Nietzsche über AnarchistenDies ist keine aktuelle Meldung, sondern eine Mitteilung aus dem Jahr 1889 von Friedrich Nietzsche („Götzendämmerung“). Betrifft Anarchisten sowie Linke:

Wenn der Anarchist, als Mundstück niedergehender Schichten der Gesellschaft, mit einer schönen Entrüstung ‚Recht‘, ‚Gerechtigkeit‘, ‚gleiche Rechte‘ verlangt, so steht er damit nur unter dem Drucke seiner Unkultur, welche nicht zu begreifen weiss, warum er eigentlich leidet, — woran er arm ist, an Leben … Ein Ursachen-Trieb ist in ihm mächtig: Jemand muss schuld daran sein, dass er sich schlecht befindet … Auch thut ihm die ’schöne Entrüstung‘ selber schon wohl, es ist ein Vergnügen für alle armen Teufel, zu schimpfen, — es giebt einen kleinen Rausch von Macht.

„Jemand muss Schuld daran sein, dass er sich schlecht befindet; die Entrüstung tut ihm wohl, weil sie ihm einen Machtrausch gibt“ – besser kann man die Befindlichkeit der Linken nicht beschreiben. Und dieses außerordentliche Stück Literatur ist 120 Jahre alt!

Doch selbst diese klaren Worte bewahrten Nietzsche nicht davor, von den 68ern vereinnahmt zu werden, so wie er auch von den Nazis – posthum auf Anbiederung seiner unseligen antisemitischen Schwester – vereinnahmt wurde. Denn die Sozialisten – die Nationalsozialisten wie die Kommunisten – übersahen absichtlich, was ihnen nicht ins Konzept passte, und dass Nietzsche ein Antidogmatiker war. Er war zwar gegen das Christentum und jegliche jenseitige Moral. Doch gleichzeitig fand er für das Christentum auch lobende Worte – er liess sich nicht auf einen dogmatischen Standpunkt festnageln. Die einzigen -ismen, die er eindeutig verachtete, waren der Sozialismus, der Antisemitismus, der Nationalismus und der Anarchismus.

Gewiss hatte er auch fragwürdige Ansichten, etwa die Glorifizierung von Krieg, Tyrannei und Sklaverei, weshalb er bis heute als der böse Junge der Philosophie gilt, aber in der Verurteilung des Sozialismus und anderer -ismen war er recht eindeutig. Und noch heute zeitgemäß. Wer Nietzsches Werke lesen möchte, kann dies im Projekt Gutenberg tun. Die angemessene Einstellung, um sich Nietzsche zu nähern, formulierte dieser im Jahre 1888 in einem Brief an Carl Fuchs selbst:

Es ist durchaus nicht nöthig, nicht einmal erwünscht, Partei für mich zu nehmen: im Gegentheil, eine Dosis Neugierde, wie vor einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir.

(Gastbeitrag von Goddi)

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60 KOMMENTARE

  1. Nietzsche war ein zunehmend geistesgestörtes Genie, das auch viel Quark anrührte. Doch mit seiner Patho-Diagnose des Anarchismus ist er noch immer (wie in so vielem) auf der Höhe der Zeit.

  2. Zitat: „Er war zwar gegen das Christentum und jegliche jenseitige Moral. Doch gleichzeitig fand er für das Christentum auch lobende Worte – er liess sich nicht auf einen dogmatischen Standpunkt festnageln. „

    Na, ausgerechnet zu solch später Stunde den Nietzsche auf PI zu finden…

    Das nenne ich eine Überraschung!
    Allerdings empfehle ich einmal, Nietzsches „Antichrist“ zu lesen. Nietzsches lobende Worte in Sachen Christentum beschränken sich sowas wie „Es gab nur einen Christen, und der starb am Kreuz.“

    Im Vergleich zu Nietzsche bin ich geradezu ein moderater Taliban, was Kritik am Christentum betrifft… 😉

    Der Nietzsche ist wirklich NULL mit irgendetwas Christlichem zu vereinbaren.

