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Schramma warnt: „Lesen Sie nicht den Koran!“

Schramma warnt: 'Lesen Sie nicht den Koran!'Der nach Skandalen aller Art zurückgetretene Kölner OB Fritz Schramma betätigt sich als Religionspädagoge. Die auf Plakaten verbreitete Aufforderung der BPE, den Koran zu lesen, bezeichnet der gelernte Lateinlehrer als Verdummung. Wir schließen daraus, dass es der Bildung zuträglich und für die Teilnahme am Diskurs in Köln sogar zwingend ist, den Koran nicht gelesen zu haben – so wie Schramma und seine grüne Sozialdezernentin Marlies Bredehorst, die einst zugab: „Ich kenne nicht so viel vom Islam„.

Noch toller treibt es Hofberichterstatter Helmut Frangenberg vom Kölner Stadtanzeiger. Der Altlinke bezeichnet den Koran und seine Suren, das nach mohammedanischer Vorstellung ewige und unabänderliche Wort Allahs, das durch den letzten Propheten Mohammed geoffenbart wurde, gar als „Anti-Islam-Propaganda“:

„Pax Europa“ will mit Koranzitaten die mutmaßliche Gefährlichkeit des Islam belegen. Der Verein hat damit begonnen in Köln Anti-Islam-Plakate kleben zu lassen. Aus Sicht von Oberbürgermeister Fritz Schramma ein Versuch die Menschen für dumm zu verkaufen.

Der Verein „Pax Europa“ hat damit begonnen, auch in Köln Anti-Islam-Plakate kleben zu lassen. Der umstrittene Verein, der zuletzt in Berlin gegen den „Tag der Offenen Moschee“ mobil gemacht hatte, will mit Koranzitaten die mutmaßliche Gefährlichkeit des Islam belegen. Oberbürgermeister Fritz Schramma übte scharfe Kritik an den selbst ernannten Kämpfern gegen die „Islamisierung ganz Europas“. „Die Urheber der Plakate, die das Wort Pax im Namen führen, sind darauf aus, Unfrieden zu säen“, so der OB. „Wer meint, mit aus dem Zusammenhang gerissenen Passagen aus der Bekehrungsgeschichte einer Religion eine generelle Aggressivität belegen zu können, versucht die Menschen für dumm zu verkaufen.“

Damit stelle man sich auf die gleiche Stufe wie religiöse Fundamentalisten, die man in Köln ablehne. „Und da wissen wir die ganz große Mehrheit der hier lebenden Muslime auf unserer Seite. Statt eines Allgemeingültigkeitsanspruchs, wie er übrigens in der Bekehrungsgeschichte vieler Religionen zu finden ist, herrschen hier gegenseitiger Respekt und Anerkennung.“

Mit seinem Versuch, eine größere Zahl von Plakatflächen zu mieten, ist der Verein gescheitert. Marktführer Ströer, zu dem auch die „Kölner Außenwerbung“ gehört, hat „Pax Europa“ eine Absage erteilt, als der Verein die Plakatierung beauftragen wollte. Man könne die Plakate als „Verstoß gegen die guten Sitten“ interpretieren, sagte Unternehmenssprecher Jörg Lammers.

„Pax Europa“ bezeichnet sich selbst als „islam-kritisch“, propagiert aber tatsächlich ein Pauschalurteil über die gesamte Religionsgemeinschaft. Der Vereinsvorsitzende verglich in einem Interview Mohammed mit Hitler. Der umstrittene Vereinsgründer Udo Ulfkotte sprach zuletzt selbst von einer „Unterwanderung durch Rechtsextremisten“.

Es mag ja sein, dass man einzelne Sätze nicht aus dem Zusammenhang reißen sollte. Ein bekanntes Beispiel ist der Satz: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2, 256), der schon im nächsten Abschnitt durch drastische Strafvorschriften für Abweichler relativiert wird. Aber den ganzen Koran auf eine Plakatwand zu drucken, das geht nun einmal nicht. Daher ja die Aufforderung, sich selbst ein Bild zu machen, und den Koran zu lesen. Im Zusammenhang. Ist das Volksverdummung, oder Schrammas Aufforderung, den Koran nicht zu lesen? Ist der Koran „Anti-Islam-Propaganda“, wie Frangenberg meint? Irgendwo schon. Es gibt zumindest einige prominente Beispiele, wo die Lektüre des Korans bei Multikulturalisten einen gewaltigen Gesinnungswechsel ausgelöst hat. Günter Wallraff erhielt einen von der Kölner DITIB geschenkt, las das Buch – damals hatte Schramma seine Warnung ja noch nicht ausgesprochen – und befand, es sei ein Buch, „bei dessen Lektüre einem Angst und Bange werden muss„. Total verdummt, der Wallraff.

Noch eine, die in Unkenntnis von Schrammas Warnung glaubte, im Koran etwas über den Islam lernen zu können ist Dr. Gudrun Eussner. Sie nimmt den Artikel zum Anlass für einen Brief an ihren Journalistenkollegen Helmut Frangenberg:

Sehr geehrter Herr Frangenberg,

es gibt da nur ein kleines Problem: Der Islam ist nicht mutmaßlich gefährlich, sondern tatsächlich. 1400 Jahre Geschichte und die die Gegenwart beweisen dies, da nutzt Ihnen auch nicht das Wort des Herrn Schramma; denn der scheint vom Islam und von den Unbilden der Welt gar keine Ahnung zu haben – oder es leiten ihn andere Interessen. Was die Islamisierung ganz Europas angeht, so ist die Aufforderung an die Muslime von Mohammed, verkündet durch ihre Imame in der Freitagsmoschee herrschende Lehre, lesen Sie denn gar kein Internet, sondern immer nur Ihr Blatt und die Süddeutsche Zeitung?

