Spiegel Online erzählt heute die rührende Geschichte des 22-jährigen Palästinensers Mohammed (Foto) aus Ramallah im Westjordanland, der ein so begeisterter Deutschlandfan ist – natürlich nur des Fußballs wegen und nicht etwa aus 60 Jahre zurückliegenden judenfeindlichen Motiven, selbstverständlich – dass er einen Deutschkurs nach dem anderen belegt, um später einmal in Deutschland studieren zu können.

Doch die bösen israelischen Behörden unterstützen die Deutschlandbegeisterung des armen fleißigen Palästinenserjungen zu wenig, so dass SpOn ihm aus dem Land der Mohammed-Träume zu Hilfe eilen kommt. Der 22-Jährige soll endlich aus dem „Gefängnis“ Palästinensergebiet ausbrechen und ins gelobte Deutschland auswandern dürfen.

Mohammed sitzt auf der Rückbank, im Taxi nach Ramallah, draußen ziehen die kahlen Berge des Westjordanlandes vorbei. Da hinten ist die Wüste, links die Straße runter geht es nach Jerusalem. Auf seinen Knien liegt ein Vokabelheft, für den Deutschunterricht im Goethe-Institut Ramallah. Mohammed, braune Augen, kurze dunkle Haare, lernt nicht nur Deutsch, er hat – und das ist nicht böse gemeint – einen Deutschland-Tick, der vor allem seinem Fußball-Tick geschuldet ist.

Seine Fußballbegeisterung ist auch der Grund, warum er angefangen hat, die Sprache zu lernen: „Ich wollte den deutschen Fernsehkommentar bei den Spielen der Nationalmannschaft endlich verstehen.“ Einen Moment tut Mohammed so, als wäre das, was er gerade gesagt hat, eine völlig einleuchtende Antwort. Dann lacht er und schiebt schnell hinterher: „Na ja, vielleicht nicht nur deshalb.“

Was Mohammed, der für die Israelis offensichtlich nicht viel übrig hat, an den Deutschen sonst noch so toll findet, wäre interessant zu erfahren.

Zwischen dem Haus seiner Familie in Abu Dis und der Innenstadt steht seit fast sechs Jahren eine acht Meter hohe Mauer, mit Stacheldraht und Wachen. In den Westen Jerusalems darf Mohammed nicht. Er ist Westbank-Bewohner: Palästinenser, jung, männlich. Keine Chance, dass die israelischen Behörden ihm eine Erlaubnis ausstellen, erst recht nicht für einen Sprachkurs.

Diese bösen Israelis aber auch. Was würde wohl geschehen, wenn ein jüdischer Bewohner Westjerusalems die Westbank betreten würde? Das wäre nicht nur überwacht, sondern unter Todesandrohung verboten. Das haben Sie in der Zeitung noch nie so gelesen? Logisch, Palästina ist schließlich Frieden.

Das war 2005, die zweite Intifada gerade ausgebrochen, die Lage im Land angespannt, die Grenzsoldaten waren gereizt. Und die Mauer, die Israel ums Westjordanland zog, machte Abu Dis Tag für Tag mehr zu einem Käfig. Deutsch lernen, vielleicht einmal nach Deutschland fahren – das ist für Mohammed auch der Traum davon, die verfahrene Situation hier oben auf den judäischen Bergen einmal vergessen zu können. …

Dass diese Berge so heißen, hat übrigens durchaus seinen Grund. Aber vielleicht ist Deutschland ja das bessere Palästina, wenn’s auf dem altisraelischen Gebiet nicht klappt, für Mohammed und seine Freunde.

Mohammed versuchte seine Freunde zu überreden, auch Deutsch zu lernen, aber das klappte nicht. Er musste warten, bis wieder ein Kurs voll wurde. Einen Monat, zwei, drei, am Ende ganze sieben.

In Deutschland war der arme Unterdrückte übrigens schon einmal vor einem Jahr in Bonn. Er traf andere junge Leute aus der ganzen Welt, die in den Kursen des Goethe-Instituts „herausragende Leistungen“ gezeigt hatten. Man könnte Mohammed als deutschen Nationalisten bezeichnen, aber es geht doch nur um Fußballbegeisterung und er ist ja Palästinenser, also ist alles in Ordnung.

(Spürnase: Ben K.)

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82 KOMMENTARE

  1. Ist doch klar:

    Die Zukunft des Islam liegt NICHT in Westjordan,
    sondern in Germanistan, dem gelobten Land, das Allah den gläubigen Muslimen geschenkt hat.

  2. Die deutschen Mädels werden sich freuen.

    Auch bei der gestrigen Multi-Kulti-Parade in Berlin wieder begeisterte Gesänge von Kindern (10-15 Jahre alt) unter Anleitung der Eltern.

    Heidi, Petra, Claudia, Erika und Christa.

    Sie warten sehnsüchtig und singen…

    „Oh Muhammad, oh Muhammad,
    so lieb, so schön,
    so lieb, so schön,
    ooooooooooooooooooh
    M u h a m m a d,

    mit Dir nur will ich geh´n.“

  3. Das ist aber ein Zufall, dass uns diese rührselige Schmonzette ausgerechnet direkt nach Pötterings Vorstoß Israel-in-die-EU serviert wird.

    Israel sitzt auf einer demographischen Bombe.Gaza hat eine Bevölkerungsdichte von 4.167 pro km². Vor einiger Zeit wurde hier thematisiert, dass Deutschland im internationalen Vergleich ein sehr dicht bevölkertes Land ist. Und das stimmt! Aber wir haben nur 230 Einwohner pro km². Auch Israel selber hat eine höhere Dichte (340 pro km²) und 20% davon sind Araber – schnell wachsend.

    Die islamischen Staaten sind nicht dazu zu bewegen, diese Leute aufzunehmen. Ermorden kann sie Israel auch nicht. Und wenn sie bleiben, bedeutet es das Ende Israels – dazu braucht es keine Mullahbombe. Nur ein paar Jahrzehnte Nichtstun.

    Und da ist die EU schon eine geeignete Deponie. Langsam begreife ich, warum wir schon die ganze Zeit mit Palästinenser-Sympathie-Propganda zugemüllt werden.

    Und dieser kitschige Bericht – der bereitet uns jetzt darauf vor, dass Gaza nach Mitteleuropa verlegt wird.

    Wer Israel liebt, darf nicht dagegen sein.

  4. Der bekommt den deutschen Pass noch nach Palästina zugeworfen wenn er so weiter macht.

    Wann werden deutsche Pässe endlich in die Türkei verschickt, als Postwurfsendung?

  5. Und vor drei Tagen gab’s die rührende Geschichte über einen Palästinenser, der schon im gelobten Land ist, in Amerika. Aber seit dem 11. September hat er’s schwer, weil seine Eltern ihm den schönen Vornamen „Jihad“ gegeben haben, was „angeblich“ Heiliger Krieg bedeutet:

    „In New York halten sie ihn für einen Terroristen und glauben, sein Name bedeute ,Heiliger Krieg’. Jihad Kifayeh, 17, ist Palästinenser und Amerikaner. Leicht hat er es nicht: Gegen Attacken mit Baseballschlägern muss er sich wehren und seine Eltern ernähren. Dabei will er einfach nur Apotheker werden. ,Mein Name ist Jihad. Alle denken, ich sei hinter ihnen her, ich sei ein Terrorist. Aber das ist überhaupt nicht meine Absicht und war es auch nie. Ich will niemanden verletzen und ich hoffe, dass mich auch niemand verletzen will.’

    Nach dem 11. September wurden viele Menschen abgestempelt. Meine Mutter – sie trägt das arabische Kopftuch, den Hijab – wurde wie eine Terroristin behandelt. Oft missverstehen die Leute meinen Vornamen, weil er angeblich ,Heiliger Krieg’ bedeutet. In Wirklichkeit bedeutet er ,Anstrengung für Gott’, und genau das tue ich. Ich bemühe mich im Leben um das Höchste. Ich versuche, meiner Mutter und meiner Familie zu helfen. Gleichzeitig versuche ich, das meiste aus mir rauszuholen: eine Ausbildung zu machen, die meinen Eltern verwehrt geblieben ist.“

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,609616,00.html

  6. Man sollte dem lieben Jungen nur rechtzeitig sagen, das er so wie auf dem Bild nicht in FFM auf die Straße darf ohne von der AntifaSA oder Südländern aufs Maul geschlagen zu bekommen.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  7. Ich glaube der Mann ist schon integrierter, als viele Ausländer/Migranten hier in D. Ihm pauschal antisemitismus vorzuwerfen ist umfair. Ich glaube ich würde ebenfalls nicht gerade uneingeschränkte Liebe für Israel empfinden, wenn ich in Palästina leben würde.

    Er kann bestimmt schon mehr Deutsch, als 50% der Türken z.B. hier in D. Da habe ich doch eine Idee^^ Alle unintegrierten nach Palästina abschieben und erst dann wieder zurück lassen, wenn sie Deutsch gelern haben 😀

  8. @ #7 Laurel (02. Jun 2009 12:25)

    Wann werden deutsche Pässe endlich in die Türkei verschickt, als Postwurfsendung?

    Wart nur ab was so alles nach der nächsten Bundestagswahl passiert!

