Im Januar 2010 erschien (durchgehend in alter Rechtschreibung) die erste Nummer des neuen deutschen Nachrichtenmagazins Zuerst!. Chef der (noch) Ein-Mann-Redaktion ist Günther Deschner, der als Journalist vor allem für die WELT und die JF schreibt, unterstützt von freien Mitarbeitern, wie dem ziemlich zugeknöpften Impressum zu entnehmen ist.

(Gastbeitrag von Israel_Hands)

Im „Editorial“ skizziert Deschner die Linie des Blattes. Entsprechend dessen Namen „bekennen sich Verlag und Redaktion Zuerst! zu den eigenen deutschen Interessen“. Und in erklärter Gegenposition zum Spiegel, der sich laut seinem Gründer Rudolf Augstein politisch „im Zweifel für links“ entscheide, verorte sich Zuerst!, wie Deschner unter Umtänzelung des geächteten R-Wortes erklärt, „im Zweifel jedenfalls nicht links“.

Beim ersten Durchblättern unterscheidet das neue kleine Monatsmagazin sich von der wöchentlichen „Konkurrenz“ aus der Oberliga wie Spiegel oder Focus vor allem durch das Fehlen der üblichen Hochglanz-Anzeigenseiten. Das könnte erholsam sein. Doch sind es nicht zuletzt die ‚geleckten‘ ganz- oder doppelseitigen Werbemotive bekannter Marken, die ein Printorgan nicht nur mitfinanzieren, sondern ihm auch einen Teil des „professionellen“, weltläufigen Flairs verleihen. Auch aus diesem Grund bieten Zeitschriften-Neugründungen den Werberaum ihrer Debütnummern billig oder gratis feil. Wie provinziell das Fehlen mondäner Models und urban in Szene gesetzter Kraftwagen wirken kann, beweist anschaulich das vorliegende Heft, dessen bescheidener Anzeigenteil aus einer Monokultur billig-bunt gestalteter Werbung nicht-linker Verlage vornehmlich aus dem Dunstkreis der Herausgeber und Förderer des neuen Print-Projektes besteht.

Speziell der PI-Leser hat außerdem beim ersten Durchblättern zahlreiche Déjà-vu-Erlebnisse – dank einer Fülle kurzer und längerer Meldungen, die sich ausnehmen, als arbeite so manche PI-Spürnase nebenbei für Zuerst!: „Fußball – nur ein Spiel?“ (Mordgeist statt Sportsgeist beim Kreisliga-Spiel Tura Pohlhausen gegen Türkgücü Remscheid); „Mysteriös: Der ‚Fall Mannichl‘“; „Die ‚Welt‘ für Politische Korrektheit“ (Über Alan Poseners Attacke gegen Sarrazin & Co in der Welt vom 8. Dezember); „Klima der Angst“ (über die linken Gewaltexzesse in Berlin); „Führerscheingarantie für Migranten“ (Türkischer Besitzer einer Kreuzberger Fahrschule besticht TÜV-Prüfer zugunsten seiner Kunden); „Türkischer (Ex)-Gangster warnt“ (über die Warnung von Cem ‚Ich war eine Bestie!‘ Gülay vor brennenden deutschen Innenstädten); „Haribo Rosenkrieg“ (Ibrahim S. schlägt seine Frau wegen haramer Gummibärchen krankenhausreif), „No ‚X-Mas‘. Mit vorauseilendem Gehorsam soll das Weihnachtsfest entkernt werden“ u.s.f.

Zwar erstreckt sich die Bandbreite von Zuerst! auf viele Themen – Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Reise und Gesellschaft –, doch im Brennpunkt dieser Heft-Besprechung soll der politische und gesellschaftliche Teil liegen. Titelstory der Debütnummer: „Wer regiert Deutschland wirklich? Banker und Politiker. Spekulanten und Strippenzieher“. So beantwortet das Heft seine Frage schon auf der Titelseite selbst. Im Titelbeitrag „Banker zocken – Bürger zahlen“ versuchen die Autoren ausführlich, diese Antwort plausibel zu belegen. Hinzu kommt ein Interview.

Weniger mainstreamig ist der Beitrag „Die Stimme Ankaras. Wie türkische Politiker und Lobbygruppen in Deutschland mit Steuergeldern gegen die Bevölkerungsmehrheit agieren.“ Türkischstämmige deutsche Politiker wie Cem Özdemir (Grüne), Bülent Arslan (CDU), Vural Öger (SPD) und Gönül Glowinski (FDP), so analysieren die Autoren, agieren („Blut ist dicker als Wasser“) als Finger am verlängerten Arm Ankaras und nicht als Interessenvertreter ihrer deutschen Wähler. Unterstützung erhalten sie dabei von Pressure-Groups wie der Liberalen Deutsch-Türkischen Vereinigung (LTD), der Türkischen Gemeinde Deutschlands (TGD) unter ihrem Vorsitzenden Kenan Kolat und nicht zuletzt von der türkischen Regierung, etwa in Gestalt des türkischen Botschafters in Berlin Ahmet Acet. Doch längst, so die Autoren, reden auch Deutsche Politiker ohne türkische Wurzeln wie ein „Sprachrohr Ankaras“: „Claudia Roth beispielsweise – gäbe es sie nicht, müsste die Türkeilobby diese Nervensäge erst erfinden.“ Kritik an solchen Einmischungen und an der Umgehung demokratischer Prozesse seitens der Türkei-Lobby gebe es in der Bundesrepublik Deutschland kaum. Im Gegenteil: Millionen Euro an Steuergeldern flössen in die Kassen einer „Integrationsindustrie“ für das Anbieten von „Integrationskursen“, einschließlich solcher Verbände und Gruppen, die im Verfassungsschutzbericht des Bundes im Kapitel „Ausländerextremismus“ auftauchen. Nicht nur an der Grundgesetztreue diverser Anbieter, auch an ihrer schlichten Kompetenz seien Zweifel angebracht. Der redaktionelle Telefonanruf beim offiziellen Ansprechpartner für den Integrationskurs der Arbeiterwohlfahrt Göppingen ergibt eine knappe Absage: „Nicht sprechen Deutsch.“ Zum Abschluss bringt der Verfasser auf den Punkt, was Kenan Kolat mit einer Forderung „Partizipation statt Integration“ konkret für seine Klientel will: „Teilhabe an der Macht“.

„Stubbe, Filz und Vetternwirtschaft“ lautet der Titel einer „Story über alte, gutgeölte DDR-Connections, über das linksradikale Establishment, Vetternwirtschaft und über den unverantwortlichen Umgang mit Rundfunkgebühren“. Am 21. November 2009 strahlte das ZDF die Folge „Sonnenwende“ seiner Krimi-Serie Stubbe – von Fall zu Fall aus (der Zuerst!-Beitrag unterschlägt allerdings den Titel der Einzelfolge sowie den Seriencharakter von Stubbe; stattdessen wird der Eindruck einer Einzelproduktion erweckt). Es geht um einen Mord im Osten Deutschlands, um „eine brutale ausländerfeindliche Tat, das ganze Städtchen Elbermünde scheint unter einer Decke zu stecken, selbst Kripo, örtliche Polizei und Stadtverwaltung scheinen das finstere Treibe der Neonazis vor Ort zu decken. Stubbe steht allein, nur einige wackere Antifaschisten … helfen ihm“. Vorgeführt wird ein „frei erfundenes Mitteldeutschland [sic]“, also ein Ostdeutschland der „fiesen Kleinbürger und Ausländerhasser, das Land der geduldeten Gewaltnazis und gehässigen Dorfpolizisten …“. Wer malt dieses braun-in-braun gehaltene Zerrbild? Als Drehbuchschreiber und Regisseur fungiert der ehemalige regimetreue DDR-Filmemacher Peter Kahane, beraten wurde der Sender von der linksgerichteten Amadeu-Antonio-Stiftung unter Leitung von Kahanes Schwester, der ehemaligen Stasi-Spitzeline Anetta Kahane sowie von Bernd Wagner, einem ehemaligen Oberstleutnant der Volkspolizei und gegenwärtigen „Nazi-Aussteigerhelfer“ von EXIT Deutschland. Das Ergebnis: gebührenfinanzierte, rufmörderische Realitätsverzerrung und Einzug der „DDR-Ideologie ins öffentlich-rechtliche Fernsehen“ zur besten Sendezeit. Die Botschaft: Die ganze bundesdeutsche bürgerliche Gesellschaft sei bräunlich getönt, vor allem aber Ostdeutschland sei eine „tiefbraune No-Go-Area“. Die wichtigsten Fragen, die sich stellen: „Welche Art von Beraterverträgen schloss das ZDF mit Wagner und Kahane ab? Wie findet eine solche Beratung statt? Wieviel Geld ist geflossen? Welche Rolle spielte für den Abschluss des Beratervertrages die Tatsache, dass Annetta Kahane die Schwester des Regisseurs und Drehbuchautors Peter Kahane ist? Sind Annetta Kahane und Bernd Wagner überhaupt tragbar als ‚Berater‘ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?“ Sowohl die Sendeanstalt als auch die Stubbe-Redaktion hüllen sich dazu in Schweigen.

Ein weiterer Beitrag aus der Rubrik „Gesellschaft“ mit dem Titel „Allein gegen Brüssel“ widmet sich dem EU-Parlamentsabgeordneten der österreichischen FPÖ, Andreas Mölzer. Innerhalb des Parlamentes zählt Mölzer zu den „profundesten EU-Kritikern“. „Die Idee eines vereinten Europas“ sei für ihn „keine linke Multikultiphantasie, sondern durchaus ein rechtes Anliegen. Natürlich meint er die Idee eines starken, abendländisch geprägten Kontinents, eines Kontinents, der aus freien Völkern und souveränen Nationen besteht und keinen ‚blutleeren Verwaltungsmoloch‘“. Sein Versuch, einen Schulterschluss mit Abgeordneten der Rechtsparteien anderer Länder zu erzielen, wird gerade vom – oft deutschfeindlichen – Nationalismus dieser Parteien erschwert. „Solide Bündnispartner für Mölzers Idee“ stehen indes mit „dem flämischen Vlaams Belang“ und „dem französischen Front National“ bereit. Hingegen bedauert Mölzer „das Fehlen einer Rechtsfraktion aus der Bundesrepublik Deutschland“ – und sein Bedauern wird geteilt: „Auch die Franzosen und Flamen kritisieren das. Mit ein paar Abgeordneten aus Deutschland hätten wir rasch eine Fraktion beieinander.“ Stößt sich Mölzer nicht an den bekannten antisemitischen Ansichten des Front-National-Chefs Jean-Marie Le Pen? Diese Frage scheint dem Autor des Features nicht wichtig vorzukommen, denn er stellt sie nicht.

Generalleutnant a.D. Dr. phil. Franz Uhle-Wettler, Weltkriegs- und Bundeswehrveteran sowie Historiker und Orientalist, erhebt in seinem Essay „Afghanistan“ mit den Worten Friedrichs des Großen die Forderung, „vom Feinde her zu judizieren“, das heißt in diesem Fall: sich in die Mentalität der Taliban, aber auch der afghanischen Bevölkerung hineinzuversetzen. Er stellt fest, dass „der Islam über viele Jahrhunderte duldsam“ gewesen sei und stellt die Frage, „wann und warum sich der Islam radikalisierte?“ Seiner Meinung nach hängt diese Radikalisierung des Islams mit der von den Muslimen wahrgenommen Doppelmoral des Westens, vor allem aber der USA, zusammen. Statt wie früher das Kreuz habe der Westen sich nun Demokratie, Menschenrechte und Freiheit auf die Fahnen geschrieben. Doch sei die angebliche Demokratie des Westens in Wahrheit häufig nichts anderes als eine Despotie des Mainstreams und der Political Correctness; die Menschenrechte seien Definitionssache: vieles, was in modernen westlichen Staaten als unveräußerliches Menschenrecht gelte (als Beispiele nennt er etwa das Recht auf Abtreibung und auf Homo- und Lesben-Ehe mitsamt der Folge einer Auflösung traditioneller Familienbindungen) hätte noch bei unseren eigenen Großeltern Abscheu hervorgerufen; um wie vieles mehr müsse dies für außereuropäische Kulturen gelten, die „seit Urzeiten die Familie die Grundlage menschlichen Zusammenlebens“ betrachteten? Wir hätten keine Befugnis, anderen „unsere neuartigen Begriffe von Freiheit, Individualrechten und Menschenrechten aufzudrängen, wo sie doch selbst in unserer Kultur erst ein oder zwei Jahre oder Jahrzehnte Gültigkeit“ besäßen. Im Gegensatz zu vielen anderen rechten und linken Kritikern der militärischen Präsenz am Hindukusch fordert Uhle-Wettler nicht den Abzug der Truppen: „Da ‚der Westen‘ und Deutschland nun mal dort sind, können wir uns nicht sang- und klanglos verabschieden, die Gründe dafür sind so offensichtlich, dass man sie nicht immer wieder aufzuzählen braucht. Mehr Geld und Soldaten mögen erforderlich sein. Doch sie werden nur Erfolge bringen, wenn wir sie mit anderen Zielen und anderen Methoden einsetzen. Wir müssen also lernen und umdenken. Dazu gehören Bescheidenheit und Distanz zum eigenen Tun; Rechthaberei ist selten ein guter Ratgeber.“ Diese hier nur sehr knapp umrissenen Überlegungen des Generalleutnants a.D. gehören, auch wenn sie den einen oder anderen Einwand herausfordern, zum Bedenkenwertesten, was bisher in der deutschen Presse kritisch zum Afghanistan-Krieg angemerkt wurde. Entwertend wirkt aber leider die USA-Feindlichkeit des Verfassers. Den Amerikanern wirft der Spezialist für orientalische Sprachen sogar ihren Akzent bei der Aussprache des Landesnamens („Effgänistähn“) vor und schreibt zum Schluss: „Zu fürchten ist allerdings: Die weltweit führende Macht ist überzeugt, ‚God’s own country‘“ zu sein, „’The people of the Covenant‘, das Volk, mit dem Gott einen Bund mit einem göttlichen Auftrag geschlossen hat. Aber das ‚God is with America’ ist nur als Bitte fromm. Woher soll also die für das neue Denken erforderliche Bescheidenheit kommen?“ Diagnose: Die Amis sind schuld! Offenbar hat Uhle-Wettler noch nichts von Präsident Obamas neuer amerikanischer Demut gehört.