  3. #1 Israel_Hands (02. Okt 2009 23:43)
    „Nietzsche war ein zunehmend geistesgestörtes Genie…

    Der bekam seinen Zusammenbruch und war ab dann die letzten 10 Jahre seines Lebens schlicht und ergreifend verrückt.

  4. Leider ist die Zeit der großen Philosophen mit Abstraktionsfähigkeit vorbei. Heutzutage gilt man in der Pilosophie etwas, wenn man im Sozialkitsch schwimmt und im Großen und Ganzen schreibt, was andere lesen wollen. Moraltheorien, die validier- und falsifizierbar sind, fallen leider unter die Knute der PC.

    Menschliches Verhalten evolutionsthechnisch begründen? Vergessen wirs! Der Gutmensch krätscht dazwischen – weil er nichts – weil er gar nichts verstanden hat.

  5. …so wie er auch von den Nazis – posthum auf Anbiederung seiner unseligen antisemitischen Schwester – vereinnahmt wurde

    Das Problem hatte Nietzsche schon sehr früh.
    Sein Hauptwerk beispielsweise stammt gar nicht von Nietzsche selber.
    Oder genauer gesagt, es stammt schon von Nietzsche, aber er hat es nicht vollendet und wollte es schon gar nicht veröffentlichen. Nietzsche lehnte bekanntlich alle festen, dogmatischen philosophischen Systeme ab und daher fand er es unpassend, wenn ausgerechnet er ein eigenes philosophisches System erfinden würde.
    Sein Verleger hat das aber weniger streng gesehen.
    Noch schlimmer ist es mit seinem „Antichrist“, davon haben die Nazis gleich eine eigene, nazifizierte, Version geschrieben.
    Hat Nietzsche nicht auch gesagt, wer sich selbst verachtet, achtet sich doch dafür, dass er sich verachtet?
    So nach dem Motto, „wir Europäer sind zwar böse, aber weil ich das durchschaut habe, bin ich ein schlauer Bursche.“

  6. Huiii, Nietzsche nach Mitternacht !!!!

    Den hab ich noch nie verstanden.
    JEDE Gesinnung kann hier partizipieren.
    Aber jeder Raum der Vorstellungskraft wird vereinnahmt !

    Empfehlenswert !

  7. @ #3 Rechtspopulist (02. Okt 2009 23:53)
    Nietzsche war nicht verrückt, er hatte ziemlich sicher einen Hirntumor.

  8. Boah, Philosophie auf PI!?
    Bei aller Zuneigung für Nietzsche, aber der Artikel ist doch einfach nur Müll!
    Nicht nur, dass er in einem katastrophalen Deutsch gehalten ist, sondern der Autor genau das tut, was er im Artikel verurteilt, bzw. den Linken vorwirft: Er pickt sich einen Aspekt der Philosophie Nietzsches heraus und stellt diese als elementaren Bestandteil seines Lebenswerkes heraus…….. viel zu wohlfeil.

    Ansonsten ist es, glaub ich, das erste Mal, dass ich einer Meinung mit rechtspopulist bin: Nietzsche und Christentum??? Also bitte………

    cheerio
    jfk

    ps. Bücher sollte man von vorne bis hinten lesen, dann erklärt sich auch so einiges.

  9. Herzlichen Dank an Goddi für den Beitrag.

    Nietzsche war kein „Übermensch“ (wie er selber wohl wußte). Aber er hat zum Denken angeregt, die überlebten Strukturen von Kirche und politischer Macht infrage zu stellen.

    Ehe ihn hier manche Banausen zum Geisteskranken erklären, sollte man ihn auf dem Hintergrund seiner Zeit (1844-1900) beurteilen, die gedankenfeindlich war.

  10. #5 Raucher (02. Okt 2009 23:58)

    So nach dem Motto, “wir Europäer sind zwar böse, aber weil ich das durchschaut habe, bin ich ein schlauer Bursche.”

    Punktlandung – fast!