    Kennst diese Bereicherung hier schon:?:

    Kulturbereicherung: das ist die Sprache der Zukunft (Beispiel: Hänsel und Gretel; zu neudeutsch Murat und Aische:)


    Murat und Aische gehen dursch Wald, auf Suche nach korrekte Feuerholz. Aische fragt Murat: „Hast Du Kettensäge, Murat?“
    Murat: „Normal! Hab isch in meine Tasche, oder was!?“
    Auf der Suche nach korrekte Baum, verirrten sie sisch krass in de Wald.
    Murat: „Ey scheissse, oder was!? Hast du konkrete Plan, wo wir sind, oder was!?“
    Aische: „Ne scheissse, aber isch riesche Dönerbude!“
    Murat: „Ja fääääätt!“
    Aische: „Normal, da vorn an den Ecke!“
    So fanden schliesslich dursch Aisches korrekte siebte Döner-Such-Sinn den Dönerbude. Sie Probierten von jede Döner.
    Plötzlich kamm voll den krasse Frau und fragt: „Was geht, warum beisst ihr in meine Haus?“
    Als Strafe sperrte den Hexe Murat in krass stabilen Kafig.
    Zu Aische sagte sie: „Du Frau, du kochen fur misch! und verkaufen die Döner an den Theke.“
    Murat wurde gemästet bis korrekt fett fur Essen.
    Doch ein Tag hatte Aische einen fixe Idee. Sie fragte:
    „Wie geht den mit den Dönerbrotofen?“
    Hexe: „Was geht? Bist du scheissse im Kopf, oderwas?“
    Aische: „Normal, isch hab kein Plan, zeigen mal, wie geht!“
    Hexe: „Machen das! Komm her und mach den Augen auf!“
    Aische: „Korrrreckt!“
    Den Hexe bückte sisch, um den Dönerofen anzuschmeissen.
    In den Augenblick Aische kickte mit korrekten Kick-Box-Kick in die fette Arrsch.
    Den Hexe sagte: „Aaaahhh, scheissse, was geht?
    Isch fall direkt in die Scheisendreck Ofen! Oder was!? Aaaahhh isch hab krasse Schmerzen!“
    Aische freute sisch und sagte: „Korrekt, den alte is konkret Tod!“
    Murat: „Ey Aische, krasse Idee!“
    Aische: „Normal! Oder was!?“
    Murat: „Lass misch aus die scheisss Käfig. Alder!“
    Aische: „Normal! Oder was!“

    http://siriux.net/docs/humor/haensel/

  9. Nicht jeder Palästinenser ist ein politisch motivierter Bombenleger. Es gibt auch tatsächlich Palästinenser, die statt Jihad auch banale Dinge wie Fußball im Kopf haben.

    Ich halte von der politischen Repräsentanten der Palästinenser nichts, ebensowenig von deren religiösem Fanatismus, aber man sollte einem 19-Jährigen nicht zum Vorwurf machen, dass der ein Fans unserer Nationalmannschaft ist.
    Den Bericht über diesen Jungen Mann halte ich offen gesagt für vollständig deplaziert.

  10. Mohammed versuchte seine Freunde zu überreden, auch Deutsch zu lernen, aber das klappte nicht. Er musste warten, bis wieder ein Kurs voll wurde. Einen Monat, zwei, drei, am Ende ganze sieben.

    Das ist der Unterschied. Dort musste er nur 7 Monate warten. Hier in Deutschland hätte derselbe Kurs auch nach vierzig Jahren noch keine Teilnehmer. Nach D. kommt nur die Elite, die so brillant ausgebildet ist um zu wissen, dass man Sozialhilfe auch ohne Deutschkenntnisse bekommt.

  11. Frauen sind Freiwild in Düren: Höchstwahrscheinlich Türken versuchen 17-jähriges Mädchen zu vergewaltigen –
    Eine junge Frau aus Düren musste sich in der Nacht zum Sonntag der Zudringlichkeiten eines noch nicht bekannten Tätertrios erwehren.Zusammen mit einer Freundin war die geschädigte 17-Jährige gegen Mitternacht zu Fuß unterwegs auf der Kölnstraße in Richtung Friedrich-Ebert-Platz.
    Mehr:
    http://fredalanmedforth.blogspot.com/

  12. “Ich wollte den deutschen Fernsehkommentar bei den Spielen der Nationalmannschaft endlich verstehen.”

    Was ist denn das für ein Schwachsinn???

    Jeder normale Mensch schaltet die Kommentare aus. So einen Blödsinn hört sich doch niemand freiwillig an.

    Ansonsten meinen Glückwunsch, dass man jetzt auch einen integrationswilligen Orientalen gefunden hat!

  13. Mal wieder ein PI-Artikel von der schlechten Sorte. Ich glaube, für einige hier kann man es als Araber nie richtig machen. Araber bleibt Araber, da kann sich der Herr aus dem Artikel noch so anstrengen. Hier wird doch so oft „Bildungsaggressivität“ und ein ernstes Interesse an Deutschland gefordert? Bitte sehr, hier haben wir so jemanden. Aber nein, stattdessen heißt es gleich, er werde als besserer Deutscher dargestellt und als sei er der größte Israelhasser auf Erden.

    Ich sage mal so: Jede Minute, die ein Araber mit dem Deutschbuch verbringt, ist eine Minute ohne Fundamentalismus.

  14. #17 MatthiasW (02. Jun 2009 12:52)

    “Ich wollte den deutschen Fernsehkommentar bei den Spielen der Nationalmannschaft endlich verstehen.”

    Was ist denn das für ein Schwachsinn??? . So einen Blödsinn hört sich doch niemand freiwillig an.

    Lass mich raten, Du hast Dich außerhalb der Schule nie groß für andere Sprachen interessiert. Sonst wüsstest Du, dass es oft banale Dinge sind, die das Interesse an einer Fremdsprache wecken.

  15. @ Arabtimes

    „Mit dem Büchlein in der Hand kommt man duch das ganze Land“, darf ich Sie so verstehen, Kommentator ?

    Und kaum das Büchlein zur Seite gelegt, darf die Fratze des Fundamentalismus und des Antisemitismus sich wieder zeigen?

    Nööööööööööööööööö, Kommentator,
    ich glaub´ Ihnen nicht.

    Ich pfeif mir lieber ein Liedchen…

    http://www.youtube.com/watch?v=c2VYPOFCAUE

  16. Aus der Überschrift wird auch umgekehrt ein Schuh: Wenn Deutschland weiter so den Bach runtergeht, sind wir Deutschen bald nur noch „bessere Palästinenser“…

  17. 1. Fremdsprachen lernen ist immer gut
    2. Deutsch zu lernen – ist auch immer gut
    3. Hoffentlich bleibt er trotzdem in Ballestina. Da kann er dann als germanophiler „Botschafter der Deutschen Sprache“ am Grimme-Institut (oder so) arbeiten.

  18. Was hat jetzt der 22 Jährige Palästinenser mit der Mauer oder radikalen Musels oder Juden zu tun?

    Anstatt sich darüber zu freuen, daß es Menschen jenseits unserer Grenzen gibt, die sich -aus welchem Grund auch immer- für Deutschland interessieren und unsere Sprache verbreiten, regt ihr euch auf.

    Nicht jeder Palästinenser ist ein Terrorist und nicht jeder Israeli will die Ausbreitung Israels um jeden Preis. Differenzieren tut gut; vor allem wenn es um Einzelfallbetrachtungen geht.

    http://www.blaulicht-blog.de

  19. ………ohne Gänsefüßchen und Fragezeichen hätte die Überschrift einen höheren Wirkungsgrad.

    Sagt einer der was davon versteht.
    ———————————————-

  20. #10 Naja87 (02. Jun 2009 12:36) Ich glaube der Mann ist schon integrierter, als viele Ausländer/Migranten hier in D. Ihm pauschal antisemitismus vorzuwerfen ist umfair. Ich glaube ich würde ebenfalls nicht gerade uneingeschränkte Liebe für Israel empfinden, wenn ich in Palästina leben würde.

    ________________________________________

    und wie würdest du denken, wenn du Israeli wärest, und bei JEDER Busfahrt, JEDER Ansammlung dieser Menschen, jeder freifahrende Bagger, die in Israel sich frei bewegen können, befürchten müßtest, daß es lebende Bomben sind ?

    Warst du schon einmal in Israel ? Zur Zeit geht es wieder in Judäa und Samaria ab, Machtkämpfe, brennende Häuser, Tote, Bruder gegen Bruder………nur steht davon nichts in den Medien……..

    Samaria und Judäa gehören zum isaelischen Kernland, gewußt ? Natürlich nicht……..ihr versteht diese Araber eben besser als die Israelis, sind sie doch mentalitätsmässig der europäischen Denkweise angepasst oder ?

    2. Juni 2009, 06:29,

    Palästinenser-Regierung braucht dringend Geld
    1,5 Milliarden Dollar für das laufende Jahr nötig

    Die vom Westen unterstützte Palästinenser-Regierung von Präsident Mahmud Abbas hat bisher nur einen Bruchteil der Gelder erhalten, die für ihren Haushalt 2009 notwendig sind. Darauf wies der Internationale Währungsfonds (IMF) am Montag hin. Benötigt würde für das laufende Jahr 1,5 Milliarden Dollar. …

    In den vergangenen fünf Monaten habe die Palästinenser-Regierung NUR 328 Millionen Dollar erhalten – weniger als 55 Prozent der für die monatlichen Ausgaben notwendige Summe. Die Regierung sei daher gezwungen gewesen, Geld bei Privatbanken zu borgen. Sie habe ihren Kreditrahmen damit aber weitgehend ausgeschöpft, sagte Ussama Kanaan, IMF-Vertreter in den Palästinenser-Gebieten.

    Ministerpräsident Fayyad sprach von einer «erstickenden Finanzkrise». Er sei nur wegen der Bankkredite in der Lage, die Gehälter bis zum 7. Juni zu zahlen. Nach den Worten Kanaans müssten die Geberländer monatlich mindestens 120 Millionen Dollar bereitstellen, um eine ernsthafte Liquiditätskrise zu vermeiden.

    Spenden, nix wie Spenden, naja, oder besser noch, eine ganze Familie zu dir nach Hause holen, damit du dein ganz eigenes Gaza bekommst, das nennt man dann Abenteuer.

    Wer die Umstände dort nicht kennt, sollte den Mund halten……….

  21. Wenigstens einer, der Deutsch von sich aus lernen und im Leben weiterkommen will. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass gerade in den Palästinensergebieten das sehr, sehr schwierig ist, zumal es dort ausser blühender Korruption kaum eine funktionierende Industrie gibt. Diesen jungen Mann könnte man getrost nach Deutschland holen und ein paar von der Sorte, die ausser „Alda, gib Kohle Mann“ nichts gelernt haben, herunterschicken.