Mit der Verhandlung einer Münchner Strafkammer gegen John Demjanjuk wegen Beihilfe zum Massenmord befasst sich der Heftbeitrag des Zuerst!-Gerichtsreporters Rene Lobek. Hierbei gerät unser neues nicht-linkes Nachrichtenmagazin gefährlich ins Schleudern. Nun ist zwar Kritik an diesem Prozess gegen den 89-jährigen mutmaßlichen KZ-Aufseher durchaus berechtigt. Denn zum einen bestehen ernstliche Zweifel daran, dass dieselben Ärzte, die das greise Wrack im Rollstuhl immer wieder für verhandlungsfähig erklären, dies bei einem ebenso hinfälligen ‚gewöhnlichen‘ Angeklagten, und sei er noch so abscheulicher Taten verdächtig, ebenfalls getan hätten. Vor allem jedoch liegt der Verdacht allzu nahe, dass die nunmehr gesamtdeutsche Justiz sich durch diesen Prozess verspätet Absolution für ihr eigenes kriminelles Versagen zu erteilen trachtet, indem sie an einem unbedeutenden Handlanger das nachholt, was sie zur rechten Zeit aus Gleichgültigkeit, Opportunismus und brauner Gesinnung an den verantwortlichen Haupttätern versäumte. Insofern ist Rene Lobek zuzustimmen, wenn er den Verdacht äußert, „daß es bei dem Verfahren gegen John Demjanjuk nicht um individuelle Schuld geht“, sondern um Symbolik. Leider erschöpft Lobeks Prozesskritik sich weitgehend darin, diese individuelle Schuld Demjanjuks in Zweifel zu ziehen: „Niemand kann genau sagen, was Demjanjuk tatsächlich in Sobibor getan oder nicht getan hat, die Zeugen sind längst tot.“ Wenig später geht er einen Siebenmeilenschritt weiter, indem er „das entscheidende Beweisdokument – eine deutsche Identitätskarte aus dem Zweiten Weltkrieg mit dem Hinweis seiner Versetzung nach Sobibor“ anfechtet: War Demjanjuk denn überhaupt in Sobibor? Regelrecht falsch ist Lobeks Behauptung, Demjanjuk sei bereits vor 16 Jahren in Israel von den mutmaßlichen Verbrechen freigesprochen worden, deren er jetzt in Deutschland erneut angeklagt ist. Richtig ist, dass Demjanjuk 1988 in Israel zum Tode verurteilt wurde, weil das Gericht ihn für schuldig befand, identisch zu sein mit dem berüchtigten Treblinka-Massenmörder Iwan Martschenko, genannt „Iwan der Schreckliche“. Nachdem dieser Vorwurf in der Revision nicht aufrecht erhalten werden konnte, wurde Demjanjuk 1993 freigesprochen, obwohl an seiner Aufsehertätigkeit in Sobibor keine Zweifel bestanden. Und als seien derlei journalistische Fahrlässigkeiten nicht genug, spickt der Verfasser seine ‚Gerichtsreportage‘ mit deplazierter Polemik gegen den Prozessbeobachter Michel Friedman. Der Leser gewinnt den Eindruck, Lobeks Augenmerk hätte während der Verhandlung Friedman weit eher als Demjanjuk gegolten. Gleich zu Beginn mokiert er sich über die „ungeschriebenen Sonderrechte“ Friedmans, weil „der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland“ an der Warteschlange der Presseleute vorbei in den Saal geleitet wird, während die meisten Pressevertreter aus Platzmangel keinen Zutritt erhalten. Etwas später beobachtet Lobek beiläufig, dass Friedman „sich so plaziert, dass er Demjanjuk gegenüber sitzt“, erkennt irgendwann: „Auch Friedman scheint zufrieden“ und berichtet zum Ende hin: „Michel Friedman hat nun die Augen ebenfalls – wie sein Gegenüber Demjanjuk – halb geschlossen und lauscht den Worten des Gerichts. Ab und an schüttelt er sanft den Kopf (…)“. Ein kleines Foto von Friedman, das nicht zwangsläufig bei dem Prozess geschossen wurde, ist untertitelt: „Michel Friedman. Trotz Vorzugsbehandlung offensichtlich unzufrieden.“ Was soll das? Will Lobek suggerieren, dass Michel Friedman oder der Zentralrat der Juden die Strippen hinter den Prozesskulissen ziehen? Jedenfalls ist man als Leser fast zu glauben geneigt, dass der Titel der Reportage, „Der Schuldige“, sich in Wahrheit auf Friedman bezieht. Hier offenbart sich eine Crux deutscher nicht-linker Presseerzeugnisse. Die meisten (darunter die Junge Freiheit) erwecken den Verdacht, sich mit linksextremen Presseorganen an zwei Punkten zu treffen: latentem Antijudaismus und nicht ganz so latentem Antiamerikanismus. Einen Israel-Beitrag von Zuerst! möchte man ungern lesen.

Der bereits erahnte Antiamerikanismus des Magazins wird spürbar, wenn man die kleinen und mittleren Dosen dieser ‚Medizin‘ aufhäuft, die dem Leser in der Titelgeschichte und in vielen weiteren Heftbeiträgen verabreicht werden, etwa in der Kolumne von Harald Neubauer („Merkel und die deutschen Interessen“) und in dem Beitrag „Weltmacht sucht neue Freunde“ nebst Interview („Die neuen Imperien. Welche Rolle spielen die USA im 21. Jahrhundert? Der US-Politologe Parag Khanna sieht die EU und China als Imperien, mit denen sich Amerika künftig messen muß.“). Zwar treffen der Amerika-Artikel und das Interview durchaus zutreffende Feststellungen zur geopolitischen Lage und Entwicklung, doch bei alldem scheint (von allerlei gegen die USA gerichteten moralischen Anschuldigungen abgesehen) eine ungute Häme über den schrumpfenden Einfluss und die schwindende Macht der USA zugunsten von Staaten wie China, Indien und Russland auf (immer mehr Beobachtern werde klar, „dass Amerika nicht mehr imstande ist, seine angemaßte Rolle als alleinige Ordnungsmacht beizubehalten. Das Selbstbewusstsein, mit dem sich Amerika zum Sieger der Geschichte erklärt hatte, ist einem geopolitischen Katzenkammer gewichen“). Zuerst! sympathisiert mit Barack Obama – weil dessen Politik und Auftreten die Verunsicherung und Schwächung der ungelittenen Noch-Weltmacht quasi verkörpern.

Weitere Artikel erwecken den Verdacht gewisser revisionistischer Tendenzen. Natürlich ist es zu begrüßen, dass die Saar bei zwei Volksabstimmungen innerhalb des 20. Jahrhunderts, 1935 und 1955, deutsch geblieben ist statt an Frankreich zu fallen („Zweifache Heimkehr“ lautet der Titel des entsprechenden Heftbeitrages); weniger gustabel sind Formulierungen wie diese über die 1935er Abstimmung: „Das Ergebnis war ein überwältigender Sieg für die erste deutsche ‚Wiedervereinigung‘ des 20. Jahrhunderts, der mit Österreich und dem Sudetenland bald darauf eine noch größere folgen sollte.“ Gleichermaßen kann man durchaus Verständnis für die Autonomiebestrebungen der Südtiroler hegen („Los von Rom“); weniger Verständnis heischt die Sympathie für politische Gewalt, und treffe sie auch ‚nur‘ Sachwerte, die Zuerst! in dem betreffenden Beitrag offenbart („Durch ihre Sprengstoffanschläge auf italienische Infrastruktur bombten sie das … Autonomiestatut buchstäblich herbei“) und noch deutlicher in einem Bericht über das 150. Stiftungsfest der Burschenschaft Olympia in der Wiener Hofburg („Wahr und treu, kühn und frei!“), wo das Sprengen von Strommasten durch Burschenschafter als „flammender Protest gegen die schleichende Italienisierung“ gefeiert wird. In ähnlicher Weise rechtfertigen bekanntlich linksextreme Autonomie-Experten Brandanschläge auf Kraftfahrzeuge als „flammenden Protest gegen die schleichende Yuppiesierung“. Dass die östlichen oder so genannten neuen Bundesländer in sämtlichen Zuerst!-Beiträgen, also infolge einer Redaktionsrichtlinie, als „Mitteldeutschland“ bezeichnet werden, sei nur als Fußnote vermerkt.

Ein kurios anmutender, aber nicht unsympathischer Zug von Zuerst! ist der Öko-Touch des Magazins. Der Beitrag „Deutsch für Muttersprachler“ singt das Lob von Bio-Produkten auch in Hinblick auf die Vermarktungsstrategie der Branche, die sich dem Werbetrend anglophoner Produkt- und Herstellernamen und ‚denglischer‘ Slogans verweigert. Statt ‚Werbedeutsch‘ deutschsprachige Werbung: „Wer also neben der Unterstützung der heimischen Landwirtschaft und Viehzucht, der heimischen Arbeitsplatzsicherung sowie der Förderung ökologischer Zielsetzungen auch noch der deutschen Sprachpflege einen Dienst erwiesen möchte, sollte bevorzugt zu Biolebensmitteln greifen“. An anderer Stelle, in der Unterrubrik „Umwelt“, erfährt man unter anderem: „Eltern wickeln ihre Kinder am besten mit Windeln aus ökologisch angebauter und verarbeiteter Baumwolle (…)“

Ein – erweisen wir ruhig dem R-Wort die Ehre – aussichtsreiches rechtes Print-Periodikum, zu dem das PI-Fahnenmotto „Gegen den Mainstream; proamerikanisch; proisraelisch; gegen die Islamisierung Europas; für Grundgesetz und Menschenrechte“ passt, ist leider noch immer nicht in Sicht. Möge ein jeder für sich selbst entscheiden, ob er Zuerst! („Jeden Monat neu im Zeitschriften- und im Bahnhofsbuchhandel. Aber wirklich stark nur durch Ihr Abonnement!“) eine Chance gibt. Immerhin: Kleine Zeitschriften-Neugründungen mit höchst ungewisser (Über-)Lebenserwartung wie Zuerst! sind durch die in Leserbriefen mitgeteilte Meinung ihrer Abonnenten noch beeinflussbar.

(Deutsches Nachrichtenmagazin ZUERST!, 1. Jahrgang, Januar 2010, 84 S., € 6,50. Ein großer Teil des Heftinhalts steht auf der Website des Magazins online zur Verfügung. Dort findet man auch Möglichkeiten und Bedingungen zum Bezug des Periodikums: www.zuerst.de.
Interessante kritische Hintergrundinformationen zu den Machern des Magazins finden sich auf der Website des Informationsdienstes ‚blick nach rechts‘, der das neue Magazin erwartungsgemäß in Bausch und Bogen ablehnt, unter http://www.bnr.de/content/grossspurige-ambitionen)

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160 KOMMENTARE

  1. Titelstory der Debütnummer: „Wer regiert Deutschland wirklich? Banker und Politiker. Spekulanten und Strippenzieher“. So beantwortet das Heft seine Frage schon auf der Titelseite selbst. Im Titelbeitrag „Banker zocken – Bürger zahlen“

    Ah toll, Kapitalismus unter Verdacht, diesmal von R. äh – nicht links. Dazu der erwähnte latente Antijudaismus, und wir wissen, woher der Wind weht. Die 6,50 spare ich mir und lese weiter kostenlos PI und co.

  2. Das macht mir einen ziemlich schlechten Eindruck. Die Feindbilder: Juden, Amerika, Marktwirtschaft teilt sich das Magazin mit den Radikalinskis von Links und Rechts.

  3. Dieses Magazin sollten PI-Leser nicht abonnieren! Es ist antiisraelisch und antiamerikanisch, also proislamisch!

    Das Magazin ist der letzte Dreck!!

  4. Die Zuerst-Redaktion ist wahrscheinlich im Sinne ihrer propagierten „Interessen Deutschlands“ gegen Rüstungsexporte und vor allem Rüstungsgeschenke an Israel. So ein Magazin gibt es unter anderen Namen schon lange!

    Also lieber PI lesen, statt diesem nationalsozialistischen Hetzblatt, das wahrscheinlich die Hamas interviewen wird, einen Cent zu schenken.

  5. Wenn wir wirklich ein proamerikanisches, proisraelisches, nicht-Linkes, gegen die Islamisierung eintretendes Magazin haben wollen …

    … dann muss einfach nur PI zu Papier.

    Besser ginge es nicht.

    Und solange genieße ich online + kostenlos. Und gestalte auch noch ab und zu mit 😉

  6. Alle die hier „kostenlos“ lesen, dürfen auch gerne mal eine Spende an PI schicken damit die Werbung nicht irgendwann den größten Teil meiner Lieblingsseite aus macht.

  7. „Ein – erweisen wir ruhig dem R-Wort die Ehre – aussichtsreiches rechtes Print-Periodikum, zu dem das PI-Fahnenmotto „Gegen den Mainstream; proamerikanisch; proisraelisch; gegen die Islamisierung Europas; für Grundgesetz und Menschenrechte“ passt, ist leider noch immer nicht in Sicht.“

    Nun ja, mir ist es wichtiger, dass eine Zeitschrift prodeutsch/proeuropäisch ist.

  8. „Zuerst!“ ist ein Nachfolgemagazin von „Nation und Europa“ … hat’s ‚klick‘ gemacht?

  9. Die neuen Bundesländer „Mitteldeutschland“??????? Aha…Der Osten heim ins Reich also…Und Friedmann die „Krummnase“ zieht die Fäden oder was? Revisionistischer, Brauner Shmock…Bloss nicht abonieren!!

  10. #14 Lex Talionis
    “Zuerst!” ist ein Nachfolgemagazin von “Nation und Europa” … hat’s ‘klick’ gemacht?