    Wir Europäer sind zwar böse, aber weil ich das durchschaut habe, bin ich allein ein guter Europäer.”

    Die ganzen Typen, die im Ausland beifallheischend verkünden: „Ich schäme mich so sehr, ein Deutscher zu sein“ – wie würden die wohl reagieren, wenn ihre Gastgeber erwiderten: „Zu Recht, teuflischer Teutone!“ – und ihn von der Festtafel an den Katzentisch verbannten?

  11. #7 Raucher (03. Okt 2009 00:05)

    @ #3 Rechtspopulist (02. Okt 2009 23:53)

    Nietzsche war nicht verrückt, er hatte ziemlich sicher einen Hirntumor.

    Er hinkte nicht, er hatte ziemlich sicher ein steifes Knie.

  12. Mensch Leute, sorry,

    ich gratuliere Euch ganz herzlich zum
    Tag der Deutschen Einheit !!!

    Möge diese Einheit auch in den Köpfen endlich vollzogen werden.

    Möge Alles, was dem Deutschen Volke und seiner Freunde wichtig ist, bewahrt werden.

    Deutschland.

  13. In der Sarrazin-Gruppe haben sich auch wieder die unvermeidlichen Anbeter des antiFASCHISMUS eingeklinkt. Ich möchte hier nur auf die ÖFFENTLICHEN PROFILE VON
    http://www.benjamin-bark.de
    http://www.facebook.com/benjamin.bark?ref=sgm
    hinweisen.
    Er macht mit dem Profilbild nicht gerade den Eindruck eines strammen Jusos – aber gerade die kleinen Mitläufer sind gefährlich. Bitte die anderen auch warnen – vielleicht jemand mit einem anonym-Profil, der einen entsprechenden Pinwandeintrag macht?

    Danke.

  14. #14 laboe

    “Deutschland”?

    Und was noch?

    Was wünscht Du zu hören ?

    Ist nicht allumfassend ?

    Gruß Esbjerg

  15. Niemand, wirklich niemand, sollte über Nietzsche urteilen, ohne wenigstens ein einziges Werk von ihm mehrmals gelesen zu haben…
    Danach darf man niemals den Fehler begehen, ihn mit heutigen Maßstäben zu messen…

  16. 🙂 Lieber laboe,

    Esbjerg ist auch eine reizvolle, charmante, ruhige, kleine und lebenswerte Stadt in Dänemark, mit netten Einwohnern und allem was sonst so braucht, wie z.B. Ruhe.

    Falls jemand mal das Bedürfnis nach Ruhe hat, lade ich auch gerne übers Wochenende ein.

    Viele Grüße Esbjerg.

  17. »Krieg mit Rom auf´s Messer ! Friede, Freundschaft mit dem Islam« : so empfand, so t h a t jener grosse Freigeist, das Genie unter den deutschen Kaisern, Friedrich der Zweite.

  18. Wie ? muss ein Deutscher erst Genie, erst Freigeist sein, um a n s t ä n d i g zu empfinden?

  19. @Esbjerg

    Dann lassen wir die hektischen Kurlauber von Laboe doch mal ganz in Ruhe rüberpaddeln 😉

  20. Danke für die schöne Hommage.

    Nietzsche habe ich schon begeistert gelesen, lange bevor ich Christ wurde und werde das mein Leben lang noch tun. Bei ihm können sowohl Christen als auch agnostische und atheistische Anhänger ersatzreligiöser Is-men wirklich in die Lehre gehen und jahrelang fruchtbaren Nutzen ziehen, was nicht bedeutet, daß man Nietzsches Tragik, Irren, Abgründe und Widersprüchlichkeiten außer Acht lassen sollte.

    Der gegenwärtige Papst ist übrigens auch, wie mittlerweile schon viele christliche Theologen und Philosophen, durch Nietzsches „Schule“ gegangen und zitiert ihn regelmässig.

