Sehr geehrte Damen und Herren, Als vor 130 Jahren im Sudan gewalttätige Muslime unter dem so genannten „Mahdi“ ein irdisches Reich Allahs aufzurichten versuchten, christliche Glaubensboten ermordeten und schwarze Christen versklavten, war das eine ferne, exotische Angelegenheit. Erst der 1892 in Innsbruck erschienene Bericht des Missionars Josef Ohrwalder von seinen eigenen Sklavenleiden am Hof des Mahdi in Omdurman mobilisierte die Weltöffentlichkeit. In unserer zusammenwachsenden Welt der Globalisierung konnten hingegen die Todesdrohungen gegen die angeblichen Islamlästerer Salman Rushdie oder die dänischen Mohammed-Karrikaturisten nicht verborgen bleiben.

(Vortrag von Dr. Heinz Gstrein, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Orthodoxer Kirchen in der Schweiz (AGOK), gehalten am EDU-Seminar vom 6. Juni 2009 in Olten, Schweiz)

Leider wird der Vorwurf der Prophetenbeleidigung und überhaupt Blasphemie von islamischer Seite seit eh und je gern missbraucht, um Gewalt gegen Christen und Juden zu rechtfertigen. Ob das die 1396 in Jerusalem ermordeten Christen oder Ende des 18. Jahrhunderts die Juden im libyschen Tripolis waren: Ihre „Lästerzungen“ wurden an die Synagogentüren genagelt! Was übrigens neben der Befreiung von Christensklaven mit einer der Gründe für die erste amerikanische Militärintervention in Libyen von 1801 bis 1805 gewesen ist. Der Krieg der USA gegen islamistischen „Terror“ hat also eine schon längere Geschichte.

Keine andere Weltanschauung unterliegt einer so großen Spannung von hoffnungsvoller Christentumsnähe und fanatischer Christenfeindschaft, zwischen globalem totalitärem Herrschaftsanspruch und tiefster Innerlichkeit wie der Islam. Ein Mystiker wie Celal ed-Din Rumi, dessen 800. Geburtstag wir 2007 gefeiert haben, gehört genauso dazu wie die gewaltsame Ausbreitung des islamischen Herrschaftsbereiches oder sogar ein Bin Laden. Die Frage ist nur: Was davon ist der wahre Islam?

Auch wir Christen sind nicht frei von blutrünstigen Verirrungen. Unsere Kreuzritter haben wie heute die islamischen Selbstmordattentäter geglaubt, dass ihnen als Lohn der Himmel verheißen ist. Und auch heute gibt es einen militanten Gospel-Song „Gott ist eine Streitaxt“. Doch davon findet sich nichts im Evangelium Jesu, dessen Reich nicht von dieser Welt ist. Der Islam hingegen will ein Reich von dieser Welt, bringt keinen Verkündigungs-, sondern einen Eroberungsauftrag. Gewalt und Krieg gehören zu seiner Kernbotschaft, sind nicht spätere, seinem, Wesen eigentlich widersprechende Entwicklungen.

Die islamische Kernbotschaft basiert auf den im heiligen Buch des Korans gesammelten und in den Überlieferungsschriften der Hadithe aufgezeichneten Lehren und sonstigen Aussagen sowie Taten des Propheten Mohammed (c. 570 bis 630 n. Chr.). Diese zeichnen anfänglich das Bild eines jungen Bußpredigers in der sittlich tiefstehenden, polytheistischen altarabischen Welt von Mekka. Mohammed stellt diesen vielen Göttern zunächst „den größeren Gott“ gegenüber. Unter jüdischen und verzerrten christlichen Einflüssen bei seinen Handelsreisen nach Nordarabien wandte sich Mohammed dann dem „einen Gott Abrahams“ zu. Seine religiöse Botschaft ist also, von frühen Gottesbegegnungen abgesehen, eine Offenbarung zweiter Hand aus jüdischen und – missverständlichen, von ihm auch missverstandenen – christlichen Elementen.

Den Feindseligkeiten ihrer Gegner in Mekka entzogen sich Mohammed und seine ersten Anhänger 622 nach Medina. Diese „Auswanderung“ – und nicht etwa seine Geburt oder sein Tod – wurden später zum Ausgangspunkt der islamischen Zeitrechnung gemacht. Zu Recht: Der Islam ist nicht mit der Verkündigung von Allah in Mekka, sondern erst mit Neuordnung der politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse in Medina in einem islamischen Staatswesen geboren. Mohammeds Bedeutung und Originalität liegt nur bescheiden in seiner entlehnten monotheistischen Lehre wie vielmehr in den politischen Konsequenzen, die er aus seiner Grundeinsicht „Ein Allah – Ein Reich Allahs – Ein Herrschervolk Allahs“ gezogen hat. Mohammed war vor allem Staatsmann und kaum Prophet. So hat ihn schon der Aufklärer Voltaire als Machthaber und nicht als Mann des Glaubens charakterisiert. 1745 schickte Voltaire sein Stück mit einer Widmung an Papst Benedikt XIV., der ihm als Dank zwei Medaillen mit seinem Porträt zukommen ließ. Von dort führt eine geistesgeschichtliche Linie zur heutigen, 2006 in Regensburg ausgesprochenen Mohammed- und Islam-Kritik durch Papst Benedikt XVI.

Nach Mohammed wurde seine Botschaft im Kalifatsstaat zu einem umfassenden Religionsgesetz mit tausenden Verboten und Vorschriften ausgewalzt. Der Islam als Regelwerk für ein erklärtes „Reich von dieser Welt“ ist spätestens seitdem eindeutig eine totalitäre, d. h. in alle menschlichen Lebensbereiche ohne Privatsphäre eingreifende, globale und weltrevolutionäre Ideologie wie der Kommunismus. Mit dem Unterschied, dass im ideologischen Unterbau an Stelle des „kämpferischen Atheismus“ der die Weltherrschaft in seinem Namen fordernde Kriegsgott Allah gesetzt ist.

Dazu sagt der Koran in Sure 9,20-22:

„Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohlgefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird.“

Dabei spielt vor allem eine Rechtsauffassung mit, die das Verhalten von Moslemminderheiten außerhalb des islamischen Herrschaftsbereiches definiert. Es gibt für diese Gruppen, und damit auch für die heutige Moslemdiaspora in unserer Mitte, eine zentrale Auflage: at-takfir, wörtlich Reue, Sühne, dann aber auch, und das vor allem, die Bekehrung zum Islam, verbunden mit Ausgrenzung aller Ungläubigen einschließlich laxer Muslime bis hin zu ihrer Vernichtung. Moslems, die das islamische Reich oder einen islamischen Teilstaat verlassen und ständig unter politischen Systemen von Andersgläubigen leben, sind verpflichtet, auch dort eine islamische Herrschaft aufzurichten. Früher waren das vor allem Händler, die etwa dem Islam ganz Südostasien von der Malaiischen Halbinsel bis zu den Südphilippinen und tief nach China hinein gewonnen haben.

Bis Indien war die Verbreitung der islamischen Religion durch militärische Ausbreitung des islamischen Reiches erfolgt. Wir würden sagen mit Feuer und Schwert, wobei es sich aber eigentlich nie primär um Glaubensverbreitung, sondern zunächst um die Aufrichtung der Herrschaft des Islams, seiner Rechtsordnung und politischen Ideologie gehandelt hat. Dann erst kam die Zwangsislamisierung aller Polytheisten und die Degradierung der Anhänger von monotheistischen Buchreligionen, von Christen, Juden und Zarathustriern vor allem, zu Bürgern zweiter Klasse, den so genannten Dhimmi.