Damit Sie nicht gleich überfordert sind, rate ich Ihnen, hiermit anzufangen: Das „Projekt“ der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982

Worum es sich bei Ihrem Zustand handeln könnte, lesen Sie bitte hier:

„Sagen, was ist!“ Das war einmal eine linke, fortschrittliche Parole. Heute heißt es: Wahr ist, was ich sehen will. Reinhard Mohr. „Hart aber Fair“. Tortenschlacht ums Kopftuchmädchen. SpiegelOnline Kultur, 8. Oktober 2009

Liebe Grüße nach Köln!
Dr. Gudrun Eussner

Unsere Empfehlung an Frangenberg: Weiterhin nicht lesen! Davon wird man dumm. Sagt der Lateinlehrer.

Bilder der BPE-Plakataktion in Köln:

(Fotos: Daniel D.)




ARD undercover auf Christenjagd

Jesus FreshmakerARD-Reporter haben sich für die gestern ausgestrahlte „Panorama“-Sendung als „streng gläubige Christen getarnt“, um in eine evangelikale Gruppe aufgenommen zu werden, die es wagt, Missionsarbeit in islamischen Ländern zu betreiben. Böse Christen-Terroristen also, die nach Meinung der Qualitätsmedien selbst schuld sind, wenn die Muslime sie aus kulturellen Gründen oder aus Beleidigt-Sein töten.

Wussten wir’s doch, die frommen Christen sind eine gefährliche Sekte. Wie viel netter ist doch der friedliche Islam. Auch die evangelische Landeskirche hätte sich nach ARD-weiß-alles-Meinung zu sehr den radikalen Evangelikalen, christlichen Fundamentalisten und „Rechten“ angenähert.

Die ARD versucht, sich mit dem eher peinlichen Beitrag auch für die von den Kirchen kritisierte Frontal 21-Sendung auf ZDF zu rechtfertigen, in der fromme Christen mit islamischen Terroristen gleichgesetzt wurden. Die Fernsehanstalt will die evangelische Kirche wörtlich „zur Umkehr“ zu bewegen.

Also in der christlichen Kirche besteht die „Missio“ (Sendung) daraus, die Menschen „zur Umkehr“ zu bewegen. Wenn die ARD dies von den Christen fordert, versucht sie ihrereseits die Christen zum Medien-Dhimmitum zu missionieren.

Das neuste Christen-Bashing – alias differenzierte Meinung – der ARD sehen Sie hier:

(Spürnasen: Lutz S.N. und tom62)




Frankfurter U-Bahnschlägerinnen frei


Die drei U-Bahnschlägerinnen, die in Frankfurt einen Mann zusammengetreten haben, sind zwar wegen Körperverletzung vorbestraft, trotzdem wurden zwei von ihnen unmittelbar nach ihrer Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt. Die eine Schlägerin – potzblitz – kommt aus einer türkischen Familie. Die andere schlug mit ihrer Cousine zu, Gott sei Dank waren es Deutsche. Von einer Wiederholungsgefahr kann man wohl nicht ausgehen.

Die dritte sitzt nur, weil sie keinen festen Wohnsitz hat, nicht etwa, um andere vor Schaden zu bewahren. Wichtig für uns ist, dass die Täterinnen aus „schwierigen Verhältnissen“ kommen. Dem Opfer wirds sicher beim Genesungsprozess helfen.

Die drei jungen Frauen, die in einer Frankfurter U-Bahn einen Mann schwer verletzt haben, kommen aus schwierigen Familienverhältnissen. Die 17- und 19-Jährigen hätten ähnliche Lebensläufe: „Aus der Schule geflogen, Ausbildung abgebrochen, Heimaufenthalt“, sagte Doris Möller-Scheu, Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft.

Alle drei Täterinnen standen schon im Februar in Frankfurt vor Gericht und wurden wegen Körperverletzung und Diebstahls verurteilt. Am Mittwochabend hatte das Trio in Frankfurt einen 51-Jährigen aus der U-Bahn gestoßen und ihn mit Tritten gegen Kopf und Oberkörper schwer verletzt.
(…)
Die 17-Jährige, die in Untersuchungshaft sitzt, stammt laut Staatsanwaltschaft aus einer türkischen Familie in Heidelberg und hat derzeit keinen festen Wohnsitz. In den Vernehmungen schweige die 17- Jährige. Die beiden anderen, 17 und 19 Jahre alte Deutsche, seien Cousinen und stammten aus Frankfurt, sagte Möller-Scheu.

Gewalt als Integrations- und Emanzipationsfaktor. Mal was anderes!

(Spürnase: lobo1965)




Türke ermordet Bandido

Bandidos

Das riecht schwer nach Ärger: In Duisburg hat ein Türke aus Eifersucht ein Mitglied der Rockergruppe Bandidos erschossen. Der Tatverdächtige hat sich inzwischen der Polizei gestellt. Ob sich aus dem Vorfall jetzt ein Krieg der Bandidos gegen Türkengangs entwickelt, so wie er bereits mit den konkurrierenden Hells Angels im Gange ist? Die Bandidos haben sich in den 60er-Jahren aus ehemaligen Mitgliedern der US-Marines gegründet.

