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Belagertes Jerusalem

Belagertes Jerusalem

In kaum einer anderen Stadt zeigt sich der Eroberungscharakter der islamischen Ideologie so deutlich wie in Jerusalem, einer der ältesten Städte der Welt. Hier scheint jeder Stein eine lange Geschichte zu atmen.

(Text und Fotos: byzanz)

Jerusalem wurde schon vor 3000 Jahren die Hauptstadt Israels. Hier herrschten Israels Könige. Die faszinierenden Ausgrabungen der historischen Stadt König Davids sind ein Steinwurf vom heutigen Zentrum Jerusalems entfernt, gleich angrenzend an dem Tempelberg und zu Fuß leicht zu erreichen.

Belagertes Jerusalem

Hier wirkten vor 2000 Jahren der jüdische Rabbi und christliche Messias Jesus mit seinen Aposteln, ausweislich des Neuen Testaments auch auf dem Tempelberg. König Salomon baute hier ca. 960 v.Chr. den ersten jüdischen Tempel, der 586 v.Chr. von dem Babylonier Nebukadnezar zerstört wurde. Ab 538 v.Chr. konnten ihn die Juden in mehreren Jahrzehnten wiederaufbauen, bevor er 70 n. Chr. von den Römern erneut zerstört wurde. Dies ist der heiligste Ort des Judentums, und an einem kleinen Überrest der Tempelberg-Westmauer, der berühmten Klagemauer, versammeln sich Tag und Nacht Menschen jüdischen Glaubens zum Gebet.

Belagertes Jerusalem

Direkt oberhalb der Klagemauer, auf dem jüdischen Tempelberg, befindet sich die Al-Aksa-Moschee, die wie im Herrschaftsgebiet des Islam üblich, eine umfunktionierte Kirche ist. Hier sogar auf der umfunktionierten gesamten Tempelbergsfläche. Nun, das Rauben und Klauen hat seit Mohammed Tradition und Legitimität, und der Koran regelt das Beutemachen und Beuteteilen in ausführlicher Dreistigkeit.

Belagertes Jerusalem

So beansprucht der Islam Jerusalem als seine heilige Stadt – immerhin als drittwichtigste nach Mekka und Medina. Damit sollte den Juden und Christen theologisch und politisch sozusagen der Teppich unter den Füßen weggezogen werden. Dieser Anspruch ist, gelinde gesagt, höchst fragwürdig, selbst dann, wenn dazu ausschließlich islamische Quellen herangezogen werden. Er beruht nämlich auf einem Koranzitat, in dem Jerusalem nicht vorkommt (so wie auch sonst nirgendwo im Koran). Nach dem daraus entstandenen Märchen sei der Prophet Mohammed, auch nach islamischer Auffassung nur ein Sterblicher, auf einem geflügelten Pferd nachts zu einer entfernten (arabisch: al-aksa) Moschee geflogen, von dort in den Himmel aufgestiegen und sodann zurück nach Mekka gelangt. Wie gesagt, von Jerusalem keine Rede. Unstrittig nach Mohammeds Tod und der Eroberung Jerusalems setzte man um 700 n. Chr. flugs den Felsendom und eine Moschee an die Stelle, an der früher einmal der Tempel der Juden stand, und nannte die Moschee Al-Aksa, offensichtlich mit einem cleveren Hintergedanken. Dann drehten die Moslems Ursache und Wirkung um und behaupteten dreist, diese sei die im Koran erwähnte entfernte Moschee, zu der Mohammed geritten sei. Obwohl Mohammed schon längst tot war und es sogar zu seiner Lebenszeit überhaupt keine Moschee in Jerusalem gab. Wie praktisch. Denn damit begründen Moslems bis heute ihre religiösen Machtgelüste und den politischen Anspruch auf die heiligste Stätte des Judentums.

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Dagegen erscheint Jerusalem in der Jüdischen Bibel 669 mal. The Muslim Claim to Jerusalem (Daniel Pipes, Middle East Quarterly, Fall 2001): Zion, das ursprünglich Jerusalem bedeutet, manchmal auch das Land Israel, 154 mal, insgesamt also 823 mal. Die Christliche Bibel erwähnt Jerusalem 154 mal und Zion siebenmal. Im Gegensatz dazu werden im Koran Jerusalem oder Zion nicht ein einziges Mal erwähnt. Aber wie immer spielte Jerusalem nur solange eine theologische Rolle im Islam, wie es auch politisch eine Rolle spielte. Kein islamischer Herrscher machte Jerusalem je zu seiner Hauptstadt, auch nicht die osmanischen Kalifen oder die jordanischen Eroberer.

Belagertes Jerusalem

Nach jüdischem Glauben wird der Messias irgendwann über den Ölberg, zusammen mit den auferweckten Gerechten, durch das Goldene Tor nach Jerusalem einziehen und auf dem Tempelberg das Jüngste Gericht halten. Auch daher liegt auf dem Ölberg ein großer jüdischer Friedhof mit Blick auf das Goldene Tor zum Tempelberg. Die Gräber des durch die islamischen Jordanier 1948 stark beschädigten Friedhofs stammen zum Teil noch aus biblischer Zeit.

Belagertes Jerusalem

Im 16. Jahrhundert kam Jerusalem unter der Führung von Sultan Süleyman dem „Prächtigen“ unter islamisch-osmanische Herrschaft. Dieser bekam offensichtlich eine Menge Furcht vor der messianischen Verheißung im Buch Sacharja:

„Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. … Da wird dann kommen, der HERR, mein Gott und alle Heiligen mit ihm.“ (Sach 14,4 + 5)

So ließ der prächtig eingeschüchterte Süleyman kurzerhand das Goldene Tor zumauern und zudem noch einen muslimischen Friedhof davorsetzen. Damit glaubte er wohl, dem Ungläubigen-Messias den Zugang zum Tempelberg verwehren zu können.