Eine islamische Ordnung ist darum nicht geeignet, eine multinationale, multikulturelle und schon gar nicht eine freie multireligiöse Gesellschaft zu gewährleisten. Die den nicht-islamischen Untertanen im Moslemreich gewährten Sonderrechte (Kultfreiheit) und die ihnen auferlegten, oft erdrückenden Sonderverpflichtungen (höhere Steuern, Bekleidungsvorschriften, Berufsverbote) betrafen im arabischen Kalifenstaat immer Einzelpersonen. Sie hatten stets individuelle Gültigkeit und waren nicht als „Gruppenrechte“ konzipiert. Erst die osmanischen Sultane gewährten Kollektivrechte an regelrechte Religionsvölker, die von ihnen als millet bezeichnet wurden. Das waren immer Angehörige ein- und derselben Religion oder Konfession. Ursprünglich gab es das christlich-orthodoxe, das jüdische und das armenische Religionsvolk, zu dem auch die anderen orientalischen Christen gezählt waren. Heute sind es weniger islamische Teppichhändler als Gastarbeiter, Wirtschaftsflüchtlinge, echte und Pseudoasylanten, die schon bald mit dem Impuls einer Völkerwanderung ins gelobte Land Europa drängen. Aber auch diese unsere mitteleuropäischen, unsere um die schon 400.000 Schweizer Moslems, von denen etwa ein Zehntel schon volle Bürgerrechte genießen, sind dem verpflichtet. Wenn sie in ihren Moscheen nicht nur für die Aufrichtung einer Islamischen Republik in der Türkei, sondern auch schon für Etablierung einer solchen bei uns beten oder gar sammeln, sind das keine radikalen Auswüchse: sie tun einfach ihre Moslempflicht.

Dieses Gebot des Takfir setzt natürlich große Fragezeichen über die Möglichkeit, bei uns lebende, oft schon eingebürgerte Muslime zu assimilieren oder gar einen Europa-gerechten Euroislam zu entwickeln. Der gläubige Moslem darf sich nämlich nicht anpassen! Man kann diese Zielsetzung nicht einfach von der Religion des Islam lösen, trotz der Beteuerungen von islamischen Gelehrten im Westen, dass Bin Ladens Gottesbild, der im Namen Allahs Kampf und Vernichtung predigt, nicht dem Islam entspreche, dass vielmehr der Islam eine „Religion der Toleranz, des Friedens und der Nächstenliebe“ sei. Ganz wesentlich zum Islam gehört die Aufteilung der Welt in ein „Haus des Friedens“ (Dar as-Salam) und ein „Haus des Krieges“ (Dar al-Harb). Diese Überzeugungen gehen zurück auf Mohammed, der seinen Kampf mit der Aussicht für Märtyrer, besonderen Lohn von Allah zu empfangen, legitimierte (Sure 9,20-22). Der Islam will die Weltherrschaft (Sure 48,28). Nur dann wird der Wille Allahs für die Menschen erfüllt, durch Menschen, die seinen, im Koran geoffenbarten Willen, befolgen. Dies kann vollkommen nur in einem islamischen Staat geschehen, in dem die Scharia gilt. Von dieser islamischen Weltgesellschaft sagt der Koran, dass es die „beste aller Gemeinschaften“ sei. (Sure 3, 110).

Das erklärte, im Koran beschriebene Ziel des Islam ist nun, das „Haus des Krieges“ in ein „Haus des Islam“ zu verwandeln. Der Ayatollah16 Khomeini vom Iran beschrieb dieses Bemühen so:

„Der Heilige Krieg bedeutet die Eroberung der Territorien, die noch nicht vom Islam beherrscht werden.“

Noch einmal der Ayatollah:

„Die Juden, die Christen und die Materialisten verzerren die Wahrheiten des Islams – Allah möge sie erniedrigen! Der Westen ist nichts als ein Haufen von Diktaturen voller Unrecht. Wir müssen diese Unruhestifter mit eiserner Energie schlagen!“

Das besonders Traurige ist zur Zeit, dass positive Entwicklungen der islamischen Reformbewegung aus dem 19. und 20. Jahrhundert schon seit einigen Jahrzehnten wieder rückläufig geworden sind. Zu den Hauptbetroffenen der so genannten Re-Islamisierung zählen die islamischen Frauen und Mädchen. Heute kehren patriarchale Männerrechte und sogar die Steinigung von Frauen zurück. Gerade diese wäre ja nichts typisch Islamisches, sie ist so wie vieles andere aus dem jüdischen Gesetz in das islamische Schariatsrecht aufgenommen worden. Während aber die Juden diese brutale Tötungsart schon 1220 auf der rheinischen Rabbinersynode in Worms abgeschafft haben, geisterte das Steinigen weiter durch den Islam.

Seine Reformer, besonders ein Muhammad Abduh (1849-1905) in Ägypten, konnten dann allerdings durchsetzen, dass das Steinigen nur mehr symbolisch durch Werfen oder gar nur Auflegen einer Handvoll Kieselsteine auf den Kopf der so genannten Sünderin vollzogen wurde, um eben den Buchstaben des islamischen Gesetzes Rechnung zu tragen. Heute hingegen kennen wir die öffentlichen Steinigungen am Fußballplatz von Kabul während der Schreckensherrschaft der Taliban über Afghanistan, dasselbe aus Nigeria, wo wenigstens in zwei Fällen noch eine Berufung an den obersten weltlichen Gerichtshof das Leben dieser Frauen gerettet hat.

Wie vieles andere Unheil im heutigen Islam hängt auch die Renaissance des Steinigungs-Martertodes, bei dem die Frau bis zu den Achseln eingegraben wird und man ihr dann durch Steinwürfe langsam den Schädel zerschmettert, mit dem Aufstieg der Außenseitersekte der Saudis zu einem der bestimmenden Faktoren des Weltislam zusammen. Einer der zentralen Punkte, weshalb der Konfessions- und Staatsgründer Abd al-Wahhab (1703-1792) von den meisten Zeitgenossen abgelehnt wurde, war seine ganz radikale Steinigungspraxis. Auch das gängige islamische Recht verbietet das Steinigen einer durch Ehebruch schwangeren Frau bis nach ihrer Entbindung. Der Fanatiker Abd al-Wahhab hingegen ließ diese Frauen zusammen mit ihrer Leibesfrucht, also mit dem Kind im Bauch, steinigen. Wie das in Saudiarabien auch heute geübt wird.

Islamischer Terror im heutigen Sinn findet sich zum ersten Mal um das Jahr 1000. Doch hatte schon Mohammed jenen das Paradies versprochen, die um Allahs willen oder für seine Sache ihr Leben lassen. Bald gab es in den meisten islamischen Heeren den Heldentod suchende Einzelkämpfer oder ganze Einheiten. Die Motivation der heutigen Selbstmörderpiloten von New York und Washington, der „lebenden Bomben“ in Tel Aviv und Bagdad wurzelt genau in dieser religiösen Erwartung.

Es kamen dann im Islam zunächst sozialrevolutionäre Sektierer, die den Terrorkampf gegen eine selbst islamische, aber verweltlichte Unterdrückerobrigkeit aufnahmen. Es waren das die Chawaredsch, die „Hinausgehenden“. Sie begründeten ein neues, radikaleres und brutaleres Verständnis vom Heiligen Krieg, glaubten an das Recht auch die Kinder und Frauen ihrer Gegner zu töten, sie machten Attentate, listige Verstellung und Treulosigkeit zu wesentlichen Bestandteilen ihres Kampfes und in der Folge auch einer immer breiteren gesamtislamischen Mentalität.

Eine regelrechte Terrororganisation entstand aber erst im 12. Jahrhundert beim Widerstand gegen die christlichen Kreuzritter im Nahen Osten. Eine schiitische Splittergruppe aus Persien wuchs sich bald zu einem gefürchteten Netz von Meuchelmördern aus, dessen lange Hand übers Mittelmeer bis hinein ins Abendland zustieß. Ihre Bezeichnung „Haschaschin“, d. h.der sich mit Haschisch und anderen Drogen in Blutrausch hineinsteigernden, wurde als „Assassinen“ bald zum Namen für alle politischen Mörder. Bei ihrer gefürchteten Organisation finden sich erstmals im Islam die Züge einer weit verbreiteten Terroristen-Bruderschaft, wie sie jetzt für die Al-Qaida, auf Arabisch „Die Führung“, von Ussama Bin Laden typisch sind.

Für linientreue Muslime kann es keine demokratischen Mehrheitsentscheide und Regierungen geben. Jede politische Autorität ist allein göttlich legitimiert, gründet im Kalifat, der Nachfolge Mohammeds als politisch-religiöser Führer. Der Kalif ist eine Art Kaiser und Papst in Personalunion. Zwar gibt es derzeit keinen Kalifen und gehen die Bestrebungen zur Wiedererrichtung des Kalifats mehr in Richtung eines kollegialen Kalifatsrates als einer Einzelpersönlichkeit wie z.B. des Königs von Saudi-Arabien oder Jordanien. Dennoch wird auch im modernen islamischen Staat die Kalifatsgewalt absolutistisch durch einen Emir (regional) ausgeübt oder von Organisationen (Organisation der Islamischen Konferenz) in Anspruch genommen. In der ägyptischen Verfassung von 1972 oder jener des postsaddamitischen Iraks fungiert die Scharia als Verweserin der kalifalen Gewalt.

