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Unsere Angst nach dem Mord an Olga

Zorn in Russland: Russen demonstrieren auf den Straßen Moskaus gegen den Mord an der 31-jährigen Olga Davidowna im Dresdner Gerichtssaal.

Der Mord an der Russin Olga Davidowna hat Deutschland an den Rand eines Kulturkampfes gebracht. Politik und Medien sind dafür mitverantwortlich.

Die Zeugin im Beleidigungsprozess vor dem Dresdner Landgericht am Vormittag des 1. Juli ist gerade angehört worden. Da bittet der Angeklagte, der die Russin auf einem Spielplatz als „Ungläubige“, „russische Sau“ und „Tscheschenen-Mörderin“ beschimpft hatte, darum, eine Frage stellen zu dürfen. Die Kammer lässt sie zu. „Haben Sie überhaupt ein Recht, in Deutschland zu sein?“, fragt Ayyub al-Muhammadi al-Ramadani die Zeugin Olga. Er selbst gibt die Antwort: „Sie haben hier nichts zu suchen.“ Dann droht Ayyub al-Muhammadi al-Ramadani, so berichten Anwesende, „wenn der Islam hier an die Macht kommt, dann ist es aus mit euch!“

Schließlich, als die 31 Jahre alte Mutter schon zur Tür des Verhandlungssaals geht, zieht der 28-Jährige ein Messer, stürzt auf die Russin, die im dritten Monat schwanger ist, und sticht auf sie ein. 18 Mal in 32 Sekunden, heißt es. Der Ehemann wirft sich dazwischen, auch er wird durch drei Messerstiche schwer verletzt. Zwei Bundespolizisten eilen zu Hilfe, die in einem anderen Verfahren aussagen sollen. Im Tumult verwechselt einer der Polizisten den Ehemann mit dem Messerstecher. Ein Schuss aus der Dienstwaffe trifft ein Bein des Russen.

Wenige Minuten später ist die Frau tot. Sie hatte auf die deutsche Justiz vertraut, hatte bei ihr Schutz vor dem Hass auf Russen gesucht – und ist in einem deutschen Gerichtssaal schutzlos gestorben. Das ist das furchtbare Paradox, das ist auch die politische Explosivität des Falls.

Wenn man einmal Mutmaßungen über das (west-)deutsche Mehrheitsbewusstsein anstellen darf, dann spielten sich dort nach dieser Tat folgende Gedankengänge ab: 1. Wie furchtbar, die arme Frau, was für ein Unglück. 2. Die Tat geschah nicht wirklich in Deutschland, sondern im Orient. 3. Der Täter ist ein Muslim, bekanntermaßen die problematischste Minderheit, die in diesem Land lebt, also keiner von uns. 4. Ein Einzelfall also: Übergang zur Tagesordnung.

Die Wahrnehmungsschwäche wirkte weiter, als das Verbrechen schon geschehen war. Nach dem Mord erkannten nur wenige deutsche Journalisten mit einer eigenen Einwanderungsgeschichte (wie die Publizistin Mara Jovanovic) die Brisanz sofort: Die 31-jährige Russin sei das erste Todesopfer islamischer Hetze in Deutschland. Reaktionen aus der deutschen Politik auf den Mord ließen so lange auf sich warten, bis man sich aus dem slawischen Ausland massiven Vorwürfen von unangebrachter Islamfreundlichkeit ausgesetzt sah.

„Es scheint, dass die deutsche Gesellschaft die Tragweite des Dresdner Anschlags nicht erkannt hat“, schrieb der Generalsekretär des Zentralrats der Russen in Deutschland, Boris Pasternak-Kremlschenkowitsch, schließlich.

Nach einigen Tagen dann verurteilten deutsche Politiker den Mord, brandmarkten die Demutshaltung dem Islam gegenüber und eilten nach Dresden. Kanzlerin und Außenminister äußerten sich entsetzt, der sächsische Ministerpräsident Tillich besuchte den Ehemann im Krankenhaus, SPD-Chef Müntefering nahm an der Trauerfeier am 11. Juli teil, mit insgesamt 1500 Gästen. Ernste, starke Worte fielen, weiße Rosen wurden niedergelegt. Hat nun alles wieder seine Ordnung? Sind die fünf Tage unschädlich gemacht, eine kleine Peinlichkeit, bald vergessen?

Nicht überall. Olga Davidowna wurde zweimal die letzte Ehre erwiesen. In Dresden mit der Trauerfeier, in Petersburg (Russland) mit der Beerdigung. Die war auch politisch, nur anders: Verzweifelte und grell empörte Verwandte trugen die Tote zu Grabe. Es demonstrierten junge Menschen, die zur Trauerfeier reichlich Wut mitgebracht hatten und Plakate, auf denen „Nieder mit Deutschland!“ zu lesen war. Dazu der Slogan: „Deutsche sind Mörder!“ Die „russische Märtyrerin“ war tagelang Spitzenmeldung in der GUS. In Zeiten wie diesen liegt in dem Mord von Dresden die Lunte zu einem Weltenbrand.

Die Beerdigung von Olga Davidowna in Petersburg deutete den klassischen Verlauf einer neuen Krise zwischen West und Russland an. Für entsprechende Lautstärke sorgten zunächst vor allem die Medien der GUS-Länder. Auch die seriösen. Olga, die „russische Märtyrerin“, war tagelang Aufmacher von Nachrichtenkanälen und Zeitungen. Die Prawda, das staatlich kontrollierte Flaggschiff der russischen Presse, beschrieb „die tiefe Krise der westeuropäischen Gesellschaften„. Slawophobie sei in der Öffentlichkeit längst alltäglich. Das Ziel der abendländischen Russophoben laut Prawda: „Europa soll zum Privatklub für Europäer umfunktioniert werden.“ Womit das kulturkämpferische Argument auf dem Tisch lag. Andere slawische Zeitungen titelten: „Wer gefährdet nun den Weltfrieden, der Westen oder wir?“ Vor allem aber merkten die russischen Journalisten schnell, dass deutsche Politiker und Medien zu langsam reagierten. Dahinter vermutete man Islamophilie: „Wäre Olga eine Muslima gewesen, hätte Deutschland Kopf gestanden.“

» ZEIT: Mord in Dresden – Unsere Angst

(Gastbeitrag von Rumpelstilzchen)




Kulturbereicherung im Krankenhaus

KulturbereichererGuten Tag liebe PI-Leser! Zu meiner Person: Ich bin 21 Jahre jung, Student (und zwar nicht der Soziologie, Altägyptologie oder Indianderwissenschaften) und wohne mitten im Herzen des sehr bereicherten Ruhrgebiets. Neben dem Studium arbeite ich in einem Krankenhaus – morgens Uni, mittags schlafen, nachts arbeiten. Aber gut, da ich nicht alimentiert werde, bleibt das nunmal nicht aus.