  22. hahaha molucken der hier studieren und arbeiten gehen wollen.

    Habt ihr noch einen besseren witz auf lager ?

    Den könnt ihr dem Näher erzählen, lol.

  23. Seid doch bitte nicht so kindische Narren!

    Die Geschichte an sich ist doch völlig belanglos. Vielleicht war, vielleicht gestellt, das kann man nicht wissen – aber vom Inhalt her ist das keine Nachricht, das ist vom gleichen Interesse wie der umfallende Sack Reis in China.

    Ich habe vor einigen Jahren privat etwas Spanisch gelernt. Stand das in Spanien in der Zeitung? In einem so genannten politischen Magazin für die so genannte Intelligentsia?

    Na also.

    Das ist nur Blabla, mit denen man den gutgläubigsten Schafen Deutschlands schmeichelt.

    Das einzige, was an dem Artikel interessant ist, ist, WARUM es der Spiegel für nötig findet, uns diese Rührsülze ums Maul zu schmieren.

  24. @alle,

    „Westjordanland“ ist ein künstlicher Ausdruck, um vergessen zu machen, daß diese Landstriche SAMARIA und JUDÄA heissen, genau wie man den gesamten Landstrich (Römer) PALÄSTINA genannt hat, um den Namen ISRAEL auszulöschen……..auch gibt es kein „OSTJERUSALEM“ alles nur Augenwischerei, denn wenn Israel RECHT auf Land hat, sind es genau diese Landstriche.

    Sollten die Israelis als Besatzer gelten, dann müssten sie militärisch oder administrativ auf einem Terri­torium sein, auf das sie keinen rechtlichen Anspruch haben und es müsste einem anderen SOUVERÄNEN Staat gehören.

    Kann es eine legale Besetzung geben? Gewiss! Das Völkerrecht erkennt das Recht auf Besetzung an, wenn sie als Verteidigungsakt notwendig ist, um einen Angreifer zurückzudrängen oder so lange die Gefahr der Aggression besteht. Im und nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland von den Alliierten und der Sowjetunion besetzt. Die japanischen Kurilen-Inseln sind noch von Russland besetzt, obwohl Japan keine militärische Gefahr darstellt. Was Israel anbetrifft, ist es seit seiner Gründung ständig von Krieg bedroht. Vergessen ? In Geschichte nicht aufgepasst ?

    Erst nach den Kriegshandlungen seitens Ägypten, Jordanien und Syrien eroberte Israel im Sechs­tagekrieg 1967 Gaza und die „Westbank“. Eigent­lich befreite Israel diese Gebiete von Ägypten und Jordanien, denn beide Länder waren nach dem Völkerrecht illegale Besatzer.

    Ägypten besetzte Gaza widerrechtlich und Jor­danien besetzte und annektierte die „Westbank“ widerrechtlich, als beide Länder 1948 Israel angrif­fen. Da diese arabischen Länder keinen rechtlichen Anspruch darauf hatten, kann Israel nicht der Besetzung bezichtigt werden.

    Die UNO hat zu der illegalen Besetzung durch Ägypten und Jordanien geschwiegen. Auch hat sie während der 19 Jahre arabischer Besetzung nicht auf palästinensische Selbstbestimmung gedrängt.

    Das JÜDISCHE Recht auf Palästina wurde 1922 durch den Völkerbund bestätigt, als die 52 Mitgliedstaaten für das Palästina-Mandat stimmten, welches die Verwaltung des Gebietes an Großbritannien über­trug mit der Bestimmung „ein jüdisches Heimat­land“ zu gründen. Die Mandats-Erklärung hat internationalen rechtlichen Status. Sie bestätigt das historische Recht des jüdischen Volkes auf das Land (Präambel). Sie verleit nur den Juden politische Rechte zur Gründung eines nationalen Staates (Präambel; Art. 2). Nichtjüdischen Einwohnern werden Zivil- und Religionsrechte garantiert, es werden ihnen aber nicht die gleichen politischen Rechte verliehen (Präambel; Art. 2).

    Die Erklärung bestimmt ferner, dass die jüdische Niederlassung im ganzen Lande von der Mandats­macht (GB) gefördert werden soll; sie soll intensiv und auf allem Land, auch auf staatlichem Boden erfolgen, ausser auf dem für öffentliche Zwecke benötigten (Artikel 6).

    Als staatlicher Boden galt der größte Teil Palästinas. Dabei handelte es sich um Gebiete, die niemandem privat gehörten (und automatisch von der Adminis­tration übernommen wurden, als die türkische Herrschaft aufhörte, weil die Türken von den Briten im 1. Weltkrieg besiegt wurden).

    Auf den ersten Blick scheint die Mandats-Erklärung gegen die Araber voreingenommen zu sein. Jedoch ist das Gegenteil der Fall, denn zur gleichen Zeit gründeten die Briten und Franzosen viele selbstän­dige arabische Staaten im Nahen Osten, der früher unter türkischer Herrschaft war. Jordanien, Syrien, Libanon, Teile des Iraks ect.

    Zudem hat der Völkerbund auf Drängen Britan­niens die jüdischen Siedlungsrechte in dem östlich des Jordanflusses gelegenen Teils Palästinas einge­schränkt (Art. 25). Dieser Teil machte 80% von Gesamt- Palästina aus. Dann trennte der britische Kolonialsekretär Winston Churchill dieses riesige Gebiet ganz vom Heimatland der Juden ab und schuf ein Land unter der Herrschaft des Haschemi-ten Abdullah. Mit Transjordanien (später Jordanien) wurde ein völlig künstlicher Staat geschaffen, den es NIE in der Geschichte gegeben hat.

    Die Araber im westlichen Palästina unterscheiden sich ethnisch nicht von ihren Brüdern in Trans­jordanien bzw. Jordanien. Jordanien ist ein palästinensischer Staat.

    Nur ein kleines Überbleibsel westlich des Jordan, etwa halb so groß wie die Schweiz, blieb für jüdische nationale Bestrebungen.

    Und das wird Ihnen jetzt auch noch streitig gemacht, von Arabern, die auch erst nach dem properierenden Aufschwung seitens der Juden ins Land gezogen sind……..

    Ich wäre dafür, alle nach Jordanien auszuquartieren, Land gibt es genug, erst dann wird es Frieden geben, weil sie sich untereinander die Köpfe einschlagen werden (Schwarzer September) Alte arabische Lebenseinstellung: Ich gegen meinen Bruder, mein Bruder und ich gegen unseren Vater, unser Vater, mein Bruder und ich gegen unsere Sippe, mein Vater mein, Bruder ich und unsere Sippe gegen ALLE Ungläubigen……..NIEMAND WILL diese Menschen, aber ISRAEL soll sie LIEBEN…….welch Blasphemie.

  25. Nicht nur das Gaza vollkommen Judenfrei ist, jetzt wollen sie auch SAMARIA und JUDÄA ethnisch säubern, Jordanien (bedingt), Syrien, Libanon, Ägypten (bedingt), Jemen, Iran, Irak, Saudi-Arabien, und wie sie alle heissen, IN KEINEM LAND daß ein Israeli einreisen, geschweige denn leben…….selbst Ausländer, die Irael einmal besucht haben, benötigen für die Einreise in diesen ach so toleranten Ländern zumindest NEUE, ISRAELSTEMPELFREIE Pässe………

    Dafür leben ca. 20 % Araber in Israel……..sollte man nicht einen gerechten Austausch vornehmen ?

  26. @Zahal: Israel soll (und kann) diese Leute natürlich nicht LIEBEN. Aber Israel hat sie nunmal vorgefunden.

    Und selbst wenn das ein Vollidiot verlangen würde, warum sollte das Gotteslästerung (Blasphemie) sein?

  27. Es geht doch gar nicht um den Einzelfall. Es geht vielmehr um die schwülstige einseitige Berichterstattung des Spiegels. Wenn sich alle Palästinenser hier so anständig wie die Juden verhalten würden, würde sich jeder darüber freuen wenn einer Deutsch lernt. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass Palästinenser überall auf der Welt die Verbrecherstatistiken anführen, darf wohl an seiner Redlichkeit gezweifelt werden. Wer den Braten nicht riecht, muss entweder den Geruchssinn verloren haben oder total verblödet sein. Das stinkt doch zum Himmel, dass der sich mit dieser Show Hartz IV erschleichen will.

    Wenn der Spiegel das Blatt wäre, das es einst zu Augsteins Zeiten war, würde er im Falle der Migration dieses Palästinensers seinen weiteren Werdegang beobachten und mit erhöhter Wahrscheinlichkeit nach ein paar Monaten feststellen, dass der straffällig geworden ist. Aber darüber darf man dann natürlich nicht berichten.

  28. @#6 Marc07 (02. Jun 2009 12:22) OT
    ::Wierde einmal ein Beispiel gelungener Integration
    500 Türken, eingehüllt in türkischen Fahnen, feiern in Hannovers Innenstadt lautstark sich selbst. Die Hannoversche Presse ist begeistert:
    ::

    Da ballt sich die Faust in der Hosentasche. Aber nicht für die Türken, sondern unseren CDU, SPD, GrünLinken Politikern, die von uns die Selbstaufgabe verlangen und bei türkischen Machtdemonstrationen und Drohgebärden der Übernahme – anders kann ich das nicht interpretieren – stehende Ovationen geben. Diesen Politverrätern gehört die Faust mitten ins Gesicht geschlagen.

  29. Ich habe einen ähnlichen Palästinenser kennengelernt. Netter Mensch, keine Frage. Sprach super deutsch und war offensichtlich gut integriert.Nur in seinem Antisemitismus war er gnadenlos. Brauchen wir das???

  30. @ #28 Zahal (02. Jun 2009 13:21)

    Bitte erst mal den Schaum vor dem Mund abwischen, danke.