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Nach über 400 Jahren islamisch-osmanischer Herrschaft und 25 Jahren britischer Mandatschaft wurde von den Vereinten Nationen 1947 bekanntlich ein Teilungsplan für Palästina verabschiedet. Folgerichtig zogen die Briten ab, Israel gründete seinen eigenen Staat, und nur einen Tag später überfielen fünf arabische Staaten zusammen mit palästinensisch-arabischen Milizen das junge Israel. Im Zuge der Kampfhandlungen eroberte Jordanien Ostjerusalem mit dem Tempelberg sowie das Westjordanland, zerstörte alle Synagogen und verweigerte den Juden den Zugang zu ihrem heiligsten Ort, der Klagemauer. Erst seit dem gewonnenen Sechstagekrieg 1967, als wieder einmal die Araber zum Kampf gegen Israel schritten und verloren, können sich Juden wieder an der Klagemauer zum Gebet versammeln.

Belagertes Jerusalem

Belagertes Jerusalem

Anders als die Araber zuvor erlaubte Israel anschließend den Muslimen den Zugang zu ihren heiligen Stätten und unterstellte den Tempelberg einer autonomen muslimischen Verwaltung. In Jerusalem gibt es übrigens 73 Moscheen und 158 Kirchen.

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Die Christen hatten unter muslimischer Herrschaft in Jerusalem ebenfalls nichts zu lachen. So wurde die Grabeskirche, die am vermuteten Ort der Kreuzigung Jesu steht, vom Kalifen al-Hakim zerstört und den Christen die Pilgerreise nach Jerusalem verwehrt, was den Anlass zum ersten Kreuzzug im Jahr 1095 unter Gottfried von Bouillon gab. Der natürlich heutzutage in der kastrierten „politisch korrekten“ Sichtweise enorm bedauert wird. Denn sich gegen islamische Aggression zu wehren, ist schließlich heutzutage total Autobahn. Und dass Christen dem Ort der Kreuzigung und des Grabes von Jesus nahe sein wollten, wird von vielen geistig verwirrten Gutmenschen als Intoleranz und Beleidigung der Moslems umgedeutet.

Belagertes JerusalemVölkerrechtlich haben die Moslems kein Anrecht auf Jerusalem. Im Zuge der Neuordnung des Nahen Ostens nach Untergang des osmanischen Reiches hat der Völkerbund 1922 einen politischen Anspruch auf das winzige Gebiet westlich des Jordans einschließlich Jerusalem für die Juden ausschließlich anerkannt. Parallel sagte der Völkerbund Ansprüche der Araber auf riesige Gebiete zu, heute Syrien, Irak und Libanon. Das heutige Saudi-Arabien und Ägypten erlangten einige Jahre davor ihre Selbständigkeit. Es folgten weitere 17 arabische Staaten, zusammen ca. 10% der Landoberfläche der Welt, alles durch islamische Eroberung geschaffen. Aber sie fordern wie selbstverständlich Jerusalem und das winzige Israel. Nun, dies ist nicht verwunderlich, denn dem Koran und der Philosophie des Mohammed zufolge muss der Islam überall herrschen. Und so kann es kein friedliches Zusammenleben mit einer solchen Eroberungsideologie geben. Nirgends und nirgendwann. Mit dieser intoleranten und gewalttätigen barbarischen Kultur gibt es nur zwei Alternativen: Sich unterwerfen oder sie bekämpfen. Vielleicht ist der abgebrochene Halbmond über dieser Moschee in Jerusalem ein symbolträchtiges Zeichen:

Belagertes Jerusalem

Israel ist wie eine herrliche Villa mitten in einem islamischen Dschungel und befindet sich seit über hundert Jahren in einem Kampf, der uns Europäern in gleichem Maße bevorsteht, und in den wir eigentlich schon längst verwickelt sind – auch wenn dies kein Politiker offiziell zugeben wird. Denn mit den Anschlägen in Madrid am 11. März 2005, in London am 7. Juli 2005, dem angedrohten Terroranschlag für Deutschland und den sich überall bildenden feindlich gesinnten abgeschotteten ParallelGegengesellschaften mit ihren kriminell-gewalttätigen Exzessen ist der Dschihad bereits mitten in Europa angekommen. Tel Aviv hat noch das Glück, dass es die Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen, das Israel in einer Geste des Friedens verlassen hat, nicht erreichen können.

Belagertes Jerusalem

Aber der durchgeknallte iranische Präsident bastelt schon fleißig an seiner Atombombe, und mit der will er das winzige Israel, das kleiner als Hessen ist, in einem apokalyptischen Schlag zerstören. Er wird dies auch tun, denn sein Glauben hat ihn gehirngewaschen. Diese Irrsinns-Ideologie macht ihm weis, dass nach einem solchen Inferno der sagenumwobene zwölfte Imam auf die Erde hinunterschwebt und dann gehörig mit den Ungläubigen aufräumt. Und er, der glorreiche Ahmadinedschad, wird als Erfüller der schiitisch-islamischen Prophezeiung bei Allah höchstes Wohlgefallen erreichen. Davon sind diese religiösen Fanatiker überzeugt, und sie werden Tel Aviv und alle anderen schönen israelischen Städte mit all ihren westlich-demokratisch-freiheitlich eingestellten Menschen vernichten.

Tel Aviv

Nicht nur in diesem Sinn sind die Israelis unsere Brüder und Schwestern, die sich an der vordersten Front des islamischen Dschihad befinden. Sie sollten unsere uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität erfahren.

Belagertes Jerusalem

Wenn Israel einmal gefallen sein sollte, wird sich die islamische Eroberungswut ganz auf Europa konzentrieren. Und dann gnade uns Gott oder wer auch immer, denn unsere derzeitigen Politiker scheinen diese Bedrohung noch nicht in ihrem vollen Umfang wahrgenommen zu haben. Wir von PI München waren mit einer Filmkamera in Jerusalem und Tel Aviv unterwegs, um das Leben dort zu beobachten, in der einzigen Demokratie des Nahen Ostens, wo die freiesten Muslime und Araber des gesamten Nahen Ostens leben.

Belagertes Jerusalem

In einem Land westlicher Lebensweise, in dem Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt miteinander leben, während ein paar Kilometer weiter nur noch arabische Diktatur, islamische Unterdrückung und islamische Terroristen herrschen. Ein Land, in dem Muslime Beamte, Richter, Politiker und Regierungsmitglieder sind. Ein Israel, das völlig anders ist als es durch die arabische Propagandamaschinerie permanent verunglimpft wird. Und das ganz gewiss auch sehr viel besser ist, als es in vielen westlichen Medien dargestellt wird.