(Gastbeitrag von Yokosuka zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Was ich in besagtem Krankenhaus erlebe, geht auf keine Kuhhaut mehr. Vor einem halben Jahr traf ich dort meinen Klassenkameraden aus Grundschulzeiten Ekrem. Ekrem kam um ein Uhr morgens mit seiner vollverschleierten Ehefrau vorbei, die schwanger war und scheinbar Unterleibsschmerzen hatte. Deutsch sprach sie nicht. Ich benötigte eine Unterschrift von ihr, weswegen ich ihr den Behandlungsvertrag vorlegte. Sofort zückte Ekrem den Stift, aber ich bestand darauf, die Frau selbst unterschreiben zu lassen.

Was sich dann ereignete, verschlug mir den Atem: Die Frau trat nach einem kurzen Wortwechsel auf türkisch (trotz Verschleierung) sichtlich irritiert vor, nahm den Stift mit der Faust (!) und krickelte mit Anstrengung einige Striche auf das Blatt. Ich nahm das Blatt an mich und erkannte … eine furchtbar einfache Kopie meiner eigenen Unterschrift. Die Nacht war für mich gelaufen. Ich realisierte, dass Zwangsheiraten und analphabetische Haus- und Gebärsklavinnen, mitten in Deutschland, nun unmittelbar in meiner Lebenswirklichkeit angekommen waren.

Eines Nachts lag eine türkische Mitbürgerin, Frau E., mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im Sterben. Eine furchtbare Sache und natürlich sind wir als Personal immer bemüht, einfühlsam auf Angehörige einzuwirken. Ich hatte die Anweisung bekommen, alle Angehörigen zu der Frau vorzulassen. Den ganzen Abend über herrschte reger Andrang, allein in der Empfangshalle hielten sich über ein Dutzend Personen auf. Gegen Mitternacht rief mich die Krankenschwester der entsprechenden Station weinend an: Auf der Station wären über 50 (!) Angehörige, die laut wären und sie im Getümmel unsittlich berühren würden. Sie hatte schon mit einem einfachen Trick versucht, einige der Besucher zum Gehen zu bewegen: Sie hat alle Personen, die nicht mit Frau E. blutsverwandt sind, aufgefordert zu gehen. Es ging niemand. Deshalb wurde mir nun gesagt, ich soll, wenn weitere Angehörige eintreffen, auf der Station anrufen. Die Schwester würde dann andere Angehörige nach unten schicken, die den Leuten alles Nötige mitteilen könnten.

Nun regelten die Angehörigen den Einlass ins Krankenhaus allerdings selbst: Anstatt mich die Tür öffnen zu lassen, traten die Personen, die sich in der Eingangshalle aufhielten, von innen vor die elektrische Schiebetür und öffneten sie dadurch. Als so eine siebenköpfige Gruppe unser Haus betrat und schnurstracks Richtung Fahrstuhl eilte, rief ich die Personen zu mir und teilte ihnen höflichst mit, dass ich auf der Station anrufen würde und gleich andere Angehörige zu ihnen kommen würden. Sofort begann die Wortführerin der Gruppe mich anzuschreien (nach Mitternacht in einem Krankenhaus!): Sie wäre extra aus Dinslaken angereist (Info: eine Autofahrt von vielleicht 30 Minuten), ich würde einer Sterbenden den letzten Wunsch verweigern und würde das bestimmt nur machen, weil sie Türken sind.

Trotz dieser Unverschämtheiten blieb ich ruhig und bestimmt. Die Gruppe ging ohne mich weiter zu beachten zum Fahrstuhl und fuhr zur Station hoch. Einige Minuten nach diesem Eklat trat ein gleichaltriger Türke an mich heran und sagte mir, ich sei respektlos und solle mir klarmachen, dass das Folgen für mich haben werde. Anschließend fragte er mich nach dem Gebetsraum. Ich wies auf unsere (sehr schöne) Kapelle im ersten Obergeschoss hin. Daraufhin fragte er explizit nach einem islamischen Gebetsraum. Als ich ihm mitteilte, dass es so etwas bei uns nicht gibt, spuckte er vor mir auf den Boden und wandte mir den Rücken zu.

Zum Schluss noch eine kurze Geschichte aus meinem Studienalltag: Ich unterhielt mich mit einer türkischen Kommilitonin über die Finanzierung des Studiums. Hier der Originaldialog:

Sie: „Ja, ich krieg auch kein Bafög. Ich krieg so Hälfte Darlehen, Hälfte geschenkt, weisse. 650 Euro in Monat.“

Ich: „Das ist ja genau das Bafög-Prinzip. So wie das klingt, denke ich schon, dass du Bafög bekommst…“

Sie: „Ach, was weiß ich, ja… Macht bei uns alles Steuerberater!“

Ich will einfach nicht mehr und werde nicht dauerhaft in diesem Land leben bleiben, das den Findigen, Dreisten, Unverschämten nicht nur gewähren lässt, sondern auch noch in seiner Sache bestärkt! Aber meine dann ausbleibenden Steuerzahlungen können ja sicher locker durch weiteren Unterschichtenimport ausgeglichen werden…

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienener Beitrag zur PI-Serie:

» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen




Vielfalt (?) unter bunten Kopftüchern


„Die demokratischen gesellschaftlichen Kräfte unseres Landes – Bund, Länder, Kommunen, die zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bürgerinnen und Bürger, die politischen Parteien, die Medien, die Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie der Sport – müssen jeder Form von Extremismus entschieden entgegentreten“, heißt es zur von der Bundesregierung geschaffenen Initiative „Deutschland – Orte der Vielfalt„. Gemeint ist natürlich nur und ausschließlich der Kampf gegen Rechts™.

Kaum jemand kann sich der Initiative verschließen, denn wer wollte nicht zu den Guten gehören und wäre nicht gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus? Von der Bundesintegrationsbeauftragten bis zur Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Genommen wird garantiert jeder. Und so ist denn die Dichte der guten Orten am höchsten in den neuen Bundesländern, wo zwar wenig Fremde, dafür aber der gemeingefährliche Neonazi allerorten durch die Gassen schleicht und sein hässliches Gesicht zeigt.