    Klar, deswegen wirds auch abonniert 😉

  11. „…durchgehend in alter Rechtschreibung…

    Ach Gottchen.“

    ich habe mir auch nur gedacht:“ Niedlcih, wie rebellisch!“ 😀

    Aber ansonsten schaue ich mir das Magazin gerne mal vorbehaltlos an.

  12. Auf die alte Rechtschreibung kann ich gut und gerne verzichten, aber ich werde mir gerne, schon aus Neugierde ein Heft besorgen.

    @ George Washington
    Schön, dass du PI favorisierst. Aber leider kann PI mit 45.000 Besuchern täglich (unter denen noch zahlreiche Moslems, Didis usw. sind) nicht mit den Millionenauflagen von Spiegel, Focus oder Stern oder gar Bild konkurrieren. Dort wird die Meinung gemacht! Die meisten Deutschen ziehen immer noch Printmedien oder das TV den Internetmedien vor. OK, vielleicht ist das ja mal anders.

    #14 Lex Talionis
    Was ist oder war “Nation und Europa”?

  13. #18 Schweitzerlein

    Auch die Junge Freiheit und die FAZ benutzen die alte Rechtschreibung.

    Das ist ok.

    Allgemein

    Nation und Europa war schon ein Druckwerk, das keiner gebraucht hat.

    Mein Tip. Die Junge Freiheit abonnieren. Und man hat jeden Donnerstag etwas gutes zu lesen auf dem Schreibtisch.

  14. https://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/aus-dem-sumpf/

    Rechtes Monatsmagazin „Zuerst“
    Aus dem Sumpf

    Das neue rechte Monatsmagazin „Zuerst“ will die „ganzen Alt-68er, die am Drücker sitzen, ordentlich in die Zange“ nehmen – und hat dafür einen seriösen Partner.

    Die Ausrichtung von Zuerst ist eindeutig. Der „herrschenden Meinungsdiktatur der politischen Korrektheit“ will das „deutsche Nachrichtenmagazin“ entgegentreten. Dieser „Entartung unseres politischen Systems und der Entmündigung des Volkes“ und dem „Konformitätsdruck des Meinungskartells“ wolle man sich „nicht unterordnen“, versichert Chefredakteur Günther Deschner im Editorial. Seit dem Wochenende ist das neue Magazin aus der reichlich rechten Ecke bundesweit zu erwerben.

    Also wenn eine Zeitschrift von der „taz“ derart verrissen wird, dann MU? man sie lesen. 😀

    Nicht übersehen darf man, daß der Verfassungsschutz die zugekaufte Postille Nation & Europa (N & E) als das „bedeutendste rechtsextremistische Theorie- und Strategieorgan“ bezeichnet.

    Der mündige Bürger sollte sich durch das Lesen dieser Zeitschrift ein eigenes Urteil bilden. Vielfalt in der verkrusteten 68’er „Islam-Hurra“ Printlandschaft kann erst mal nur gut sein.

  15. „Also wenn eine Zeitschrift von der “taz” derart verrissen wird, dann MU? man sie lesen.“

    Die TAZ konkurriert mit Zuerst um die Vorherrschaft antiimperialistischer Propaganda!

    Deshalb kann man auf Zuerst verzichten, weil es ein rotbraunes Hetzblatt ist, also Dreck.

  16. #22 Hausener Bub

    Ok. Wenn du das sagst, werde ich mir mal ein Probeexemplar kommen lassen.

    Aber die JF habe ich dennoch abboniert.

  17. Ich bin auch USA-freundlich.
    Aber!!!!
    PC und Grün kommen aus den USA.
    Macht Euch einmal kundig.
    Die amerikanische Bevölkerung kann nichts dafür, daß die Kräfte, die die NWO installieren wollen eben aus ihrem Land kommen. Sie wissen es mit Sicherheit noch nicht einmal.

  18. #21 20.Juli 1944 (25. Jan 2010 21:21)

    Auch … die FAZ benutzen die alte Rechtschreibung.

    Echt? Ich dachte, die wäre vor ein,zwei Jahren, nach der endgültigen Einführung, umgeschwenkt? Hab sie schon lange nicht mehr gekauft…

  19. @ #25 20.Juli 1944

    Selbst wenn sich das Blatt als besorgniserregend hart rechts herausstellt, so lasse ich mir das nicht von anderen vorschreiben das ich es so sehen muß. Ich kann selber denken und entscheiden und da ich Dich kenne Du auch. 🙂

    Ansonsten gute rechte Nachrichten aus Frankreich:

    http://www.lefigaro.fr/le-talk/2010/01/22/01021-20100122ARTFIG00732-eric-raoult-invite-du-talk-orange-le-figaro-.php

    Burqa : une loi non applicable «ridiculiserait tout le monde»

    Le Figaro

    25/01/2010 | Mise à jour : 19:18 |

    Éric Raoult, ancien ministre, député-maire du Raincy (Seine-Saint-Denis) et rapporteur UMP de la mission parlementaire sur la burqa, préconise une action en deux temps pour interdire le voile intégrale : une résolution applicable tout de suite et une loi d’interdiction générale après avoir consulté le Conseil d’État.

    Die 32 Mitglieder der Kommission zur Burkafrage empfiehlt die Burka in Frankreich sofort in allen öffentlichen Einrichtungen zu verbieten. Darüberhinaus wird ein Vorgehen in zwei Schritten nahegelegt, das genannte Verbot zum Beispiel in Schulen und Krankenhäusern sofort und nach weiteren Beratungen und diplomatischem Abwarten das totale Verbot.

    Vive la France !

  20. Die zentrale Funktion der Zeitschrift ist die Bereitstellung von richtungsweisenden Themen, Strategiediskussionen und Interventionsmöglichkeiten, die sich an das #28 Nordisches_Licht (25. Jan 2010 21:30)

    #20 KDL (25. Jan 2010 21:20)

    Zitat Wiki:

    gesamte rechtsextreme Spektrum richten. Neben diesen strategischen und theoretischen Überlegungen enthält die Zeitschrift auch Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen. [11] Anton Maegerle charakterisiert die Artikel der Zeitschrift als „oftmals fremdenfeindlichen oder auch revisionistischen Inhalts“.[12]

    Während dem Islam in Europa in der Zeitschrift weitgehend sein Existenzrecht abgesprochen wird, erscheint der Islamismus außerhalb Europas laut Riebe großen Teilen der Autorenschaft „als einzig ernst zu nehmender Gegner des ‚Amerikanismus’“.[13] Diese ambivalente Haltung spiegelte sich nicht nur in Artikeln, sondern unregelmäßig auch in den Titelseiten der Zeitschrift wider. Während einerseits vor der Islamisierung Deutschlands und Europas gewarnt wird, zierte das Titelbild des Heft 07/08 – 2006 den iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad. Neben ihm steht auf dem Titelbild dick gedruckt „Danke, Herr Präsident“ in Anspielung auf dessen getätigte Leugnung des Holocaust.

  21. Dieses Magazin werde ich ganz bestimmt nicht kaufen – v.a. sollte man sich mal die Vorgeschichte des Verlags anschauen (da ist auch „Nation Europa“ involviert, ein Naziverlag!!!). Engagiert euch lieber anderweitig anstatt rechtsextreme Blätter zu kaufen!

  22. Ist zumindest ne Alternative. Besonders, wenn die U-Boote gerade zu hysterisch kreischen, dann legt das die Logik zugrunde, daß es interessant sein muß. Pi ist natürlich dennoch einsame Spitze ohne mediale Nebenkonkurrenz.

    Ob sich allerdings durch ein oppositionelles Medienwerk die Politik handgreiflich meßbar verändern wird ist mehr als fraglich. Eine Ausschaffungsinitiative mit nachweislicher Umsetzung für libanesische Großfamilien, islamische Hassprediger, politische Kopftuchträgerinnen, kriminelle Migrantenbanden wäre natürlich mehr als wünschenswert.

  23. “Zuerst!” – ein nicht-linkes Nachrichtenmagazin

    Also, eine Zeitung die Stimmung gegen Amerika, gegen Juden und gegen Israel macht, die kaufe ich ganz sicher nicht.

  24. In einem freien, demokratischem Deutschland kann man vielleicht diese Positionen diskutieren. Aber hier und heute sind schon Demokraten wie PI’ler zuviel für die linksfaschistische Obrigkeit.

  25. Und ob das Blatt wirklich „rechtsextrem“ ist kann ja jeder selbst nachlesen. Was der linke Mainstream alles mit der Edikette „rechts“ hexenverbrennend brandmarkt ist ohnehin nicht wirklich ernst zu nehmen. Selber informieren ist besser. Bei Gelegenheit werde ich das vielleicht mal tun. Besser als die linken MSM-Käseblättchen kann es ja nur sein! 😛

  26. Bei nicht wenigen PI-lern hat man den Eindruck, daß „proamerikanisch“ vor „prodeutsch“ (wenn überhaupt) kommt. Findet Ihr das normal??? – Ich nicht. ZUERST das Vaterland!!!

  27. @ #24 George Washington

    Ich habe noch keine Ausgabe gelesen, möchte mir aber sicher unvoreingenommen mein eigenes Bild machen. Dank dem PI-Beitrag werde ich sicherlich kritischer an die Lektüre gehen.

    Randgruppenlektüre muß auch nicht per se vertane Zeit sein, denn man sollte neue Argumente und eine immer mögliche Erweiterung des eigenen Horizontes nicht einfach verpassen, nur weil es nicht en vogue ist. Deshalb lese ich ja auch die „taz“.

  28. Nun, auch wenn ich jetzt mit meiner Meinung nicht gerade auf PI-Linie sein sollte, aber ich für meinen Teil halte Kritik an den Vereinigten Staaten für absolut berechtigt, und zwar nicht erst seit Obama. Ebenso halte ich es für sehr überzogen, Kritik an Michel Friedmann oder dem Zentralrat der Juden, direkt mit Antisemitismus gleichzusetzen, was soll der Blödsinn? Das ist die selbe abgegriffene Nazikeule, wie sie schon seit Jahren von den aufstänischen Anständigen geschwungen wird. Michel Friedmann ist ein überaus arrogantes, kriminelles und antideutsches Arschloch und ich kann sehr gut verstehen, wenn manch einem Beobachter mal der Kragen platzt, angesichts der Äußerungen die dieser Schleimbrocken immer mal wieder von sich gibt. Sorry, aber Michel Friedmann gehört für mich zu den persona non grata, gerade dessen Angewohnheit, sich als „moralische Instanz“ aufzuspielen, ruft in mir psychoallergische Reaktionen hervor. Was den ZdJ angeht, halte ich diesen für genauso überflüssig wie den ZdM. Wenn diese Leute ausschließlich daran interessiert sind, speziell jüdische oder eben muslimische Interessen durchzusetzen, sollen die, wie in einer Demokratie eigentlich üblich, eine Partei gründen, und sich nicht ungefragt in die inneren Angelegenheiten unseres Landes einmischen. Es gibt ja schließlich auch keinen Zentralrat der Christen hier. So, und ich werde an dieser Stelle jetzt ganz bewusst NICHT betonen, dass ich, trotz meiner Meinung, kein Antisemit und auch kein Anti-Amerikaner bin, soll doch jeder denken, was er will, mir sch…egal. Das Magazin scheint gut zu sein, werde mir wohl die nächste Ausgabe zulegen.

  29. Ach ja, die „alte Rechtschreibung“, wahrscheinlich wurden nur ein paar ß mehr hineingesetzt. Das sollte man nicht überbewerten, allerdings muss man auch nicht krampfhaft an alten Schreibungen festhalten.

    Stören tut mich der Gebrauch des Worts „Mitteldeutschland“ für die fünf neuen Länder insgesamt. Auch die JF tut dies manchmal, zu ihrem Nachteil, wie ich finde.

  30. In der Bushido-CSU rühren sich erste Bedenken:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M550bbda47c4.0.html

    MÜNCHEN. Der Vorsitzende der CSU-Zukunftskommission, Manfred Weber, hat vor dem Entstehen einer Partei rechts der Union gewarnt. Der von der CDU eingeschlagene politische Kurs und die schwindende Anziehungskraft der Union bei konservativen Wählern könnte nach Ansicht des bayerischen Europaabgeordneten schwerwiegende Folgen haben: „Ich habe die Sorge, daß eine Sammlungsbewegung rechts der Unionsparteien entsteht“, sagte Weber der Süddeutschen Zeitung.

    Der CSU-Politiker warnte gleichzeitig davor, die Strategie aus dem Bundestagswahlkampf auf die Zukunft zu übertragen. Eine geringere Mobilisierung der eigenen Klientel zu riskieren, nur um Anhängern von SPD, Grünen und Linkspartei keine Angriffsfläche zu bieten, führe „mittelfristig zur Auszehrung der Volksparteien“.

    Zuwanderung begrenzen

    In einer Volkspartei müsse aber auch um kontroverse Themen gekämpft werden. „Wer die gesamte Breite der Volkspartei Union abdecken will, der muß auch deutlich machen, daß wir für innere Sicherheit stehen, bei der Zuwanderung Grenzen ziehen und in der Außen- und Europapolitik deutsche Interessen durchsetzen wollen. Das fehlt“, sagte Weber.

    Die CDU hatte auf ihrer Vorstandsklausur vor gut einer Woche die sogenannte Berliner Erklärung verabschiedet, in der der künftige politische Kurs der Partei skizziert wird. Unter anderem will sich die CDU verstärkt um bisherige Wähler der SPD bemühen und attraktiver für Ausländer werden. (krk)

  31. #38 elch (25. Jan 2010 21:41)

    Bei nicht wenigen PI-lern hat man den Eindruck, daß “proamerikanisch” vor “prodeutsch” (wenn überhaupt) kommt. Findet Ihr das normal??? – Ich nicht. ZUERST das Vaterland!!!

    Stimme Dir zu, aber dennoch kann ich auf Lektüre aus dem NPD Lager und den Adof Hitler Verstehern verzichten.

    Und ich glaube PI hat sich hier ein Eigentor geschossen !