    Robert Spaemann schreibt über Nietzsche und unsere Postmoderne:

    “Wenn die Aufklärung ihr Werk getan hat, schafft sie sich selbst ab, denn, so schreibt Nietzsche,

    “auch wir Aufklärer, wir freien Geister des 19. Jahrhunderts leben noch von dem Christenglauben, der auch der Glaube Platons war, daß Gott die Wahrheit, daß die Wahrheit göttlich ist”.

    Wenn die Aufklärung sich selbst abgeschafft hat, heißt das Resultat Nihilismus. Dieser aber schafft nach Nietzsche den notwendigen Freiraum für einen neuen Mythos. Aber auch das kann man im Grunde nicht sagen, da man Wahres überhaupt nicht sagen kann. Die Frage ist nur, mit welcher Lüge man am besten lebt.”

    Zum Schluss noch der linke Pop-Atheist und Diplom-Pädagoge M.Schmidt-Salomon, der gerade versucht, mit Nietzsche ein bisschen Kohle zu machen:

    „hpd: Moment mal: Du meinst also im Ernst, die „Philosophie der Zukunft“ geschrieben zu haben, zu der Friedrich Nietzsche bloß ein „Vorspiel“ verfasste?

    Schmidt-Salomon (lacht): Das klingt schrecklich anmaßend, nicht wahr? Um nicht missverstanden zu werden: Ich halte mich ganz gewiss nicht für einen bedeutenderen Philosophen als Nietzsche.“

    😀 hahahaha !

  21. #28 RechtsGut

    @Esbjerg
    http://www.youtube.com/watch?v=KU8HXtl5diQ

    Wir haben einfach mal die schönste Nationalhymne der Welt.

    Schönen Tag der deutschen Einheit wünsche ich auch!

    Deutschland, es lebe hoch!

    Vielen Dank, RechtsGut !

    Vielleicht wird der Tag der Deutschen Einheit einmal so bekannt wie das Zuckerfest ! 🙂

  22. Nietzsche:“Zarathustra“

    Einleitung:

    Als Zarathustra in die nächste Stadt kam, die an den Wäldern liegt, fand er daselbst viel Volk versammelt auf dem Markte; denn es war verheißen worden, dass man einen Seiltänzer sehen solle. Und Zarathustra sprach also zum Volke.

    Ich lehre euch den Übermenschen.

    Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.

    Was habt ihr getan, ihn zu überwinden?
    Alle Wesen bisher schufen etwas über sich hinaus: und ihr wollt die Ebbe dieser Flut sein und lieber zum Tiere zurückgehen, als den Menschen überwinden?

    Was ist ein Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham. Und eben das soll der Mensch für den Übermenschen sein: ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.

  23. Danke Dir Esbjerg, sehr liebenswerte Interpretation.
    Joseph Haydn hat eine wirklich schöne Melodie komponiert (auch wenn er ursprünglich „Franz“ damit ehren wollte).

  24. #18 Mittvierziger

    Niemand, wirklich niemand, sollte über Nietzsche urteilen, ohne wenigstens ein einziges Werk von ihm mehrmals gelesen zu haben…
    Danach darf man niemals den Fehler begehen, ihn mit heutigen Maßstäben zu messen…

    Richtig, da gibt es nichts zu deuteln….

  25. Was ist ein Affe für den Menschen?

    Ich denke: Vorbild und Mahnung.

    Der Mensch sollte den Affen, der in ihm schlummert, nie vergessen und sich seiner immer bewußt bleiben. Überheblichkeit ist da fehl am Platze, ebenso wie Resignation.

  26. Der Affe ist ein boshafter Spaßmacher, hat oft Humor, manchmal auch Geist, aber er ist immer durchtrieben. Der Affe ist gesellig und erweckt den Eindruck, als vertrüge er sich mit allen Tieren. Das ist aber oft nur eine Taktik. Er interessiert sich eben für alles und jeden.

