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TV-Tipp: „Wozu brauchen wir Einwanderer?“

Keine Sorge liebe Leser, diesen Titel hat sich nicht PI ausgedacht, sondern die Redaktion der MDR-Sendung „Fakt ist …! – Aus Dresden“, in der heute Abend um 22.05 live über – wie könnte es auch anders sein – die Äußerungen des Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin diskutiert wird. Als Gäste sind eingeladen (v.l.n.r.): Bettina Röhl, Dr. Reiner Klingholz, In Am Sayad Mahmood* und Alban Ramaj. Die Gesprächsleitung haben Uta Georgi und ihre Co-Moderatorin Ines Klein. Jetzt mit Video!

In der MDR-Beschreibung zur Sendung heißt es:

Am Montag beginnt in Dresden der Prozess gegen Alexander W., jenen russlanddeutschen Spätaussiedler, der im Juli die Ägypterin Marwa El-Sherbini mit 16 Messerstichen im Dresdner Landgericht tötete. Sein Motiv laut Staatsanwaltschaft: fanatischer Hass auf Nichteuropäer und Moslems.

Hunderte Beobachter aus dem Ausland werden den Prozess mit Argusaugen verfolgen. Die Tat hatte wütende Proteste in der arabischen Welt ausgelöst. Vorwurf: Moslems seien in Deutschland nicht erwünscht.

Wie steht es wirklich mit der Integration von Ausländern?

Auf tragische Weise trafen in Dresden zwei Menschen aufeinander, die nicht in Deutschland geboren waren, die aber hier lebten. Die ermordete Marwa E. war Apothekerin. Alexander W. besaß zwar den deutschen Pass, lebte aber offensichtlich ohne klares Ziel, so wie hunderttausende Migranten anderer Nationalitäten.

Genau diese Migranten waren kürzlich ins Visier des Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin geraten, der die Integrationspolitik in Deutschland und das Verhalten vieler moslemischer Mitbürger scharf geißelte. Der Aufschrei danach war enorm. Doch wie steht es wirklich um die Integration ausländischer Mitbürger, egal, aus welchem Teil der Welt sie nach Deutschland kommen? Sprach Thilo Sarrazin nicht nur aus, was viele denken, aber nicht zu sagen wagen?

*In einer MDR-Pressemitteilung vom 23.10.09 wurde noch statt Sayad Mahmood der Integrationsbeauftragte der Stadt Magdeburg, Abdoul Coulibaly, als Diskussionsteilnehmer aufgeführt.

» Bürgermoderatorin Ines Klein kümmert sich um die Meinungen und Fragen der Zuschauer: faktist-dresden@mdr.de

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Medien-Inszenierung beim Marwa-Prozess

Medien-Inszenierung beim Marwa-ProzessIch bin heute, etwa eine Stunde nach Prozessbeginn gegen den Kopftuchmörder, am Dresdner OLG vorbeigekommen und habe einige Aufnahmen gemacht, die ich den PI-Lesern nicht vorenthalten möchte.

(Aus Dresden berichtet RR)

Es war ein schöner Herbstvormittag. Schon von Weitem wurde mir klar, dass die seit Tagen beworbene Mär von der „Festung“ im Dresdner Stadtzentrum wohl ein wenig übertrieben war. Das Gerichtsgebäude war zwar abgesperrt, aber man konnte sich diesem bis auf zwei Meter ohne Probleme nähern. Auch war das Aufgebot der Polizei recht übersichtlich.

Als ich näher kam, merkte ich, dass es hier trotz des belebten Verkehrs einige Meter weiter gespenstisch still und angespannt war. Ich habe praktisch alle zu der Zeit vor Ort anwesenden „Zivilisten“ geknipst, um zu zeigen, wie groß das Interesse jeweiliger Kreise am Prozess außerhalb der Medienrummelstoßzeiten ist.

Abgesehen von der überaus präsenten Polizei fiel zuerst der überproportional große Medientross auf, der gut 2/3 aller anwesenden Personen stellte. Danach eine kleine Gruppe „Südländer“ um eine gut gelaunte, dauertelefonierende Frau Mahmood vom Dresdner Ausländerrat (im Kopftuch) und einem ebenfalls dauertelefonierenden graubärtigen Herrn, zu denen sich einige örtliche „Unterstützer“ mit viel Papier in der Hand hinzugesellten.

Die dritte Gruppe stellten einige Rentner, die auf etwas warteten und zufällige Passanten.

Es verfestigt sich der Eindruck einer Inszenierung von und für die Medien. Auch das Interesse der „Südländer“ hielt sich in Grenzen. Die meisten Leute standen passiv herum, wie bestellt und nicht abgeholt. Auffallend war der BMW mit dem Kz. 0 11-2 links auf dem Foto mit der gut gelaunten Frau Mahmood.

Aber seht selbst:




Das Wunder von Marxloh: Die Merkez-Moschee

moscheeBereits seit einem ganzen Jahr ist der moslemische Prunkbau die Moschee in Duisburg Marxloh nun geöffnet. Freundlicherweise mit drei Millionen Euro vom deutschen Steuer-Michel gesponsert, scheint der stille Protest der Deutschen gegen die Großmoschee von DITIB immer lauter zu werden.

Das spd-eigene Qualitätsportal „Der Westen (NRZ)“ berichtet:

Duisburg. Seit einem Jahr ist die Merkez-Moschee in Marxloh geöffnet. 100.000 Menschen haben das größte islamische Gebetshaus Deutschlands besucht. Die Moschee im anatolischen Stil hat sich zu einem Aushängeschild für Marxloh entwickelt. Auch provokante Fragen sind im Besucherzentrum erwünscht.

Mit dem Gesicht steht der Vorbeter zur Gebetsnische „Mihrab” und rezitiert Verse aus dem Koran. Von den 40 Männern, die sich in einer Reihe zum Abendgebet in der Marxloher Merkez-Moschee versammeln, ahnt kaum jemand, dass die Nische, die die Worte des Hodschas akustisch verstärkt, lediglich ein Provisorium ist. „Das Original ist noch in der Türkei. Es wird noch geliefert”, schmunzelt Mohammed Al, Stellvertretender Vorsitzender der Türkisch-islamischen Gemeinde.