    Der umgekehrte Fall ist auch nicht anders zu beantworte. Ich verstehe auch jeden Israeli, der -um bei meiner usprünglichen Wortwahl zu bleiben- nicht gerade uneingeschränkte Liebe für die Palis empfindet. Trotzdem werden hier Unterstellungen aufgrund der Ethnie gemacht und das ist nicht fair. Fändest du es fair, wenn jedem Israeli „Palihass“(als Gegenstück zum antisemitismus) vorgeworfen werden würde?

  31. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?

    Gaza ist knapp 20 mal so dicht bevölkert wie wir in Deutschland und sie vermehren sich fleißig.

    Israel braucht dringendst einen Palästinenser-Mülleimer. Die islamischen Staaten haben abgewinkt – da bieten sich doch wunderbar die Trottel aus der EU an.

    Die Medienmafia stimmt uns schon lange darauf ein, dass die doch eigentlich gar nicht so übel sind, die gehirngewaschenen Antirassisten warnen, dass man nicht pauschalisieren darf, die gehirngewaschenen Islamphobiker freuen sich über „jeden Araber, der kein Islamfundamentalist ist und die deutsche Sprache kann“.

    Die Frage ist nur: Wollt Ihr Israels Mülleimer sein oder nicht?

    Alles andere ist irrelevant. Genaugenommen ist auch diese Frage irrelevant, weil wir niemals gefragt werden in unserer Demokratie-Simulation. Netterweise finden sich aber die Medien bereit, uns gütiglich mit netten Geschichtchen zu versorgen, damits nicht so weh tut.

  32. #42 Naja87 (02. Jun 2009 13:59)

    ______________________________________

    sollte es Schaum vor meinem Mund gewesen sein, was ich bezweifele, dann ist der durch jahrelange Diskussion entstanden, die immer das gleiche Thema zur Grundlage hatten. Palästinenserversteher, wo man hinschaut…..

    Die Unterstellungen sind leider nicht aus der Luft gegriffen und wenn du den Artikel (was mich sowieso wundert) aufmerksam gelesen hättest, dann kommt zumindest die Abneigung Israels zum Tragen. Aber Hauptsache er lernt deutsch und ist Fussballfan. Daß in Deutschland gerade diese Gruppe erst noch Anfang des Jahres auf die Strasse ging und „Juden ins Gas“ geschrieen hat, scheint entfallen zu sein, daß gerade diese Gruppe den größten Anteil bei Gewaltverbrechen stellt, scheint auch niemanden zu stören, als wenn Intergration nur die Erlernung der Sprache beinhalten würde, der Mentalitätsunterschied wird wohlwollend ausgeklammert…….

    Warum wird so ein Fall an die große Glocke gehängt ? Verständnis für ein Volk ? Wem nutz es und wem schadet diese Berichterstattung ?

  33. #9 Norbert Gehrig (02. Jun 2009 12:33)

    Man sollte dem lieben Jungen nur rechtzeitig sagen, das er so wie auf dem Bild nicht in FFM auf die Straße darf ohne von der AntifaSA oder Südländern aufs Maul geschlagen zu bekommen.

    norbert.gehrig@yahoo.de

    Recht haben Sie(Sie sind mir inzwischen schon so oft positiv aufgefallen, daher habe ich mich entschlossen, Sie aus Respekt zu Siezen). Wie ich bereits erwähnte, hatte ich in Deutschlandoutift auch so meine Probleme während EM/WM gehabt, wobei ich 75% der Probleme mit „Südländern“/“““Landsleute“““ hatte. Eine habe ich mir gefangen, weil ich ein paar türkische Kids vom Abreißen der deutschen Autofahnen abhalten wollte(zum Glück nichts schlimmes, hatte wohl einen Migrantenbonus 😉 )

  34. Mohammed … lernt nicht nur Deutsch, er hat – und das ist nicht böse gemeint – einen Deutschland-Tick, der vor allem seinem Fußball-Tick geschuldet ist.

    Ginge es um einen Deutschen mit einem Deutschland-Tick, dann wäre es bitterböse gemeint.

  35. #38 Mitro (02. Jun 2009 13:51) @Zahal: Israel soll (und kann) diese Leute natürlich nicht LIEBEN. Aber Israel hat sie nunmal vorgefunden.

    Und selbst wenn das ein Vollidiot verlangen würde, warum sollte das Gotteslästerung (Blasphemie) sein?
    ______________________________________________

    Ursprünglich ja, wird heute aber auch gebraucht…….bei Meinungsfreiheit……

    Blasphemie entsteht dann, wenn es den Rezipierenden ans Eingemachte geht, an das, was (ihnen) heilig ist. Und ich bin nun einmal Zionist und bei Israel geht es ans Eingemachte…….ok ?

  36. Palästinenserversteher, wo man hinschaut….

    Das ist richtig.

    Aber wenn man sich mal vorstellt, Europäer würden die Palästinenser nicht „verstehen“, sondern pauschal für kriminelles Gesocks halten… welche Auswirkungen hätte das?

  37. Was Mohammed, der für die Israelis offensichtlich nicht viel übrig hat …

    Das „offensichtlich“ erschließt sich mir allerdings nicht so ganz. Überhaupt verstehe ich PI nicht recht – worin liegt den nun das persönliche Vergehen dieses Mohammed? Ausgerechnet für deutschen Fußball zu schwärmen, ist zwar etwas unzeitgemäß, aber ich würde ihn hier einem Großteil der muslimischen Migranten vorziehen.

  38. #9 Norbert Gehrig (02. Jun 2009 12:33)

    Man sollte dem lieben Jungen nur rechtzeitig sagen, das er so wie auf dem Bild nicht in FFM auf die Straße darf ohne von der AntifaSA oder Südländern aufs Maul geschlagen zu bekommen.

    Gut erkannt! Gilt aber nicht nur für FFM.

  39. #20 Arabtimes

    Lass mich raten, Du hast Dich außerhalb der Schule nie groß für andere Sprachen interessiert. Sonst wüsstest Du, dass es oft banale Dinge sind, die das Interesse an einer Fremdsprache wecken.

    Richtig geraten. Leider habe ich mich auch während der Schulzeit nicht für Sprachen interessiert. Später habe ich das dann bereut.

    Inhaltlich gibt es für mich trotzdem nichts schlimmeres als Fußball Kommentatoren zuzuhören.

  40. Ach naja, er ist immerhin patriotischer als Didi und seine Antifanten; und wenn er sich für Deutschland und Deutsche Fußballer interessiert das daran doch nichts schlimmes?

  41. Und ich bin nun einmal Zionist und bei Israel geht es ans Eingemachte…….ok ?

    Das ist absolut ok. Das kann ich sehr gut verstehen. Aber die Palästinenser sind durch ihre Kassamraketen und sonstigen Gewaltakte keinerlei Bedrohung für Israels EXISTENZ, das ist nur schrecklich für israelische Individuen. Sie sind aber eine Bedrohung für Israels Existenz durch ihre Demographie. Die haben nicht mehr lange Platz in Gaza – das ist ja nun auch nicht gerade eine wasserreiche Gegend. Israel importiert doch jetzt schon Wasser aus der Türkei.

    Glaubst Du wirklich, es wäre in Israels Interesse, wenn Europäer die Palästinenser hassen? Wie sollte man uns dann vermitteln, dass wir für so eine Verbrecherbande Milliarden von Steuergeldern abdrücken? Und wer müsste dann dafür aufkommen, dass die nicht medienwirksam verhungern und verdursten? (selber versorgen die sich nicht, das dürfte klar sein)

    Das Gesäusel über die armen Palästinenser, die von den bösen Israelis hinter einer „Apartheidsmauer“ in einem „Freiluftgefängnis“ eingesperrt sind und permanent vor einer drohenden „humanitären Katastrophe“ stehen, erhöht die Zahlungsmoral schon beträchtlich, oder?

  42. #48 Mitro (02. Jun 2009 14:28) Palästinenserversteher, wo man hinschaut….

    Das ist richtig.

    Aber wenn man sich mal vorstellt, Europäer würden die Palästinenser nicht “verstehen”, sondern pauschal für kriminelles Gesocks halten… welche Auswirkungen hätte das?
    __________________________________

    Mir wäre ein Europa, das objektiv urteilen würde, wesentlich lieber sein, darum geht es mir, daß mit zweierlei Maß gemessen wird, daß den PalArabern Dinge verziehen werden, die bei Israelis verurteilt werden. Aufgrund der Mentalität sind sie nun einmal gewaltbereiter als die gesamte europäische Zivilisation, und aufgrund ihres fanatischen Glaubens erst Recht, ein guter Mensch ist ein schlechter Muslim, sagte Gabriel……..

    Leider bringt dieses Verstehen die Welt NICHT zum Frieden, weil es ausgenutzt wird, sie lachen über Euch, sie lachen euch aus…….und Ihr merkt es noch nicht einmal. Wczorek-Zeul war in Gaza um Gelder zu verteilen, dort wurde sie vor einer Hauswand gefilmt auf der in arabischer Sprache stand: Am Samstag bringen wir die Juden um, am Sonntag dann die Christen, ich vertraue KEINEM Araber, denn sie benutzen die Palis für Ihre Zwecke, weder wollen sie ihnen helfen, noch wollen sie sie aufnehmen und Ihre Lage verbessern Und die Israelis haben weiß G’tt ihre Erfahrungen damit…….

    http://anti.blogsport.de/2009/01/27/nonie-darwish-schluss-mit-dem-fluechtlingsstatus-des-palaestinensischen-volkes/

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1eurabia.html

    Lies einfach mal……….

  43. Mir wäre ein Europa, das objektiv urteilen würde, wesentlich lieber sein, darum geht es mir, daß mit zweierlei Maß gemessen wird, daß den PalArabern Dinge verziehen werden, die bei Israelis verurteilt werden.

