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Die gute Nachricht: Der seit Sommer 2006 von arabischen Terroristen in Gaza als Geisel gefangene junge Israeli Gilad Shalit lebt. Die schlechte Nachricht: Für das Lebenszeichen in Form eines Videos mussten die Israelis 19 „palästinensische“ Terrorweiber freilassen, die mit großem Jubel gefeiert wurden. Die ZEIT nennt das einen „umfassenden Gefangenenaustausch“, der durch deutsche Vermittlung zustande gekommen sei. Demnächst soll es einen „noch breiter angelegten“ Austausch geben. 190 Terroristen gegen drei Videos vielleicht?

Die ZEIT berichtet:

Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation haben einen umfassenden Gefangenenaustausch unternommen: So wurden am Freitag 19 Palästinenserinnen aus dem israelischen Hadarim-Gefängnis bei Netanja entlassen. Die zwischen 19 und 47 Jahre alten Frauen überquerten in Jeeps des Roten Kreuz die Grenzübergänge zum Gazastreifen und Westjordanland. Dort wurden sie unter großem Jubel von Familienangehörigen in Empfang genommen.

Im Gegenzug erhielt Israel ein etwa zweiminütiges Video mit Aufnahmen des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit. Offenbar ist er in einem guten Gesundheitszustand. Der israelische Fernsehsender Channel 10 zitierte einen Regierungsbeamten, wonach der 23-Jährige gesund und in gutem Zustand erscheine. Als Beweis für die Aktualität der Aufnahme hielt Schalit eine Zeitung vom 14. September in die Kamera.

Der Schritt könnte der Durchbruch zu einem breiter angelegten Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas sein, über deren Modalitäten Israel und Hamas seit Jahren verhandeln. Auch das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sprach von einer vertrauensbildenden Maßnahme, bevor die Verhandlungen über die Freilassung Schalits in die entscheidenden Phasen einträten. Hamas feierte die Freilassung der Gefangenen als einen „Sieg des Widerstandes“.

Nach Angaben beider Seiten ist die nun gefundene Lösung vor allem den Bemühungen eines deutschen Vermittlers zu verdanken. Seit Mitte Juli pendelt dieser zwischen den Konfliktparteien – und wird seine Vermittlungsversuche auch fortsetzen.

Ziel der Verhandlungen ist die Freilassung Schalits. Die Hamas verlangt als Gegenleistung die Entlassung Hunderter Palästinenser aus israelischen Gefängnissen. Ende August hatte der Spiegel über einen Vorschlag des Bundesnachrichtendienstes berichtet, der die Freilassung von 450 Palästinensern vorsieht. Die Bundesregierung lehnte eine Stellung seinerzeit ab.

So groß die Freude über das Lebenszeichen ist – und das ist das Wichtigste – kann man keinen Grund erkennen, wieso die Vermittler dieses Deals sich noch auf die Schulter klopfen sollten. Als Ernährer und Geldgeber des Gebildes „Palästina“ hätten die Europäer sicher mehr Möglichkeiten, für Gerechtigkeit zu sorgen, von der sie so gerne schwafeln.

Immerhin: 19 Verbrecher gegen ein Lebenszeichen, hunderte gegen einen Guten, das zeigt den Unterschied zwischen den Kulturen und Religionen, die im nahen Osten aufeinandertreffen. Auf der einen Seite die jüdische Hochkultur, der Menschenleben, übrigens nicht nur jüdische, über allem stehen, auf der anderen Seite der Islam, dem Menschen nur nach Dutzenden und Hunderten als politische Verschiebeware gelten. Das Wort von Golda Meir gilt weiter: „Es wird erst Frieden geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen“. So lange sie dem Islam verfallen sind, wird das nicht eintreten.

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45 KOMMENTARE

  1. Heute morgen hab ich noch an ihn gedacht. Ich bin so froh, diese gute Nachricht von ihm zu hören, und gleichzeitig macht es mich wütend, dass so etwas tatsächlich als Erfolg gefeiert wird.

  2. Nach der Schlacht von Cannae, als Hannibal vor den Toren Roms stand und ein römisches Heer gefangen hatte, schickte er 11 Abgesandte dieses Heeres nach Rom, wo sie über eine Freilassung der gefangenen Römer zu sehr großzügigen Bedingungen verhandeln sollten. Der römische Senat ließ sich aber auf keinen Handel ein, und 10 der Boten gingen, von einem Versprechen gegenüber Hannibal gebunden, freiwillig in die Gefangenschaft zurück. Der 11te hatte sich mit einer spitzfindigen Ausrede von dem Versprechen losgesagt und wurde daher von den Römern gefesselt und zu Hannibal zurückgeschickt. Unterdessen segelte der römische General Scipio mit einer Flotte nach Karthago und sorgte dafür, dass der karthagische Senat Hannibal in Panik aus Italien abberief. Kurz darauf schlug er Hannibal bei Zama.

    Das war die Haltung einer Hochkultur gegenüber dem menschlichen Leben. Der Historiker Polybios sah in dieser Haltung der Römer, die eben nicht das Leben des einzelnen zum unbedingt höchsten aller Werte erklärten, einen wesentlichen Schlüssel für den Erfolg der römischen Zivilisation, nicht nur in militärischer Hinsicht sondern auch im Hinblick auf ihre Moral im öffentlichen Leben, die etwa der der Karthager überlegen war.