Belagertes Jerusalem

Am Israel Chai – Lang lebe Israel!

Belagertes Jerusalem

(Mit herzlichem Dank an Daniel Katz für seine hervorragende Unterstützung www.middle-east-info.org. und Black Knight für seine wunderbaren Filmaufnahmen, die an dieser Stelle bald zu sehen sein werden)




3. Oktober – Nationalfeiertag oder Moscheetag?

3. Oktober - Nationalfeiertag oder Moscheetag?Demnächst ist es wieder soweit: die islamischen Verbände laden zum „Tag der Offenen Moschee“. Seit über zehn Jahren findet dieser statt, und zwar ausgerechnet am deutschen Nationalfeiertag, dem 3. Oktober!

Geschickt wird damit argumentiert, das sei so gewollt, um die „Verbundenheit mit Deutschland“ zu zeigen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: die Muslim-Verbände besetzen den Feiertag der Deutschen für sich. So wie sie ungeniert den öffentlichen Raum besetzen – Bahnhöfe und Marktplätze, Parks und Straßen – so haben sie keinerlei Problem damit, unverfroren den Feiertag der Deutschen für ihre Zwecke in Beschlag zu nehmen und ihn symbolisch zu islamisieren.

Erleichtert wird ihnen dieser Schritt dadurch, dass der 3. Oktober als Feiertag (noch) nicht im Bewusstsein der Deutschen verankert ist. In den USA wäre das anders: kein Verbandsfunktionär käme auf den Gedanken, die Amerikaner ausgerechnet am 4. Juli für andere Religionen, andere Kulturen oder andere Länder interessieren zu wollen. Das hätte sowieso nicht den geringsten Erfolg. Selbst linksliberale Amerikaner sind stolz auf den Unabhängigkeitskampf ihrer Nation gegen die Briten, und Barbecue und Budweiser gehören zu diesem Tag, nicht Kuppeln und Minarette.

Nationalfeiertag oder Moscheetag? Es kann nur eines geben. Ich ignoriere den „Tag der offenen Moschee“. Was sollte mich anders erwarten als Wölfe, die Kreide gefressen haben? Um zu wissen, wie Muslime wirklich denken und handeln, genügt eine nächtliche Fahrt mit aufmerksamen Augen und Ohren in öffentlichen Verkehrsmitteln deutscher Großstädte.




Kampf gegen die Rassisten-Babys

Rassisten-BabysKinder ab dem Alter von sechs Monaten „diskriminieren“ bereits nach der Hautfarbe, will eine in Newsweek vorgestellte Studie (Foto) der Universität Texas herausgefunden haben. Kinder haben von Klein auf das Bedürfnis, Dinge zu ordnen und abzugrenzen, das muss unbedingt multikulturell-integrativ aberzogen werden. Es versteht sich von selbst, dass nur weiße Kinder und ihre Eltern des Rassismus verdächtigt wurden.

Die Forscher wollen herausgefunden haben, dass „rassistische“ weiße Kleinkinder oft auch rassistische weiße Eltern haben. Bei Tests mit Farbenaufteilung in blaue und rote Mannschaften, erwiesen sich die Roten (Warmen, Südländischen) als friedlich und lieb zu anderen, die Blauen (Kalten, Nordländischen) als gemein und diskriminierend. Weiße Kinder würden sich von Natur aus als etwas Besseres fühlen.

Besonders schockierend für die Forscher war die Begegnung von Kindern zwischen sechs und sieben Jahren mit einem schwarzen dunkelhäutigen Nikolaus. Hatten die bösen Kinder sich den Nikolaus doch tatsächlich weiß vorgestellt, was für ein verwerflicher Gedanke. Einige wollten ihn nicht als echten Nikolaus akzeptieren – geht gar nicht! Dunkelhäutige Kinder reagierten unsicher erfreut: Kann der Nikolaus wirklich einer von uns sein?

Die Lehrer arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, den gemeinen, weißen Kindern den Rassismus auszutreiben und nur noch schwarze Nikoläuse zuzulassen. Der Kampf gegen Rechts™ in Kitas, Kindergärten und in Grundschulen muss unbedingt verstärkt werden.

» Den gesamten sechsseitigen Newsweek-Bericht lesen Sie hier.




„Muezzin-Ruf gleichzusetzen mit Kirchengeläut“

Rendsburg Bürgermeister Breitner: 'Muezzin-Ruf ist gleichzusetzen mit Kirchengeläut'Während die Anwohner verzweifelt versuchen, mittels Unterschriftenaktionen den täglichen Muezzinruf von der Rendsburger Moschee (l.) zu verhindern (PI berichtete), fällt ihnen jetzt ihr eigener Bürgermeister in den Rücken: „Ich bin für den Muezzin-Ruf“, sagt Andreas Breitner (SPD, Foto r.). Er sei „gleichzusetzen mit Kirchengeläut“.

Die Kieler Nachrichten schreiben:

Seit über zehn Jahren baut das Islamische Zentrum an der Moschee. Nach der Einweihung am 9. Oktober, zu der sich auch Ministerpräsident Peter Harry Carstensen angesagt hat, soll der Muezzin regelmäßig aus Lautsprechern zum Gebet rufen. Nachbarn haben dagegen inzwischen nach eigenen Angaben über 800 Unterschriften gesammelt.

„Wir haben nichts gegen die Moschee und den Islam“, sagt Volkhard von Bonin, einer der Initiatoren. „Wir wollen nicht als Gegner der Moschee und der Moslems dastehen.“ Reaktionen in Internet-Foren auf die Unterschriftensammlung haben den Pensionär erschreckt. Er spricht von „furchtbaren Artikeln“ aus der rechten Ecke, „ich habe das nicht geglaubt“. Zur Einweihung will er den Muslimen gratulieren, das sei ehrlich und nicht ironisch gemeint.