BILD online berichtet:

20:28 Uhr, Duisburg-Hochfeld. Vor dem Rocker-Treffpunkt „Bandidos Palace“ peitschen Schüsse. Ein Mann wird getroffen, schleppt sich mit letzten Kräften von der Straße in die Kneipe. Mit quietschenden Reifen rasen Autos weg…

Als die Polizei eintrifft, findet sie den schwerverletzten Rocker (32) auf der Toilette. Er hat eine Kopfverletzung, ist blutüberströmt.

Im Krankenhaus erliegt er seinen Verletzungen.

Das Ganze scheint eine Beziehungstat gewesen zu sein: Ein 31 Jahre alter Profi-Kampfsportler soll das Mitglied der Rockerbande Bandidos in Duisburg erschossen haben. Motiv: Eifersucht!

Die Ex-Freundin des 31-jährigen Kampfsportlers soll ihm kurz vor der Tat seinen Wohnungsschlüssel wiedergegeben haben – offenbar buhlten beide Männer um die junge Frau.

Der Profikämpfer soll den Rocker dann vor dem Clubhaus „Bandidos Place“, aus seinem Wagen heraus, getötet haben.

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes gegen den Tatverdächtigen und seinen Beifahrer erlassen.

Die Polizei hatte eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um Timur Akbulut. Er flüchtete mit einem weißen Mercedes CLK.

Wenn der ehrverletzte Südländer sich da mal nicht das falsche Opfer ausgesucht hat… oder ging es doch um Geschäfte im Rotlichtmilieu, wie der SPIEGEL vermutet?




Zentralrat der Juden vergleicht Sarrazin mit Hitler

Stephan CramerDer Generalsekretär des Zentralrates der Juden, Stephan Kramer (Foto) hat heute Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin mit Hitler verglichen: „Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist. Er steht in geistiger Reihe mit den Herren.“ Kramer sagte, die Sätze von Bundesbank-Vorstand Sarrazin seien „perfide, infam und volksverhetzend“ und erinnere ihn an die Untermenschen-Terminologie der Nazis.

UPDATE: Uns erreicht soeben folgende Email von Leo Sucharewicz von ILI – I Like Israel e.V. an Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin:

An: thilo.sarrazin@bundesbank.de
Betreff: ILI / I Like Israel Movement

Sehr geehrter Herr Dr. Sarrazin,

nur für den Fall, dass Stefan Kramer tatsächlich diesen Vergleich angestellt hat: er ist / wäre unsäglich, abwegig, politisch peinlich und in kosmischer Entfernung deplaziert.

Meine Unterstützung sichere ich Ihnen mit größter Selbstverständlichkeit zu.

Beste Grüße und Schalom

Dipl.sc.pol. Leo Sucharewicz
ILI – I Like Israel e.V.
Vorstandsvorsitzender
www.il-israel.org

Kreisrat und Bibelgärtner Maik S. Förster (parteilos) schreibt:

Liebe Israelfreunde,

Stefan Kramer, Zentralrat der Juden, vergleicht Sarrazin mit Hitler und Göbbels. Dies ist ein unsäglicher Vergleich, abwegig, schlimm, verhetzend und schadet der jüdischen Sache fundamental.

Als Israelfreund und Christ, der oft seine jüdischen Wurzeln betont, und eben nach 4 Monaten hier in Pulsnitz OT Oberlichtenau einen 25 Tafeln umfassenden Zeitstrahl der jüdischen Geschichte installiere, schäme ich mich für Herrn Kramer.

Ich hoffe, dass innerhalb der jüdischen Gemeinden soviel Selbstreinigungskräfte mobilisiert werden können, um diese tragische Figur aus dem Amt zu jagen.

Beste Grüße und Schalom

Maik S. Förster

» Email an Stephan Kramer: info@zentralratdjuden.de
» WELT: Sarrazin-Debatte: Aus dem Ruder
» DeutschlandWoche: Jüdischer Generalsekretär völlig meschugge




Genf: Kernforscher unter Terrorverdacht

cernIn Frankreich wurde jetzt ein 32-jähriger französischer Staatsbürger, der aus dem sonnigen Algerien stammt, wegen Terrorverdachts festgenommen. Der Moslem soll die El Kaida unterstützen. Brisant dabei: Der Festgenommene arbeitet als Forscher des Europäischen Zentrums für Kernforschung (CERN) in Genf (Schweiz).

ORF-Online berichtet:

Die französischen Terroristenfahnder haben nach Informationen des „Figaro“ einen Forscher des Europäischen Zentrums für Atomforschung (CERN; Genf) unter dem Verdacht festgenommen, für El Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) zu arbeiten.

Der Mann soll die Islamisten mit Informationen über mögliche Anschlagsziele versorgt haben. Der aus Algerien stammende Franzose und sein Bruder seien gestern in Vienne (Ostfrankreich) festgenommen worden, berichtetE das Blatt heute in seiner Online-Ausgabe.

Der 32-jährige sei demnach eineinhalb Jahre lang beschattet worden. Die Justiz verdächtige ihn, Anschläge in Frankreich vorbereitet zu haben. Er habe im Internet Informationen über Anschlagsziele mit Leuten ausgetauscht, die mit der AQMI verbunden seien. Bei den beiden Brüdern seien Computer, Festplatten und USB-Speicherstifte sichergestellt worden.

» MMnews: CERN: Schwarzes Loch durch Al-Kaida?




