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Einmal Toleranz und zurück

KulturbereichererAnfang der 1980er wuchs ich in einem kleinen Städtchen in NRW mit 10.000 Einwohnern nahe der hessischen Grenze auf. Rückblickend würde man das dortige Leben wohl abfällig als spießig bezeichnen: idyllisch und ländlich geprägte Landschaften, Schützenfeste, die Türen der Nachbarn standen tagsüber stets offen, Nachmittage im Wald, im Freibad und beim Bauern – so zogen meine ersten Lebensjahre dahin.

(Eine Bereicherungsbiographie von FuzzyLogic zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Die Menschen trugen gemeinsam zu einer Gesellschaft bei, in der jeder Fleißige es nicht schlecht haben sollte. Kurzum: der perfekte und bestbehütetste Ort um Aufzuwachsen.

Anfang der 1990er kam ich durch einen Umzug mitten in das 200 km entfernte Ruhrgebiet, woher meine Eltern ursprünglich stammten. Wir lebten zwar weiterhin in einem kleinen Städtchen, diesmal mit 25.000 Einwohnern, nur einen größeren Unterschied konnte es für einen kleinen Jungen kaum geben. Nicht nur dass die Türen der Nachbarn hier verschlossen waren, ich kannte sie noch nicht einmal – und das nach Jahren des nebeneinander Wohnens. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt machte ich auch meine ersten Kontakte mit dem, was die Erwachsenen als „Islam“ bezeichneten. Für mich als kleines Kind in der vierten Klasse war das zu abstrakt. Ich hatte jedoch schnell die Möglichkeit, mir sehr konkret etwas unter dem Begriff „Islam“ vorzustellen. Es gab einen Mitschüler in meiner Klasse, mit dem ich befreundet war, wir spielten zusammen Fußball (er war stets besser) und dass er erst vor einigen Jahren mit seiner Familie aus der Türkei kam, war uns Kindern vollkommen egal. Dass er kein Schweinefleisch aß, fand ich als jemand, der direkt neben einem Bauernhof aufwuchs zwar seltsam, aber warum nicht, dachte ich mir, hier direkt im Ruhrgebiet war so einiges anders. Auch dass seine Mutter ein Kopftuch trug, wenn sie ihn von der Schule abholte, war mir nicht fremd, die Bäuerin trug ja schließlich auch stets ein Tuch wenn sie im Stall arbeitete.

Von einem zum anderen Tag kam mein Freund plötzlich aber nicht mehr in die Schule. Unsere Lehrerin stellte sich mit sehr ernster Mine, wie ich sie bei ihr nie zuvor sah, vor unsere Klasse und erklärte uns, dass sein Vater seiner Mutter gegenüber sehr gewalttätig geworden ist. Somit den beiden keine andere Möglichkeit blieb als die Flucht. Niemand dürfe wissen, wo die beiden sich befänden, sonst seien sie in großer Lebensgefahr. Mein Freund würde also nicht mehr wieder kommen und meine Lehrerin erklärte uns, dass das damit zusammen hinge, dass die Mutter nicht weiter das Kopftuch tragen wolle und generell wohl anders leben wollte. Verständlich war mir das nicht, die Bäuerin trug doch das Tuch auch nur im Stall bei der Arbeit. Im Islam, das sei die Religion der Familie, sei das aber anders, erklärte uns die Lehrerin. Hier wurde der abstrakte Begriff des Islams für mich als Kind zum ersten Mal ordinäre und begreifbare Realität. Ich traf meinen Freund, den einzigen Türken in unserer Klasse, nie wieder. Es war der erste Fall dieser Art für mich und ich machte mir keine weiteren Gedanken über den Islam, sondern war einfach ein neun oder zehn Jahre alter Junge.

Einige Zeit später kam ich auf ein Gymnasium und mein Schulweg führte mich tagtäglich durch den kleinen Stadtpark mit Spielplatz und Ententeich. Es war das Revier einer 20 Köpfe starken Gruppe marokkanischer Jugendlicher im Alter zwischen 10-18 Jahren. Jeden Tag als ich von der Schule kam, lungerten sie in diesem Park herum und jeden Tag stellte sich für mich die Frage: Gehe ich durch den Park und riskiere ich wieder einmal Beleidigungen und eine Tracht Prügel? Oder knicke ich ein, gehe einen Umweg und überlasse ihnen den durch Steuergelder finanzierten Park kampflos? Meistens bildete ich mir ein Rückgrat zu besitzen und ging den kürzeren Weg direkt durch den Park. Es endete häufig genug jämmerlich. Narben bezeugen die Schläge und Tritte, die ich damals regelmäßig kassierte noch heute. Auch kam ich damals schon mit dem in Kontakt, was heute einige Comedians und Sprachwissenschaftler als „Kanaksprak“ wahlweise parodieren oder erforschen. „Scheiß Ungläubiger“, „Scheiß Kartoffel“, „Scheiß Deutscher“… die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Häufig lief es folgendermaßen ab: der kleinste und jüngste (am besten kleiner und jünger als das Opfer selbst, um die gewünschte Demütigung zu maximieren) sprach das „scheiß Opfer“ (also mich) an und forderte Geld, Sportschuhe oder irgend etwas anderes wofür meine Eltern arbeiten gingen. Garniert wurde diese liebevolle Aufforderung stets mit: „Gib oda isch hole meine Brüda“. Was heute wie eine lustige Floskel klingt, war damals blutiger Ernst für mich. Natürlich musste er seine „Brüda“ erst gar nicht holen. Die hatten mich nämlich zuvor schon praktischerweise eingekesselt, so dass das ganze etwas effizienter ablaufen konnte. Es mussten ja schließlich noch einige andere, die es wagten, den steuerfinanzierten öffentlichen Park zu durchqueren, „abgezogen“ werden. Entmutigen ließ ich mich nicht, ich ging auch am nächsten Tag wieder durch den schönen Park, den ich nicht einfach kampflos aufgeben wollte.

