1

Die Männerhand im Damenschritt

Der Salzburger Trachtenhersteller Lanz hat Männer diskriminiert, weil er per Zeitungsannonce eine Schneiderin wünschte und damit gegen das Gleichstellungsgesetz verstoßen hat. „Ich kann doch nicht für einen reinen Damenposten einen Herren suchen“, empörte sich der Geschäftsführer.

Doch, so ist das in der EU, wo man größtmögliche Rücksichtnahme nur bei moslemischen Frauen übt. Hier darf ja sogar die Gesichtskontrolle nur von einer Frau durchgeführt werden. Bei anderen Frauen hingegen negieren wir die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Der Standard schreibt:

„Ich kann doch nicht von einem Herrn im Schritt der Damen Maß nehmen lassen.“ (…) Für die Maßschneiderei müsste die Ausnahmeregelung des Gleichbehandlungsgesetzes zum Schutz der Intimsphäre seiner KundInnen gelten.

Warum die Kundin jetzt ein großes I enthält, erschließt sich uns nicht. Aber im Zuge der Gleichstellung müssen sich Frauen von Männern befummeln lassen.

Die Gleichbehandlungsanwältin Monika Groser ortete hingegen eine Missachtung des „Gebots der geschlechtsneutralen Stellenausschreibung“, sie sah vorerst aber von einer Verwaltungsstrafe ab. Bei weiteren Verstößen blühe dem Salzburger aber eine Verwaltungsstrafe „bis 360 Euro“, wurde in dem Brief vom 9. Dezember angedroht. „Ich finde es lächerlich, damit Juristen zu beschäftigen. Ich werde weiterhin eine Schneiderin suchen und inserieren. Die Strafe zahle ich“, betonte der Firmenchef.

Mal sehen, wie die werte Frau Groser die Sache sieht, wenn sie selbst von einem Mann bedient wird. Den kann sie ja dann wegen „Sexismus“ anzeigen…

» monika.groser@bka.gv.at
(Spürnase: Josef W.)