    Er ist vergnügt, liebenswert und sogar hilfsbereit, er verbirgt die geringe Meinung, die er von anderen hegt, hinter seinem leutseligen Wesen. Der Affe ist ein intellektuelles Wesen. Er liest alles und weiß unglaublich viel. Er ist kultiviert und oft sogar gelehrt und hat ein so ausgezeichnetes Gedächtnis, dass er sich an die kleinsten Einzelheiten von Dingen erinnert, die er einmal gesehen, gesagt oder gehört hat. Er ist extrem erfinderisch und originell und löst selbst die schwierigsten Probleme. Der Affe hat sehr viel gesunden Menschenverstand und versteht es unnachahmlich, seine Mitmenschen auf den Arm zu nehmen. Das gelingt ihm sogar beim Drachen, der doch so stark, zäh und geschickt ist. Und er bringt es fertig, sich der Anziehungskraft des Tigers zu entziehen, über den er sich lustig macht.

    Der Affe hat kaum Skrupel. Er scheut sich auch nicht, unehrlich zu sein und zu lügen, wenn ihm das für seine Interessen nützlich erscheint. Er macht krumme Sachen, wenn er sicher ist, dabei ohne Schaden zukommen. Was er auch tut – man kann ihm einfach nicht böse sein, weil er viel Charme besitzt und es fertig bringt, allen Leuten zu gefallen.

    In der Liebe hat der Affe selten Glück. Er steht schnell in Flammen, aber genauso schnell lässt er das geliebte Wesen wieder fallen und sucht sich eine neue Liebe. Obwohl er sehr leidenschaftlich veranlagt ist, bekommt er bald wieder einen kühlen Kopf – er hat schließlich einen kritischen Verstand. Nur sein Humor bewahrt ihn vor der Verzweiflung.

  27. Noch ein Zitat von meinem Lieblingsphilosophen…

    Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt – und was er auch hat, gestohlen hat er’s. Ach, auch euch, ihr großen Seelen, raunt er seine düsteren Lügen!

  28. Ähnlichkeiten zum Zeitgeist sind rein zufällig, anders wären Gesetzmäßigkeiten gar nicht zu erkären, stimmt´s ? 🙂

  29. Nietzsche ist in die Abseitsfalle gerannt.

    Anarchisten schreien doch nie nach Recht und Gerechtigkeit. Todkranker Wortakrobat. Und,er schmiedet Sprache nicht, bis sie glüht, sondern er taucht sie ins Wasser, daß es nur so zischt.

    Didel, dudel, hollerö di hö. Dudl dum.

  30. Staaten in Europa und der anderen abendländischen Welt, die den Islam in seiner jetzigen Form aktzepieren, verlieren dadurch ihren Anstand, ihre Philosophie, ihr geistiges Wesen und ihre Werte, man sieht dadurch welch geistig Kind Befürwortr sind, denkt mal an die Sache mit Scientology, da wurde aber massiv dagegen vorgegangen.

    Was aber nicht heißt das ich Scientologen etwas gutes entgegenbringe, im Gegenteil sogar!

    Aber warum keine europaweite Islamkritik, denn so wie die Vertreter und Gläubigen dieser „Religion“ auftraten ,sind sie weit gefährlicher als Scientologen.

    Gruß

  31. aktzeptieren natürlich!und Befürworter

    aber nicht so wichtig……nur das Rechtschreibfehler dem geneigten Leser stets zur Verfügung stehen, sollte er sich darüber aufregen.

    Gruß

  32. Immer wieder schön zu lesen. THUT!

    Aber es gab auch andere. Wer zum Beispiel weiß das ein junger Richard Wagner an der Seite von Michail Bakunin in Dresden kämpfte ? Michail Bakunin wurde als Militärberater von der 1848er Revolution eingesetzt!

  33. Den Anarchist in seine Lauf hält weder Ochs noch Esel auf……..!…Ja wo läuft er denn…?

    Bei uns in den Straßen, die Zukunft diese Spezies wird wohl doch im Kühlfach liegen…

    Gruß

  34. #43 Indianer Jones (03. Okt 2009 04:56)
    Den Anarchist in seine Lauf hält weder Ochs noch Esel auf……..!…Ja wo läuft er denn…?