    Also bitte nicht die Weichlichkeit unserer Zivilisation als Überlegenheitsmerkmal ausgeben. Es gibt noch etwas zwischen der als Überlegenheit verbrämten Dekadenz und dem Todeskult der Dschihadisten.

  3. Schön zu lesen, das er lebt.
    Aber diesen Kuhhandel, den Austausch von 1Minute !!! Video gegen 13 lebende Bomben, Erfolg nennen, das können nur geistig völlig degenerierte Zombis leisten!

  4. Wird schon passen, dass das Lebenszeichen eines Israeli die Enthaftung von 19 Palästinenserinnen wert ist. Es wundert mich nur, dass das die Palästinenser gar nicht stört.

    Ein großes Lob an die deutschen Unterhändler. Wahrlich eine tolle Leistung!

  5. Über diesen Kuschelkurs,lachen die sich doch krumm. Diese Herrschaften verstehen nur eine Sprache. Nur die uns,von unserem Geld finanzierten „Eliten“, haben leider keinen Arsch in der Hose.

  6. Als Beweis für die Aktualität der Aufnahme hielt Schalit eine Zeitung vom 14. September in die Kamera.

    Gibts in Gaza keine aktuellen Tageszeitungen?
    Zumindest hat er also am 14.September noch gelebt, mehr sagt das Video leider nicht aus.

    Ich kann ja verstehen, dass Israel alles tut, um seine Bürger zu retten, aber ich finde es schade, dass sich das Land dadurch so erpressbar macht. Ich erinnere mich da an die Freilassung des palästinensischen (?) Killers im Austauch gegen Leichen israelischer Soldaten 🙁

  7. 3 Wochen Zeit geben, dann 500 Gefangene hinrichten, sollte Gilad noch immer nicht frei sein weitere 1000 Gefangene hinrichten, wenn das auch nicht hilft in „Palestina“ einmarschieren und das Land erobern und alle Moslems rauswerfen!

  8. Kann es ein größeres Symbol für die moralische Überlegenheit der Israelis im Nahostkonflikt geben? Doch leider werden sie damit weder Frieden, noch die Hochachtung westlicher Gutmenschen oder gar der Mohammedaner ernten.

  9. mal nebenbei was hat das Banner fürs Auswandern hier verloren? Man sollte die wenigen, die aufgewacht sind, nicht dazu ermutigen das Land zu verlassen und wenns nur um so ein unbedeutendes Banner geht!

  10. Das ist nicht die Sprache die von Moslems verstanden wird. Der größte Fehler der vom Westen und den zivilisierten Völkern immer gemacht wird, ist zu glauben man hätte es bei Moslems ebenfalls mit zivilisiertem Volk zu tun. Solche Handlungen werden jedoch bei denen als Schwäche ausgelegt und man freut sich, wenn man den Westen wieder mal gelinkt hat. Da gibt es keinen Wunsch auf Versöhnung und Verbesserung in einer Beziehung. Wann wird das endlich mal verstanden?

    Was Christen und Juden an Fortschritt und Aufklärung erzielt haben, kann man nicht einfach bei Moslems voraussetzen. Ein Beschluss der EU, alle Hilfsgelder auszusetzen bis Gilad freigelassen wird, würde weit mehr bewirken. Dann sollte man mal endlich alle Ölvorkommen als Besitz der gesamten Menschheit betrachten und Arabern die Hoheit für das Öl in Nahost abnehmen, früher oder später wird das sowieso passieren, und die Preise von einem UN-Gremium festlegen lassen. Dann sollte man mal endlich aufhören, dem faulen und inkompetenten Moslem-Volk alles umsonst reinzuschieben.

    Erst wenn alle diese Voraussetzungen geschaffen sind, gibt es Chance für Frieden und gegenseitigem Respekt. Ohne diese Vorgaben werden nur Parasiten in ihrem Handeln gestärkt.

  11. Ich verstehe da alles nicht.

    Wenn die EU, eventuell auch die UN, schon der größte Geldgeber der Hamas ist, warum übt die EU dann keinen Druck auf die Hamas aus?

    Ist EU eventuell die größte antisemtische Vereinigung aller Sozialisten?

  12. Schön zu wissen, dass der Soldat, der auch -anders als unsere Politiker- unsere Interessen vertritt, so komisch es sich auch anhören mag.

    Israel ist ein Garant für die westliche Zivilisation innerhalb eines riesigen faschistoiden Sche…haufens namens Arabien, bei dem unsere Volkszertreter zu Kreuze kriechen und um Öl und Aufträge betteln.

    Wenn in Israel ein solcher Austausch stattfindet, dann nur deshalb, weil ihn die Armee und der Geheimdienst der Politik empfohlen haben. Das hat nichts mit den Beamtenärschen des BND zu tun, die weltweit nicht für voll genommen werden.

    Anders, als bei uns, waren alle politischen Führer Israels auch Teil der Armee, die diesen Staat ausmacht.

    Ich wette, dass der Schin Bet oder der Mossad schon lange weiß, dass Gilad lebt. Offenbar wollte man nur -wie auch immer- eine Aktivität erzeugen.