In Rendsburg kräht der Muezzin für Carstensen

Peter Harry Carstensen: Die Moschee strahlt Sanftmut und Offenheit ausDie Wahl ist vorbei, Peter Harry Carstensen (CDU) hat mit Mühe und Not den Posten als Ministerpräsident in Schleswig-Holstein verteidigt – und das Volk ist jetzt wieder egal. Trotz erheblichem Widerstand der Anwohner soll in der Rendsburger Moschee der Muezzin krähen. Das erste Mal zur Eröffnung unter dem Beifall des Ministerpräsidenten, für den die Moschee vor allem Sanftmut und Offenheit ausstrahlt.

Aus den Kieler Nachrichten, wo man, um zu berichten, des Deutschen auch nicht mehr mächtig sein muss (Originaltext mit sämtlichen Grammatikfehlern):

Die Rendsburger Muslime sind aufgeregt. Seit Tagen polieren sie ihr Islamisches Zentrum in der Eckernförder-Straße, setzen die letzten Pflastersteine auf dem Hof. Zur offiziellen Eröffnung der größten Moschee Schleswig-Holsteins hat sich an diesem Freitag der Ministerpräsident angekündigt. Aber Peter Harry Carstensen betritt schwieriges Terrain.

Rund um den Prachtbau mit Kuppel und zwei 26 Meter hohen Minaretten an der Stadtgrenze zu Büdelsdorf sammelt eine Bürgerinitiative seit Wochen Unterschriften gegen den geplanten Ruf des Muezzins. Doch genau dieser soll an diesem Freitag nach etwa zehnjähriger Bauzeit erstmals über den Dächern Rendsburgs und Büdelsdorfs erschallen: Ein Hamburger Imam vom Bündnis der Islamischen Gemeinden Norddeutschlands wird am Nachmittag die Muslime per Lautsprecher zum Gebet rufen.

Das ist vorerst eine Ausnahme. Denn noch liegt der Antrag für den dreimal täglich geplanten Gebetsruf bei der Stadtverwaltung Rendsburg. Bis Mitte November haben die Muslime jetzt Zeit, ein Schallschutzgutachten zu erbringen, sagt der Rendsburger Bauamtsleiter Frank Thomsen. Würden die Richtlinien eingehalten, gebe es eine Genehmigung, hat Bürgermeister Andreas Breitner trotz der etwa 800 Protest-Unterschriften in der vergangenen Woche zugesichert. Die Listen wollen die Gegner an diesem Donnerstag in der Ratsversammlung übergeben.

Neben dem schleswig-holsteinischen Regierungschef erwarten die Rendsburger Muslime zur Eröffnung Vertreter aus Lokalpolitik, Kultur, den örtlichen Kirchengemeinden und anderen Religionsgemeinschaften. Die Moschee in der Eckernförder-Straße soll, wie bei der Mehrheit der Muslime üblich, nicht nur ein Ort für den Dialog mit Gott sein. Gern spricht Mercan Mergen, der zweite Vorsitzende des Islamischen Zentrums, deshalb von einem „kulturellen Versammlungsort“.

Neben dem reich mit bunten Kacheln verzierten und nach Mekka ausgerichteten Gebetssaal gibt es im Untergeschoss Räume für Jugendlichem, in denen es am Nachmittag Nachhilfeunterricht und am Abend auch ab und zu Überragungen von Fußball-Länderspiele gibt. Im ersten Obergeschoss ist ein großer Raum für gemeinsame Feiern wie das Fastenbrechen vorgesehen. Eine Webcam ist an der Decke des Gebetssaales installiert. Die Muslime wollen damit in Zukunft Transparenz demonstrieren und ihre Zusammenkünfte inklusive der Predigten live in das Internet einspeisen, kündigt Mercan Mergen an.

Um die aufenden Kosten für die Moschee, die nach Angaben des Islamischen Zentrums mit Spendengeldern aus ganz Europa errichtet wurde, zu erwirtschaften, gehen die Rendsburger Muslime pragmatische Wege. Direkt an der Straßenfront haben Räume an einen Gemüseladen und einen Dönerverkäufer vermietet.

Ein kultureller Versammlungsort mit Dönerbude also – errichtet gegen den Willen der Bürger unter Hinweis auf die Religionsfreiheit, die vom Grundgesetz garantiert wird? So jedenfalls argumentiert der zuständige SPD-Bürgermeister Andreas Breitner gegenüber den Anwohnern, die ihm fast 800 Unterschriften gegen den Muezzinruf überbringen. Immerhin, anders als in deutschen Großstädten wird hier noch argumentiert und werden islamkritische Bürger nicht zu Fäkalien erklärt, wie vom Kölner Türkenfritz – oder zu Geschwüren, wie vom Sprecher der Deutschen Muslime.

In einem offenen Brief an Bürgermeister Breitner schreibt Hubert Scheiding (Foto unten), der Sprecher der Bürgerinitiative gegen den Muezzinruf in Rendsburg:

Hubert ScheidingOffener Brief der Bürgerinitiative „Kein öffentlicher Gebetsruf“ in persönlicher Übergabe an den Bürgermeister der Stadt Rendsburg, Herrn Andreas Breitner sowie an die Mitglieder der Ratsversammlung Rendsburg zur Kenntnis.

