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Dreister Brandanschlag auf Polizeigewerkschaft

Bodo Pfalzgraf, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Berlin, schlägt Alarm: Der Rechtsstaat steht durch den Schmusekurs mit Linksextremisten vor dem Zusammenbruch. Der Bus der Gewerkschaft wurde gestern zum 371sten von Linksterroristen in Berlin vernichteten Auto dieses Jahres.

Die DPolG berichtet:

Noch bei Tageslicht wurde am 20. Juli 2009 um 20.45 der Gewerkschaftsbus der DPolG auf einem umschlossenen Hof im Ortsteil Tiergarten Ziel von Brandstiftern. Anwohner hatten das Feuer bemerkt, die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Fahrzeuge und Gebäudeteile der DPolG-Landesgeschäftsstelle verhindern.

In einer ersten Reaktion am Tatort stellte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Berlin, Bodo Pfalzgraf klar: „Der Senat ist mit seinem ideologischen Schmusekurs gescheitert! Unser Bus ist das 371 brennende Fahrzeug in diesem Jahr. Wir dürfen diesen Feinden des Rechtsstaates keinen Fußbreit mehr Raum geben!“

Neben dem Feuerterror gab es 2009 auch schon mehr als 600 Angriffe auf Wohnhäuser. Es gibt erste Ansätze der Bildung von Bürgerwehren. Betroffen sind schon lange nicht mehr nur Großkonzerne oder hochwertige Fahrzeuge. In Berlin machen sich Linksextremisten ganze Stadtteile zur Beute.

Pfalzgraf: „Wir stecken in einer sehr gefährlichen Entwicklung. Wir warnen schon lange. Müssen denn erst Leichensäcke aus angezündeten Häusern getragen werden? Die vom Rot-Roten Einsparwahn übrig gebliebenen Polizisten arbeiten auf Hochtouren, aber die Polizei kann das nicht allein lösen, denn die Sache hat eine enorme politische Dimension.“

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, am Abend lag noch kein Bekennerschreiben vor.

Pfalzgraf: „Die linke Szene wird täglich radikaler und aktiver, Herr Körting handeln sie – jetzt!“

Weitere Bilder vom verbrannten DPolG-Bus:

(Spürnase: Sauer)




Eine wahre Bereicherung

KulturbereichererIch hatte vor ein paar Jahren das Vergnügen, als ausgebildeter Pädagoge und „Arbeitsmarkt-Profiler“ ein halbes Jahr lang Hartz IV-Empfänger in einer mittelgroßen deutschen Stadt mit rund 80.000 Einwohnern zu evaluieren und ihnen bei ihrem künftigen beruflichen Weg begleitend zur Seite zu stehen. Etwa 30 % meiner „Kunden“ waren Biodeutsche, ca. 30 % Russlanddeutsche und andere Osteuropäer, mehr als 30 % Türken und einige Araber.

(Gastbeitrag von Jorge Miguel zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Grundsätzlich war es bei den Biodeutschen so, dass viele alleinerziehend waren und so starke Schwierigkeiten hatten, einen Job zu finden, es gab auch einige gescheiterte Selbstständige, aber bei fast allen war ein starker Wille vorhanden, aus Hartz IV wieder rauszukommen. Ebenso bei den Russlanddeutschen, von denen viele bereits einfachste und schlecht bezahlte Tätigkeiten ausgeübt hatten, vor allem Putzjobs.

Ganz anders sah es jedoch bei den Türken aus. Bei den türkischen Frauen waren viele nicht einmal in der Lage, mit mir auf Deutsch zu kommunizieren, obwohl sie bereits viele Jahre hier lebten. Mitunter mussten Verwandte dolmetschen. Die Schulbildung war minimal, meist fünf Jahre Grundschule in der Türkei, eine berufliche Ausbildung war so gut wie nie vorhanden. Häufig kamen sie im dicken Mantel – es war ein warmer Sommer – und auch mit Kopftuch. Eine Vermittlung war in fast allen Fällen unmöglich, so dass viele von ihnen von mir in Sprach- und Integrationskurse eingewiesen wurden.

Bei den türkischen Männern war es anders. Sie sprachen besser Deutsch, wenn auch mit vielen Fehlern und starkem Akzent. Hinzu kam, dass viele von ihnen früher in der Industrie gearbeitet hatten, wo sie recht gut verdient hatten – allerdings hatte fast keiner irgendeine Form von Ausbildung durchlaufen. Nun waren die meisten aber schon vier bis sechs Jahre arbeitslos. Wenn ich sie nach ihren Bemühungen um Fortbildungsmöglichkeiten fragte – die ja in rauen Mengen vom Arbeitsamt/Agentur angeboten werden – herrschte großes Schweigen. Wenn ich ihnen dann schließlich einen 1-Euro-Job zuwies – in meinem Gutachten für das zuständige Arbeitsamt – kam häufig großer Protest. Sie wollten „richtige Arbeit“, gut bezahlt natürlich. Dass sie dafür nicht qualifiziert waren, weder sprachlich noch von der Ausbildung her, wollten sie nicht begreifen.