Das erfreut uns ganz besonders. Es geht weiter:

Auch ein Jahr nach der Eröffnung des zur Zeit größten islamischen Gebetshauses in Deutschland ist unter dem 34 Meter hohen Minarett und den 19 Kuppeln manches noch nicht fertig. Die mit Rosen bemalten Baucontainer dienen immer noch als Aufenthaltsraum, auch wenn das schicke Cafe´ im Keller des Gebäudes längst eingerichtet ist. Trotzdem hat sich die Moschee im anatolischen Stil für 1200 Personen zu einem Aushängeschild für Marxloh entwickelt. Mittlerweile sind es nicht mehr nur die Hochzeits-Boutiquen auf der Weseler Straße, die Normal-Neugierige in den Stadtteil locken.

„Zum Jubiläum war sogar ein TV-Nachrichtensender aus Saudi-Arabien hier, um über unsere Arbeit zu berichten”, berichtet Zülfiye Kaykin, Geschäftsführerin der angeschlossenen Begegnungstätte. Doch nicht nur Journalisten interessieren sich für die Moschee. „Im ersten Jahr hatten wir 100.000 Besucher im Haus”, berichtet die 40-Jährige. „Mehrheitlich übrigens Nicht-Muslime, die sich hier informieren wollen.”

Die Intention des Artikels haben wir verstanden. Wir blenden daher etwas davon aus:

(…) Der gesamte Bau kostete rund 7,5 Millionen Euro. Für die Begegnungsstätte zahlten EU und das Land drei Millionen Euro. Die Kosten für das eigentliche Gebetshaus musste der Moscheeverein, der zum Verband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) gehört, allein tragen. Die öffentliche Förderung endete mit der Bauphase. Für den Betrieb muss der Verein selbst sorgen.

„Die 850 Mitgliederfamilien unserer Gemeinde unterhalten die Moschee”, sagt Mohamed Al. Seit der Eröffnung sind es hundert Familien mehr geworden. Die türkische Gemeinde ist stolz auf den Prachtbau. Deshalb hat auch die Koranschule, in der Kinder und Jugendliche Religionsunterricht in türkischer Sprache bekommen, großen Zulauf.

Mit viereinhalb Millonen Euro hat der Verein die größte Moschee in Europa außerhalb der Türkei mitfinanziert. Rund 950 Familien unterhalten die Moschee. Da sollte man am Taschenrechner mal drüber nachdenken! Es geht weiter:

„Wir arbeiten wie eine katholische Familienbildungsstätte auch“

„Wir haben 400 Schüler. Die kommen zum Teil auch aus den Nachbarstädten”, berichtet Mohammed Al. Durchgeführt wird der Unterricht von Ali Topcuk und Zehra Yilmaz. Die Religionswissenschaftlerin hat auch Evangelische Theologie studiert.

In der Begnungsstätte arbeiten neben Geschäftsführerin Zülfiye Kaykin einige fest angestellte Mitarbeiter, mehrere Honorarkräfte und zwei Zivildienstleistende. Es werden Integrations-, Sprach- und Kochkurse angeboten. „In der vergangenen Woche hatten wir eine Informationsveranstaltung zum Thema Einbürgerung”, berichtet Kaykin, „zu der übrigens nicht nur türkische Migranten gekommen sind.” Aus ihrer Sicht macht sie keine besondere Arbeit. „Wir arbeiten wie eine evangelische oder katholische Familienbildungsstätte auch.”

Das eigentliche Problem spricht das Qualitätsportal erst unter dem Artikel an:

Hinweis: Aufgrund vermehrter Verstöße gegen unsere Nutzungsbedingungen wurde die Kommentarfunktion deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Verständnis – DerWesten, Community-Management

Nach nicht einmal 24 Stunden musste der Kommentarbereich gesperrt werden, weil die „Sittenwächter“ offensichtlich mit dem Löschen der Kommentare nicht hinterher kamen…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)




Gaddafi fordert Atombombe für Palästinenser

Gaddafi auf SkyLibyens „Führer Gaddafi“ erklärte im Exklusiv-Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News, die Ägypter, Syrer, Saudis und auch die Palästinenser hätten ein Anrecht auf Atomwaffen, um sich angemessen gegen die Juden wehren zu können. Einzige „Alternative“ wäre aus libyscher Sicht, Israel zu entwaffnen. Nicht so recht gönnen mag Gaddafi allerdings den Iranern die Bombe. Sollten sie tatsächlich eine bauen, „werden wir alle gegen sie sein“, meinte er.

Das Video zum Interview sehen Sie hier:

(Spürnasen: Pittiplatsch und Ben K.)




Erdogan wünscht sich Osmanisches Reich 2.0

Ottomanisches ReichWährend die EU sich immer noch Gedanken darüber macht, die Türkei als Mitgliedsstaat aufzunehmen, entfernt sich die Türkei selbst immer mehr von Europa. In Ankara hat man ganz andere Pläne. Präsident Erdogan möchte dem Ottomanischen Imperium zu einer Renaissance verhelfen und Länder mit türkisch-stämmiger Bevölkerung wie Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan und Usbekistan heim ins Reich holen.

Offiziell nennt sich das dann „peacekeeping“, also Erhalt des (islamischen) Friedens. Passend dazu sucht die Türkei auch engere Beziehungen zu Syrien sowie dem Iran und zieht sich von Israel als Bündnispartner immer mehr zurück.




Zensur pur im Münchner Rathaus

SaalIm Großen Rathaussaal der Stadt München fand die zweite Folge der Veranstaltungsreihe „Islam entdecken“ statt. Organisiert von der städtischen Stelle für interkulturelle Arbeit, zusammen mit dem Muslimrat. Da sich die Münchner PI-Gruppe immer aufgeschlossen zeigt, wenn es etwas Neues am Islam zu entdecken gibt, traten wir in Mannschaftsstärke mit dreizehn Aktivisten an.

Vor dem Rathaus

Wer vor Veranstaltungsbeginn die Herrentoilette im Rathaus aufsuchte, konnte folgende Szenerie erleben: Ein offensichtlich muslimischer Besucher hatte von einem Becken, in dem normalerweise Putzeimer aufgefüllt werden, den Abstellrost für die Eimer hochgeklappt – um sich darin die Füße zu waschen. Wir dagegen begaben uns „ungereinigt“ in den Großen Rathaussaal und erlebten dort wahrhaft DDR-ähnliche Zustände. Schon bei der Begrüßung gab die Rednerin Dr. Margret Spohn ordentlich Gas:

„Das ist eine städtische Veranstaltung. Als solche übe ich hier das Hausrecht aus. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen werde ich nicht zulassen. Solche Personen werde ich mit Hilfe der hier anwesenden Polizei des Saales verweisen.“

Spohn

Starker Tobak gleich zu Beginn. Sollten wir uns etwa eingeschüchtert fühlen und keine Kritik mehr am Islam aussprechen, wie es der Rot-Grünen Rathausclique wohl am liebsten ist? Aber es kam noch besser: Der Sprecher des Muslimrates fügte mit einem überfreundlichen Dauergrinsen hinzu:

„Nach dem Vortrag von Frau Dr. Spohn haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Aber nur schriftlich. Die Zettel werden eingesammelt und nach Auswahl anschließend beantwortet.“

Muslimrat

Wir dachten, wir befinden uns im falschen Film. Und ahnten, was uns bei dieser Veranstaltung erwartet: Eine Allianz von Linken und Moslems will ihre Islam-verharmlosende Propaganda durchdrücken und kritische Töne gar nicht erst aufkommen lassen. Hochinteressant vor allem auch die Tatsache, dass neben dem Vertreter des Muslimrates der Soziologe und Freie Journalist Robert Andreasch saß, der unter anderem bei der linken Internet-Postille „Indymedia“ ausgiebig über Rechtsextremismus schreibt. Andreasch schoss fleißig Fotos vom Publikum. Hoffte er vielleicht, im Saal verkappte Nazis zu finden? Bei uns war jedenfalls keiner. Pech gehabt, selbsternannter Antifaschist.

Andreasch

Dr. Margret Spohn begann dann ihren Vortrag über „Das Türkenbild der Deutschen im Lauf der Jahrhunderte“. Offensichtlich soll nun also das durch die schrecklichen Angriffe auf Europa im 16. und 17. Jahrhundert geprägte und nach wie vor negative Türkenbild relativiert werden. Wir sind äußerst gespannt.

Zuhörer

Spohn trug vor, wie die zeitgenössische Literatur des Mittelalters die damals immer wieder Europa angreifenden Türken beschrieb. Das hörte sich alles recht plausibel an: „Furchterregende grausame Krieger, die ganze Dörfer dem Erdboden gleichmachen und deren Bewohner töten“. Martin Luther sah die Eindringlinge, die 1453 Konstantinopel eroberten und 1529 sowie 1683 Wien belagerten, als „Apokalyptische Reiter“.

Türke mit Säbel

An dieser Stelle kam ein Zwischenruf von einem der zahlreichen türkischen Anwesenden: „Bitte langsamer sprechen“. Man kam offensichtlich angesichts der Fülle der Schauergeschichten nicht recht mit. Margret Spohn lief aber jetzt zu ganz großer Form auf: All die Beschreibungen seien überzogen und sogar verfälscht gewesen. Denn das Christentum brauchte damals „ein religiös geprägtes Feindbild“. Luther hatte die Türken als von Gott geschickte Strafe bezeichnet, da die Christen moralisch verlotterten. Man müsse wieder geistig gesunden, um der Bedrohung Widerstand entgegensetzen zu können. Der gefährliche Türke sei von der Kirche also gewissermaßen als Druckmittel geschaffen worden, um die zerstrittene Christenheit zu einen.

Saal von Seite

Laut Frau Spohn seien die Vorgänge um die Türkenkriege auch deutlich komplexer gewesen. Das Osmanische Reich habe die deutsche Ständegesellschaft bedroht, und das hätte beispielsweise auf die Bauern anziehend gewirkt. Schließlich seien sie Benachteiligte des Ständesystems gewesen. Um einem Schulterschluss von Osmanischen Aggressoren mit deutschen Bauern entgegenzuwirken, sei eine umfassende Propaganda mit „unrealistischen“ Bildern von türkischen Massakern und Greueltaten gestartet worden. Außerdem seien Briefe des türkischen Sultans gefälscht worden, in denen er die Vernichtung des Christentums forderte.

Erinnert das alles nicht frappierend an heutige Verschwörungstheorien, die 9/11 den Amerikanern als „Inside Job“ in die Schuhe schieben wollen? Vielleicht könnte man die türkischen Invasionsversuche auch noch irgendwie als Freiheitsbewegung für die armen unterdrückten Bauern verkaufen. Nun, eine solche türkenpositive Darstellung passt dem Roten Oberhäuptling des Münchner Rathauses natürlich bestens ins Konzept: Der Ehrenbürger der türkischen Stadt Pülümür und Namenspatron des dortigen „Christian Ude Kulturzentrums“ ist bekanntlich ein vehementer Befürworter des Großmoscheebaus in München-Sendling. Da hilft es natürlich, wenn man fleißig das Image der türkischen Mitbürger frisiert und dabei auch gleich noch unerfreuliche Erinnerungen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert historisch umdeutet.

Dia Türke + Spohn

Aber diese gespenstische Veranstaltung lieferte auch ein paar interessante Fakten: So erfuhren wir beispielsweise, dass das kirchliche Glockenläuten 1456 zur Warnung vor türkischen Attacken eingeführt wurde. Die Christen sollten dabei kurz in der Arbeit innehalten und zur Erlösung von der Türkengefahr beten, wozu es sage und schreibe 150 verschiedene Gebete gab. Nach dem Sieg in Wien 1683 wurden die Glocken als Dankeschön für die Errettung anhaltend geläutet. Jahrhundertelang habe die Bevölkerung das Glockenläuten untrennbar mit den Türken verbunden

Die Mutter Gottes wurde ebenfalls für den Widerstand „benutzt“. Auf dieser Abbildung hält das Jesuskind auf Marias Arm einen abgeschlagenen Türkenkopf in der Hand. Dies galt als Symbol für den heiligen Beistand während der Seeschlacht vor Lepanto 1571, als die türkische Flotte besiegt wurde. Dieser Sieg ist übrigens dem strategischen Genie des unehelich geborenen Don Juan d’Austria aus Regensburg zu verdanken und bedeutete das Ende der Vorherrschaft der osmanischen
Kriegsflotte im Mittelmeer.

Maria mit Türkenkopf

Dieses grausame Bild sei der Bevölkerung laut Spohn eingebleut worden, um die Türken als „brutale Schlächter“ erscheinen zu lassen. Wahrscheinlich genauso, wie den Westdeutschen die scheinbar völlig unrealistische Gefahr des Sowjet-Kommunismus eingetrichtert worden ist, wie linke 68er immer wieder behaupteten. Nun, Sozialisten haben sich immer schon die Realität so zurechtgedreht, bis sie in deren linksverdrehtes Weltbild hineinpasste.