  32. @ #38 elch

    Genau diesen Eindruck habe ich hier schon zig Male gewonnen. Man stelle sich nur mal einen Amerikaner vor, der sich eher „pro-deutsch“ als „pro-amerikanisch“ positionieren würde, den würde man da drüben entweder für einen Nazi oder aber (völlig zurecht) für total gaga halten 🙂

  33. #38 elch

    da stimme ich dir zu

    und man sollte endlich auch mal den PI-Shop etwas „deutschenfreundlicher“ machen.

    ..oder ist es nur bei mir so dass nichts auf Deutsch angezeigt wird und die Preise in Dolar angegeben sind..

  34. #2 Moderater Taliban (25. Jan 2010 20:39)

    Ach nee! Hab‘ ich was verpasst und war nicht dabei, als unsere so hochgelobten Banker Milliardengewinne ausschütteten.

    Mit der Wahrheit scheinst Du auf Kriegsfuß zu stehen. Die Banker haben jämmerlich versagt, noch jämmerlicher als die Politik! Denn angeblich sind das ja Experten!

  35. Um nochmal zum Thema „Demjanjuk“ zu kommen.

    Der Mann saß rund 5 Jahre unschuldig in der Todeszelle, unschuldig, weil er anschl. freigesprochen wurde.
    Schuldig gesprochen wurde er aufgrund gewisser ungereimtheiten:

    Zudem stellte sich heraus, dass das dem Justizministerium der Vereinigten Staaten unterstellte Office of Special Investigations (OSI) bereits vor dem Ausbürgerungsverfahren Unterlagen zurückgehalten hatte, die darauf hindeuten, dass es sich bei „Iwan dem Schrecklichen“ nicht um John Demjanjuk, sondern um Iwan Martschenko handele. Am 29. Juli 1993 sprach der Oberste Gerichtshof Israels Demjanjuk einstimmig frei.

    Quelle: wiki

    Auch der neue Prozess war oder ist nicht frei von ungereimtheiten. Zudem halte ich es für bedenklich, wenn aus „politischen Aspekten“ ein 90 jähriger von Amtsärzten eine Prozesstauglichkeit attestiert bekommt, welche gleichzeitig auf eine tägl. Verhandlungsdauer von . 2 x 90 Minuten begrenzt wird.
    Will man den Menschen anschl. zu Lebenslanger haft in 90 Minuten Einheiten verurteilen?

    Proamerikanisch und -israelisch ist ja schön und gut, allerdings sollte schon auch Kritik möglich sein, ohne gleich in „pawlowscher Manier“ einzuschnappen.

  36. OT

    Afghanistan-Konferenz: Nato rechnet mit langem Einsatz am Hindukusch

    Ein Entwurf der Abschlusserklärung für die Londoner Afghanistan-Konferenz offenbart: Deutschland und die Verbündeten rechnen nicht mit einem schnellen Ende der Mission am Hindukusch. Erst in fünf Jahren sollen die Afghanen langsam mehr Verantwortung übernehmen. Auch wenn die Politik derzeit etwas anderes suggeriert: Ein baldiges Ende der Afghanistan-Mission ist nicht vorgesehen… Für alle Optimisten, die derzeit in Deutschland einen schnellen Abzug herbeireden, hält das achtseitige Papier Enttäuschungen bereit.

    Auch der von der SPD angepeilte Abzugtermin bis 2015 wird durch die Resolution in Frage gestellt, denn selbst die Übernahme der Verantwortung bedeutet noch lange keinen Beginn des Abzugs… Schon jetzt zeichnet sich eine leichte Erhöhung des Bundeswehrmandats von bisher maximal 4500 Soldaten ab. Zusätzliche 500 bis tausend Soldaten will die Bundesregierung abstellen, sie sollen die Ausbildungsoffensive bei der afghanischen Armee unterstützen.

    Die Abschlusserklärung legt auch den bereits hitzig diskutierten Plan eines Aussteigerprogramms für Taliban fest. Demnach beteiligt sich die internationale Gemeinschaft mit einem „Friedens- und Reintegrierungsfonds“ an den Bemühungen Kabuls, Teile der Taliban-Bewegung auch mit Bargeld zur Abkehr vom Kampf gegen die Regierung und die Schutztruppe Isaf zu bewegen. Bedingung ist, dass die Kämpfer „der Gewalt abschwören“, sich in eine freie Gesellschaft integrieren wollen und alle Kontakte mit dem Terrornetz al-Qaida abbrechen…

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673972,00.html

  37. …sich in eine freie Gesellschaft integrieren wollen und alle Kontakte mit dem Terrornetz al-Qaida abbrechen…

    Wollen die jetzt auch noch ehemalige Al-Qaidas nach Europa holen?

  38. #53 Krefelder (25. Jan 2010 21:54)

    @ #Arabtimes

    Wo es Dein Problem? Es heißt ja auch MDR, also mitteldeutscher Rundfunk.

    Das ist etwas anderes – mitteldeutsch als Sammelbezeichnung für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist vollkommen in Ordnung und wird von mir auch benutzt. Kommen aber noch die übrigen neuen Länder hinzu, wird es aus meiner Sicht revanchistisch. Rostock und Potsdam sind nicht mehr Mitteldeutschland.

  39. Der Verfasser sollte mal die JF lesen, dann würden seine abstrusen Schlußfolgerungen zu Südtirol vielleicht unterbleiben. Die JF hat schon vielfach den Freiheitskampf der Südtiroler dargestellt und darin genau die gleichen Berichte gebracht und dargelegt, warum diese Entwicklung kam. Denn auch hier gilt „Es ist völlig unwichtig, wer den ersten Schuß abgibt, wichtig ist, was vor dem ersten Schuß war“. Asher ben Nathan, ehemaliger Botschafter Israels in Bonn zum Sechs Tage Krieg.
    weiterhin ist der Vergleich mit den Pseudo-Unterdrückten Linken einfach lächerlich.

  40. Es lohnt nicht dieses Magazin zu lesen.
    Günther Deschners Artikel sind antiamerikanisch, antiisraelisch, antiwestlich und damit antideutsch.

    Jetzt weiß ich auch warum, Gott sei Dank, fast keine Beiträge mehr in der JF von diesem Autor in der letzten Zeit zu lesen waren. Ich hoffe es bleibt so.
    Ich war drauf und dran das Abo zu kündigen. Alles hat seine Grenzen.
    Wer nicht weiß wo Deschner steht, der lese sich bitte die Artikel zum Gaza-Krieg in der JF durch.

  41. #37 Nordisches_Licht

    Danke für die Infos. Das klingt aber nicht wirklich nach begrüßenswerter Konkurrenz zu Spiegel und Co. Schade!

  42. @ Arabtimes

    Wir Ostpreussen sehen das aus einem etwas anderen Blickwinkel als Sie und die meisten anderen Deutschen 🙂

  43. Laßt das Magazin doch in alter Rechtschreibung erscheinen, Sütterlin wird es schon nicht sein…

    Und mItteldeutschland ist und bleibt MITTELdeutschland! Der Rest ist derzeit unter polnischer Verwaltung…LOL

    Werde mir „Zuerst“ mal zur Genüge führen…

  44. Unterstützt die JF- die beste, intelligenteste, anspruchsvollste Wochenzeitung Deutschlands! Die anderen sind nur epigonale Schmierer aus der sozialistischen Ecke, die plötzlich wissen, was die JF schon vor Jahren wußte!

  45. #65 Krefelder (25. Jan 2010 22:38)

    Nun gut, ich spreche auch nicht von der „Woiwodschaft Ermland-Masuren“ oder von der „Oblast Kaliningrad“, sondern von Ostpreußen und Königsberg. 🙂

  46. Ich habe nur die ersten Kommentare gelesen –

    zum einen, typisch deutsch:
    da lese ich lieber kostenlos …..

    zum anderen an die ZUERST -Macher:
    ihr seid zu teuer, wie soll man Euch auch noch leisten.

    Liebe deutschsprachige Gemeinde, hört auf mit der Geiz ist Geil Schiene – wir machen uns damit selbst kaputt. Wer es sich leisten kann, soll die ZUERST bezahlen, oder die JF oder die PAZ (Werbetreibende hier auf der Seite) – oder der PI etwas spenden.
    Davon haben die, die weniger (oder nichts haben) etwas.

    Das ist der Unterschied zwischen uns – und „denen“ – „die“ unterstützen sich – wir hauen uns wegen paar Cent die Köpfe ein – und dann wundern wir uns?

    War zwar etwas neben dem Thema – aber ich hoffe es kam trotzdem an

    http://pruzzen.blogspot.com
    nicht umsonst, aber kostenlos

  47. #61 Arabtimes
    Tut mir leid, aber Begriffe wie „revanchistisch“ sollten wir den Antifanten und ihren geistigen Vätern überlassen. Diese Terminologie fand ich schon zu unseligen DDR-Zeiten zum Kotzen. Ich will auch nicht ständig auf geschichtliche Fakten verweisen, an die jeder halbwegs intelligente Mensch trotz Verbildung durch 68er Geschichtslehrer und gleichgeschalteter Schuldkult-Medien mühelos herankommen kann.

  48. Ich hab die erste Ausgabe der Zuerst gelesen.
    Es ist natürlich eine Neuauflage der N&E.Die N&E wurde vom Arndt-Buchdienst aufgekauft, Zuerst ist somit das Monatsmagazin des Arndt Buchdienst.Ich hab schon des öfteren interessante Bücher aus diesem Haus bezogen.
    Ich teile auch nicht alle Ansichten die dort verbreitet werden,so wie ich auch nicht alle Meinungen von PI teile, es gehört aber zu meinem demokratischen Verständnis dies zu akzeptieren.Es kommt auf das Wesentliche an, dem Bekenntnis zu Deutschland, dem Abendland, seiner jüdisch-christlichen Kultur und Demokrarie.
    Die Zuerst hat eine Chance verdient, deshalb werd ich es mit einem Abo unterstützen.

  49. #70 elch (25. Jan 2010 22:50)

    #61 Arabtimes
    Tut mir leid …

    Wenn das deine Meinung ist, braucht dir das nicht leidzutun. Aber wer die ehemaligen Ostgebiete zurückhaben möchte, muss die Frage beantworten, was mit den dort lebenden Menschen geschehen soll.

  50. Wer lässt sich eigentlich solche Texte auf die Öffentlichkeit los?

    Hat denn niemand vom PI-Team mal dem Verfasser erklärt, dass 2797 Wörter ein wenig zuviel Text für einen Internetblog sind? Das sollte dringend nachgeholt werden. An Unleserlichkeit fast nicht mehr zu überbieten. Wenn ich solch langen Texte lesen will, schaue ich in eine Sonntagszeitung oder in ein Buch, aber doch in keinen Internetblog…

    Ansonsten:

    Der Kommentar zu „Mitteldeutschland“ ist einfach nur lächerlich.
    Zu den Gaza-Artikeln von Deschner in der JF: Habe mir den letzten davon gerade mal durchgelesen: Der Argumentation kann man durchaus folgen. Die Israelis haben Probleme, die man durchaus ansprechen darf und sollte.

    Alleine aber schon die Anmerkung, dass das Fehlen von Models und urban inszenierter Kraftwagen das Blatt provinziell wirken lässt, disqualifiziert den ganzen Artikel. Oder ist da etwa Ironie, die ich nicht verstanden habe?

  51. Wenn wir uns alle „fertig abgegrenzt“ haben, koaliert auf EU-Ebene das IBE (Islamisches Bündnis Europa) mit der EKP (Europäische Kommunistische Partei)und wir sitzen im Exil in Santiago de Chile und diskutieren über das „weitere Vorgehen“ im Fall „Deutschland“.

  52. # Krefelder
    Lang lebe das Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen! Auf eine friedliche Rückbesiedelung und gemeinsamen Wiederaufbau mit den dort lebenden Menschen(wofür es schon erste ermutigende Beispiele gibt)!!!

  53. #73 Captain_Future (25. Jan 2010 23:01)

    Es ist viel wichtiger all diese Dinge zu diskutieren, auch laut und heftig, statt dumme Denkverbote zu erteilen. Dass steht uns nicht gut.

    Ich bin ein Israel-Verfechter, das ist aber nicht jeder. Ich lehne eine Diskussion darüber nie ab und scheue sie auch nicht.

  54. #65 Krefelder (25. Jan 2010 22:38)

    @ Arabtimes

    Wir Ostpreussen sehen das aus einem etwas anderen Blickwinkel als Sie und die meisten anderen Deutschen 🙂

    #72 Arabtimes (25. Jan 2010 23:01)

    #70 elch (25. Jan 2010 22:50)

    #61 Arabtimes
    Tut mir leid …

    Wenn das deine Meinung ist, braucht dir das nicht leidzutun. Aber wer die ehemaligen Ostgebiete zurückhaben möchte, muss die Frage beantworten, was mit den dort lebenden Menschen geschehen soll.

    nicht nur ihr ostpreussen seht das etwas anders. die ostgebiete standen vølkerrechtlich unter fremdverwaltung und sind illegal okkupiert worden.
    was mit den dort lebenden menschen passieren soll ist nicht einfach zu beantworten. aber die was mit den vertriebenen und geschædigten passieren soll. rueckgabe von eigentum vor entschædigung ist das mindeste.
    das werden jetzt einige fuer revanchismuss halten. nun gut.

  55. # Arabtimes
    Die meisten der dort lebenden Menschen sähen Deutsche liebend gern wieder im Land, und sie wissen warum – wie schon Peter der Erste! Übrigens ist eine deutliche Mehrheit der Kaliningrader für die Umbenennung der Stadt in …..Königsberg!!!

  56. Zumindest sollte man dem Magazin eine Chance geben. Daß man proislamisch sein soll, wenn man Amerika kritisiert, kann ja wohl nicht sein. Zum Beispiel gehen mir die „Demokratiemissionierungsversuche“ ziemlich auf den Sack. Es gibt nun mal Völker, die mit Demokratie und Freiheit nix anfangen können. Das wird niemals funktionieren. Siehe Afghanistan und Irak.

  57. #55
    #2 Moderater Taliban (25. Jan 2010 20:39)

    Ach nee! Hab’ ich was verpasst und war nicht dabei, als unsere so hochgelobten Banker Milliardengewinne ausschütteten.

