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Weniger Kinder wegen Schwarz-Gelb

Hannelore Kraft (Foto), nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin und selbst trotz Rot-Grün und erfolgreicher Familienpolitik nur Mutter eines Kindes, befürchtet, dass wegen Schwarz-Gelb weniger Kinder zur Welt kommen werden. Das verunsichert uns jetzt, da den Genossen Buschkowsky gegenteilige Befürchtungen umtreiben. Warum bei Kindergelderhöhung und Betreuungsgeld plötzlich soziale Kälte ausbricht und die Grundsicherung fehlt, wissen wir nicht.

Die WELT schreibt:

Wegen der Politik der neuen Bundesregierung prognostiziert die nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin Hannelore Kraft sinkende Geburtenzahlen in Deutschland. „Durch Schwarz-Gelb wird es sozial kälter in Deutschland werden, etwa wegen der geplanten Ausweitung der Mini-Jobs, von Zeitverträgen und Leih- und Zeitarbeit“, sagte Kraft der „Bild“-Zeitung.

„Davon sind gerade junge Menschen betroffen, vor allem Frauen, die gerne mehr Kinder hätten – denen aber die nötige soziale Grundsicherheit fehlt.“ Dies sei eine Schlüsselfrage für die Zukunft der Gesellschaft.

Die Kindergelderhöhung um 20 Euro pro Kind sei zwar populär, sagte Kraft. „Wäre es nicht aber sinnvoller, dieses Geld nicht an die zu überweisen, die die monatlichen 20 Euro pro Kind gar nicht brauchen? Sondern stattdessen damit endlich die Schulen zu modernisieren, die Förderung und den Ganztag auszubauen, die Bildung kostenfrei zu machen?“, fragte sie.

Beim Betreuungsgeld von der neuen Koalition geplanten 150 Euro im Monat bestehe zudem die Gefahr, dass die Eltern ihre Kinder aus finanziellen Gründen zuhause ließen – vielleicht gerade die Kinder, denen eine Kita gut täte.

Dagegen würde die Ganztags-Zwangskasernierung in staatlichen Verwahranstalten die Kinderzahl explodieren lassen und ein soziales global warming auslösen…

(Spürnase: HBS)