Aber auch im Westen hat der/die/das Gute seinen Platz und hat Orte der Vielfalt, wobei Vielfalt ausschließlich meint, uns kopftuchtragende Frauen als „Vielfalt“ und Bereicherung zu präsentieren. Denn „Vielfalt“ meint in Neusprech lediglich die Einfalt der – widerstandslos hinzunehmende – Islamisierung des Landes, den Einzug des Kopftuchs. PI-Leser Michael T. bat uns darum, am Beispiel seiner Heimatstadt Marburg zu zeigen, wie das Gute sich präsentiert.

Die Universitätsstadt Marburg hat eine lange Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Heute wohnen in Marburg über 6.000 ausländische Menschen, ca. 4.000 Aussiedlerinnen und Aussiedler und ca. 500 Kontingentflüchtlinge. Marburgs größter Stadtteil, der Richtsberg, in dem ca. die Hälfte aller nach Marburg zugewanderten Menschen leben, hat für die Entwicklung der städtischen Integrationspolitik eine herausragende Bedeutung. Der Stadtteil hat – und wird sie auch noch auf längere Zeit haben – eine Integrationsfunktion für die gesamte Stadt.

2002 wurden Handlungsvorschläge für gelingende Integration vom Magistrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Vorschläge gingen und gehen davon aus, dass zunächst ein Verständnis für gelungene Integration entwickelt werden muss. Es sollte nicht problem-, sondern lösungsorientiert gearbeitet werden: „Es sind bereits seit vielen Jahren Menschen in den Stadtteil Richtsberg zugewandert und im Stadtteil sowie in der gesamten Stadt Marburg erfolgreich integriert. Je nach Zuwanderungsgrund ist die Integration unterschiedlich verlaufen.“
Organisierte Verstehensprozesse (Untersuchungen, Berichte, Kommunikation) sind Teil der Handlungsvorschläge.

Die Vorschläge konzentrieren sich auf die kommunalen Aufgaben der Integration von Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Sie sind nicht grundsätzlich anders als Ziele für die Mehrheitsgesellschaft und beschreiben vor allem Aufgaben im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Seit 2002 sind in allen Handlungsfeldern systematisch Projekte entwickelt und durchgeführt worden. Der entscheidende Fortschritt gelang in dem Moment, in dem die Menschen, insbesondere die zugewanderten Menschen, nicht mehr ausschließlich als Notleidende und Bedürftige angesehen worden, sondern als Besitzende von sozialem und kulturellem Kapital mit Entwicklungspotentialen, an denen gemeinsam angesetzt werden kann. Die Stadt Marburg sieht Menschen mit Ideen und Engagement als Projektträger und hilft jedes Projekt umzusetzen, welches den Menschen hilft (und nicht gegen die Würde anderer Menschen verstößt). Hier bringen die Menschen ihr mitgebrachtes kulturelles und soziales Kapital ein. Seit Anfang 2008 gibt es eine AG Integrationsvereinbarung, in der Migrantinnen und Migranten mit der Stadt und der Kommunalpolitik ihre Arbeit koordinieren.

Michael T.: schreibt dazu: „An unserer Stadtautobahn sind riesige Tafeln angebracht, „Marburg Ort der Vielfalt“, schaut dann bitte mal, wie sich die Stadt auf dieser Seite präsentiert. Einfach lächerlich. Kostet ja einen Haufen Geld und bringt nichts. 3 Bilder mit kopftuchtragenden Frauen sowie einen positiver Hinweis auf unser schlimmstes Stadtviertel, den Richtsberg.“

Wer achtet eigentlich unsere Werte, die mal waren Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Freiheit? Die Werte junger zwangsverheirateter, versklavter Mädchen? Niemand. Wir werfen sie tolerant auf den Müllhaufen der Geschichte, opfern sie dem Multikulti-Gott der totalitären Betonköpfe der Republik. Die Werte der Deutschen interessieren die „Vertreter“ der Deutschen nicht. Fremdenfeindliche Übergriffe sind natürlich verabscheuungswürdig, aber es sind eben wirklich Einzelfälle™. Zu ihrer Bekämpfung braucht man keinen hysterischen Kampf gegen Rechts™. Aber was ist mit den deutschenfeindlichen Angriffen? Sie sind quer durch die Republik zu Dutzenden täglich an der Tagesordnung. Das müssen nicht immer Mord und Totschlag sein, dazu zählen auch die täglichen Demütigungen deutscher Schüler, das Beschimpfen, Bespucken, Anpöbeln, Bedrohen… Wo bleibt der Kampf gegen diesen Rassismus? Er entwickelt sich ungestört zum Flächenbrand. Wir akzeptieren ihn tolerant und konzentrieren alle Kraft auf einen kaum vorhandenen Gegner. Aber vermutlich finden wir ihn deshalb so selten, weil der Kampf gegen Rechts™ so erfolgreich ist…

(Spürnase: Michael T.)




„Menschenrechtler“ mit den Saudis gegen Israel

Freundschaftsbesuch im Land der schwarzen SchleierNachdem bereits Amnesty International sehr unrühmlich von sich hat reden lassen, indem die sogenannte „Menschenrechtsorganisation“ Israel einseitig angeblicher Kriegsverbrechen in Gaza anklagt, setzt Human Rights Watch (HRW) noch einen obendrauf. Die „Menschenrechtler“ ließen sich im saudischen Steiniger-Königreich zum Essen einladen und zogen bei der Gelegenheit über die Israelis her.

Bei dem vom saudischen Geschäftsmann Emad bin Jameel Al-Hejailan organisierten Gala-Dinner für Ehrengäste in Riad äußerte die HRW-Delegation ausgerechnet im Geburtsland Mohammeds, wo Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen und bei fadenscheinigen Verdächtigungen gesteinigt werden, schwere Bedenken gegen Israel, die Israelis hätten im Gazakrieg die Menschenrechte und internationales Recht verletzt. Insbesondere ging es dabei wieder um den von der HRW-behaupteten angeblichen Einsatz von israelischen Phosphorbomben. Davon, dass es die Hamas war, die gefährliche Phosphorbomben tatsächlich eingesetzt hat, will HRW natürlich nichts wissen.

Bei solchen Gelegenheiten sammelt die „Menschenrechtsorganisation“ auch gleich Spenden von „privaten Gönnern aus der arabischen Welt“ zur Unterstützung der Hilfe für Gaza gegen Israel – versteht sich.

