SchweizAm 8. Februar 2009 entschieden sich die Schweizer Stimmberechtigten mit einem Ja-Anteil von 59,6 Prozent für die Fortsetzung der Bilateralen mit der EU und Erweiterung der Personenfreizügigkeit (FZA) auf Rumänien und Bulgarien. Vorausgegangen war dem ein Hickhack um die Zusammenlegung der beiden Themen „Fortsetzung der Bilateralen“ einerseits und „Erweiterung der FZA auf Rumänien und Bulgarien“ andererseits („Päckchenlösung“).

Die Mehrheit des Volkes hätte sich eine getrennte Abstimmung gewünscht, denn die Fortsetzung der Bilateralen war unbestritten, die Erweiterung der FZA hingegen nicht. Hauptargument gegen die FZA war die drohende Wirtschaftskrise, die der Schweiz im Oktober 2008 20.000 Arbeitslose bescherte. Dabei standen die Fragen im Forderung, verdrängen die EU-Bürger die Schweizer vom Arbeitsplatz und höhlen dies Ausländer die Sozialkassen aus?

So wanderten vergangenen Jahres gemäß Bundesamt für Migration (BFM) rund 128.000 Personen in die Schweiz ein. Es waren dies 94.000 aus den alten EU-Ländern (Hauptanteil aus Deutschland mit 41.000 Personen), 10.000 aus europäischen Nicht-EU-Ländern und 23.000 aus außereuropäischen Ländern (Quelle NZZ 18.01.09). Dabei handelt es sich um Nettozahlen, also der Differenz zwischen Einwanderung und Rückwanderung. Im vierten Quartal 2008 nahm zwar die Zuwanderung saisonbedingt um 47 Prozent ab, um trotz der Wirtschaftsflaute wieder zuzunehmen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres nahm nämlich die Zuwanderung lediglich um 24 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode ab (etwa 50.000 Zuwanderer). Dies ohne Berücksichtigung der Einwanderung von Personen aus Nicht-EU-Staaten (25.758) und Asylbewerbern (ca. 17.000) (Quelle 20 Minuten vom 30.09.09).

Zuwanderung in die Schweiz

Die Schweiz hat heute rund 7,7 Millionen Einwohner, wovon 1,7 Millionen Ausländer sind. Die acht Millionen-Grenze dürfte 2011 erreicht sein, wobei zu berücksichtigen ist, dass von der Fläche von 41.285 km2 (Deutschland 357.093 km2) über die Hälfte Gebirge ist. Die jährlichen Einbürgerungszahlen betragen ca. 50.000 Personen, vornehmlich aus den Balkanländern und Sri Lanka.

Für die Fortsetzung der Bilateralen und Erweiterung der FZA standen alle Parteien ein. Nachdem sich jedoch die Basis der SVP gegen die vom Parlament beschlossene „Päckchenlösung“ stemmte, ergriff diese das Referendum. Bundesrat und die anderen Parteien priesen in erster Linie die wirtschaftlichen Vorteile der EU, drohten nach zunehmenden Befürworter des Referendums mit Folgen im Falle der Ablehnung der „Päckchenlösung“. Diese Drohungen betrafen (angenommene) Wirtschaftssanktionen seitens der EU und Auflösung der Bilateralen bis hin zur Auslagerungen ganzer Firmen in das Ausland im Falle der Annahme des Referendums. Zudem drohten die Linken mit Wiederaufnahme der Verhandlungen für einen EU-Beitritt wohl wissend, dass das Parlament im Gegensatz zum Volk mehrheitlich einen solchen wünscht. Selbst die direkte Demokratie wurde „angesichts veränderter Verhältnisse“ in Frage gestellt, da – natürlich ein linkes (!!!) – Parlament besser wisse, was dem Bürger gut tue. Dabei wurde vor allem auf den Steuerstreit hingewiesen, bei dem unter anderem der deutsche Steuerraubritter Peer Steinbrück keine untergeordnete Rolle spielte.