    Israel wird sich diesem palästinensichen Terrorpack, das keiner auf der Erde wirklich haben will, sicherlich nicht beugen.

    Es mag sein, dass der Soldat sein Leben verliert. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es dann nicht lange dauert, bis die Ratten wieder das immerwährend blutende Palästinenserkind in die Kamera halten, weil die IDF oder die Metsada wieder einmal eine Familie eines inzuchtgeprägten Moslemterristen in Gaza eliminiert hat.

    Weiter so, Israel! Kill them all!

    Gruß

    Golem

  13. Dieser Handel zeigt eigentlich die Wertlosigkeit der islamischen Menschenmassen – sowohl bei den Zwischenhändlern wie auch bei den eigenen Führern.

    Man kann beim besten Willen nicht mehr behaupten, dass ein Palästinenserin mit einem jüdischen Soldaten gleichwertig ist, wenn man 20 solche Weiber für eine einzige Videobotschaft von einem jüdischen Soldaten bezahlen muß.

    Vielleicht sollte man diese Verhältnisse endlich auch auf die Wahlen in den verschedenen Demokratien übertragen. Das wäre realitätsnah. Es würde eher die Realität wiederspiegeln als irgendwelche leere idealistische Sätze. Wenn man allen Leuten eine Wählerstimme gibt, dann führt das dahin, dass irgendwann die Wahlen gar keine Bedeutung mehr haben.

    Die griechische Demokratie hat vielleicht deswegen so gut funktioniert, weil man nicht automatisch jedem Gesindel das Stimmrecht erteilt hatte.

  14. OT

    Mutmaßliches Al Kaida-Mitglied festgenommen
    Die Polizei hat in Offenbach einen mutmaßlichen Unterstützer des Terrornetzwerks Al Kaida festgenommen. Er steht im Verdacht, Terrorhelfer angeworben zu haben.

    Wie die Bundesanwaltschaft am Freitag mitteilte, ist der 24 Jahre alte Deutsch-Türke Adnan V. bereits am Donnerstag festgesetzt worden. Er soll islamistische Internet-Propaganda betrieben haben.

    Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Offenbach und eines Frankfurter Geschäftslokals sei eine kleine Menge einer explosiven Substanz sichergestellt worden. Außerdem sei ein elektronisches Gerät beschlagnahmt worden, das nach einer ersten Einschätzung als Zünder für Sprengladungen dienen könne.

    http://tinyurl.com/yad65tx

  15. Beim letzten, von den Deutschen so „genial“ eingefädelten Austausch wurde eine Haufen lebender ballastinensischer Mörder und Terroristen gegen die sterblichen Überreste von gefallenen israelischen Soldaten eingetauscht.
    Ich hoffe, Gilad wird lebend ausgetauscht !

  16. Was soll ich dazu sagen?

    Wir alle wünschen uns, dass Gilad Schalit freikommt. Die Angehörigen und viele, viele andere können mehr oder weniger Hoffnung darauf haben.

    Wenn der „Austausch“ von 2 Minuten Video gegen 19 Terrorbräute ein Erfolg sein soll, dann tut´s mir persönlich Leid.
    Und wenn das ein Erfolg von deutschen „Vermittlern“ sein soll, die sich noch fast einen Orden dafür an die Brust hängen, dann ist es eine Schande.

    und moralisch?

    Sicher, man sieht, dass Israel sich um seine Bürger kümmert. Um jeden Einzelnen, und sogar noch um die Toten, wie in der Vergangenheit mehrfach geschehen.

    Die Pallies feiern sich und ihre Terroristen. Sie feiern die Dummheit der Israelis und des Westens und sie danken Allah dafür, dass er die Ungläubigen so weich und dekadent gemacht hat.
    Das ist das, was man sieht – die sichtbaren Äußerungen und offiziellen Inszenierungen.

    Der ein oder andere Palästinenser wird vielleicht insgeheim denken, dass er gern eine Regierung hätte, die bereit ist, um das Wohl eines Einzelnen willen, einen hohen Preis zu zahlen, wie das die israelische Regierung tut.
    (Wieviele Palästinenser so denken ist allerdings unbekannt. Die Mehrheit wird sich wohl eher in ihrer Verachtung gegen Israel und die Zivilisation bestätigt fühlen. vermute ich.)

    Was den Zeit-Artikel angeht, da kann ich nur noch kotzen.
    Die Zeit schreibt tatsächlich:
    „Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation haben einen umfassenden Gefangenenaustausch unternommen.“
    (…)
    „Der Schritt könnte der Durchbruch zu einem breiter angelegten Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas sein, über deren Modalitäten Israel und Hamas…“

    Was für ein „Gefangenenaustausch“?
    Die Israelis haben für 19 Gefangene 2 Minuten Video erhalten.
    Was soll an diesem angeblichen „Gefangenenaustausch“ auch noch „umfassend“ gewesen sein?

    Was hat der Autor für eine Klatsche?!

    Der Zeit-Autor hofft aufgrund dieses „umfassenden Gefangenenaustauschs“ nun auf einen „breiter angelegten Gefangenenaustausch.“

    Der wird für den Zeit-Autor stattgefunden haben, wenn 300 palästinensische Terroristen freigelassen und gefeiert werden, und die Israelis im Gegenzug eine DVD mit einer halben Stunde spieldauer bekommen.

    meine Ekelgrenze ist deutlich überschritten – widerliche Journaille!