In dem Tenor geht es weiter: Türken seien zur Bedrohung der gesamten christlichen Menschheit „hochstilisiert“ worden. Um dann daraus Zusatzeinnahmen wie die Türkensteuer eintreiben zu können, mit deren Hilfe unter anderem die Nürnberger Stadtmauer errichtet wurde. Nachdem bis zur Schlacht von Wien die Eindringlinge aus Anatolien hauptsächlich als „Bluttürken“ beschrieben wurden, seien über sie nach dem Sieg dann hauptsächlich Spottlieder geschrieben worden. Aber selbst im 18. Jahrhundert habe die Kirche noch weiter an dem negativen Türkenbild gearbeitet, obwohl die Gefahr ja eigentlich gebannt worden sei. Spohn vergisst wohl, dass das Osmanische Reich weiterhin expansiv ausgelegt war, was auch die Belagerung von Belgrad 1739 zeigt.

Spohn 2

Aber die linke Rathaus-Angestellte meint, dass die Türken damals doch ganz nette Menschen gewesen seien. Als Beispiel werden viele „Beutetürken“ genannt, die auf dem Schlachtfeld gefangengenommen und in Deutschland anschließend als Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Interessanterweise klappte damals die Integration. Wie? Nun, man gab ihnen deutsche Namen, und so mutierte ein Ibrahim“ zu einem „Johannes Gottlieb Christian“ und ein „Mehmet“ zu einem „Johann Mahler“. Gleichzeitig forderte man sie auf, die islamische Religion aufzugeben und die christliche anzunehmen. Auf diese Weise wurde beispielsweise aus „Yusuf“ anschließend der christliche Pfarrer „Johann Christian Borg“, der von 1720-1735 in Rüdisbronn wirkte.

Dies war im Prinzip die Schlüsselstelle des gesamten Vortrags: Durch die Aufgabe ihrer Religion wurden die Türken im 17. und 18. Jahrhundert also komplett integriert und waren nicht mehr als Fremdkörper in der deutschen Gesellschaft erkennbar. Was man nicht alles aus der Geschichte lernen kann..

Yusuf - Borg

In dem Vortrag wurde bezeichnenderweise nicht erwähnt, dass die Osmanen gefangene Christen versklavten. Weiterhin wurde verschwiegen, dass im Osmanenheer auch Christen aus den eroberten Gebieten mitkämpfen mussten. Sie trugen ein Kreuz auf ihren Standarten, woher auch der Begriff ‚Kruzitürken‘ stammt. All dies passt natürlich nicht so gut in einen Propaganda-Feldzug für ein positives Türkenbild.

Nun vollzieht Frau Dr. Spohn noch einen Schlenker in die Welt der Musik. Die Mozart-Oper „Entführung aus dem Serail“ wird als Beispiel angeführt, wie schlimm doch Türkenfiguren immer wieder dargestellt wurden. So singt der Türke „Osmin“ unter anderem folgende Texte, wie er Christen zu behandeln gedenkt: „Verbrennen sollte man die Hunde“, oder auch „Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heiße Stangen“

Serail

1653 wurde das Buch „Konstantinopel und Jerusalem“ von Salomon Schweigger herausgegeben, in dem er das Wort „Türke“ mit „wild, viehisch, grausamer Zerstörer“ übersetzte. Die Begründung für den permanenten Expansionsdrang der Türken sah er in einer Flucht vor deren zänkischen Weibern. Dies löste im Saal natürlich große Heiterkeit aus. Was Spohn an weiteren Informationen verschweigt: Für Schweigger erschien das Regiment der Sultane, welche in ihrem „brutalen Bauernstolz“ den Repräsentanten der so hoch über ihnen stehenden abendländischen Mächte die empfindlichsten Demütigungen bereiteten, als eine „greuliche Tyrannei“. Salomon Schweigger konnte den Fortbestand desselben sich von seinem theologischen Standpunkt aus in erster Linie nur so zurechtlegen, dass es von Gott als eine mächtige Zuchtrute für die Christenheit hingestellt war.

Konstantinopel und Jerusalem

Spohn bringt als nächstes die Frau des englischen Botschafters am Osmanischen Hofes in Istanbul, Lady Mary Wortley Montagu, ins Spiel. Sie schrieb bei ihrem Aufenthalt von 1717-1719 eine Serie von Briefen, die über ihre Reise und die Beobachtungen, die sie als Frau in einem islamischen Land machte, berichten. Laut Spohn sei Lady Mary gegenüber der muslimischen Lebensweise anscheinend sehr aufgeschlossen gewesen. Ihrer Meinung nach wäre beispielsweise der Schleier doch sehr praktisch, denn nun könne die Frau nicht mehr von ihrem Mann erkannt werden. So habe sie dadurch auf der Straße alle Freiheiten, zu machen, was sie wolle. Der Islam als Befreier der Frau, eine groteskere Darstellung kann man sich kaum vorstellen. Es ist eher anzunehmen, dass diese Formulierungen dem englischen Sinn für Humor entspringen.

Lady Mary

In dem Galopp durch die Geschichte wird uns auch ein Ausschnitt aus einem Artikel des Zentrums-Politikers und Kirchengeschichtlers Georg Schreiber mit dem Titel „Das Türkenmotiv und das deutsche Volkstum“ gezeigt, das 1938 im „Jahrbuch für Volkskunde“ veröffentlicht wurde. Dort sind folgende Bezeichnungen für Türken zu erkennen: „Apokalyptische Würger“ und „Hart zugreifendes Fremdvolk“.

Das Türkenmotiv

Als relativ zeitgenössisches Buch zitiert Spohn „Die verkauften Bräute – Türkische Frauen zwischen Kreuzberg und Anatolien“ aus dem Jahr 1983. Sie moniert, dass dort beschrieben werde, wie türkische Frauen nach Deutschland verschleppt würden und dort hilflos sowie völlig überfordert seien. So habe sich die Vorstellung des türkischen Mannes von einem mittelalterlichen Schlächter zu einem Macho verändert, der prügelt und seine Frau unterdrückt.

Die verkauften Bräute-2

Diskriminierend seien laut Spohn auch Äußerungen, dass Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland am schlechtesten integriert wären. Das Bild von rückständigen Türken, die kein Interesse an Bildung und Integration hätten, habe sich festgezurrt. Eine Diskriminierungsstudie habe im weiteren gezeigt, dass Türken wegen ihrer Religion benachteiligt würden. Es gebe die Assoziierungskette: „Türke-Moslem-Rückständig-Bedrohung“. Der Türke löse seine Eheprobleme, indem er seine Frau wahlweise ersteche oder erschieße. Die Zuhörer können sich an dieser Stelle nicht recht entscheiden, ob sie betroffen sein sollen oder lachen dürfen.

