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Linker Mob ruft zu Mord an Staatsanwalt auf


Die große öffentliche Empörung bleibt aus, obwohl die linke Gewalt, nachdem sie jahrzehntelang ungestört wachsen dufte, in der Hauptstadt einen neuen Höhepunkt erreicht hat: Autonome rufen im Internet zum Mord an Staatsanwalt Ralph Knispel, dem Ankläger gegen 1. Mai-Randalierer, auf.

Dort heißt es: „Wir wünschen ihm, dass er so endet wie KHK Uwe Lieschied an der Hasenheide.“

Der Polizeihauptkommissar († 42) war im März 2006 in Neukölln von einem Kurden mit acht Kugeln hingerichtet worden. Weiter schreiben die Chaoten im Netz: „Flammende Grüße nach Moabit und viel Kraft an Yunus und Rigo, Bullen sind Lügner und Mörder…“

Yunus K. (19, Tempelhof) und Rigo B. (17, Zehlendorf) stehen seit 1. September wegen versuchten Mordes vorm Landgericht Berlin. Oberstaatsanwalt Knispel ist ihr Ankläger.

Die Jugendlichen sollen am 1. Mai in der Kottbusser Straße einen Molotowcocktail auf Beamte geschleudert haben. Eine Frau wurde dabei verletzt.

Im Prozess griffen die Verteidiger Oberstaatsanwalt Knispel verbal an. Sie unterstellten ihm, dass er falsche Beweise vorlegen würde, dass er nur aus politischen Gründen eine rasche Verurteilung anstrebe.

Ermittler sehen diese Äußerungen als Auslöser für die Morddrohung gegen ihn. Ralph Knispel steht seitdem unter Polizeischutz.

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