Ähnliche Szenen spielten sich auch andauernd im Freibad ab. „Irgendwie ist das hier mit dem Freibad doch etwas anders als in dem Freibad, in das ich früher vor dem Umzug immer ging“, dachte ich mir, als ich dazu gezwungen wurde, kniend vor ihnen zu kriechen und sie mir ins Gesicht spukten. Ob sie mich in dieser entmenschlichten Situation als Dhimmi beschimpften, ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Auch assoziierte ich dieses asoziale Verhalten zu diesem Zeitpunkt nicht mit dem Islam. Für mich waren es Jugendliche ohne Perspektive, die aufgrund ihrer nicht vorhandenen Bildung anderweitig Bestätigung suchten. Selbst nach der schlimmsten Tracht Prügel waren es für mich nur Einzelfälle einer kleinen Gruppe, die halt einfach nur jedes mal härter zuschlug nachdem sie angezeigt wurden – sowas musste man doch nachvollziehen können, insbesondere als Sohn einer Sozialpädagogin. Toleranz wurde und wird bei uns zurecht groß geschrieben. Aber irgendetwas musste da doch sein, dass diese Menschen dazu trieb. Nur was?

Zwei Jahre, einen Raubüberfall mit einer Schreckschusspistole durch eine mir unbekannte Gruppe von Jugendlichen, die heutzutage in den Medien als aus Südland kommend bezeichnet würden, sowie einen Umzug später, traf ich in meinem Kampfsportverein (denn es war nötig) auf drei Brüder aus Afghanistan. Hervorragende Sportler, sympathische Leute und gute Deutschkennnisse, obwohl sie erst einige Jahre in Deutschland waren. Sie verdienten wirklich meinen vollen Respekt. Wir lernten uns besser kennen und kurz darauf erfuhr ich von ihrer schrecklichen Vergangenheit. Ihre Familie galt in ihrer Heimat als Gegner der Taliban, sie lehnten den Islam ab und so mussten sie flüchten, nachdem ihre Mutter, als sie sich weigerte eine Burka zu tragen, durch die Taliban ermordet wurde. Schon wieder dieser Islam.

Einige Jahre, einige Demütigungen seitens „sozialbenachteiligter“ Jugendlicher südländischer Herkunft und einigen weiteren Begegnungen mit dem Islam später, begann ich, ca. ein Jahr nach 9/11, mein Studium. Kurz darauf begann George W. Bush den zweiten Irakkrieg und ich das Vertrauen in die „reine Toleranz“ zu verlieren. Es begab sich, dass die islamische Hochschulgruppe an meiner Universität einen ehemaligen deutschen Botschafter zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Irakkieg“ einlud. Dieser ehemalige Botschafter war während seiner Dienstzeit in einigen Ländern der Golfregion tätig und konvertierte dort zum Islam. Es folgte eine Beschreibung der aktuellen Kriegssituation, angereichert durch sein vorzügliches Expertenwissen. Jedoch driftete die Diskussion schnell zu der Frage hin ab, ob der Koran, die Scharia und die islamische Lebensweise im Allgemeinen mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sei. Der ehemalige Botschafter vertrat die These der Vereinbarkeit mit unglaublicher Vehemenz, als eine verschleierte Frau aus dem Auditorium aufstand und sagte, dass die Maxime eines Muslims nur das Wort und die Taten Mohammeds sein könne und niemals ein von Menschenhand geschaffenes Gesetzeswerk! Ich traute meinen Ohren nicht! So etwas in einem deutschen Audimax? Aber jetzt geschah das viel Unglaublichere und Unvorstellbare: es brach lauter Applaus los! Es waren ca. 200 Menschen im Hörsaal, von denen ich augenscheinlich der einzige Nicht-Moslem war.

Ich saß ganz hinten am Rand, ich wurde vermutlich nicht einmal wahrgenommen. Es applaudierten nicht alle, aber ein Großteil. Ich brauchte einige Sekunden, um mir klar zu machen, was da gerade geschehen ist. Dort saßen nicht die ungebildeten, moslemischen Jugendlichen, die mich jahrelang drangsalierten, sondern hervorragend ausgebildete junge Mitbürger, die in gutem Deutsch die Überlegenheit der koranischen Lehren über das Grundgesetz propagierten. Es war einige der wenigen Male in meinem Leben, als eine Welt für mich zusammenstürzte. Nicht soziale Not, nicht Analphabetismus, nicht Jahrtausend alte Kultur. Nein, tiefe Überzeugung manifestierte sich hier! Tiefe Überzeugung von Personen, von denen ich aufgrund der guten Deutschkenntnisse annehmen muss, dass sie zumindest beträchtliche Teile ihrer Schulausbildung in Deutschland genossen haben. Geschockt verließ ich den Hörsaal. Meine Toleranz schien zum ersten mal zu versagen. Wieder einmal war der Islam daran schuld.