Einer Mitregierung der Bürgerinnen und Bürger sind durch das unabänderliche, umfassende Schariatsrecht enge Grenzen gesetzt. Wo es, wie in der Islamischen Republik Iran, ein Parlament gibt, handelt es sich dabei nur um eine beratende Versammlung, während alle Gewalt in Teheran beim kollektiven Organ des „Weisenrates“ aus den höchsten schiitischen Klerikern liegt. Die Experimente Gaddafis, in seiner libyschen eine möglichst direkte Demokratie nach schweizerischem Vorbild zu verwirklichen, dient nur zur Verschleierung seiner brutalen (z. B. im bekannten Fall der bulgarischen Krankenschwestern) Alleinherrschaft.

Nun gibt es im modernen Islam auch einige Stimmen, die für echte Demokratisierung laut geworden sind. So der osmanisch-kurdische Mystiker Said Nursi (1884-1960), den die moderne Türkei anfangs geehrt, dann aber umso mehr verfolgt hat. Nursi trat für Demokratie im europäisch-westlichen Sinn ein. Said Nursis Lehren sind in 14 Büchern, die etwa 6000 Seiten umfassen und die in ihrer Gesamtheit Risale-i Nur genannt werden, dargelegt. Er sieht die Notwendigkeit der Ämtertrennung bezüglich der religiösen und politischen Führerschaft und plädiert dafür. Nach ihm und seinem universalen Freiheitsverständnis ist und bleibt Religion Angelegenheit des individuellen Gewissens und somit Privatsache. (siehe z. B. sein Werk Münazarat, Said Nursis Ablehnung der Aufstände für einen islamischen Staat, seine Verurteilung islamistischer Parteien und vieles andere).

Auch im heutigen Islam gibt es ähnliche Gegenkräfte zum radikalen Islamismus saudi-arabischer Provenienz. Ihnen ist aber nur dann geholfen, wenn sich nicht-islamische Staatswesen und Gesellschaften ebenfalls der vorherrschenden Ausprägung des Islams als nach innen wie außen aggressiver Macht entgegenstellen. Wer vor dem Gewaltislam und seinen Forderungen kapituliert, ergreift damit auch in der innerislamischen Diskussion zugunsten der Unterdrücker Partei.

Die Vertreter der Moslems bei uns stellen alle diese Tatsachen unverfroren in Abrede. Daher auch ein paar Worte zur hohen Kunst der Verstellung und Täuschung von Andersgläubigen im Islam: Denen gegenüber wurde, was der Islam „Takija“ nennt, zur hohen Kunst entwickelt: Man darf – ja muss sogar – lügen, wenn es der 26 Ausbreitung des Islams dient ! So schreibt etwa der große islamische Rechtslehrer Abu Dschaafar al-Tabari (um 839-903) in seinem „Tafsir“:

„Wenn jemand genötigt ist, mit seiner Zunge vom Glauben abzufallen, um seinen Feinden zu entgehen, während er ihn in seinem Herzen bewahrt: Kein Tadel fällt auf ihn, denn Allah sieht nicht auf das, was sein Mund spricht, sondern auf das, was er in seinem Herzen wahrt!“

Wenn Muslimsprecher bei uns das Prinzip der Takija ableugnen, so handelt es sich gerade um eine praktische Anwendung dieser
Taktik!

Das im Moment heißeste Eisen in Zusammenhang mit der Ausbreitung des Islams in unserer Mitte ist seine Forderung nach dem Bau imposanter Moscheen mit Minaretten, während viele Kantone sogar christlichen Freikirchen die Errichtung von Gotteshäusern mit Kirchturm verbieten, weil dieser den Landeskirchen allein vorbehalten bleibt.

Laut Adolf Grohmann (1887-1977) sind Moschee und Minarett aus den arabischen Heerlagern zur Ausbreitung des islamischen Reiches entstanden. Kufa im heutigen Irak, die erste eigentliche „Hauptstadt“ des islamischen Reiches, entstand zunächst als derartiges Militärlager etwa im Jahre 638 christlicher Zeitrechnung, als dort 30.000 Kriegsveteranen angesiedelt wurden. Musterbeispiel dafür weiter die Moschee des Eroberers Ägyptens, Amr Ibn al-Az, in Alt-Kairo: Ein ummauerter viereckiger Platz mit Wachtürmen an den Ecken.

Ihre Umwandlung zu „Gebetstürmen“ (d.h. für den Adhan, den „Ruf zum Gebet“) ist nach den Forschungen Grohmanns erst Jahre nach Mohammed im eroberten Syrien unter dem Eindruck der christlichen Styliten (Säulensteher, Säulenheilige) erfolgt, die von Säulen zu gemeinsamem Gebet einluden.

Abgesehen von der Vorstufe der Wachtürme in den Lagermoscheen waren die ersten Moscheen dann christliche Kirchen, die in solche verwandelt wurden. Umgekehrt verbot das gleichzeitig kodifizierte islamische Religionsrecht der Scharia im Kalifenreich den christlichen Untertanen zweiter Klasse den Bau und Ausbau von Kirchen entweder völlig oder machte dafür fast unerfüllbare Auflagen. Diese Bestimmungen sind gerade heute wieder in Kraft, nicht nur in Saudi-Arabien, auch etwa in Ägypten. Damit stellt sich das völkerrechtliche Gegenseitigkeitsprinzip: Wie du mir, so ich dir. Sicher ist Religionsfreiheit als solche ein europäischer Wert, der auch ohne Gegenseitigkeit angewandt werden muss. In Detailfragen, wie gerade dem Bau von Minaretten, ist das Gegenseitigkeitsprinzip sehr wohl anwendbar. Das war zwischen Osmanischem Reich und sich als christlich verstehenden Staaten eine Jahrhunderte lang bewährte Praxis. Sie wurde im so genannten Kapitulationsrecht verankert, das neben der geistlichen Scharia und dem positiven Staatsrecht „Kanun“ die dritte Hauptkategorie des osmanischen Rechtes darstellt.

Vom französischen König Franz I. bis zum Sommer 1914, als diese „Kapitulationen“ aufgehoben wurden, war die gegenseitige Sicherung der religiösen Freiheiten und Stätten auf islamischer und christlicher Seite ein Bereich hoher diplomatischer Kunst und Rechtsgelehrtheit. Es war sicher kein Zufall, dass die schrecklichen Massaker der nächsten zehn Jahre an armenischen, syrischen, griechischen, aber auch evangelischen Christen mit auch eine Folge der Abschaffung dieser Schutzbestimmungen waren. Von Seiten des Sultans kam das Kapitulationssystem umgekehrt, angesichts von bis zur österreichischen Annexion Bosniens 1878 kaum vorhandenen europäischen Muslimen, in erster Linie den sefardischen Juden in Ungarn, Wien und der Toscana zugute. Auch die Schweizer Bundesregierung wäre es ihren z. B. in Saudi-Arabien ihrer religiösen Freiheit beraubten Bürgerinnen und Bürgern schuldig, den Saudis und von ihnen kontrollierten Muslimorganisationen keine Pauschalfreiheiten für Moscheen und gerade Minarette bei uns einzuräumen.

Vom osmanischen Türkenreich wurden die Moscheen zu Hoheitszeichen, als „Territorialmarken“ umfunktioniert – eine Funktion, diese heute im geteilten Nachkriegsbosnien wieder übernommen haben. Der Halbmond an ihrer Spitze war schon seit Reichsgründer Sultan Osman um 1300 als Symbol der islamischen Weltherrschaft interpretiert worden. Ursprünglich hat es sich dabei um das Zeichen der altarabischen Mondgöttin Uzza gehandelt, das von Mohammed in seinen neuen Glauben übernommen worden war. Osman hingegen deutete nach einem Traumgesicht den Halbmond als Zeichen islamischer Weltherrschaft, dessen Spitzen die Erde umschliessen, bis sie ganz zusammenfallen. Wie das noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts der jungtürkische Dichter Ziya Gökalp (1876-1924) verkündet:

„Die Moscheen sind unsere Kasernen. Die Minarette sind unsere Bajonette. Und die Kuppeln sind unsere Helme.”