Zuhören

Offensichtlich sitze das negative Türkenbild auch heutzutage noch in den Köpfen der Menschen, denn selbst ein Artikel der Süddeutschen Zeitung zu EU-Verhandlungen über den Beitritt der Türkei aus dem Jahr 2005 zeigte ein Bild des osmanischen Angriffs auf Wien. Mit dem Hinweis: „Österreichs Urangst“:

Süddeutsche Zeitung

Unsere Schweizer Nachbarn seien genauso türkophob. In der Diskussion über soggenannte Ehrenmorde brachte die Basler Zeitung 2004 ein Massakerbild des Osmanenheeres. Unter dem Leitthema „Ethnisierung der Gewalt“:

Ehrenmord - Basler Zeitung

Angesichts so vieler negativer „Klischees“ möchte die Referentin dann auch Positives berichten. So zeigt sie ein Bild der Tabakfabrik Jenidze in Dresden, in der ab 1909 „Salem Aleikum“ Zigaretten hergestellt wurden und die sehr an eine Moschee erinnert.

Zigarettenfabrik

Zum Schluss demonstriert Margret Spohn, dass manche Begriffe der deutschen Sprache aus dem Türkischen übernommen wurden: „Mach doch keinen Heckmeck“ beispielsweise stammt aus dem 17. Jahrhundert, als türkische Kriegsgefangene nach Brot riefen, das auf türkisch „ekmek“ heißt.

Das war’s dann mit dem volkspädagogischen Vortrag. Jetzt sollten wir unsere Fragen auf Zettel schreiben. Sogleich begann eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme. „Warum können wir nicht offen diskutieren? Wozu diese Zensur?“

Zensur-Diskussion

Wir kamen uns vor wie in einer Sitzung des SED-Politbüros. Ein Hauch von sozialistischer Meinungsdiktatur mitten in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei hat immer Recht, das Volk hat still zu sein und alles Vorgegebene immer schön abzunicken. So sieht also der immer wieder propagierte „offene und kritische Dialog“ aus. Tatsächlich war es wohl eher eine Szene aus Orwells 1984. Oder doch wohl von Heines Erinnerungen aus Krähwinkels Schreckenstagen: „Euch geziemt es, stets das Maul zu halten“. 

Muslimrat 2

Der überfreundliche Vertreter des Muslimrates erklärte, dass hier keineswegs Zensur betrieben werde. Man möchte „nur unter den Fragen auswählen können“. In einem sind Moslems zugegebenermaßen wahre Meister: Knallharte Sachverhalte immer wieder so schön zu umschreiben, bis alles nicht mehr so schlimm erscheint wie es wirklich ist..

Zensur-Duo

Skurril die Behauptung der beiden, dass es auf diese Weise schneller gehe und „irrelevante“ Fragen gleich aussortiert werden könnten. Den Einwand, dass dies doch auch mündlich gehe und es doch wohl wirklich nicht nötig sei, einen Kummerkasten zu eröffnen, wischten sie beiseite. Also schrieben wir unsere Fragen auf und gaben sie bei der „Zensurbehörde“ ab.

Abgabe Fragen

Diese wurden jetzt erstmal durchgelesen und sortiert. Viele ließen sie nicht zur Beantwortung zu, beispielsweise die Frage: „Was war eigentlich das Motiv für den türkischen Expansionsdrang über all die Jahrhunderte?“. Die Islamschutz-Kommission, bestehend aus einer Linken und einem Moslem, lief auf Hochtouren.

Zensurkommission

Die schriftlich formulierte Frage, ob die Anwesenden womöglich den offenen Dialog fürchteten, wurde mit dem Argument abgetan, mit dieser Verfahrensweise angeblich gute Erfahrungen gemacht zu haben. Komisch nur, dass man bei der letzten Veranstaltung dieser „Islam entdecken“-Serie die Fragen noch verbal stellen konnte. Was den angeblichen Zeitvorteil anbelangt: Bei einer Frage beugten sich die beiden Zensoren minutenlang über den Zettel, um das Geschriebene zu entziffern und sich auszutauschen, ob es aus ihrer Sicht zur Beantwortung geeignet ist. Um diese mühselige Prozedur abzukürzen, kam aus unseren Reihen der Vorschlag, den Fragesteller dies doch selbst mündlich vortragen zu lassen. Auch das wurde abgelehnt.

Frage aus Publikum

Auch wenn aus den Reihen der Kritiker nur eine Ergänzung zu ihrer Frage kam oder diese erläutern wollten, da die Antwort eine etwas eigenartige Richtung annahm, wurden sie abgewürgt.

Einzig ein anwesender Türke durfte „Ergänzungen“ zu den Ausführungen von Margret Spohn anbringen. Manche Teilnehmer reichten nun ihre Beiträge schon aus Protest gegen diese lachhafte Vorgehensweise auf PI-Zetteln ein, die in der Hand des Muslimrates für unfreiwillige Komik sorgten:

Islam ist Frieden

Eine Frage zielte auf den bemerkenswerten Umstand ab, dass im 17. Jahrhundert viele türkische Kriegsgefangene nach Aufgabe ihrer Religion perfekt in die deutsche Gesellschaft integriert werden konnten. Im Umkehrschluss bedeutet dies ja schließlich, dass der Islam einer Integration im Weg steht. Doch dies verneinte Frau Spohn. Die Türken des Mittelalters seien assimiliert worden, nicht nur integriert. Der Islam könne daher nicht als Ursache für Integrationsprobleme angesehen werden. Eine weitere Vertiefung dieses Sachverhaltes auch hinsichtlich der Aussagen des Korans blockte sie ab.

Wortmeldung

Eine Zuhörerin brachte das Buch „Die Brücke über die Drina“ des serbischen Nobelpreisträgers Ivo Andric ins Spiel, in dem die blutige Geschichte der türkischen Besetzung Bosniens dargestellt wird. Dort kommen die Türken ebenfalls nicht gut weg. Margret Spohn ging auf diese Problematik überhaupt nicht ein, sondern wich bei ihrer Beantwortung auf die Geschichte von Neuseeländern aus, die von Briten im Kampf gegen das Osmanische Reich als Kanonenfutter missbraucht wurden. Als dann immer mehr kritische Nachfragen gestellt wurden, brach Frau Spohn die Veranstaltung zehn Minuten vor dem offiziellen Ende kurzerhand ab.

Ende

Auf die Frage, warum wir nicht weiterdiskutieren können, zumal es jetzt erst richtig interessant werde und ja noch Zeit übrig sei, meinte der Vertreter des Muslimrates, dass eine Folgeveranstaltung im Großen Rathaussaal anstünde und wir jetzt aufhören müssten. Seltsam aber, dass die türkische Community anschließend noch lange untereinander im Raum diskutierte. Die Sache war der Links-Muslimischen Allianz ganz offensichtlich zu kritisch geworden.