Mit Bildern wie diesen schürt HRW den Hass gegen Israel:

» Kontakt zu Human Rights Watch: berlin@hrw.org

(Spürnase: Fritz)




Iran kämpft weiter um die Freiheit

grüne-handRund um das Freitagsgebet in der Teheraner Universität mit dem prominenten Mullah Ravsandschani hat es erneut Massenproteste gegeben. In Berichten ist von Hunderttausenden die Rede. Ein Gebiet von 3 Kilometern rund um die Universität soll voller Protestierender gestanden haben.

Das Regime antwortet mit roher Gewalt. Anscheinend erinnert man sich der Anfänge der islamischen Revolution von 1979. Damals hatte es auch zunächst kleine Proteste gegeben. Nachdem diese blutig niedergeschlagen wurden, kam es immer wieder nach jeweils 40 Tagen –  der muslimischen Zeit des Totengedenkens –  zu neuen Unruhen, die sich von Mal zu Mal steigerten.

Vom heutigen Freitagsgebet berichtet der STERN:

Zum Freitagsgebet mit dem einflussreichen regierungskritischen Kleriker Akbar Hashemi Rafsandschani versammelten sich Hunderttausende Oppositionelle in der Umgebung der Universität, berichteten Augenzeugen. Darunter waren viele Anhänger des bei der umstrittenen Wahl am 12. Juni unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mir-Hussein Mussawi.

Seine Anhänger skandierten an die Adresse Ahamdinedschads gewandt: “Tod dem Diktator!” oder “Ahmadinedschad, tritt zurück!” Entlang der großen Kargar-Straße trugen Hunderte Demonstranten ein riesiges grünes Tuch als Zeichen ihrer Unterstützung für Mussawi.

Einige Tausend hätten den Eingang zur Universität erreicht, wo Rafsandschani auftrat. Im Umkreis von drei Kilometern war das Areal mit einer Menschenmenge gefüllt, berichteten Augenzeugen. In Sprechchören forderten die Demonstranten die Freilassung der Oppositionellen, die bei früheren Protesten festgenommen worden waren. Die Polizei ging mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Oppositionellen vor. Nach Augenzeugenberichten wurden mindestens 15 Menschen verhaftet. Es sind die größten Demonstrationen seit knapp einem Monat.

Rafsandschani hatte seine Predigt mit einem Aufruf an die Anhänger Mussawis begonnen, die friedliche Atmosphäre des Freitagsgebets nicht durch Slogans gegen die Regierung zu stören. “Lasst uns die Gelegenheit nutzen, eine bessere Zukunft für unser Land zu schaffen, und die Probleme zu lösen”, sagte Rafsandschani. Er rief die Regierung dazu auf, festgenommene Oppositionelle freizulassen und eine offene Debatte zu führen.

Als erster ranghoher Vertreter der politischen Führung sprach Rafsandschani von einer politischen Krise, die den Iran erfasst habe. “Wir sind alle Mitglieder einer Familie. Ich hoffe mit dieser Predigt, dass wir diese schwere Phase hinter uns bringen, die durchaus als Krise bezeichnet werden kann”, sagte er.

Die ersten Mullahs beginnen offenbar, um ihre Macht zu bangen. Eine Ablösung des irren Kriegstreibers Ahmadinedschad würde zwar nicht das Problem des islamischen Regimes an sich lösen, wäre aber ein erster Schritt und ganz sicher eine Ermutigung für die Opposition, den Iran als ganzes wieder in die Gemeinschaft der zivilisierten Staaten zurück zu führen.




Hilfe kam nur vom „Weißen Ring“


Als Opfer ist man der letzte Dreck in Deutschland, nicht nur in Migrantenkreisen, wo du als „Opfer“ nur noch zum Drauftreten da bist. Auch der Staat behandelt seine Täter fürsorglich-liebevoll mit allen Betreuungs- und Ausbildungsangeboten und die Opfer möglichst gar nicht. Die müssen sich neben ihrer Traumatisierung mit Hilfe der privaten Opferschutzorgansation „Weißer Ring“ in jahrelangem Kampf mühsam das Wenige erkämpfen, das ihnen zusteht.

Es war der 29. April 2000. Ein Tag, der das Leben von Yvonne H. (damals 23) völlig veränderte. Die Erzieherin einer Elmshorner Kindertagesstätte wurde bei der Explosion einer Splitterhandgranate in der Hamburger Disco „J’s“ an der Feldstraße schwer verletzt. 2500 Stahlkugeln schossen durch den Tanztempel. Drei davon stecken noch heute im Körper der jungen Frau, die seit dem Anschlag von der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ unterstützt wird.

„Ohne den Weißen Ring hätte ich das alles nicht geschafft“, sagt die heute 32-Jährige rückblickend. Neun Jahre danach lebt sie ein annähernd normales Leben. Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg.

„Jeder Straftäter, der ins Gefängnis wandert, bekommt sofort psychologische Betreuung“, sagt Angelika Meusel vom Weißen Ring, Kreisgruppe Pinneberg. Bei Opfern sei dies nicht so. So musste Yvonne H. neun Monate warten, bis ein Platz frei wurde – und landete in einer Einrichtung, die nicht auf ihre Problematik spezialisiert war.

Der Kampf mit dem zuständigen Versorgungsamt Hamburg füllt ganze Aktenordner. Ihren erlernten Beruf kann die 32-Jährige nicht mehr ausüben. Eine Stahlkugel steckt im Herzen, ihre Lungenleistung liegt bei unter 80 Prozent. Eine weitere Kugel sitzt im Rückenmark („Manchmal kann ich dadurch schlecht laufen“), eine dritte in der Nähe vom Schultergelenk. „Das führt dazu, dass ich meinen linken Arm schlecht bewegen kann“, so Yvonne H.

Sieben Jahre vergingen, ehe sich das Versorgungsamt bereiterklärte, die Kosten der Umschulung zur Heilpraktikerin zu tragen. Ein erster Wunsch der 32-Jährigen, die zunächst den Berufswunsch Logopädin angegeben hatte, wurde mit Hinweis auf mögliche psychische Schäden, entstanden durch den Handgranatenanschlag, abgelehnt. „Dann wurde ich zum Arbeitsamt geschickt, das testen wollte, ob ich überhaupt fähig bin, einen Job zu machen.“

Immer wieder, so beklagt Yvonne H., gehen Briefe an das Versorgungsamt verloren. Eine Opferrente in Höhe von monatlich 108 Euro bekam sie nur zwei Jahre lang. Sie wird inzwischen nicht mehr gezahlt, weil die 32-Jährige in zu unregelmäßigen Abständen einen Psychologen aufsucht. Die Zuzahlungen für die Schmerzmittel, auf die Yvonne H. seit der Tat angewiesen ist, zahlt sie aus eigener Tasche.

