Sommerschule09Die Waldviertel Akademie, eine seit 25 Jahren bestehende ÖVP-nahe Gedankenschmiede, lud vom 3.-6. September in Weintra (Niederösterreich) zu einer Veranstaltung unter dem Thema „Wer bin ich, wo? – Identitäten, Orientierung, Zukunftsangst“ ein. Es sollte dabei die Frage erörtert werden, ob unsere multikulturelle Toleranz eine Form der Gleichgültigkeit ist, und ob man von den Menschen, die sich bei uns niederlassen, auch etwas erwarten darf.

Am zweiten Tag der Veranstaltung kam es zu einer rein emotional ausgetragenen Meinungsverschiedenheit, in deren Folge drei von vier Podiumsmitgliedern „Migration & Integration“ die Veranstaltung unter Protest verließen.

Der Streit entbrannte wegen der Feststellung, dass Kritik am Islam keine rassistische Äußerung ist, nie übersehen werden darf, dass in islamischen Ländern keine Religionsfreiheit herrscht und die Trennung von Religion und Staat dort nicht gegeben ist. Die Multikulturalität mit Muslimen führt somit zur Auflösung der europäischen, auf christlicher Basis beruhenden Identität.

Die Rednerin, Frau Dr. A. M.-S., wurde als rechtsradikal und rassistisch und ihre Ausführungen als Beispiel für religiösen Fundamentalismus bezeichnet. Einer der Podiumsteilnehmer verwehrte sich vehement, ein Teil dieser erwähnten Identität zu sein. Die Frage, welche seine Identität sei, empfand er als Beleidigung und verließ die Veranstaltung.

Dieser Vorfall zeigt zum einen den tiefen Riss, der durch die österreichische Gesellschaft geht und zum anderen die durch politische Dogmatik nicht mehr vorhandene Diskussionskultur.

Bemerkenswerterweise ereignete sich das alles, nachdem zwei Podiumsteilnehmer mehr Wahrheit in der Integrationsfrage verlangten: Bisher betreibt Österreich eine Politik des Wegschauens. Der ORF vermeidet gründliche Analysen zum Thema Islam.

(Gastbeitrag von HF)

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41 KOMMENTARE

  1. Diskutieren gehört nicht zu den Stärken der Moslems. Bei denen gilt noch das Fausrecht, bzw. das Recht auf Ehrenmord.

  2. Ja, so ist es doch.
    Wer übernimmt denn wirklich Verantwortung und fordert allgemein gültiges Recht ein, welches früher nicht nur außer Frage sondern erst gar nicht zur Diskussion stand?
    Das sind doch eindeutig wir.

    Im übrigen hat mir auch schon ein hinterhältiger Sülzer der AntiFa angeboten die NPD zu wählen. Die Faschisten der AntiFa sind einfach nur erbärmlich.

    Leute, wir sind im Recht und wir werden uns von diesen Verbrechern die Meinungshoheit zurückerobern.
    Wir werden immer mehr und wir sind nicht nur Konservative auch wenn die tragend sind sondern haben genügend Zulauf von allen politischen Richtungen.

  3. #1 Unbeschnitten (06. Sep 2009 15:20)

    Diskutieren gehört nicht zu den Stärken der Moslems. Bei denen gilt noch das Fausrecht, bzw. das Recht auf Ehrenmord.

    Wieso Moslems? Schau dir die Politische Korrektheit hier im Land doch mal an. Gewalt, Diskriminierung und Rassismus bekommen immer dann ein positives Vorzeichen, wenn sie aus der vermeintlich ‚richtigen‘ politischen Richtung kommen. Das ist keine Erfindung der Moslems, die bedienen sich dessen nur, sondern das ist auf UNSEREM Mist gewachsen! Natürlich diskutiert die Politische Korrektheit nicht, denn das würde sie auf der Stelle demaskieren und jahrzehnte lange Politik ad absurdum führen. Diese Blöße gibt sich ein Gutmensch nicht, da geht er lieber sang- und klanglos unter.