Diskussion 5

Diskussion 2

Uns reichte es jetzt mit dieser lachhaften Vorführung. Uns war klar geworden, wie weit die Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Rede unter Rot-Grün-Islamischer Oberhoheit geschliffen werden. Wir fragten uns ernsthaft, ob wir angesichts solcher Zustände noch in einer freien Demokratie leben.

Gruppe diskutiert

Uns wurde selbst das Zurückholen unserer Fragezettel erschwert. Der Lächler vom Muslimrat wollte die Zettel zunächst nicht herausgeben.

Streit

Streit um die Fragen

Wir von PI München gingen anschließend zusammen in ein Wirtshaus, um unsere Erlebnisse schön haram bei Wein und Bier zu besprechen. Alle waren wir uns einig, dass unser Widerstand gegen die Islamisierung immer stärker wird, je generalstabsmäßiger sie offensichtlich von Rot-Grün sekundiert wird.

Ein Bier danach

(Text: byzanz /Fotos: RChandler / Mit Dank für ihre Unterstützung an nockerl, Coolkeeper, La Valette, erwin mustermann und epistemology)




Waiblingen: CDU-Chef paktiert mit Journalistin

Waiblingen: CDU-Chef paktiert mit Journalistin
Gemeinsam gegen Susanne Gruber: Siegfried Kasper (l.) und Kathrin Wesely.

Die Journalistin der Stuttgarter Nachrichten, Kathrin Wesely, führt am Beispiel der Waiblinger CDU-Stadträtin Susanne Gruber vor, wie linker Qualitätsjournalismus funktioniert. Größtmögliche Diffamierung im beruflichen und privaten Umfeld und dabei auch vor bewusstem Lügen nicht zurückschrecken. Grubers „Verbrechen“: Sie hat für die schwäbische Kreisstadt Waiblingen das selbe gefordert wie die schwarz-gelbe Koalition in Berlin für ganz Deutschland. Gegen jede Form des Extremismus müsse gekämpft werden. Gegen rechten und linken.

Beifall bekomme Gruber vom „rechten Rand“, ereifert sich Wesely. PI sei nicht nur fremdenfeindlich und rassistisch, sondern werde auch vom Verfassungsschutz beobachtet. Nun, Frau Qualitätsreporterin, die Wunschträume eines Herrn Edathy reichen dafür nicht aus. Ein wenig Recherche und Nachfrage hätte hier Klarheit verschafft. Aber die wollte man nicht bzw. ließ sie bewusst außer Acht. Denn so passt es besser in das Bild, das man schaffen will. Also konfrontiert Kathrin Wesely den Fraktionsvorsitzenden der CDU-Waiblingen, Dr. Siegfried Kasper, mit den falschen „Fakten“. Wie ein Pawlow’scher Hund apportiert er die Empörung der Pressefrau und distanziert sich von Frau Gruber (und natürlich von PI). Gegen jede demokratische Gepflogenheit leitete er das Wesely-Pamphlet ohne Rücksprache mit der Betroffenen und offenbar ohne jede Recherche an seine Fraktionsmitglieder weiter. Selbst wenn es nur Feigheit davor ist, von skrupellosen Leuten wie Wesely in die rechte Ecke geschoben zu werden, ist es schon beängstigend, dass solche für Verleumdungskampagnen empfängliche Politiker einen demokratischen Staat repräsentieren.

PI liegt der Schriftwechsel mit Herrn Kasper vor. So schrieb Wesely am 21. Oktober an den Fraktionsvorsitzenden:

Sehr geehrter Herr Dr. Kasper,

im Anhang schicke ich das Protokoll der Internetplattform „Politically Incorrect“ mit. Die Plattform wird als islamfeindlich, rassistisch und rechtsextrem eingestuft und steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Aber Sie können Sich ja nun selbst ein Bild machen.

Ich bin einigermaßen erschrocken darüber, dass sich Stadträtin Susanne Gruber in diesen Kreisen bewegt. Kommende Woche werde ich dies in einem Artikel publik machen. Ich möchte Ihnen und/oder Ihrer Fraktion Gelegenheit bieten, dazu Stellung zu nehmen. Das ist mir deshalb sehr wichtig, weil ich nicht möchte, dass der Eindruck entsteht, die CDU-Fraktion im Gemeinderat sympathisiere gleichsam mit diesen Kreisen, obwohl das vermutlich überhaupt nicht Fall ist.

Wie telefonisch besprochen, würde ich mich dann Montagvormittag bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Wesely

Redaktion Rems-Murr
Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH
Plieninger Straße 150 | 70567 Stuttgart | Pressehaus Stuttgart
Redaktion Rems-Murr: Schmidener Straße 18 | 71332 Waiblingen
Fon +49 7151 95808-32 | Fax -44
k.wesely@stz.zgs.de | www.stuttgarter-zeitung.de

Von welchen „Protokollen“ hier die Rede ist, wissen wir nicht. Kasper nimmt das Stöckchen der Links-Journalistin jedenfalls wohlwollend entgegen und antwortet ihr zwei Tage später:

Hallo Frau Wesely,

zunächst vielen Dank für die Überlassung des Protokolls der Internetplattform „Politically Incorrect“.

Ich habe mir das Protokoll angeschaut und bin betroffen!

Denn ganz abgesehen davon, dass nicht feststellbar ist, wer sich im Einzelnen auf dieser Plattform tummelt und wer sich hinter den verschlüsselten Namen verbirgt, diffamiert diese Plattform u. a. auch und gerade díe CDU als Volkspartei der Mitte in einer Weise, die unerträglich ist. Allein schon dies sollte einem CDU-Mitglied und erst recht einem CDU-Politiker zu denken geben.

Man kann sich zwar mitunter dem ‚Lob von der falschen Seite‘ nicht entziehen; eine ganz andere Sache aber ist es, wenn man sich aktiv in eine solche Plattform begibt bzw. einklinkt.

Dass Frau Gruber dies jnunmehr getan hat, dafür fehlt mir und sicherlich auch der ganzen Fraktion jedes Verständnis.

Für die CDU-Fraktion ist die freie Meinungsäußerung ein besonders hohes, ja unantastbares Gut. Jeder bei uns kann und darf seine Meinung frei und ohne Einschränkung äußern.