Zwei bis dreimal pro Woche muss die junge Frau zur Krankengymnastik. Mit großen Menschenmengen hat sie noch heute Probleme. Wenn sie ihren zwei Kindern zuliebe ins Kino geht, sitzt sie dicht am Notausgang. „Am liebsten halte ich mich Zuhause auf.“ Hausarbeit wie Putzen und Bügeln erledigt ihre Schwiegermutter oder ihr Mann.

Zwölf Jahre neun Monate: So lautete im Februar 2001 das Urteil gegen Cüneyt D., der die Handgranate in der Disco versteckte. Yvonne H. war Nebenklägerin in dem Verfahren, hat gemeinsam mit ihrer Betreuerin Angelika Meusel jeden Prozesstag besucht. Die beiden Frauen sind Freundinnen geworden. „Viele Freunde von früher sind nicht mehr übrig geblieben“, sagt Yvonne H. Sie hat Angst vor dem Tag, an dem der Attentäter aus dem Gefängnis freikommt. Bei guter Führung dürfte dieser Tag nicht mehr lange entfernt sein.

Die Betreuung lässt auf sich warten, der angestrebte Berufswunsch wird abgelehnt, die kümmerliche Rente gestrichen, Briefe, die verloren gehen…alles kein Einzelfall™ in Deutschland, sondern Regel – wenn, ja wenn man so dumm war, Opfer zu sein.

(Spürnase: dirk_pi)




Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen

KulturbereichererIch will es einmal mit einer Fabel aus dem Tierreich versuchen: Wir können mohammedanischen MigrantInnen keinen Vorwurf machen, sie leben lediglich ihre Gewaltkutur. Auch können wir Löwen keinen Vorwurf machen, wenn sie Antilopen in der Steppe zur Beute machen. Ein kleiner Unterschied hingegen: Antilopen kämen niemals auf die Idee, Löwen freiwillig in ihre Steppe einzuladen!

(Gastbeitrag von Eurabier zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Die Grünen bei uns hingegen sind Antilopen, die im sicheren Gehege sitzen und den Steppen-Antilopen vorschreiben, das Ansiedeln von Löwen sei eine “Bereicherung” für die Steppe und schließlich würden die Löwen aufgrund der niedrigen Antilopenrate später einmal für die Nahrung sorgen.

Wird dann einmal eine Antilope zur Löwen-Nahrung, dann hätten die Antilopen dies “auszuhalten”.

Dann kommt die Aufforderung an die Steppen-Antilopen, sowohl für die Nahrung der Gehege-Antilopen als auch der Löwen zu sorgen, denn satte Löwen seien in der Steppe friedlich, solange man sie nicht provoziere! Die Menschen würden dies “Steuern” nennen!

Auch kämen Antilopen niemals auf die Idee, eine Löwen-Konferenz abzuhalten!

Und wenn Steppen-Antilopen keine Lust mehr auf die Opfer-Rolle haben, kommen aus dem Gehege die Worthülsen: Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Leophobie!

Jeder MohammedanerIn, der sich so verhält wie der süße kleine Turko-Rütli, der dem Hans das Handy raubt, handelt lediglich im Sinne des mohammedanischen religiösen Expansionsgedanken!

Wir können den MohammedanerInnen also gar nicht böse sein, auch unsere 68er-Zweikulturenjustiz sieht das ähnlich, urteilt sie doch im Vergleich zu Hans und Fritz bei Murat und Abhul erstaunlich milde, Abschiebungen finden so gut wie gar nicht mehr statt.

Es ist die koranische Pflicht eines jeden MohammedanerIn, sich über die Gesetze der Ungläubigen hinweg zu setzen und Angst und Terror zu verbreiten, sei es Bin Laden in den Hauptnachrichten (heute wieder ein friedlicher Bombenanschlag in Djakarta) oder als Rütli-Borat im Lokalteil ohne Angabe des “Migrationshintergrunds”!

Claudia Fatima Roth und Hans-Mohammed Ströbele müssten im Grunde genommen die Abgeordnetenimmunität aberkannt werden und dann müssten sie sich wegen Landesverrats vor Gercht verantworten!

Jeder Tote, der wegen Messerstechereien von turkarabischen MohammedanerInnen in Deutschland im Dienste der Utopie des Multikulturalismus zu verantworten ist, geht auch auf das Konto von Bürgerkrieg90/GrünInnen!

2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.




„Ich esse meine Suppe nicht…“

Sie protestieren geschlossen gegen ihr angeblich verdorbenes Essen. Über 100 Kemptener Asylbewerber finden, dass man das, was man ihnen vorsetze, im Laden gar nicht mehr kaufen könne. Nun, wir gehen davon aus, dass man in den Herkunftsländern dieser Leute noch ganz andere Sachen kaufen kann. Die Lebensmittelaufsicht jedenfalls hatte nichts zu beanstanden. Typisch! Rassistisch verseucht!

«So ein Fleisch wird in keinem Laden mehr verkauft, das ist oft schon ganz grau und riecht komisch», schimpft Mammad Aliev. Und mit seinem Ärger ist der Mann aus Aserbaidschan nicht alleine: Geschlossen protestieren die über 100 Kemptener Asylbewerber derzeit gegen die Qualität der Lebensmittel, die montags und mittwochs in ihrer Unterkunft angeliefert werden. Um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen, haben die Bewohner schon zweimal die Annahme der für sie bestimmten Nahrungsmittel verweigert. Obendrein haben sie sich in einem Brief an die zuständige bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer gewandt. Diese ließ gestern eine der Lebensmittellieferungen überprüfen. Die Kontrolleure hätten dabei nichts Auffälliges feststellen können, hieß es.

Das Prinzip ist im ganzen Freistaat dasselbe: Asylbewerber kaufen ihre Lebensmittel nicht selbst ein, sondern werden über Großlieferanten zentral mit Lebensmitteln versorgt. Dafür gibt es vorgefertigte Listen, auf denen die Bestandteile der Pakete angekreuzt werden. Allerdings, so kritisieren die Asylbewerber, gebe es kaum Auswahl: Bei jeder Bestellung müsse man beispielsweise Fleisch auswählen – gegen Nudeln oder Reis austauschen könne man die Portion nicht. Dazu komme schlechte Qualität: «Das Obst ist oft total matschig», sagt ein Mann aus dem Iran.