  4. Es sollte dabei die Frage erörtert werden, ob unsere multikulturelle Toleranz eine Form der Gleichgültigkeit ist, und ob man von den Menschen, die sich bei uns niederlassen, auch etwas erwarten darf.

    Das ist typisch „Wir“, wer sonst käme auf die Idee solche Fragen zu „erörtern“. Diese Diskussionen laufen ab wie der dialektische Besinnungsaufsatz einer 11. Klasse, bei dem die Synthese haarsträubend ist, aber dem Lehrer gefallen muss.

  5. Fragen, ob die multikulturelle Toleranz in Wirklichkeit eine Form der Gleichgültigkeit ist, werden bei der Jubiläums-Sommerschule 2009 in Weitra genauso gestellt, wie die Frage, ob man von den Menschen, die sich bei uns niederlassen, auch etwas erwarten darf.

    Fragen ist vielleicht gerade noch erlaubt. Was aber auf keinen Fall geht, sind falsche Antworten.

  6. Ist diese Entwicklung nicht furchtbar?
    Diese Leute merken gar nicht, dass sie schon wieder im Mittelalter angelangt sind.
    Eine Diskussion ist unmöglich geworden. Bisher brennen nur noch keine Scheiterhaufen…
    Ob das an Dummheit liegt? Das Denk-und Wahrnehmungsvermögen scheint ja massiv eingeschränkt zu sein.

  7. Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, wie sich überall in Europa gebildete, lebenserfahrene und ansonsten anspruchsvolle Menschen diesem infamen, totalitären und menschenverachtenden Islam-Faschismus anbiedern, ihn fördern und unterstützen!

    Diesen „Mechanismus“ werden ich selbst im überübernächsten Leben nicht verstehen!

  8. Diskutieren gehört nicht zu den Stärken der Moslems. Bei denen gilt noch das Fausrecht, bzw. das Recht auf Ehrenmord.

    Das würde ich so nicht sagen.

    Moslems versuchen Dich meist vom Islam zu überzeugen, sie haben so einen innerlichen „Missionsauftrag“, normalerweise kann man mit ihnen gut diskutieren. Natürlich gibt es da auch Grenzen, z.B. wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen.

    Viel schlimmer sind da die ganzen Gesichtzeiger und Hingucker, die hypervetilieren ja gleich wenn mal ein „Rechter“ sich auf eine „ihrer“ Veranstaltung verirrt. Da drehen sie völlig durch, rufen die Polizei, werden handgreiflich usw…

    Das ist sowieso der grösste Witz am ganzen sog. „Kampf gegen Rechts“: die wollen keine Neonazis bekehren, das ganze ist eine reine Selbstbereihräucherung bei der kein anderes Gedankengut vorkommen darf.

  9. Dien Muslimen ist es nicht möglich über ihre eigene Religion zu reflektieren.

    Viele würden eher den ganzen Kontinent abbrennen, bevor sie sich selbst im Spiegel betrachten.

  10. solche veranstaltungen haben von anfang an erzieherischen charakter, weil von den guties festgelegt, was gefälligst herauszukommen hat, nämlich „islam ist friede!“.
    wenn dann jemand diese verkorksten sozialpädagogenkulturmigrationsökoethnointegrationsfeminanzen mit der realität oder gar einer eigenen meinung konfrontiert, fangen sie hysterisch an zu hyperventilieren und röcheln etwas von mehr krampf gegen rechts.

  11. „Die Multikulturalität mit Muslimen führt somit zur Auflösung der europäischen, auf christlicher Basis beruhenden Identität.“
    verdammt wahr. so lange bis es jeder begriffen hat.