    Ja. Das ist der Fall. Die europäische Öffentlichkeit misst – angestachelt von den Medien – extrem mit zweierlei Maß. Das ist menschlich ekelhaft und ich kann sehr gut verstehen, dass Dich das anwidert. Mich widert es auch an.

    Aber ich glaube, der israelischen Regierung ist das gutmenschliche Euro-Gemecker und die „Palisolidarität“ lieber als wenn PI-Leser in der Europäischen Kommission sitzen würden, die sagen: Feierabend. Keinen Cent mehr für das Terrorpack.

    Ich glaube nicht, dass es zwischen israelischen und europäischen Eliten wirklich einen Dissens gibt. Die sind sich einig. Das Volk wird hier wie dort verarscht.

  44. Und dazu kommt noch: Wenn Europäer Palästinenser pauschal als Terroristen oder zumindest als faules, kriminelles Gesindel sehen würden … wie könnte man uns dann erklären, dass wir die aufnehmen sollen?

  45. #46 Israel Hands: Einen „Deutschland-Tick“ haben zahlreiche Linke auch, z.B. Ströbele: Der tickt bei Sichtung von schwarz-rot gold oder allein beim Wort Deutschland regelmäßig aus!

  46. #54 Mitro (02. Jun 2009 14:46)
    Das ist absolut ok. Das kann ich sehr gut verstehen. Aber die Palästinenser sind durch ihre Kassamraketen und sonstigen Gewaltakte keinerlei Bedrohung für Israels EXISTENZ, das ist nur schrecklich für israelische Individuen.
    ___________________________________

    Sie sind eine Bedrohung, weil sie sich radikalisieren und internationale Unterstützung erhalten, sei es ideell, sei es finanziell, oder wie nennst du den Iran ? Wie nennst du die derzeitigen Vrehandlungen ? Warum glaubst du, das zur Zeit die größten Zivilschutzübungen, die je stattgefunden haben, ablaufen ? Weil es keine Gefahr gibt ? Würdest du es dulden, wenn dein Nachbar dir täglich Kassams in den Garten wirft ? Wenn sie 13 – jährige mit der Axt umbringen, wenn sie Jugendliche in Diskos in die Luft sprengen, wenn sie Schüler in der Schule morden, wenn Baggerfahrer wahlos Zivilisten töten ?
    ______________________________________

    Sie sind aber eine Bedrohung für Israels Existenz durch ihre Demographie. Die haben nicht mehr lange Platz in Gaza – das ist ja nun auch nicht gerade eine wasserreiche Gegend. Israel importiert doch jetzt schon Wasser aus der Türkei.
    _____________________________________

    Ist das die Schuld Israels, daß sie anstatt Felder zu bestellen und Existenzen aufzubauen, ihren Djihad im Wochenbett führen ? Ausserdenm ist es nicht nur Gaza, in Israel direkt leben 20 % ababische Israelis, die dem Staat nicht loyal gegenüberstehen, dazu kommt Samaria und Judäa, wobei in Jordanien genug Platz für ALLE wäre und sie wären unter Brüder……….muß Israel sich um ihr Wohlergehen kümmern als Plicht, denk doch mal nach……Israel will in Frieden leben können, was ist verkehrt daran ? WAS ??? Dort leben noch circa 240 000 Überlebende, meinst du nicht, es reicht so langsam ?
    _______________________________

    Glaubst Du wirklich, es wäre in Israels Interesse, wenn Europäer die Palästinenser hassen?
    ___________________________________

    Wer redet von Hass ? Sie sollen die Dinge realitisch sehen, mehr nicht……..
    _______________________________________

    Wie sollte man uns dann vermitteln, dass wir für so eine Verbrecherbande Milliarden von Steuergeldern abdrücken? Und wer müsste dann dafür aufkommen, dass die nicht medienwirksam verhungern und verdursten? (selber versorgen die sich nicht, das dürfte klar sein)

    ______________________________________

    Wer kommt für die Menschen in Dafur auf, wer in Mauretanien, wer für die Kurden und alle, die unterdrückt werden ? Faulheit sollte bestärkt werden ? Hass unterstützt ? Wehe wenn sich Werte so drehen, daß die Täter zu Opfern und die Opfer zu Täter werden, dann stimmen die Werte der Zivilisation nicht mehr.

    Das Gesäusel über die armen Palästinenser, die von den bösen Israelis hinter einer “Apartheidsmauer” in einem “Freiluftgefängnis” eingesperrt sind und permanent vor einer drohenden “humanitären Katastrophe” stehen, erhöht die Zahlungsmoral schon beträchtlich, oder?
    ______________________________

    Eben, auch wenn es nur Medienlügen sind, die armen Opfer, die in Ghettos leben müssen, kennst du den Unterschied der Berliner Mauer zu der in Israel ? Die DDR hat ihre eigenen Bürger eingesperrt, und auch erschossen, damit sie nicht fortlaufen konnten, in Israel sperrt man sich ein, damit die Bürger nicht von aussen angegriffen werden, seit der Mauer sind die Selbstmordattentate fast auf NULL zurückgegangen, jedenfalls die aus Samaria und Judäa kommenden, an der Grenze zu Gaza wird es täglich weiterversucht, nur steht es nicht in den europäischen Medien.

    Manchmal wünsche ich euch Zustände wie dort unten, was denkst du, wie schnell man hier wach würde ??????? Ich meine, auf dem besten Weg seid ihr ja……..Israels Probleme werden auch die Probleme der Europäer werden, warte nur ab.

  47. Kleine Idee: Ne grosse Mauer rum. Die drinnen, wir draussen… Oder ne Mauer um Europa – wäre noch besser…
    Dann könnten se 24h/Tag deutsch pauken und kämen doch nicht rein!

  48. Wenn der das beschi….. Brd-System erstmal kennengelernt hat, geht der ganz schnell wieder heim.

  49. #56 Mitro (02. Jun 2009 15:07)
    Ja. Das ist der Fall. Die europäische Öffentlichkeit misst – angestachelt von den Medien – extrem mit zweierlei Maß. Das ist menschlich ekelhaft und ich kann sehr gut verstehen, dass Dich das anwidert. Mich widert es auch an.
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    Das ist nicht nur menschlich ekelhaft, es leistet den Arabern Vorschub und Unterstützung zu der Linie, die sie fahren – nämlich die Absicht Israel auszulöschen, egal wie. Kennst du die Charta der PLO oder der Hamas ?
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    Aber ich glaube, der israelischen Regierung ist das gutmenschliche Euro-Gemecker und die “Palisolidarität” lieber als wenn PI-Leser in der Europäischen Kommission sitzen würden, die sagen: Feierabend. Keinen Cent mehr für das Terrorpack.

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    Nein, es nervt auch die israelischen Politiker, weil sie wissen, wenn es hart auf hart kommt, stehen sie allein da.
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    Ich glaube nicht, dass es zwischen israelischen und europäischen Eliten wirklich einen Dissens gibt. Die sind sich einig. Das Volk wird hier wie dort verarscht.
    ____________________________________

    Auch dort besteht ein Unterschied, ein sehr großer, und der ergibt sich einfach aus der gemeinsamen Vergangenheit, wenn Israel die Waffen weglegt, gibt es kein Israel mehr, auch keine israelischen Politiker, warum glaubst du, hat Israel nach rechts gewählt ? Warum glaubst du, ist Lieberman hier so verteufelt worden ? Wenn sie draufgehen, dann ALLE, was man von den europäischen Eliten nicht so sagen kann, die stehen nicht in unmittelbarer Gefahr, ausgelöscht zu werden.

    Jedenfalls besteht allgemeiner Konsenz in Israel, daß man sich nicht länger verarschen lassen will, da kann Obama sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen hurra schreien, eher geht der gesamte Nahe Osten in Rauch auf…….das ist KONSENZ des gesamten Volkes nach jahrzehntelangen „Verhandlungen“, die nur einseitig Verzicht gefordert hat, ausser senile Genossen wie Averny, die sich so ziemlich bei JEDEM JUDEN lächerlich und unglaubwürdig gemacht hat.

    Israel hat sich der Road Map verschrieben, die bedeutet:

    Stufe 1
    von der Übergabe der Roadmap bis Ende 2003 hahaha)

    Die Palästinenserführung
    erkennt das Existenzrecht Israels als jüdischen Staat an !!!!! Bis heute nicht geschehen und man weigert sich, weil es bedeuten würde, daß das Flüchtlingsproblem nicht mehr verhandelbar sein würde……

    Reformiert die Institutionen der Autonomiebehörden demokratisch, insbesondere soll eine Verfassung erstellt werden !!!!!!
    Bis heute nicht geschehen, im Gegenteil…..

    http://www.projekt-j.ch/Die_Neufassung_der_PLO_Charta.htm

    http://www.usahm.info/Dokumente/Hamasdeu.htm

    Lehnt bedingungslos jede Form der Gewalt ab und geht aktiv gegen Terrorismus vor !!!!!

    Und ???? Geschehen ? Gerade bekriegen sich Hamas und Fatah aufs Schärfste, jeden Tag Todesopfer, Machterhalt nennen sie es……

    PS: Übrigens ist die Originalcharta aus dem Internet verschwunden…….

  50. Wenn ich einem solchen Loch wie Palästina leben würde, würde ich mich auch beim Ausland anbiedern.

  51. Israels Probleme werden auch die Probleme der Europäer werden, warte nur ab.

    DESSEN bin ich mir sehr wohl bewusst. Aber während sie für Israel eine Art „Naturkatastrophe“ sind, die einfach da war, sind sie für Europa eine aus purer Bosheit und blankem Hass künstlich herbeigeführte Katastrophe, orchestriert von den eigenen Eliten. Israel hat sie nicht vorsätzlich importiert.

    Würdest du es dulden, wenn dein Nachbar dir täglich Kassams in den Garten wirft ?

    Nein, ich würde es nicht dulden, und ich würde wollen, dass meine Regierung das abstellt. Ich habe absolutes Verständnis für jegliche militärische Reaktion Israels. Von mir aus könnten sie noch wesentlich härter vorgehen, auch z.B. die Checkpoints komplett schließen. Wer Verwandte treffen will – bitteschön: One-way-ticket raus aus Israel ist jederzeit möglich.