    Roger

  17. So wird er leider nie freikommen. Die Lösung hat #9 allerdings geschrieben!

    Nicht erpressen lassen von diesen Spinnern. Bomben, Panzer und Scharfschützen! Bis er frei ist. Ansonsten dehnen die den Bogen immer weiter.

    Und dass das ein Erfolg sein soll, kann auch nur wieder aus Deutschland kommen. „Schön verarscht“ würde ich sagen.

  18. Ich wünsche ihm alles Gute ! Ich kann die nur 7,4 Mill. Israelis verstehen. Mit Gewalt ist das Problem nicht zu lösen. Lieber Austausch ALLER Gefangenen und dann Mauer hochziehen.

  19. An Golem:

    Es ist antisemitisch, wenn Du Israel für die sogenannten Interessen der Deutschen instrumentalisierst!
    Den Deutschen kann es völlig egal sein, wer in Palästina herrscht.

  20. Deutschland, der „ehrliche Makler“, vermittelt ständig diese „fairen“ Tauschgeschäfte – 1.000 Pali-Mörder gegen zwei Leichen israelischer Soldaten – und nennt dergleichen dann „humanistische Aktion“. Das kann nur funktionieren, weil den Israelis das Leben und sogar die Totenwürde so wichtig sind. Während die muslimische Hamas nur Hass und Mord und Tod und Terror kennt.

  21. #24 indigenous (02. Okt 2009 19:02)

    Möglicherweise hast du Recht damit, dass es bzgl. der Islamisierung Europas keinen (großen) Unterschied macht, ob Israel weiterhin existiert oder nicht.

    Die Israelis haben aber alleine schon deswegen unsere Solidarität verdient, weil sie den gleichen Kampf kämpfen, der uns ebenfalls in vielleicht nur wenigen Jahren bevorsteht.

    Wenn du glaubst, dass die Palästinenser lediglich die armen Opfer „zionistischer Aggressoren“ sind, und dass ohne deren Anwesenheit im Nahen Osten nur Liebe, Frieden und Wohlstand herrschen würden, dann erkläre mir bitte mal, wieso sich palästinensische und libanesische Jugendliche in Deutschland genauso abartig verhalten wie im Gazastreifen. Das hat nichts mit Unterdrückung zu tun, die sind einfach mohammedanische Barbaren, beseelt von einem extremen Hass auf alle Ungläubigen.
    Dieser letzte Abschnitt richtet sich im Übrigen nicht explizit an User indigenous, sondern an alle Rechtsgerichteten, die im Nahostkonflikt mit den Arabern sympathisieren.

  22. was sind das eigentlich fuer Nasen, die hier immer wieder bei Israel-Berichten ihre OFF-Topic-Kommmentare reinschmeissen? Der erste in diesem konkreten Fall ist besonders geschmacklos: Das Schicksal von Gilat scheint ja sehr belustigend zu sein? Sicher war Herr Solana auch sehr belustigt…

    Auch an dieser Stelle kann man Kurzsichtige immer nur getrost daran erinnern, dass Israel eben niemals Nebensache fuer Deutschland und Europa sein kann. Auch „the one“ im „White“ House wird das irgendwann mal sehr deutlich erfahren *vbg*

    Dem Jubel um die steinbeissersche Vermittlung kann man hier nicht ganz zustimmen. Was fuer ein Hohn wenn man nur das Leid der Familie vor Augen hat – es wuerde der deutschen Politik und der EU gut stehen, mit der monetaeren Heuchlerei aufzuhoeren und die „Hilfsleistungen“ fuer den Aufbau eines fiktiven „Palaestinas“, der einzig das Gebilde eines weiteren Terrorstaates hervorbringen wuerde – fuer sinnvollere Dinge in der eigenen Bevoelkerung oder zum Wohle vieler tatsaechlich politisch Verfolgter Christen, Juden und Andersdenkende einzusetzen.

    Alle die, die in der EU schon die Hosen voll haben, koennen sich ein Beispiel am kleinen, aber UNGEBROCHENEN Gilat nehmen!

    Am Israel Chai und Gruss aus Jerusalem (NOT AlQuds)!
    Segen ueber alle die, die Jerusalem lieben.

  23. @28 debka127

    ja es ist wirklich auffällig, dass immer bei diesem Thema vom Thema abgelankt wird und in diesem Fall ist es besonders geschmacklos 🙁

    @ #4 cattivista
    Was Du hier schreibst ist genau der Entwurf der faschistischen Ideologien, sowohl von links ala auch von rechts. Das Individuum zählt nicht und die Massen huldigen dem Führer, ob das Nord-Korea ist, die Sowjetunion oder die Nazidiktatur, das haben sie alle gemeinsam. Asterix hat schon ganz recht: „Die spinnen die Römer“. Und das römische Reich ist mit Pauken und Trompeten untergegangen.

    Den Gegenentwurf zu diesem „Ideal“ kann man in Israel sehen: Die Stärke der IDF (Israelische Armee) kommt unter anderem auch daher, dass jeder einzelne Soldat wichtig ist und KEINER zurückgelassen wird, selbst wenn er gefallen ist. So schlimm und falsch ich es finde, dass Terroristen freigelassen werden, aber wenn Israel dieses Prinzip, dass der EINZELNE wichtig ist aufgeben würde, hätten die Terroristen einen weiteren Sieg errungen.