  12. Solch Diskussionen sind kein Eizelfall mehr.
    Die Gehirnwäsche der Rotfunkkanäle haben in den letzten Zehn Jahren ganze Arbeit geleistet, sei es im Innland oder in der Zentrale in Brüssel.
    Wenn man das Internet durchforstet, unternimmt die EU in Brüssel alles um Kiritik an den Islam zu ersticken oder unter Strafe zu stellen. Unfähige Politiker werden in die EU-Abgeschoben, das EU -Parlament ist schon längst zu einen Biotop für „Beklopte “ geworden 😉

  13. Die Multikulturalität mit Muslimen führt somit zur Auflösung der europäischen, auf christlicher Basis beruhenden Identität.“

    Das entspricht der Wahrheit, und deshalb betreiben die Linksgrünen ja auch ihr multikulturelles Projekt. Die islamophielen Linken und die Islamfunktionäre reagieren deshalb so hysterisch auf die Wahrheit und Islamkritik, weil Islamisierung und MultiKulti das Aussprechen der Wahrheit (freie Meinungsäußerung und offene Diskussion) nicht überleben würden!

  14. „Was hat Mohammed denn Neues gebracht ? Da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden.“ Das wusste schon ein Kaiser vor 600 Jahren.

    Die Linken wissen das nicht, weil in Karl Marx Kapital nichts von Mohammedanern steht.

  15. #8 Traurig

    Die Scheiterhaufen brennen noch nicht, aber du kannst z.B. schon deine Lehrstelle verlieren wenn du dich Islamkritisch od. Einwanderungskritisch äußerst. Wir haben also schon Zustände wie in der DDR, wer sich da Regimekritisch äußerte durfte in der DDR z.B. nicht studieren. Weit gebracht hat es also die BRD-Demokratie in den letzten 60 Jahren. Zu feiern gibt es jedenfalls nichts zum 60. Jubiläum!

  16. man wird sich nie mit den leuten an einen tisch setzen können und tacheless reden-sie sind derart fixiert auf diese erbärmliche struktur bzw religion,da hilft wahrscheinlich nur eine rigide umerziehung etwas.

    aber zum glück kann man sie da fassen und sie zeigen wie sie ticken dann.

  17. #5 CD

    Wieso Moslems? Schau dir die Politische Korrektheit hier im Land doch mal an. Gewalt, Diskriminierung und Rassismus bekommen immer dann ein positives Vorzeichen, wenn sie aus der vermeintlich ‘richtigen’ politischen Richtung kommen.

    Recht gebe ich dir. Das ist auch der Grund, warum die LINKE so stark ist, das sagt sie auch immer: die jetzigen Parteien machen Einheitsbrei, sie sind kaum zu unterscheiden.
    Mit Disskusion hat der Bundestag wenig am Hut.

  18. zu einer Veranstaltung unter dem Thema „Wer bin ich, wo? – Identitäten, Orientierung, Zukunftsangst“ ein. Es sollte dabei die Frage erörtert werden

    Da ist sie wieder – die Angst.
    Wir dürfen uns nicht permanent irgendelche „Ängste“ einreden lssen.
    Islamphobie, Angst vor der Krise, Angst vor der Klimakatastrophe…
    Angst lähmt.
    Dieser inflationäre Gebrauch des Wortes „Angst“ in den Medien scheint schon irgendwie beabsichtigt zu sein.
    Wir sollten aber keine Angst haben.
    Wir sollten Wut oder Hoffnung haben, bestenfalls beides.

  19. Wie schon gesagt wir haben unseren Glauben 600 Jahre länger als die Moslems. Wir müssen unseren Herrgott nicht austauschen gegen was minderes das nur totalitären Faschismus verbreitet. In der Bibel wurde alles schon gesagt und beschrieben. Keine Toleranz mehr es ist aus und vorbei diese Leute des Islam wollen uns unterdrücken das geht nicht! Sie akzeptieren keine andere Weltreligion was bilden sich diese Wilden ein wer sind sie schon was haben sie jemals geleistet? Eine faule Brut die nur Inzest-Nachwuchs zeugen kann dafür nichts im Hirn.

  20. Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, wie sich überall in Europa gebildete, lebenserfahrene und ansonsten anspruchsvolle Menschen diesem infamen, totalitären und menschenverachtenden Islam-Faschismus anbiedern, ihn fördern und unterstützen!