Seitens der Gegner der Freizügigkeitsabkommen wurde vor allem auf die zunehmende Arbeitslosigkeit und die Aushöhlung der finanziell schwer angeschlagenen Sozialkassen durch Zuwanderer hingewiesen. In der Tat fanden vor allem noch berufsunerfahrene Schulabgänger keine (Lehr-)Stelle und ältere Arbeitnehmer wurden durch Zuwanderer aus der EU ersetzt. (Letzteres ist in der Schweiz deshalb möglich, da der Arbeitnehmerschutz weniger ausgebaut ist als z.B. in Deutschland.) Zudem sind die flankierenden Maßnahmen zum Schutze der einheimischen Arbeitnehmer ebenso ungenügend, wie die durchgeführten Kontrollen. So stellte beispielsweise das Arbeitsinspektorat in Basel anlässlich einer der wenigen Kontrollen auf Baustellen fest, dass in 40 Prozent der Fälle „Unregelmäßigkeiten“, vor allem Lohndumping, vorkämen (BAZ 17.06.08). Zu beachten ist hierbei, dass die Kontrollorgane der kantonalen Gewerbepolizeien lediglich mit eins bis drei Mann dotiert sind (eine Zollfandung die betriebliche Kontrollen durchführen kennt die Schweiz nicht).

Eine sehr große Rolle spielte aber auch die Aushöhlung der Sozialkassen (Arbeitslosenkasse) und die zunehmende Zahl der Fürsorgebezüger. Dieser Argumentation der Gegner der FZAS kam vor allem der Umstand zu Hilfe, dass Ausländer diese nach kurzer Einzahlungszeit im viel stärkeren Masse beanspruchen können als Schweizer. Vorausgegangen waren eine ganze Reihe missbräuchlicher Leistungsbezüge vor allem durch Migranten. Eine undurchsichtige Rolle spielte dabei auch der nun abgetretene Bundesrat Couchepin, mit nicht nachvollziehbaren Pressemitteilungen aus seinem Departement. Dieser war es auch, der die ausschlagende Stimme gab, als es darum ging, drei Monate später die von der SVP geforderte Ventilklausel nicht umzusetzen. Die Voraussetzungen für die Anrufung der Ventilklausel (Wiedereinführung der Einwanderungskontigente für kurze Zeit) wären Mitte dieses Jahres erfüllt gewesen. (Im Abstimmungskampf war diese Schutzmaßnahme die Beruhigungspille gewesen, die der Bundesrat den Gegnern der Personenfreizügigkeit verabreichte.)

Ende vergangenen Monats waren bereits über 158‘000 arbeitslos. Das sind 4 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Im nächsten Jahr dürfte die Arbeitslosenzahl 5 Prozent, also 200‘000 Personen, übersteigen. Angesichts dieser Situation forderte im Oktober 2009 ausgerechnet der grüne Nationalrat Bastien Girod, dass die Zuwanderung gebremst wird. Er und Gilli wiesen in erster Linie auf die ökologischen Folgen der ungebremsten Zuwanderung hin und schlugen vor, die Vergabe der Arbeitsplätze an die einheimische Wohnbevölkerung zu vergeben. Dass eine solche Forderung ausgerechnet aus ihren Reihen kam, fand bei Rot-Grün wenig Verständnis und löste Wut aus. Denn nach wie vor befürworten die Linken eine ungehemmte Zuwanderung, wohl nicht zuletzt, um die verlorenen einheimischen Mitglieder zu ersetzen, die mit deren Einwanderungspolitik nicht einverstanden sind. Die SVP geht hierbei noch weiter und fordert, dass die FZAs aufzukündigen und neu auszuhandeln sind. Motionär Adrian Amstutz wird diese Forderung kommende Woche im Parlament stellen.