Sehr geehrter Herr Breitner,
Sehr geehrte Mitglieder der Ratsversammlung,

der öffentliche und lautsprecherverstärkte Gebetsruf von den Minaretten der Moschee der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, Islamisches Zentrum e.V. in der Eckernförder Str. 60 in 24768 Rendsburg ist ohne Einbeziehung der Bürgerschaft geplant und schon zweimal beantragt worden. Bisher ist der öffentliche Gebetsruf wegen eines fehlenden Lärmschutzgutachtens aber noch nicht erteilt worden. Die bisher zuständige Bauverwaltung und auch Sie Herr Breitner haben in den Medien und entsprechenden Ausschusssitzungen keinen Zweifel daran gelassen, den öffentlichen Gebetsruf, sofern ein entsprechendes Lärmschutzgutachten dem nicht entgegensteht, zu genehmigen.

Ein Lärmschutzgutachten hat zur Aufgabe, Bewertungen hinsichtlich des entstehenden Lärmes einer entsprechenden Lärmquelle zu treffen. Über verbale Inhalte und Inhaltsbedeutungen, die zeitgleich mit dem Lärm verbreitet werden, kann ein Lärmschutzgutachten keine Aussagen treffen.

Der Gebetsruf formuliert und verkündet aber bereits einen grundlegenden Teil islamischer Dogmatik und ist dadurch nicht vergleichbar mit dem Glockenläuten. Demnach kann ein Lärmschutzgutachten nicht als alleiniges Kriterium zur Genehmigung des öffentlichen Gebetsrufes dienen!

Bei der Forderung nach dem Gebetsruf per Lautsprecher geht es vor allem darum, dem Islam öffentlich Gehör zu verschaffen, seine Ausbreitung zu demonstrieren, den aus muslimischer Sicht einzig wahren Gott und seinen Propheten Muhammad auszurufen, sowie den Glauben an Allah öffentlich zu proklamieren. Somit ist der Gebetsruf eine „Religiöse Übung“ und enthält auch eine gesellschaftspolitische Komponente!

An einer zwangsweisen, mehrmals täglichen, lautstarken gottesdienstähnlichen Handlung wollen wir Bürger nicht teilhaben! Auf das in der Nähe befindliche Gymnasium, das Seniorenheim, den dänischen Kindergarten und die dänische Schule ist dies sicher auch zutreffend und ebenfalls auch politisch kritisch zu betrachten.

Das verfassungsmäßig garantierte Recht aller Bürger, nicht an einer religiösen Handlung irgendeiner Religionsgemeinschaft teilnehmen zu müssen, muß gewahrt bleiben! Hier insbesondere der Grundgesetzartikel 140, 136,4 WRV aber auch Art.2,2, Art.13, und Art. 14,1 müßen hier ihre volle Anwendung finden!

Religionsfreiheit ist nicht endlos, sondern hört da auf, wo die Grundrechte anderer berührt werden!

Die Evangelische Allianz führt an, dass der lautsprecherverstärkte Gebetsruf für einen islamischen Gottesdienst eindeutig nicht konstitutiv ist und deshalb keine staatliche Unterstützung finden sollte. Auch vor dem Hintergrund des „Kruzifix-Urteils“ ist eine religiösbezogene Genehmigung des öffentlichen Gebetsrufes nicht begründbar.

Auf den weiteren, negativen Effekt eines öffentlichen Gebetsrufes auf die städtebauliche und gesellschaftspolitische Werteentwicklung weisen wir ebenfalls hin. Bezüglich des Sanierungsgebietes und der damit geplanten Kostenbeteiligung der Bürger sind Ablehnungsklagen wegen Nichterreichung einer Wohnwertsteigerung denkbar. Wir fordern Sie auf, diese Zusammenhänge nicht zu leugnen und nicht wissentlich zum Schaden der Bürger in Kauf zu nehmen.

Die bis jetzt 783 Bürger, deren Unterschriften in diesem Schreiben beigefügter Unterschriftensammlung angeführt sind, fordern Sie Herr Breitner und alle Beteiligten der Ratsversammlung auf, dafür Sorge zu tragen, daß unsere demokratischen Grundrechte eingehalten, diese nicht verhandelt werden, und zukünftig ein öffentlicher Gebetsruf nicht genehmigt wird!

Ferner fordern die Unterzeichnenden, daß die Antragsteller auf Genehmigung des öffentlichen Gebetsrufes von Ihnen im Sinne wirklicher Integration und friedlichen Zusammenleben in unserem Kulturkreis mit seinen christlich-jüdischen, humanistischen Grundwerten zur entsprechenden Assimilierungspflicht aufgefordert werden.

Potenziell betroffen bei einer Entscheidung zum öffentlichen Gebetsruf sind praktisch alle Einwohner einer Stadt oder von angrenzenden Nachbargemeinden, da nie auszuschließen ist, daß weitere Moscheen in anderen Stadtteilen eröffnet werden. Somit betrachten wir unser diesbezügliches Engagement als einen im Fluß befindlichen demokratisch legitimen Vorgang mit diesem ersten, vorläufigen Ergebnis.

Hochachtungsvoll

Hubert Scheiding – Sprecher der Bürgerinitiative

Die Übergabe der Unterschriften und die unterschiedlichen Meinungen werden im folgenden zweiteiligen Video dokumentiert:

» andreas.breitner@rendsburg.de
» Sat1: heute 17:30 Uhr, Livestream im Schlesw.-Holstein Magazin

(Foto oben: Ministerpräsident Carstensen zwischen dem türkischen Generalkonsul Devrin Öztürk r. und dem Religionsattache Ömer Yilmaz vor der neuen Moschee in Rendsburg)




Heute ist der „Tag des Zorns“

Arabische JugendlicheUnruhen in Jerusalem: Der Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Scheich Raed Salach, hatte am Dienstag zu Unruhen auf dem Jerusalemer Tempelberg – heute bereits praktisch No-Go-Zone für Juden – aufgerufen, angeblich weil fromme Juden während des Laubhüttenfestes diese Woche auf die Idee kommen könnten, den Tempel wieder aufzubauen. Der weltweit bekannte muslimische Hassprediger, Scheich Jussuf al-Qaradawi, hat daraufhin für heute Freitag einen „Tag des Zorns“ ausgerufen, an dem er die Unterstützung der gesamten arabischen Welt für die Al-Aksa-Mosche fordert.

