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Süddeutsche entdeckt die Bombe

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Was für eine Überraschung: Der Iran bastelt seit Jahren an einer Atombombe, ist jetzt kurz vor dem Ziel und hat die jahrelangen Verhandlungen nur geführt, um Zeit zu gewinnen! Nunja … für PI-Leser ist das ganz sicher keine Überraschung, vielleicht aber für die Leser der Süddeutschen Zeitung, denen solche Verdächtigungen bislang als Hysterie israelischer Geheimdienste ausgeredet wurden.

Heute geht auch der Süddeutschen Zeitung ein Licht auf:

Seit Monaten gab es Gerüchte über einen Report der Nuklear-Experten der UN. Das Dokument heißt „Mögliche militärische Dimensionen der iranischen Nuklaerprogramms“ – und setzt nun US-Präsident barack Obama und seine Verbündeten in Zugzwang.

Danach verfügt Iran bereits über ausreichende Kenntnisse zum Bau von Atombomben. Die New York Times berichtet unter Berufung auf eine vertrauliche Analyse der Internationalen Atom-Energiebehörde IAEA, dass die islamische Republik in den vergangenen Jahren „genügend Informationen“ zur Herstellung eines nuklearen Sprengkörpers gesammelt habe.

Das Land habe sein Wissen durch eigene umfangreiche Forschung und Tests ausgebaut, heißt es in der Analyse weiter, wie die Zeitung unter Berufung auf europäische Regierungsvertreter berichtete.

Ein nicht genannter hoher europäischer Beamter hat der New York
Times
nach Angaben der Zeitung in Interviews den Inhalt des Berichtes beschrieben. Das Dokument sei in diesem Jahr erstellt worden. Danach sei es überarbeitet und ausgeweitet worden. Die Hauptschlussforderungen seien aber unverändert geblieben. Es sei jedoch nicht reif für die Veröffentlichung als offizielles Dokument, wird der Beamte zitiert.

Nach Angaben der Zeitung wurden für den Bericht eine Reihe von Atomwaffenexperten innerhalb und außerhalb der IAEA herangezogen. Darin ist von einem komplexen Programm unter Leitung des iranischen Verteidigungsministeriums die Rede. Ziel sei die Entwicklung einer atomaren Sprengladung für Shahab-3-Raketen. Nach Informationen der IAEA begann des Programm bereits Anfang 2002.

Ebenso lange berichten seriöse Medien über die wachsende Gefahr aus Teheran, und werden von deutschen Qualitätsjournalisten dafür mit der Arroganz der schwätzenden Klasse beschimpft.