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Bundesverdienstkreuz für Hürriyet-Verleger

hürriyetBei der Auswahl der Bürger für das Bundesverdienstkreuz scheint das Präsidialamt in letzter Zeit keine glückliche Hand zu haben. Nach der Antisemitin Felicia Langer, deren Auszeichnung mit dem höchsten deutschen Zivilorden erst kürzlich für Empörung gesorgt hatte (PI berichtete hier, hier und hier), wurde jetzt dem Herausgeber der integrationsfeindlichen türkischen Zeitung Hürriyet, Aydin Dogan, vom Deutschen Botschafter in Istanbul das Verdienstkreuz erster Klasse überreicht.

Die meistgelesene türkische Zeitung, die in ihrem Logo das Motto: „Türkiye Türklerindir“ – Die Türkei den Türken – führt, fällt immer wieder durch deutschfeindliche Hetzartikel auf. Sogar die taz schrieb einst, wenn diese Zeitung nur einen Tag ins Deutsche übersetzt würde, gäbe es hier vermutlich einen Aufstand.

Auch PI musste immer wieder kritisch auf Kampagnen der von einigen Türken als „ihre FAZ“ angesehenen Zeitung reagieren, die sich besonders engagierte, den bis heute ungeklärten Brand eines Hauses in Ludwigsburg angeblicher deutscher Türkenfeindlichkeit anzulasten oder die Lüge eines bevorstehenden „Türkischverbotes in Deutschland“ zu verbreiten, um Stimmung gegen Deutsche zu machen.

Sogar die Multikultisendung COSMO-TV des WDR, sicherlich fern vom Verdacht der Türkenfeindlichkeit, widmete der Wühlarbeit im April 2008 einen sehenswerten kritischen Beitrag. Wer sich so gegen Integration und gegen Deutschland engagiert, hat sich um die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht?

(Vielen Dank allen Spürnasen!)