    Diesen “Mechanismus” werden ich selbst im überübernächsten Leben nicht verstehen!

    @ (#10) danton (06. Sep 2009 15:57)

    Im Vorwort (Tabelle auf Seite 5) kann man verfolgen, wie die humanistischen Pädagogen (Missionare) ihre sich neu wandelnde Wahrheit (New Age) neu deffinieren. Der Frosch wird stufenweise, langsam gekocht:

    Kennen Sie die Geschichte von dem Frosch, der in einem Wassertopf landete und darin blieb, bis er gekocht war? Wenn der Topf heiß gewesen wäre, hätte der Frosch das gemerkt und wäre herausgehüpft. Aber das Wasser fühlte sich zuerst schön kühl an, und der Frosch witterte keine Gefahr. Er entspannte sich einfach und ließ die stufenweise Veränderung zu. Gedämpft durch die ansteigende Hitze, wurde er zu träge, um zu handeln. Mit der Zeit begann das Wasser zu kochen, und der Frosch starb. [….]

    http://www.pi-news.net/wp/uploads/2009/05/gesamt-prachtige-neue-schulen-gesamt.pdf

    Die folgende Tabelle zeigt, wie die Pädagogen „am besten die Dinge? ihrer trügerischen Pläne VERDREHEN. Beachten Sie die drei unterschiedlichen Bedeutungen! Sie legen den Kern der Transformation bloß: Multikulturelle Bildung

    Traditionelle oder übernommene Bedeutung

    Etwas über andere Kulturen lernen

    Irreführende oder erklärte Bedeutung

    Lernen, alle Kulturen zu respektieren und Verständnis für alle Lebensstile aufzubringen

    Wahrer Sinn hinter den irreführenden Versprechungen

    Selbst zu einer multikulturellen Person „werden?, sich für ALLE pluralistischen Glaubenssätze und Lebensstile öffnen, mit Ausnahme derer, die mit jüdisch-christlichen Werten in Verbindung stehen

    Shalom

  21. Im ORF ist ohnehin eine himmeltraurige, verlogene und verschlagene Linksbande am Ruder. Ein stinkender Misthaufen ohnegleichen.

  22. #19 BePe (06. Sep 2009 16:39)

    Korrekte Zustandsbeschreibung. Das Regime feiert sich und das manipulierte Volk klatscht Beifall.

    Man kann den Herrschenden in der BRD wirklich zum Erfolg gratulieren: Die Machtverhältnisse sind zementiert, es gibt keine erkennbare Opposition (mehr), jeder leckt den Herrschenden die Stiefel, keiner wagt noch den offenen Widerspruch.

    Die BRD ist damit fast bereit für die nächste Diktatur.

    Wer (bzw. welche Institution, welche gesellschaftliche Gruppe/Organisation) hätte denn derzeit in der BRD noch die Macht dazu, den Aufbau einer Diktatur zu verhindern?

    Die Institutionen, die nach der Verfassung eigentlich Teil des demokratischen Systems sein sollten (und dieses verteidigen sollen!), haben sich längst gegen die Demokratie gewendet.
    In erschreckender Offenheit und Deutlichkeit konnte dies in Bundestag und Bundesrat bezüglich des Lissabon-Vertrages beobachtet werden.

    Wer da noch von demokratischen Institutionen spricht, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen.

    Gäbe es das Bundesverfassungsgericht nicht (mehr), dann hätten wir längst wieder eine Diktatur.

    Wenig überrschend ist es da, daß das Regime versucht, dem Volk auch noch die letzten Freiräume zu nehmen (Internetzensur).

    Das Regime will, daß wir in Zukunft überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, unsere Gedanken offen auszusprechen.

    Und wer nicht mehr aussprechen kann, was er denkt, der hat auch keine Chance mehr, Veränderungen zu bewirken.

    Wir müssen zumindest versuchen, diese fatale Fehlentwicklung zu stoppen.

    Deshalb werde ich am 27. September die Piratenpartei wählen.

