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Linke auf dem Weg zum Terrorismus


In Griechenland, wo die Linksextremisten ihren deutschen Gesinnungsgenossen einen Schritt voraus sind, vollzieht sich gerade der Übergang vom gewalttätigen Straßenprotest zum Terrorismus. In Athen erschütterte in der Nacht eine Bombenexplosion die Stadt, bei der dieses mal noch niemand zu Schaden kam. Der Vorfall erinnert beklemmend an die Geburtsstunde des bundesdeutschen RAF-Terrorismus mit dem nächtlichen Brandanschlag auf ein Kaufhaus. Die weitere Entwicklung ist Geschichte.

t-online berichtet auf der Nachrichtenseite:

Eine starke Explosion im Zentrum von Athen hat am späten Sonntagabend tausende Menschen aus dem Schlaf gerissen. Verletzte oder Tote gab es nach Berichten des staatlichen griechischen Fernsehens nicht. Die Polizei konnte den Tatort nach einem anonymen Hinweis absperren.

Das Erdgeschoss des Gebäudes an der Syngrou-Chaussee wurde fast vollständig zerstört. Beschädigt wurden auch zahlreiche Autos, und Fensterscheiben umliegender Gebäude gingen zu Bruch. Die Behörden vermuten hinter dem Anschlag linke Gruppen, die in den vergangenen Monaten wiederholt Polizisten angegriffen und Bomben gezündet hatten.

Der anonyme Warnanruf ging bei der linksliberalen Zeitung „Eleftherotypia“ ein. Wie die Zeitung auf ihrer Internet-Seite berichtete, gaben die Terroristen den Behörden etwa 15 Minuten Zeit, Passanten und Sicherheitspersonal aus dem Gebäude zu bringen. Die Detonation hallte durch fast ganz Athen. „Es war ein tiefes Dröhnen“, sagte ein Einwohner aus dem Stadtteil Omonoia, der etwa zweieinhalb Kilometer vom Tatort entfernt liegt, im Radio.

Seit dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel im Dezember 2008 kommt Athen nicht zur Ruhe. Wochenlang gab es gewaltsame Straßenproteste, bei denen Dutzende Geschäfte von Vermummten zerstört wurden. Im Juni wurde ein Polizist ermordet. Bei verschiedenen Angriffen wurden weitere sieben Polizisten von schwer bewaffneten Extremisten angegriffen und zum teil lebensgefährlich verletzt.

Außerdem gab es mehrere Bombenanschläge auf Polizeistationen, einen Polizeibus und Banken sowie staatliche Einrichtungen. Zu den Taten bekannten sich die linken Gruppen „Volksaktion“, „Revolutionärer Kampf“ und „Sekte der Revolutionäre“. In ihren Schreiben bezeichneten sie sich als „Stadtguerilla“ und kündigten weitere Aktionen dieser Art an, um – wie sie sagen – den Staat zu destabilisieren.

Der Berliner Innensenator Körting gibt derweil bekannt, dass sich die Zahl linksexremistischer Gewaltverbrechen auch in Berlin während des letzten Jahres dramatisch verdoppelt habe. Dort, wo die Linksfaschisten mit ihrer Linkspartei bereits an der Regierung beteiligt sind, kann man wohl bald damit rechnen, dass es nach Athener Beispiel die ersten Bombenanschläge auf die Bevölkerung geben wird.

(Foto: Auch in Deutschland, hier Köln, versuchten im Dezember 2008 Anhänger der SED, Jugendliche mit dem Tod des jungen Griechen zu gewalttätigen Ausschreitungen anzustiften)