    Meine Gedanken sind jetzt mit dem tapferen und bewundernswert überlegen wirkenden Gilad und seiner Familie.

  24. @ #24 indigenous (02. Okt 2009 19:02)

    Das sehe ich etwas anders. Uns kann es keineswegs egal sein, wer in Palästina an der Macht ist.
    Zum einen schulden wir Israel eine gewisse Solidarität.
    Und andererseits gibt es da eine grössere Schnittmenge unserer Interessen mit denen Israels.
    Wir haben den selben Feind und die selben Werte und wenn wir es mal ganz abgebrüht anschauen (und darüber hinwegsehen, dass Israel zum westlichen Kulturkreis gehört und all das), dann ist Israel gewissermassen ein Gradmesser der Islamisierung.
    Wenn es mit Israel bergab geht, hat auch Europa nichts mehr zu lachen.
    Aber ich stehe auch ganz ohne solche Überlegungen hinter Israel. Mir reicht es zu wissen, wer die Israelis sind und wofür Israel steht.

  25. #21 Plondfair (02. Okt 2009 17:35)
    19 PalästinenserInnen sind gerade einmal ein Videoband wert. Soviel zu diesem Thema.

    Reingefallen!!
    Die Israelis haben das Gesockse hübsch über den Tisch gezogen und diese Islam-Idioten haben es nicht mal gemerkt.

    Nie im Leben sind 19 Musels auch nur annähernd so viel wert wie ein 2min Video……

    Die Schmarotzinenser hätten eigentlich höchstens 125g Gossenschlick zahlen müssen.

  26. Es stellt sich die Frage, ob das Leben eines einzelnen wichtiger als die Sicherheit einer ganzen Nation ist…

  27. #24 indigenous
    An Golem:
    Es ist antisemitisch, wenn Du Israel für die sogenannten Interessen der Deutschen instrumentalisierst!
    Den Deutschen kann es völlig egal sein, wer in Palästina herrscht.

    Absolut falsch!
    Israel wird auf seinem Territorium nicht angegriffen, weil das zwangläufig ist. Dieser Konflikt ist ein Konflikt zwischen Zivilisation und Faschislam, das ist das Problem!

    Jedes Stück Abschaum der Hamas, das dort eliminiert wird, taucht hier nicht mehr auf oder bedroht mit seiner faschistoiden Weltanschauung weiterhin die zivilisierte Welt.

    Die Deutschen mit ihrem mangelnden Langzeitgedächtnis haben offenbar ganz vergessen, was wir diesem räuberischen Beduinenpack bislang alles zu verdanken haben:
    München, die Sprengung dreier Lufthansa-Maschinen, die Zusammenarbeit mit der RAF, die Entführung der Landshut, den Anschlag auf den Frankfurter Flughafen, Schalterhalle B, unzählige Kriminelle, die hier in Deutschland -vollkommen ungehindert- agieren….

    Das ist nur das -nicht abschließend- was uns mit diesem Gesockse verbindet.

    Ich kann fortfahren mit Frankreich, den USA, Italien, dem Libanon, Tunesien, Jordanien, England und so weiter und so fort. Wie man unschwer an der Geschichte erkennen kann, ist der Terrorschmodder um den -zum Glück eliminierten Arafat- auch im arabischen Raum nicht grade gerne gesehen (die meisten Palis -leider auch viele Unschuldige- haben wohl die jordanischen Beduinentruppen im Schwarzen September auf dem Gewissen).

    Die wohl Einzigen, die diese Art des Terrorismus ganz Klasse finden sind unsere Anti-Semiten von der EU. Die füttern dieses Terrorgerödel -nämlich nur dahin fließt die Kohle, die „armen Schweine“ kriegen davon nichts- seit Jahren mit hunderten von Millionen durch und klagen Israel ständig an, wenn es sich gegen das Gesockse verteidigt.

    Nein, die Aussage ist schon richtig:

    Israel verteidigt nicht nur sich selbst, sondern die zivilisierte Welt schlechthin. Das die Bundesrepublik mit ihren Goebbels-Medien und ihren auf Opportunismus getrimmten Politikern das nicht publiziert, ist verständlich. Zu tief sitz man bereits im Dreck, um noch einmal einen anderen Weg ein zu schlagen.

    Ich stimme Dir dann zu, dass es uns in Deutschland egal sein kann, wer in Palästina (Was ist das überhaupt?) herrscht, wenn wir auf Teppichen unseren Arsch in die Luft strecken, neunjährige Mädchen als Ehefrauen nehmen, unsere Frauen schlagen oder steinigen lassen, Straftäter enthaupten, amputieren und auspeitschen lassen, alles, was anders denkt, insbesondere Juden und Christen, verfolgen und der absurden in Hadithen niedergelegten Lebensweise eines Räuberhauptmannes frönen.

    Dann kann es uns in der Tat egal sein, wer in Palästina regiert, da wir dann nicht mehr zur zivilisierten Gesellschaft gehören!

    Ein gutes Stück dieses fatalen Weges sind wir schon gegangen.