Der heutige türkische Ministerpräsident Erdogan zitiert gern dieses Gedicht. Man kann daher den Moschee- und speziell Minarettbau bei uns nicht einmal mit dem Kirchenbau in islamischen Staaten vergleichen: Es müssten dort von uns Kreuzritterburgen gebaut werden, damit der Vergleich mit den so ausgesprochen militant gesehenen Moscheen und Bajonett-Minaretten stimmt.

Von allem anderen abgesehen müssen Moschee und Minarett eine architektonische Einheit bilden. Allerdings bekommen Minaretts da und dort in der modernen islamischen Architektur eine neue Aufgabe: Wie oft schon Brücken an ihren hohen Pfeilern werden neue Moscheen an ihren vier Minaretts regelrecht „aufgehängt“. Diese tragen die ganze Last des Bauwerks.

Berühmtestes Beispiel die die König-Feisal.Moschee in der islamischen Hauptstadt Islamabad, finanziert wieder einmal von Saudi-Arabien, entworfen von dem türkischen Architekten Vedat Dalokay. Die eigentliche Moschee ist nicht als Kuppelbau, sondern dreieckig im Anklang an ein Beduinenzelt gestaltet. Was beweist, dass islamische Kultbauten auch bei uns angepasst werden könnten und nicht nach dem traditionellen Schema Kuppelbau plus Minarett aufgeführt werden müssten. Islamabad erinnert uns aber auch an die jüngsten Kämpfe an seiner Roten Moschee, die von radikalen Moslems als Festung für ihren Aufstand verwendet wurde. Diese Rückkehr zur frühislamisch-militärischen Rolle der Moschee steht nicht vereinzelt da: Seit dem Aufstand an der Großen Moschee von Mekka 1979 werden die baulichen Manifestationen islamischer Macht und Gewaltherrschaft immer öfter als Waffenlager und Kampfanlagen verwendet. Das kann auch bei uns noch blühen.

Nach alledem stellt sich uns natürlich – vom Moscheebau allein völlig abgesehen – unausweichlich die Frage, welche Konsequenzen daraus für die unter uns lebenden, ja an Zahl und Einfluss stürmisch wachsenden Muslime zu ziehen sind. (an die 20 Millionen, jetzt Bulgarien weitere Million, 74 Millionen islamische Türken stehen vor der Tür). Sollen wir sie christlich als monotheistische Glaubensgeschwister begrüssen oder müssen wir vor ihnen als Bürger und im Interesse unserer Heimat als einer fünften Kolonne islamischer Weltherrschaft auf der Hut sein?

Was können wir, jede und jeder uns, in dieser entscheidenden Stunde für die Zukunft des Evangeliums und Europas dazu beitragen, dass das Kreuz und nicht der Halbmond den Sieg erringen? Vor 150 Jahren stellte sich in Russland der Sozialrevolutionär Tschernischewsky diese Frage: Tschto delatj – Was tun? Damit leitete er von den langatmigen Erörterungen einiger weniger Theoretiker zu einer breiten Volksbewegung über.

Was bedeutet aber dieses „Was tun?“ angesichts des Islams für uns, heute 2009 und hier in der Schweiz? Es bedeutet offene Augen, nicht Blauäugigkeit dem Machtislam gegenüber – einer politischen Ideologie muss eben politisch, notfalls polizeilich und militärisch begegnet werden, tapfer und treu. Das sind wir auch den in der 36 islamischen Welt bedrängten Mitchristen schuldig. Andererseits gilt es, die religiöse Seite des Islams theologisch zu erschließen. Wenn christliche Kirchenväter wie ein Justinus Martyr und Klemens von Alexandria sogar im heidnischen Schrifttum des Altertums ein verstreutes Gotteswort zu entdecken wussten, so wird es erst recht möglich sein, diesen „Logos Spermatikos“ auch im Koran zu finden und zu heben. Ein Versuch, den schon kurz vor der Reformation ein Nikolaus von Kues unternommen hatte. Denn unsere einzige wahre und beständige Hoffnung in der Konfrontation wie der Begegnung mit dem Islam, hier in der Heimat und weltweit, ist Jesus Christus in unserer aller Mitte, auch inmitten der Musliminnen und Muslime, mögen sie ihn auch noch nicht erkannt haben oder ihn nicht wahrhaben wollen.

Es gibt nämlich all dem zum Trotz gibt es auch ganz andere Vertreter und Vertreterinnen des Islams. Rabia al-Adauwia z.B., die wohl berühmteste islamische Mystikerin, wurde um 713/14 in Basra geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte sie in ihrer Heimatstadt in ärmlichen Verhältnissen, schon als Kind wurde sie gestohlen und in die Sklaverei verkauft, wie das gerade jetzt im Irak wieder mit vielen Mädchen und Knaben geschieht. Schon damals bedeutete eine solche Kindersklaverei fast immer auch sexuellen Missbrauch. Die heranwachsende Rabia beschämte jedoch einen ihrer Herren durch Herzensreinheit und Frömmigkeit, bis er sie schließlich freiließ. Vielleicht hatte ihr diese Freiheit gerade eines ihrer ersten und schönsten Gebete gebracht:

„O Herr, die Sterne leuchten. Die Augen der Menschen fallen zu. Die Pforten der Königspaläste sind schon geschlossen. Jeder Liebende ist allein mit seiner Geliebten, und hier bin ich allein mit Dir. Mein Herr, wenn ich Dich aus Furcht vor der Hölle anbete, so verbrenne mich in ihr! Wenn ich Dich in der Hoffnung auf den Himmel anbete, so verschließe mir dein Paradies. Da ich Dich aber ganz um Deiner selbst willen anbete, so verberge mir Deine ewige Schönheit nicht!“

Uns begegnet da aus dem Mund von Rabia ein ganz anderer Islam, als wir ihn gerade heute wieder zu kennen glauben: Als eine Religion, die ihre Anhänger mit der Erwartung von recht sinnenfrohen Jenseitsfreuden zu jedem Opfer und sogar zum Selbstmord bereit macht. Der Glaube Rabias ist selbstlose Gottesliebe, die nach keiner Belohnung fragt und sich vor keiner Strafe fürchtet. Auch das ist Islam! Nichts anderes will das Wort „Islam“ ursprünglich und eigentlich aussagen: nämlich Hingabe an Gott, Ergebung in Gott.

Und ebenso, wie es heute eine der dringlichsten Aufgaben für Politiker, Polizei und Militärs sein muss, den politischen Gewaltislam zurückzuweisen, ist es unsere Christenpflicht, auch in der so verzerrten Botschaft Mohammeds den ausgesäten Samen des Göttlichen Wortes zu entdecken, zu heben und zu seiner Erfüllung in Jesus Christus hinzuführen.

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58 KOMMENTARE

  1. So waht? Ja und?????

    ist es unsere Christenpflicht, auch in der so verzerrten Botschaft Mohammeds den ausgesäten Samen des Göttlichen Wortes zu entdecken.

    So – ist es?????

  2. Und ebenso, wie es heute eine der dringlichsten Aufgaben für Politiker, Polizei und Militärs sein muss, den politischen Gewaltislam zurückzuweisen, ist es unsere Christenpflicht, auch in der so verzerrten Botschaft Mohammeds den ausgesäten Samen des Göttlichen Wortes zu entdecken, zu heben und zu seiner Erfüllung in Jesus Christus hinzuführen.

    Was soll das heißen ???

    Für mich ist das eine versteckte Aufforderung, alle Moslems zu christianisieren / missionieren
    (…in der so verzerrten Botschaft Mohammeds(=Islam) den ausgesäten Samen des Göttlichen Wortes zu entdecken… (= Christentum einpflanzen))
    und damit den Islam auszurotten – und zwar mit allen Mitteln (…Politiker, Polizei und Militärs… )

  3. Und auch heute gibt es einen militanten Gospel-Song „Gott ist eine Streitaxt“.

    Klingt gut! Leider konnte ich den Text von „God is a Battle-Axe“ im Internet nicht finden.