In den kommenden Jahren beschäftigte ich mich mit den Grundlagen des Islams und der Kultur islamischer Länder. Je mehr ich erfuhr – und das ist sehr unüblich bei Lernprozessen – desto mehr Angst bekam ich. Es machte sich die fundierte Überzeugung breit, dass die Korrelation von Islam und Gewalt gegenüber Nicht-Moslems, nur durch inhärente Kausalität erklärbar ist. Der Koran und die Sunnah liefern hierfür genügend Material. Ich begann mich politisch zu engagieren (JU, RCDS) und das Thema Islam auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis öffentlich zu machen. Es ist nicht immer leicht, aber wenn es niemand anderes macht…

Auch war es nicht leicht zu akzeptieren, dass die Staatsanwaltschaft vor einem Jahr eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung (mit Bezug auf §154 StPo) nicht weiter verfolgte. Da war es schon leichter, auf dem Boden liegend, die Tritte der vier Südländer gegen meinen Kopf zu ertragen (ich war zufälliges Opfer, Angriff von hinten). Schöne neue Welt.

Folgende Anekdote ist da schon eher als harmlos zu betrachten. Ich ging vor einiger Zeit mit einem ausländischen Austauschstudenten über unseren Campus und wir passierten eine Gruppe türkisch sprechender und verschleierter Studentinnen. Er fragte mich, ob das auch Austauschstudentinnen seien, ihm sei das schon öfters hier aufgefallen, da die Frauen ja kein Deutsch miteinander sprechen. Er war doch sehr verdutzt, als ich ihm erklärte, dass es keine türkischen Austauschprogramme an unserer Universität gibt und die Frauen demnach vermutlich allesamt in Deutschland aufgewachsen sind und auch hier zur Schule gingen. Ich kann daher nur jedem empfehlen, der Türkisch oder Arabisch lernen möchte, sich entweder in eine beliebige Vorlesung oder in eine deutsche Universitätsbibliothek zu setzen. Um andere nicht zu stören, ist sprechen dort eigentlich verboten, naja scheinbar nicht alle…

Ab und zu ist aber schon Ruhe und zwar dann, wenn vor der Toilette eine lange Schlange steht. Wie das zusammenpasst? Ganz einfach. Es werden sich dann die nackten Füße in den Waschbecken der Bibliothek gewaschen, um sich für das Gebet vorzubereiten. Man muss es gesehen haben, um sich vorstellen zu können, wie slapstick-haft es aussieht, wenn jemand versucht, auf einem Bein hüpfend seinen Fuß unter einem Wasserhahn zu spülen, der absichtlich nur so gebaut ist, dass keine größeren Gegenstände – und schon gar keine Füße – drunter passen (typische öffentliche Wasserhähne eben). Dass das in einer unglaublichen Wasserlache auf dem Boden endet, muss ich wohl kaum anmerken. Kritisiert man dieses Verhalten, bekommt man als Antwort, dass die (staatliche, öffentlich finanzierte und dem Laizisimus verpflichtete) Universität schließlich Gebets- und Waschräume zur Verfügung stellen könnte. Wie konnte ich bloß fragen, hätte mir auch von selbst einfallen können! Dass die inzwischen diversen islamischen Hochschulgruppen immer mal wieder Zitate von Hasspredigern oder dubiose Links auf ihren Webseiten haben, ist im alltäglichen Hochschulbetrieb nicht mal eine Randnotiz wert. Niemals andere Kulturen: nur immer und immer wieder dieser Islam.

Was aus den Beteiligten meiner Bereicherungsbiographie geworden ist?

Einige Male im Jahr bin ich noch in dem kleinen idyllischen, spießigen Städtchen. Vor etwa 15 Jahren zog ein neuer Menschenschlag hinzu, ich überlasse dem geneigten Leser mal die Spekulation über deren Herkunft. Die Türen der Nachbarn stehen inzwischen nicht mehr offen – „es gab da so einige Vorfälle, wissen Sie“! Die Kinder gehen nicht mehr häufig und unbeschwert ins Freibad – „es gab da so einige Vorfälle, wissen Sie“! Die Schützenfeste brauchen jetzt Securities – „es gab da so einige Vorfälle, Sie wissen ja“!

Den türkischen Freund aus der Grundschulzeit traf ich, wie erwähnt, nie wieder, ich kann nur hoffen, dass die Flucht Erfolg hatte und die Mutter nicht einem „Ehrenmord“ zum Opfer fiel.

Die marokkanische Jugendgang hat sich erfolgreich weiterentwickelt. Nach einigen bewaffneten Raubüberfällen sind sie ausgerechnet bei einem simplen Überfall auf einen Kiosk geschnappt worden. Einige sitzen noch im Gefängnis, zwei haben inzwischen eine Banklehre abgeschlossen und beraten heute Sparkassenkunden bei ihren Geldanlagen. Ein anderer ist Regalauffüller in einem Baumarkt. Die Gruppe, welche mich mit einer Schreckschußpistole überfiel, um mein Zugticket für wenige Euro zu bekommen, wurde nie ermittelt.

Die drei afghanischen Brüder studieren inzwischen allesamt und sind wertvolle Mitglieder der freiheitlichen und demokratischen deutschen Mehrheitsgesellschaft, ihrer Mutter ist dieses Glück nicht mehr zu Teil geworden. Sie wünschen sich, dass der Krieg gegen die Taliban von Erflog gekrönt ist.

Ich für meinen Teil habe mein Studium vor einiger Zeit abgeschlossen, bin jetzt wissenschaftlich in einem technischen Bereich tätig und übe mich in der „Kritik der reinen Vernunft“ als auch in der „Kritik der reinen Toleranz“. Der abstrakte Begriff des Islams meiner Kindheit hat sich inzwischen schon lange mit konkreter Furcht gefüllt. Aber ich bilde mir weiterhin ein, über Rückgrat zu verfügen und so kämpfe ich weiter, nicht mehr nur für den kleinen Stadtpark, sondern für ein aufgeklärtes und humanistisches Deutschland und Europa. Gegen die freiheitsverachtende Islamisierung. Hoffentlich ergeht es mir nicht so jämmerlich wie damals. Auf dass auch meine Kinder noch in einem spießigen kleinen Städtchen aufwachsen können, in dem die Türen der Nachbarn aufstehen!

