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Malaysia: Prügelstrafe für vorehelichen Sex

Wieder einmal wurde bestätigt, dass das Ausbreiten des Islam mit der Missachtung von Menschenrechten einhergeht: Zum ersten Mal wurde drei Frauen in Malaysia mit Stockhieben wegen vorehelichen Geschlechtsverkehr bestraft. Nach Angaben von Innenminister Hishammuddin erhielten zwei der Frauen sechs, eine vier Stockhiebe. Die Männer wurden ebenfalls verurteilt.

Damit aber ja kein falscher Eindruck über die guten Absichten der malaysischen Regierung entsteht, plant sie eine Informationskampagne – sonst könnte es schließlich passieren, dass der Rest der Welt auf die Idee kommt, der Islam sei nicht die Religion des Friedens:

Die Regierung Malaysias hat eine Prügelstrafe für Frauen als pädagogische Maßnahme verteidigt. Nach islamischem Verständnis gehe es nicht um Bestrafung der Frauen, sondern darum, die Betroffenen zu „erziehen“ und zur „Reue zu bewegen“, sagte der stellvertretende Premierminister Muhyiddin Yassin.
Zugleich kündigte der Politiker eine Informationskampagne der Religionsbehörden an, um die internationale Öffentlichkeit über das Wesen der Prügelstrafe aufzuklären. „Das ist wichtig, damit kein falscher Eindruck von unserem Land entsteht.“ Auch Familienministerin Shahrizat Abdul Jalil betonte, die an den drei Frauen vollzogene Prügelstrafe stehe im Einklang mit dem islamischen Schariarecht.

(Text: Fliegenfänger)