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Köhler ehrt erneut einen Israel-Hasser

Henning MankelNachdem Bundespräsident Horst Köhler mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer bereits das besonders engagierte Vorgehen gegen Juden auszeichnete, erhält mit Schriftsteller Henning Mankell jetzt ein noch Engagierterer den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Wie passend, denn Mankell hasst schließlich keine Juden, er will nur, dass sie verschwinden.

Horst Köhler sagte bei der Preisverleihung am Freitag in Osnabrück:

„Henning Mankell ist ein Beispiel für gelebten Respekt vor Afrika“ … Wie kaum ein anderer europäischer Erfolgsautor habe Mankell sein Wirken intensiv mit Afrika verknüpft, betonte das Staatsoberhaut. Im Gegensatz zu vielen anderen wisse der Autor, der die Hälfte des Jahres in Mosambik verbringe, wovon er spreche. In seinen Werken, wie «Die flüsternden Seelen, „Der Chronist der Winde“ oder „Die rote Antilope“, erlebe man „den Lebensmut, den Zusammenhalt, die Aufgeschlossenheit der Menschen Afrikas“.

Nebst seinem Engagement für Afrika ist Mankell allerdings ein glühender Antisemit, was er unter anderem mit der Teilnahme an einer palästinensischen literarischen Konferenz unter Beweis stellte. Er verglich zu diesem Anlass die Lage der Palästinenser, wie auch Langer, mit dem Apartheidsregime in Südafrika:

Sicher stellen wir eine Bedrohung für Israel dar, wenn wir nach Israel kommen und sagen, was wir von der israelischen Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung halten. Es war ja auch nicht merkwürdig, dass ich und tausende andere damals eine Bedrohung für das Apartheidsystem in Südafrika darstellten. Worte sind gefährlich.

Das waren auch meine Worte, die ich sagte, als es den Veranstaltern gelungen war, die Einweihung in das französische Kulturzentrum zu verlegen, das sich bereitwillig gezeigt hatte:

”Das was wir jetzt erleben, ist eine Wiederholung des verächtlichen Apartheidsystems, das einst die Afrikaner und Farbige als Bürger zweiter Klasse in ihrem eigenen Land behandelte. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Apartheidsystem nicht mehr existiert. Es wurde durch menschliche Kraft auf den Müllhaufen der Geschichte Anfang der 1990-er Jahre geworfen. Es geht eine direkte Linie zwischen Soweto, Sharpeville und dem, was kürzlich in Gaza geschah.”

Hebron bezeichnet er in finstersten Fantasien sogar als Ort der von Juden verursachen Hölle:

Aber selbst in der Hölle gibt es Gradunterschiede. Hebron war am schlimmsten. Inmitten der Stadt mit 40 000 Palästinensern haben 400 Siedler einen Teil des Stadtzentrums beschlagnahmt. Die sind brutal und zögern nicht, ihre palästinensischen Nachbarn zu jeder Tageszeit anzugreifen. Warum ihnen nicht auf den Kopf pissen von hoch gelegenen Fenstern? Wir sahen einen Dokumentarfilm, wo u.a. Siedlerfrauen inklusive deren Kinder palästinensische Frauen treten und schlagen ohne dass das Militär eingreift. Deshalb gibt es in Hebron Menschen, die im Namen der Solidarität freiwillig palästinensische Kinder zur Schule und zurück begleiten. Diese 400 Siedler werden rund um die Uhr von 1500 israelischen Soldaten bewacht! Jeder Siedler hat eine permanente Leibwoche von 4-5 Personen bei sich. Die Siedler haben ausserdem das Recht, Waffen zu tragen. Als wir einen der schlimmsten Übergänge direkt in Hebron besuchten, war dort ein Siedler, unerhört aggressiv, der uns filmte. Sobald er das geringste Anzeichen für etwas Palästinensisches entdeckte, ein Armband, ein Anstecknadel, dann rannte er zu den Soldaten und erstattete Bericht.

Mankell geht schließlich soweit, den ganzen modernen Staat Israel von Anfang an als illegitim zu bezeichnen:

1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrößern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.

Die eigenen Gewaltphantasien gegen Juden kaum unterdrückend hetzt der vom deutschen Bundespräsidenten mit einem Friedenspreis Geehrte bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen seinen israelischen „Feind“. Ist das der Frieden, den sich Horst Köhler für die Welt vorstellt? Ruhe vor den Juden?

» Kontakt zum Erich Maria Remarque-Friedenszentrum: remarque-zentrum@uni-osnabrueck.de

(Spürnase: penck)