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen




„Die schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“

Ralph Giordano, Felicia LangerIch protestiere auf das schärfste gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Felicia Langer! Sie stürzt mich, Träger der gleichen Auszeichnung und des erst jüngst verliehenen Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik, in einen schweren Konflikt.

(Stellungnahme von Ralph Giordano zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer, Quelle: Honestly Concerned)

Niemand hat in den letzten 25 Jahren mit einer an Blindheit grenzenden Einseitigkeit Israel mehr geschadet, als diese angebliche Menschenrechtsanwältin; niemand ist jener verbreiteten Gesinnung, sich vom eigenen Schulddruck durch Kritik an Israel zu entlasten, so weit entgegengekommen, wie sie; niemand hat die „Pathologie der Umarmung“ – „Hie die bösen Israeli – da die guten Palästinenser“ – so konsequent durchgehalten wie diese schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland.

Folgt man der Schule Felicitas Langers, so findet der Nahostkonflikt in einem quasi luftleeren Raum statt, einem regionalen Vakuum, ohne feindliche Umwelt. Die Lebensleistung der Multiplikatorin Felicia Langer besteht in der notorischen Täuschung ihres Publikums über Totalität und Kausaltät des Nahostkonfliktes. Seine Grundwahrheit: „Es wird keinen Frieden geben in der Region, bis seine Nachbarn aufhören, Israel zu bedrohen“, hat sie nie erreicht.

Was mich in dieser inzwischen bereits eine Generation andauernden Fehde immer am tiefsten entsetzt hat, ist Felicitas Langers unverbergbare innere Beziehungslosigkeit zur Welt der israelischen Opfer.

Vor 18 Jahren, im September 1991, veröffentlichte ich in der Frankfurter Monatsschrift „Die Tribune“ eine geharnischte Philippika gegen sie mit Dem Titel „Ihr Feind heißt – Israel!“ und dem Untertitel „Gedanken zur Nahost-Pathologie der Felicia Langer“.

Ich wiederhole das ohne alle Abstriche und fordere das Staatsministerium Baden-Württemberg auf, die Verleihung des Ordens rückgängig zu machen.

Ralph Giordano

» n-tv: Giordano kritisiert Langer scharf
» HC: Israeli gibt aus Protest Bundesverdienstkreuz zurück
» Jerusalem Post: Germany honors Israeli ‚Israel hater‘
» PI: Offener Brief an Bundespräsident Horst Köhler
» PI: Bundesverdienstkreuz für Vorzeige-(Anti-)Jüdin




Todeskampf eines deutschen Türkei-Touristen

Mord in IstambulDer 45-jährige Deutsche Gregor K. (Foto), der heute in Istanbul niedergestochen wurde, erhielt erst nach 30 Minuten Hilfe aus dem zwei Minuten entfernten Krankenhaus und konnte dann „nicht mehr gerettet werden„. Das kommt wohl daher, dass die meisten Passanten zu beschäftigt waren, als sie dem deutschen Opfer hätten helfen „können“.

Sie mussten zuschauen, drumrumstehen, weiterschlendern oder den Todeskampf mit Handykamera aufzeichnen. Auf die Idee, den Mann zu retten, ist wohl innerhalb nützlicher Frist keiner gekommen.

Ein von PI-Leser BerndNRW gefundenes Video der Szene sehen Sie hier:

[flash http://data.gazetevatan.com/video/file/200720091800227344829.flv]




Koranmord in München

kopftuchSchon wieder ist in Deutschland eine Muslima ermordet worden. Allerdings werden weder deutsche Moslemfunktionäre noch Rechtgläubige in fernen Ländern darüber ein Wort des Mitleids verlieren. Denn der Mörder war erstens, wie meist, wenn so etwas passiert, einer der ihren. Zweitens berief er sich bei der Tat laut SPIEGEL auf den Koran. Und drittens lässt sich die Geschichte deswegen nicht politisch im Sinne der Moslemfunktionäre instrumentalisieren. 

Pech für das Opfer: Deutsche FrauenrechtlerInnen sind so damit beschäftigt, über Gesetze nachzudenken, die sie vor der Vergewaltigung durch ihre grünen Ehemänner im heimischen Schlafzimmer schützen, dass sie sich nicht auch noch mit den Problemen von afghanischen Frauen in Deutschland belasten können.

Der  SPIEGEL berichtet:

In München hat ein 27-Jähriger seine frühere Partnerin erstochen, weil diese eine neue Beziehung eingegangen war. Der aus Afghanistan stammende Verdächtige ist geständig – und rechtfertigt die Tat mit einer Stelle aus dem Koran.

Die Attacke ereignete sich in der Wohnung eines gemeinsamen Bekannten, in einer Appartementanlage in München-Obersendling. Eine Nachbarin hatte am Montag gegen 0.15 Uhr eine lautstarke Auseinandersetzung gehört und die Polizei alarmiert.

Streifenbeamte versuchten noch, die 24-jährige Hausfrau nach dem Messerangriff zu reanimieren. Doch sie starb wenig später in einem Münchner Krankenhaus. Der Täter flüchtete zunächst, konnte jedoch kurz darauf festgenommen werden.

Der 27-Jährige habe nach der Bluttat am Montag ein umfassendes Geständnis abgelegt, teilte die Polizei mit. Die Frau habe schon längere Zeit eine Beziehung zu einem gemeinsamen Cousin unterhalten und die dreijährige Tochter bei Verwandten untergebracht.