Aufgeschreckt durch solche Nachrichten rief Serge Gaillard, ehemals geschäftsführender Sekretär und Chefökonom des Gewerkschaftsbundes und heutiger Chef der Sektion Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, die Unternehmer auf, mehr Arbeitnehmer in der Schweiz zu suchen. Doch in der französischsprachigen Diskussionssendung „Infrarouge“ sorgte die Schweizerische Außenministerin Micheline Calmy-Rey mit der Aussage für Unmut, die Arbeitgeber sollten in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise freie Stellen vor allem mit „gut in den Schweizer Arbeitsmarkt integrierten Personen“ besetzen. Dass nach einer solchen Aussage vor allem bürgerlich eingestellte Schweizer für harsche Reaktionen sorgten, war nicht verwunderlich. Da war die nachträgliche Ergänzung der sozialistischen Außenministerin, „gemeint seien Schweizer und Ausländer“ unbehilflich. Linke hingegen spürten durch die ergänzte Aussage der Außenministerin ihre Forderung nach unbegrenzter Einreise ebenfalls in Gefahr. Und was ist mit den Arbeitgebern? Auch diese äußern ihre Unzufriedenheit. Thomas Daum, Präsident des Arbeitgeberverbandes bestreitet, dass Ausländer Schweizern den Arbeitsplatz nicht konkurrenzieren. Werner Messmer, Präsident des Baumeisterverbandes (8.390 gemeldete Stellensuchende) behauptet, dass man keine qualifizierten Schweizer findet. Im letzteren Falle allerdings ist festzuhalten, dass sich in der Schweiz praktisch keine Baufirmen mehr in (echt) schweizerischer Hand befinden. Und diese bilden (aus familiär/heimatlich bindenden und sprachlichen Gründen) längst keine Lehrlinge schweizerischen Ursprungs mehr aus. Und was ist denn mit den fehlenden Stellen im Gesundheitswesen, auf die die Linken anlässlich des Abstimmungskampfes vom 8. Februar 2009 hinwiesen? Offiziell ebenfalls gemeldet sind 8.390 Stellensuchende; von mangelndem Pflegepersonal demzufolge keine Spur.

Dass die Forderung, die Personenfreizügigkeitsabkommen aufzukündigen und neu zu verhandeln bei einem mehrheitlich EU- orientiertem Parlament durchdringt, ist kaum anzunehmen. Viel eher ist davon auszugehen, dass der hierfür zuständige Gesamtbundesrat nun doch noch die Ventilklausel anrufen wird; zumindest für kurze Zeit und sofern die vertraglichen Voraussetzungen mit der EU dies überhaupt zulassen. Für in der Schweiz Arbeit suchende Ausländer würde diese Verlegenheitslösung allenfalls (administrativ) erschwerte (kontigentierte) Einreisebedingungen bedeuten. Schweizer und bereits hier ansässige Ausländer aber sehen sich einem viel größerem Problem ausgesetzt. Eine Restriktion beim Bezug von Sozialleistungen ist längst in die Wege geleitet. Allen voran von SVP und den Wirtschaftsverbänden. Begrüßenswerter allerdings wäre, wenn diejenigen Länder einen Finanzausgleich an die Schweiz leisten müssten, die den Hauptanteil der Sozialabgaben einkassiert haben. Denn wer in der Schweiz nicht schon jahrelang Sozialprämien leistet, stellt bei Arbeitsplatzverlust eine hohe Belastung für Fürsorge und Arbeitslosenkassen dar. Ein ungleiches Verhältnis wenn man bedenkt, dass lediglich ca. 403.000 Schweizer im ganzen EU-Raum leben, wovon jedoch ca. 294.000 Personen Doppelbürger sind.

(Gastbeitrag von cristiano safado)

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24 KOMMENTARE

  1. Die Zuwanderung wird entgegen den Versprechungen der Politiker anhalten.
    Die importierte Kriminalität wird entgegen den Versprecungen zunehmen.
    … und im Herbst 2011 sind Neuwahlen in Schweiz.
    Die nationalkonservative SVP wird zur Verwunderung der anderen linken und linksliberalen Parteien abräumen.

  2. Man erkennt die Schweiz nicht mehr wieder. Gab es dort nicht die vorbildliche Arbeitserlaubnis für maximal 1 Jahr?
    Habt Ihr gelesen, dass die SPD, wie die Grünen Illegale hier noch mehr unterstützen wollen. Aufgreifen – wegsperren und in einem Boot auf den Atlantik setzen. Dann fällt denen schon ein wo sie geboren wurden.

    Ich suche noch immer jemanden, der sich in internationalem Seerecht auskennt. Neue Geldanlage mit gut 6 % Rendite. Thema: “ Knast auf hoher See“.

  3. Die Schweiz ist nicht nur von der EU umzingelt und von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit abhängig, sie wird auch laufend von der EU erpresst. Um es mal plastisch darzustellen: Die Schweiz hat ca. Größe und Einwohnerzahl Niedersachsens und keine Möglichkeit autark zu leben, es sei denn, man will zurück in die Steinzeit. Gerade alles was Zuwanderung betrifft, wird von der EU schon immer an andere wirtschaftliche Pakete gebunden. Wer der Schweiz helfen will, muss in seinem eigenen Land anfangen und aufhören, die wahren Täter zu wählen.