Und dann kam oft der Satz, der mich bis heute am meisten aufregt: „Mit Deutschen machen Sie das nicht.“ Es war diese für Türken anscheinend so typische Klage über ihre vermeintliche Diskriminierung in Deutschland. Nie dagegen wurde über eigene Fehler und Versäumnisse auch nur ansatzweise reflektiert. Ich fragte nach meinen Erlebnissen einmal eine türkische junge Frau, sympathisch und perfekt Deutsch sprechend, die zudem eine Ausbildung als Reno durchlaufen hatte, warum bei ihren männlichen Landsleuten eigentlich so ein starker Unwille vorhanden war, eine nicht so gut bezahlte Tätigkeit oder gar einen 1-Euro-Job anzunehmen. Ihre Antwort war ebenso ernüchternd wie klar. „Mit Hartz IV und etwas Schwarzarbeit plus Kindergeld kommen viele gut über die Runden. Daher bemühen sie sich nicht, eine andere Arbeit anzunehmen, die nicht wirklich gut bezahlt ist. Hartz IV ist zudem im Vergleich zu dem, was sie von zu Hause in der Türkei kennen, sehr viel Geld.“ Da wurde mir einiges klar.

Ein besonderes Erlebnis war auch ein Syrer, etwa 50 Jahre alt. Er sprach schlecht Deutsch, war dennoch im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft – wie auch immer er dazu gekommen war – hatte fünf Kinder und hatte in den 15 Jahren seines Aufenthaltes hier in unserem Lande noch nie gearbeitet. Wir haben mit den Kollegen einmal durchgerechnet, dass allein diese Familie den Staat bislang etwa 750.000 Euro gekostet hat – und weiterhin noch unendlich viel Geld kosten wird, denn irgendeine Form von Arbeitswille war auch hier nicht vorhanden. Im Laufe dieses Kurses wurde mir zunehmend klar, wem ein Gutteil der leeren Sozialkassen in unserem Land zu verdanken war.

Bei einem jungen Türken – 26 Jahre alt, bislang ohne jegliche Arbeitserfahrung, kein Schulabschluss – war zudem eine so latente Aggressivität vorhanden, dass ich überlegte, andere Personen zu Hilfe zu rufen.

Insgesamt war diese Tätigkeit sehr ernüchternd und hat mich dazu bewegt, mich intensiv mit der deutschen Einwanderungspolitik auseinanderzusetzen. Mein Fazit war, dass viele Türken und Araber nicht das Geringste mit Deutschland verbindet – außer den sozialen Vorteilen unseres Landes. Ebenso war bei vielen keinerlei Bildungswille vorhanden – ein Hauptschulabschluss war ein Glücksfall, ein Realschulabschluss wirklich königlich…

Angemerkt sei auch noch, dass viele Kollegen ganz bewusst nicht in der Stadt lebten, in der sie arbeiteten. Zudem war fast kaum jemand noch im Telefonbuch vertreten, aus Angst vor möglicher Aggressivität und unangenehmen Anrufen oder gar Besuchen seitens unserer Kunden respektive „Kulturbereicher“. Auch ich war froh, nicht in dieser Stadt zu leben, sondern jeden Tag mit dem Auto dorthin zu fahren.

Ich habe gegen Ende des Projektes auch einmal einen Kollegen von der Arge – selber mit Migrationshintergrund – der für die unter 25-Jährigen zuständig war, nach seinen Erfahrungen mit jungen Türken und Arabern gefragt. Seine Antwort war kurz und einprägsam. „Die kannst du alle vergessen.“ Ich möchte diesen Satz nicht für alle gelten lassen, aber doch für die Mehrheit meiner türkischen und arabischen „Kunden“. Diese sechs Monate waren eine Wirklichkeitsschulung, die ich möglichst vielen Menschen nahelegen möchte, vor allem jedoch Claudia (Fatima) Roth, Sebastian Edathy, Volker Beck, Armin Laschet und Wolfgang Schäuble und allen anderen Gutmenschen unseres Landes. Wie heißt es so schön: Die Wahrheit ist immer konkret…

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen




Boykottaufrufe gegen Israel unrechtmäßig

Kauft nicht bei JudenIsrael hat einen wichtigen Sieg vor einem internationalen Gericht errungen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigte am vergangenen Donnerstag ein französisches Urteil, dem zufolge es unrechtmäßig und diskriminierend sei, zum Boykott israelischer Güter aufzurufen. Das Gericht entschied mit 6 zu 1 Stimmen, dass das Verbot von Boykottaufrufen gegen israelische Güter keine Verletzung der Meinungsfreiheit darstelle.

