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Kniefallurteil auch für türkischen Exhibitionisten

para [1]Auch das Amtsgericht in Schweinfurt scheint Justizia längst frustiert verlassen zu haben. Ein 35-jähriger Türke, der sich in schamverletzender Weise, die an Respektlosigkeit gegenüber deutschen Frauen kaum zu überbieten sein dürfte, mehrfach zeigte, ist jetzt zu einer „Strafe“ verurteilt worden, die wir nur noch in der Kategorie: „Kniefallurteile vor dem Islam“ einsortieren können.

Der Qualitätsjournalist Hannes Helferich der Main Post berichtet [2]:

Bäckereiverkäuferin benötigte ein halbes Jahr, um den exhibitionstischen Auftritt zu verdauen. (…) Der Mann hatte in der Filiale am helllichten Tag seine Hose geöffnet, der 25-Jährigen sein Glied präsentiert – und das sogar im Beisein anderer Kunden, die nichts mitbekamen, weil der Mann immer dann seinen Pulli nach unten zog. Vor dem Amtsgericht wurde der Exhibitionist jetzt für seine eigenartige Art, um die Gunst der 25-Jährigen zu werben, zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Eigenartige Art, um die Gunst zu werben? Na, auf das Urteil sind wir gespannt. Mehr zum Sachverhalt:

Beobachtet hatte die Verkäuferin den Mann schon geraume Zeit. Immer wieder schaute er durch die Fenster ins Innere, sie fixierend. Um 6.30 Uhr betrat er die Bäckereifiliale erstmals, bestellte und trank einen Kaffee. Als gegen 7 Uhr die Chefin eine weitere Lieferung brachte, verließ er das Geschäft. Das Gleiche wiederholte sich eine Stunde später. Dieses Mal schritt er aber zur Tat. Er öffnete die Hose und zeigte sein bestes Stück. Fast 15 Minuten ging das so: Pulli über die Hose, wenn andere Kunden kamen, Pulli hoch, wenn die Luft rein war.
Die Verkäuferin sagte aus, das sie „erschrocken und überfordert“ gewesen sei, Angst hatte, dass der Mann hinter die Theke kommt.

Jetzt kommt noch was zur Zivilcourage der Mitmenschen:

Dann erschienen zwei Straßenreiniger, tranken in der Ecke ihren Morgenkaffee. Sie bat diese Männer um Hilfe. Einer ging auf ihn zu und forderte dazu auf, die Hose zuzumachen. Vorbei war der Spuk damit aber noch nicht, weil die Straßenreiniger die Filiale verließen, ohne vorher den Mann rauszuwerfen. Ihre fehlende Zivilcourage sollte der Richter beiden als Zeugen gehörten Männern später vorwerfen.

Was jetzt kommt, dürfte erfahrene PI-Leser nicht mehr schocken:

Die Staatsanwältin verlangte eine Freiheitsstrafe von fünf Monaten, zumal der Angeklagte schon einmal einen solchen Auftritt hatte.

In der Gunnar-Wester-Straße präsentierte er sich einer ebenfalls jungen Frau, die er sich vorher ausgeguckt hatte, in eindeutiger Weise. Dem damaligen Richter erzählte er, dass er im Auto in ein Glas uriniert habe. Geglaubt hat das Gericht ihm nicht und verurteilte den Mann zu einer hohen Geldstrafe.

Das Urteil im aktuellen Fall: drei Monate mit Bewährung (drei Jahre) wegen sexuell motiviertem Exhibitionismus. Gewährt habe er sie unter „großen Bedenken“, sagte der Vorsitzende. Die Auflagen sind deftig: der Türke wird einem Bewährungshelfer unterstellt, er muss jeden Wohnortwechsel melden und 1000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer zahlen. Entschuldigt hat sich der Täter bei der Verkäuferin nicht.

Der ekelhafte Exhibitionist (Zeitbombe?), der sich nicht einmal entschuldigt und sich wegen gleichgelagerter Delikte bereits vor einem Gericht verantworten musste, erhält als Wiederholungstäter drei Monate auf Bewährung, muss € 1000.– Schmerzensgeld zahlen und seine Wohnsitzwechsel mitteilen. Respekt!

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