  4. Der Islam hat die Wahrheit, und die setzt er mit allen Mitteln durch. Dem hat man sich zu unterwerfen.

    Oder wie es ein Iraner auf Twitter sagt:

    summary of Khamenyi’s speech is:
    „as your God we say the election was good and for your own sake you should accept it.“

  5. Die Auseinandersetzung mit dem Islam ist ein Kampf der Kulturen dessen Ausgang längst noch nicht festliegt ! Nicht immer gewinnte der Inteligentere ! Oft auch der der Brutaler und Menschenverachtender ist !
    der Koran fordert zur Gewaltsammen Unterwerfung der welt auf ! Viele bei uns wollen das nicht hören obwohl die Moslems das immer wieder Deutlich sagen und es nicht verschleiern !
    Allein die Fatwas sind uns völlig Fremd !
    Diese Kulur kann wiklich nur verstehen wer als Moslem Geboren wurde und abgeschworen hat ! Wir haben solche wissenden ! Sie Mahnen ! Aber keiner will auf sie hören!
    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch

  6. Der Islam hat nur kurz innegehalten.

    Inzwischen ist man vom direkten Krieg, zur Infiltration übergegangen und zum asymetrischen Krieg.

    Die feindliche Ideologie des Islam wird sich nie ändern.

    Der Wüsten-Islam gehört vor die Tür Europas gekehrt. Es gibt nach Auslegung des Ur-Koran keinen friedlichen Islam.

  7. Nun Denker, das sagt er damit. Hat er unrecht? Nur weil es aus dem Mund eines Kirchenvertreters kommt, die wir sonst so für ihre Anbiederung kritisieren?
    Der Islam IST eine falsche Lehre, so wie wahrscheinlich alle Offenbarungsreligionen. Das Christentum ist immerhin die friedlichere falsche Offenbarungsreligion. Noch friedlicher sind nur die Bahai. Im übrigen sind auch die Bahai in Deutschland anerkannt als POST-islamische Religion.

    Der Islam macht Terror. Immer und überall. Die Anhänger des Islam bleiben dumm und gewalttätig, da ihre Religion keinen anderen Inhalt hat als tue A,B,C und töte D,E und F.

    Daraus erwächst auch in 20000 Jahren keine Weisheit. Der Islam ist die dümmste Religion von allen. In diesem Satz steckt mehr Wahrheit als im Koran.

  8. der Katholische Pfarre Gerd Rüsing von der Hippolytus Gemeinde hetzt am vergangenem Samstag auf Schloss Horst gegen die Anhänger von Pro-NRW,das erinnert doch sehr an die Polit-Pfarrer des 3.Reiches

  9. @ #8 Totentanz (17. Jun 2009 10:46)

    das sagt er damit. Hat er unrecht?

    Nein – damit hat er recht! Und meine volle Unterstützung!

    Ich wollte nur explizit darauf hinweisen; für alle, denen diese Bedeutung beim ersten Lesen nicht aufgefallen ist.

    Er hat es verborgen formuliert – aus Angst um seine Reputation ??

  10. Im Anlesetext, der wohl nicht auf das Konto des fachlich hochqualifizierten Kollegen Gstrein geht, findet sich ein sachlicher Fehler. Es ist schlichtweg falsch, dass der Mahdi-Aufstand im Westen erst 1892 durch die Berichte eines Missionars in der Weltöffentlichkeit wahrgenommen wurde.

    Der Aufstand, vor allem das Ende Gordon Paschas, einer Ikone des British Empire, 1885 in Khartoum und das dramatische Scheitern der Entsatz-Expedition erzeugte ein dröhnendes Echo in der gesamten Weltpresse und erschütterte das Selbstvertrauen der britischen Kolonialpolitik nachhaltig !!

  11. Sicher waren die Christen nicht nur Engels und sie haben getötet und gekämpft, aber wir haben auch daraus gelernt und es ist eine friedliche Religion geworden. Der Islam hingegen lebt weiter im Mittelalter und nach dem Koran, der die Muslime beauftragt, die Ungläubigen zu missionieren. Und so knicken unsere Politiker vor dieser irren Ideologie immmer mehr ein. Die Islamkonferenz von Schäuble ist nur ein Beispiel hierfür:
    Islamkonferenz berät über Sportunterricht

  12. „Auch wir Christen sind nicht frei von blutrünstigen Verirrungen…

    Immerhin gibt er das zu.

    „…ist es unsere Christenpflicht, auch in der so verzerrten Botschaft Mohammeds den ausgesäten Samen des Göttlichen Wortes zu entdecken, zu heben und zu seiner Erfüllung in Jesus Christus hinzuführen…

    Ja, ja… Das heißt genau NULL Toleranz, NULL Aufklärung, man hat die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet, egal wie absurd…

    Fanatismus und Faschismus pur!

    #4 Israel_Hands:

    „Und auch heute gibt es einen militanten Gospel-Song „Gott ist eine Streitaxt“.

    Klingt gut!

    Muslime finden das auch, nur sagen die halt „Allah“.

    Ohne Christentum und Islam ginge es der Menscheit besser. Religion ist ein Übel, sie ist eine Geißel.

  13. Wie bitte in unserer vernetzten welt bleiben Todesdrohungen verborgen? Na klar die werden sogar ignoriert.

    Zur Zeit gibt´s eine Berichterstattung über die wahl und die Demos im Iran mit allen Details. Auf allen TV-Kanälen und in allen Printmedien.

    Wenn man in Deutschland nur einen Bruchteil vom Verhalten, politischer Agitation und strafbaren Handlungen unserer geliebten Mohamedaner berichten würde um das Volk aufzuklären wäre das Leben leichter und der Dumme Deutsche Michel wüsse entgültig wo er bei der Wahl sein Kreuz zu machen hätte…

  14. #3 Denker:

    …“und damit den Islam auszurotten – und zwar mit allen Mitteln (…Politiker, Polizei und Militärs… )“

    Das ist dann die christliche „Nächstenliebe“.

    Solche Ausrottungsaktionen hatten wir ja schon mal, allerdings gegen Juden gerichtet.

    Dieser „Dr. Heinz Gstrein“ zeigt ja wenigstens recht offen, wes Geistes Kind er ist.
    Solche religiösen Fanatiker liebe ich ganz besonders…

  15. #5 FreeSpeech:

    „Der Islam hat die Wahrheit, und die setzt er mit allen Mitteln durch. Dem hat man sich zu unterwerfen.

    Das liegt im Wesen des Monotheismus.

    Du brauchst ja nur diesen “Dr. Heinz Gstrein” zu lesen, dann bekommst du ein identisches Resultat:

    „Das Christentum hat die Wahrheit, und die setzt es mit allen Mitteln durch. Dem hat man sich zu unterwerfen.“

    Und genau das heißt dann nicht „Islamisierung“, sondern Christianisierung. Beide gab und gibt es und beides waren und sind brutalste Akte gegen jegliche Freiheit des Geistes.

  16. “Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah…“

    „Die“ haben wir hier – und genau „Die“ sollten und müssen wir loswerden wenn wir demokratisch bleiben wollen. Wie Wilders sagt es ist nicht
    halb neun es ist demographisch fünf vor zwölf
    für Europas christliche Demokratien. Ohne eine Rücksiedlung Scharia und gewaltbereiter islamischer Massen ,wird Europa nach und nach
    Islamisch werden.
    Die Bevölkerung muss durch Medien und Politik
    aus dem Tiefschlaf erweckt werden ,wenn nicht
    europäische Kultur und Demokratie von islamischer Scharia und Korruption verdrängt werden sollen.Politikter wie Schäuble und auch die eher an zwanzig Jahre jüngeren Frauen interesierten Seehofer und Müntefering sind überforderte Mitverursacher statt verantwortlich denkende christliche Demokraten .

  17. Bundesinnenminister Schäuble rief zur Fortsetzung der Islamkonferenz in der kommenden Legislaturperiode auf. Die Arbeit sei noch nicht erledigt. Jedoch würden die Muslime dann wohl durch weitere Vertreter repräsentiert. Die Zusammensetzung der Konferenz war immer wieder als willkürlich kritisiert worden. Ziel sei die

    „Gleichberechtigung des Islam in Deutschland“,

    sagte Schäuble.

    … ein Wahnsinniger !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.sueddeutsche.de/K5h38L/2931541/Islamkonferenz-beraet-ueber-Sportunterricht.html

  18. Ein wunderbar informativer Text. Was er über die Gegenseitigkeit bei Moschee/Kirchenbauten sagt, müssten diejenigen weiter ausarbeiten und juristisch vertiefen, die gegen Moscheebauten protestieren. Endlich mal ein Argument, das einigermaßen ernst genommen werden kann.