(Artikel aus der Jerusalem Post vom 20.07.09)

Das Gericht setzte sich aus Richtern aus Dänemark, Frankreich, Deutschland, Liechtenstein, Monaco, Makedonien und der Tschechischen Republik zusammen. Die Gegenstimme kam von dem tschechischen Richter.

Im Oktober hatte der kommunistische Bürgermeister der französischen Kleinstadt Seclin, Jean-Claude Fernand Willem, bei einer Stadtratssitzung bekannt gegeben, dass er beabsichtige, die Stadt zu einem Boykott israelischer Güter aufzurufen. Darauf hatten Juden aus der Region eine Klage bei der Staatsanwaltschaft eingereicht, die beschloss, Willem dafür strafrechtlich zu verfolgen, „Diskriminierung aus nationalen, rassischen und religiösen Gründen zu provozieren“. Das Strafgericht in Lille sprach ihn frei, woraufhin er im Berufungsverfahren im September 2003 zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt wurde.

Willems Berufung bei einem höheren französischen Gericht blieb erfolglos, so dass er sich im März 2005 mit dem Argument, ein Aufruf zum Boykott israelischer Produkte sei Teil einer legitimen politischen Debatte und man habe sein Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt, an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wandte.

Im israelischen Außenministerium hat man das Urteil am Sonntag begrüßt. Sprecher Yigal Palmor sagte: „Nun ist klar, dass es in jedem europäischen Land einen Präzedenzfall dafür gibt, Boykottaufrufe gegen israelische Güter als Gesetzesbruch zu bezeichnen. Dies ist ein wichtiger Präzedenzfall, der sehr klar besagt, dass Boykottaufrufe diskriminierend sind. Wir hoffen, dies wird uns helfen, all die Aufrufe zum Boykott israelischer Güter abzuwehren.“

(Spürnase: Bernd VS)




Ströbeles Schläger bespucken Naziopfer

antifaschläger

In der „Freien Welt“ berichtet die Journalistin Vera Lengsfeld von einem Erlebnis am Rande des Schlachtfeldes im Kampf gegen Rechts. Mit Plakaten, die zur Gewaltfreiheit aufriefen, lenkten sie und ihre Begleiter den Hass der Antifa auf sich. Die Demonstrationsleitung schürte die Gewalt. Und wo vermummte Schläger Andersdenkende nieder knüppeln, da ist Terrorgreis Ströbele mit dem blutigen Talar nicht weit.

Vera Lengsfeld in der Freien Welt:

Wer auf eine Demo geht, der kann was erzählen. Das haben meine Freunde und ich auf der Demonstration gegen „rechte Gewalt“ am 18. Juli in Berlin-Friedrichshain erlebt:

Im Vorfeld war im Internet von der Antifa beklagt worden, dass die Zivilgesellschaft ihren Demonstrationen fernbleiben würde. Also beschlossen wir, uns diesmal anzuschließen, um für Gewaltfreiheit als bestes Mittel gegen Gewalt zu werben. Auf unseren Schildern stand: „Keine Gewalt“. Die Veranstalter hatten wortreich versichert, dass die Demonstration selbstverständlich friedlich verlaufen würde. Da hätten wir eigentlich willkommen sein müssen.

Wir kamen am Beginn des Demonstrationszuges, der vom so genannten „Schwarzen Block“ gebildet wurde, zu Stehen. Herr Ströbele von den Grünen erschien und schüttelte einigen Vertretern des Schwarzen Blocks die Hand. Er sah demonstrativ nicht in unsere Richtung.

Wir blieben nicht lange unbehelligt. Auf ein kurzes Kommando stürzten ein paar schwarze Aktivisten auf uns zu und entrissen uns unsere Schilder, die sofort kurz und klein geschlagen wurden. Dabei bekam M. neben mir einige Knuffe ab. Wir fingen an zu rufen: „Keine Gewalt, keine Gewalt!“. Das mobilisierte zum Glück einige kräftige Demonstrationsteilnehmer, die sich schützend vor uns stellten. Wir hatten vorsorglich zwei Plakate in Reserve, die wir nun hochhalten konnten. Wir wurden nicht mehr tätlich angegriffen, aber verbal. Ausgerechnet vom Veranstalter, der uns über den Lautsprecher zu unerwünschten Personen und Rassisten erklärte. Danach wurden wir von Vorrübergehenden angespuckt. Neben mir stand M., der hier war, weil 1993 er und sein Freund in Charlottenburg von Neonazis mit einer Eisenstange angegriffen worden war. Es gibt auch einen Film darüber „…Und die Opfer schweigen“, von Elke Jeanrond. Nun wurde er von der Antifa angerempelt, beschimpft und bespuckt, weil er unerwünscht war. Mehrere Demonstrationsteilnehmer entschuldigten sich bei uns, vor allem für die Hasstiraden des Veranstalters. Wir danken allen, die uns beigestanden haben. Aber eine Stellungnahme des Veranstalters und eine Entschuldigung wären jetzt das Mindeste.