Die von den Muslimen behauptete Gefahr für die Al-Aksa, auf die westliche Qualitätsmedien wie die Zeit hereingefallen sind, ist natürlich nur Show, denn die Moschee ist gesetzlich geschützt.

Die Palästinenser sind unter anderem darüber verbittert, dass Israel den auch für Muslime heiligen Tempelberg während des jüdischen Laubhüttenfests (Sukkot) für arabische Gläubige unter 50 Jahren gesperrt hat. Am Montag hatten rund 30.000 Juden an der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem gebetet. Die Gläubigen empfingen an der heiligsten Stätte des Judentums zum Laubhüttenfest den Priestersegen.

Was die Zeit zu erwähnen „vergisst“ ist, dass es mit Ausnahme des kleinen Stückchens Klagemauer die Juden sind, die den Tempelberg – die heiligste Stätte des Judentums – nicht betreten dürfen. Was wäre, wenn wir den Moslems, die ja eh keine Ungläubigen nach Mekka einlassen, verbieten würden, nach Mekka zu reisen oder sie nur zu bestimmten einlassen würden? Wir könnten ja auch die Kaaba für das Christentum beanspruchen, da sie vermutlich einmal eine Kirche war. Aber nein, DAS ginge gar nicht.

Das wahre Motiv der Unruhen liegt aber weder im Laubhüttenfest noch darin, dass jüdische Siedler auf die Idee kommen könnten, den Tempel wieder aufzubauen, sondern in der Rivalität zwischen Hamas und Fatah. Im Januar finden in den palästinensischen Autonomiegebieten Wahlen statt und der Aufruf zum Zorn, ist in der leicht-erregbaren palästinensischen Mentalität ganz einfach ein Mittel des Wahlkampfes.

Zum Protest-Gebet heute werden 6.500 Muslime erwartet. Der Tempelberg ist für Juden und andere „Ungläubige“ übers Wochenende natürlich wieder mal gesperrt. Die israelische Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft und versucht, Terroristen fernzuhalten. Arabische Jugendliche haben bereits gestern angekündigt, die Juden mit Steinen und „allem was wir finden können“ bewerfen zu wollen.




„Soziale Realität lässt sich nicht wegempören“

Wiedenroth-Karikatur zum Fall Sarrazin

Während sich die Spitzen der Politik, von Kanzlerin bis Bundespräsident, weiter in feiges Schweigen hüllen, erfährt Thilo Sarrazin inzwischen auch Unterstützung von seinem Parteigenossen, dem Berliner Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD) und der türkischstämmigen Islamkritikerin Necla Kelek.

Beide sind wegen ihrer klaren Worte unbeliebt, Kelek, weil sie die Probleme islamischer „Communities“ ehrlich benennt, und Buschkowsky, weil er sich der Implosion der SPD durch die zahlreichen Edathys und Ypsilantis nicht durch freiwilligen Parteiaustritt entzieht. Kelek sagt:

Die sich davon ertappt, neudeutsch „diskriminiert“ gefühlt haben, waren nicht die, die die Misere zu verantworten haben, sondern reflexhaft die Türkenvereine und ihre Verbündeten, die Teil der Misere sind (…)

„Opferanwalt“ ist eine Paraderolle der Sprecher der türkischen und muslimischen Lobby, die ihre Stellung mithilfe der Politik und dem Integrationsplan zu einem subventionierten Mandat machen konnten. Jetzt sind sie unterwegs, die Ehre der Migranten zu retten.

Nebenbei beschützen sie durch dieses Ablenkungsmanöver ihre Geldgeber im Senat und Opposition vor der Blamage, die der ehemalige Finanzsenator seinen Kollegen bereitet hat.

Und natürlich liegt die Ursache für die Misere der Migrantenjugend, der schlechten Ausbildung, der parallelen Strukturen nach dieser Auffassung nicht auch in der Verantwortung der Migranten und kultureller Bestimmtheit, sondern ausschließlich in der verfehlten deutschen Sozial- und Bildungspolitik.

Die Vertreter dieser Richtung sind froh, nicht über die Fakten reden zu müssen, sondern Solidarität mit den diskriminierten Eltern der „Kopftuchmädchen“ üben zu können.

Und darüber zu philosophieren, ob ein Währungshüter denn spitz oder nur rund wie eine Euro-Münze formulieren darf (…)

Die deutsche Politik scheint der Probleme überdrüssig und überlässt das Feld in diesem Fall der kulturellen Konkurrenz von Türken und Islamfunktionären, die sich als Opfer darstellen und Themen tabuisieren wollen (…)

Und wenn dann jemand doch die Sache beim Namen nennt, meldet sich das schlechte Gewissen. Man regt sich über den Ton und nicht über die Fakten auf. Aber die soziale Realität lässt sich nicht ­wegempören und mit einem „Aber bitte nicht in diesem Ton“ beschwichtigen.