    Mit der Wahrheit scheinst Du auf Kriegsfuß zu stehen. Die Banker haben jämmerlich versagt, noch jämmerlicher als die Politik! Denn angeblich sind das ja Experten!

    Jaja, die bösen Banken…
    Bankenbahsing 2010 ist populistisches Käßmannniveau.

  58. @ elch, Arabtimes, kein dhimmi

    Ich finde, das ist ein überaus spannendes Thema, zudem es im Netz auch ziemlich viel Material gibt. Es ist da natürlich immer recht schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen, zumal Geschichte nicht unbedingt meiner Profession entspricht. Jedoch fällt eben auf, dass das Thema „Ostgebiete“, wenn wir dem Kind mal ein Namen geben wollen, völlig aus unserer Medienwirklichkeit verdrängt worden ist, das gibt mir zumindest zu denken.

  59. #63 Altsachse
    Exakt, Deschners Israel-Artikel in der JF habe ich zuletzt nur noch ignoriert. Man spürte, wo seine Sympathien lagen.

  60. #78 elch (25. Jan 2010 23:15)

    Um eine goldene Brücke zu bauen: Bei meiner Arbeit setze ich mich sehr für die deutschen Städtenamen ein, bei den Städten in der „Oblast“ für die Nennung des russischen und deutschen Namens.

  61. Danke für den Einblick! Ich fühle mich gut orientiert und spar mir erstmal das Geld für das Heft, abonniere lieber die „eigentümlich frei“, da steht was drin!

  62. #82 Krefelder (25. Jan 2010 23:27)

    Ich finde, was in Vergessenheit gerät, ist, dass die ehemaligen Ostgebiete mal ein integraler Teil Deutschlands waren (im Gegensatz zum „Wartheland“ oder „Südostpreußen“, die 1939 widerrechtlich annektiert wurden). Das kommt in der Tat zu kurz. Ich denke aber, dass man respektieren muss, dass dort nun jemand anders wohnt. Die Grenzen stehen offen, wer nach Breslau oder Danzig reisen will, kann dies jederzeit tun. Im Rahmen der EU-Freizügigkeit kann dort auch bald jeder hinziehen.

  63. #81 Moderater Taliban (25. Jan 2010 23:25)

    Ja, die bösen Banken. Das ist ein weiteres Thema für eine „Revolution“.

    Wir alle bezahlen die Zockereien. Dieses Jahr mit 100 Milliarden Euro Neuverschuldung und dem weiteren Aussterben hochmoderner innovativer Mittelstandsunternehmen.

  64. #84 Arabtimes
    Sehr lobenswert, Ihr Engagement, das für mich das Gegenteil von Revanchismus ist. Man kann immer wieder feststellen, dass die Versöhnung „im Kleinen“ absolut kein Problem darstellt. Daher meine Hoffnung, dass in Kants Geburtsstadt neben Russisch auch mal wieder Deutsch gesprochen wird.

  65. Hier sind einige Unterwegs die doch tatsächlich Mitteldeutschland zu Ostdeutschland, und Ostdeutschland zu Polen machen wollen.Eure Meinung teile ich nicht.
    Für mich behalten die Grenzen wie sie 1871 beschlossen wurden ihre Gültigkeit, alles andere wäre eine nachträgliche Akzeptanz des Versailler Diktats und der Potsdamer Konferenz.Diese waren und sind verbrecherisch und gegen das Völkerrecht gerichtet.
    Meine Familie ist aus Pommern und dem Sudetenland, beide sind deutsche Länder wie Hessen und Thüringen!Das Sudetenland ist Teil Österreichs und Österreich ist ein deutscher Staat.Jetzt bin ich wahrscheinlich ein böser Revanchist, meinet wegen.
    Ich hab meine eigenen Ansichten, auch wenn sie dem Zeitgeist wiedersprechen,der Zeitgeist ist vergänlich.

  66. Irgendwie werd ich den Eindruck „Revolverblatt“ nicht los, aber ich lasse mich gerne überraschen.

  67. Investigativer Journalismus sollte nur eines sein: Pro-veritas!
    Alles andere wäre verlogen und inkonsequent.

  68. #72 Arabtimes (25. Jan 2010 23:01) #70 elch (25. Jan 2010 22:50)

    #61 Arabtimes
    Tut mir leid …

    Wenn das deine Meinung ist, braucht dir das nicht leidzutun. Aber wer die ehemaligen Ostgebiete zurückhaben möchte, muss die Frage beantworten, was mit den dort lebenden Menschen geschehen soll.

    Diese Leute haben Heimatrecht und im Falle einer Wiedereingliedung ins deutsche Staatsgebiet Sonderrechte, wie z.B.heute die Sorben in Sachsen,ich bin auch dafür das sie die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

  69. @Arabtimes

    Völkerrechtlich wären nach 1945 wohl die Grenzen von 1937 bindend gewesen, wobei es ja nun auch Stimmen gibt, die die Meinung vertreten, dass bereits die Gebietsabtretungen nach 1918, laut Haager Landkriegsordnung, gegen das Völkerrecht verstoßen haben. Naja, wie schon gesagt, ich bin kein Experte und kann mich da auch nicht dezidiert zu äußern. Achja, meine Eltern, die noch gelegentlich in die alte Heimat fahren (ich selbst wurde ja erst hier geboren), haben zu den Leuten da ein sehr entspanntes Verhältnis, und das ist wohl eher die Regel als die Ausnahme. Daher würde ich mir auch keine Sorgen machen, dass es zu irgendwelchen Deportationen kommen würde, für den Fall, dass die Ostgebiete wieder „Heim ins Reich“ geholt werden würden. 🙂

  70. pro-/antiamerikanisch, pro/antiisraelisch, pro/antiislamisch pro/antiwestlich usw… Alles inhalts- und wertlose Floskeln. Allenfalls dienlich als Denkschablone, wenn man nicht fähig oder willens ist sich eigenen Gedanken zu machen.

  71. #85 Krefelder

    Das Magazin werde ich mir aber trotzdem nicht kaufen und schon gar nicht für € 6.50. 😉 Mir ginge es nur darum, deshalb die Blumen, auch mal eine „kontra“ Einstellung gegenüber einer „pro“ Einstellung zu vertreten. Das ist ganz wichtig. Ansonsten verliert man irgendwann die Objektivität. Die Guten machen nicht immer allles gut, und die schlechten machen nicht immer alles schlecht.

  72. Hm.
    Der Einleser lässt….zumindest Kritikfähiges erwarten.

    Allerdings wettert die TAZ, das widerum spricht für das Blatt.

    Schade, ich würd gern mal reinlesen.
    Wie von einem Kommentator schon erwähnt, die Seite lädt…und lädt..und lädt wohl noch bis zum Sankt Nimmerleinstag.
    Schade, bevor ich das Blatt nicht Online probelesen und selber entscheiden kann, werd ichs nicht kaufen.

  73. Unsere heutigen Probleme heisen Islamisierung,Kindermangel,EU-Wahn.
    Erst wenn das gelöst ist können wir zusammen mit unseren europäischen Partnern an einer gerechten Neuordnung der europäischen Staaten arbeiten.Alles andere würde keinen Sinn machen und wäre zwecklos.

  74. @ Mike Melossa

    Ich denke, am sinnvollsten ist es ohnehin, dass wir alle uns auf unseren gemeinsamen Nenner konzentrieren, nämlich die ANTI-Islamisierung unserer Heimat. Noch sind wir nämlich weit davon entfernt, wirklich effektiv dagegen vorgehen zu können, wir sind gerade mal dabei, uns hier zu formieren. Wenn wir jetzt schon damit anfangen, uns wegen gegensätzlicher Meinungen zu zerfleischen, können wir auch gleich wieder einpacken und unser Glück in der Ferne suchen.

  75. #89 elch (25. Jan 2010 23:49)

    Nun, auch im Großen gibt es ja Fortschritte, man denke an das große russisch-deutsche Soldatendenkmal (in Minsk?). In Russland glaube ich die Tendenz zu erkennen, dass man den Krieg dort als Auseinandersetzung zweier totalitärer Systeme sieht, in deren Verlauf zwangsläufig viele Menschen fanatisiert wurden und viele Unschuldige starben.

    In Polen ist die Lage natürlich etwas anders.

  76. #95 Krefelder (26. Jan 2010 00:05)

    Wenn wir die Grenzen von 1918 wieder einführen, sieht es für ein bestimmtes Land aber ziemlich schlecht aus 🙂

  77. |#2 Moderater Taliban

    Kapitalismus unter Verdacht, diesmal von R. äh – nicht links. Dazu der erwähnte latente Antijudaismus, und wir wissen, woher der Wind weht. Die 6,50 spare ich mir

    Hast du gut gesagt!

    Keine weiteren Worte und Gedanken mehr über dieses seltsame Nachrichtenmagazin verschwenden!

  78. #99 Deutscher in der Scweiz (26. Jan 2010 00:20)

    Unsere heutigen Probleme heisen Islamisierung,Kindermangel,EU-Wahn.

    Deswegen plädiere ich dafür, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und in die Zukunft zu schauen. Selbstverständlich mit unseren europäischen Partnern und Verbündeten, denn die ersten beiden Punkte betreffen nicht nur Deutschland.

    Was eine „gerechte Neuordnung“ ist, möchte ich aber lieber nicht wissen. Eine neue Grenzziehung ist nicht nötig, da Grenzen innerhalb Europas an Bedeutung verlieren.

  79. #45 Krefelder (25. Jan 2010 21:42)

    Wenn es andere zufällig einmal nicht tun, schlägt sich der Deutsche gerne die Nazikeule selbst auf den Kopf. Perfide ist, dass er es nicht einmal merkt. Der Deutsche kann mittlerweile nicht mehr ohne „seine“ Nazikeule leben.

    Ich meine mich zu erinnern, dass man hier ziemlich häufig von sogenanntem Selbsthass redet. Dazu gehört eben auch das Sich selbst verprügeln mit der Nazikeule.

    Nachdenkenswert, oder nicht?

  80. @ Arabtimes

    Was nutzt es schon, die Fläche unseres Landes zu erweitern und trotzdem weder souverän zu sein, noch demokratisch regiert zu werden?! Insofern wäre es doch ein viel dringlicheres Anliegen, erstmal klar Schiff in den heutigen Grenzen zu machen, danach wäre immer noch Zeit, das Gespräch mit unseren polnischen Nachbarn zu suchen 🙂

  81. #105 Arabtimes (26. Jan 2010 00:40)

    Das sehe ich genauso.

    Viel wichtiger ist eine ehrliche, wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschehnisse der Vergangenheit.

    Für uns deutsche ist es dank der Freizügigkeit wieder möglich, in den alten deutschen Siedlungsgebieten zu wirken und in aller Freundschaft die Erinnerung wachzuhalten und vielleicht auch eine Wiederbelebung deutscher Kultur zumindest ansatzweise zu erreichen.

  82. #99 Deutscher in der Scweiz (26. Jan 2010 00:20)

    Unsere heutigen Probleme heisen Islamisierung,Kindermangel,EU-Wahn.
    Erst wenn das gelöst ist können wir zusammen mit unseren europäischen Partnern an einer gerechten Neuordnung der europäischen Staaten arbeiten.Alles andere würde keinen Sinn machen und wäre zwecklos.

    Aha! Genauso stellt sich das klein Fritzchen die NEUE WELT vor. Versuchen Sie’s.

  83. Das Feindbild dieses Blättchens kennt man von den politischen Rändern. Dafür noch Geld auszugeben, lohnt nicht.

  84. @ karlmartell

    Da sprichst Du natürlich einen heiklen Punkt an, den „Deutschen Selbsthass“. Nun, ich selbst verorte diesen eher in der linken Ecke unserer Gesellschaft. Jedoch könnte man sehr leicht den Eindruck gewinnen, dass eine absolute oder zumindest relative Mehrheit der Bevölkerung diese Einstellung teilt, was wohl mit der Überrepräsentanz linker Spinner in der Medienwelt zu erklären ist, die natürlich als Multiplikatoren fungieren. „Selbsthass“ dürfte den meisten zwar eher fremd sein, viel eher ist man in Bezug auf die Heimat gleichgültig eingestellt, was wohl traurig genug ist. Tja, und woher kommt dieses etwas gestörte Verhältnis zu sich selbst? Die 68er dafür verantwortlich zu machen, ist ein bisschen zu kurz gegriffen, schließlich wurden diese auch erst „geformt“. Als „Gestalter“ fallen einem da natürlich Horkheimer und Adorno ein, aber wer hat diese Leute an die Unis gelassen? Naja, wer nach 1945 hier in Deutschland West das sagen hatte, dürfte ja jedem bekannt sein. Aber das ist natürlich wieder so ein Thema, worüber man wieder ellenlange Beiträge verfassen könnte, was jedoch müssig wäre. Jeder sollte sich da selbst weiterbilden, Quellen, auch unverdächtige, gibt es ja heutzutage genug 🙂

  85. #108 Hauptmann (26. Jan 2010 00:49)

    Wenn man sich den Wikipedia-Artikel über die deutsche Minderheit in Polen durchliest, kann man da durchaus positiv in die Zukunft blicken. Möglich ist dies letztendlich nur durch gegenseitiges Vertrauen, was durch kühne Rückbesiedlungspläne (mit denen hier so mancher kokettiert) schnell kaputtgehen kann.