  23. Viele sich selbst intellektuell reif Meinende sind schlicht zu träge Infos einzuholen über das was solche meinen verteidigen zu sollen und machen sich vor wirklich Reifen so lächerlich.

    Video-Sequenzen sind ein Mittel solche Trägen wachzurütteln: Vorhang auf für Pierre Vogel: http://video.google.com/videoplay?docid=-89126887917320494#

    ………ob die Seelen die in Weitra unter Protest „geflohen“ sind (Feigheit ?) wagemutig genug sind solche und solche Videos mehr zu betrachten…….

  24. #18 le Karcher

    Die Linken wissen das nicht, weil in Karl Marx Kapital nichts von Mohammedanern steht.

    Der war gut! 😀

    Aber:
    Original Engels 1895:

    „Einen eigentümlichen Gegensatz hierzu bilden die religiösen Aufstände de muhammedanischen Welt, namentlich in Afrika. De Islam ist eine auf Orientalen, speziell Arabe zugeschnittene Religon, also einerseits auf handel- und gewerbetreibende Städter, anderseits auf nomadisierende Beduinen. Darin liegt abe der keim eine periodisch wiederkehrenden Kollision. Die Städter werden reich, üppig, lax in Beobachtung des „Gesetzes“. Die Beduinen, arm und aus Armut sittenstreng, schauen mit Neid und Gier auf diese Reichtümer und Genüsse. Dann tun sie sich zusammen unter einem Propheten, einem Mahdi, die Abgefallnen zu züchtigen, die Achtung vor dem Zeremonialgesetz und dem wahren Glauben wiederrherzustellen und zum Lohn die Schätze der Abtrünnigen einzuheimsen. Nach hundert Jahren stehen sie natürlich genau da, wo jene Abtrünnigen standen: eine neue Glaubensreinigung ist nötig, ein neue Mahdi steht auf, das Spiel geht von vorne an…. Es sind alles religiös verkleidete Bewegungen, entspringend aus ökonomischen Ursachen; aber, auch wenn siegreich, lassen sie die alten ökonomischen Bedingungen unangerührt fortbestehen. Es bleibt also alles beim alten… „

  25. #11 Ibex

    Viel schlimmer sind da die ganzen Gesichtzeiger und Hingucker

    #19 BePe

    du kannst z.B. schon deine Lehrstelle verlieren wenn du dich Islamkritisch od. Einwanderungskritisch äußerst.

    @ #25 Kopftuch

    Im ORF ist ohnehin eine himmeltraurige, verlogene und verschlagene Linksbande am Ruder. Ein stinkender Misthaufen ohnegleichen.

    Ein paar schöne Aussagen gesammelt – irgendwann werden aus Worten Veränderungen!

  26. #9 Matty-nyc (06. Sep 2009 15:54)

    …wie der Soldat am MG seinen rechten Zeigefinger langsam krümmt……sagt doch mehr als hunderttausend Worte!!!!!

  27. Siehe da, es steht zunehmends in den Einheits-Medien. Zeigen die brutalen Auflagerückgänge Wirkung?

  28. #26 Mastro Cecco (06. Sep 2009 18:58)

    Wer gegen Internetzensur kämpft, aber hinterhältig Mitglieder der Partei zensiert, ist für mich ein Wolf im Schafspelz.

    Entweder bin ich strikt gegen Zensur, oder ich lasse es. Gesinnungszensur ist für mich weitaus schlimmer als Internetzensur. Denn Internetzensur setzt den Willen zur Gesinnungszensur voraus.

  29. #31 Schweizerlein (06. Sep 2009 21:06)

    Der Auflagenrückgang wird mit aller Macht durch Werbegeschenke oder Unterschieben von Abonnement zu verhindern versucht. Aber das wird alles nichts helfen.

  30. @ # 18

    “Was hat Mohammed denn Neues gebracht ? Da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden.” Das wusste schon ein Kaiser vor 600 Jahren.

    Die Linken wissen das nicht, weil in Karl Marx‘ Kapital nichts von Mohammedanern steht.