(Spürnse: Jason)




Bosnische Moslems drohen mit Radikalisierung

Weil sie sich durch die neuen EU Visabestimmungen beleidigt sehen, droht man jetzt aus Sarajevo mit einem Ausbruch von Aggressionen, die glaubt man Sead Numanovic, dem Herausgeber der Sarajevoer Tageszeitung „Dnevni Avaz“ eine logische und ganz selbstverständliche Reaktion wären und Mustafa Ceric, Chef der einflussreichen bosnischen islamischen Gemeinschaft beklagt die „europäische Scheinheiligkeit“

Vorschläge liegen auf dem Tisch, die europäische Visafreiheit auf Mazedonien, Montenegro und Serbien auszudehnen, während Albanien, Bosnien und Kosovo weiterhin Visa bräuchten. Kritiker bemängeln ebenfalls, dass diese Regelung ausschließlich die Bosniaks treffen würde, weil die in Bosnien lebenden Kroaten und Serben relativ einfach einen Reisepass ihrer Mutterländer erhalten könnten.

Und weil man sich in Sarajevo in der Opferrolle gefällt und weiß, dass man, wenn man nur ein klitzekleines bisschen mit moslemischen Wutausbrüchen droht, dass man dann normalerweise genau das bekommt, was man will.

Deshalb hat man es in Bosnien noch nicht einmal in Erwägung gezogen zu überlegen, warum Bosnien nicht in die Reihe der visafreien Länder aufgenommen werden soll. Und auch in diesem Fall bedarf es lediglich eines moslemischen Schluckaufs und schon springen die Sozialdemokraten im Bundestag im Viereck um Visaerleichterungen auch für Bosnien zu erreichen.

Weitere Infos zu Bosnien:

Kroaten in Bosnien flüchten vor Islamisierung
Keine Weihnachtsfeiern in Kindergärten in Sarajevo
Moslems verprügeln Homosexuelle
Radikale Moslems in Bosnien auf dem Vormarsch
Bosnische Kinder in der Schweiz

usw usf …




„Wir in Pakistan lieben Hitler“

borneo

Nazis – das sind doch die, die gegen Moscheen und den Islam sind, oder? Wie kommt es dann bloß, dass die frommen Moslems in Pakistan – und nicht nur dort – Hitler, der doch ohne Zweifel ein Nazi war, verehren und lieben? Wenn einer eine Reise macht, kann er was erleben.

Bei Campus.net berichtet ein Globetrotter:

Abenteuer Ausland: Entgegen weitläufiger Vermutungen sind Bundesbürger im Ausland äußerst beliebt. Weltweit schwärmt man von deutschen Autos, Produkten und Tugenden. Die Zeiten, dass Reisende regelmäßig negativ auf die Vergangenheit angesprochen wurden, sind gottlob lange vorbei. Erschreckenderweise sind es aber manchmal gerade die finstersten zwölf Jahre unserer Geschichte, die andere verzücken lassen.

Ich wusste, dass der Tag irgendwann kommen würde. Schon zu oft hatte ich im Freundes- und Kommilitonenkreis von schauderhalten Begegnungen im islamischen Kulturkreis gehört, etwa bei einem Sprachaufenthalt in Damaskus, wo völlig unverständlich darauf reagiert wird, dass Adolf Hitler in der Bundesrepublik heute keinen Heldenstatus genießt. Als Vielreisender war es daher wohl nur eine Frage der Zeit, eines Tages mit Derartigem konfrontiert zu werden. Auf einem Flug von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach Sarawak, Borneo, sollte der Moment völlig unerwartet gekommen sein. Die sich dort zugetragene Diskussion gebe ich im Folgenden der Einfachheit halber sinngemäß ins Deutsche übertragen wieder.

12.000 Meter über dem Meer merkte ich, dass meinem bis dahin über deutsche Technik und Autos schwärmenden pakistanischen Sitznachbarn etwas ganz anderes auf der Seele lag. „Kennst du einen Film, der „Valkyrie“ oder so ähnlich heißt?“ fragte Ahmed plötzlich, und ich entgegnete „Ah, der über Stauffenberg.“ „Ja, ist es wirklich wahr, dass er versucht hat Hitler zu töten?” „Ja, das ist wirklich passiert, nur hat es leider nicht funktioniert“ gebe ich zurück und schaue in ein sehr verwundertes Gesicht.