Den vom Islamischen Zentrum beantragten regelmäßigen Ruf des Muezzins muss die Stadt genehmigen. Das sei aber bisher nicht möglich, weil die Moschee noch nicht das nötige Schallschutzgutachten vorgelegt hat, sagt Rendsburgs Bürgermeister Andreas Breitner. Dabei gelte für die Muslime kein Sonderrecht. „Wir halten uns strikt an Recht und Gesetz.“ Das gelte auch für das Gebäude mit den beiden Minaretten. „Das Gebäude befindet sich voll im geltenden Recht.“ Seine Gemeinde werde nach der Eröffnung der Moschee das geforderte Schallgutachten beibringen, kündigt Mercan Mergen, der zweite Vorsitzende des Islamischen Zentrums an.

„Ich bin für den Muezzin-Ruf“, sagt Breitner. Er sei, so findet der Bürgermeister, „gleichzusetzen mit Kirchengeläut“. In Schleswig-Holstein sei das nichts Besonderes mehr. Auch in Neumünster und Schleswig rufe der Muezzin „ohne große Aufmerksamkeit“ der Nachbarn. Die Muslime „sollen ihren Glauben leben“, sagt Breitner, „die freie Religionsausübung ist ein wichtiges Gut“. Die Moschee sei für die Rendsburger Stadtkultur wichtig. „Eine Stadt wird erst Stadt, wenn verschiedene Kulturen gelebt werden.“ Immerhin lebten 1500 Muslime in Rendsburg.

Ängste und Vorbehalte gegen das Islamische Zentrum könne er nicht verstehen, erklärt Breitner. „Gerade diese islamische Gemeinde ist dialogbereit, offener und transparenter wie sie kann man es nicht machen.“ Mercan Mergen, der zweite Vorsitzende des Islamischen Zentrums: „Wir haben nichts zu verbergen und zu verstecken.“ Der Imam predige derzeit in erster Linie in türkischer Sprache, weil er nur sehr schlecht deutsch spreche. Mergen strebt aber Predigten in deutscher Sprache an: „Das wäre sehr wichtig.“ Es gehe ihm dabei um Integration und Offenheit: „Wir möchten, dass die Menschen wissen, was wir tun.“

Breitner sagt über die Moschee: „Ich kann da ein und aus gehen.“ Auch mit dem schleswig-holsteinischen Verfassungsschutz. Mit einem Vertreter dieser Behörde sei er im vergangenen Jahr in der Moschee gewesen. Das Ergebnis laut Breitner: Das Islamische Zentrum sei unbedenklich, Ängste, hier seien etwa Islamisten am Werk, seien „völlig unbegründet“.

Und Islam heißt Frieden…

» andreas.breitner@spd-sh.de




Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sarrazin

Offenbar in ein Wespennest hat Berlins ehemaliger Finanzsenator Thilo Sarrazin (Foto) öffentlich gestochen. Die Meute heult auf, und geifernd fällt Deutschlands Dressurelite und die, die sich dafür halten, über den SPD-Mann her. Diskriminierend seien seine Äußerungen, untragbar – von Kenan Kolat bis zum Bundesbankvorstand distanziert man sich.

Die schlimmsten Äußerungen Sarrazins waren die über die hohe Zahl von Unterschichtgeburten – egal ob es stimmt – und dass wir keine Leute aufnehmen sollten, die auf Staatskosten leben, was auch richtig ist.

Der Spiegel zitiert Sarrazin:

„Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren.“

Aber, was richtig ist, ist eben politisch noch lange nicht korrekt:

„Die Deutsche Bundesbank distanziert sich entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin in dessen Interview mit ‚Lettre International'“, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. „Dr. Sarrazin, ein ehemaliges Mitglied des Berliner Senats, gibt darin nicht die Ansichten der Bundesbank wieder. Das Interview steht in keinerlei Zusammenhang mit den Aufgaben von Dr. Sarrazin bei der Bundesbank“, teilte die Bundesbank weiter mit.

Die Frankfurter Rundschau spuckt Gift und Galle:

War Thilo Sarrazin (SPD) die längste Zeit Bundesbank-Vorstand? Mit abfälligen Äußerungen über die Hauptstadt, arme Menschen und Migranten hat er sich eine Ohrfeige der Bank eingefangen. Sie distanzierte sich „entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen“ Sarrazins in einem Interview der Berliner Kulturzeitschrift Lettre International. (…)
Entlassen werden kann Sarrazin als Bundesbank-Vorstand freilich nicht; ein solches Verfahren ist nicht vorgesehen.

Was die Hetzer der FR sehr bedauern. Aber sie geben die Hoffnung nicht auf:

der Druck könnte soweit steigen, dass der Mann freiwillig abtritt.

Außerdem beklagt die FR, dass Sarrazin kein gutes Haar an Wowereit lassen würde, wobei man sich unwillkürlich fragt, welches das sein soll. Seine arrogante Machtverliebtheit, seine Unfähigkeit Berlins Probleme zu lösen, sein Pakt mit der SED oder gar die Tatsache, dass er seine Homosexualität jedem um die Ohren haut, egal, ob ders hören will oder nicht?

Siehst Du, Sarazin, so schnell ist man ein „Rechter“ und die Öfffentlichkeit ruft: „Kreuzigt ihn!“

Die Berliner Staatsanwaltschaft entblödet sich nicht einmal, ein Ermittlungsverfahren gegen Sarrazin wegen des Verdachts der Volksverhetzung einzuleiten:

Nach abfälligen Äußerungen über Einwanderer hat die Berliner Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin eingeleitet. Es werde der Anfangsverdacht der Volksverhetzung geprüft, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei der Nachrichtenagentur AFP. Sarrazin hatte in einem Interview gesagt, große Teile der arabischen und türkischen Einwanderer seien „weder integrationswillig noch integrationsfähig“. Ihre Zahl habe in Berlin durch eine „falsche Politik“ zugenommen, sie hätten jedoch „keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel“. Bei Migrantenverbänden sorgte Sarrazin für Empörung.

Der frühere Berliner Finanzsenator Sarrazin hatte sich in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Lettre International“ über die politischen und sozialen Zustände in Berlin geäußert. Dabei ging Sarrazin besonders hart mit der Berliner Einwanderungspolitik ins Gericht: „Türkische Wärmestuben“ brächten Berlin nicht voran. „Jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest soll woanders hingehen“, sagte Sarrazin, der im Februar seinen Wechsel zur Bundesbank bekannt gegeben hatte..

Der frühere Senator fügte hinzu: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ Nach Sarrazins Ansicht erobern Türken Deutschland „durch eine höhere Geburtenrate“.