    Das stimmt fürs „Kapital“, aber nicht für Marx. Der hat den Islam absolut präzise durchschaut:

    „Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby“, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.“ –Karl Marx, Die Kriegserklärung – Zur Geschichte der orientalischen Frage; Karl Marx – Friedrich Engels – Werke, Band 10, S. 168-176 (http://www.mlwerke.de/me/me10/me10_168.htm)

  31. #32 Jeremias (06. Sep 2009 21:19)

    In jeder Partei gibt es interne Machtkämpfe zwischen rivalisierenden Lagern. Das gibt es bei den Etablierten genauso wie in jeder der kleinen und neuen Parteien.

    Was die Affäre Bodo Thießen betrifft: Die wurde zu meiner vollen Zufriedenheit geklärt. Thießen mußte sich glasklar vom NS distanzieren. Das war angesichts gewisser Irritationen und Unsicherheiten unbedingt notwendig.

    Das heißt aber nicht, daß die Piratenpartei eine zweite Linkspartei werden wird. Die Distanzierung vom NS ist einfach eine Selbstverständlichkeit, die man von jedem politisch engagierten Bürger verlangen muß.

    Sicherlich besteht die Piratenpartei in ihrer großen Mehrheit aus Leuten, die linken Millieus entstammen. Stört mich in dem Fall aber überhaupt nicht, weil ich die politischen Forderungen der Piraten für richtig halte.

    Zitat:

    sehr umstritten ist das neue Zensur-Gesetz für Webseiten mit rechtswidrigen Angeboten. Das hat unserer Familienministerin den Spitznamen „Zensursula“ eingebracht, da hinter dem an sich völlig korrektem Gedanken eines Ausschlusses solcher Angebote Maßnahmen lauern, die der Zensur insgesamt Tür und Tor öffnen?
    Nein, weder ist der Gedanke korrekt, noch war das Gesetz eines, das gegen rechtswidrige Angebote im Netz positioniert wurde. Die Familienministerin war angetreten, mit diesem Gesetz sogenanntes kinderpornografisches Material zu bekämpfen. Sie verstieg sich anfangs sogar darin, Kindesmissbrauch bekämpfen zu wollen. Übrig geblieben ist dann zuletzt ein Zugangserschwerungsgesetz, das aber leider immer noch wesentliche rechtsstaatliche Mängel in sich trägt, die Gewaltenteilung missachtet und uns eine geheime schwarze Liste beim BKA beschert, von der wir glauben sollen, dass da nur solche Seiten draufstehen. Obwohl die Erfahrung anderer Länder mit Sperrlisten das bereits widerlegt hat.

    Dieses Gesetz schützt kein einziges Kind vor Missbrauch und hilft weder bei der Ergreifung der Täter des ursprünglichen Missbrauchs noch bei der Ermittlung derer, die sich solches Material absichtlich beschaffen wollen. Es hat im Grunde genommen auf diesem Gebiet keinerlei Nutzen. (…) Es birgt aber erhebliche Gefahren in sich, dass die mit der rechtlich vergleichsweise einzigartigen Stellung des Besitzverbots solchen Materials begründete Infrastruktur in bekannter Salamitaktik auf weniger rechtzufertigende Bereiche ausgeweitet wird – und dann eindeutig Zensurcharakter bekommt. Die Begehrlichkeiten zum Sperren jeglicher unliebsamer Seiten sind ja schon öffentlich geäußert worden.

    http://spreegurke.twoday.net/stories/5827307/

    PI würde mit allergrößter Wahrscheinlichkeit sehr schnell gesperrt werden. Hier gibt es zwar keine Kinderpornografie, aber Kritik an der Regierung. Die Erfahrungen aus Ländern, in denen das Internet zensiert wird zeigen, daß dies bereits ausreicht, um auf die Sperrliste zu kommen!

    Im Grundgesetz Art. 5 heißt es u.a.: „Eine Zensur findet nicht statt“! Diese Worte der Verfassung müssen endlich wieder ernst genommen und von den Mächtigen beachtet werden!

