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CDU-Waiblingen: Kein Kampf gegen Rechts™

Susanne GruberIn der schwäbischen Kreisstadt Waiblingen wird es im Oktober eine Jugendkulturwoche „bunt statt braun“ für Vielfalt und gegen Gewalt geben. Gemeint ist – trotz gegenteiliger Realität – selbstverständlich nur die rechte Gewalt. Die CDU-Waiblingen (Foto: Die erste Vorsitzende Susanne Gruber) nimmt aus diesem Grund Anstoß an der Veranstaltung.

Die Stuttgarter Nachrichten schreiben:

Die Jugendkulturwoche Mitte Oktober im Rems-Murr-Kreis heißt „Bunt statt Braun“. Es geht dabei vor allem um rechtsextreme Gewalt. Doch die Waiblinger CDU wittert Ungemach: Das Kulturhaus Schwanen als Mitveranstalter sei offenkundig auf dem linken Auge blind. Ein Vorwurf von kreisweiter Bedeutung.

Zwar sei die Reihe, so die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Susanne Gruber, „unbestritten eine gute Sache“. Andererseits werde dort zu wenig „Extremismus aller politischen Richtungen bekämpft“. Aufs Korn nimmt sie speziell die Linke, „die Nachfolgepartei der PDS und der DDR-Staatspartei SED“. Es gelte, so Gruber, „unsere freiheitlich demokratische Grundordnung gegen Parteien mit eindeutigen Umsturzabsichten zu verteidigen“. Es sei, so die Mahnung Grubers, auch Aufgabe der Verwaltung und der Gemeinderäte, „Sorge zu tragen, dass Teile unserer aus dem Stadtbudget finanzierten Kultureinrichtungen nicht länger auf dem linken Auge blind sind.

Wir üben oft Kritik an gutmenschlichen CDU-Politikern – jetzt haben unsere Leser auch mal Gelegenheit, ein Lob an eine CDU-Vertreterin mit Rückgrat auszusprechen: susanne-gruber@t-online.de

(Spürnase: vivaeuropa)