„Sarrazins Aussagen sind unerhört und populistisch“, sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat. Wenn sich der Bundesbank-Vorstand nicht bei den angesprochenen Gruppen entschuldige, „ist er aus unserer Sicht nicht mehr haltbar“. Kolat verlangte eine Entschuldigung.

Das Ganze nennt sich „Schüren von Fremdenhass“ und die Wahrheit heißt in Neusprech „Volksverhetzung“. Willkommen im Jahre 1984 – äh 2009!

UPDATE: Sarrazin entschuldigt sich für seine Äußerungen:

Nach der großen Empörung über Berlin-kritische Äußerungen in einem Interview hat sich Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin am Donnerstag entschuldigt. In einer Pressemitteilung erklärte der frühere Berliner Finanzsenator, sein Anliegen beim Interview von «Lettre International» sei gewesen, die Probleme und Perspektiven Berlins anschaulich zu beschreiben.

«Die Reaktionen, die mein Interview in ‚Lettre International‘ verursacht hat, zeigen mir, dass nicht jede Formulierung in diesem Interview gelungen war», gab sich Sarrazin selbstkritisch. Es sei aber nicht darum gegangen, «einzelne Volksgruppen zu diskreditieren. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, bedauere ich dies sehr und entschuldige mich dafür.»

(Spürnasen: Menetekel, BePe, Oana, tomcat, Hubert W., Leserin, Thorsten M., Franz B., Volker L., sauron, sancho, John A., oswald, Misteredd, t.g., und Felix v.K.)




60 Jahre unfreies, rotes China

Mao ZedongHeute, am 1. Oktober, feiert die wirtschaftlich aufstrebende chinesische Kommunisten-Diktatur ihr 60-jähriges Bestehen. Ein Grund für viel Pomp und Militärparaden. Ein Blick in die dunklen Kapitel der Vergangenheit und der Gegenwart ist allerdings bei dem Mega-Event mit 500 Panzern, Raketenabschussrampen und anderen Militärfahrzeugen, 8.000 Soldaten und 180.000 Darstellern weder vorgesehen noch erwünscht.

In der Eigenwahrnehmung ist China das fortschrittlichste aller Länder:

In seiner Rede vom Tiananmen-Tor, wo am 1. Oktober 1949 der „große Steuermann“ Mao Tse-tung die Republik ausgerufen hatte, versicherte Präsident Hu Jintao, China werde „unerschütterlich“ an seiner Reformpolitik festhalten. „Nur der Sozialismus kann China retten und nur Reform und Öffnung können die Entwicklung Chinas, des Sozialismus und Marxismus sicherstellen.“ China sei auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts der Souveränität und territorialen Integrität sowie der „Nichteinmischung“ zur Zusammenarbeit mit anderen Ländern bereit. Vor dem Hintergrund der Unruhen in Tibet und Xinjiang forderte Hu Jintao eine stärkere Einheit der Volksgruppen.

Von Menschenrechtsproblemen, Meinungsunfreiheit und der Unterdrückung von Christen will man heute in Peking nichts wissen.

Betreffend Toleranz herrschen landesweit beträchtliche Unterschiede. In einigen Gegenden können Christen auch in nicht-staatlichen Kirchen ihre Lieder aus voller Kehle singen und sie dürfen ihre Gemeindehäuser bauen. In anderen Bundesstaaten werden die Leiter dieser Kirchen inhaftiert, geschlagen und die Versammlungen aufgelöst. So wurde auch die Sängerin Xiao Min zweimal verhaftet, mittlerweile ist sie untergetaucht.

Hin und wieder gibt es von höheren Regierungsbeamten angeordnete Razzien in unregistrierten Gruppen, gewöhnlich vor größeren Veranstaltungen auf nationaler oder internationaler Ebene. So wurden etwa vor der Olympiade 2008 in Peking verschiedentlich Pastoren vorübergehend aus der Hauptstadt geschafft. Durchschnittliche Gläubige werden normalerweise nicht inhaftiert und geschlagen, aber sie erfahren Diskriminierung und Belästigung.

Soviel zur „Grundlage des gegenseitigen Respekts“. Zwar hat der wirtschaftliche Aufschwung Chinas auch eine ideologische Öffnung mit sich gebracht, doch die Macht der Maoisten in Peking ist ungebrochen.

(Spürnase: Ben Juda)




PI goes Berlin

Es geht ein Ruck durch Deutschland, endlich! Ganz im Sinne der Herzog’schen Rede vor nunmehr zwölf Jahren sind wir dabei, die „verkrusteten Strukturen“ aufzubrechen. Viele waren begeistert von den Gründungen neuer Ortsgruppen überall im Bundesgebiet, und sehr viele möchten sich auch außerhalb des Internets engagieren. Denn sie wissen, nur so können wir etwas verändern in diesem unserem Heimatland.

(Bericht vom PI-Gründungstreffen in Berlin)

Die eigene Meinung öffentlich zu machen ist eines unserer Grundrechte – warum sollen wir uns nur darauf beschränken, unseren Frust, unsere Ideen und unsere Gedanken als Kommentare in einem Internet-Blog zu schreiben? Die Lösung ist einfach: FINDET EUCH! Wagt den Schritt aus der Anonymität des Kommentators und geht aufeinander zu! Schreibt das PI-Team an, dort erhaltet Ihr die Startunterstützung.

Betrachtet den folgenden Bericht als Hilfe und Ermutigung, EIGENE PI-GRUPPEN zu GRÜNDEN!

Viele Mitglieder unserer neu gegründeten Gruppe in Berlin sind seit langem Leser dieses Blogs, einige davon aktive Kommentatoren, andere eher zurückhaltend. In den letzten Monaten fanden sich bereits in Hamburg und seit längerem in München Leser und Freunde von PI zusammen, die der Gedanke verbindet, dass man gemeinsam mehr erreichen kann.

Besonders der Bericht aus München vom 9. August 2009 wirkte auf uns wie eine Art Donnerhall, ein lautstarkes Signal, ENDLICH auch selbst tätig zu werden. Die in diesem Beitrag erfolgten Gründungsaufrufe hatten ihre Wirkung. In den Postfächern des PI-Teams gingen gleichzeitig viele Anmeldungen ein – auch für Berlin. Bei dieser Gelegenheit ein großes Dankeschön für die Koordination.