  86. Ich glaube einige User verkennen den eigentlichen Sinn dieser Internetseite, die Probleme, die Ängste und die Befürchtungen die hier besprochen werden sind weniger mit einem stärkeren Deutschland zu bekämpfen – Ich habe mich wohler gefühlt als die Mauer noch stand, da war es bei uns im Westen, trotz kleinerer Grenzen, besser. Wirtschaftlich, Menschlich und Kulturell. Wenn ich mir schon überlege, was es kostet die neuen Bundesländer durchzubringen, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, wie man so einen Unsinn aufschreiben kann und von einer Osterweiterung Deutschlands oder ähnlich spricht. In dem Forum geht es auch um keinen Fremdenhass oder ein wieder erstärktes Deutschland, es geht doch vielmehr darum, dass man sich in einem christlich Raum – Europa – keiner Scharia unterordnen möchte und seine eigene Meinung weiterhin frei vertreten möchte, ohne das Drohnung ausgesprochen werden oder man Angst davor hat beleidigt oder abgestochen zu werden. Das ganze kann in meinen Augen nur auf zwei Arten funktionieren, zum einen durch mehr Courage in der Zivilbevölkerung und zum anderen durch politische Gesetze die die Menschen die gegen ein Unrecht vorgehen auch schützen, was zum Beispiel gelingen könnte, wenn man Haftstrafen drastig Heraufsetzt oder die sozialen Zuschüsse für Familien mit Gewaltätig gewordenen Jugendlichen streicht oder diese auch in der 2. Generation ausweist. Bestimmt nicht in dem man ein noch unübersichtlicheres Land hat mit dem sich die Menschen noch weniger Identifizieren und sry, wenn jemand in den Ostgebieten der Meinung ist Deutscher zu sein, dann soll er hier her ziehen, wir Leben in einem Aussterbenden Land und freuen uns über jeden Menschen, der hierher kommt, sich an die Gesetze hält und das hiesige Leben respektiert.. Gleiches gilt z.B. für einen Ausländer der sich überhaupt nicht mit Deutschland identifzieren kann, hier sowieso nichts respektiert, sich an keine Gesetze hält und sowieso zurück in die Heimat will, so Jemand gehört hier einfach nicht her, Natürlich ist das platt betrachtet und sicherlich fehlen einigen Menschen die perspektiven in Ihrer Heimat, aber in dem Moment in dem wir auf unsere eigene Freiheit verzichten müssen oder uns gar als Staat mit den Grundgesetzen jemanden unterordnen müssen gehört der nicht hier her und muss Deutschland verlassen, viele wissen gar nicht wie gut wir es haben, dass wir in einem Sozialstaat leben in dem niemand hungern muss, jeder einen – Global gesehen – hohen Lebensstandard hat und jeder durch den Staat und die EU geschützt wird.

    Das Magazin wirkt wie Horst Mahler, eine Plattform für verklärte 68er, die inzwischen rechts sind, ihre ehemaligen „Genossen“ hassen, das System der Marktwirtschaft hassen, ihr eigenes Unvermögen durch die Hetze gegen andere überspielen, kein wirkliches Konzept haben und anscheinend von schizophrenen Autoren geführt werden, die den bis dato ausgebliebenen Erfolg bei einer neuen Leserschaft suchen… Meiner Meinung nach sollte ein Autor die Fähigkeit haben seine Meinung klar zu formulieren* sonst könnte der Autor ja gleich Politiker werden (Witz komm raus du bist umzingelt und so…) und hier müsste es eigentlich möglich sein sich klar Pro oder Contra des extremen Islams zu Positionieren und wenn sie gegen den extremen Islam sind, sollten sie pro amerikanisch und pro israelisch sein, natürlich können beide Länder trotzdem kritisiert werden, aber wenn es derartige Ausmaße annimmt, dass man die kompletten Systeme hasst, hasst man in meinen Augen auch die BRD, die sich nach `45 ganz stark an dem amerikanischen System orientiert und von diesem gerettet und wieder aufgebaut wurde und das trotz des vorher stattgefundenen Krieges, der Autor sollte überlegen wem er seinen hohen Lebensstandard verdankt und einmal darüber nachdenken, wie es ihm gefallen würde, wenn er in DDR artigen Planwirtschaftlichen Verhältnissen Leben würde, da war doch was mit der Pressefreiheit….

    Viele scheinen nicht zu erkennen, dass es sich bei den von den ausgefochtenen Konflikten um stellvertreter Kriege für ein freies Europa handelt, Konflikte zwischen den Anhängern der extremen Auslegung des Islams und denen der christlichen Kultur, Konflikte die Weltweit immer häufiger auftreten sei es bei internen Konfliken (Nigeria, Indien, China, Somalia….) oder bei offenen Kriegen (Russland-Tschetchenien, Amerika-Afghanistan, Israel-Gaza) es sind Kriege die Richtungsweisend sind auch für das Leben in Deutschland und Kommentare wie „ich würde lieber erstmal unsere eigenen Probleme mit denen in Deutschland lösen“ oder ähnlich kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, wie viele von denen die sich hier so äußern waren denn auf der PI Demonstration in Berlin, wie viele versuchen die Probleme wirklich zu analysieren ? – nicht jeder Mensch der Moslem ist, ist automatisch böse, das wäre ja so als wenn man sagen würde, dass jeder Deutsche ein Nazi war…
    Aber man muss denjenigen die Gewalttätig sind, keinen Respekt haben und die Kultur hier verachten, klar zeigen dass sie hier keine Zukunft haben, aber hierfür müsste man ja Courage zeigen und aktiv werden… auf eine Demonstration gehen, Unterschriften sammeln oder sich auch einmal klar in der Öffentlichkeit zeigen.

    Ach da bleibt man doch lieber zuhause und postet etwas im Internet und schreibt darüber, dass man sich das alte Deutschland oder ähnlich wieder zurück wünscht und wenn man dann im Bus, der S Bahn oder auf öffentlichen Plätzen beobachtet wie irgendwer Jemanden Unrecht antut, Jemanden bedroht oder oder oder schaut man lieber ganz schnell weg und postet das dann hier LÖL

    PS: Trotzdem Sympatischer als die linken die gegen eine Überwachung des Staates und für Terrorstaaten gegen die USA, GB oder Israel Demonstrieren, ja in der Scharia hätte man schon viele Freiheiten, schaut doch erst wie gut es den Menschen im Iran geht die sich auflehnen und ja hübsche Dame der Schleier steht Ihnen super gut, sie dürfen Ihn jetzt nur nicht mehr ausziehen, wenn Sie auf der Straße sind oder Ihr Mann Besuch bekommt oder Sie zum Arzt gehen …. Zum Glück haben wir damals für unsere Freiheit und gegen den Kapitalismus und bestehende politische Systeme demonstriert 😛

  87. „…ein rechtes Print-Periodikum, zu dem das PI-Fahnenmotto „Gegen den Mainstream; proamerikanisch; proisraelisch; gegen die Islamisierung Europas; für Grundgesetz und Menschenrechte“ passt, ist leider noch immer nicht in Sicht.“
    ———————————
    Was für eine Anmaßung dieses einzufordern.
    Warum gründet der Verfasser nicht ein solches neben PI. Der Vergleich, im gesamten Beitrags eine Zeitung mit einem Blog in Bezug zu setzen und am Ende den Leser aufzufordern sich doch im „Blick nach Rechts“ ein stimmiges Bild zu machen, ist abenteuerlich.

    Ein Rezension der dritten Ausgabe hätte zudem ein runderes Bild abgegeben.
    Das hier ist ein Verriss in der selben Kerbe, in die Linke einschlagen.
    ___________________________________________
    ..mach mich mal ’ne Zeit vom Acker hier, hasta pronto

  88. Alles nur Makulatur……das Problem ist die nicht erwünschte Zuwandernung der letzten 30 Jahre ,inklusiv dess hergekommen Islams.

    Hochwissentschaftliche Erlärungen der Gegebenheiten sind Nonsens und wie auch …!

    Ich will somit endlich mal die Anzahl der legitimen Einwanderer wissen, die auch nach einen gültigen Einwanderungsetz hier zugegen sind.

    Diese Frage konnte mir hier und auch anderswo niemand beantworten!

    Ein Unding sowas ……..oder ist es der eine Schritt zum Abgrund…?……die Wahrheit zu erkennen…????

    Gruß

  89. #72 Arabtimes   (25. Jan 2010 23:01)  #70 elch (25. Jan 2010 22:50)#61 Arabtimes
    Tut mir leid …Wenn das deine Meinung ist, braucht dir das nicht leidzutun. Aber wer die ehemaligen Ostgebiete zurückhaben möchte, muss die Frage beantworten, was mit den dort lebenden Menschen geschehen soll.

    Hallo Arabtimes,
    sehr viele Menschen bezeichnen Mitteldeutschland als Mitteldeutschland, unabhängig davon, was andere darüber denken. Sozusagen Mitteldeutschland als geschichtlich gewachsenen Begriff, nicht als Sendegebiet von Fernsehanstalten.

    ***

    Zu Ostdeutschland:
    Die Grenzen von Deutschland, Polen, Böhmen, Mähren, der Tschechei, der Tschechoslowakei, der Slowakei haben sich in der Geschichte sehr oft geändert.
    Es wäre im Geschichtsverständnis unsinnig, wenn man ausgerechnet die Grenzziehung von 1945 für gerecht oder dauerhaft halten würde.
    Im Jahr 1945 war Deutschland wehrlos, manche Nachbarn nahmen sich, so viel sie kriegen konnten.
    Beispielsweise wollten der niederländische Außenminister und die niederländische Königin Wilhelmina die scheinbare Gunst der Stunde nutzen und Deutschland von Köln bis zur Weser an die Niederlande angliedern und alle Deutschen ausweisen, die kein Platt snacken konnten
    (Näheres dazu suche unter Niederlande Annexionspläne).

    ***

    Die eine Volksgruppe der genannten Völker besteht grob gesprochen aus Germanen, die andere aus Slawen. Diese Völker bilden als Gesamtheit „Mittel“europa (dazu gehören noch Österreich, Schweiz, Ungarn). Die Gemeinsamkeiten dieser Völker sind äußerst groß. Ich nenne nur Schnitzel, Kartoffeln und „Dicke-Backen-Musik“, es betrifft aber auch die gesamte Lebensweise, das Benehmen, das Empfinden.

    Es macht deshalb keinen Sinn, diese Völker gegeneinander ausspielen zu wollen im Sinne von „das sind wir“ und das sind „die“.
    Wir alle bilden zusammen Mitteleuropa, mit allen inneren Grenzen und inneren Widersprüchen, aber auch mit der großen Gemeinsamkeit „Mitteleuropa“.

  90. #118 Karlfried (26. Jan 2010 03:54)
    @
    Da kommt mir als Bayer , also „Wessi“ ,der durch nichts zu fällenden Gedanke, das man es halt übersehen hatt ,sich um die wieder neuen Bürger in der BRD zu kümmern, statt dessen aber weiter auf das Asyl, unnötige Zuwanderung und dergleichen, im Bereich Familienzusammenführung zu gute getan zu haben.

    Ein unmöglicher Zustand…..der endlich mal angesprochen werden muß, warum wurde das nicht so gemacht…..eine Frage die mein Herz immer wieder herausfordert.

    Denn demoskopisch hatte die wiedervereinte DDR alles , aber auch wirklich alles da …….!!!!!!!!!!

    Gruß

    PS:

    Wir hätten über Jahrzehnte hinaus keiner lei “ Zuwanderung“ nötig gehabt.

  91. *****DIE SCHWARZE ROSE*******

    Wird entstehen und die vollkommene Freiheit zurückgewinnen, auch mit den Tribut als Hinterlaß…der enteigneten schmutzigen oportunistischen einschlägigen „Zuwanderungsindustrie“.

    Gruß

  92. Um die Diskussion wieder ein bisschen auf die Herausforderungen der Zukunft zu lenken, hier zwei Zahlen, die ich heute recherchiert habe:

    Türkei – 21 Millionen
    Deutschland – 11 Millionen.

    Das ist die Anzahl der 0- bis 14-Jährigen.

  93. Stößt sich Mölzer nicht an den bekannten antisemitischen Ansichten des Front-National-Chefs Jean-Marie Le Pen? Diese Frage scheint dem Autor des Features nicht wichtig vorzukommen, denn er stellt sie nicht.

    Ist der Autor da nicht päpstlicher als der Papst?

    Wenn man einmal den Antisemitismus der Rechten mit dem der Linken vergleichen, ist diese Fraktion rechts doch – zum Glück – unterrepräsentiert.

    Ist es zunächst nicht viel wichtiger, eine rechte Fraktion im EU-Parlament zu schmieden, die die momentane Entwicklung zumindest aufhält und irgendwann möglicherweise stoppt, als schon wieder an den Einstellungen einzelner Teilnehmer herumzumäkeln? Ganz am Rande: Le Pen ist nicht der Jüngste mehr, er wird bald den Gang alles Irdischen gehen. Wichtig ist, was er – auch personell – hinterläßt. Dann kann man weiter sehen.

    Statt wie früher das Kreuz habe der Westen sich nun Demokratie, Menschenrechte und Freiheit auf die Fahnen geschrieben. Doch sei die angebliche Demokratie des Westens in Wahrheit häufig nichts anderes als eine Despotie des Mainstreams und der Political Correctness; die Menschenrechte seien Definitionssache: vieles, was in modernen westlichen Staaten als unveräußerliches Menschenrecht gelte (als Beispiele nennt er etwa das Recht auf Abtreibung und auf Homo- und Lesben-Ehe mitsamt der Folge einer Auflösung traditioneller Familienbindungen) hätte noch bei unseren eigenen Großeltern Abscheu hervorgerufen; um wie vieles mehr müsse dies für außereuropäische Kulturen gelten, die „seit Urzeiten die Familie die Grundlage menschlichen Zusammenlebens“ betrachteten? Wir hätten keine Befugnis, anderen „unsere neuartigen Begriffe von Freiheit, Individualrechten und Menschenrechten aufzudrängen, wo sie doch selbst in unserer Kultur erst ein oder zwei Jahre oder Jahrzehnte Gültigkeit“ besäßen.

    Kann diese Worte nicht ein jeder von uns vorbehaltlos unterschreiben?`

    Auch wir richten uns hier häufig gegen die Zerstörung der Familie, gegen Abtreibung. Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Mit der Zerstörung dieser Keimzelle zerstören die Linken unsere Gesellschaft.

    Wer von uns kann denn überhaupt sagen, ob in 10, 20 oder 30 Jahren diese neuen Begrifflichkeiten noch Bestand haben? Wir müssen das hinterfragen, weil es existenziell für unsere Kultur und Gesellschaft ist.

    Überhaupt sollte man einmal hinter die Kulissen von Gender Mainstreaming schauen, dann wird man feststellen, daß dort einflußreiche schwule, lesbische und Gruppen Abartiger (etwa Phäödophile) als treibender Keil und nicht selten als „Wissenschaftler“ mitgewirkt haben, die nichts anderes im Sinne hatten, als ihre Triebe auszuleben.