Allerdings gilt in der Fraktion auch die Regel, dass eine politische Publikation oder Äußerung nur dann die Meinung der Fraktion wiedergibt und von der Fraktion getragen wird, wenn sie zuvor mit der Fraktion abgestimmt und von ihr gebilligt wurde. Ist dies nicht der Fall, trägt das einzelne Fraktionsmitglied die Alleinverantwortung für sein Tun.

Ich hoffe, damit Ihre Anfrage klar und eindeutig beantwortet zu haben

und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kasper

Fraktionsvorsitzender

Der Verfassungsschutz Baden-Württemberg teilte auf Anfrage mit, dass PI keine extremistischen Tendenzen zu unterstellen sind und daher kein Grund zur Beobachtung besteht.

Dies sei, so der zuständige Mitarbeiter, zuvor der Redakteurin auch genau so mitgeteilt worden. Diese hakte die Auskunft als „unbedeutend“ ab, während sie sich selbst in verfassungsfeindlichen Kreisen bewegt. So veröffentlicht Wesely u.a. Artikel beim Infoladen Ludwigsburg. Dieser verlinkt offen auf vom Verfassungsschutz beobachtete Vereinigungen wie die Rote Hilfe und auch auf Seiten gewalttätiger Linksextremisten (danke an kann für den Hinweis). Es spricht Bände über Herrn Kasper, sich mit solchen Leuten gegen eine demokratische Parteikollegin zu verbünden.




Araber stammen vom „Ardi“ ab, Rest von Affen

Arabische UniNur wir sind die Nachkommen von Affen und Schweinen, lehrt uns die islamische Dogmatik und beweist dies jetzt auch „wissenschaftlich“. Die größte ägyptische Tageszeitung al-Masry al-Youm und al-Jazeera berichten euphorisch über den Fund des Ardipithecus ramidus oder kurz „Ardi“ – ein Hominide, der beweisen soll, dass sich die Menschen viel früher von den Affen abgespalten haben, als bisher angenommen.

Zwar steht die Studie auf wackeligen Beinen, weil sie nicht gut genug belegt ist. Aber das spielt für die islamische Welt keine Rolle. Die meisten Muslime haben auch an den Universitäten den Namen Darwin sowieso noch nie gehört. Ganz allgemein weisen die Hochschulen in der Arabischen Welt verglichen mit anderen erhebliche Defizite auf, was Wissenstand und Qualität der Ausbildung anbelangt.

Der Economist schreibt:

Der Graben zwischen Arabern und anderen Leuten mit einem ähnlichen Entwicklungslevel ist, was die Qualität der Ausbildung anbelangt, immer noch furchteinflößend.

Glauben geht in diesen Institutionen generell vor Wissen. Die Araber glauben jetzt, sie stammen vom „Ardi“ ab. Eine „wissenschaftliche“ Errungenschaft, die als Triumph gegen den Westen gewertet wird. Für den Rest der Welt läuft die Evolution weiterhin nach der Affen-Theorie.

(Spürnase: Rüdiger W.)




Islamische Hassprediger in Schweizer Moscheen

Moschee SchweizMit der Diskussion um das Minarett-Verbot in der Schweiz steigt bei der Bevölkerung das Bewusstsein um eine mögliche islamische Gefahr für das Land. Den Schweizer Muslimen ist das sehr unangenehm, zumal sie wissen, dass in ihren Moscheen tatsächlich Hassprediger am Werk sind, vor denen man selber auch nicht schlecht dastehen möchte. Auf das Problem angesprochen reagieren die Muslime verharmlosend, um ihre Gemeinschaft zu schützen.

Die Schweizer Muslime sind es leid, sich dauernd verteidigen zu müssen. Seit den Terrorattacken vom 11. September 2001 stehen sie unter Verdacht, mit islamistischen Fanatikern unter einer Decke zu stecken. Die Minarett-Initiative nimmt die in der Schweizer Bevölkerung latent vorhandene Angst vor zunehmendem Fundamentalismus und möglichen Anschlägen auf. Dabei fällt es selbst den meisten Schweizer Muslimen schwer, einzuschätzen wie weit der Fundamentalismus unter ihren Glaubensbrüdern verbreitet ist. Fragt man sie danach, so sind die Antworten oft verharmlosend. …

Dem „Tages-Anzeiger“ liegen jedoch glaubwürdige Informationen vor, dass auch in Schweizer Moscheen immer wieder fundamentalistische Prediger auftauchen. Sie lassen etwa Zettel mit wahhabitischen Glaubenssätzen anschlagen: „Musikhören ist streng verboten im Islam“ ist dann zu lesen, oder: „Ein guter Muslim sollte sich den Bart wachsen lassen und den Schnauz rasieren.“ …

Wer mit gläubigen Muslimen über dieses Thema sprechen will, stösst auf grosse Zurückhaltung. Denn gegen aussen ist eine Verteidigungshaltung vorherrschend. Meist siegt die Angst davor, die eigene Ehre zu verletzen und als Verräter dazustehen. Dabei könnten gläubige Muslime die soziale Kontrolle in den Moscheen gerade im Zusammenhang mit der Minarett-Initiative unter Beweis stellen. Dazu müssten sie aber zugeben, dass es Extremismus in den Moscheen gibt.

Zu Wort melden sich höchstens Immigranten mit muslimischem Hintergrund, die sich von ihrem alten Glauben weitgehend distanziert haben, Mitglieder des Zentralrats der Ex-Muslime etwa, oder Einzelpersonen wie Ali Tunali, ein 42-jähriger Slawist, Taxifahrer und Dolmetscher, dessen Eltern in den 60er-Jahren aus der Türkei in die Schweiz gekommen sind. Für Tunali ist klar, dass die Zahl der strenggläubigen Muslime hierzulande wächst. Auch unter hiesigen Türkinnen sei das Kopftuch immer mehr ein Thema geworden. Körperkontakt zwischen Frauen und Männern würden zunehmend gemieden, und noch immer könnten türkische Mädchen nur in seltenen Fällen einen christlichen Schweizer heiraten. „Und wenn, dann muss er zum Islam konvertieren“, sagt Tunali.

Auch Tunali beobachtet, dass sich in der Schweiz wie in anderen europäischen Staaten immer mehr muslimische Parallelgesellschaften bilden. Darum will er die Minarett-Initiative unterstützen: „Sie setzt das richtige Zeichen, bis hierhin und nicht weiter.“

(Spürnase: Florian G.)




No-go-Areas für Weiße in Oldham

OldhamRassismus gegen Weiße ist kein Phänomen, das nur in Südafrika vorkommt, sondern jetzt auch ‚offiziell’ in England. BBC Today berichtet von „asiatischen Jugendlichen“, die versuchen, No-go-Areas für Weiße in der Stadt Oldham einzuführen. 2008 richteten sich dort 60 Prozent der rassistisch motivierten Angriffe gegen Weiße. Mittlerweile denken viele darüber nach umzuziehen.

