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Rendsburg: Muezzin kräht nur freitags

Probeweise für ein Jahr soll der Muezzin in Rendsburg nur am Freitag krähen. (PI berichtete) Diesen „Kompromiss“ haben die ungläubigen Hunde von den islamischen Herren erbeten. „Am Rande der Moschee-Eröffnung hat mir auch Oguz Ücüncü, Generalsekretär von Milli Görüs, mitgeteilt, dass der Ruf am Freitag ausreicht“, sagte der Bürgermeister von Rendsburg, Andreas Breitner (SPD).

Wie nett von ihm. Muezzinrufe seien wie Kirchenglocken und müssten daher geduldet werden. Dabei sei es völlig egal, was da so gerufen werde (ja? Tötet die Ungläubigen?) Es ginge nur um den Lärmpegel. Der soll in der „Probephase“ an verschiedenen Orten gemessen werden, um den Menschen die „Angst vor dem Fremden“ nehmen. Ein wahrer Volksvertreter!

Die Schleswig-Holsteinische Zeitung schreibt:

Eine Einschränkung könne es durch das kommunale Planungs- und Baurecht geben. Um in dieser Hinsicht auf der sicheren Seite zu sein, hat die Stadt vom Islamischen Zentrum ein Lärmgutachten verlangt, das inzwischen in Arbeit ist. In der Praxis tönt der Muezzin-Ruf zur Probe, während an unterschiedlichen Punkten die Schall-Emission gemessen wird. Anschließend, so schilderten die Bürgermeister das weitere Procedere, werden die Ergebnisse des Gutachtens zur Bewertung an das staatlichen Umweltamt nach Kiel weitergegeben. Dort werden unter anderem Faktoren wie „Akzeptanz“, „Herkömmlichkeit“ und „soziale Adäquanz“ eingebunden – es wird geprüft, was aus rechtlicher Sicht vertretbar ist. „Der Inhalt des Rufs spielt dabei keine Rolle, es geht ausschließlich um die Emissionen“, erläuterte Hein.

„Wir gehen davon aus, dass zwischen Sonnenauf- und Untergang gerufen werden darf“, sind sich Breitner und Hein einig. „Das ist dann die rechtliche Grundlage, an die wir uns zu halten haben“, sagen die Bürgermeister. „Da gibt es für uns auch keinen Spielraum.“

Wie tröstlich! Ob die Bürgermeister wissen, wann im Sommer die Sonne aufgeht? Wichtig ist ihnen nur, sich gegen den allgegenwärtigen Nazi abzugrenzen.

Menschen, die die aktuelle Diskussion nutzen, um „Fremdenfeindlichkeit, Hass und rechtsradikale Positionen zu fördern. „Mit denen wollen wir nichts zu tun haben. Wir setzen uns für die Anwohner ein, die sich gestört fühlen und Angst vor dem Fremden haben.“

(Spürnase: Walter M.)