    Ich behaupte, dieser ganze 68er Müll wird auf der Müllhalde der Geschichte enden, wo er hingehört.

    Wo bleibt die Begeisterung für die Familie, die hier immer dann auflebt, wenn Eva Herman Thema ist? Was war denn ihr schwerstes „Verbrechen“? Hätte Lieschen Müller die Bücher geschrieben, man hätte es totgeschwiegen. Aber Eva Herman ist eben nicht Lieschen Müller, sondern war aktiver Teil der Umerziehungsmachinerie – das ist der Vorwurf. Das da noch jemand rechtzeitig aufgewacht ist.

    Äfghänistän. Gähn auf die entdeckten Äffchen. Freuen wir uns doch einfach darüber, daß der Herr General a. D. wenigsten schon in Teilen ein klaren Blick bekommt, vielleicht erledigt sich der Antiamerikanismus dann ganz von allein?

    Ich wünsche dem Blatt viel Erfolg und ein langes Leben. Einer von vielen Anfängen…

    Eva Herman, Thilos Sarrazin, ja, Schweizerlein, auch an die Schweizerlein und all jene, die jetzt gaaaaaaaaanz langsam aus der Deckung kriechen.

  94. Israel_Hands

    Auch wenn ich Deine Kritikpunkte nachvollziehen und teilen kann, aber manchmal schießt Du weit über das Ziel hinaus.

    Hast Du Dich wegen der Verwendung des Begriffes „Mitteldeutschland“ eigentlich schon mal beim MDR beschwert?
    Laut google ist seine Homepage

    Das Internetangebot des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS.

    Zur Rolle Amerikas:
    Amerika ist mitnichten der ewig gute Retter der gesamten Welt. Dafür muß man nicht links oder rechts sein, oder Verschwörungstheorien zum Opfer fallen. Amerika hat außenpolitisch immer versucht seine Ziele durchzusetzen und davon zu profitieren, die Wege zum Ziel sind dabei aber nicht immer moralisch vertretbar. Und ich fühle keinerlei Bestreben, einer politisch korrekten Doktrin über das ausschließlich edle Amerika zu unterliegen, die von vornherein jegliche Kritik unterbindet.
    Ich spare mir jetzt aber eine Aufzählung aller beweisbaren Kritikpunkte, weil dies zu lange dauern würde.

  95. Ich werde aber immer wieder sagen, obwohl ich „Wessi“ bin, die vorzüglichen Deppen haben sich der Wiedervereinigung damals ab 1990 nicht so sorgsam angenommen,sondern sich zu sehr der damals schon unnötig Hergekommenen angenommen, zu Lasten der braven Bevölkerung.
    Gruß

  96. #31 Steppenwolf (25. Jan 2010 21:28)

    Ich bin auch USA-freundlich.
    Aber!!!!
    PC und Grün kommen aus den USA.
    Macht Euch einmal kundig.
    Die amerikanische Bevölkerung kann nichts dafür, daß die Kräfte, die die NWO installieren wollen eben aus ihrem Land kommen. Sie wissen es mit Sicherheit noch nicht einmal.

    Viel schlimmer noch: Die Schwulen-Bewegung, die der Lesben, Gender Mainstreaming – haben alle ihre Wurzeln in den USA.

    Aber müssen wir Völker ablehnen, die unter einem gewissen Kuratel ebenso leiden wie wir?

    Ich werde den US-Amerikanern drei Dinge nie vergessen: Sie haben Deutschland vom Nazi-Pöbel befreit, Deutschland den Kommunisten-Pöbel vom Pelz gehalten und auch meine neue Heimat vor dem Kommunisten-Pack bewahrt. Das reicht schon für eine lebenslange Verbundenheit.

  97. An Israel_Hands“ Die meisten (darunter die Junge Freiheit) erwecken den Verdacht, sich mit linksextremen Presseorganen an zwei Punkten zu treffen: latentem Antijudaismus und nicht ganz so latentem Antiamerikanismus.“

    Sie sprechen von einem Verdacht und dieser Verdacht läßt sich nicht beweisen. Ich lese seit Jahren die JF und sehe keinen Juden-noch Amerika-Haß. Der Verdacht ist von Ihnen hier und jetzt in Pi hineingesetzt worden. Vielleicht sollten sie statt Verdacht sagen: Wer Israel kritisiert, ist des Judenhasses verdächtig. Herr Israel vielleicht kommen wir der Wahrheit über Ihre Gründe die JF der Judenfeindlichkeit zu verdächtigen, damit schon näher.

  98. Ha, ha, ha! Den korrupten, heruntergekommenen, aber nach wie vor leider etablierten Magazinen wie SPARGEL, LOCUS etc. will diese Postille Paroli bieten?
    Haben die Verantwortlichen dort nicht bemerkt, daß dem Setzer ein entscheidender Teil des Heft-Titels abhanden gekommen ist? Da fehlen doch:
    „Zuerst das 1000-jährige Reich!“ Und im Untertitel „Antiamerikanisch, antijudaisch, sozialistisch, nationalistisch. Ergo und kurz: Nationalsozialistisch!“
    Hocherfreut winken aus der Hölle Adolf nebst Gefolge und der Großmufti von Jerusalem…
    Ich werde das Heft liegen lassen. Den Rest bereinigt der (in Grenzen noch) freie Markt.
    Wie es hier schon etliche Kommentatoren empfohlen haben: Das Geld ist als Unterstützung von PI bei weitem besser angelegt (gelegentliches Sodbrennen mal hintangestellt…).

    Don Andres

  99. Allen Menschen recht getan ist eine Sache die niemand kann. Das gilt auch für ZUERST. Gelegentliche Kritik an unseren amerikanischen und israelischen Freunden muß gestattet sein – niemand ist vollkommen.
    Ich habe das Magazin abonniert und ein Förder-Abo gestiftet.

  100. So etwas macht mich skeptisch:

    „Starker Mann der „ZUERST!“-Mannschaft ist neben Deschner der ehemalige langjährige JF-Redakteur Manuel Ochsenreiter (Jg. 1976). Ochsenreiter, seit Ende 2004 Chefredakteur der DMZ, gilt als „JF-Urgestein“, der das „Profil der Zeitung wesentlich mitgeprägt hat“ (JF). Der Interviewpartner der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“ war 2008 Gast der islamistischen Hisbollah im Libanon und ließ sich dort, posierend auf einem zerstörten israelischen T-55-Panzer, fotografieren…“

    http://www.bnr.de/content/grossspurige-ambitionen

  101. @ Arabtimes (26. Jan 2010 05:10)

    Wenn man bei den ’11 Millionen Deutschen‘ noch die abzieht, die tatsächlich Türken sind, wird das ganze Ausmaß der Malaise erst richtig deutlich.

  102. Pro-Deutsch ist KEIN Gegensatz zu Pro-Amerikanisch oder Pro-Israelisch. Natürlich seid ihr in Deutschland in erster Linie deutsche Patrioten (oder woher der jeweilige PI-Leser auch kommen mag), und das soll ja auch so sein.
    Die Solidarisierung mit den USA und mit Israel ist lediglich ein Statement für die ART der Vaterlandsliebe.

    Die USA stehen für ein Maximum an individueller Freiheit mit gleichzeitigem, landesweitem Selbstbewusstsein. Das Recht auf Privatbesitz (auch Waffenbesitz) und auch das Recht darauf Geld anzuhäufen, wenn man dafür arbeitet (Kapitalismus ist nichts Schlechtes!)
    Die Mehrheit der Amerikaner hat ein unverkrampftes und positives Verhältnis zum eigenen Land. Und das in der Regel frei von stupidem Rassismus oder irgendwelchem „völkischem“ Blödsinn.

    Israel ist der „Zankapfel der Nationen“ und die Speerspitze der freien westlichen Welt inmitten von Barbaren. Solidarität mit Israel schliesst Judenhass (und die damit verbundenen Hass-Verschwörungstheorien von Mohammedanern, Roten und Braunen) aus. Israel ist der Lackmustest schlechthin. Eine Islamkritische Bewegung, denen Israel egal ist, hat nicht verstanden worum es geht.
    (Israel hat natürlich auch eine Biblische Bedeutung und für die Christen unter uns muss Solidarität mit Israel eine Selbstverständlichkeit sein).

    Was ich sagen will: Es geht nicht darum, die USA oder Israel über das eigene Land zu stellen, sondern zu betonen, welche Werte ausschlaggebend sind. Wer Juden hasst, gegen „den Kapitalismus“ kämpfen will und sozialistische Blutträume träumt, ist für jede Gesellschaft schädlich und somit auch in Deutschland kein wirklicher Patriot.

  103. Für jeden der etwas verbotenes in der Bezeichnung Mitteldeutschland sieht dem sollte gesagt werden das es einen Middeldeutschen Rundfunk gibt. Sind das jetzt alles Nazis?

    Kopf einschalten! D:

    Und was ist schlimm an „Deutschland zuerst“ wir sind ja hier schließlich nicht in der Türkei sondern in Deutschland auch wenn es teilweise nur mit GPS zu beweisen ist.
    In jedem anderen Land ist zu sehen, dass dort die Einheimischen an erster Stelle sind. Sind die alle bekloppt oder machen wir hier was falsch?

    Diese Frage sollte sich jeder einzelne stellen und e h r l i c h beantworten.

    Deutsche Geschichte lässt sich nicht auf den Zeitraum von 1933 bis 1945 reduzieren.

    ODER DOCH? Antworten bitte!

  104. @Israel_Hands

    Schöner Gastbeitrag, gut formuliert, sehr ausführlich, Danke dafür!

    @all
    Die kritische Beschreibung des neuen Mediums erschöpfte sich nicht in der Nutzung des Begriffs „Mitteldeutschland“, daher sollte sich auch die Kritik am Beitrag nicht an diesem Begriff festklammern.
    Den Webauftritt von zuerst! habe ich aufgrund von diversen Links bei http://www.fact-fiction.net schon vorher mehrfach besucht, ist – aus den oben angeführten Gründen- persönlich wirklich nicht mein Fall. Aber die Beschreibung hier dürfte der neuen Publikation viele Klicks beschert haben, von denen vielleicht einige bleiben werden – insofern kann sich wirklich niemand beschweren.

  105. Begriffe wie proamerikanisch oder proisraelisch haben in Deutschland in der politischen Auseinandersetzung durchaus ihre Berechtigung. Damit wird im Kern eine freiheitliche, prowestliche Minderheitenposition beschrieben.

    Das bedeutet nicht, daß ich, wenn ich in der politischen Auseinandersetzung meine Position so beschreibe, verkenne, daß die USA ihre Politik an ihren geostrategischen Interessen ausrichtet und diese Interessen nicht notwendigerweise mit den deutschen Interessen übereinstimmen müssen. Und ich vergesse auch nicht, daß die USA 1918/19 ebenso wie England Deutschland aus geostrategischen Interessen das Rückgrat brechen wollten. Ich verstehe die Verbitterung und den Hass und den Antiamerikanismus am rechten Rand durchaus, ich halte es aber für wahnsinnig, auf dieser Grundlage heute deutsche Politik machen zu wollen. Hier liegt mE auch der rationale Kern des ‚Kampfs gegen Rechts‘. Es ist die Angst unserer Politiker, daß wir wie Karthago enden.

    Ich bilde mir auch ein, proisraelisch zu sein, obwohl ich zB die Behauptung von der Singularität des Holocausts für Schwachsinn halte. Der heute als Antizionismus daherkommende Judenhass ist etwas, was ich überhaupt nicht verstehe.

    Und hier zeigt mE auch die JF – ich bin Abonnent und lese sie jeden Donnerstag mit Genuss – eine leichte Unschärfe, wenn sie bis heute beklagt, welches Unrecht Hohmann für seine Rede widerfahren sei, denn diese Rede war und ist antisemitisch.

    Ein einfaches Weltbild ohne Brüche und Ungereimtheiten kann man sich mE nur leisten, wenn man entweder sehr stark oder sehr blöde ist.

  106. Werde mal unverbindlich reinschauen und mir mein Urteil bilden.

    Aber noch etwas vom Kölner Stadtanzeiger.“

    Betreff: Beste WDR-Sendezeit für pro-NRW-Immobilienvorhaben in Köln-Mülheim bringt nun sogar den Stadt-Anzeiger auf Trab

    25. Januar 2010
    Beste WDR-Sendezeit für pro-NRW-Immobilienvorhaben in Köln-Mülheim bringt nun sogar den Stadt-Anzeiger auf Trab

    Seit Wochen ist die Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen in aller Munde. Ob im Ruhrgebiet, wo sich hysterische Gutmenschen angesichts der geplanten Konferenz für ein Minarettverbot tagtäglich gegenseitig ihrer moralischen Überlegenheit versichern oder im Rheinland, wo seit dem Übertritt Patrik Brinkmanns zur pro-Bewegung die Angst vor einer handlungsfähigen rechtsdemokratischen Opposition immer weiter um sich greift – gerade außerhalb der Reichweite der Kölner Medienlandschaft ist der Name pro NRW zum Markenzeichen für eine lebendige Demokratie und die Werte des christlichen Abendlandes geworden.

    Für großen Wirbel sorgte gestern z.B. zur besten Sendezeit im WDR-Fernsehen auch der von Patrik Brinkmann finanzierte geplanten Kauf des Lutherturms samt ehemaligen Pfarrheim in Köln-Mülheim durch pro NRW. Die Aufregung in der Domstadt darüber ist so groß, daß sich nun sogar der Stadt-Anzeiger dazu „herabgelassen“ hat, Kontakt mit pro Köln aufzunehmen und um ein Interview bei Herrn Brinkmann ersucht hat. Man darf gespannt sein, was sich da in der Giftküche der DuMont-Zeitung zusammenbraut und morgen zum Frühstück die Kölner erfreuen wird, wenn der Stadt-Anzeiger schon seine seit Monaten praktizierte Strategie des Totschweigens ändert …

    ————————-

    Wird wohl nichts gutes bei rauskommen.

    Man sollte es verfolgen, welche Argumentationen da zu Tage kommen.