„Also ist Hitler kein Held für dich?“, fragte Ahmed ehrlich verwirrt. „Natürlich nicht!“ entgegne ich, „Er ist für Millionen Tote verantwortlich.“ „Aber die anderen Deutschen lieben Hitler, oder?“, hakte er nach. „Nein, nicht mal ein Prozent“ werfe ich empört zurück „es gibt zwar immer mal wieder die Aussage, das damals nicht alles schlecht war, aber ich habe noch nie jemanden getroffen, der Hitler verehrt.“ „Oh, ich dachte 80%, mindestens! Wir in Pakistan lieben ihn alle“. Auch wenn ich die Antwort schon kannte, oder zumindest befürchtete, stellte ich die entscheidende Frage. „Und warum mögen die Pakistani Hitler?“ Die Antwort kam unverblümt und wie aus der Pistole geschossen. „Weil er die ganzen Juden getötet hat.“

Spätestens jetzt war eigentlich der Punkt gekommen, die Unterhaltung verärgert abzubrechen oder einen Versuch zu unternehmen, ein bisschen Aufklärungsarbeit zu leisten, die ich dann auch versuchte. Aus eben genannten Erfahrungsberichten ähnlicher Art wusste ich aber, dass zumindest Letzteres zum Scheitern verurteilt sein würde. Zu tief scheinen die Hitler-Verehrung auf der einen und der Judenhass auf der anderen Seite bei gewissen Muslimen unverrückbar verwurzelt zu sein. Da saß ich nun neben einem studierten und eigentlich sehr freundlichen jungen Pakistani, der meiner Verabscheuung des Nazi-Regimes und einem kurzen Abriss über das schreckliche Schicksal der Juden und anderer Opfer zwar ohne Widerspruch zuhörte, der sicherlich aber keine Sekunde über seine Ansichten reflektierte.

Während die Küstenlinie Borneos langsam unter dem Airbus verschwand, musste ich noch lange über das Gespräch nachdenken. Besonders verstörend fand ich, dass es mich nicht wirklich erschreckt hatte. Es war einfach fast genauso verlaufen, wie ich es mir schon immer vorgestellt hatte.

(Spürnase: George Washington)




Imam-Ausbildung bald auch in der Schweiz

Tariq RamadanSchweizer Hochschulen sollen gemäß Ergebnissen einer neuen Studie künftig auch Imame ausbilden müssen, so sehen das die Muslimverbände unterstützt vom „Genfer islamischen Intellektuellen“ Tariq Ramadan und die Universitätsdhimmis. Ramadan, selbst „Professor“ für islamische Studien an der Universität Oxford, Chef der europäischen Muslimbruderschaft und Bruder des Genfer Steinigungsbefürworters, bemüht sich schon seit 20 Jahren um Imamausbildungen auf „hohem Niveau“ in Europa.




Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden

KulturbereichererIch bin ein 22-jähriger Student und wuchs als Sohn einer Deutschen und eines Asylbewerbers in Süddeutschland auf. Mein Vater stammt ursprünglich aus einem mehrheitlich muslimischen Land und auch er selbst war Moslem, zumindest auf dem Papier. Nachdem er in Deutschland angekommen war, lernte er recht bald meine Mutter kennen und konvertierte zum Christentum. Meine Eltern heirateten auch kirchlich und ich selbst wurde getauft.

(Gastbeitrag von Karlsruher1986 zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Unsere kleine Familie zog dann mangels Geld in einen eher nicht so tollen Stadtteil, da bezahlbarer Wohnraum in unserer Stadt einem Lottogewinn gleich kommt. Die ersten Jahre vergingen ohne große Vorkommnisse, obwohl ich auf einer für ihren hohen Ausländeranteil berüchtigten Grundschule gelandet war. Selbst auf dem großen Spielplatz um die Ecke gab es nichts, was einem hätte Sorgen bereiten sollen. Das alles endete allerdings schlagartig in der Zeit, als ich auf das Gymnasium wechselte. Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit (kurz vor der Pubertät) erinnern. Plötzlich spielte die Nationalität eine wichtige Rolle, und ich als Deutscher hatte in den Augen der anderen wohl die falsche. Damals wurde mir relativ unmissverständlich klargemacht, dass man als Deutscher in diesem Land nichts zu melden hat. Täglich hatte ich Probleme mit Migranten, meist türkischer Herkunft. Es spielte keine Rolle, ob ich gerade auf der Schaukel saß, und somit einem Türken sein naturgegebenes Recht auf eine frei verfügbare Schaukel nahm, ob ich versehentlich jemanden eine Sekunde zu lange angeschaut hatte oder selbst wenn ich gar nichts machte, sondern nur existierte, kamen sie zu dritt auf mich zu und behaupteten, dass sie von einem Freund gehört hätten, dass ich die Mutter eines Cousins beleidigt hätte.