„Unter Berufung auf eine Stelle im Koran verbot ihr der Täter dies zunächst und forderte sie auf, wieder zu ihm zurückzukommen.“ Als sie dies ablehnte und in der Nacht zum Montag ausgehen wollte, habe der 27-Jährige plötzlich ein Messer gezogen und ihr mehrere Male in die Brust gestochen.

Bedauerlicherweise verlangten die Qualitätsjournalisten vom SPIEGEL offenbar keine Auskunft, welche Stelle im heiligen Buch der Religion des Friedens der gute Mann aus Afghanistan denn so missverstanden haben könnte, dass er sie als Aufforderung zum Töten ansah.  Auch PI kann hier nicht weiterhelfen, es sind einfach zu viele Stellen, die in Frage kommen. Ralph Giordano hat sie einmal gezählt und kam auf über 200.

Aber wenn es Ihnen keine Ruhe lässt, versuchen Sie doch einfach den alten Taschenspielertrick der Islamophoben: Nehmen Sie einen Koran, schlagen Sie blind eine beliebige Seite auf und beginnen Sie zu lesen. Na, eine passende Stelle gefunden? Wie der Trick funktioniert? Das verraten wir nicht.




Bischof Hein will mit Muslimen vor Ort DiaLÜGen

Bischof Martin HeinDer Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Professor Martin Hein, will das „gemeinsame Miteinander-Leben“ mit den Muslimen verbessern und damit „klein“ und „vor Ort“ anfangen. Da Islam Frieden ist, kann die aggressive Stimmung der Muslime gegen Christen nur auf Missverständnissen beruhen und auf „gegenseitigem Nichtwissen“. Darum fordert er die Kirchgemeinden auf, von sich aus Kontakt zu Moscheen und muslimischen Verbänden in ihrem Umfeld suchen.

Der Bischof hat für seinen Plan sogar ein persönliches Erfolgserlebnis zu verbuchen:

Bei einer Dialog-Bibelarbeit, die er im Mai beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen mit einer schiitischen Muslima gehalten habe, habe es immer dann ein gegenseitiges Verständnis gegeben, wenn nicht die großen theologischen und politischen Fragen in den Vordergrund gerückt seien.

Mit anderen Worten: Über die Menschenrechsproblematik, die islamischen Diktaturen, den muslimischen Antisemitismus und die Mordaufrufe gegen die Ungläubigen, einen bestimmten Herrn Mohammed oder die Gewaltsuren des Koran wurde nicht gesprochen. Über die Frage, ob man lieber Tee oder Kaffee beim Smalltalk übers Wetter trinken möchte, konnte man sich wohl einigen.




Friedensaktion in Lüneburg

lüneburg

Nicht nur rund um die Gelöbnisfeier in Berlin sorgen sich gute Linksmenschen um den Weltfrieden. Auch im beschaulichen Lüneburg will man einen kleinen Beitrag leisten, damit Krieg und Gewalt in der Welt endlich aufhören. Zu diesem vornehmen Zwecke verbrannte man am Wochenende dort 12 Postautos, von denen eine besondere militärische Bedrohung ausging.

Das Neue Wendland berichtet:

Schreck in der Morgenstunde in der Lüner Rennbahn: lichterloh brannten dort am frühen Sonntag Morgen zwölf Fahrzeuge der Deutschen Post. Die Polizei geht von Brandstiftung aus – „vermutlich politisch motiviert“.

Nach Angaben der Polizei sind durch die Brandstiftung rund 170 000 Euro Sachschaden entstanden, denn ausser den zwölf Fahrzeugen wurde auch das Gebäude der Transportfirma auf einer Länge von ca.10 Metern beschädigt.

Noch weiß die Polizei nicht, wer die Fahrzeuge am Sonntag Morgen gegen 03:45 Uhr auf dem frei zugänglichen Parkplatz im Industriegebiet Lüner Heide angezündet hat. Durch die Brandstiftung sind mehr als die Hälfte der dort abgestellten 21 Fahrzeuge der Deutschen Post AG bzw. der Tochterfirma DHL unbrauchbar geworden.

Spezialisten der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Wie die Polizei mitteilt, ist „ein politisch motivierter Hintergrund wahrscheinlich“. Die Ermittlungen dauern an.

BILD-online ergänzt:

Die Polizei geht von einem möglicherweise politisch motivierten Hintergrund aus, da auch Fahrzeuge der Post-Tochterfirma DHL betroffen sind. DHL ist unter anderem Transporteur für die Bundeswehr. Spezialisten haben mit den Ermittlungen begonnen.

Wir hoffen, dass der Schaden sich wenigstens gelohnt hat, und der Frieden jetzt etwas „sicherer“ geworden ist. Für unsere Germanisten: Die für unmöglich gehaltene Steigerung von „sicher“ ist keine Erfindung von PI sondern von der SPD, die mit dem Slogan „Den Frieden sicherer machen“ einst für Kanzler Willy Brandt warb.

(Spürnase: Dirk W.)




Hamas-Prügel-Polizei als rigide Moralwächter

Hamas-Sittenwächter am Gaza-StrandGaza wird von der Hamas durch und durch beherrscht, sogar am Badestrand. In allen Bereichen des Lebens wird, was die Terroristen als „Moral und Anstand“ betrachten, brutal durchgesetzt. Frauen, die sich „unislamisch verhalten„, sollen vermehrt bestraft werden. In Schaufenstern darf keine Wäsche mehr gezeigt werden und alle Werbeplakate mit Umrissen weiblicher Figur wurden verboten. Angriffe gegen „Brutstätten westlicher Unmoral wie Friseursalons und Internet-Cafés“ werden mehr unterstützt als verhindert.