Ein Bürger Oldhams berichtet:

„I was just walking with my dog around 10 at night and a group of Asian youths in their car, music blaring, threatening me like saying they’d kick me head in calling me white bastard, white scum. You’re frightened.”

Interessant an dem BBC Today-Beitrag ist außerdem, wie es vermieden wird zu benennen, wer sich konkret hinter den „asiatischen“ Tätern verbirgt. Im dritten Absatz wird darauf hingewiesen, dass die Mehrheit in einem der Brennpunkte Oldhams, Glodwick, aus Pakistanis besteht. Trotzdem bleibt man für den Rest des Artikels bei der Bezeichnung „asiatische Jugendliche“. Da werden sich andere Asiaten sicherlich „freuen“, wie beispielsweise Chinesen, die für ihre Friedfertigkeit bekannt sind. Schließlich werden auch sie durch die Verallgemeinerung „Asiaten“ zu Mittätern gemacht. Fremdenfeindlichkeit auf diese Weise zu unterbinden, ist wie Feuer mit Öl zu löschen.

(Gastbeitrag von Sebastian M.)




München: Ein Meer von Kreuzen

München: Ein Meer von KreuzenAm Samstag sorgte die Demonstration „1000 Kreuze für das Leben“ in der Münchner Innenstadt für viel Aufmerksamkeit. Es waren zwar nicht tausend, aber doch immerhin rund 300 Christen, die dadurch ihre ablehnende Haltung zur Abtreibung zeigten.

Das rief eine Gegendemo von etwa 150 Linken und sogenannten Antifaschisten auf den Plan. Die Christen mussten wegen diesen bekannt gewaltbereiten Elementen von einem großen Polizeiaufgebot beschützt werden.

Es gab drei Festnahmen. Zwei Linksaktivisten hatten Bierflaschen gegen Polizeifahrzeuge geworfen, ein weiterer Linker bemächtigte sich unter Gewaltanwendung eines Holzkreuzes und warf es in die Isar. Das kriminelle Potential musste konsequent hinter Absperrungen in Schach gehalten werden.

Dunkle Kapuzengestalten lauerten überall in der Nähe des Demonstrationszuges herum.

Die seltsamen Denkwelten der linksverdrehten Wirrköpfe wurden deutlich. So fordert man „Inder statt Kinder“ und will „Nation und Religion abtreiben“:

Das wurde dann den Zivilpolizisten zu viel: Sie konfiszierten das volksverhetzende Transparent.

Die Linken haben auch mal wieder ihr „Herz“ für Homosexuelle entdeckt. Das machen die aber immer nur dann, wenn es um Christen geht. Bei Moslems schweigen Linke das Thema Homophobie konsequent aus. Man will es sich ja mit seinen Bündnispartnern in spe nicht verderben…

Vor allem auch Frauen der Gegendemo versuchten immer wieder lautstark die christliche Kundgebung zu stören. Ständig kreisten sie um die Kreuztragenden herum. Die Polizei sicherte die Reihen, so dass die hysterischen Abtreibungsbefürworter nicht an die Demonstranten herankamen. Unter dem Gekreische wie „Mein Bauch gehört mir“, oder „Scheiß Christen haut ab“, skandierten sie den Zug. Da griff die Polizei ein und stellte die Schreierinnen still:

Die Einsatzbeamten mussten aber schnell sein, denn die Links-Aktivisten schlugen an mehreren Stellen gleichzeitig zu:

Wirklich erstaunlich, wie engagiert Linke gegen das Thema Religion agieren können – solange es sich um die christliche handelt. Wie verlogen diese Einstellung ist, zeigt sich, indem sie den Islam ganz konsequent vor Religionskritik in Schutz nehmen. Da plädieren sie heuchlerisch auf Religionsfreiheit. Bei Christen dagegen sind sie richtig mutig:

Die Christen zogen davon unbeeindruckt und friedlich durch die Straßen.

Der Abschlussgottesdienst fand unter freiem Himmel statt, da sich die Erzdiözese München-Freising in einem Skandal-Entscheid von diesem Gebetszug distanziert und keine Kirche zur Verfügung gestellt hat (PI berichtete). Offensichtlich will man „rechte“ Tendenzen unter diesen Christen ausgemacht haben. Die Teilnehmer hat es nicht gestört: Das Wetter war gut und die Luft unter freiem Himmel ebenso.

Im Gebet vereint wirkten diese Menschen unerschütterlich und von einem festen Willen durchdrungen:

Egal, wie man selber zum Thema Abtreibung steht: Die Christen der Demonstration machten einen starken Eindruck. Sie zeigten, dass sie zu ihrer Überzeugung stehen und sich auch nicht von massiven Einschüchterungsversuchen der Linken beeindrucken lassen. Wenn diese aufrechten Menschen jetzt auch noch die Gefahr der Islamisierung erkennen und genauso überzeugt dagegen auf die Straße gehen, bekommt die Islamkritik in Deutschland enormen Rückenwind.

» Kath.net: Linksradikale attackieren Lebensrechtler
» PI: „Marsch für das Leben“-Demo in Berlin am 26.9.09

(Text: byzanz / Fotos: RChandler)




KoelnMesse: Islamisten im Wachdienst

kmmErst nach einer Anschlagswarnung auf die Lebensmittel-Messe „Anuga“ ist den Sicherheitsbehörden offensichtlich aufgefallen, dass zwei bereits vom NRW-Verfassungsschutz beobachtete Islamisten im Sicherheitsdienst der KoelnMesse arbeiten.

Die Zeit berichtet:

Zwei mutmaßliche islamistische Extremisten haben sich über eine Zeitarbeitsfirma in einen Sicherheitsdienst der Kölner Messe eingeschlichen. Das bestätigte das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt in Düsseldorf dem Nachrichtenmagazin «Focus».

Der neue Job der Extremisten, die seit den jüngsten Terror-Drohvideos als potenzielle «Gefährder» überwacht worden seien, sei den Behörden wie dem Bundesamt für Verfassungsschutz zunächst nicht aufgefallen. Erst nach Anschlagswarnungen gegen die Lebensmittel-Messe Anuga entdeckten Staatsschützer bei Observationen auf dem Messegelände am 9. Oktober die beiden Männer in Wachmann-Uniform.

Anscheinend verliert der Verfassungsschutz bei den Einzelfällen™ langsam den Überblick…