Nachdem unsere zeitgleichen Anmeldungen gegenseitig an uns weitergeleitet wurden, haben wir angefangen, konkret über die Gründung der Berliner PI-Gruppe ins Gespräch zu kommen. Wir haben uns mit den Interessenten in der Nähe einer Berliner U-Bahnstation getroffen und sind zu einer Gaststätte gelaufen, wo wir einen separaten Raum nutzen konnten. Der Treffpunkt war nur den Organisatoren bekannt.

Am 25.09.2009, einem recht kühlen Freitagabend war es dann so weit. Nach einer kurzen Fahrt mit der U-Bahn durch die Berliner City, wurde ich am Treffpunkt von einer bunt gemischten fröhlichen Gruppe gut gelaunter Menschen empfangen. Man soll es kaum glauben, wir haben uns gleich gut verstanden, trotz so mancher erheblicher Altersunterschiede. Eine kleine Anwesenheitsliste half uns dabei, den Überblick zu behalten, wer schon da war oder wer eventuell später kam. Da zunächst noch keine Telefonnummern verteilt wurden, hatten wir uns (spontan) darauf geeinigt, eine Wartezeit von einer viertel Stunde am Treffpunkt zu bleiben und danach aufzubrechen.

Schon auf dem Fußweg zur Lokalität kamen wir vereinzelt miteinander ins Gespräch, tauschten uns über unsere Erfahrungen auf pi-news aus und merkten kaum, wie die Zeit verging, bis wir in der Gaststätte ankamen. Damit wir nicht in einem planlosen Durcheinander alle auf einmal redeten, haben wir als Organisatoren uns eine Art Agenda zurechtgelegt, also eine Tagesordnung, die wir jedem Teilnehmer als Kopie an den Platz legten. Weiterhin ist es wichtig, zur späteren Auswertung eine Art Flipchart oder einen größeren Schreibblock mitzubringen, auf dem für alle sichtbar die wichtigsten Punkte aus den Gesprächen notiert werden können.

Nach einer kurzen Begrüßung durch uns wurden alle Teilnehmer gebeten, ihre Namen oder Nicknames auf ein kleines Schildchen zu schreiben, damit wir uns mit Namen ansprechen konnten und es leichter war, eventuelle Wortmeldungen zuzuordnen. In loser Reihenfolge stellten sich dann alle, die gekommen waren, mit kurzen Worten den anderen vor: was ist mein Anliegen, wie bin ich zu meiner Meinung über den Islam gekommen, was für Ziele habe ich in dieser Gruppe und so weiter. Von Vorteil ist es auch zu wissen, wie jeder einzelne sich in die Gruppe einbringen kann, bestehen Vorkenntnisse aus anderen Vereinigungen, wer kennt sich zum Beispiel mit Computern aus, wer kann Grafiken entwerfen, wer hat Kontakte zu Politikern, wer ist zeitlich eher gebunden, etc.pp.

Nach der Vorstellungsrunde wurde eine kleine Pause eingelegt, in der (man muss ja auch an den Wirt denken) Essen bestellt wurde und die armen Raucher sich nach über einer Stunde Abstinenz in die Kälte stellen konnten. Wir merkten bei der darauf folgenden Diskussion jedoch schnell, dass es für ein sinnvolles Gespräch wichtig ist, die Länge der Redezeit klar zu vereinbaren und eine sogenannte „Anmeldungsliste“ zu führen, auf der die Teilnehmer für eine Wortmeldung eingetragen wurden (danke hierfür an den wachen Teilnehmer). Bei kleineren Runden ist es aber auch möglich, davon abzuweichen und eventuell ein anderes Verfahren zu wählen. Wichtig war es uns, erst einmal Termine für folgende Treffen zu vereinbaren. Nach einer kurzen aber eindeutigen Abstimmung einigten wir uns darauf, uns alle vier Wochen an wechselnden Orten wieder zu sehen.

Die Tagesordnung hatten folgende Themen zum Inhalt:

– Ideen der Teilnehmer für eine Vergrößerung unserer Gruppe
– Aktionen
– kommunikative Infrastruktur (also die Einrichtung eines E-Mail-Verteilers für alle Mitglieder, die Nutzung von lizenzfreien verschlüsselten Messenger-Programmen, z.B. zur schnellen Möglichkeit eines Chats usw., die Einrichtung eines eigenen geschlossenen Online-Forums).

Damit diese Ideen auch nutzbar gemacht werden können, wurden diejenigen, die diese Vorschläge eingebracht haben, darum gebeten, bis zum nächsten Treffen zum Beispiel Entwürfe von Flyern mitzubringen, beziehungsweise das Netzwerk im Internet aufzubauen. Ebenfalls haben wir über die Teilnahme an geplanten Demonstrationen wie der BPE-Kundgebung am 3.10.09 in Berlin gesprochen und für unsere Gruppe passende Treffpunkte ausgemacht. Außerdem wurden Termine und Veranstaltungen von befreundeten Vereinen oder islamkritischen und konservativen Politikern bekannt gemacht.

Ihr seht, wir haben in den dreieinhalb Stunden unseres ERSTEN Treffens schon sehr viel erreicht: 1. dass wir dazu stehen wollen, unsere Meinung öffentlich zu zeigen 2. dass wir erkannt haben, dass wir zusammen mehr erreichen können als alleine und 3. haben wir erkannt, dass es sehr befreiend ist, endlich auch einmal direkt mit den Menschen zu reden, die hinter den Kommentaren stehen, zu erkennen, dass wir eine gemeinsame Meinung teilen, für die demokratische Grundordnung, gegen die Islamisierung, gegen den Mainstream!

PI-Berlin




Deutsche Muslimin als „Jüdin“ karikiert

Moulay IsmailDie marokkanische Tageszeitung Akhbar al-Youm aus Casablanca wurde vom Innenministerium verboten, weil sie es gewagt hat, eine Karikatur (l.) über die Hochzeit des Cousins von König Mohammed VI. von Marokko zu veröffentlichen. Das strittige Bild wurde als „Respektlosigkeit“ vor der Monarchen-Familie ausgelegt. Es zeigt den königlichen Cousin Moulay Ismail auf einer Hochzeitssänfte vor einem Stern, der an den Stern in der marokkanischen Flagge und an einen Davidsstern erinnert.