  19. Rechtspopulist, man kann weder dem Christentum noch dem Islam oder sonst jemandem vorwerfen, dass er von der Wahrheit seiner Lehre überzeugt ist und andere (ausschließlich mit der Kraft seiner Argumente) überzeugen will.

  20. #19 Ehrensache

    Du hast recht, Schäuble ist wirklich wahnsinnig geworden. Oder konvertiert?

  21. @ #17 Rechtspopulist (17. Jun 2009 11:05)

    Lieber Atheist in christlicher Gesellschaft,

    als Atheist in muslimischer Gesellschaft !!

    ____________

    Solche Ausrottungsaktionen hatten wir ja schon mal, allerdings gegen Juden gerichtet.

    Übrigens: ich glaube du hast da etwas falsch interpretiert:

    Nicht die Ausrottung von Menschen ist hier angesprochen, sondern die Ausrottung einer Ideologie (Islam)!!

    Es ist wohl so zu interpretieren, daß z.B. Polizei/Militär sowohl Missionare als auch Missionierte beschützt
    und ehrlich gesagt: das ist auch notwendig, wenn man muslimische Nachbarn hat!

  22. Hervorragender Vortrag.

    Für alle Islamkritiker im süddeutschen Raum: Heute abend gibt es eine Veranstaltung in Stuttgart, auf der noch mehr über die Verhältnisse im Sudan und islamische Christenverfolgungen zu hören und zu sehen sein wird:

    Heute, Mittwoch, CSI-Veranstaltung
    um 19:30 im Haus der Wirtschaft Willy-Bleicher-Straße 19, Stuttgart

    „Die Zukunft der Religionsfreiheit in Europa“

    Fachvorträge und Podiumsdiskussion mit:

    Raif Toma: Christen im Mittleren Osten

    Marianne Brückl: Kloster Mor Gabriel, aktuelle Situation der Christen in der Türkei

    Ingrid Seigis: Situation von Christen im Irak und Sudan

    Anmeldung per email unter:
    thomas.gross@csi-de.de

  23. Toller Text..
    Nur schade, dass der Begriff Atheismus immer mit dem Sozialismus gleichgesetzt wird!

    Die Kirche hat diese beiden Begriffe geschickt zusammengeschweisst.

    Ich wiederhole mich gerne noch mal!
    Ideologie = Glauben = totalitär = Retro
    Atheismus = Wissenschaft = offen = Fortschritt

    Nicht per Zufall ist der Atheismus der gefürchtester Feind aller Religionen. Den mit Wissen kann man besser argumentieren als mit Glauben!

  24. @ #26 Vernunft (17. Jun 2009 11:31)

    Ich wiederhole mich gerne noch mal!
    Ideologie = Glauben = totalitär = Retro
    Atheismus = Wissenschaft = offen = Fortschritt

    DIESE Behauptung ist grotesk falsch.

    Die größten Wissenschaftler waren KEINE Atheisten (-> Einstein?)

    Schade, dass der Begriff Wissenschaft immer als Gegenteil von Glauben definiert wird!

    philosophische Grundfrage:

    Glaubst du, daß die Formel E=mc^2 richtig ist?
    Oder weißt du es?

  25. @ #26 Vernunft (17. Jun 2009 11:31)

    Nicht per Zufall ist der Atheismus der gefürchtester Feind aller Religionen.

    Falsch! Der Atheismus wird ja erst durch die Existenz von Religion definiert !!!
    Ohne Religion gibts auch keinen Atheismus!

    Den mit Wissen kann man besser argumentieren als mit Glauben!

    Dies gilt nicht immer! Und schon gar nicht auf dem Gebiet der Theologie!

  26. Die friedlichsten und besten Menschen waren und sind diejenigen die Religion als Privatsache ansehen.

    Somit mit sich im Reinen sind, dadurch den Wahrheiten nahe,ein Fels also auf den gut zu bauen ist.

    Gruß

  27. Man kann zu dem Artikel stehen wie man will, in einem hat er m.E. Unrecht.
    Eine Mischung von Wahrheit und Lüge, wie es z.B. der Islam ist, kann man nicht entschärfen, indem man nur die Wahrheit herauspickt.
    Richtig ist, dass sie bekämpft werden muss – über das wie ist dabei noch nichts gesagt.
    a) Man kann geduldig zuwarten, bis der Islam immer mehr Mord und Terror verbreitet und bis sich dann ein Bürgerkrieg entwickelt.
    Diese Variante ist gängige Praxis in Westeuropa.
    b) Man kann durch Repressionen des Islam seiner Ausbreitung entgegentreten.
    Das würde vermutlich weniger Opfer kosten.

    Wer eine angeborene Allergie gegen alles Religiöse (sprich Christliche) hat, wie „Denker“ und „Rechtspopulisten“, wird natürlich mit dem einsetzenden Beißreflex auf Variante b reagieren.
    Als ob man die Wahl zwischen Atheismus und Religion habe.

    Aber gerade diese Verwerfung der eigenen Wurzeln und Identität wird Europa seine Identität kosten und uns unsere Heimat.

    Bakterien rufen zwar vordergründig eine Krankheit hervorrufen, aber ein gesunder Organismus wehrt sie normalerweise ab.
    Das ist kein Rassismus gegenüber den Erregern.
    So auch hier: das Übel ist nur vordergründig der Islam.
    Tiefere Ursache ist der Verlust der Abwehr, wie sie sich im Verlust der Wurzeln der europäischen Kultur, sprich der jüdisch-christlichen Identität äußert.
    Dieser Prozess begann nicht erst 1968, auch die 33-iger waren schon Ausdruck dafür.
    Und heutige Protagonisten sind fast alle „modernen“ Geistesströmungen einschließlich Humanismus, Sozialismus, Atheismus usw.

    So what?

    Die Dingen nehmen ihren Lauf.

  28. @ #30 M.Thatcher (17. Jun 2009 11:56)

    Nett geschrieben – aber ich bin Christ und Realist.

    Wissenschaft und Glaube sind zwei unabhängige Themengebiete.
    Man sollte nicht mit der Sprache des Einen versuchen, das Andere beschreiben oder zu definieren.

    Man kann doch beides haben!
    Wo ist das Problem?

    Der Islam hingegen ist keines von beiden: er ist weder Glaube noch Wissenschaft!

  29. #30 M.Thatcher

    Hoffentlich versteht Rechtspopulist deine Worte.
    Das Beispiel ,Bakterien /Organismus ist perfekt. Die Lösung der europäischen Probleme
    mit dem Islam kann nur in der Rückbesinnung auf die christlichen Werte liegen. Atheismus
    Agnostiker, 68iger ,33iger bereiteten dem Islam den Boden auf dem er jetzt säät.

    Wie kann man denn sehenden Auges die Menschen ins Unglück laufen lassen?

  30. Man „ziehe sich das mal rein“ : Bis kurz vor dem 20 Jahrhundert haben Muslime Sklaven genommen. Dabei spielt es keine Rolle, das die Sklaven offenbar, wie man an diesem Bericht sieht, die Freiheit irgendwie wiedererlangen konnten, sondern, dass sie das überhaupt taten.

  31. @ #31 Denker

    Willkommen im Club (Zeile 1).
    Ich sehen keine Gegensätze zwischen Glaube und Wissen. (jüdisch-christlicher) Glaube sollte sich auf Wissen (historisch, naturwissenschaftl. usw.) gründen, sonst ist es Aberglauben. Apologetik heisst das Rezept. Glaube in diesem Sinne ist nicht Gegensatz von Wissen, sondern Basis von Wissen. Jede sog. Wissenschaft beruht auf Axiomen, die sie glaubt (glauben muss). Der Gegensatz ist konstruiert, meisten von Atheisten, um die vermeintl. „wissenschaftliche“ Überlegenheit des Atheismus zu begründen. Dabei wissen sie offenbar selber nicht, an was sie glauben.

  32. In Deutschland herrscht Glaubens- und auch Nichtglaubensfreiheit. Wenn sich alle, die vom aggressiven Vordringen des Islams bedroht sind nicht zusammenraufen – das gilt auch für die sich hier verbal die Köpfe blutig schlagenden Kommentatoren – ist bald Ende der o.g. Freiheiten. So banal ist es, also lasst uns die Kräfte bündeln, statt uns gegenseitig zu bekämpfen!