    STASI stoppen!
    Freiheit verteidigen!

  32. Der Streit entbrannte wegen der Feststellung, dass Kritik am Islam keine rassistische Äußerung ist, nie übersehen werden darf, dass in islamischen Ländern keine Religionsfreiheit herrscht und die Trennung von Religion und Staat dort nicht gegeben ist.

    1. Die Frage ist halt, ob Anti-Islamismus bei einigen Diskutanten nicht auch rassistisch motiviert sein kann, ähnlich wie Anti-Judaismus oder Anti-Zionismus durchaus auch eine rassistische Konnotation haben kann. Kann, wohlgemerkt, nicht muss. Ein unappetitliches Thema, zugegeben.

    2. Natürlich herrscht in islamischen Ländern keine Trennung von Religion und Staat, sonst wären sie keine islamischen Länder. Die Frage ist nur, wie definieren wir „islamische Länder“? Länder mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit? Kann nicht sein, denn dann wäre die Türkei auch ein islamisches Land, doch herrscht dort strikter Laizismus, dort wird Staat und Religion noch viel strikter getrennt als in Deutschland. Im übrigen, wie ist das mit der Trennung von Religion und Staat im Vatikan-Staat aus?

  33. @ #37 Seiko

    1. Die Frage ist halt, ob Anti-Islamismus bei einigen Diskutanten nicht auch rassistisch motiviert sein kann,

    Sehr wichtiger Einwand! Der Antiimperialismus früherer Zeiten war ja auch oft rassistisch motiviert.

    2. .. Kann nicht sein, denn dann wäre die Türkei auch ein islamisches Land, doch herrscht dort strikter Laizismus, dort wird Staat und Religion noch viel strikter getrennt als in Deutschland. Im übrigen, wie ist das mit der Trennung von Religion und Staat im Vatikan-Staat aus?

    Bravo! Der Vatikan sollte sich endlich die Türkei zum Vorbild nehmen, dann gäbe es dort nicht diese schreckliche Ungleichbehandlung von Frauen bis zum ‚Ehrenmord‘, Unterdrückung von Minderheiten und diese vorsinflutliche Garde mit ihren lächerlichen Pumphosen würde auch endlich abgeschafft!

  34. #37 Seiko (07. Sep 2009 07:44)

    Die Frage ist halt, ob Anti-Islamismus bei einigen Diskutanten nicht auch rassistisch motiviert sein kann (…) Kann, wohlgemerkt, nicht muss.

    Exakt, kann, nicht muß. Allerdings hat das Ganze von vorn herein einige Schönheitsfehler. Der hier geprägte Kunstbegriff „Antiislamismus“ unterstellt zunächst eine radikale Ideologie, einen „-ismus“, wie der „Islamismus“ als eine solche bezeichnet wird, nur eben „anti“. Zudem werden der „(Anti-)Zionismus“ und „(Anti-)Judaismus“, indem sie mit dem „Antiislamismus“ in einem Atemzuge miteinander genannt werden, damit quasi „miteinander verwurstet“. Es geht hier nicht um Ideologie, um einen „-ismus“, sondern um Islamkritik, um Kritik an einer religion, an entsprechenden Verhaltensweisen etc. pp. Das ist nicht dasselbe.

    Wer jedoch von „Islamkritik“ auf „Rassismus“ schließt oder diese Kritik wenigstens in den Verdacht bringt, sie müsse schließlich irgend etwas „Rassistisches“ an sich haben (wie das nicht wenige Leute aus dem entsprechenden Umfeld tun) der betreibt hetzerische Propaganda, der will den Kritiker mundtot machen, sonst gar nichts.

    Generell hat „Religion“ nichts mit Rasse zu tun. Rassismus kann hier höchstens ein Beweggrund sein, der jemanden möglicherweise antreiben könnte, sich diverse Argumente aus dem Bereich Religionskritik „zunutze“ zu machen, aber das war´s dann auch schon.