    Bei uns in den Straßen, die Zukunft diese Spezies wird wohl doch im Kühlfach liegen…

    Gruß
    ——————–

    Heißt eigentlich Sozialismus und jetzt kommt etwas was viele hier und vermutlich in Linken Foren nicht glauben mögen.

    Während des spanischen Bürgerkrieges wurde man in der C.N.T. begrüßt mit den Worten:“Bleibe Ehrlich und gehe stehts zur Arbeit. Egal was kommt!“

    Heute liest man von AntiFa und Co: „Bleibe zu Hause und mache Blau gegen Deine Ausbeutersau!“

  35. Friedrich Nietzsche: „Gott ist tot“.

    Gott: „Nietzsche ist tot“.

    Soviel zu „Wille zur Macht“

  36. Ich kenne Nietzsche zwar nicht, aber seine Ansichten über das Christentum könnten heute erst richtig aktuell geworden sein.

    Was sich heute „Christentum“ oder gar „Kirche“ nennt, egal ob katholisch oder evangelisch, ist zu einem politisch korrekten, weichgespülten, unverbindlichen linken Pseudochristentum verkommen. Sämtliche Bischöfe Deutschlands bis auf Mixa und hoffentlich noch ein paar Andere kriechen in schleimigster Weise vor dem Islam zu Mekka, triefen vor Untertänigkeit, strotzen vor linkem Vokabular und erregen eigentlich nur noch Ekel. Dieses Jahr zu Beginn der Fastenzeit höre ich doch glatt den Pfarrer sagen, wir sollten uns, was die Ernsthaftigkeit des Fastens betrifft, ein Beispiel an den Mohammedanern nehmen!!!

    Ich fordere dazu auf, keine Kirchensteuer mehr zu zahlen und nichts mehr zu spenden.
    Spendet Euer Geld lieber der PRO-Bewegung!

  37. Nietzsche ist tatsächlich der Schlüsselphilosoph um gegen linke Dummheiten zu argumentieren. Doch man sollte ihn nicht in einem Online-Angebot lesen, sondern seine Bücher kaufen!

  38. Die kriminellen linksextremistischen Haufen haben mit“Anarchismus“ überhaupt nichts zu tun.

    Dazu fehlt ihnen als Grundvoraussetzung die Intelligenz und die Unabhängigkeit(auch finanzeill) von der bekämpften staatlichen Ordnung.

  39. Es sagte einer: Er ist für alle und keinen.

    Sein Übermensch zeichnet sich auch dadurch aus, sein Ende selbst bestimmen zu können. Also wenn es an der Zeit ist: Selbstmord.

    Ich denke im Kern kann man sagen: er wollte keine Antworten geben, sondern zum Selberdenken anregen.

    Genau das Selberdenken ist das, was uns Heut am meisten fehlt.
    Also N. lesen und anfangen zu Denken.

  40. Gleich nach den Islamisten sind Linksradikale sowie Anarchisten eine Gefahr. Dieses Gesindel sollte bestraft werden. Diese Elemente wissen doch gar nicht, wie gut sie es in Deutschland haben. Vom Staat beziehen sie Leistungen, wofür andere hart arbeiten müssen. Und dann sind sie gegen den Staat, der sie nährt. Wie grotesk das ist, begreifen ihre Spatzenhirne natürlich nicht. Ich bin dafür, sie zu körperlich harter Arbeit einzusetzen.

  41. #50 <b<Hendrik

    „Gleich nach den Muslimen sind Linksradikale sowie Anarchisten eine Gefahr.

    Die Grundsatzfrage müsste hier einmal geklärt werden:

    Sind nur eine handvoll „Islamisten“ die Gefahr oder sind es Muslime!

  42. Nazis haben nicht nur Niezsche fuer sich verreinnahmt sondern sogar Jesus Christus. Und Mohammed tat das selbe.

    Nazis, Anarchisten, Linke [Kommunisten], Koranier sie stammen alle vom selben Stammbaum der Unwilligen, Heuchler und Demagogen.