  33. Jahrelang sagte die Wissenschaft, der Apendix sei ein Überbleibsel der Evolution und völlig entbehrlich.
    Also raus damit.
    Heute weiß man, dass der Apendix ein Rückzugsraum für die notwendigen Darmbakterien ist, welche sonst bei einem Durchfall mit herausgespühlt werden.
    Ergo, VOR diesem Wissen wurden die Jenigen verlacht, welche an der These der Evolutionisten Zweifel hegten und dem Wurmfortsatz eine Bedeutung beimaßen.

    In Gegenden wo die Hygiene nicht so ausgeprägt ist wie bei uns im Westen, also die „Durchfallquote :-))“ höher ist, bekommen Menschen auf Grund des Fehlens des Apendix öfter Gesundheitsprobleme.

  34. Auf der „Welt“ treiben sich im Beitrag Jemen
    Geistliche verurteilen Mord an Ausländerinnen
    einen menge Mohammedaner im Kommentarbereich herum.
    Interessant der hier, nachdem letztens die Rede davon war, dass wir nach der Übernahme Deutschlands durch die M.s Ostdeutschland behalten dürfen:

    17.06.2009,
    09:36 Uhr
    Dr.-Ing. Karl-Heinz Öztürk sagt:
    Ich als seit 40 Jahren in Deutschland lebender Türke reise zwar beruflich alleine in die neuen Bundesländer, würde dieses jedoch NIEMALS mit meiner Familie, sprich mit meiner Frau und meinen beiden Kindern tun, weil in Ostdeutschland die öffentliche und gesellschaftliche Akzeptanz und Duldung von gewaltbereiten Neonazis sehr hoch ist. Ich zahle mit verbitterung seit 18 Jahren meine Solidaritätsbeiträge und meide dieses No Go Area. So handhaben es nahezu alle uns bekannten türkischen Familien und das aus sehr gutem Grund! …

  35. #14 Rechtspopulist, es wär schön wenn du mal mit deinem Christenbashing aufhören würdest. Angenommen du bist atheist, so ist auch das eine Religion.

    Ausserdem ist Religion die Grundlage unseres Zusammenlebens und ein Grossteil der Gesetze bauen darauf auf. Zumindest was die 10 Gebote des AT betrifft.

  36. Wie schon richtig erwähnt, wir haben hier Religionsfreiheit.

    Da es augenscheinlich aber der Fall ist, das viele Islamangehörige diese Freiheiten nicht anerkennen, sollte man es ihnen endlich einmal unmißverständlich klarlegen.

    Gruß

  37. Ich bezweifle die Existenz eines Gottes. Aber man muss zur Kenntnis nehmen, dass viele Zeitgenossen ohne eine religiöse Begleitung nicht leben wollen. Auch hilft es vielen Menschen, wenn sie sich bei der Beachtung moralischer Normen von einer höheren Instanz scharf beobachtet fühlen.
    Aber was für ein Unterschied zwischen dem gegenwärtigen Christentum und einem archaischen Islam. Das Christentum hat sich doch weitgehend mit der Aufklärung arrangiert und ist heute tolerant gegenüber abweichenden Anschauungen. Vielfach werden die heiligen Schiften nur noch hermeneutisch verstanden und Gott als ein anderes Wort für „das Gute“.
    Der Islam beharrt noch immer auf wörtliche Auslegung der Gottessätze. Er weist Frauen und den Angehörigen anderer monotheistischer Religionen einen Status als Untermensch zu. Und er verlängt den Tod für Glaubenslose und Islamabtrünnige.
    Mit Christen kann ich über Gott bei einem Glas Wein am Kamin trefflich streiten.
    Gegenüber Moslems muss man sich im äußersten Fall mit einem Karabiner verteidigen.

  38. Der SPIEGEL lobt das Arabische und lügt dabei ein wenig:

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,628655,00.html

    Safran, öffne dich!

    Von Bastian Sick

    Sofa, Matratze, Kaffee und Zucker – ohne das Arabische wäre die deutsche Gemütlichkeit nur halb so gemütlich. Auch im Gewürzregal sähe es ziemlich trostlos aus. Ohne das Arabische hätten wir nicht mal Alkohol! Und keine Null. Und schon gar nicht alle Tassen im Schrank!

    Hier nun die Lüge:

    Mein ehemaliger Deutschlehrer schenkte mir zur Vorbereitung meiner Reise ein aufschlussreiches Büchlein mit dem Titel „Von Algebra bis Zucker – Arabische Wörter im Deutschen“. Dass das Wort Algebra arabischen Ursprungs ist, fand ich nicht verwunderlich, schließlich gehen doch unsere Zahlen auf arabische Ziffern zurück. Wie übrigens das Wort Ziffer selbst, auch das ist arabischen Ursprungs. Das arabische Wort sifr bedeutet „Null“. Erstaunlicher war für mich hingegen die Tatsache, dass etwas so Alltägliches wie Zucker über das Arabische in unseren Kulturraum gerieselt sein soll. Tatsächlich haben die Araber die Technik der Zuckergewinnung aus Zuckerrohr von den Persern übernommen, die es ihrerseits von den Indern abgeguckt hatten. So gelangte das indische Wort sakkhara über das Arabische, wo es zu sukkar wurde, nach Europa, wo es schließlich zu zucchero, sucre, sugar und Zucker verarbeitet wurde.

    Nicht nur der Zucker kam aus Indien, auch die Zahlen, die im Arabischen übrigens „indische Zahlen“ genannt werden. Dass das indische Wort Sakkhara so ähnlich klingt wie Zucker liegt nicht an den Arabern sondern daran, dass die indischen Sprachen mit unserer verwandt sind, immerhin gibt es die indogermanische Sprachfamilie aber keine Arabogermanische.

    Naja, es gibt intelligente Journalisten beim Spiegel wie Jan Fleischauer und es gibt Bastian Sick…

  39. @ #29 Denker (17. Jun 2009 11:39)

    LOL…

    So viel quatsch auf einmal!
    Theologie ist KEINE Wissenschaft!
    Einstein war Jude!
    Bravo… Lieber schweigen als so viel brabbeln!

  40. #1 pinetop (17. Jun 2009 14:51) Ich bezweifle die Existenz eines Gottes.

    Sehen Sie, genau das macht den Unterschied zwischen Christentum und dem Islam aus.

    Sie dürfen zweifeln so viel Sie wollen. Kein Christ bringt Sie deswegen um. (Anders im Islam.) Im Gegenteil, wenn mir jemand aufrichtig sagt so wie Sie, ich bezweifel dass es einen Gott gibt, mit dem stehe ich trotz dem ich an die Existenz Gottes glaube Seit an Seit im Widerstand gegen die antichristliche Lehre des Islam.

    Wer weiß, vielleicht kommen ja auch Zweifler an die Grenze, wo sie einen Schöpfergott erkennen?

    Aber, gezwungen wird im Christentum Niemand dazu.

  41. #2 Eurabier (17. Jun 2009 14:54)

    „“Nicht nur der Zucker kam aus Indien, auch die Zahlen, die im Arabischen übrigens “indische Zahlen” genannt werden.““

    Das wußte ich auch noch nicht.

    Danke für die Info.

    In der Regel heißt es, dass der „Sukkar“ aus Arabien kommt.

  42. @ #3 Vernunft (17. Jun 2009 15:01)

    Du kannst es nicht lassen – deine Toleranz gegenüber anderen Auffassungen ist augenscheinlich nicht besonders groß.

    Meine Argumente hast du nicht widerlegt – was ist jetzt mit deiner „wissenschaftlichen“ Argumentation? Ich warte ……

    .
    Und richtig erkannt: Einstein war Jude; aber ist das Judentum etwa keine Religion?
    Oder war Einstein aus deiner Sicht kein Wissenschaftler?

    .
    Ich warte auf Argumente …..

  43. @ Vernunft, Denker

    Zuerst stellt sich die Frage was Wissenschaft ist. Wissenschaft produziert Aussagen über die Sachverhalte und zwar in einer Weise, die es möglich machen, diese Aussagen z. B. durch Experimente oder Beobachtungen immer wieder zu bestätigen oder sie zu widerlegen. Nach einer Widerlegung sind neue Hypothesen notwendig. Physiker oder Biologen haben mit diesem Wissenschaftsverständnis keine Probleme. Mit dieser Forderung nach strenger Wissenschaftlichkeit haben Volkswirte und Soziologen ihre Probleme, da sie dabei auf die ideologische Verwertbarkeit ihrer Wissenschaft verzichten müssen. Gemäß diesem Wissenschaftsverständnis ist die Theologie keine Wissenschaft. Und Jura ist genau genommen auch keine Wissenschaft.

