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Kirche „zu laut“ für Moslem – keine Messen mehr

Immanuel International Christian CentreWeil sich ein britischer Anhänger der Religion des Friedens™ und der Toleranz gestört fühlte, wenn in der Nachbarschaft christliche Gottesdienste gefeiert werden, wurden die Messen vom Stadtrat faktisch verboten. Nicht nur die Glocken empfand der Moslem nämlich als zu laut, sondern auch die Gemeindelieder und die Predigt des Pfarrers. Jetzt sind in dem Nord-Londoner Stadtteil nur noch islamische Allah-Dienste uneingeschränkt möglich.

Natürlich hätte man es umgekehrt als Diskriminierung empfunden, hätten sich die Christen vom Muezzin-Geplärre belästigt gefühlt – aber den Christen, denen kann man auch gleich den Gottesdienst verbieten, sind ja eh keine Rechtgläubigen.

Der Stadtrat streitet zwar ab, die Messen ganz verboten zu haben – die Christen hätten bloß still zu beten und dürften nicht mehr singen und predigen, aber das kommt einer Verunmöglichung des Gottesdienstes gleich. Schließlich muss London auf einen einzigen Moselm, Herrn Baha Uddin, Rücksicht nehmen, der neben der Kirche wohnt und für den die Christen ein „Alptraum“ sind:

„Es war ein Alptraum. Ich konnte meinen Garten oder mein Wohnzimmer sonntags nicht benutzen wegen der Gottesdienste. Die laute Musik, die Trommeln und diese lauten Predigten machten es unmöglich, sich zu unterhalten. Der Lärm deprimierte mich.“

Eigenartigerweise war er der einzige Anwohner der Kirche, der solch „deprimierende“ Erfahrungen machte. Um seinen psychischen Gemütszustand zu erhellen, müssen die Christen jetzt weichen.

Statt wie verordnet still zu sein, will die Kirchgemeinde zwar lieber die Strafgebühren für ihren „Lärm“ bezahlen. Man hat sich offiziell darauf geeinigt, dass die Christen sonntags noch von 11.30-23.50 Uhr für total maximal 20 Minuten laut sein dürfen – das ist schon die oberste Zumutung für Muslimohren. Für die gläubigen Christen ist dies umgekehrt jetzt aber auch eine Zumutung zuviel – sie bleiben lieber ganz zuhause, als sich dermaßen unterbuttern zu lassen.

Natürlich hat dies alles nichts, aber auch gar nichts mit der Diskriminierung von Christen zu tun.

(Spürnase: verte)