    Allerdings werden genauso viele Europäer von Drittweltmigranten ermordet wie Israelis von Palästinensern (ob es auch prozentual gleich viele sind, weiß ich nicht). Und jährlich werden über 3.000 Amerikaner alleine von illegal (!) eingewanderten Mexikanern ermordet.

    Diese Morde sind überall schrecklich, ich will das nicht bagatellisieren, das ist die furchtbare Konsequenz aus der Antidsikriminierungs-Ideologie, der wir alle wie einem Götzen huldigen müssen.

    Aber existenzberdohend sind sie weder für Israel noch für ein europäisches Land noch für die USA. Existenzbedrohend ist alleine die Demographie. Die Palästinenser und insbesondere die israelischen Araber würden Israel als jüdischen Staat auch zerstören, wenn sie sanft wie Lämmchen wären. Einfach durch ihre Masse. Ein Staat bekommt sein Gesicht von seiner Bevölkerung. Ethnisch. Nicht von Demokratie oder Menschenrechten oder was auch immer.

    Ich sehe Israel wie einen Katzenbesitzer, der massenweise junge Kätzchen im Vorgarten hat, die keiner will und die er selber auch nicht mehr allzu lange behalten kann. Es ist für die Aufnahmebereitschaft der potentiellen Abnehmer nicht hilfreich, wenn die von ihren Medien erzählt bekommen, dass die süßen Kleinen Flöhe haben, kratzen und beißen und alles zerstören, was ihnen unter die Krallen kommt.

    Wenn die Medien wollten, könnten sie Europa innerhalb weniger Wochen dazu bringen, mehrheitlich die Palästinenser als wüste Terrorheinis zu sehen.

    Wenn sie es tun würden (ich glaube nicht, dass sie es tun), dann bedeutet das nicht, dass sie endlich „aufgewacht sind“ und „fair berichten“, sondern dass man uns in einem Krieg haben will.

    Medien haben nicht die Aufgabe zu informieren, Medien haben die Aufgabe, zu manupulieren und das Volk dazu zu bringen, die Regierungspolitik mitzutragen – wenigstens halbwegs.

    Natürlich gibt es viel ärmere Menschen als die Palis in Afrika, die weniger vom Pizza-Bringdienst aus der EU verwöhnt werden. Aber das ist doch keine Gehässigkeit gegen Israel! Das ist ein großzügiges Geschenk!

    Denn an wem würde es hängen bleiben, wenn wir das nicht täten? An der Besatzungsmacht.

  52. #64 Mitro (02. Jun 2009 16:25)
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    DESSEN bin ich mir sehr wohl bewusst. Aber während sie für Israel eine Art “Naturkatastrophe” sind, die einfach da war, sind sie für Europa eine aus purer Bosheit und blankem Hass künstlich herbeigeführte Katastrophe, orchestriert von den eigenen Eliten. Israel hat sie nicht vorsätzlich importiert.
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    Die Naturkatastrophe war nicht einfach da…….es war eine verschwindene Minderheit, von muslimischen Arabern aufgehetzt, so wie in Europa es heute mit den Muslimen geschieht, deren Prämisse IMMER erst Unterwanderung, später Unterdrückung, Landnahme und ethnische Säuberung heissen.

    Erinnere dich an Reiseberichte um 1800 bis 1930, die ich auch sooft hier schon eingestellt hatte, das Land war fast leer und unfruchtbar, dann kamen die Siedler, die zum größten Teil das Land gekauft hatten, machten es fruchtbar und erst DANN kamen die heutigen Palis.

    „Die Palästinenser, die geflohen sind oder [von den arabischen Ländern] aufgefordert wurden, Israel zu verlassen – viele von ihnen waren als Arbeit suchende Nomaden ERST eingewandert – diese Menschen hätten die von den Juden in den arabischen Ländern (auch ca. 800 000) zurückgelassenen Plätze über­nehmen können. Es hätte zu einer humanitären Lösung des Flüchtlingsproblems kommen können, wie auch anderswo in der Welt. Es gab viele internationale Kommissionen. Es gab viele Vor­schläge seitens der Präsidenten der USA und ander­er Staatsoberhäupter, um das arabische Flüchtlings­problem zu lösen. [Aber es ist so, wie] die Araber in der Arabischen Liga jener Zeit sagten, „Wir wollen das als eine offene Wunde halten und die Menschen als Pfand gegen Israel gebrauchen.“ /Joan Peters (s.u.) in WorldNetDaily.com, zitiert in ARAB NATIONS PERPETUATED THE REFUGEE PROBLEM /Arutz Sheva-4.Febr.2001/

    Merkst du etwas ?

    Die Bevölkerung im Jahr 1882
    Die Schätzwerte liegen zwischen 150 000 und 450 000.
    Die demographische Entwicklung Palästinas seit dem Niedergang des Osmanischen Reiches fasste Carl H. Voss, der damalige Vorsitzende des American Christian Palestine Committee, im Jahre 1953 wie folgt zusammmen:
    „Die arabische Bevölkerung war klein und begrenzt, bis die jüdische Wiederbesiedlung das Land wieder fruchtbar machte und Araber aus den Nachbar­ländern anzog. Als 1882 die organisierte jüdische Besiedlung begann, lebten weniger als 150.000 Araber im Land. Die große Mehrzahl der Araber in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – Neueinwanderer oder Nach­kommen von Personen, die in den vergangenen 70 Jahren nach Palästina eingewandert waren“ /Pf/ S.146, aus Voss, Carl H.: The Palestine Problem Today. Israel and Its Neighbours, Boston 1953, S.13

    Die Unsicherheit der Schätzwerte ist dadurch bedingt, dass viele Fellachen sich aus tiefem Mißtrauen den Behörden gegenüber nicht registrieren ließen (auch um der Einberufung zum Militär zu entgehen), desgleichen auch viele Juden wegen der hohen Dhimmi-Steuern unter dem osmanischen Reich.

    Spärliche Reste einstiger Besiedlung !!

    Der Bericht der Königlich-Britischen Palästina-Kommission zitiert aus einer Beschreibung der Küstenebene von 1913: „Die Straße von Gaza nach Norden bestand in einer Art Trampelpfad, der allenfalls im Sommer und auch dann nur für Kamele und Karren passierbar war … bis [zu dem jüdischen Dorf] Yabna [Yavne] waren nirgends Orangen- und Obsthaine oder Weinberge zu sehen … Die Häuser bestanden aus Lehm. Sie waren fensterlos … Es gab nur einfache Holzpflüge … Die Ernteerträge waren außerordentlich gering … Die Hygieneverhältnisse im Dorf waren unaussprech­lich. Es gab keine Schulen … Der westliche Teil, der sich zum Meer hin erstreckt, war sozusagen Wüste … Hier lagen kaum Dörfer, und wenn, wohnten nur noch wenige Menschen dort. Allenthalben stieß man auf die Überreste früherer Dörfer, die wegen der allgegenwärtigen Malaria von ihren Einwoh­nern verlassen worden waren“ /Ba/ S.55-6 (Bericht .. S.233).

    Überfälle und Entvölkerung

    Lewis French, der britische Leiter der Abteilung für Entwicklung dieser Region, schrieb über Palästina: … So etwas wie öffentliche Sicherheit war ein Fremdwort, und die Fellachen wurden immer wie­der Opfer von Plünderung und Erpressung durch ihre Nachbarn, die Beduinen“ /Ba/ S.56 (Bericht S. 259-260), vgl. Palästina-Landerwerb, 10. Die Verelendung der Landbevölkerung. Dgl. bemerkt die Historikerin Joan Peters, dass „örtlich auftretende Gemetzel, Epidemien (Malaria, Gelbfieber), Hungersnöte und Kriege“ die Bevölkerung Palästinas fortwährend dezimierten /Pe/ S.152.

    Ansiedlung verschiedenster Ethnien durch muslimische Herrscher

    Aufgrund der ständig abnehmenden Bevölkerung liessen die muslimischen Herrscher in grosser Zahl nichtarabische Arbeiter ins Land kommen. Die Aus­gabe der Encyclopedia Britannica von 1911 berich­tet, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Zusam­mensetzung der Bevölkerung Palästinas ausser­ordentlich heterogen war: Es wurden nicht weniger als 50 Sprachen gesprochen. Ja, gerade zu dieser Zeit wanderten die Mehrheit der palästinensischen Araber ins Land ein -kurz nachdem die Juden ange­kommen waren /Pr/_S.152.
    Viele Palästinenser sind Nachkommen der ägypti­schen, sudanesischen, syrischen und libanesischen Wanderarbeiter, die sich zwischen 1830 und 1945 innerhalb der augenblicklichen Grenzen Israels ansiedelten …

    ES GIBT KEINE ARABISCHEN UREINWOHNER……..

    Ich habe sooft eine Statistik hier eingestellt, wieviel Islam verträgt eine freie Zivilisation ? Die Probleme sind weltweit identisch und wenn wir nicht alle Kräfte bündeln, geht es Europa wie Israel, nur etwas zeitversetzt…….

    Nur hat die Welt seit jeher Druck auf Israel ausgeübt und immer mehr Rechte an die PalAraber abgetreten. Es hätte von Anfang an heissen müssen, Araber nach Jordanien, Israelis in Israel………Gutmenschentum hat diese Kathastrophe zu verantworten, wie auch hier……..

    Aber ändert das etwas an den Tatsachen ? Wollt ihr Euch das gefallen lassen ? Israel jedenfalls nicht
    Allerdings werden genauso viele Europäer von Drittweltmigranten ermordet wie Israelis von Palästinensern (ob es auch prozentual gleich viele sind, weiß ich nicht). Und jährlich werden über 3.000 Amerikaner alleine von illegal (!) eingewanderten Mexikanern ermordet.