    Gruß Golem

  28. #24 indigenous
    An Golem:
    Es ist antisemitisch, wenn Du Israel für die sogenannten Interessen der Deutschen instrumentalisierst!
    Den Deutschen kann es völlig egal sein, wer in Palästina herrscht.

    Hallo, wenn Du genau wissen willst, was die zivilisierte Welt und die Anhänger des Räuberhauptmannes wirklich unterscheidet, dann guck Dir die beiden Videos mal an: http://gruene-pest.net/

    Diese Aufforderung geht auch an das Forum, da ich denke, dass die Videos dort nicht mehr lange präsent sein werden.

    Gruß
    Golem

  29. #24 indigenous
    An Golem:
    Es ist antisemitisch, wenn Du …

    Hallo, wenn Du genau wissen willst, was die zivilisierte Welt und die Anhänger des Räuberhauptmannes wirklich unterscheidet, dann guck Dir die beiden Videos mal an: http://gruene-pest.net/

    Diese Aufforderung geht auch an das Forum, da ich denke, dass die Videos dort nicht mehr lange präsent sein werden.

    Gruß
    Golem

  30. Das nenne ich nicht Leben.
    Irre Welt aber dennoch Solidarität mit Gilad!
    Aus Überleben wird irgendwann wieder Leben!

    Leben tut ein Hissbollah Schmarotzer in Berlin der Monat für Monat 3500,- EURO kassiert und auf die Kuffar (Christen,Juden) scheißt. Aber den Sozialtransfer (vorgezogene Dhimmysteuer) gerne nimmt. Nie in Deutschland gearbeitet hat, also keinen Cent verdiente. Während meine Mutter ihr Lebenlang gearbeitet hat und neuerdings besteuert wird.

  31. Der Hissbollah Schmarotzer ist der Mann der seinen Sohn „Jihad“ nennen darf. Die Ironie ist das ein Deutscher seinen Sohn nicht Jesus nennen darf! 😉

    Der Gutmensch feiert sich und seine Multikulti Gesellschaft und die Diplomatie um zu wissen das ein Gilad noch lebt. Während Vater „Jihad“ sich ein feixt!

  32. Ich hoffe doch sehr, dass den 19 “palästinensische” Terrorweibern vor ihrer Freilassung noch gründlich die Eierstöcke verödet wurden!

  33. Die Gerechtigkeit steht auf Israels Seite. Denn Israel ist der Leuchtturm im Mittleren Osten, eine Insel des 21. Jahrhunderts in einer Steinzeitregion.

    Der HERR segne und schütze Israel. Amen.

    AM ISRAEL CHAI!
    VIVA ISRAEL!
    LANG LEBE ISRAEL!
    LONG LIVE ISRAEL!

  34. #33 blumentopferde (02. Okt 2009 21:14)
    Es stellt sich die Frage, ob das Leben eines einzelnen wichtiger als die Sicherheit einer ganzen Nation ist…
    _______________________________________

    Du siehst das falsch, gerade weil die Nation weiss, und Israel IST auf sein Militär angewiesen, das die Regierung fast alles dafür tut, um ihre SoldatInnen zurückzuholen, gerade deshalb hat die Regierung die volle moralische Unterstützung im Volk. Schliesslich kann jede junge Frau, jeder junge Mann in die gleiche Lage kommen.

    Gut, Gilad lebt, das perfide an der Sache ist aber, daß der Gefangenenaustausch, der zur Freilassung des im Jahr 2006 von Palästinensern verschleppten Israeli Gilad Schalit führen soll, erst in der Zeit zwischen Januar und Juni 2010 erwartet wird. Im Juni finden bei den Palästinensern Wahlen statt und die Hamas erhofft sich durch den Gefangenenaustausch bei dem für den einen Israeli 1000 Palästinenser freigelassen werden sollen, unter den Palästinensern große Erfolgsaussichten, die Wahlen zu gewinnen.

    Also, für Hamas sind auch die eigenen Leute nichts wert, sondern nur Futter um ihre politischen Ziele verfolgen zu können.

  35. #33 blumentopferde (02. Okt 2009 21:14)

    Es stellt sich die Frage, ob das Leben eines einzelnen wichtiger als die Sicherheit einer ganzen Nation ist…

    Nach dem Versuch, im Holocaust das jüdische Volk auszurotten, hat für die Israelis das Leben jedes einzelnen Bürgers einen immens hohen Stellenwert. Hinzu kommt, was Zahal #41 sagt.

    Schlimm sind weniger diese schiefen Tauschgeschäfte an sich, sondern der internationale Jubel über die „humanistischen Lösungen“ und der deutsche Prahlstolz, sie vermittelt zu haben – so als handelte es sich über faire Geschäfte mit gleichem Einsatz und gleichem Gewinn auf beiden Seiten.
    Wie würde sich das wohl anhören, wenn die Israelis einen entführten oder ermordeten Palästinenser gegen Dutzende israelische Siedler in palästinensischer Hand austauschen würden?

  36. #34 Golem798 (02. Okt 2009 21:19)

    Das die Bundesrepublik mit ihren Goebbels-Medien und ihren auf Opportunismus getrimmten Politikern das nicht publiziert, ist verständlich. Zu tief sitz man bereits im Dreck, um noch einmal einen anderen Weg ein zu schlagen.