Vermutlich spielt die Karikatur darauf an, dass Moulay Islamil eine Muslimin aus Deutschland geheiratet hat. Aus dem Bild spricht demnach eine antisemitische Tendenz: Eine Muslimin aus Deutschland ist eine „Jüdin“. Hier liegt vermutlich auch der Kern des Beleidigtseins. Ein schlimmeres Schimpfwort als „Jude“ kennt der edle, arabische Herrenmensch nicht.




Linker Mob ruft zu Mord an Staatsanwalt auf


Die große öffentliche Empörung bleibt aus, obwohl die linke Gewalt, nachdem sie jahrzehntelang ungestört wachsen dufte, in der Hauptstadt einen neuen Höhepunkt erreicht hat: Autonome rufen im Internet zum Mord an Staatsanwalt Ralph Knispel, dem Ankläger gegen 1. Mai-Randalierer, auf.

Dort heißt es: „Wir wünschen ihm, dass er so endet wie KHK Uwe Lieschied an der Hasenheide.“

Der Polizeihauptkommissar († 42) war im März 2006 in Neukölln von einem Kurden mit acht Kugeln hingerichtet worden. Weiter schreiben die Chaoten im Netz: „Flammende Grüße nach Moabit und viel Kraft an Yunus und Rigo, Bullen sind Lügner und Mörder…“

Yunus K. (19, Tempelhof) und Rigo B. (17, Zehlendorf) stehen seit 1. September wegen versuchten Mordes vorm Landgericht Berlin. Oberstaatsanwalt Knispel ist ihr Ankläger.

Die Jugendlichen sollen am 1. Mai in der Kottbusser Straße einen Molotowcocktail auf Beamte geschleudert haben. Eine Frau wurde dabei verletzt.

Im Prozess griffen die Verteidiger Oberstaatsanwalt Knispel verbal an. Sie unterstellten ihm, dass er falsche Beweise vorlegen würde, dass er nur aus politischen Gründen eine rasche Verurteilung anstrebe.

Ermittler sehen diese Äußerungen als Auslöser für die Morddrohung gegen ihn. Ralph Knispel steht seitdem unter Polizeischutz.

Zeit, mehr Gelder in den Kampf gegen Rechts™ zu pumpen.




Luzern will kein islamisiertes Wahrzeichen

Keine Minarette in LuzernNachdem das Initiativ-Komitee gegen den Bau von Minaretten ein kämpferisches Plakat für die Volksabstimmung vom 29. November vorgelegt hat (PI berichtete), schließt sich die Junge SVP Luzern jetzt dem Volksbegehren an. Auch sie hat ein Wahlplakat (Foto) entworfen, das für einigen Zündstoff in der Diskussion sorgt. Die Muslime sind schockiert: „Das Plakat erinnert sie an die Judenhetze im Dritten Reich.“ Doch was hat der umgekippte Luzerner Wasserturm ersetzt durch Minarett auch nur im Entferntesten mit dem Dritten Reich zu tun?

Der Original-Turm und die Minarett-Version:

Wasserturm - Wasserminarett

„Wir wollen mit dem Wasserturm als Symbol provozieren und aufrütteln“, sagt Anian Liebrand, Präsident der Jungen SVP des Kantons Luzern. Für ihn ist das Minarett „die Speerspitze der Islamisierung“. Das Plakat soll ab Mitte Oktober großflächig im Kanton Luzern für die Initiative „Gegen den Bau von Minaretten“ werben. Das Schweizer Stimmvolk wird am 29. November darüber entscheiden.

Die Luzerner Muslime sind schockiert und empört. „Dieses Plakat unterscheidet sich nicht von der ­antijüdischen Propaganda vor dem Zweiten Weltkrieg“, wettert Petrit Alimi, Vizepräsident der Islamischen Gemeinde Luzern. Heute stünden an der Stelle der Juden einfach die Muslime.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn man umgekehrt sagen würde, der Wasserturm ersetzt durch ein Minarett ist ein Machtsymbol eines totalitären Systems, das ein abendländisches Wahrzeichen verdrängt hat, käme man einem vernünftigen Vergleich allerdings schon wesentlich näher.

» Weitere Infos zur Aktion der Jungen SVP Luzern finden Sie bald hier.

(Spürnase: kjasdhkjsa)




„Ich hoffe, dass Deutschland jetzt wach wird!“

Weidenfeller: 'Ich hoffe, dass Deutschland jetzt wach wird!'Der Torwart des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, Roman Weidenfeller (Foto r.), ist am Dienstag Abend Opfer eines brutalen Überfalls in einem italienischen Nobel-Restaurant in der Dortmunder Innenstadt geworden. Fünf junge Männer prügelten auf den BVB-Keeper und seinen Freund ein und ließen erst ab, als die Polizei mit mehreren Streifenwagen anrückte. Weidenfeller: „Dass sowas auf den deutschen Straßen möglich ist…“ Und weiter: „Ich hoffe, dass Deutschland jetzt wach wird!“

Die WAZ berichtet:

Weidenfeller besucht Dienstagabend, wie so oft, als normaler Gast ein normales italienisches Restaurant mit freier Tischwahl in der Dortmunder Innenstadt. Kaum haben sein Freund und er Platz genommen, kommen fünf weitere Gäste und beanspruchen den Tisch. „Eine verbale Auseinandersetzung endete mit Schlägen und Tritten”, formuliert die Polizei nüchtern in ihrem Bericht. Roman Weidenfeller war aber mittendrin: „Die haben gesagt Aufstehen. Als wir sitzengelieben sind, haben die auf uns eingeprügelt. Keine Ohrfeigen, das ging volles Rohr drauf.”

