- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Nach Busfahrern jetzt wieder Türsteher?

[1]Nachdem sich nun viele Wochen bei unseren südländischen Schätzchen das Busfahrer-Klatschen gnadenlos auf Platz 1 der Hobbyhitrangliste gehalten hatte (PI berichtete [2]), ist nun wieder gemeinsames Türsteher-Klatschen in den Fokus gerückt.

In der Vorwoche fiel hierfür der Startschuss in Hamburg. In der Nacht zum Freitag wurden zunächst die Türsteher des „Moondoo“ Opfer eines brutalen Angriffs einer zehnköpfigen Schlägertruppe, wie die MoPo hier [3] und hier [4] berichtet:

Abgewiesen zu werden kann schmerzhaft sein. Kein Grund allerdings, komplett auszuflippen. Das sah ein bislang unbekannter Mann in der Nacht zu Freitag anders: Weil er in einen Club auf St. Pauli nicht hineingelassen worden war, prügelten er – und neun seiner Freunde – wie von Sinnen auf die Türsteher ein.

Na, wieder Südländer aus rein rassistischen Motiven nicht in die Disko gelassen?

Die MoPo berichtet weiter:

Es ist kurz vor 1 Uhr, als die beiden Türsteher des Clubs (35 und 27 Jahre) etwa zehn, zum Teil vermummte Männer auf sich zustürmen sehen… Dem 35-Jährigen treten sie immer wieder in Bauch und Rücken. Dann ist der Spuk plötzlich wieder vorbei, die Vermummten rennen davon… Der 35-Jährige glaubt, den Rädelsführer der Schläger erkannt zu haben: „Den kenn‘ ich! Der wollte hier mal rein, und ich hab‘ ihn nicht reingelassen“, sagt er der Polizei. Angeblich handelt es sich um einen 24-jährigen Mann aus Afghanistan…

Unglaublich, aber wahr. Weiter ging es dann in der Nacht zum Sonntag in der Hamburger Event-Location „Hühnerposten, wie die WELT berichtet [5]:

Wie ein Rollkommando haben etwa zehn Täter eine Veranstaltung im Event-Center im Hühnerposten angegriffen. Die teilweise maskierten, mit Baseballschlägern, Gaswaffen und Messern bewaffneten Täter waren in der Nacht zum Sonntag auf die Türsteher losgegangen.

Kommt uns leider irgendwie bekannt vor. Die WELT berichtet weiter:

Einen der Sicherheitsmänner (34) verletzten sie durch Schläge auf den Kopf. Dann schossen sie mit den Gaspistolen um sich. Anschließend verschwand das Rollkommando, bei dem es sich um Südländer gehandelt haben soll, so schnell wie es gekommen war. Der Veranstalter stellte fest, dass die die Kasse am Eingang geraubt wurde. Darin waren 1000 Euro gewesen.

Huch, da wurden wohl wegen der „Macht der Gewohnheit“ irrtümlich zwei Hobbys miteinander vermischt.

Das Gute an den Nachrichten ist, dass die Türsteher keine schwerwiegenden Verletzungen davon getragen haben und dass einige der Täter videografiert wurden. So können wir wieder auf eine schnelle Bereicherung der Gefängnis-Liga [6] hoffen.
(Gastbeitrag von sauer)

Beitrag teilen:
[7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14]
[15] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14]