  107. Werde mal unverbindlich reinschauen und mir mein Urteil bilden.

    Aber noch etwas vom Kölner Stadtanzeiger.“

    Betreff: Beste WDR-Sendezeit für pro-NRW-Immobilienvorhaben in Köln-Mülheim bringt nun sogar den Stadt-Anzeiger auf Trab

    25. Januar 2010
    Beste WDR-Sendezeit für pro-NRW-Immobilienvorhaben in Köln-Mülheim bringt nun sogar den Stadt-Anzeiger auf Trab

    Seit Wochen ist die Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen in aller Munde. Ob im Ruhrgebiet, wo sich hysterische Gutmenschen angesichts der geplanten Konferenz für ein Minarettverbot tagtäglich gegenseitig ihrer moralischen Überlegenheit versichern oder im Rheinland, wo seit dem Übertritt Patrik Brinkmanns zur pro-Bewegung die Angst vor einer handlungsfähigen rechtsdemokratischen Opposition immer weiter um sich greift – gerade außerhalb der Reichweite der Kölner Medienlandschaft ist der Name pro NRW zum Markenzeichen für eine lebendige Demokratie und die Werte des christlichen Abendlandes geworden.

    Für großen Wirbel sorgte gestern z.B. zur besten Sendezeit im WDR-Fernsehen auch der von Patrik Brinkmann finanzierte geplanten Kauf des Lutherturms samt ehemaligen Pfarrheim in Köln-Mülheim durch pro NRW. Die Aufregung in der Domstadt darüber ist so groß, daß sich nun sogar der Stadt-Anzeiger dazu „herabgelassen“ hat, Kontakt mit pro Köln aufzunehmen und um ein Interview bei Herrn Brinkmann ersucht hat. Man darf gespannt sein, was sich da in der Giftküche der DuMont-Zeitung zusammenbraut und morgen zum Frühstück die Kölner erfreuen wird, wenn der Stadt-Anzeiger schon seine seit Monaten praktizierte Strategie des Totschweigens ändert …

    ————————-

    Wird wohl nichts gutes bei rauskommen.

    Man sollte es verfolgen, welche Argumentationen da zu Tage kommen.

    Wer in der Nähe wohnt, sollte sich den Luther-Turm mal ansehen. Ist vieleicht gar nicht so uninteressant.

  108. @ Antifaschist # 133
    Hier auf bnr ( SPD-Organ Blick nach Rechts ) verweisen ist wohl etwas pervers. Man kann alles übertreiben.
    Zur allgemeinen Beruhigung sei gesagt, dass die DMZ des Manuel Ochsenreiter im neuen Heft Jan-Febr. 2010 als Titelbild einen israelischen Panzer mit den Text “ Wüstenkrieger – Israelischer Merkava-Panzer“ und ein Gespräch mit dem israelischen Hauptmann d.R. David Gross führt.

  109. Ich habe sie mir gekauft, weil sie im Laden tatsächlich vorrätig war. Recht interessant, aber wenig Neues.
    Negativ war für mich die in Teilen künstliche Abgrenzung vom Christentum bei der Formulierung: „vor der Zeitenwende“, statt des üblichen „v.Chr.“
    Außerdem fehlt in dem Heft leichte Kost, wie Sport oder anderes nicht schwermütiges aus Politik und Gesellschaft.

    Wiederholungen sind klar erkennbar, wenn man auch JF liest. Klar wenn es die gleichen Autoren sind.
    –> Die Zielgruppe dürfte eine andre sein.

    http://www.blaulicht-blog.de

  110. @Thomas A.

    Ihre Ausführungen machten nur dann Sinn, handelte es sich um eine echte Freiheit, und nicht um ein System, indem die Starken die Freiheit genießen dürfen, die Schwachen auszubeuten.

    Freiheit ist sehr relativ. Die reine Freiheit hieße, dass nur die Natur als gesetzgebende Kraft waltet. Wir sind aber logisch- und emotional handelnde Geschöpfe, die um die „Sozialisierung“ wissen. Darum machen wir uns auch Gesetze, die dafür sorgen sollen, dass ein geregeltes Miteinander ermöglicht werden kann, das den Starken genügend Entfaltungsmöglichkeit gibt, die Schwachen aber vor Ausbeutung schützen soll. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Starken sich Politik und Gesetz zu Eigen gemacht haben, um ihre Freiheiten auszuweiten, hingegen die der Schwachen immer mehr beschnitten wird. Das kann auch indirekt passieren.

    Was Judenhass angeht. Mir ist es völlig egal, ob es ein Jude oder ein Deutscher ist, der meinem Volk und meiner Heimat schadet. Ich werde beide mit allen rechtsstaatlich legitimen Mitteln bekämpfen.

    Meine politische Arbeit macht aber nur Sinn, wenn Sie zugunsten eines Subjektes ausgeführt wird. Nennen wir es Souverän. Dieser Souverän ist mein Volk. Das begrenze ich natürlich nicht auf die in der BRD lebenden Menschen. Nennen wir sie Mitteleuropäer. Das ist weder rassistisch, noch ist es sonst irgendwie schlecht. Was wäre die Welt ohne Völker? Völker sind die Gedanken Gottes. Andere Völker zu hassen mag man als Rassismus bezeichnen. Dann bin ich aber auch kein Rassist. Ich hasse andere Völker nicht. Ich sehe aber auch keine Notwendigkeit, mich als Deutscher als pro-israelisch zu bezeichnen. Ich bin pro-deutsch. Und wenn ich israel- und/oder judenkritisch schreibe, dann heißt das nicht, dass ich alle Juden hasse, oder dass ich Israel abschaffen möchte.

    Im Umkehrschluss heißt das, dass die Bezeichnung „pro-israelisch“ oder „pro-jüdisch“ ebenso kollektiv ist, und die wie auch immer geartete Andersartigkeit anerkannt wird. Wäre das nicht so, würde eine Bezeichnung wie „pro-irgendwas“ ja ins Leere laufen. Diese Erkenntnis sollte aber nicht als Wertung gesehen werden, sondern als Feststellung. Das Problem für viele beginnt dort, wo ein Volk sich als auserwählt sieht, und Herrschaftsansprüche über Menschen beansprucht, die nicht zu ihm gehören.

    Womit wir wieder zur Freiheit kommen. Hat ein Volk die Freiheit, über andere Völker zu herrschen? Ist das die Freiheit, von der Sie sprechen? Hat das vermeintlich zu beherrschende Volk die Freiheit, sich gegen diese Herrschaft aufzulehnen? Welche Mittel sind legitim, um das eigene Überleben und die eigene Freiheit zu sichern?

    Verstehen Sie? Nicht die beherrschten Völker müssen über ihren Freiheitsbegriff nachdenken. Die Herrscher, die Freien [sic] müssen ihre Weltsicht überdenken. Wer den Kampf um das Leben führen möchte, der muss damit rechnen, sein eigenes zu lassen.

    Frank Franz

  111. Im Übrigen kann ich ZUERST! nur empfehlen. Es ist nur bedrucktes Papier und beißt nicht. Schließlich lese ich hin und wieder auch PI 😉

  112. Boahhhhhh, Leute solche Beiträge sind einfach zu lang. Die liest doch keiner komplett durch. Kurze Berichterstattung mit den wesentlichen Fakten bitte.
    Das ZUERST habe ich auch schon gelesen. Ich finde PI aber besser. 🙂

  113. Hatte dieses Magazin zufällig kürzlich mal entdeckt und auch gleich einmal mitgenommen. Fazit: nun eher etwas zwiespältig. Natürlich nicht so mainstreamig kriecherisch, aber was mich doch ein wenig gestört hat, waren einige Querverweise bzw. Werbung auf Publikationen von Verlagen, die man auch mit recht viel Wohlwollen nicht mehr als neutral-objektiv bezeichnen kann. – Im übrigen lese ich gerne politische oder geschichtliche Artikel, die sich bemühen, die WAHRHEIT darzustellen!! Ob diese dann projüdisch oder antiisraelisch zu definieren sein könnte, ist mir „egal“, die bewiesenen FAKTEN zählen!!! Oder ist es auch schon Antisemitismus, wenn man nur auflistet, wieviele Banken in den USA halt mit jüdischen Namen firmieren, oder wieviele Rechtsanwälte dort jüdischen Glaubens sind? – Die Wahrheit an sich ist nicht: pro oder anti, sondern sachlich und wertneutral analysiert, bzw. sollte sie zumindest sein…

  114. Dieses Magazin ist wohl abzulehnen.

    Der Artikel von Uhle-Wettler trieft geradezu von Kulturrelativismus. Der Islam war früher friedlich und wurde nur durch den bösen Westen radikalisiert. Von diesem Unsinn habe ich genug gehört und auch die ganz überwiegende Mehrheit der PI-Kommentatoren wird dem nicht zustimmen wollen.

    Man kann dem Westen nur vorwerfen, und hier stimme ich Ayaan Hirsi Ali zu, dass er die Drittweltvölker nicht mit John Stuart Mill bekanntgemacht und sie mit dem Koran alleingelassen hat.

    Unerfreulich auch die ordnungspolitische Ausrichtung. Hier werden im rechten Gewand linke antikapitalistische Märchen wieder aufgewärmt.

    Ich denke auch, dass wir den USA kritisch und auf Augenhöhe begegnen, dies kann aber keinen Einfluss auf die deutsch-amerikanische Freundschaft haben.

    Der Front National als Bündnispartner gegen den Islam? Die sind doch islamfreundlich, insbesondere wenn es gegen die Juden geht.

    Dieses Magazin muss man ablehnen und PI tut gut daran, nicht auf solche Kameraden hereinzufallen.

  115. pro israelich bzw pro amerikanisch.
    hat mir am Anfang gut gefallen.
    Mir fällt jetzt auf das die hier unter pro israelisch schreibenden immer noch die alte Mühle bewegen, die da heißt auch jetzt noch (nach 60 Jahren) den aber auch allerletzten Nazi zu finden und zu erledigen.
    Da wir ja jetzt einen gemeinsamen Feind haben sollte die Nazikeule nicht mehr geschwungen werden.
    Für mich ist zuerst Deutschland vor allen anderen wichtig.
    Die jetzt folgende Nachricht ist mir vor ein paar Minuten gemailt worden.Bitte nicht gruseln.
    http://www.20min.ch/news/ausland/story/23509488

  116. Also mir scheint dieses Blatt auch sehr seltsam.
    Rechtsradikale und Braune Scheiße brauch ich nun wirklich nicht!!!

  117. Schon dieser Name „Zuerst“ stört mich.
    Deutschland, Deutschland über alles….Das war zum Glück gestern…andere Länder haben auch ihre Berechtigung.

  118. @156
    Ich glaube Du hast gar nix kapiert…aber lassen wir diese blöde kontroverse laberei. ich klink mich aus

  119. Ich habe mir heute die erste Ausgabe gekauft.
    Ein tolles Nachrichtenmagazin, das man nur weiterempfehlen kann.

  120. „Der Islam war früher friedlich und wurde nur durch den bösen Westen radikalisiert“

    Stimmt schon, aber noch früher war er über Jahrhunderte kriegerich und tödlich. Er wurde geschlagen und hat sich selbst durch Rückständigkeit den Rest gegeben. Der böse Westen hat ih vor allem durch die „Petro-Dollar“ wieder zum Leben erweckt.

    ————————————

    Kritik ist nicht gleich Anti,
    aber Paolo Pinkel war schon immer ein Brechmittel und das finden auch viele Juden so.
    Zur Meinungsbildung sind viele Blickwinkel sinnvoll. Im Kaiserreich hatte die Presse viel mehr Blickwinkel als Heute.

    Somit ist Zuerst vielleicht ein Gewinn.
    Herrn Uhle-Wettler z.B. les ich sehr gern.

    Wer etwas schlechtes finden will, kann in jedem Presse-Erzeugnis wohl etwas finden.

  121. @Krefelder, elch & Co.

    Eure Träume von „Mitteldeutschland“, „Ostpreussen“ und „Königsberg“ hat ein wahnsinniger Irrer mit der Unterstützung von Radikalen wie euch in Stalingrad beerdigt.

    Auf subtil-antiisraelische Billigheftchen, die den Handschluss mit Holocaustleugnern propagieren, kann ich äußerst gern verzichten. Wieder ein Verkappter Möchtegernjournalist, der den Juden den Holocaust nicht verziehen hat, da er sie lebend nicht ausstehen kann bzw. lieber im Museum bestaunen will. Er kommt daher wie die Herren Benz & Co – nur etwas plakativer, mindestens jedoch ebenso relativierend und revisionistisch.

    By the way, früher oder später wird das Thema Islamisierung für solche Leute unwichtig, weil es nur der Zug ist, auf den ihre Clientèle anfangs aufspingt. Am Ende kommt der Handschlag mit den Musels. Wie damals.

    Als Vorzeigehassobjekt für Faschisten beider Couleur ist Friedman natürlich prädestiniert – die Fäkalsprache der obigen Bübchen gegen Michel Friedman lässt übrigens auf das Niveau ihrer Einlassungen schliessen. Werft den ersten Stein, wer von euch ist schon besser!

    Auf Lob für Islambruder Hussein Obama kann ich äußerst gern verzichten. Er sorgt derzeit dafür, dass die USA rückgratlos wie Europa und zu einem Paradies für integrationsunwillige Islamfaschisten werden.

    Last not least: Danke für das Lesen und Kommentieren dieses Hetzblättchens an den Verfasser. Zeiten der Verführung wie man auch an diesem Beispiel wieder einmal sieht. Solche Publikationen schaden seriösen Publikationen wie PI und allen Islamkritikern mit einer Liebe zur Wahrhaftigkeit und Integrität.

  122. P.S. Mag sein, dass Israel Probleme hat – Wer aber sesselfurzend in offene Wunden tritt um sich aus sicherer Distanz zum Geschehen im Nahen Osten eloquent als Musterjournalist hervorzutun (und damit seine Leser für blöd genug hält, als islamkritisch ernstgenommen zu werden) ist nicht besser als die netten Bushidojungs in Neukölln und Ehrenmordfeld, die diesen Brutalsport salonfähig gemacht haben.

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