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Berlin: Erneut Polizist von Mob angegriffen

Berlin: Polizist von Mob vom Fahrrad getreten [1]Erst vor wenigen Tagen haben wir darüber berichtet [2], wie in Berlin acht nicht im Dienst befindliche Polizeibeamte von einem Mob aus Jugendlichen angegriffen und verletzt wurden. Jetzt ist ein weiterer Fall bekannt geworden. Im Berliner Ortsteil Spandau wurde ein Polizeioberkommissar, der sich mit seinem Fahrrad in ziviler Kleidung auf dem Weg zum Dienst befand, von mehreren Jugendlichen vom Fahrrad getreten.

Als er am Boden lag, wurde er unvermittelt mit Faustschlägen und Fußtritten attackiert und bespuckt. Die Berliner Polizei [3] berichtet:

Ohne erkennbaren Grund erhielt gestern gegen 15 Uhr 25 ein Radfahrer in der Wilhelm- Ecke Metzer Straße einen Tritt, als er auf dem Radweg in Höhe einer Haltestelle an einer Gruppe Jugendlicher vorbeifahren wollte. Der 43-jährige Polizeioberkommissar, der in bürgerlicher Kleidung auf dem Weg zum Dienst war, stürzte. Sofort griffen den am Boden Liegenden zwei Jugendliche an, schlugen ihn mit Fäusten, traten nach ihm und bespuckten ihn. Als er den Notruf wählte, flüchtete die etwa 40-köpfige Gruppe.

Auch hier ist davon auszugehen, dass der Mob das Opfer zuvor als Polizeibeamten erkannt hatte.

Update:

Der Tagesspiegel [4] teilt uns dazu noch folgendes mit:

(…) Als er per Handy den Notruf wählte, flüchtete die Gruppe von 40 Jugendlichen. Die Kollegen des Opfers entdeckten wenig später mehrere Jugendliche, darunter auch den tatverdächtigen 15-Jährigen arabischer Herkunft.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass viele aus der Gruppe der Jugendlichen die Bertolt-Brecht-Oberschule ganz in der Nähe des Tatorts besuchen. Vor Jahren stand diese Gesamtoberschule im Ruf einer Problemschule. Nach Aussage eines Ermittler habe sich die Situation dort aber seit längerem gebessert.

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