Eine Holzbank und ein Kleiderständer fliegen. Der Torwart schützt sich mit seinen Sportler-Reflexen, bekommt wenig ab. Für seinen 34-jährigen Freund verläuft die Schlägerei nicht so glimpflich: „Schürfwunden, Prellungen, ein dickes Horn am Kopf. Er lag am Boden und sie sind noch auf ihn drauf”, sagt Weidenfeller. „Es war eine unglaubliche Brutalität, die haben wie auf Kalteisen geschlagen, man musste mit allem rechnen”, bestätigt ein Augenzeuge. Als die Polizei mit mehreren Streifenwagen anrückt, rücken die Schläger, verfolgt von Weidenfeller, ab, werden aber kurze Zeit später gestellt. Aus der Gruppe erhalten zwei Tatverdächtige aus Unna, 20 und 22 Jahre alt, wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eine Anzeige. Sie sollen in dem Restaurant zugeschlagen haben.

Weidenfeller, auf dem Platz ein Anführer-Typ, ein Freund deutlicher Worte, ist auch Mittwoch noch entsetzt. Und bestürzt. Dann geht der 29-Jährige in die Offensive. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Diese brutale Gewalt. Das war Wilder Westen in meiner Stadt, mitten in einem normalen Restaurant.” Nach der schockierenden Erfahrung will er persönlich dafür sorgen, dass das Erlebte nicht irgendwann Alltag wird. Der BVB-Torwart, der gestern eine Veranstaltung eines Netzwerks gegen Kinderprostitution besuchte, will sich künftig auch gegen Gewaltbereitschaft und für mehr Zivilcourage engagieren. Denn auch in dem Dortmunder Restaurant gab es viele eingeschüchterte Zuschauer, die nicht eingriffen. „So eine Erfahrung wünsche ich niemandem. Ich hoffe, dass Deutschland jetzt wach wird. Es kann nicht sein, dass man schon Angst haben muss, wenn man aus dem Haus geht.”

BILD, in der es mittlerweile ein Video des Überfalls gibt, schreibt:

Weidenfeller: „Wir sind überfallen worden, auf brutalste Art und Weise. Man sieht an den Ereignissen von München, dass so etwas heutzutage schon fast Alltag ist.“ Doch nicht nur der Überfall selbst hat Weidenfeller erschüttert – sondern auch die Reaktionen der restlichen Restaurant-Gäste: „Niemand hat uns geholfen. Alle haben nur zugeschaut. Ich kann nur an die Zivilcourage der Menschen appellieren, in solchen Situationen auch zu helfen.“

Warum die BILD die Gesichter der Täter im Video aus der Überwachungskamera unkenntlich macht, bleibt ihr Geheimnis. Ob die Schläger sich so leichter finden lassen?




Moscheebauer ignorieren Bauauflagen

Moscheebauer ignorieren Bauauflagen

Skandal in Esslingen: Beim Bau der Moschee (Foto) durch den türkischen Verein Diyanet wurden mehrere Bauauflagen missachtet. Anders als beim privaten Gartenhäuschen sieht der verantwortliche Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht von den Freien Wählern keine Möglichkeit, einen Rückbau auf die genehmigte Größe zu erwirken: „Rein baurechtlich handelt es sich um maßvolle Überschreitungen“. Er habe aber ein Bußgeldverfahren eingeleitet und versuche, in Gesprächen mit Diyanet Kompromisse zu finden, mit denen beide Seite leben könnten.
Die Stuttgarter Zeitung berichtet:

„Ich weiß nicht, ob es Naivität, Arroganz oder Dreistigkeit ist. Auf jeden Fall ist das Ergebnis absolut inakzeptabel.“ Andreas Koch, der Fraktionschef der SPD im Esslinger Gemeinderatsfraktion, ist normalerweise ein Mann der moderaten Worte – und zudem grundsätzlich ein Befürworter des Esslinger Moscheebaus. Doch nun sind nach mehrmonatigen internen Beratungen vom türkisch-islamischen Kulturverein Diyanet zu verantwortende Überschreitungen beim Bau der Moschee an der Rennstraße an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Und es gibt weder für ihn noch für seine Ratskollegen von CDU und Freien Wählern einen Grund, mit ihrer Verbitterung über das Vorgehen von Diyanet weiter hinter dem Berg zu halten.

Am wenigsten ärgert Koch noch darüber, dass das Minarett statt der genehmigten 25 Meter Höhe nun, noch bevor der abschließende Halbmond aufgesetzt ist, 25,60 Meter misst. Ein Dorn im Auge ist ihm aber der gewaltige, mit geometrischen Mustern verzierte und von einer massiven Überdachung gekrönte Balkon. Dieser war in den Bauplänen, die dem Gemeinderat vorgelegt worden waren, noch nicht enthalten. Koch: „Wir haben eindeutig ein schlankes, modernes Minarett gefordert und nicht eines in dieser klassizistisch, nostalgischen Form.“ Bei den Verhandlungen mit dem Verein Diyanet müsse die Verwaltung auf einen Rückbau drängen.

Den fordern auch der CDU-Fraktions-Vize Markus Grübel und Dieter Deuschle, der Fraktionschef der Freien Wähler. Er lässt nicht nur am Verein Diyanet, sondern pikanterweise auch an Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht (ebenfalls Freie Wähler) kein gutes Haar. „Ungeheuer verärgert“, sei er, weil die Verwaltung die „gebotene Aufmerksamkeit beim Bau der Moschee“ habe vermissen lassen.

Absolut unverständlich sei zudem, dass Wallbrecht den das Minarett optisch prägenden Balkon nachträglich genehmigt habe, ohne den Gemeinderat zu informieren. Dass der Verein Diyanet diesen Balkon dann aber noch größer gestaltet habe als genehmigt, sei die Krönung des ungeheuerlichen Vorgangs. Deuschle: „Bei jedem ungenehmigten Gartenzaun wird die Stadt aktiv. Da kann man doch erwarten, dass auch diese Baustelle verantwortungsvoll kontrolliert wird.“ Deuschle sieht nun die Stadt in der Pflicht und fordert einen radikalen Rückbau auf die Vorgaben.

Davon will der verantwortliche Baubürgermeister nichts wissen, und setzt auf „Verhandlungen“ mit den türkischen Rechtsbrechern. Die Diyanet ist der Schwesterverein der ebenfalls von der türkischen Religionsbehörde kontrollierten DITIB, die die Großmoschee in Köln Ehrenfeld errichtet. Der Bau in Esslingen ruht zur Zeit, weil den Bauherren das Geld ausgegangen ist.

(Vielen Dank allen Spürnasen)