Alles geschenkt bekommen und dann noch dran rummäkeln. Die, die zu uns kamen, weil sie angeblich ums nackte Überleben fürchten, wollen selbst einkaufen. Das wäre sogar billiger – wie rücksichtsvoll!

(Spürnase: Spooner)




Vorauseilend deeskaliert

Bei einer Verkehrskontrolle wurden vor einem Monat in Osnabrück zwei Polizisten mutig von bis zu 25 temperamentvollen und aufgebrachten Mitgliedern einer libanesischen Großfamilie angegriffen und verletzt (PI berichtete). Inzwischen sind die beiden wieder im Dienst, werden aber vorsorglich so eingesetzt, dass ihr Anblick die heißblütigen Südländer nicht provoziert.

Alle bisher von der Polizei vernommenen Mitglieder einer aus dem Libanon stammenden Großfamilie in Melle haben sich nicht zu der Schlägerei geäußert, in deren Verlauf Mitte Juni zwei Polizeibeamte krankenhausreif geschlagen worden waren. Die beiden Polizisten sind mittlerweile wieder dienstfähig, werden aber vorsichtshalber momentan nicht in Melle eingesetzt.

Der Sprecher der Polizeiinspektion Osnabrück, Jens Jantos, sprach auf Nachfrage von „zahlreichen Vernehmungen“, die stattgefunden hätten. Die Streifenbeamten waren zeitweise von rund 25 Personen der polizeibekannten Großfamilie attackiert worden.
(…)
Die beiden Beamten tun im Bereich der Polizeiinspektion wieder Dienst, allerdings zurzeit nicht im Stadtgebiet von Melle. „Ganz bewusst haben wir die Kollegen aus der Schusslinie genommen, um den Zündstoff vor Ort rauszunehmen und einen eventuellen weiteren Kontakt zu der Familie zu vermeiden“, erklärte Jantos. Dies habe aber absolut nichts mit eventuellen Vorwürfen gegen die beiden Kollegen zu tun, sondern sei eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Ducken, Feld räumen, unsichtbar werden. So weit sind wir also schon. Die neuen Herren dürfen nicht verärgert werden. In Neusprech nennt das der Weicheistaat „Deeskalation“ und ist stolz drauf.

(Spürnase: Skeptiker)




Ulfkotte-Buch: Non-Konform für Polizisten

Das jüngst erschienene Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg!“, ist nach Ansicht der politisch links geprägten Gewerkschaft der Polizei (GdP) nichts für Polizistenaugen. Wie PI aus gewerkschaftsnahen Kreisen erfuhr, weigerte sich jetzt der GdP-eigene Verlag Deutsche Polizeiliteratur (VdP), das neue Ulfkotte-Buch in der monatlich erscheinenden Mitgliederzeitung Deutsche Polizei, die an jedes GdP-Mitglied kostenlos versandt wird, zu bewerben.

In der Begründung teilt der VdP u.a. mit:

(….) nach Prüfung durch den Bundesvorstand der Gewerkschaft der Polizei müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir die Anzeige nicht veröffentlichen können. Die Inhalte des dort zu bewerbenden Buches sind nicht gewerkschaftskonform (…)

Wir fassen kurz zusammen: Das Buch, das sich auf 448 Seiten unter Nennung von 857 nachvollziehbaren Quellen mit u.a. den drohenden Szenarien innerer Unruhen und bürgerkriegsähnlicher Zustände in Deutschland wegen unkontrollierter Zuwanderung und gescheiterter Integration, Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmender Kriminalität usw. widmet und dem eine große Deutschlandkarte mit den künftigen Brandherden zum Herausnehmen beigefügt ist, ist also nach Ansicht der GdP-Bundesvorstandsmitglieder für deren Mitglieder nicht gewerkschaftskonform.

Das, was Polizisten als erstes mitbekommen, weil sie es tagtäglich am eigenen Leib erfahren und die Folgen als erste ausbaden müssen, sollen sie aber nicht lesen!

GdPPI nimmt die Meldung zum Anlass, die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und einige deren Funktionsträger mal etwas näher vorzustellen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wurde 1950 gegründet und ist mit rund 180.000 Mitgliedern die derzeit mitgliedsstärkste Polizeigewerkschaft in Deutschland. Sie ist als eine der acht Einzelgewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert.

GdPDer langjährige Bundesvorsitzende Konrad Freiberg ist bekennendes SPD-Mitglied. Der 58-jährige Gewerkschafter begann seine Karriere in der ÖTV, führte langjährig den Hamburger Landesverband der GdP und war fast 20 Jahre lang Personalratsmitglied.

GdPDer aktuelle NRW-Landesvorsitzende und Bundesschriftführer Frank Richter, der im Herbst 2008 für Aufsehen sorgte, weil er sich auf einem Parteitag der Linkspartei andiente (PI berichtete). Der 50-jährige Polizeihauptkommissar bezieht laut einem Bericht des Focus ein Jahresgehalt von 150.000,- Euro.

GdPZu guter Letzt möchten wir unseren Lesern den ehemaligen Funktionsträger der GdP, den langjährigen GdP-Landesvorsitzenden von NRW und stellv. Bundesvorsitzenden Klaus Steffenhagen, nicht vorenthalten. Der 1947 in Schwerin geborene Sozialdemokrat wurde nach seiner langjährigen Tätigkeit als freigestelltes Mitglied im Hauptpersonalrat der Polizei im Innenministerium von NRW (Arbeitnehmervertreter) 1997 von seinem damaligen Arbeitgeber und Parteifreund, Innenminister Dr. Fritz Behrens, als erster Nicht-Jurist zum Polizeipräsidenten von Hagen ernannt. Heute führt der Nicht-Jurist das größte Polizeipräsidium von NRW in Köln, wo er am 1. Dezember 1999 zum Polizeipräsidenten ernannt wurde. In seiner jetzigen Position verhinderte er u.a. den ersten Anti-Islamisierungskongress der Bürgerbewegung „Pro-Köln“ im Jahre 2008 und setzte damit einen Meilenstein zur Beschneidung der Meinungsfreiheit in Deutschland.

Diese Vorstellungsrunde könnten wir noch beliebig fortführen. Allerdings wird einem nach einiger Zeit der Recherche derart übel, dass wir unsere Leser bitten möchten, sich selbst ein Bild der netten GdP-Funktionsträger zu machen.