  4. @rabbit

    Nein das hat sich längst geändert. Mit den FZAs wird EU-Bürgern eine 5-jährige Aufenthaltsbewilligung B (EU-B) erteilt.

  5. Die Schweiz wird dem Geburtendschihad ebenso zum Opfer fallen wie der Kosovo. In jedem europ. Land muss damit gerechnet werden. Da braucht es erst gar keiner weiteren Zuwanderung die erledigen das mit ihren Gebärmaschinen die auf Hochtouren arbeiten haben sie erst mal europäisches Territorium erreicht. Man lässt sie gewähren und weiter gebären. So sagte einer von den Islamisten „Wir werden euch mit unseren Schwänzen besiegen“. Anscheinend haben die recht.

  6. Was kriegen die Schweizer und die Deutschen eigentlich, wenn sie nach Rumänien oder Polen auswandern?
    Partnerschaft zwischen diesen Ländern hieße, daß ich in diesen Ländern leben könnte. Mit unseren Ansprüchen ginge das aber nicht. Schließlich würden wir in Armenhäuser einwandern. Würden wir dort in großer Zahl rumänische und polnische Arbeitsplätze verdrängen, würden wir Sozialhilfe und Wohnungen in den Hintern geschoben kriegen, gäbe es einen rumänischen und polnischen Aufstand gegen deutsche und schweizer Einwanderer, dessen dürfen wir uns sicher sein.
    Solange aber wir Lohndumping und Schwarzarbeit von polnischer und rumänischer Seite zu bezahlen haben und die Vernichtung von Vollzeitarbeitsstellen, solange reiben sich Rumänen und Polen die Hände über die dummen Deutschen und Schweizer.

  7. Hinterher jammern gilt nicht. Ihr Schweizer hattet die Möglichkeit und ihr habt sie vertan.
    Gleiches gilt bei eurer Minarettinitiative. Wenn euch der Musel – Mufti sonntagsmorgens vom Brüllturm von der Mutti kräht, ist es zu spät.
    Richtig abstimmen ist angesagt!!!!!

  8. Die Konkordanzdemokratie zeichnet die Schweiz vor anderen aus, hat aber auch ihre Crux. Das Kollegialitätsprinzip ist den Departementsvorstehern viel zu oft im Wege.

    Nach einer „Neubestückung“ des Bundesrates als Folge der nächsten Wahl wird man den Himmel über der Schweiz wieder klarer sehen. Bis dahin schleppt es sich hin.

    Motionär Amstutz wird kommende Woche fordern, was kaum zu erreichen ist, die FZA aufzukündigen und neu zu verhandeln.

    Gezielte Arbeit, täglich und beschwerlich, auf die nächste Wahl hin ist das Gebot der Stunde, damit die SVP das ganze Gewicht ihrer im Schweizer Verstand begründeten Zukunftsprogrammatik realisieren kann.

    Alt-Bundesrat Blocher ist bereit dazu.

    http://www.teleblocher.ch/

  9. Wir leben nun 7 Jahre in der Schweiz nachdem wir vor den Kommunisten und ihrer Arbeiterverachtenden Politik aus der EU geflüchtet sind !

    Eins steht fest, irgend wer trägt Sorge dafür das die Schweiz ihre Privilegien und ihre Neutralität, ihren Stolz und ihren erarbeiteten Wohlstand verlieren soll !

    Wer das ist, kann sich jeder selbst ausmalen !

    Für uns stellt sich die Frage. Wenn die Schweiz in wenigen Jahren, eine Provinz der EU und ein Schlachthaus der Roten Faschisten geworden ist …wo gehen wir dann hin um glücklich leben zu können ?

    Ist euch schon mal aufgefallen das das Leben in der gesamten EU eher einem modernem KZ gleicht ? Wo die Blockwarte aus Islamischen Ländern kommen und die Lagerkommandanten Rote Faschisten sind !?

    Europa , es ist zum heulen !

  10. #10 Frechwurm (27. Nov 2009 12:54)

    Internationalsozialisten.

    Europaweite Gleichmacherei.