„Auf die Fresse“ bekam ich nie etwas. Vielleicht war es mein diplomatisches Geschick oder einfach nur Glück, aber ich kam mit Beschimpfungen wie „Scheiß Kartoffel“ oder „Deutscher Pisser“ davon. Dafür musste ich aber natürlich mit Einschränkungen leben, wie zum Beispiel das ständige zum Automaten rennen, wenn einer der jungen Herrenmenschen gerne qualmen wollte oder das obligatorische Fußball „ausleihen“. Die Chancen standen meist gut, dass man ihn wiederbekommt, aber auch nur, wenn man, um es wortwörtlich zu sagen, am Ball blieb. Die deutschen Kinder brachten bald gar keinen Fußball mehr mit nach draußen, außer er war schon bis zum geht nicht mehr abgenutzt. Was passieren konnte, wenn man sich nicht unterwürfig verhielt, konnte ich bei einem Freund sehen, der es doch tatsächlich wagte, seinen eigenen Ball nicht für ein paar „Minuten“ auszuleihen. Die ganze Bande hat den armen Jungen über den gesamten Spielplatz gejagt und erst von ihm abgelassen, als er nur noch wie ein Häufchen Elend auf dem Boden lag und weinte. Zu Hause schwieg ich über solche Vorfälle, da ich mich für meine Schwäche schämte.

Es wäre wohl ewig so weiter gegangen, wenn diese feige Bande nicht irgendwann meinen kleinen Bruder geschlagen hätte. Als mein Vater von dem Treiben dort erfuhr, schnappte er sich den Anführer und regelte es mit der einzigen Sprache, die diese Kerle kannten, nämlich Gewalt. Ich muss auch ehrlich dazu sagen, dass ich damals nicht glücklich über die Art war, wie mein Vater das geregelt hat, aber im Nachhinein denke ich mir, dass diese Bande einen durchschnittsdeutschen Vater, der ihnen bißchen mit dem Zeigefinger droht, nur ausgelacht hätten. Danach hatte ich erstaunlicherweise Ruhe. Sie griffen mich nicht mehr an, da sie jetzt wussten, dass ich kein „echter“ Deutscher war, sondern ein Mischling, der zusätzlich noch einen Vater hat, der keine Angst hat, sich zu wehren. Viel gebracht hat mir das trotzdem nichts, da meine „rein“ deutschen Freunde weiter das Ziel von Pöbeleien jeglicher Art waren und sich nach und nach von diesem Spielplatz und Fußballplatz verabschiedeten. Am Ende lief es darauf hinaus, dass wir meist kilometerweit mit dem Fahrrad fuhren, um auf einem Fußballplatz zu landen, der noch nicht „multikulti“ war.

Auf dem Gymanasium selbst gab es keine Probleme. Ich landete zwar auch dort in einer „Ausländerklasse“, aber alle verstanden sich gut. Ob es daran lag, dass wir nur einen muslimischen Schüler, der sich auch noch als „Papiermoslem“ herausstellte, hatten? Man weiß es nicht, aber die Erfahrung sagt mir eindeutig: JA!

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen




Malaysia: Schariastrafe für Biertrinken

bierkrugIn Malaysia, das uns von islamophilen Gutmenschen gerne als toleranter islamischer Staat verkauft wird, weil kaum etwas über die tatsächlichen Verhältnisse dort bekannt ist, wurde eine junge Frau jetzt zu einer schariagemäßen Prügelstrafe verurteilt. Ihr Vergehen: Sie hat in einem Club – also nicht einmal in der Öffentlichkeit – Bier getrunken.

Das Volksblatt berichtet:

Wegen Bierkonsums ist eine Muslimin in Malaysia zu sechs Stockschlägen verurteilt worden. Die 32-Jährige, ein Teilzeit-Model aus Singapur, war bei einer Razzia vor zwei Jahren in einem Club erwischt worden, wie malaysische Medien berichteten.

„Die Prügel sind dafür da, dass die Angeklagte Reue zeigt, sie sollen als Lektion für andere Muslime gelten“, hielt das muslimische Scharia-Gericht nach Angaben der „New Straits Times“ bei der Urteilsverkündung am Montag fest.

Alkoholtrinken ist für Muslime in dem mehrheitlich muslimischen Land verboten. Das Vergehen kann auch mit drei Jahren Haft bestraft werden.

Die Frau hatte sich im Dezember schuldig bekannt. Sie muss zusätzlich eine Geldstrafe von 5000 Ringgit (etwa 1500 Franken) zahlen. Ihre Anwälte legten Berufung ein.

(Vielen Dank allen Spürnasen zum Thema)




Überfall auf pro NRW-Bürgermeisterkandidaten

Ronald MicklichKnapp sechs Wochen vor der mit Spannung erwarteten Kommunalwahl in NRW ist es gestern Nacht zu einem Überfall auf den stellvertretenden pro NRW-Landesvorsitzenden Ronald Micklich (Foto) gekommen. Der Leichlinger Bürgermeisterkandidat wurde vor seinem Privathaus von vier Linksextremen überfallen und zusammengeschlagen. Der 56-jährige Familienvater wurde zur Behandlung ins Leverkusener St. Remigius Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei konnte noch in der Nacht drei der vier Täter festnehmen. Mehr zum Überfall…

(Spürnase: Peter S.)