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Gewaltaufruf gegen Soldaten

Gewaltaufruf gegen SoldatenGewaltverbrecher aus dem Miefkreis von Grünen und Linkspartei, die sich der schützenden Hand ihrer parlamentarischen Sympathisanten sicher sein können, rufen in Berlin öffentlich zu Gewalttaten gegen einzelne Soldaten auf. Ob für den Druck des aufwendig gestalteten Hochglanzflyers auch Steuergelder aus dem Kampf gegen Rechts eingesetzt wurden oder die Hetzschrift aus den Parteikassen von GRÜNEN oder SED finanziert wurde, ist nicht bekannt und interessiert anscheinend auch niemanden.

BILD berichtet:

So viel Hass war noch nie: Mit einem Flugblatt rufen Linksextremisten in Berlin zur Gewalt gegen Soldaten auf!

Die kranke Logik der Chaoten: Je höher der Dienstgrad, desto härter der Angriff. So heißt es: „Ab Oberstleutnant: Schienbein treten, Ohrfeige, Auto abfackeln.“

Der perverse Höhepunkt: „General: Nicht zögern. Reinhauen. Und zwar richtig.“ Verantwortlich für das Flugblatt zeichnet ein „Thomas Müller“ aus Fulda. Die Behörden prüfen derzeit, wer sich hinter dem Namen und der Adresse verbirgt.

Das widerliche Flugblatt und das öffentliche Gelöbnis am kommenden Montag am Berliner Reichstag – der Militärische Abschirmdienst (MAD) ist alarmiert, sieht einen Zusammenhang. In einem MAD-Bericht (liegt BILD vor) heißt es: „Auffällig ist, dass der Flyer nur wenige Wochen vor dem am Reichstag in Berlin geplanten öffentlichen Gelöbnis verbreitet wird.“

UND: „Mit dem Aufruf wird eine neue Qualität erreicht, da nun auch der einzelne Soldat als ‚Feind‘ bezeichnet wird!“ Er empfiehlt dringend, die „Gefährdungslage höherer Offiziere“ im Verteidigungsministerium zu prüfen.

Einige CDU-Politiker und Sprecher der Bundeswehr zeigen sich entsetzt über die neue Steigerung der linken und grünen Gewalthetze. Die logische Schlussfolgerung, dem Entsetzen jetzt auch einen massiven Kampf gegen Links folgen zu lassen, bleibt aber aus. Nikolaus Fest kommentiert:

Solche Flugblätter gibt es immer wieder. In Berlin, in Hamburg, in Frankfurt. Reaktion der Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Verbände und leider auch vieler Medien: gleich null.

Man stelle sich vor, das gleiche Flugblatt käme von irgendeiner minimalen rechtsextremen Gruppierung. Nur dass es statt Bundeswehrsoldaten Ausländer zum Ziel nähme: „Nicht zögern. Reinhauen. Und zwar richtig …“

Die Folgen wären Lichterketten, besorgte Aufrufe, Erklärungen aller Parteien, Mahngottesdienste, vielleicht noch ein UN-Tribunal. Und natürlich tausend hoch alarmierte Berichte in Zeitungen und Fernsehen.

Alles richtig. Aber warum bitte nur gegen „rechts“? Warum keine ebenso klare Haltung gegen „links“?

Die achselzuckende Hinnahme solcher Aufrufe wie von Krawallen Links-Autonomer wird zur üblen Gewohnheit. Dabei ist der linke Schwachsinn keinen Deut besser als der von rechts.

(Spürnasen: ComebAck, Leo Pardi, Goddi)




„Die Zeit“ über Schuld und unsere Angst

Ist es nicht so, dass der Masse der Deutschen der Islam ziemlich egal ist, und bitte, man möge uns glauben: wir bedauern dies. Wenn dies nicht so wäre, hätten es die Moslemverbände wesentlich schwerer, ihre verlogene Politik zu betreiben und viele der sich heute noch in politischer Korrektheit suhlenden Massenmedien hätten vielleicht endlich den Mut, Wahrheiten auszusprechen, ohne danach sofort von der linken Meinungsdiktatur an den Nazipranger gestellt zu werden.

Wenn Die Zeit den Beginn eines neuen Kulturkampfes sehen will, sollten sich deren Schreiberlinge die alte und ewig gültige Frage eines jeden Konfliktes stellen: Cui bono, wem nützt es? Und wer besitzt die Fähigkeiten, die Logistik und die Mentalität, aus einem solchen Zwischenfall einen internationalen Konflikt zu machen? Die Antwort ist offensichtlich. Es drängt sich der schreckliche Verdacht auf, dass Moslemvertreter lediglich auf ein solches Verbrechen gewartet haben, um damit eine islamisch-globale Anprangerung und Verurteilung Deutschlands zu erwirken. Ein Mord wird instrumentalisiert, um eigene Ziele zu verfolgen. Es scheint, dass die Pläne für einen solchen islamisch-globalen Aufschrei längst in der Schublade lagen, um jetzt lediglich umgesetzt zu werden.

Die Scheinheiligkeit der Moslemverbände lässt sich mit deren Agenda erklären. Die Dummheit und Verlogenheit unserer Politiker ist allerdings nicht zu entschuldigen.

Wo waren Münterfering und Konsorten als der türkische Gastwirt in Schweinfurt seine 15-jährige Tochter abstach, weil er deren Lebensplanung nicht akzeptieren wollte? Wo waren sie als der afghanische Moslem einem Rabbi in Frankfurt das Messer mit den Worten „Scheissjude, dich bring ich um“ in den Körper rammte? Gab es gerade keine weißen Rosen mehr, als die kleine Denia mit ansehen musste, wie ihr albanischer Vater die Mutter erstach? Unzählige weitere Beispiele wären möglich, alle allerdings verbindet eine Definition, festgelegt durch eben diese Politiker und Medien die jetzt vor Scheinheiligkeit triefend bei der Trauerfeier für die Ägypterin Marwa al-Scherbiny teilnahmen.

Es waren Einzelfälle™. Nicht typisch und „sie haben schon gar nichts mit dem Islam zu tun“. Und eigentlich sollte man doch verstehen, dass diese Täter eben ein anderes Weltbild haben und wir uns anpassen sollten. Ironie off.