  43. ICH PROTESTIERE GEGEN DIE BLOCKIERUNG UND ENTFERNUNG MEINER STELLUNGNAHME AUCH HIER, bei der ich mich ausdrücklich auch auf Nietzsche bezog !

    Na,
    mit dem zurückgezogenen ROMAN des DROSTE-Verlages hat doch CHURCHILL wieder einmal recht gehabt, – wenn es denn als ABrichtung übersetzt werden darf . . .
    KRITISIERT mit Briefen, Telefonaten, Email , E-Faxe usw. den VERLAG !!

    BOMBARDIERT (ohne Bomben ) DAS GRÜNE HAUPTQUARTIER, – auch weil die JUNGgrünen wie
    gestern hier veröffentlich in widerlich-hetzerische Manier Stimmung gegen
    die heutige PAX EUROPA-Kundgebung gemacht hat !
    – Bitte sucht unter dem hier entspr. Beitrag nach dem JungGrünen-Link und nach
    meinem PROTEST-BRIEF GEGEN DIESE !!

    ###
    Die Stellungnahme des Türken-Ministers ist eine ganz klar verlogen-pro-iranische Haltung, wie schon zuvor wiederholt
    von ERDOGAN bewiesen als pro-Hamas/Hisbulla anti -ISRAEL !
    Aber das scheint an dieser Stelle wohl egal ?!

    ###
    Zu SARRAZIN,- PARTEIAUSSCHLUSS GEFORDERT :

    Die EINLEITUNGSWORTE SIND DOCH BLÖDSINNIG !

    Warum sollte ich denn eine mich störende Meinung TOLERIEREN ?! Lächerlich ! Wie der getretende Idslamist oder Neofascho wird da argumentiert !

    Das Übel ist doch dieser widerlich pro-islamistische ANGRIFF für
    die U N T E R D R Ü C K U N G einer eh schon an den Rand gedrängten KRITIK, hier die Sarrazins !

    KRITISIERT DIE DHIMMITUDEN UNTERDRÜCKER ÖFFENTLICH !

  44. #12 Israel_Hands (03. Okt 2009 00:11)

    #7 Raucher (03. Okt 2009 00:05)

    @ #3 Rechtspopulist (02. Okt 2009 23:53)

    Nietzsche war nicht verrückt, er hatte ziemlich sicher einen Hirntumor.

    Er hinkte nicht, er hatte ziemlich sicher ein steifes Knie.

    Nichts von alledem, er litt an Syphilis und das führt im Endstadium zur Zerstörung des zentralen Nervensystems.

  45. #46 jhunyadi (03. Okt 2009 06:42)

    —————————

    schaut so aus als hätte der pfarrer weder vom christlichen und schon gar nicht vom islamischen fasten eine ahnung.

    was lernen die an der uni? sitzkreis? wir haben alle so lieb? auch der teufel ist nur menschlich?

  46. @ #12 Israel_Hands (03. Okt 2009 00:11)
    Der Unterschied ist, dass man einen „Verrückten“ psychotherapieren kann, während ein organisches Problem (wie ein Tumor) darauf nicht anspricht.
    Es gibt viele Fälle von sogenannten „Verrückten“, die sich jahrelang durch eine Therapie quälen, während sie in Tat und Wahrheit nur ein Medikament gebraucht hätten, oder eine Operation.

  47. #55 Raucher (03. Okt 2009 14:18)

    @ #12 Israel_Hands (03. Okt 2009 00:11)
    Der Unterschied ist, dass man einen “Verrückten” psychotherapieren kann, während ein organisches Problem (wie ein Tumor) darauf nicht anspricht.
    Es gibt viele Fälle von sogenannten “Verrückten”, die sich jahrelang durch eine Therapie quälen, während sie in Tat und Wahrheit nur ein Medikament gebraucht hätten, oder eine Operation.