Der Lack der Schönrednerei blättert schneller ab, als gestrichen werden kann. Wer die klaren Worte Sarrazins für Hetze hält, muss sich fragen lassen, ob er die Fakten kennt oder nicht längst aufgegeben hat.

Die ebenfalls türkischstämmige Lehrerin Betül Durmaz hat ein Buch über ihre Erfahrungen mit der multikulturellen Gesellschaft geschrieben, und die Berliner Jugendrichterin Heisig hat dem WDR ein sehr interessantes Interview gegeben, über dem ebenfalls drohend nur für das Aussprechen von Fakten, die Rassistenkeule hängt. Wahrscheinlich haben alle keine Ahnung, sind Rassisten und sollten mal Ströbele und Edathy befragen.

(Karikatur: Wiedenroth / Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Barack Hussein Obama kriegt Friedensnobelpreis

Das musste ja noch kommen: Das mit Gutmenschen bestückte Nobelkomitee in Oslo ehrt Barack Hussein Obama mit dem sog. „Friedensnobelpreis“. Man fragt sich unweigerlich – for what? Hier die Begründung des norwegischen Komitees: Es würdigt Obamas „außergewöhnliche Bemühungen um eine Stärkung der internationalen Diplomatie und um Zusammenarbeit zwischen den Völkern.“ Mit anderen Worten: Für seinen hingebungsvollen Einsatz für den Islam!

» Abstimmungen a) Washington Post und b) Welt
» Steinhöfel: Friedensnobelpreis wird zur Lachnummer
» Kaisers konservativer Bunker: Obama oder The Mandschurian President




Der böse Hans schlug wieder zu

ubahn

Wieder Gewalt in der Münchener U-Bahn: Ein amerikanischer Student und seine Freundin werden Opfer des Intensivtäters „Hans“ (16) und seines chinesischen Kumpels (19). Beide sind bereits 30 Mal wegen Gewalttaten sehr streng ermahnt worden. Den Namen „Hans“ haben sich die Qualitätsjournalisten ausgedacht.

Die Abendzeitung berichtet:

Zwei Jugendliche haben in einer U-Bahn nach Neuperlach einen 21-jährigen Studenten grundlos angegriffen und krankenhausreif geschlagen. Die beiden 19 und 16 Jahre alten Täter wurden von der Polizei gefasst. Der Jüngere der beiden war erst Stunden zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden.

Steven A. (Name geändert) war mit seiner Freundin (19) Dienstagnacht gegen 1 Uhr am Ostbahnhof in eine U5 nach Neuperlach eingestiegen. Das Pärchen war auf dem Heimweg. Während der Fahrt wurden sie von zwei Jugendlichen angepöbelt. „Die beiden hatten es auf Ärger abgesehen“, so Steven A.

Hans B. (Name geändert) war erst kurz zuvor aus dem Knast entlassen worden. Bei der Polizei gilt der Giesinger als Intensivtäter. Der 16-Jährige hat bereits 30 Einträge in seiner Strafakte, angefangen von Diebstahl und Sachbeschädigung bis zu Einbruch. Zuletzt verübte er einen Raubüberfall. Sein Spezl, ein 19-Jähriger chinesischer Abstammung, wird bei der Polizei ebenfalls als Intensivtäter geführt. Auch er hat 30 Einträge quer durchs Strafgesetzbuch.

Gewarnt durch die Berichte über jugendliche Schläger, ließ sich Steven A. nicht provozieren. Selbst als ihm der 19-Jährige eine Ohrfeige verpasste, blieb der in den USA geborene Student cool.

An der Haltestelle Neuperlach Zentrum stiegen er und seine Freundin aus. Doch Hans B. und sein Spezl setzten dem Paar nach. Am Ausgang zum Hanns-Seidl-Platz attackierte der 19-Jährige den Studenten von hinten und riss ihn zu Boden. Dann fingen sie an, auf ihr wehrloses Opfer einzuschlagen und einzutreten. Dabei zielten sie mit voller Wucht auf Hinterkopf und Gesicht. Als die 19-jährige Freundin helfen wollte, kassierte sie einen heftigen Tritt gegen das Schienbein. Erst als sich ein Passant einmischte und dem Paar zu Hilfe kam, kam Steven A. wieder auf die Beine.

Hans B. und sein Freund rannten zurück in den Bahnhof und flohen mit der U-Bahn stadtauswärts. Minuten später lief die Fahndung an. An der Therese-Giehse-Allee lief der 19-Jährige einer Polizeistreife in die Arme. Sein Spezl konnte untertauchen, hatte aber Pech: Das überfallene Paar und Zeugen konnten ihn so gut beschreiben, dass die Fahnder schnell herausfanden, mit wem sie es zu tun haben. Donnerstagfrüh wurde Hans B. zuhause festgenommen.

Der 16-Jährige kam wieder ins Gefängnis. Gegen ihn und seinen Spezl erging Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung.

In den lesenswerten Leserzuschriften an die Abendzeitung herrscht die Meinung vor, die unhaltbaren Zustände in München könnten mit der Politik des islamophilen Oberbürgermeisters Ude in Zusammenhang stehen.

» chefredaktion@abendzeitung.de




Verwaltungsgericht kippt Gesinnungtest

Das Verwaltungsgericht Münster hat den Gesinnungstest für Ausländer wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt. Geklagt hatte ein Student, der seine Aufenthaltsgenehmigung verlängern wollte und sich wegen seiner Religionszugehörigkeit und seiner Herkunft unter Generalverdacht gestellt fühlte.