Der freien Journalistin Asma al Ghul machte nach eigenen Angaben an einem Abend Ende Juni eine Gruppe von Hamas-Polizisten unmissverständlich klar, dass bestimmtes Verhalten nicht geduldet wird. Die 26-Jährige war mit einigen Freunden – zwei Frauen und drei Männern – am Strand, wie sie berichtet. Sie ist eine recht außergewöhnliche Erscheinung in Gaza, weil sie kein Kopftuch trägt. An jenem Abend hatte sie Jeans und T-Shirt an: in den Augen der Erzkonservativen eine ziemlich aufreizende Bekleidung, die durchaus die Aufmerksamkeit der in Zivil am Strand patrouillierenden Hamas-Sittenwächter geweckt haben kann.

Al Ghul ging – vollständig bekleidet – mit einer Freundin schwimmen und bat dann einen Freund, sie zum nahen Strandhaus von Bekannten zu begleiten, wo sie sich duschen und umziehen wollte. Im Garten des Strandhauses wurde sie nach Schilderung eines Augenzeugen von drei Polizisten abgefangen, die ihr den Ausweis abnahmen und sie auf die nächste Wache mitnehmen wollten. Sie weigerte sich, es kam zum Streit. Nur weil der Hausherr einschritt und einen ranghohen Hamas-Mann kontaktierte, der die Polizisten zurückpfiff, entging sie der Festnahme.

Einen Grund für ihr Vorgehen nannten die Polizisten nach Zeugenangaben nicht, doch gaben sie deutlich zu verstehen, dass es unanständig sei, wenn sich eine Frau mit einem mit ihr nicht verwandten Mann in der Öffentlichkeit zeige. Danach seien ihre Freunde von Hamas-Polizisten geschlagen, mehrere Stunden lang festgehalten und aufgefordert worden, schriftlich zuzusichern, dass sie nicht wieder „gegen sittliche Maßstäbe verstoßen“ würden, berichtete al Ghul.

Asma al Ghul wehrt sich, Jeans und T-Shirt seien keine „anstößige Bekleidung“. Nach Todesdrohungen hat sie nun Angst, ihr Haus zu verlassen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass sich Sicherheitsleute der Hamas um die Einhaltung des palästinensischen Sittengesetzes bemühen. Bereits mehrmals wurde berichtet, wie sie sich an den Stränden des Gaza-Streifens auf die Jagd nach unverheirateten Paaren machen, die gegen die Sittlichkeitsregeln verstoßen. Auch Alkoholkonsum wird rigide verfolgt. Selbst in Hotels, in denen sich internationale Gäste aufhalten, spürt die Hamas unverheiratete Paare auf.

Die Hamas-Regierung leugnet offiziell, dass sie die Scharia einführen will, sie macht es einfach.




1001-Nacht-Prinzessin in Lebensgefahr

Steinigung Saudi-ArabienBereits in den Märchen aus 1001-Nacht ist der Orient nicht so friedlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Die schöne Scheherazade erzählt nämlich ihre Geschichten, um ihre Hinrichtung hinauszuzögern. Eine moderne Prinzessin aus dem Morgenland plagen heute ähnliche Sorgen. Die (vermutlich zwangs-)verheiratete saudische Lady hatte in London eine Affäre mit einem „ungläubigen“ Engländer, wurde schwanger und ist jetzt von der Steinigung bedroht.

Die Prinzessin hat sich mittlerweile nach Großbritannien abgesetzt und dort Asyl erhalten. Allerdings wollten die Briten nicht offiziell Stellung nehmen, weil sie fürchten, „der Fall könnte die Beziehungen zwischen den beiden Ländern belasten.“ Erst kürzlich wurde in Saudi-Arabien eine Witwe als „Ehebrecherin“ gesteinigt, die Jahre nach dem Tod ihres Mannes ein Kind zur Welt brachte. Menschenrechte gelten im Wüstenkönigreich ausschließlich für muslimische Männer, die auch nach ihrem Tod noch ihre Frauen beherrschen.




Deutscher in Istanbul niedergestochen

istanbul02Jetzt wird es aber Entschuldigungen aus der muslimischen Welt, besonders aber von der türkischen Regierung hageln: In Istanbul ist heute vormittag ein Deutscher auf offener Straße niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie wir seit dem Dresdner Gerichtsmord wissen, reagiert die muslimische Welt mit großer Entrüstung auf Anschläge auf das Leben Andersgläubiger.

Die Rheinische Post berichtet:

Ein 45 Jahre alter deutscher Tourist ist am Montag in der türkischen Metropole Istanbul mit einem Messer attackiert und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Zeitung „Milliyet“ wurde der Mann auf der Einkaufsstraße Istiklal Caddesi von einem Unbekannten in die Herzgegend gestochen. Zuvor hatte es offenbar einen Streit gegeben.

Der Deutsche, dessen Name mit Gregor K. angegeben wurde, sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand sei ernst, berichtete „Milliyet“. Der mutmaßliche Täter wurde demnach von Passanten gefasst und der Polizei übergeben. Der Grund für den Streit war zunächst nicht bekannt.

(Spürnase: Le Saint Thomas)

UPDATE 19 Uhr: Der Deutsche ist an den Folgen des Mordanschlages verstorben. SPIEGEL berichtet:

Der Täter habe den Mann in der Herzgegend verletzt, meldete der Fernsehsender CNN-Türk. Der Angreifer habe mehrmals zugestochen.