    Im übrigen, wie ist das mit der Trennung von Religion und Staat im Vatikan-Staat aus?

    Das ist nun wahrlich an den Haaren herbeigezogen. Der Vatikanstaat (bereits der Name sagt es) ist im Grunde lediglich der Verwaltungsdistrikt der Römischen Kirche, insofern nicht ohne weiteres mit einem „weltlichen“ Staat, und schon gar nicht mit der Türkei, vergleichbar.

    In der Türkei wird der „Laizismus“ zudem immer mehr ausgehöhlt. Es ist ein Trugschluß anzunehmen, daß eine Religion, die eine klare politische Komponente enthält, bei politischen Willensentscheidungen keine Rolle spielte. Es ist dabei auch von Belang, und zwar ganz wesentlich, welche Bevölkerungsmehrheiten in einem Land bestehen, die es in der Politik zu „berücksichtigen“ bzw. zu „bedienen“ gilt. Insofern kann man im Falle der Türkei durchaus von einem vom Islam dominierten Land sprechen.

  35. @ #39 Tom62 #37 Seiko

    Bei seinem letzten Auftritt hat Seiko zu einem Video verlinkt, in dem ein auf wundersame Weise vom Christentum zum Islam bekehrter Sheik XY erklärt, dass der Koran nur zur Achtung und Liebe gegenüber Juden und Christen aufruft. Diesmal führt Seikos Name zum Buch von J. Todenhöfer „Warum tötest du, Zaid?“

    Zitat daraus:

    Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen.

  36. #40 Fensterzu (07. Sep 2009 20:13)

    Ja, vielen Dank, es war mir bekannt. Das sind die üblichen Träumereien, die nicht funktionieren werden. Islam ist nicht reformierbar. Ein „reformierter“ Islam wäre kein Islam mehr – im Gegensatz zum Christentum, das sich gerade darin reformiert hat, indem es sich, wenn auch unter vielen, lang anhaltenden inneren Kämpfen, mehr oder minder schweren Fehlbeurteilungen und historischen Fehlern, auch unter dem „Gericht“ der Aufklärung, wieder zurück auf die Lehren Jesu besann und anfing, diese über die Lehre der Kirche zu setzen, wo sie hingehören. Und das betrifft, durchaus, alle seine Abteilungen. Da ist viel passiert.

    Nebenbei: Indem der Autor davon spricht, „der Islam“ müsse einer des Fortschritts und der Toleranz werden, gesteht er, wenn auch unwillentlich, daß der sich gegenwärtig präsentierende Islam eben das ist, was er sich nennt: Islam und nicht etwa „Islamismus“ oder etwas dergleichen, was (angeblich) mit dem Islam nichts zu tun habe.

    Insofern stimmen auch die „Thesen“ nicht – sie relativieren, wo es nichts zu relativieren gibt, und greifen sich die jeweils „passenden“ Dinge (und natürlich auch die entsprechenden Koransuren) heraus, die nach eigenem Gusto „zusammengekittet“ werden. Indem sie Wahrheit und Fiktion vermischen (die, bei der Präsentation faustdicker Unwahrheiten, gleichzeitig im Gewande des „Friedens“ daherkommen) erscheinen sie dem unbedarften Leser so anziehend – und das macht sie (m. E.) so gefährlich zugleich.

    Zudem wird wieder einmal die übliche Scheindebatte geführt: Es geht ja nicht „nur“ um den islamisch motivierten Terrorismus an sich, auch nicht „nur“ darum, welche Fehler der Westen macht oder nicht macht (obwohl das alles ohne Zweifel geklärt werden muß) sondern letztlich um die Entscheidung zwischen Unterwerfung oder Freiheit, zwischen Scharia oder Demokratie. Und das zunächst einmal hierzulande bzw. in Europa und nicht anderswo. Es geht demnach nicht darum, anderen etwas „aufzuoktruieren“, was diese gar nicht haben wollen oder zu dem sie (noch) gar nicht bereit sind.

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