War es nicht sogar der Feuilletonchef der ZEIT, Jens Jessen, der letztes Jahr den älteren Herrn, den zwei ausländische Jugendliche zusammengeschlagen hatten, als einen jener „besserwisserischen Rentner“ identifiziert hatte, in denen sich der „Prototyp des deutschen Spießers“ verkörpere, der „letztlich doch überall sein fürchterliches Gesicht“ zeige. So quasi als Entschuldigung für einen feigen Mordanschlag auf einen deutschen Rentner?

Und jetzt kommt von der gleichen Postille ein Artikel, der im Grundtenor eher bedauert, dass sich erstens die moslemische Welt zu friedlich verhält und zweitens deutsche Politiker nicht schnell genug vor dem moslemischen Mob erniedrigen.

Politiker und Massenmedien wollen oder können dies nicht erkennen. Sie lassen sich lieber vor den Karren der islamistischen Strippenzieher spannen und beginnen in nationaler Selbstkasteiung einen Propagandafeldzug, der die Proppagandafürsten beider deutscher Diktaturen des letzten Jahrhunderts vor Neid erblassen ließe.

Unreflektiert werden solche Meinungen übernommen:

Die Beerdigung von Marwa al-Scherbiny in Alexandria deutete den klassischen Verlauf einer neuen Krise zwischen West und Nahost an. Für entsprechende Lautstärke sorgten zunächst vor allem die ägyptischen und arabischen Medien. Auch die seriösen. Marwa, die »Kopftuch-Märtyrerin«, war tagelang Aufmacher von Nachrichtenkanälen und Zeitungen. Al-Ahram, das staatlich kontrollierte Flaggschiff der ägyptischen Presse, beschrieb »die tiefe Krise der europäischen Gesellschaften«. Islamophobie sei in der Öffentlichkeit längst alltäglich. Das Ziel der abendländischen Islamfeinde laut al-Ahram: »Europa soll zum Privatklub für Christen umfunktioniert werden.« Womit das kulturkämpferische Argument auf dem Tisch lag. Andere Zeitungen drehten den Vorwurf an den Islam seit dem 11. September um: »Wer sind jetzt die Terroristen, der Westen oder wir?« Vor allem aber merkten ägyptische Journalisten schnell, dass deutsche Politiker und Medien zu langsam reagierten. Dahinter vermutete man Rassismus: »Wäre Marwa eine Jüdin gewesen, hätte Deutschland Kopf gestanden.«

Europa soll zum Privatclub für Christen werden! Dieser Vorwurf aus einem Kulturkreis, wo schon das Besitzen einer Bibel lebensgefährlich sein kann wird verschärft durch die Unverschämtheit, die langfristig geplante Ermordung möglichst vieler Unschuldiger am 11.09.2001 mit dem Tod dieser Ägypterin gleichzusetzen. Und Die Zeit plappert nach. Selbst die PR Aktion des iranischen Präsidenten Ahmadineschad, der den Mord von Dresden als „vorprogrammiert“ bezeichnet, dessen Außenministerium den Hass gegenüber religiösen Minderheiten in Deutschland anprangert und der die UNO zur Verurteilung Deutschlands bringen will, selbst dies wird von der Zeit unkommentiert wiedergegeben.

Bei der Zeit ist man sogar dankbar, dass der moslemische Mob sich dann doch so ruhig verhält. Und man weiss auch gleich die Gründe:

Doch sieht es so aus, als komme die Welt diesmal um die volle, unkontrollierte Eskalation herum. Drei Gründe bewahren Deutschland hoffentlich vor dem Schlimmsten:

Erstens: Die arabischen Regierungen verhalten sich maßvoll. Der ägyptische Staatschef Mubarak schwieg bis zum Treffen mit Angela Merkel am Rande des G-8-Gipfels vorige Woche in Italien und ließ dann verlauten, sie habe ihr Beileid ausgesprochen. Die harschen Presse-Äußerungen der ersten Tage wurden durch Kommentare wie diesen ergänzt: »Zahlreiche Deutsche fielen in Ägypten Anschlägen zum Opfer, ohne dass in Deutschland jemand protestierte.«

Zweitens: Die deutsche Politik hat alles zu spät, aber das meiste richtig gemacht. Im Unterschied zu Dänemark 2006. Damals führte der Premier und künftige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen eine rechtspopulistische Koalition an. Er schürte den Konflikt im Staate Dänemark zunächst kräftig, bevor er ihm draußen in der Welt außer Kontrolle geriet. Frank-Walter Steinmeier kondolierte dem ägyptischen Außenminister, der deutsche Botschafter in Kairo, Bernd Erbel, war eine Woche lang auf Sendung in den großen ägyptischen Fernsehkanälen und Zeitungen – auf Arabisch, was half.

Drittens: Glück, verdammtes Glück. Das kann beim nächsten Mal auch schiefgehen. Denn fünf Tage Schweigen können in Zeiten einer globalisierten Mediengesellschaft sehr lang sein, sie können genau die Zeitspanne markieren, die Extremisten brauchen, um aus einem politisch motivierten Mord in einer deutschen Stadt einen globalen Konflikt mit Anschlägen, Boykotten und Anfeindungen zu machen.

Also was wäre denn „das Schlimmste“? Sprecht es doch endlich mal aus! Das der moslemische Mob wieder mal sein wahres Gesicht zeigt, deutsche Fahnen verbrennt, Botschaften mit Steinen beschmeisst? Laut „Deutschland verrecke“ brüllt? Deutsche Produkte boykottiert? Dass die deutsche Öffentlichkeit endlich aufwacht und erkennt, wen man da zu Besuch im Lande hat?

Das negative Image des Islams wird wieder und wieder erwähnt. Ein Grund dafür liegt in der Instrumentalisierung von Emotionen der moslemischen Massen durch die Verantwortlichen in den Moslemverbänden. Man weiß dort sehr genau vom Potential der wütenden Massen. Und man weiß ganz genau, dass die verweichlichten Europäer den Schwanz einziehen, sobald man von moslemischer Seite den Zeigefinger hebt. Oder aber die Hand nach der Pfeife ausstreckt, nach der die Europäer dann tanzen werden.

Wieder einmal haben sie ihre Macht gezeigt, ihre Möglichkeiten ausgereizt. Ein weiterer Schritt, ein weiterer Baustein. Missbraucht wurde dieses Mal der Tod einer jungen Frau, die das Opfer eines offensichtlich jähzornigen und ungebildeten Russland-Deutschen wurde. Denn was sich dort im Dresdner Gericht abgespielt hat ist genau dies: eine private Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, die leider beide Opfer ihrer Zeit und Umstände geworden sind.