chamberlain ein fettes grinsen aufs gesicht gezaubert hätte. man denke nur an die islamkonferenz und die diversen „sonderrechte“, die die musels zwar offiziell nicht , praktisch aber doch haben!

  8. Das Werk von Voltaire heißt mW nicht „Letters on the English“ sondern „Lettre Anglaises“.

  9. Naja, das alles trifft noch viel mehr auf uns deutsche zu. Wie ich das letzte Mal in Schottland war, ist mir auf jeden Fall positiv aufgefallen, dass man nicht an jeder Ecke Kopftücher und schlimmeres gesehen hat. Die Kameras allerorten, haben mich überhaupt nicht gestört, schliesslich hab ich wenig Interesse, dort jemand zu verprügeln oder auszurauben. Aber zugegeben, es ist schon beunruhigend, wenn am Flugplatz die Polizisten mit der MP rumlaufen. Nur wir wissen alle, wem wirs zu verdanken haben, dass es soweit gekommen ist.

  10. Magna Charta woran erinnert mich das ? Ach, meine Schulzeit. Die „glorreiche Revolution“ mit Oliver Cromwell. Eine Schande für Britannia. Knapp 50% irische Katholiken hat er auf dem Gewissen. Wichtig: Damit hat die Reformation der Nordiren nichts zu tun gehabt.

    Aber darum geht es nicht. Durch den Marsch durch die Institution der auch in Engeland statt fand wird etwas zerstört von Menschen und politischen Kräften die nicht annähernd gleiches geleistet haben.

  11. Oliver Cromwell war aus heutige sicht eine Mischung aus spartanisch/kommunistisch/faschistisch…vielleicht mit Robbiespierre zu vergleichen.

    Ein selbstgerechter Idealist der über Leichen ging (Mohammed, Hitler, Stalin, Trotzki, Lenin, Che usw.)

  12. ..Da hat man wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht in GB..
    Der Wirt (eigentlich gegenteilig zum üblichen Wortbegriff) ist in diesem Fall ein Gemisch aus Volksscharen, welche seit Jahrhunderten gewohnt sind von harter Hand regiert zu werden. Genetisch/hormonell bedingter, gesteigerter Hormonpegel im Jugendalter gepaart mit religionsspezifischer Auslese der Dümmsten führt leider in höheren Dosen zum Zusammenbruch der schöngeistigen Hochkultur.. (GB = Fehlwirt)
    So ist das eben..
    Was soll´s, es werden sich neue Hochkulturen bilden, immer ausgerichtet am Bedarf. Weinen ist ein Mittel der ewig Gestrigen..

  13. actio = reactio!

    Je gewalttätiger die Gesellschaft wird
    – hier der totale Herrschaftsanspruch des Mohammedismus, geprägt durch subversive Tätigkeiten (z.B. Hasspredigten in Moscheen, durch Koran u.a. Schriften inspiriert und legitimiert) und mafiöse Strukturen –
    desto repressiver und diktatorischer die Reaktion der Herrschaft.

    Die zivile Folge ist zunächst der Überwachungs- und Polizeistaat.

    Bruchlinienkonflikte entstehen zwischen Mohammedisten und Ureinwohnern.

    Ist der Widerstandswille der bürgerlichen Kräfte noch intakt, ist der Bürgerkrieg unausweichlich.

    Huntington: „Wohin man im Umkreis des Islam blickt: Muslime haben Probleme, mit ihren Nachbarn friedlich zusammenzuleben.“

    Merke: Islam funktioniert nur mit Diktatur!

    Für die Freiheit!

    Demask Islam!

  14. In Großbritannien durchsucht die Polizei mittlerweile im Rahmen der Terrorbekämpfung völlig harmlose Briten. Die Polizei verdächtigt diese zwar nicht im geringsten, tut dies aber, um die rassische Statistik der Untersuchten auszugleichen, weil sie Angst haben (vor WEM eigentlich hat die Polizei in einem Polizeistaat Angst???), dass man ihnen Rassismus vorwerfen könnte, wenn sie nur diejenigen durchsuchen, die sie verdächtigen.

    http://www.guardian.co.uk/uk/2009/jun/17/stop-search-terror-law-met

    Die Engländer wirken auf mich übrigens kein bisschen suizidal. Wenn eine Tötung kein Selbstmord ist, dann ist sie Mord.

    Und damit sind wir mitten in einem englischen Krimi: WER ist der Mörder?

  15. ein kommentar aus „die presse“:

    einzig und schuld der eltern
    ich leben nun seit 2 jahren hier in UK (bin aus Graz) und muss sagen:

    Das 1.Jahr war ich nur GESCHOCKT von den Zustaenden hier:
    In England ist es normal sich zu besaufen und besoffen zu sein. Nein, nicht nur am Wochenende und nein nicht erst abend, am helllichten Tag mitten in der Woche

    BITTE verstehen sie mich nicht falsch, ich will jetzt nicht sagen ALLE sind hier besoffen,
    ABER in anderen Laendern ist eine Ausnahme, wenn man jemand angetrunken auf der Strasse sieht mitten in der Woche tagsueber
    Hier ist es normal, betrunken zu sein. Man trifft angetrunkene Menschen auf der Strasse, im Supermarkt, in Geschaeften, im Bus, ….

    UND dass zu jeder Uhrezeit, an jedem Wochentag, egal ob Mann oder Frau,
    so oft hab ich schon betrunkene Muetter mit Kindern angetroffen !!!
    Wenn wundert es dann ???
    wenn Kinder/Jugendliche auch frueh anfangen

    Von besoffenen Eltern erzogen, die 100mal am Tag f*** sagen, selbst agressiv sind und absolut kein Benehmen haben – solche Kinder werden nichts anderes als gewaltaetig und selbst alkoholsuechtig!

    In weiten Teilen von England ist es normal betrunken zu sein. Es wird in der Gesellschaft akzeptiert!!!!! (Das ist wirklich schlimm)

    Ja die Feine Britische Art exsistiert nur in den wenigen wohlhabenden Kreisen/Familien/Gegegenden.

    http://diepresse.com/home/490070/index.do?from=notification&parentid=575615&act=2&isanonym=

  16. #21 AbuTalib II (26. Jun 2009 22:50)

    ———————-

    das geschichtlich neue daran ist allerdings, dass die herrschaft nicht gegenüber der ruhestörer diktatorischer wird sondern gegen die ruhehalter.

  17. @ 22 Omigos

    Vielen Dank für ihrem Link. Was ich hier sonst noch lese, schockiert mich zu tiefst.

  18. Guter Beitrag!

    Die grosse Gefahr besteht, dass die selbstherrlichen Gutmenschen zusammen mit der selbsternannten Elite sich mit dem Feind verbünden und das eigene Volk unterjochen.

  19. Da bei uns faschistische, traditionell islamfreundliche, old-agige (chaldäischägyptischgriechischrömische) Politiker in allen Parteien fusionierend wirken, ist nur der Zerfall der Demokratie bis zur Möglichkeit der Einführung einer islamischkatholischen Diktatur (als „Kompromiss“ – mit totaler Umdeutung des jüdisch-christlichen Erbes bis zur totalen pseudochristlichen Religiosndiktatur à la Offenbarung 13) zu befürchten… Eigentlich ist sie schon lange da (weiterhin bestehender Pontifex-Maximus-Kult)! Die Vorausagen im NT nehmen wieder vermehrt Gestalt an! Man sieht es kommen und kann es nicht ändern…

Comments are closed.