    Nö, die Goebbel-Medien (und da hast du vollkommen recht) berichten folgendermassen:

    Israel lässt 19 Palästinenserinnen frei, schreibt die Süddeutsche, aber den Text muss man sich einfach anschauen, WIE das mal wieder rübergebracht wird. (Führen durch das Wort ? )

    Für Schalit sollen hunderte in Israel inhaftierte Palästinenser freikommen.
    Schalit war im Juni 2006 von Extremisten IM Gazastreifen entführt worden, die der Hamas nahestehen.

    Beim Einsturz eines Schmugglertunnels unter der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten kam am Freitag ein junger Palästinenser ums Leben. Das teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit.

    Schmuggler haben ein Netzwerk an unterirdischen Tunneln geschaffen, um Güter in den nach einer Blockade Israels und Ägyptens abgeschotteten Gazastreifen zu schaffen. Die israelischen Truppen fliegen immer wieder Angriffe auf die Tunnel, und seit 2007 sind nach palästinensischen Angaben dort 127 Menschen ums Leben gekommen.

    1. Der Soldat Shalit wurde nicht IM Gazastreifen entführt, sondern in Israel und unmittelbar danach über die Grenze nach Gaza verschleppt. Somit haben die PalAraber Grenzverletzungen begangen.

    2. Shalit wird von der Hamas festgehalten und nicht von der Hamas „nahestehenden“ Extremisten. Es ist die Hamas selbst – die de-facto Regierungsgewalt in Gaza – und deren oberste Führung, die über eine Freilassung von Shalit verhandelt und diesen unter Mißachtung aller internationaler Regeln seit mehr als drei Jahren unter grausamen Bedingungen einkerkert (was die Süddeutsche ebenso wenig stört wie andere europäische Schöngeister und sie nicht daran hindert, nach deren Anerkennung als legitime Regierungsgewalt und als Verhandlungspartner zu rufen), und den Kommentaren in der Süddeutschen nach zu urteilen, sind es genau diese Verfälschungen, die Antisemitismus fördern.

    3. Kein Wort im Artikel darüber, daß die Schmugglertunnel zu allererst dem Waffenschmuggel für die sich wieder aufrüstende Hamas dienen. Sicherlich meint der SZ-Artikelschreiber (AP/woja/cag), daß die Hamas ihr Kriegsgerät an den Grenzübergängen vom ägyptischen oder israelischen Zoll abfertigen läßt ????

    Was und wie hier berichtet wird, paßt leider wieder ins Bild.

    Aber es wird dokumentiert werden, irgendwo, irgendwann…….

    http://www.sueddeutsche.de/politik/365/489749/text/?page=3#readcomment

    Die Süddeutsche und viele Medien berichten nach dem Motto: Wie werde ich am besten Nahost Korrespondent, nachzulesen hier:

    http://www.nahostfocus.de/page.php?id=93

  37. Noch etwas zum Goldstone Bericht

    Der Mitte September veröffentlichte Bericht einer Untersuchungskommission der UNO unter Vorsitz des südafrikanischen Richters Richard Goldstone zu Menschenrechtsverletzungen und Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht während des jüngsten Gazakrieges bleibt vorerst ohne Konsequenzen, schreibt die FAZ. Die Verschiebung erfolgte auf massiven Druck der USA sowie angesichts mangelnder Unterstützung der EU-Staaten und Japans für den Goldstone -Bericht und seine Empfehlungen.

    Der Goldstone-Bericht über den Gaza-Krieg im Januar, der Israel vorwarf, die Zivilbevölkerung absichtlich angegriffen zu haben, wäre sonst an die UN-Vollversammlung weitergereicht und von dort in den Sicherheitsrat eingebracht werden. Der hinter dieser Kampagne stehende PLO-Botschafter in Genf hofft, das Thema bis zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu bringen. Der Goldstone-Bericht behandelt ausführlich die vermeintlichen Rechtsverletzungen Israels, erwähnt aber nur flüchtig, dass die Hamas ebenfalls Menschenrechte verletzte, als sie Raketen auf israelische Städte und Wohngebiete abschoss.

    Der Bericht wurde von einer Kommission erarbeitet, die unter dem Mandat des UN-Menschenrechtsrats (UNHRC) steht. Die Voreingenommenheit der ihm angehörigen Mitglieder gegenüber Israel war bereits bekannt. Die ansonsten ausgesprochen Israel-kritisch eingestellte, frühere Menschenrechtskommissarin Mary Robinson lehnte es aus diesem Grund ab, in der Kommission mitzuarbeiten. Ihrer Meinung nach ist diese „nicht von Menschenrechten, sondern von Politik“ geleitet.

    Gleichfalls lehnten es viele der führenden Demokratien im Menschenrechtsrat, wie Japan, Kanada, die Schweiz und die EU, ab, den Auftrag der Kommission zu unterstützen. Goldstone gestand ein, dass es gewisse Vorurteile im Gremium gäbe, diese aber kein Problem darstellten, da die Kommission keine richterliche Funktion inne habe.