Selbstausbürgerung Jordaniens nach „Palästina“

JordanienWie Winston Churchill bereits sagte, muss es eine jüdischen und einen palästinensischen Staat geben. Beide Staaten existieren heute in etwa so, wie er sich das vorgestellt hatte, ein palästinensischer Staat namens Jordanien und ein jüdischer Staat namens Israel. 70 Prozent der Jordanier sind Palästinenser, selbst die Königin. Doch jetzt will Jordanien auf einmal die ungeliebten Palästinenser – also sich selbst – loswerden und damit auch gleich Israel vernichten, zugunsten eines fiktiven neuen Staates „Palästina“.

Jordanien erklärt offiziell:

„Wir weisen niemanden aus und widerrufen auch keine Bürgerrechte von Leuten jordanischer Nationalität. Wir korrigieren nur den Fehler, der geschaffen wurde, nachdem Jordanien sich [1988] aus dem Westjordanland zurückgezogen hat. Wir wollen die wahre Identität und Nationalität jeder Person hervorheben. … Wir bestehen darauf, dass Jordanien nicht Palästina ist und Palästina nicht Jordanien.“

Wenn alle Jordanier nach „Palästina“ umgezogen sind, sollen dann die Israelis nach Jordanien umziehen, weil da ja keiner mehr wohnt?




Bekehrung der Blauäugigen

aufkleber-fensterputzerWieder eine Seele vom Gutmenschsein gerettet: Für die praktische Idee, sich mit einem kleinen Aufkleber unerwünschte Fensterputzer auf Berliner Straßen vom Auto zu halten, gerät eine Berliner Grafikerin ins Visier einer journalistischen Hetzkampagne. Die Frau ist alles andere als ausländerfeindlich oder „rechts“, machte aber einen Fehler, über den eine Berliner Pfarrerin jetzt aufklärt: „Dass ich nicht will, dass jemand an mein Auto geht, bedeutet auch, dass ich nicht will, dass jemand mein Eigentum anfasst. Vor allem kein sogenannter Verlierer“. Und das geht nicht mehr, in Deutschland.

Die Berliner Morgenpost berichtet:

Die Berlinerin Tanja Trültzsch will nicht, dass sich Scheibenputzer auf der Straße an ihrem Oldtimer zu schaffen machen. Also hat sie einen Aufkleber entworfen. Er signalisiert: Hier nicht wischen! Eine simple Idee – dachte sie. Der Sticker sorgt mittlerweile weltweit für Ärger.

Am Anfang ging es nur um ein Auto. Um den Oldtimer der Berlinerin Tanja Trültzsch, den sie gemeinsam mit ihrem Freund günstig erstanden und teuer restauriert hatte – und an dem sie sehr hängt. Nie würde sie mit ihm in die Waschanlage fahren, er steht in der Garage, sie poliert ihr Juwel regelmäßig. Sie tut alles, damit er nicht beschädigt wird.

Die 31-Jährige ist ein friedlicher Mensch. Aber eine Sache regt sie schon lange auf: die Fensterputzer an den Ampeln Berlins. Nicht, weil sie Scheiben wischen wollten. Nicht, weil sie Geld dafür verlangten. Sondern weil sie oft nicht weggingen, wenn man sie darum bat. Wasser dringt schließlich schnell ins Innere. Und die Schlüsselbunde der Fensterputzer klackern gegen den Lack.

Eines Tages hatte die ausgebildete Grafikerin die Nase voll. Deswegen entwarf sie einen Aufkleber, einen kleinen blau-schwarz-weißen, vier Zentimeter im Durchmesser großen Sticker für die Autoscheibe. Mit einem grinsenden Gesicht im Hintergrund, einem überdimensionalen durchgestrichenen Wischer und dem Spruch „www.mach-ich-lieber-selber.de“. Relativ unauffällig war er. Sie klebte ihn an ihr Auto, verteilte ihn an Freunde, bat diese, ihn weiterzuverteilen. Keine große Sache, würde man meinen. Weit gefehlt.

Man könnte Trültzsch vorwerfen, etwas überempfindlich und zu wenig mildtätig zu sein. Ganz sicher kann man ihr vorwerfen, dass sie ein bisschen naiv war, als sie den Sticker designte. Dass aber so viele negative Zuschriften und Kommentare auf sie zukommen, wie sie letztendlich erhielt, damit konnte die 31-Jährige tatsächlich nicht rechnen. Dass sie Meinungen und Zusendungen aus aller Welt erhalten und Journalisten sogar bösartige Artikel darüber verfassen würden. Manche der Zuschriften und Kommentare waren freundlich, berichteten davon, wie es woanders mit den Scheibenputzern abläuft, in Südamerika zum Beispiel, wo Kinder in vielen Ländern Süßigkeiten für ihren Putzdienst bekommen.