SpOn schreibt:

Dürfen Behörden Ausländer routinemäßig nach Kampfausbildung und Kontakten zu Terroristen fragen? Student Mourad Qortas wehrte sich gegen den „Generalverdacht“ und bekam Recht: Sein Fragebogen muss gelöscht werden, entschied ein Verwaltungsgericht – aber nur aus formalen Gründen.

Mourad Qortas, 32, hatte geklagt, um den „Gesinnungstest“ aus der Welt zu schaffen, wie er ihn nennt. Diesem Ziel ist der Student nun einen Schritt näher gekommen: Das Verwaltungsgericht Münster hat am Donnerstag entschieden, dass die sogenannte Sicherheitsabfrage des NRW-Innenministeriums wegen eines formalen Fehlers im Fragebogen rechtswidrig war.

Bei der Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis war Qortas ein umfangreicher Fragebogen vorgelegt worden, der Ausländer nach seiner Auffassung unter den „Generalverdacht“ stellt, Kontakte zu Terroristen zu haben. Das allerdings war nicht der Grund dafür, dass die städtische Ausländerbehörde jetzt vom Gericht angewiesen wurde, den „Sicherheits-Fragebogen“ des Studenten zu vernichten. Das Verwaltungsgericht erkannte lediglich einen Formalfehler: Gefehlt habe der Hinweis auf eine gesetzliche Grundlage für die Datenerhebung.

Ein Jahr lang hat der gebürtige Marokkaner auf diesen Tag gewartet, doch im Prozess war seine Meinung gar nicht gefragt. Schon mittags, zwei Stunden vor der Urteilsverkündung, verließen Qortas und auch sein Anwalt darum den Gerichtsaal. „Es war eine Fachdiskussion unter Juristen“, sagte der Münsteraner Student SPIEGEL ONLINE. Das Gericht habe früh den formalen Fehler des Fragebogens erkannt und sich darum gar nicht mehr mit den weiteren Kritikpunkten der Kläger befasst, so der Anwalt Wilhelm Achelpöhler.
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Qortas lebt sein zehn Jahren in Deutschland und studiert an der Uni Münster Islamwissenschaften, Geschichte und Philosophie. Im Urteil sieht er nur einen Teilerfolg: „Ich gehe davon aus, dass das Innenministerium den Fehler beheben möchte, um den Fragebogen wieder einzusetzen“, sagte er nach dem Urteil. Ein erster Kommentar aus dem Innenministerium deutet bereits darauf hin. Man werde den „formellen Mangel“ prüfen, aber das Gericht habe „die Praxis der Sicherheitsüberprüfung von Ausländern aus bestimmten Staaten in Nordrhein-Westfalen nicht in Frage gestellt“.

Auch wenn Qortas ein generelles Verbot des Fragebogens erreichen wollte, hält sich seine Enttäuschung in Grenzen. „Meine Argumente kennt das Gericht. Die sind in der Klage formuliert worden“, sagt er. Für ihn ist der Fragebogen ein Gesinnungstest und diskriminiert Ausländer, besonders Muslime.

In all seinen Jahren in Deutschland hatte sich Qortas von der Ausländerbehörde stets freundlich behandelt gesehen und nie Probleme gehabt – bis man ihm 2007 zur Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis den Anti-Terror-Fragebogen vorlegte. Beispiel für eine Frage: „Haben Sie an einer Spezialausbildung (gebrauch von Sprengstoffen oder Chemikalien, Kampfausbildung, Flugausbildung, Lizenz für Gefahrguttransporte usw.) teilgenommen?“ Und weiter: Ob er Kontakt zu terroristischen Vereinigungen habe? Ob er Leute kenne, die zu solchen Organisationen Kontakt hätten? Ob er je für einen Nachrichtendienst gearbeitet habe? Das empfand Qortas als polizeiliches Verhör, nur wegen seiner Herkunft – verdächtig wegen seiner Nationalität und Religionszugehörigkeit.

Das ist ja auch verdächtig genug, immerhin sind 90% aller Terroristen Moslems. Allein in Berlin leben 3000 radikale Moslems, von denen 400 als gewaltbereit eingestuft werden. Ganz abwegig wäre ein „Generalverdacht“ also nicht.

Da wird man ja mal ein paar Fragen die dann ohnehin mit einer Lüge beantwortet werden können, an Leute stellen dürfen, die bei und mit uns leben wollen.

Kämpferisch gibt sich Qortas für den Fall, dass es tatsächlich zu einer Neuauflage des Fragebogens kommen sollte: „Unser großes Ziel ist, den Test abzuschaffen.“ Wie Qortas legten im vergangenen Jahr rund 13.000 Menschen in NRW den „Gesinnungstest“ ab. Das Land NRW stelle sie unter Generalverdacht, hatten nach Bekanntwerden des Tests Mitte 2008 Flüchtlingshilfsorganisationen und Studentenvertreter kritisiert. „Da kann man sich schon verfolgt fühlen“, so Eka Chakvetadze von der Ausländischen Studierendenvertretung in Münster. Die Leitung der Uni Münster sprach sich ebenfalls gegen den Fragebogen aus, zumal neben Studenten auch ausländische Gastwissenschaftler den Fragebogen ausfüllen mussten.

Wenn Moslems sich mal aktiv an der Terrorbekämpfung beteiligen würden, hätte man weniger Probleme, ihnen das Märchen von der Friedensreligion und dem falsch verstandenen Koran abzukaufen. Leider kommt da gar nix, und so muss man wohl davon ausgehen, dass der Islam doch gewisse kämpferische Grundlagen hat…

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)