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Der Islam schenkt München ein Zentrum

[1]Foto: Vorbild Moschee-Zentrum Prenzberg
Der Islam demonstriert seine Offenheit und will in München ein Zentrum für europäischen Islam [2] mit Geldern aus den Emiraten bauen. Dort sollen die Imame auf deutsch predigen, und alles wird gut. Angeblich verkörpern die Emirate, wo Frauen auch nichts wert sind, einen modernen, aufgeschlossenen Islam, den es nach Europa zu importieren gilt.

Das Interview mit Benjamin Idriz, dem Initiator des Projektes, lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig:

Grüß Gott Herr Idriz! Wozu braucht es in München ein neues islamisches Zentrum?

Benjamin Idriz: Wir wollen einen neuen europäischen Islam formen, der nicht aus dem Ausland gesteuert wird. Wir wollen, dass in den Moscheen deutsch gesprochen wird und in unserem neuen Zentrum Imame ausbilden.

Woher sollen diese kommen?

Idriz: Wir wünschen uns, dass sie aus Deutschland kommen, wir wollen gerne auch Imame aus dem Ausland Deutsch lehren und auch das Land, die Sitten und Gesetze näher bringen.

Wer finanziert das Projekt?

Idriz: Wir haben eine Spendenzusage des Sultans Ibn Muhammad al-Qasimi. Da ist er Herrscher des Emirates Schardscha am Persischen Golf.

Wieso sollte der sich für einen europäischen Islam interessieren?

Idriz: Die Golfstaaten sind sehr an einem modernen Islam interessiert, schließlich wollen sie Handel mit der ganzen Welt betreiben. In den Emiraten werden ja auch viele Kirchen gebaut.

Würde diese Finanzierung nicht wieder eine große Abhängigkeit vom Ausland bedeuten?

Idriz: Wir denken, dass wir auch große finanzielle Unterstützung der Moslems aus München bekommen werden, da sie sich ja einen europäischen Islam wünschen.

Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet Ihren Verein. Wie erklären Sie das?

Idriz: Unser Vorsitzender wohnte früher in Tölz. Dort gab es nur eine Milli-Görüs-Moschee, darum war er dort Mitglied. Er ist längst ausgetreten. Gegen die Erwähnung im Verfassungschutzbericht haben wir Klage erhoben.

In Neusprech nennt man dies „Bedenken ausräumen“.

(Spürnase: Florian G.)

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