    Das tut doch in dieser Diskussion es für Israel seit einundsechzig Jahren Realität ist und die Welt nicht erkannt hat, WARUM es wirklich geht……..
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    Existenzbedrohend ist alleine die Demographie.

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    Geht es Europa anders ?????
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    Ich sehe Israel wie einen Katzenbesitzer, der massenweise junge Kätzchen im Vorgarten hat, die keiner will und die er selber auch nicht mehr allzu lange behalten kann.

    In Europa kommen ich eher zur Karnickelassoziation 😉

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    Es ist für die Aufnahmebereitschaft der potentiellen Abnehmer nicht hilfreich, wenn die von ihren Medien erzählt bekommen, dass die süßen Kleinen Flöhe haben, kratzen und beißen und alles zerstören, was ihnen unter die Krallen kommt.

    Wenn die Medien wollten, könnten sie Europa innerhalb weniger Wochen dazu bringen, mehrheitlich die Palästinenser als wüste Terrorheinis zu sehen.

    Wenn sie es tun würden (ich glaube nicht, dass sie es tun), dann bedeutet das nicht, dass sie endlich “aufgewacht sind” und “fair berichten”, sondern dass man uns in einem Krieg haben will.

    Medien haben nicht die Aufgabe zu informieren, Medien haben die Aufgabe, zu manupulieren und das Volk dazu zu bringen, die Regierungspolitik mitzutragen – wenigstens halbwegs.
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    Na dann viel Spaß als zukünftige Besatzungsmacht…..

  53. @Zahal: Wir sind uns doch im Großen und Ganzen einig!

    Natürlich wäre es optimal, wenn die Palästinenser nach Jordanien gingen oder die aus Gaza auch nach Ägypten. Ich denke, Israel würde dafür auch große Teile des Landes mitliefern.

    Aber Jordanien und Ägypten wollen die nicht!

    Und so ändern, dass sie in einem jüdischen Staat nicht stören, werden die sich auch nicht.

    Also bleiben nur zwei Optionen: Sie zerstören Israel oder sie kommen via EU-Freizügigkeit (oder Mittelmeerunion-Freizügigkeit, ist egal, wie das heißt) nach Europa.

    Eine andere Lösung gibt es nicht. Oder?

    Es ist ein beschissenes Problem.

  54. Ich würde sagen: Er sollte nach deutschland geholt werden und natürlich Hartz IV mit Vollaustattungs Wohnung und später dann Rente bekommen.

    Das freut alle Gutmenschen und ist in.

  55. Was ist denn das schon wieder für ne lächerliche Geschichte?
    Als nächstes behaupten sie wohl noch, die Palästinenser seien eine vom Aussterben bedrohte Minderheit, der man helfen müsse und veranstalten deswegen eine deutsch-palästinensische Singlebörse (bei der nur die Deutschen Singles sein müssen).

  56. #21 BUNDESPOPEL:

    Das ist ein 19-jähriger Fußball-Fan.

    Du bist doch Christ, oder?

    Dann versuch’s mal mit eurer „Nächstenliebe“. mindestens aber mit einer gewissen Objektivität.

  57. @ #69 pilotmen

    Der soll bloß bleiben wo er ist!

    Das meine ich auch. Ich habe Verständnis für alle geäußerten Meinungen hier, aber das scheint mir wieder eine typische SPON-Meldung zu sein nach dem Motto Mann beißt Hund: Leeren Platz füllen, die Herzen gewisser Kreise anrühren und die eigene Überzeugung klammheimlich unters Volk bringen.

    SPIEGEL-ONLINE hat ja auch schon einmal seine Leser um Spenden gebeten für eine Marokkanerin, die wegen einer unerlaubten Heirat hier in Deutschland in Lebensgefahr schwebte, weil ihre nach Polizeiangaben einige Tausend Mitglieder zählende Großfamilie dieses Verbrechen rächen wollte. Mit dem Geld konnte sie unter einem anderen Namen in einem anderen Land neu anfangen.

    Und jetzt hofft SPIEGEL-ONLINE mit treuherzigem Blick, dass sich bald die Briefe türmen, die verlangen, der tolle Mohammed solle doch schnellstens hierher kommen dürfen. Dann fällt seinen drei Schwestern ein, wie sehr sie doch Deutschland lieben, die können natürlich nicht ohne die ganz lieben Eltern und die fünf andern Söhne kommen, die lassen auf keinen Fall Oma, Opa allein und die sieben Tanten im Nachbardorf und die Onkels, die alle schon ‚Danke‘ sagen sagen können und Schwager Ali mit seiner Familie und …

  58. @ #22 Rechtspopulist #71 pilotmen:

    “Der soll bloß bleiben wo er ist!”

    Warum?

    Warum soll er hierher kommen dürfen, nur weil SPIEGEL-ONLINE eine rührselige Geschichte über ihn erzählt? Was kann er außer Deutsch lernen? Werden die Einreise und das Aufenthaltsrecht jetzt nach der besten Geschichte vergeben, die über jemanden erzählt wird? Ich bin dafür, hier nicht auch noch Ausnahmefälle zu schaffen, wo wir mit den Millionen ‚Normalfällen‘ schon überhaupt nicht mehr zurecht kommen!

  59. Das ist doch noch nicht einmal sicher, ob es den überhaupt gibt.

    Vielleicht ist das ein Model von einer Agentur (die afrkikansichen Kinderlein für die Brot-für-die-Welt-Plakate sind auch westliche Models). Aber man findet sicher in Ramallah Hunderte von jungen Männern, die sich für ein paar Dollar schwarz-rot-gold auf die Backe malen lassen.

    Es geht doch nicht um diesen Mohammed persönlich. Es geht einfach darum, unser Herz insgesamt für Einwanderer aus dieser Weltgegend zu erwärmen.

  60. Spiegel Online hat alle Raeder ab……

    Am Wochenende besuchte ich das Strassenfesy zum Karneval der Kulturen in Berlin. Ich sah dort gute Sachen aus Europa, Asien, Lateinamerika ausser Venezuela, Schwarzafrika, das nicht islamisch ist…
    Jedoch vermisste ich einen, im ideellen Sinne ganz wertvollen Mosaikstein – eine Israel-Ecke bzw. Hommage an Israel 🙁 Das empfand ich schon im letzten Jahr so 🙁 Eventuell will ich eine e-mail an die zustaendigen Verantwortlichen des Karneval der Kulturen senden, auch wenn sie erstmal nichy viel Sinn zumachen scheint. Aber die zustaendigen Herrschaften muessen checken, dass da eine Besucherin, die zu Israel steht, das Strassenfest zu diesem Event besuchte, diese Besucherin ihre Stimme fuer Israel erhebt.

    AM ISRAEL CHAI!
    VIVA ISRAEL!
    LANG LEBE ISRTAEL!
    LONG LIVE ISRAEL!

  61. #67 Mitro (02. Jun 2009 17:41) @Zahal: Wir sind uns doch im Großen und Ganzen einig!

    Natürlich wäre es optimal, wenn die Palästinenser nach Jordanien gingen oder die aus Gaza auch nach Ägypten. Ich denke, Israel würde dafür auch große Teile des Landes mitliefern.

    Aber Jordanien und Ägypten wollen die nicht!

    Und so ändern, dass sie in einem jüdischen Staat nicht stören, werden die sich auch nicht.
    ________________________________________

    kann jetzt erst antworten hatte noch zu tun. 😉

    Ich hätte noch eine ganz andere Lösung und nicht nur ich. Wie man weiss, pumpt die EU, die USA und die anderen arabischen Staaten Milliarden von Dollas in diese Bevölkerung, ohne daß sich etwas ändert und das seit Jahrzehnten.

    Nun Jordanien ist unterbevölkert.

    Fläche 89.342 km²
    Einwohnerzahl 5.308.000 (2004)
    Bevölkerungsdichte 59,4 Einwohner pro km²

    Israel überbevökert:

    Fläche Kernland 20.991 km²/22.145 km²
    davon „besetzte“ Gebiete 6.831 km² –
    Die Bevölkerung von Judäa und Samaria wird je nach Quelle mit ca. 1,5 bis 2,3 Millionen Arabern und mehr als 400.000 Juden angegeben
    Gaza kommt noch dazu:
    Fläche 70 km²
    Einwohnerzahl 505.700
    Israel – Einwohnerzahl 7.400.000 (Ende März 2009) davon 20 % arabische Israelis
    Bevölkerungsdichte 340,6 Einwohner pro km²

    _______________________________________

    Ist es nicht egal, ob dieses „Volk“ rechts oder links des Jordans lebt ? Also kauft die Weltgemeinschaft einen vergleichbaren Landstrich von Jordanien ab (ca 10.000 qm) und hilft bei der Eingliederung der Bevölkerung, die restlichen „Flüchtlinge“ bleiben und werden eingebürgert im Libanon ect. bekommen die jeweilige Staatsbürgerschaft und volle Bürgerrechte, die sie bis heute NICHT haben.

    Dadurch bekommt Israel, das an der engsten Stelle lediglich nur 14 km breit ist, eine bessere Ausgangsbasis und verpflichtet sich bezüglich Entwicklungshilfe und Wasser/Strom, was es jetzt schon macht. Dieser Teil macht eh nur ca. 20 % des versprochenen Landes aus, wovon große Teile rechtmässig gekauft wurden.

    So ein Vorgehen ist nicht einmalig in der Geschichte:

    Ist das Prinzip des „ethnisch begründeten Bevölkerungsaustausches“ im griechisch-türkischen Konflikt nicht auch -rückwirkend- auf die Flüchtlinge bzw. Vertriebene in den israelisch-arabischen Kriegen anwendbar?

    ___________________________________

    Also bleiben nur zwei Optionen: Sie zerstören Israel oder sie kommen via EU-Freizügigkeit (oder Mittelmeerunion-Freizügigkeit, ist egal, wie das heißt) nach Europa.

    Eine andere Lösung gibt es nicht. Oder?