Man findet aber auch Kommentare wie den von A.S. aus Köln auf ihrer Internetseite www.mach-ich-lieber-selber.de. Er schreibt: „Wünsche zwecks Erkenntnisgewinn allen Aufkleberverwendern die Erfahrung, selbst mal in prekären Verhältnissen überleben zu müssen.“ Das ist kritisch, aber harmlos. Die wirklich aggressiven, feindseligen hat Tanja Trültzsch mittlerweile von ihrer Kommentarseite heruntergenommen. Sogar aus Südafrika kam eine Zuschrift. „Der Absender fand die Aktion auch blöd, warnte uns aber davor, unser Auto auf der Straße stehen zu lassen, so gut wie es auf der Internetseite beschrieben sei“, sagt die 31-Jährige. Man wisse schließlich nie, ob jemand sich rächen wolle.

Ein Journalist schrieb sinngemäß, da könne man sich ja gleich einen Sticker mit dem Text „Eure Armut kotzt mich an“ auf sein Auto kleben. Das hat sie getroffen. „Ich finde es hart, dass jemand sagt, ich sei asozial.“ Das alles sei schließlich keine politische Aktion. Vielmehr habe sie sich das Ganze so vorgestellt wie die Aufkleber an Briefkästen, auf denen „Keine Werbung einwerfen“ steht. Nichts weiter.

Der Vergleich hinkt. Und Tanja Trültzsch’ Aufkleber erinnert eben doch an die „Betteln und Hausieren verboten“-Schilder, die früher auf uncharmante Art und Weise ungebetene Schnorrer abhalten sollten. Vielleicht war das nicht Trültzsch’ Absicht. Bewusst habe sie den Aufkleber freundlich gestaltet, ein lächelndes Gesicht, blau anstatt rot, weil das weniger aggressiv wirke, sagt sie

Warum erntet Trültzsch so heftige Reaktionen? „Rational kann man sagen, dass die Fensterputzer eine Dienstleistung anbieten. Mit Mildtätigkeit hat das alles nichts zu tun. Helfen sollte man vor allem den ganz Schwachen. Denen, die krank sind, obdachlos, hilflos“, sagt Pfarrerin Katharina Wiefel-Jenner aus Charlottenburg dazu. „Aber die ganze Geschichte hat eine zweite Bedeutung. Die wird viele stören. Denn dass ich nicht will, dass jemand an mein Auto geht, bedeutet auch, dass ich nicht will, dass jemand mein Eigentum anfasst. Vor allem kein sogenannter Verlierer“, sagt sie. „Aber Menschen, die teure Autos besitzen, haben eben oft ein ziemlich emotionales Verhältnis dazu“, ergänzt Wiefel-Jenner. „Für sie ist das Auto eben sehr viel mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand.“

„Dass aus einem kleinen, persönlichen, in diesem Fall Berliner Problem so eine große Sache gemacht wird, hätte ich niemals gedacht“, sagt die 31-Jährige. Sie sei weder ausländerfeindlich, noch hätte sie etwas dagegen, Ärmeren etwas abzugeben. Sie bestehe auch gar nicht darauf, dass Fensterputzer von der Straße verschwinden. Sie wolle eben nur, dass ihr Auto auf Wunsch in Ruhe gelassen wird. Ihr Aufkleber solle als klares Zeichen dabei helfen.

Es gehe ihr vorrangig darum, nur nicht gezwungen zu werden, das Scheibenputzen zuzulassen, betont sie wieder und wieder. Und vielleicht stimmt das auch. Schließlich ist sie nicht einfach nur eine Autonärrin, sondern denkt offensichtlich viel darüber nach, wie viel Aufsehen ihre Idee mit dem Aufkleber so nach sich zog.
Inzwischen hat sie auch auf ihrer Internetseite eine Mitteilung stehen, in der sie beteuert, dass sie niemandem schaden wolle. Es gehe ihr nicht darum, Aggressionen zwischen Autofahrern und Fensterputzern zu schüren, sagt sie. Im Gegenteil. „Ich fände es toll, wenn man durch den Aufkleber die Aggression aus der Diskussion nimmt, weil die Fensterputzer ja von vornherein wissen, sie sollen wegbleiben. Da gibt es doch diesen Streit erst gar nicht.“

Mittlerweile hat Trültzsch circa 750 von ihren Aufklebern verkauft. Geld verdienen will und kann sie damit ohnehin nicht. Zuschriften wird sie weiterhin beantworten. Damit hat sie mittlerweile sehr viel mehr zu tun als mit dem Vertrieb der Sticker.

Damit sich das wieder ändert, empfehlen wir, die sinnvollen Aufkleber massenhaft zu bestellen (4 Euro für 3 Stück). Denn nach der Hetzkampagne sind sie mehr geworden, als ein praktischer Hinweis für Berliner Kreuzungen: Ein Bekenntnis zu unserem im Grundgesetz garantierten Recht auf Eigentum, und darüber zu bestimmen. Erfreulich: 87% der Leser der Morgenpost finden den Aufkleber gut und haben kein Verständnis für den gutmenschlichen Empörungs-Testballon.

(Spürnase: Juris P.)