Der Deutsche, dessen Name mit Gregor K. angegeben wurde, wurde in ein nahes Krankenhaus gebracht, wo ihn die Ärzte aber nicht mehr retten konnten. Unter Berufung auf Augenzeugen berichtete CNN-Türk, der Krankenwagen für das Opfer sei erst nach einer halben Stunde am Tatort gewesen, obwohl das nächste Krankenhaus nur zwei Minuten entfernt sei.

UPDATE 20.30 Uhr: Hier ein Video des Mordes (danke an PI-Leser BerndNRW):

[flash http://data.gazetevatan.com/video/file/200720091800227344829.flv]




Auch im Fußball kulturell bereichert

KulturbereichererDie „Kulturbereicherung“ hat leider nicht vor dem Fußballplatz halt gemacht, sodass Schiedsrichter und Spieler das Bürgerkriegs- und Menschenexperiment „Multikultur“ auch beim Fußball aushalten müssen. Ich bin jetzt schon seit vielen Jahren als Fußballschiedsrichter in einem ländlichen Fußballkreis tätig, wo ich und meine Schiedsrichterkollegen im Laufe der Zeit schon mehrmals kulturell bereichert wurden.

(Gastbeitrag von DerDeutsche zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Dabei haben es die Schiedsrichter sowieso schon schwer genug. Auf der einen Seite kann ich es verstehen, wenn man mit uns unzufrieden ist. Auf der anderen Seite werden Schiedsrichter jedoch gerne als Sündenböcke genommen. Letztendlich sind Beleidigungen und Drohungen nichts ungewöhnliches, da sie mittlerweile zu unserem Fußballalltag gehören. Spätestens mit der Einreise der „Deutschlandaufbauer“ und der Gründung der ersten „südländischen“ Fußballvereine, übertrug sich deren Kultur auf den Fußballplatz, die zu einer Zunahme der Gewalt auch gegenüber den Schiedsrichtern führte.

Eines der größten Probleme sind bei uns die körperlichen Angriffe gegen Schiedsrichter, Fußballspieler und Zuschauer, die selbst bei uns im ländlichen Gebiet keine Einzelfälle™ sind. Es wäre falsch zu behaupten, dass diese Vergehen nur von „südländischen“ Spielern und Zuschauern begangen werden, allerdings ist ihr Anteil vor allem bei den schweren Vergehen sehr hoch. Dies ist in den Großstadtkreisen sicherlich extremer, da dort im Verhältnis mehr „südländische“ Mannschaften und Spieler spielen. Aus diesem Grund sind die nachfolgenden Aufzählungen sicherlich nicht die schlimmsten.

Einige besonders brutale Beispiele möchte ich nennen, die sich bei uns im Kreis zugetragen haben:

2005: Bei einem Dorftunier wurde ich von einem türkischen Spieler mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Zuvor verwies ich den Spieler des Feldes, da er einem anderen Spieler mit den Worten „Scheiß Kartoffel!“ beleidigte und ihm anschließend ins Gesicht spuckte.

2006: Ein Schiedsrichterkollege wird von Spielern einer türkischen Mannschaft die Treppe runtergestoßen, da er angeblich vier Minuten zu lange nachspielen ließ. Dabei brach sich der Schiedsrichter zwei Rippen und den rechten Unterarm. Den Krankenwagen musste er selber alamieren, da sich weder die türkische Mannschaft noch deren Zuschauer um den verletzten Mann kümmerten.

2007: Ein Schiedsrichter brach bei der gleichen Mannschaft ein Fußballspiel ab, da er massiv bedroht und dabei bespuckt wurde. Anschließend wurde sein Auto zerkratzt und die Windschutzscheibe mit einem Gegenstand eingeschlagen.

2008: Als ein Schiedsrichter einen irakischen Spieler vom Platz stellte, prügelte dieser nach dem Schlusspfiff auf den Schiedsrichter ein und brach ihm dabei die Nase. Dieser schloss sich dann in der Schiedsrichterkabine ein und rief über sein Mobiltelefon die Polizei an, die ihn von der Sportanlage eskortieren musste.

2008: Nach einer Eckballentscheidung wurde ein Schiedsrichter von einem türkischen Spieler so brutal in das Gesicht geschlagen, dass er auf dem Spielfeld kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Bei diesem Spiel war ich selbst als Zuschauer anwesend und musste entsetzt feststellen, dass die später hinzukommende Polizei Probleme hatte, die türkischen Zuschauer unter Kontrolle zu halten. Diese wollten einige Spieler der gegnerischen Mannschaft angreifen, die dem Schiedsrichter zuvor geholfen hatten und den türkischen Angreifer dabei zu Boden rissen.

2009: Eine türkische Fußballmannschaft schaffte es innerhalb von drei Spieltagen auf zwei Spielabbrüche. Gründe waren vor allem Übergriffe auf gegnerische Spieler und Schiedsrichter.

Nochmal 2009: In einem Bezirksligaspiel wird ein junger Schiedsrichter nach Aussprache eines Platzverweises von einem türkischen Spieler mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dabei bricht er dem Schiedsrichter das Jochbein, der zudem noch eine Gehirnerschütterung davontrug.

Diese Beispiele schildern vor allem die Gewaltbereitschaft muslimischer Spieler gegenüber den Schiedsrichtern, wobei ich hier aber nur die gravierenden Angriffe aufgezählt habe. Dennoch ist das nicht das einzige Gebiet, in dem unsere „Schätze“ auffallend stark vertreten sind. Besonders hoch vertreten sind diese nämlich auch in den Vergehen gegen gegnerische Spieler. Am häufigsten werden die Platzverweise wegen körperlicher Angriffe (sogenannte „Tätlichkeiten“) ausgesprochen. Dies deckt sich auch mit den Einschätzungen von anderen Schiedsrichtern.