    Die reicheren Länder ziehen die Ärmeren auf Kosten der eigenen Bevölkerung im Niveau nach oben während die Reichen langsam nach unten sacken.

    Es ist nicht gut, wenn in einem Grossstaat die Unterschiede zwischen den Provinzen zu gravierend sind.
    Hat der Bulgare keine umfangreiche Sozialversicherung, darf der Deutsche auch keine haben.
    Antidiskriminierung auf perversem Niveau.

    Der deutsche Länderbund BRD nennt das Länderfinanzausgleich.

    Wie es die EU nennt, weiss ich nicht.
    Aber wahrscheinlich gibts innerhalb der EU dafür keine offizielle Bezeichnung, die Bürger in den reicheren Ländern brauchen noch nicht wissen, dass sie das Melkvieh für die Armen darstellen.

    Wenn man sich das Niveau in den armen EU-Mitgliedsstaaten anschaut, bekommt man eine schwache Vorahnung dessen, was wir noch alles herzugeben haben bzw. wie lange sich die Arbeitenden für Wildfremde krummbuckeln müssen.

  11. Würden die MuselmanerInen alle in Uniform und bewaffnet „einwandern“, wäre die Rechtslage klar. Aber so wird dieser Imperialismus im Namen Allahs auch noch als legal verkauft.

  12. “überwandert” – man soll das Wort viel öfters benutzen, und auch ohne Gänsefüsse. Denn es gibt die Migration aus Sicht des überwanderten Volkes wieder!

    Und: Überwanderung macht Krank! d. h. wenn ein Volk überwandert wird, macht das Volk, die Kultur und die einzelne Zugehörigen dieses Volkes krank!

  13. #13 safado (27. Nov 2009 15:04)

    Falls du ein Diskussionforum für die CH machen willst, kann dir PI sicher einen Tipp für’s hosten geben.
    Das SVP-Forum scheiterte nämlich daran, dass die SVP laufend Anzeigen bekam, und die Teilnehmer ebenfalls. Es waren zwar sinnlose Anzeigen, aber das braucht Aufwand.

  14. #11
    Die Kommunisten wollten doch auch, dass alle
    gleich sind. Oder war das anders gemeint. In
    Deutschladn / Europa wird alles auf den Kopf
    gestellt. Wer Leistungsbringer ist wird am
    Monatsende gnadenlos abgezockt.
    Da fehlt die Gerechtigkeit. Wie kann ich
    meinen Kindern erzählen, dass man hier in
    Deutschland genausogut leben kann ohne
    Arbeit wie mit Arbeit. Die vielen Zuschüsse
    für die angeblich sozial Schwachen machen
    einen großen Teil dessen aus, was ich an
    Lohnsteuern / Einkommensteurern bezahlen muss.
    Für was ??? Damit immer mehr ins Vakuum hinein
    wollen??? Bevölkerungsrückgang. Na und. Wir
    hatten 1930 62 Millionen Einwohner und haben
    damals mit der Wehrmacht halb Europa beglückt
    ( ? 9 und verwüstet. Wri brauchen keine
    Zuwanderung. Wir brauchen wieder Frauen und
    Männer die eine Familie haben wollen und
    bereit sind Kinder grosszuziehen. Sonst nichts.
    Auch keine Asylanten und Gastbanditen !!!!!

  15. Die Schweizer haben ein Einwanderungsproblem? Da sollen die mal nach Deutschland oder den Rest Europs sehen.

  16. An 10 Frechwurm
    Aus Deutschland auszuwandern wäre eine Flucht und bedeutet, die Zurückgebliebenen im Stich zu lassen.
    Wir brauchen jeden echten Deutschen, Schweizer, Franzosen, Engländer, Holländer, Belgier, ganz Skandinavien für den Kampf gegen die Barbarei Islam, gegen Ausbeutung durch Einwanderung, gegen einen Vielvölkerstaat Deutschland – Europa.

  17. #16 Feuersturm

    Das gibt wieder Ärger, aber Kinder bringen einen Geldregen für die Armen.Nochmal um allen Missverständnisen vorzubeugen: Für die Armen.