    ________________________________

    Doch meine……;-)

    Ausserdenm hat Israel etwas gelernt, einmal NEIN zu sagen und schon ändern sich die Umstände.

    Benjamin Netanyahu ist, anscheinend zufällig, über die beste politische Waffe gestolpert, die Israel hat.

    Doch trotz anscheinend vorhandener Druckwellen auf Israel, als Reaktion auf Israels „Unnachgiebigkeit“, gab es wegen der so wahrgenommenen fehlenden Unterstützung einer Zweistaaten-Lösung einen Sog in die Gegenrichtung.

    Seine Zurückhaltung die magischen Worte „palästinensischer Staat“ zu sagen, lässt die Leute sich offen die Frage stellen, ob ein solcher Staat wünschenswert oder machbar ist. Die kanadische National Post ist im Nahost-Konflikt immer auf der richtigen Seite gewesen, aber der folgende Artikel (auch in der Vancouver Sun veröffentlicht) wäre vor ein paar Monaten noch unvorstellbar gewesen:

    Die Zweistaaten-Illusion

    Eine Zweistaaten-Lösung klingt in westlichen Ohren angenehm. Sie scheint für europäische,kanadische und amerikanische Politiker genau das zu sein, was sie sagen sollen. Aber wenn der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu morgen den Plan befürwortet – wie Barack Obama es als Vorbedingung für Hilfe für Israel beim Widerstand gegen die iranische Atomaggression haben will – wäre das völlig bedeutungslos. Jetzt kommt nämlich das eigentliche momentane Hindernis !!!!!„Es gibt auf der palästinensischen Seite keinen Partner“, sagte Khaled Abu Toameh [von der Jerusalem Post.]. Israels Siedlungen in Samartia und Judäa sind kein Hindernis, fügt er hinzu; sie sind ein Ablenkungsmanöver: eine unwichtige Sache, die Jerusalem leicht hinkriegen wird – auf Grundlage seiner Bereitschaft in der Vergangenheit Siedlungen abzubauen – wenn der richtige Augenblick kommt. Diese Zeit ist noch nicht gekommen und sie wird nicht bald kommen. Denn im heutigen Umfeld würde jede vorgeschlagene Friedensvereinbarung, die von Abbas unterstützt wird, im selben Augenblick von der Hamas abgelehnt und jeder Handel mit der Hamas – wäre irgendeiner möglich – reflexartig von der Fatah abgelehnt. Und keine Gruppe hat in den Augen der Bürger viel Bonität, berichtet er. Fakt ist, dass Toameh spitzbübisch andeutet, Netanyahu könnte so clever sein auszuprobieren, was Obama will und öffentlich sofort eine Zweistaaten-Lösung zu unterstützen, nur um die Palästinenser und internationale Friedensplan-Unterstützer „in eine Ecke“ zu drängen, indem er für alle offen legt, wie wahrlich unmöglich die Umsetzung von irgendetwas dieser Art unter den derzeitigen Umständen wäre.

    Der Fehler der internationalen Gemeinschaft, sagt Toameh, besteht darin, dass man dort zu glauben scheint, die Eigenstaatlichkeit sei etwas, das den Palästinensern wie ein Geschenk gegeben werden könne. Das ist, glaubt er, unverdient. „Ich glaube, ein Staat ist nicht etwas, das uns gegeben werden sollte; es ist etwas, das wir uns verdienen sollten“, sagt der in der Samaria/Judäa geborenen Journalist. Weit davon entfernt die Fähigkeit der Schaffung einer funktionierenden, verantwortungsvollen Zivilgesellschaft zu demonstrieren, sagt er, haben die Palästinenser nur ihre Bereitschaft bewiesen Chaos, die Herrschaft des Mobs und Terror zu tolerieren. Sie schauten zu, wie mit den nach Ramallah und Gaza geschickten Milliarden nicht Krankenhäuser und Schulen und Infrastruktur aufgebaut wurde, sondern seine Taschen füllte, die Fatah ihre Kumpane fetter machte und die Hamas Waffen kaufte. Einerseits sind die Palästinenser immer wieder verrotteter Führung erlegen, die im Gegenzug ihr Bestes tat, um das Hochkommen verantwortungsvollerer Alternative zu unterdrücken. Andererseits scheint Toameh anzudeuten, dass die Palästinenser die Regierung bekommen, die sie verdienen. „Alles läuft in die falsche Richtung, zumeist wegen des Versagens der Palästinenser ihre Regierung zur Verantwortung zu ziehen“, sagt er.

    Bibi hat die Parameter der Diskussion verschoben und dies deutet auf unglaubliche politische Kraft hin.

    Der arabisch-israelische Konflikt ist letztlich binär. Es mag 22 arabische Staaten geben, 57 islamische Staaten und ein ganzes Gebäude voller Diplomaten in New Yorks East Side, die nur allzu gerne Gülle über Israel auskippen, aber letztlich muss Israel mit nicht konform gehen, das seine ROTEN Linien gefährdet. Unglücklicherweise sind diese Linien unscharf geworden, um es freundlich auszudrücken, und jedes Mal wenn Israels Führer von EINER davon zurücktreten, wird das Vakuum sofort mit mehr Druck gefüllt, um die Linien weiter einzuengen.

    Was Bibi versehentlich bewiesen hat: Das Gegenteil ist wahr. Wenn Israels Führung eine kompromisslose Haltung absteckt, die die Linien weiter zieht, selbst zu diesem späten Zeitpunkt, wird es eine spürbare Verschiebung in der Reaktion der Welt geben, selbst unter der vorhersagbaren Kritik.

    Während frühere israelische Regierungen praktisch Teile von Jerusalem abzugeben bereit waren, drückt Bibi zumindest öffentlich diese Linie weiter weg. Wenn er nicht nachgibt, würde der Nettoeffekt sein die ganze Diskussion vom „Wie viel von Jerusalem sollte Israel abgeben?“ zu „Sollte Jerusalem überhaupt etwas abgeben?“ verändert. Gleichermaßen würde seine öffentliche Äußerung zum natürlichen Wachstum in den Siedlungen ebenfalls die ganzen Begrifflichkeiten der Debatte von „Israel sollte ganz Samaria/Judäa zurückgeben“ zu „Wie viel sollte Israel zurückgeben?“ verschieben.

    Schlussendlich ist die Lösung des Problems nicht in rechtlichen oder historischen oder religiösen Argumenten zu finden – sie wird das Ergebnis von Verhandlungen sein. Netanyahu hat das Potenzial Israels Verhandlungsposition immens zu stärken, wenn er sich dazu entschließt, indem er einfach in seinen Überzeugungen stark bleibt.

    Als eine der Seiten dieses ungleichen Konflikts gegen sich hält Israel einige eindrucksvolle Karten, die zu zeigen nicht viel kostet. Und wenn Israel irgendetwas von seinen palästinensisch-arabischen Partner lernen soll, dann ist es, dass die Folgen eines „Nein“ oft in einer Belohnung bestehen.

    So einfach könnte es gehen, und Europa wäre der mehr als lästigen Verantwortung (Islamisierung) befreit
    Es ist ein beschissenes Problem ???????

    Übrigens den Text habe ich von Heplev zum Teil geklaut, aber er drückt genau meine Überlegungen aus…….

  62. Schade – einige Kommentare hier sind ganz schön rassistisch.

    Nicht jeder Palästinenser ist ein verblendeter, bombenlegender Muslim. Genauso wenig, wie nicht jeder Westeuropäer ein freiheitsliebender, demokratischer Mitmensch ist. Ihn pauschal und ohne Grund zu verurteilen (v.a. als Antisemiten) ist ziemlich dämlich – was sollte er eurer Meinung denn noch machen, um sich von den Vorurteilen freizukaufen?

    Erst wird gemeckert, wenn Migranten kein Deutsch lernen. Gibt es dann mal jemanden, der Deutschland mag und sogar freiwillig Deutsch lernt, wird er als Heuchler dargestellt. Für mich absolut nicht nachvollziehbar. Das ist Rassismus, nichts anderes. Mit einem Kampf gegen fundamentalen Islamismus hat und gegen eine Islamisierung Deutschlands hat das nichts zu tun, sondern das ist einfach zielloses Draufhauen auf jeden, der nicht ins Schema passt.

  63. @Eistee,
    Integrierte sind viel schlimmer, wie willst du diese irgendwann loswerden ?

    Willst du hier eines Tages aufwachen und überall um dich herum araber, palästinenser statt deutsche etc ?
    Nein danke. Da kann der nochsoviel Deutsch lernen, er wird niemals Deutsch !!!

  64. #80 Ehrenreich (03. Jun 2009 08:20)

    Da kann der nochsoviel Deutsch lernen, er wird niemals Deutsch !!!

    Unfug. Ich zähle zu meinem Freundeskreis z.B. libanesische Christen, die als Jugendliche nach Deutschland gekommen sind und vollkommen integriert sind. Ohne Wenn und Aber. Sie sind auch Deutsche und ich würde mich freuen, wenn mehr „Urdeutsche“ so wären, wie diese „Neudeutschen“.

    Ich will nichts verallgemeinern. Es gibt auch genügend „Deutsche aus Opportunismus“, die überhaupt nicht integriert sind. Aber Ihre Verallgemeinerung ist für mich vollkommen inakzeptabel.

    Apropos deutsch: Vielleicht sollten Sie selbst noch ein wenig an Ihrer deutschen Grammatik feilen!?

  65. #29 Eistee (03. Jun 2009 01:20)

    Erst wird gemeckert, wenn Migranten kein Deutsch lernen. Gibt es dann mal jemanden, der Deutschland mag und sogar freiwillig Deutsch lernt, wird er als Heuchler dargestellt. Für mich absolut nicht nachvollziehbar.

    Für mich auch nicht. Absolut nicht. Aber das spiegelt halt auch die Bandbreite von Artikeln auf PI wider. Andererseits ein willkommener Anlass, auch mal Ihre und meine Meinung zum Ausdruck zu bringen.

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