    Kann ein Wissenschaftler gläubig sein? In einem naiven Sinn wohl nicht. Gemäß der Zwei-Welten-Lehre des Kardinal Newman ist die Vereinbarkeit von Glauben und Wissenschaft scheinbar möglich. Handelt es sich nach seiner Meinung um zwei vollkommen unabhängige Gebiete, die sich nicht berühren und die keiner Verständigung bedürfen. So wird es sogar einem Astrophysiker möglich an eine irgendwie geartete Göttlichkeit zu glauben.
    Hierzu gibt es eine sinngemäße Aussage von Ludwig Marcuse (nicht Herbert): „Der strenge Naturwissenschaftler scheint in seiner Freizeit besonders empfänglich für Metaphysisches zu sein.“ Die Quelle ist mir im Moment entfallen.

  44. Viel Glück, Hanau:

    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hanau/?em_cnt=1799668&

    „Integration heißt nicht Entwurzelung oder gesichtslose Assimilation, aber die Parallelgesellschaft ist auch ein Thema!“. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) betonte zur Auftaktveranstaltung „Interkulturelle Zukunft in Hanau – Gemeinsam Vielfalt leben“ am Montagabend im Congress Park vor rund 250 Zuhörern weiter: „Wir fragen uns, wie wir unseren sozialen und kulturellen Frieden bewahren?“

    Das friedliche Miteinander in der Stadt sei keine Selbstverständlichkeit, sondern vielen Akteuren und Ehrenamtlichen zu verdanken. „Wer dauerhaft hier lebt, muss seine Herkunft nicht verleugnen – aber ich habe die Erwartung an ein Bekenntnis zu unserer Verfassung, zu unserem Grundgesetz.“
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    Sozialdezernent und Stadtrat Axel Weiss-Thiel (SPD) sagte, die hohe Zahl an Arbeitslosen und Schulabbrechern sowie die niedrige Zahl an Bildungsabschlüssen unter Migranten zeuge davon, „dass wir die Chancen nicht nutzen und den sozialen Frieden gefährden“. Bildung sei ein Integrationsfeld. Dazu brauche es viele Mitarbeiter, Multiplikatoren und Ehrenamtliche, am besten mit bikulturellem Hintergrund.

    „Wir brauchen gemeinsame Regeln und Wertvorstellungen, angelehnt an die freiheitlich-demokratische Grundordnung.“ Integration könne nicht verordnet werden, maßgebend sei die Bereitschaft der Zugewanderten, sich hier einzufügen. Andererseits seien Akzeptanz und Toleranz seitens der Deutschen notwendig. „Wir müssen lernen, dass es hier um mehr geht als nur um die Definition von Begriffen“, sagte der Stadtrat.

    Er erinnerte daran, dass an diesem Abend erste Schritte zu einem interkulturellen Netzwerk gemacht würden; dies sei ein Integrationsprozess, an dessen Ende ein „Integrationsatlas“ stehen soll. „Diesen Auftrag gaben uns die Stadtverordneten mit dem Beschluss vom 15. September 2008.“

    Die Stadt will einen eigenen „Hanauer Weg“ kreieren

    Gabriele Schaar-von Römer, Leiterin der neu gegründeten Abteilung Umwelt und zuständig für das operative Geschäft, betonte, die Stadt werde nicht die Rezepte anderer Kommunen imitieren, sondern einen „Hanauer Weg kreieren“. Sie wolle eine „Schatzsuche“ starten, denn es gebe bereits viele Aktivitäten in Stadtteilen, Schulen und Vereinen. „Die ganze Palette soll künftig im Internet dargestellt werden. Aber keine Angst, wir planen keinen großen Eintopf.“

    Nächste Treffen der Akteure folgen von Februar bis Mai 2010; das Netzwerk soll sich dann endgültig im Juli 2010 gründen.

  45. #18 Rechtspopulist

    Das Judentum ist antimissionarische. Informier dich mal besser. Von Grund aus wurde das Christentum friedlich verbreitet, wie in Europa, Arabien und teile Afrikas. Später hat man Gewalt zur Missionierung benutzt.

  46. Allerfeinstes, ausgewogenes Argumentationsfutter! Es ist ein Lichtblick, dass auch christliche Organisationen anfangen, ihr intellektuelles Potential zu nutzen, um sich der Herausforderung Islam zu stellen.

    Ich bin auch dabei meinen Freundes- und Bekanntenkreis zu „indoktrinieren“. Manchmal renne ich dabei offene Türen ein und manchmal treffe ich auf heftigen Widerspruch. Ich habe eingesehen, dass es keinen Sinn macht, meinen Bekannten mit Rechthaberei auf den Sack zu gehen. Es ist besser ihnen ab und zu einen excellenten Artikel zukommen zu lassen, über den sie sich dann eine eigene Meinung bilden können. Später sagen manche Danke, das habe ich auch noch nicht gewusst.

  47. #7 Andre (17. Jun 2009 10:46)
    #8 Toranaga (17. Jun 2009 10:46)

    Sie verwiesen in Ihrem Beitrag bzw. im „Nick“ auf eine Seite, auf der sich der Administrator Weckstube recht herzlich bedankt, dass man bei PI Links setzen kann:

    http://die-gruene-pest.com/showpost.php?p=44357&postcount=2

    […] Geht es noch PI ??? Was für ein saublödes Thema
    __________________
    Der Weckstube Blog

    Diese Ansicht des Administrators der von Ihnen durch Ihre häufigen Links empfohlenen Webseite hat aber sicher nichts mit der Seite selbst zu tun, oder?

    @ #13 Jomo (17. Jun 2009 10:56)

    Sie haben einen Link gesetzt:
    Islamkonferenz berät über Sportunterricht

    http://weckstube.com/deutschland/1424-islamkonferenz-beraet-ueber-sportunterricht.html

    der zu einer Weckstube führt. Das hat sicher ebenfalls nichts mit o.g. herzlichem Dank zu tun?

  48. Ich lebe nun schon 48 Jahre in OSTdeutschland und würde das immer wieder tun. Was mich hier am meisten ankotzt, ist die durchschnittlich hohe Armut trotz Arbeit. Fürwahr, mir ist bisher KEIN einziger gewaltbereiter Neonazi über´n Weg gelaufen.- Also: ab an die Ostseeküste!!!

  49. @ #9 pinetop (17. Jun 2009 16:36)

    Dem kann ich zustimmen –

    Wissenschaft produziert Aussagen über die Sachverhalte und zwar in einer Weise, die es möglich machen, diese Aussagen z. B. durch Experimente oder Beobachtungen immer wieder zu bestätigen oder sie zu widerlegen

    aber bedenke:
    demanch ist Mathematik AUCH KEINE Wissenschaft !!

    Mathematik basiert auf rein abstrakter geistiger Logik – mathematik hat eine Experimente oder Beobachtungen !!

    Daher fasst man diese „experimentlosen Leistungen“ unter dem Begriff „Geisteswissenschaft“ zusammen (im Gegensatz zur Naturwissenschaft)

    Geisteswissenschaft haben keine Experimente und sind also nicht durch die Wissenschaftsdefinition über Experimente und Beobachtungen gedeckt!

    Dazu zählen neben der Mathematik, die allgemeine Philosophie und die Theologie.

    Wenn jetzt einer kommt und von „mathematischen Gedankenexperimenten“ redet, dann muss er auch „theologische Gedankenexperimente“ anerkennen.

    Fazit:
    Mathematik hat keine Experimente und zählt daher nicht zu den Naturwissenschaften! Ebenso die Theologie oder Philosophie.

  50. Weiter:

    Falls jemand der Ansicht ist, daß die Natur mathematisch funktioniert, dann ist er auf einem Irrweg.

    Naturgesetze sind keinesfalls mathematisch korrekt: genau deshalb ist es ja so schwer, mit Hilfe der Mathematischen Sprache die Natur zu beschreiben.

    Das funktioniert nur in engen Grenzen und ist keinesfalls allumfassend.

    (Die Erkenntnis, daß die Natur nicht deterministisch ist, hat auch einen Einstein zur Verzweiflung gebracht: „Gott würfelt nicht!“)

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