    Tja, jahrelanges Therapieren lässt aber die Kassen klingeln bei den Therapeuten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  48. @ #2 Ogmios (03. Okt 2009 12:14)
    Die Nazis wollten aus Jesus sogar den Nachfahren eines keltischen Legionärs machen, um nicht eine positive jüdische Gestalt in ihr abstruses Weltbild aufnehmen zu müssen.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Race_of_Jesus
    Sowas Dummes muss man sich mal vorstellen!
    Und wie „ernst“ es jemandem mit den Lehren von Jesus ist, wenn er sie danach bemisst, welche Rasse oder Nationalität er hatte, das wird ja wohl jeder selber merken.

  49. @ #4 Seiko (03. Okt 2009 13:55)
    Was genau Nietzsche getötet hat, weiss man nicht mit Sicherheit, neben Neurosyphilis und einer Frontotemporalen Demenz ist aber auch ein Hirntumor unter den Verdächtigen.
    Aber eigentlich ist die genaue Ursache ja auch nebensächlich, ich habe nur etwas gegen den Begriff „verrückt“ in diesem Zusammenhang.

  50. Es ist doch völlig Wurst warum er verrückt war. Als ob die Ursache den eine oder anderen Dachschaden besser machen würde. Schizophrenie ist genauso ein Hardware-Fehler wie ein Hirntumor. Aber eine psychische Krankheit ist anrüchiger, darum wollt Ihr nicht, dass er verrückt war. Nietzsche würde sich bei dieser Heiligenverehrung seiner Person im Grabe umdrehen. Das ändert aber nichts daran, dass man ihn als gebildeter Mensch mit Gewinn lesen kann!!! Man findet bei ihm im übrigen auch sehr viel Anarchistisches, was wohl auf ein Rezeption Max Stirners (Der Einzige und sein Eigentum) zurück geht.

    Im Moment sieht der Forschungsstand so aus:

    Anfang Januar 1889 erlitt er in Turin einen geistigen Zusammenbruch; kleine Schriftstücke – „Wahnzettel“ – die er an enge Freunde, aber auch zum Beispiel an Cosima Wagner und Jacob Burckhardt sandte, waren eindeutig vom Wahnsinn gezeichnet. Als Ursache für den Zusammenbruch wurde progressive Paralyse als Folge von Syphilis vermutet.
    Diese Diagnose und die Ursache für Nietzsches Krankheitsbild überhaupt bleiben allerdings zweifelhaft und sind bis heute umstritten.

    und hier

    Damit wollte Nietzsche den schärfsten Gegensatz zum Christentum formulieren, das – so wie er es verstand – die Erde als ein Jammertal und bloße Durchgangsstation zum Himmelreich ansah, das die Menschheit als ein mit Erbsünde belastetes Geschlecht in Erwartung des Letzten Gerichts betrachtete und das mit seiner Parteinahme für die Armen, Schwachen und Benachteiligten den Herdentrieb förderte und die Starken und Erfolgreichen lähmte.

    Gegen die Losung „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“, stellte der Pastorensohn Nietzsche das „Vivere pericoloso!“ (“ Gefährlich leben!“ ) des Renaissance-Menschen.

    Die Vorstellung der Ewigen Wiederkehr des Gleichen war für Nietzsche persönlich sicherlich schwer auszuhalten, denn er hatte sich eine unheilbare Krankheit zugezogen, die mit der Zerstörung des Gehirns endete (Syphilis). Er hätte allen Grund gehabt, mit seinem Schicksal zu hadern und an ein besseres Jenseits zu glauben. Wenn Jesus sagte: „In der Welt habt Ihr Angst, doch seid getrost, ich habe die Welt überwunden“, dann wollte der „Anti-
    Mit dem Fortschritt seiner Krankheit klang seine Bejahung des Lebens, des Starken, der „Fernstenliebe“ (statt der Nächstenliebe), des „Übermenschen“ (statt des „Herdenmenschen“ ) immer schriller und sein endgültiger geistiger Zusammenbruch erfolgte angesichts eines Kutschers, der mit seiner Peitsche erbarmungslos auf seine zu schwachen Pferde einschlug, denen Nietzsche weinend um den Hals fiel.

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