    Der UNHRC besteht aus 47 Staaten, die es zu einer beispiellosen Auflistung von anti-israelischen Abstimmungen gebracht haben. In den letzten drei Jahren waren von 25 Resolutionen gegen ein bestimmtes Land 20 gegen Israel gerichtet. Am Freitag wird der UNHRC über eine auf dem Goldstone-Bericht basierende und von den palästinensischen Arabern initiierte Resolution abstimmen. Der Antrag wurde von Ägypten, Tunesien, Nigeria und Pakistan unterstützt. Andere Länder in diesem Rat sind Saudi-Arabien, Kuba, Bahrain, Mauritius und Katar.

    Die israelische Menschenrechtsorganisation B`Tselem, die gewöhnlich zu Israels schärfsten Kritikern gehört, hat diesmal auf den Goldstone-Bericht und den UNHRC reagiert. Die Direktorin Jessica Montell sagte, dass der Rat so zusammengesetzt sei, dass „man die mächtigen Staaten niemals so genau unter die Lupe nehmen werde wie schwächere Staaten.“

    Premierminister Benjamin Netanjahu rief alle friedliebenden Staaten auf, den Bericht abzulehnen. Diesen zu akzeptieren würde alle Friedensbemühungen und das Recht auf Selbstverteidigung unterlaufen, sagte er. „Wenn der Bericht zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag kommt, wird dies den Friedensprozess zu einem Stopp bringen. Israel kann die unvermeintlichen Risiken auf dem Weg zum Frieden nicht eingehen, wenn ihm nicht das Recht auf Selbstverteidigung zugesichert wird.“ Anne Bayefsky vom Hudson Institut unterstellte dem Bericht, nur eine weitere Verleumdung zu sein, indem er darstellte, dass die Juden blutrünstig wären und nur darauf aus sind, Unschuldige abzuschlachten.

    Der Goldstone-Bericht ist von Beginn an durch Diskussionen beschönigt worden und wird es weiterhin. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten bei der Zusammenstellung der Kommission und ihres Auftrags; trotz der augenscheinlichen Voreingenommenheit ihrer Mitglieder; trotz der offensichtlichen Fehler beim Sammeln und Auswerten der Fakten; trotz der Fixierung auf Israels angebliche Rechtsverletzungen und der Minimierung von Verstößen der Hamas im Bericht; trotz der zusammenhangslosen und moralisch korrupten Schlussfolgerungen, die den Terrororganisationen in die Hände spielen; trotz der eindeutigen Beweise, die eine sachliche Falschheit des Berichtes belegen; trotz der Tatsache, dass der Bericht sogar innerhalb des UNHRC umstritten ist, bleibt dieser unentwegt in seinem Lauf zu internationaler Anerkennung.

    Während eines Aufenthalts in London in dieser Woche konnte Verteidigungsminister Ehud Barak gerade noch verhindern, dass man ihn vor Gericht stellte. Durch den Bericht ermutigt regen Gruppen palästinensischer Araber derzeit eine Kampagne gegen Israelische Militärbefehlshaber oder Politiker an, die sich im Ausland aufhalten und in irgendeiner Weise mit dem Krieg in Gaza in Verbindung gebracht werden können. Auf diese Weise schafft der Bericht einen gefährlichen Präzedenzfall. Anstatt diejenigen zu verfolgen, die ohne Regeln spielen und zudem noch öffentlich damit prahlen, nimmt der UNHCR eine Demokratie ins Visier, die außergewöhnlich weit bei der Achtung der Menschenrechte geht. Der Angriff auf Israel und die Demokratien im Allgemeinen ist schlecht – aber den Terroristen zu zugestehen, dass sie töten dürfen, ist mindestens genauso böse.

    Dies alles lässt einen fragen, was die unsichtbaren Kräfte sind, die eine solche Unlogik vorantreiben. Und warum ist es aus allen Ländern gerade Israel, welches davon wiederholt und ganz unverhältnismäßig ins Visier genommen wird?

    Richter Goldstone erwiderte auf Bayefskys obige Behauptung mit den Worten, sie hätten ihn in Südafrika auch kritisiert, als er gegen die Apartheid sprach. Dies ist eine gewiefte Aussage, begründet aber noch kein Argument. Deutet Goldstone auf eine Parallele hin? In diesem Fall wäre diese leicht zu widerlegen. Tatsächlich tut dies Goldstone aber selbst im gleichen Interview, als er sagt, dass der Beschuss von Zivilisten vorgekommen wäre, aber „nicht als Strategie“. Aber dies ist es, was eben das Apartheid-Regime in Südafrika ausmachte; eine in alle Einzelheiten gehende und bewusste Politik der Apartheid.

    Vielleicht deutete Goldstone auch gar keine Parallele an. Warum aber bringt er dann gleich Südafrika ins Spiel – da er doch unbeabsichtigt zugibt, dass keine Parallele existiere? Eine mögliche Antwort ist, dass eine derartige Metaphorik gewisse Assoziationen hervorruft; ein Mitgefühl mit den Opfern und die Verurteilung der Täter. Außerdem legt es nahe, dass Goldstone, der Moralapostel, die Fähigkeit hat, etwas zu sehen, das andere nicht erkennen können – mit der unterschwelligen Vorstellung, dass auch sie am Ende die Wahrheit sehen werden, so wie im Fall von Südafrika. Letztendlich stellt es Israel mit einem Apartheid-Regime auf eine Stufe und untergräbt so sein Existenzrecht.

    Es ist ein dreckiges Spiel.

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