    Ein Paar bekommt 150€ vom Staat zuzüglich alles, was das Kind braucht.
    In dieser Zeit kann aber die Mutter nicht mehr Arbeiten.
    -.Ist sie also Akademikerin, ist das ein riesiger Verlust —> Sie wird keine Kinder machen (obwohl sie es sich leisten könnte.)
    -.Hat sie eine Ausbildung, lohnt es sich auch nicht, da sie unterm Strich immer noch viel Geld verliert.
    (Also macht auch sie keine Kinder, obwohl sie es sich leisten könnte.)
    -.Leben Beide Elternteile von Arbeitslosengeld, verdienen sie – je mehr Kinder, desto mehr -> deswegen habe Einwanderer so viele Kinder.
    Ob diese wirklich unsere Rente bezahlen können, wage ich zu bezweifeln.

  18. In der Schweiz läuft zurzeit eine brandheisse Abstimmung in Sachen Islam, die der Lackmustest auf den Rest an Demokratie in Europa ist – mit relativ wenig Echo im Kommentarbereich von PI, wo man die Schweiz vielfach noch nach alter deutscher Art wahrnimmt, obwohl sie doch ein beliebtes Einwanderungsziel für Deutsche ist…

    @freespeech

    Dass die Anzeigen, die das SVP-Diskussionsforum lahm legten, „sinnlos“ gewesen sein sollen, kann ich nicht finden. Im Gegenteil.

    Diese Anzeigenaktion hat ein grelles erhellendes Licht nicht nur auf das SVP-Management im Umgang mit der sog. „Meinungs(äusserungs)freiheit“ geworfen, was auch leichtgläubigen usern als Orientierungshilfe dienen dürfte – sie haben auch den „Rechtsstaat“ mit seinen vielfältigen Organen der Schweizerischen Staatssicherheit in geradezu bühnenreifer Weise vorgeführt, gewissermassen Schweiz live zum Kennenlernen, nicht nur als Schnupperlehre gratis für Anfänger, sondern auch als Inspiration für abgebrühtere satirische Geniesser.

    Darüber hinaus sind solche Aktionen immer ein exquisites Erlebnis in Sachen Solidarität im kommunikativen Umfeld, von den friends-and -relations, die man vorher nicht kannte bis zu denen, die man bei dieser Gelegenheit besser kennlernen konnte. Ein durchaus anregender Selektionsprozess, nach dem man eine Reihe anderer Freunde hat als vorher und so mancher Maulheld mit eingezogenem Schwanz nicht vermisst wird.

    Auch ein eindrücklicher Anschauungunterricht über echte und sog. „wahre“ Christen oder auch Sozialisten. Last not least können alle, die als „blosse“ (oder noch schöner: „blanke“!) Aufklärer entlarvt werden durch solche Aktionen der Religionspolizei, zusätzlich mit den selbsternannten ehrenamtlichen Foren-Mutawas Bekanntschaft machen, die auch in andern islamkritischen Foren omnipräsent sind und die, selbst wenn sie einen nicht gleich anzeigen und verhaften lassen können, so doch zu gern aus dem Forum mobben möchten. Womit die Richtlinien der glaubensstarken Leitprogramme als Verwandschaftslinien sichtbar werden.

    Mit anderen Worten: es gibt keine bessere politische Standortbestimmung als eine Anzeigenaktion – für die Insider nicht neu, aber für bisher Aussenstehende vielfach ein Augenöffner.

  19. Interessante Argumente der Befürworter:
    Es hat ja schon genug Platz in der Schweiz, es heisst ja nicht, dass soviel Platz von Häuschenbesitzer verschwendet werden muss.
    Oder wenn die Sozialleistungen in der Schweiz sinken, dann ist die Schweiz für Ausländer auch nicht mehr so attraktiv.
    Ja, liebe Sozis, Grüne, CVP und FDP, mit der Politik die ihre Parteien betreiben, wird die Schweiz in 5 Jahren soweit sein, dass die Vorteile gegenüber anderen Ländern zerstört sein werden. Das Vermögen, das durch kluges Handeln und Fleiss erworben wurde, werden sie an andere Verschwendet haben. Sie können sich jetzt aber gut fühlen dabei, weil sie sich einreden, weltoffen und sozial zu sein. Was werden Sie aber sagen, wenn unsere Nachkommen sie einst fragen werden, ob auch Sie an der Zerstörung der Schweiz mitgearbeitet haben?

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