Die Gewalt auf dem Fußballplatz hat somit für den Schiedsrichter „spürbar“ zugenommen. Viele der muslimischen Spieler regen sich nicht nur über Kleinigkeiten wie Eckball- oder Einwurfentscheidungen auf, sie sind sogar bereit, andere Menschen dafür körperlich anzugreifen. Diese Gewaltbereitschaft, gepaart mit der Respektlosigkeit und der Deutschenfeindlichkeit, nehmen diese Täter von ihrem privaten und öffentlichen Leben mit auf den Fuballplatz. Dort können diese Eigenschaften sogar prima gedeihen, da die Strafen der Fußballspruchkammern in der Regel genauso mild ausfallen wie die Urteile deutscher Gerichte. Aus diesem Grund weigern sich mittlerweile immer mehr Schiedsrichter, überhaupt noch Spiele mit Beteiligung türkischer Mannschaften zu leiten.

Obwohl ich erst einmal von einem türkischen Spieler angegriffen wurde, kann ich mich glücklich schätzen. Ich konnte bis jetzt noch ohne Knochenbrüche und schwere Verletzungen nach Hause fahren. Und das soll in Zukunft auch so bleiben.

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen




„Süddeutsche“ über Muslim-Clans in Deutschland

Muslim-Clans in DeutschlandDie Zustände, die durch die politisch geduldete und gewollte Zuwanderung aus dem vorderen Orient in deutschen Großstädten geschaffen wurden, haben es jetzt nicht nur auf PI, sondern sogar in die Redaktionsstuben der Süddeutschen, selbst ein Hort naiv-verblödeter Gutmenschlichkeit, geschafft. In einem ausführlichen Artikel schildert das Blatt, wie mit Hartz IV vom deutschen Staat alimentierte libanesisch-kurdische Großfamilien die Städte kriminalisieren. Ein Leckerbissen!

» redaktion@sueddeutsche.de bzw. leserbriefe@sueddeutsche.de

(Vielen Dank an alle Spürnasen!)




Saubermann Edathy kämpft gegen das Buch


Früher wurde das der herrschenden Kaste unliebsame geschriebene Wort auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Heute soll der Buchhandel selbst gegen das Buch vorgehen, dessen Inhalt dem Oberlehrer Edathy, dessen Aufgabe als Vorsitzender des Innenausschusses sich nach der Bundestagswahl ohnehin erledigt haben dürfte, nicht gefällt. Das Ganze läuft natürlich unter Kampf gegen Rechts™ und ist absolut notwendig, um das Volk vor sich selbst zu retten.

Zunächst einmal erklärt man jede Meinung, die nicht der eigenen und der vorgegebenen Linie entspricht, für rechtsextrem. Dann muss man sie – klar – verbieten, um ein Viertes Reich zu verhindern. Um die eigene Position zu untermauern, wird als Beispiel die Holocaustleugnung bemüht. Dieses Vorgehen sichert einem auf jeden Fall den Applaus der Öffentlichkeit, denn wer wäre nicht für ein Vorgehen gegen Rechts™. Auf diese Weise entfällt auch jede argumentative Auseinandersetzung mit dem Andersdenkenden.

Der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestags Sebastian Edathy (SPD) fordert eine freiwillige Selbstkontrolle im Buchhandel, berichtet der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe. Nach dem Vorbild der Film- und Spieleindustrie solle diese Institution im Vorfeld die Verbreitung von rechtsextremistischem Gedankengut und Verherrlichung des Dritten Reichs in Büchern verhindern.
(…)
Amazon wies dieses Anliegen dem Spiegel zufolge zurück: „Wir glauben, dass die richtige Antwort auf diskussionswürdige Literatur nicht deren Entfernung ist, sondern mehr Diskussion.“ Man verlasse sich auf die Kompetenz der Justiz und der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und verzichte auf eine eigene Bewertung, auch wenn man nicht mit den Meinungen der fraglichen Bücher sympathisiere.

Und so, wie Edathy das Buch putzen will, hätte Justizministern Zypries – ebenfalls aus dem hochwertigen Stellen-Pool der SPD – dies gern mit dem Internet, wo alles „Dreck“ ist, was nicht mit der eigenen Meinung konform geht. Auch hier bemüht man das Beispiel der Holocaustleugnung zur Untermauerung der eigenen Position und bedauert, dass andere Staaten das nicht so sehen.

WELT ONLINE: Es gibt schon Forderungen, auch Seiten mit rechtsradikalen oder anderen Hassinhalten zu sperren.

Zypries: In Deutschland haben wir damit kein Problem, unsere Provider nehmen solche Inhalte sofort aus dem Netz, wenn man sie darauf hinweist. Das wird demnächst auch innerhalb der ganzen EU funktionieren, zumindest was die öffentliche Aufstachelung zu Hass und Fremdenfeindlichkeit angeht. Aber natürlich, das Netz ist global. Wenn zum Beispiel auf einem Server in den USA der Holocaust geleugnet wird, dann gilt: Das fällt dort unter die Meinungsfreiheit und ist nicht strafbar. Deshalb ist es schwierig, mit den Amerikanern hier zu einer Übereinkunft zu kommen. Da stößt der Nationalstaat ein Stück weit an seine Grenzen.

Immer diese Amerikaner! Selbst unter Obama sind sie gegen die gute Sache. Aber auch das deutsche Volk hat noch nicht die notwendige Reife. In der dem Beitrag angeschlossenen Umfrage bewerten 92% die Arbeit der Justizministerin mit Note 6.

(Mit Dank an alle Spürnasen)